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Fertilitätswissen: Verhütung, reproduktive Alterung und die Rolle der Reproduktionsmedizin

Nadja Milewski Jasmin Passet-Wittig

/ 7 Minuten zu lesen

Das Wissen über Fertilität weist in Deutschland große Lücken auf. Dabei wäre es wichtig, frühzeitig nicht nur über Verhütung, sondern auch über Fruchtbarkeit im Alter aufzuklären.

(bpb, Leitwerk) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

Zusammenfassung

  • In Deutschland bestehen große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen, wenn es um das Wissen über Fertilität, inklusive Verhütung, geht.

  • Ein Großteil der Menschen in Deutschland schätzt die Fruchtbarkeit von Frauen ab 35 Jahren höher ein, als sie tatsächlich ist.

  • Frauen und Männer mit hoher Bildung haben oft ein besseres Fertilitätswissen als Menschen mit weniger Bildung.

Wissen über Fertilität, das heißt Wissen über die biologische Fähigkeit von Menschen, Kinder zu bekommen, ist eine entscheidende Ressource im Prozess der Familienplanung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Deutschland, insbesondere der seit den 1970er Jahren anhaltend niedrigen Geburtenziffern und der hohen Kinderlosigkeit, beschäftigen sich Forschende zunehmend mit den Fragen, welche Bedeutung ungewollte Kinderlosigkeit und Fertilitätsprobleme in diesem Zusammenhang haben und wie es um das Fertilitätswissen bestellt ist. Dabei umfasst Fertilitätswissen ein Verständnis von:

  • körperlichen Vorgängen bei der Fortpflanzung und Sexualität,

  • der Entwicklung der Fruchtbarkeit im Lebensverlauf,

  • Risikofaktoren (u. a. sexuell übertragbare Krankheiten, Rauchen, Alkoholkonsum, Über-/Untergewicht),

  • Verhütungsmethoden und deren Risiken und Nebenwirkungen,

  • medizinischen Verfahren wie der In-vitro-Fertilisation (kurz: IVF genannt), also einer Form der künstlichen Befruchtung, bei der Eizellen außerhalb des Körpers im Labor mit Spermien zusammengebracht werden, und

  • den Möglichkeiten und Grenzen der assistierten Reproduktion, z. B. mittels IVF (angelehnt an Zegers-Hochschild et al. 2017).

Entsprechendes Wissen kann helfen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden oder, wenn ein Kinderwunsch besteht, eine Schwangerschaft herbeizuführen. Abhängig von der persönlichen und partnerschaftlichen Lebenssituation und Lebensphase unterscheidet sich der Bedarf an Fertilitätswissen. Die Bedeutung von Wissen über Verhütung oder über Zeugung variiert demnach.

Vermittlung von Fertilitätswissen bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche erfahren im Sexualunterricht mehr über Sex und Verhütung – zum Beispiel über das Kondom. (© picture-alliance, KEYSTONE | GAETAN BALLY)

Kinder verfügen häufig über ein altersentsprechend allgemeines, sehr oberflächliches Wissen von Reproduktion und biologischen Prozessen. Vor beziehungsweise mit Beginn der Pubertät und den damit einhergehenden körperlichen und hormonellen Veränderungen bei Mädchen und Jungen werden sie über den weiblichen Zyklus, Schwangerschaftsrisiken, Verhütungsmöglichkeiten und sexuell übertragbare Krankheiten aufgeklärt. In Deutschland wird dieses Wissen durch die Eltern, in der Schule, über Kampagnen sowie durch Kinderärztinnen und -ärzte und Gynäkologinnen und Gynäkologen vermittelt. Wahrscheinlich spielen auch soziale Medien heutzutage eine wichtige Rolle, ähnlich wie früher Jugendzeitschriften. Die Akteurinnen und Akteure der Wissensvermittlung verfolgen das gemeinsame Hauptziel, ungewollte Schwangerschaften in einer Lebensphase zu vermeiden, in der Mädchen und Jungen selbst noch nicht erwachsen sind. Schwangerschaften im Teenageralter bergen gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind und können sich negativ auf die psychische Gesundheit der jungen Eltern sowie auf deren schulische und berufliche Entwicklung auswirken.

