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Es ist normal, unterschiedlich zu leben

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In Deutschland leben sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Den Menschen sind unterschiedlichen Dinge wichtig und sie haben unterschiedliche Gewohnheiten.

In Deutschland leben sehr unterschiedliche Menschen zusammen.
Den Menschen sind unterschiedlichen Dinge wichtig und sie haben unterschiedliche Gewohnheiten.

Hier sind Beispiele dafür:

  • Manchen Menschen ist es wichtig, so zu leben, wie schon ihre Eltern oder Großeltern. Sie finden das eine gute Tradition.
    Anderen Menschen ist es wichtig, auf ihre eigene Art zu leben. Sie wollen anders leben als die Menschen vor ihnen.

  • Manche Menschen finden transgender normal.
    Sie kennen trans Menschen und sind mit ihnen befreundet.
    Andere kennen keine trans Menschen. Für sie ist es sehr ungewohnt, wenn jemand sagt: Ich bin trans. Ich möchte nicht mehr Jan heißen, sondern Nele.

  • Manche Menschen sind nicht religiös.
    Anderen Menschen ist ihre Religion sehr wichtig.

  • Manche Menschen haben sehr wenig Geld. Sie achten im Supermarkt genau auf den Preis und kaufen das Billigste. Sie müssen das Geld im Monat genau aufteilen. Vielleicht müssen sie am Ende des Monats zur Tafel gehen.
    Andere haben viel Geld. Sie essen jeden Tag in sehr teuren Restaurants.

  • Manche Menschen hören gerne Schlager.
    Andere Menschen hören gerne Heavy-Metal.
    Menschen, die gerne Schlager hören, finden die Musik der Heavy-Metal-Fans oft furchtbar. Und sie mögen die schwarze Kleidung nicht, die viele Heavy-Metal-Fans anziehen.
    Heavy-Metal-Fans mögen oft die Musik und die Kleidung der Schlagerfans nicht.

Ein Bild zeigt Männer in schwarzer Kleidung. Es ist von einem Heavy-Metal-Konzert. Das andere Bild ist von einem Schlagerkonzert. (© picture-alliance, links: Fotostand / Sven Baehr; rechts: dpa | Georg Wendt)

Alle diese unterschiedlichen Arten zu leben, sind für viele Menschen normal.

Das bedeutet auch, dass es immer auch sehr viele Menschen gibt, die ganz anders leben als ich selbst, zum Beispiel bei der Religion, beim Essen, bei der Kindererziehung und bei Musik.

Manches ist mir vielleicht sehr fremd. Zum Beispiel ist mir eine Religion fremd, die nicht meine ist.

Andere Arten zu leben, finde ich vielleicht sogar falsch.

Es ist normal, dass Fremdes mir vielleicht Angst macht. Ich kann die fremden Gewohnheiten aber auch kennenlernen. Dann sind sie mir nicht mehr fremd.

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