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Unterrichtseinheit 2.4: Acht Füße, vier Hände / vier Füße, zwei Hände | VorBild – Politische Bildung für Förderschulen und inklusive Schulen | bpb.de

Unterrichtseinheit 2.4: Acht Füße, vier Hände / vier Füße, zwei Hände

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Diese Gruppenübung setzt gute Koordination und sportliches Geschick voraus. Die Schüler/innen bilden Figuren und dürfen dabei nur mit bestimmten Körperteilen den Boden berühren.

Erfolgreicher Abschluss der Übung "Gehaltene Leiter"

Durchführung

Die Schüler/innen werden in Gruppen von 16 bzw. 8 Personen eingeteilt, je nach verfügbarer Gruppengröße der Klassengemeinschaft. Hat die Klasse 16 Schüler/innen, dann ist die Aufgabe, die Figur "acht Füße, vier Hände" zu bilden, wenn eine Gruppe nur 8 Personen umfasst, dann ist die Aufgabe entsprechend, die Figur "vier Füße, zwei Hände" zu bilden.

Folgender Ablauf (hier für die Gruppengröße 16) kann den Schüler/innen übermittelt werden:

  • Stellt euch so zusammen, dass ihr als Gruppe insgesamt nur auf 8 Füßen und 4 Händen steht.

  • Alle berühren sich bei der gebildeten Anordnung.

  • Versucht gemeinsam Lösungen zu finden, euch abzusprechen und auszuprobieren.

  • Wenn ihr eine Lösung gefunden habt, ist es eure Aufgabe, eine Figur zu bilden und diese 5 Sekunden lang zu halten.

Grundprinzipien

  • Es dürfen nur Füße und Hände benutzt werden. Bodenkontakt z. B. mit dem Gesäß

  • oder anderen Körperteilen ist nicht erlaubt. Gegenstände im Raum dürfen nicht als Hilfsmittel eingesetzt werden.

  • Die Gruppenstärke sollte zwischen 8 und 16 Schüler/innen betragen. Wird die Übung mit weniger als 16 Schüler/innen durchgeführt, wird die Zahl der Teilnehmenden entsprechend halbiert, um die Anzahl der Füße zu bestimmen, auf denen die Schüler/innen stehen. Bei besonders sportlichen Gruppen kann man die Anzahl der Füße noch um einen Fuß reduzieren.

  • Kein Schüler/innen darf verletzt oder überfordert werden.

  • Schüler/innen, denen es aus unterschiedlichen Gründen schwer fällt, sich auf die Übung einzulassen, können als Beobachter eingesetzt werden.

Achtsamkeiten

  • Sorgen Sie für physische und psychische Sicherheit.

  • Abwarten … abwarten … abwarten und beobachten!

  • Vertrauen Sie darauf, dass die Gruppe ihre Lösung finden wird.

  • Unterbrechen Sie gegebenenfalls den Prozess, um Lösungsvorschläge zu sammeln bzw. das bisherige Geschehen zu reflektieren:

  • Wer wurde überhört? Hat sich jemand aus dem Lösungsprozess herausgehalten und warum?

  • Sie können an die Gesprächsregeln aus dem VorBild-Modul "Die Basiskompetenzen des sozialen Lernens" erinnern

Reflexionen

  • Wie habt ihr den gesamten Prozess erlebt?

  • Gab es verschiedene Phasen im Lösungsprozess?

  • Wer ging in der Gruppe voran?

  • Wie ging es denen, die mehr zugeschaut und denen, die mehr mitgemacht haben?

  • Welche Ideen haben zur Lösung beigetragen?

Fussnoten

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