Verschiedene Indikatoren geben Hinweise auf die Erfolge dieser Wissensvermittlung in Deutschland. So kommt es in Deutschland selten zu ungeplanten oder ungewollten Schwangerschaften. Die Zahl der Teenagerschwangerschaften ist mit sechs Geburten je 1.000 weibliche Teenager gering (Statistisches Bundesamt 2023). Auch die Zahl der Abtreibungen liegt mit etwa 100.000 pro Jahr in Deutschland auf einem stabil niedrigen Niveau (Statistisches Bundesamt 2026). Eine Kehrseite der Fokussierung auf Verhütung ist, dass Themen wie die abnehmende Fruchtbarkeit mit dem Alter, das Ende des reproduktiven Zeitfensters für Frauen oder die Reproduktionsmedizin nicht oder nur am Rande behandelt werden.

Risiken später Elternschaft

Dies steht im Kontrast zum derzeitigen öffentlichen Diskurs in Deutschland, in dem der altersbedingte Rückgang der Zeugungsfähigkeit stärker im Fokus liegt als die Verhütung von Schwangerschaften. Das hängt damit zusammen, dass sich die Familiengründung im Lebensverlauf immer weiter nach hinten verschoben hat. Anfang der 1990er Jahre lag in Deutschland das Alter von Frauen bei der Geburt ihrer Kinder durchschnittlich bei 27,9 Jahren und ist bis Stand 2024 auf 31,8 Jahre gestiegen (siehe Abb. „Durchschnittliches Alter von Müttern bei der Geburt des ersten Kindes und aller Kinder“). Das Alter von Frauen bei der ersten Geburt liegt mit 30,4 Jahren etwas darunter. Gleichzeitig ist etwa jede fünfte Frau im Alter von 45-49 Jahren kinderlos (BiB 2026). Wie hoch der Anteil ungewollter Kinderlosigkeit ist, ist unklar. Es lässt sich aber festhalten, dass etwa 15 Prozent der Frauen und elf Prozent der Männer in ihrem reproduktiven Zeitfenster Probleme mit der Fruchtbarkeit erleben (Passet-Wittig et al. 2025).

Generell steigt mit zunehmendem Alter der Frau und des Mannes das Risiko von Problemen bei der Erfüllung des Kinderwunsches, denn die Fruchtbarkeit nimmt bei beiden Geschlechtern ab. Die Zeit, bis eine Schwangerschaft eintritt, verlängert sich, oder eine Schwangerschaft bleibt aus. Dies spiegelt sich in der zunehmenden Zahl von Menschen wider, die medizinische Unterstützung zur Erfüllung eines Kinderwunsches benötigen, zum Beispiel in Form einer IVF-Behandlung. Mit höherem Alter geht auch einher, dass Schwangerschaftskomplikationen statistisch häufiger auftreten. Dazu zählen Fehlgeburten, Frühgeburten und Erkrankungen der Mutter (z. B. Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie) oder des Kindes (z. B. chromosomale Anomalien wie Trisomie 21) (Ritzinger et al. 2011).

Fertilitätswissen bei Frauen und Männern in Deutschland

Beim Thema Familienplanung wird deutlich, dass gesellschaftliche Erwartungen, persönliche Lebensentwürfe und biologische Voraussetzungen nicht mehr gut zusammenpassen. Die Lebenserwartung für neugeborene Kinder in Deutschland liegt derzeit bei weit über 80 Jahren. Derweil verschieben sich Ausbildungsende, die Wahl des Partners oder der Partnerin und Heirat nach hinten und somit auch das Zeitfenster für Fortpflanzung, das aber weiterhin nach hinten begrenzt ist. Spätestens ab 35 Jahren geht die Fruchtbarkeit stark zurück, das heißt, es dauert bei regelmäßigem Sex länger, bis es zu einer Schwangerschaft kommt, oder diese bleibt aus.

Unerfüllter Kinderwunsch: Hindernisse auf dem Weg zur Elternschaft

Wenn sich ein heterosexuelles Paar dazu entscheidet, ein Kind zu bekommen, kann es schnell gehen, bis die Frau schwanger ist. Doch was, wenn es länger dauert als erwartet oder gar nicht funktioniert?

Schätzungsweise enden zehn bis 15 Prozent der bestätigten Schwangerschaften in Deutschland in einer Fehlgeburt – rund jede sechste Frau erlebt also mindestens eine Fehlgeburt in ihrem Leben. Der Großteil dieser Fehlgeburten ereignet sich in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen, danach sinkt das Risiko deutlich.

