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Arbeitsvermittlung

Zentrale Aufgabe des Arbeitsmarktes ist es, Angebot und Nachfrage nach Arbeit möglichst reibungslos zu koordinieren. Dieser Prozess wird als "Matching" bezeichnet. Der Matchingprozess beginnt mit der Suche von Arbeitnehmern nach einem Arbeitsplatz beziehungsweise von Firmen nach einer Arbeitskraft. Diese Suchprozesse finden unter unvollständiger Information statt - die Akteure handeln selbstständig, ohne dass eine zentrale Agentur alle benötigten Informationen bereitstellt. Auch ist die Suche nach einem geeigneten Partner auf dem Arbeitsmarkt mit Suchkosten verbunden.

Die öffentliche Arbeitsvermittlung

Arbeitsvermittlung durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter führt Informationen über Angebot und Nachfrage auf den Arbeitsmärkten zusammen und hilft, Marktversagen zu vermeiden.

Frank Oschmiansky

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Der Virtuelle Arbeitsmarkt

Mit fortschreitender Digitalisierung gewinnt der Mitte der 1990er Jahre eingeführte virtuelle Arbeitsmarkt an Relevanz und ist heute ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeitsvermittlung.

Julia Berthold, Frank Oschmiansky

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Private und halbstaatliche Arbeitsvermittlung

Durch die Einschaltung von privaten Arbeitsmarktdienstleistern (manchmal mit Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) können sich zusätzliche Chancen auf eine neue Beschäftigung ergeben.

Petra Kaps, Frank Oschmiansky, Julia Berthold

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Vermittlungswege und Marktanteile

Stellenbesetzungsprozesse laufen unterschiedlich ab. Der Anteil der öffentlichen Arbeitsvermittlung hierbei fällt eher gering aus. Im Vordergrund stehen andere Such- und Rekrutierungswege.

Tim Obermeier, Frank Oschmiansky

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Betriebe und Beschäftigung

Rund 5 Millionen Betriebe und Verwaltungen sind die Arbeitgeber der über 40 Millionen Erwerbstätigen. Das Augenmerk muss also auf Nachfrage nach und Angebot an Erwerbspersonen liegen.

Jürgen Kühl

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