Dieses Risiko steigt mit zunehmendem Alter der Frau. Bei Frauen bis 34 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt bei bis zu 15 Prozent, zwischen 35 und 39 Jahren bei etwa 25 Prozent und zwischen 40 und 44 Jahren schon bei etwa 50 Prozent. Deshalb spricht man bei Frauen ab 35 auch von einer Risikoschwangerschaft.

Mit dem Alter steigt auch das Risiko, unfruchtbar zu werden. Das hängt damit zusammen, dass Frauen mit zunehmendem Alter weniger Eizellen haben und diese zugleich an Qualität verlieren. Bei Männern sinkt die Fruchtbarkeit ab 40 bis 50 Jahren, da sich die Funktion der Spermien verschlechtert.

Trotzdem schieben Paare in Deutschland die Familiengründung zunehmend auf: Lag das durchschnittliche Alter einer Frau bei Geburt des ersten Kindes 1991 noch bei 27,9 Jahren, so waren es 2024 schon 31,8 Jahre. Zugleich bleibt etwa jede fünfte Frau im Alter von 45 bis 49 Jahren kinderlos – wobei unklar ist, wie viele davon dies freiwillig entschieden haben und wie viele ungewollt keine Kinder haben. Eine wachsende Zahl an Frauen lässt mittlerweile ihre Eizellen einfrieren („Social freezing“), um zu einem potenziell späteren Zeitpunkt schwanger werden zu können.

Rund 15 Prozent der Frauen und elf Prozent der Männer im reproduktiven Alter, also zwischen 15 und 49 Jahren, erleben Probleme mit der Fruchtbarkeit. Um sich den Kinderwunsch zu erfüllen, nehmen immer mehr Paare eine Kinderwunschbehandlung in Anspruch. Im Jahr 2020 gab es knapp 100.000 Behandlungen, aus denen im gleichen Jahr über 22.200 Kinder geboren wurden. Die Erfolgsquote, ein Kind durch eine künstliche Befruchtung zu bekommen, liegt insgesamt bei 22 Prozent.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Externer Link: Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)

Vor diesem Hintergrund wird in der deutschlandweiten, repräsentativen Befragung des familiendemografischen Panels FReDA erhoben, wie die Befragten die Wahrscheinlichkeit einschätzen, im Alter von 30 bis 35 Jahren oder im Alter von 40 bis 45 Jahren auf natürlichem Wege innerhalb eines Jahres schwanger zu werden. Aufgrund der Verfügbarkeit reproduktionsmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten wie der IVF-Behandlung wurde auch nach der Wahrscheinlichkeit gefragt, im Alter von 40 bis 45 Jahren durch bis zu drei IVF-Behandlungen schwanger zu werden. Die jeweiligen Antwortkategorien und der Anteil, wie häufig diese genannt wurden, sind in der Abbildung „Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei 30- bis 45-jährigen Frauen mit und ohne IVF“ abgetragen. Die nach aktuellem Kenntnisstand richtige Antwortoption ist dabei optisch hervorgehoben: Im Alter von 30 bis 35 ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit 70 bis 89 Prozent am höchsten, im Alter von 40- bis 45 Jahren liegt sie mit 50 bis 69 Prozent deutlich darunter. Noch niedriger ist sie mit 40 bis 45 Jahren, wenn medizinische Unterstützung genutzt wird: Selbst bei bis zu drei IVF-Behandlungen beträgt die Chance für eine Schwangerschaft nur 30 bis 39 Prozent. Die Erfolgsaussichten reproduktionsmedizinischer Behandlungen gehen mit dem Alter der Frau stark zurück. Bisweilen kommt es auch nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung häufig zu Schwangerschaftsverlusten.

Die Abbildung zeigt, dass nur etwa jede(r) Dritte die Schwangerschaftschancen bei 30- bis 35-jährigen Frauen richtig einschätzt. Wenn es um Schwangerschaften ohne und mithilfe von IVF im Alter von 40 bis 45 Jahren geht, ist das Wissen noch geringer: Nur etwa jede(r) Vierte bis Fünfte wählt hier die richtige Antwortkategorie.

Auffällig ist die Verteilung der nicht korrekten Antworten. Schwangerschaftschancen ohne IVF werden häufig als geringer angegeben als sie tatsächlich sind. Demnach wird das Problem sinkender Schwangerschaftschancen überschätzt. Wird eine Schwangerschaft angestrebt, ist das unproblematisch. Jedoch könnte es auch zu ungeplanten Schwangerschaften kommen, wenn aufgrund des als gering angenommenen Schwangerschaftsrisikos auf Verhütung verzichtet wird. Gleichzeitig überschätzt ein Drittel der Befragten die Erfolgsaussichten von IVF-Behandlungen deutlich. Dies ist besonders problematisch, denn entgegen der Annahme vieler kann die Reproduktionsmedizin die geringe Fruchtbarkeit in diesem Alter bei weitem nicht ausgleichen. Wer also darauf hofft, mit medizinischer Hilfe auch im fortgeschrittenen Alter noch ein Kind zu bekommen, geht möglicherweise ein hohes Risiko ein, den Wunsch nicht erfüllen zu können.

Soziale Ungleichheiten im Fertilitätswissen

Nach aktuellem Kenntnisstand unterscheidet sich das Fertilitätswissen stark zwischen sozialen Gruppen in der Bevölkerung. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen für Deutschland (Milewski/Haug 2022), weitere europäische Länder sowie für die USA, Kanada und Australien (Garcia et al. 2018; Pedro et al. 2018).

Von besonderer Bedeutung ist demnach der Bildungsstand: Frauen und Männer mit höherer Bildung haben meist ein besseres Fertilitätswissen. Dennoch schieben Menschen mit hoher Bildung, insbesondere Akademikerinnen und Akademiker, eine Elternschaft besonders lange auf: Im Durchschnitt bekommen diese ihr erstes Kind erst mit Mitte 30. Auch Personen mit Fertilitätsproblemen und jene, die Schwangerschaften bewusst planen, haben einen besseren Wissensstand, vermutlich weil sie sich stärker mit dem Thema Familienplanung auseinandergesetzt haben. Migrantinnen haben ein geringes Fertilitätswissen und selbst ein hoher Bildungsstand kann diesen Nachteil nicht kompensieren. Es gibt auch Hinweise darauf, dass religiöse Menschen, unabhängig von ihrer Religionsgemeinschaft, im Durchschnitt ein schlechteres Fertilitätswissen haben.

Handlungsspielraum für Bildungs- und Gesundheitspolitik

Es lässt sich festhalten, dass das Fertilitätswissen von Erwachsenen in Deutschland deutliche Lücken aufweist. Viele Frauen und Männer schätzen die Schwangerschaftschancen falsch ein, insbesondere die Chancen mittels IVF-Behandlung am Ende der reproduktiven Phase der Frau. Unabhängig davon schieben offenbar viele die Familiengründung oder -erweiterung bewusst oder unbewusst auf, wie sich im Anstieg des Geburtenalters zeigt. Der sogenannte Geburtenaufschub lässt sich neben der unterschiedlichen Ausprägung im Fertilitätswissen durch viele weitere Faktoren erklären. Dazu zählen unter anderem das Fehlen eines passenden Partners oder einer Partnerin, berufliche und finanzielle Unsicherheit sowie die mangelhafte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Verbesserung des Fertilitätswissens würde demnach nicht zwangsläufig dazu führen, dass Paare seltener Geburten aufschieben und Kinder früher bekommen. Trotzdem ist es wichtig, über den altersbedingten Rückgang der Fruchtbarkeit und über die Chancen und Grenzen von Reproduktionsmedizin Bescheid zu wissen. Diese Kenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für eine informierte Familienplanung.

Entscheidend dabei ist, dass die Wissensvermittlung zielgruppenspezifisch erfolgt. So könnten beispielsweise bei Aufklärungskampagnen bewusst auch soziale Medien einbezogen werden, die für jüngere Generationen eine zentrale Informationsquelle darstellen. Bei der Wissensvermittlung sind auch Mehrsprachigkeit sowie kulturelle und religiöse Aspekte zu berücksichtigen. Zudem ist eine umfassendere Sexualaufklärung in der Schule notwendig. Diese sollte zum Ziel haben, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, aber auch die Realisierungsmöglichkeiten von Kinderwünschen im Lebensverlauf auf natürlichem Wege und mittels IVF-Behandlung thematisieren.

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Dr. Nadja Milewski ist Leiterin der Forschungsgruppe Fertilität am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Ihre Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Partnerwahl, Fertilität und Familiendynamiken in migrantischen-, religiösen und anderen Minderheitenpopulationen in Deutschland und Europa. Von 2009 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock und von 2013 bis 2020 dort Professorin für Demografie.

Dr. Jasmin Passet-Wittig ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Fertilität am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie die Zusammenhänge zwischen reproduktiver Gesundheit und Fertilität.