Artikel im

Stille-Übungen als Ritual | VorBild – Politische Bildung für Förderschulen und inklusive Schulen | bpb.de

Stille-Übungen als Ritual

/ 1 Minute zu lesen

Stille-Übungen können im Schulalltag regelmäßig eingesetzt werden. Sie sollten jedoch nicht als Mittel der Disziplinierung instrumentalisiert werden.

Stille-Übung

Beginn und Ende der Übung

  • Beginn mit einem Ton der Klangschale, einem Stillelied oder einem anderen akustischen Zeichen.

  • Damit sind Vereinbarungen mit den Kindern verbunden: das Reden einstellen, ruhig werden, nur zu reden, wenn dazu aufgefordert wird. Die Kinder berühren sich nicht. Unruhige Kinder, die sich weigern mitzumachen, bleiben auf ihrem Platz oder gehen in die Ruheecke und beschäftigen sich still.

  • Das Ende wird auch durch ein Ritual gekennzeichnet: sich verneigen, körperliche Entspannung (sich strecken, sich bewegen), ruhig an den Platz gehen (Musikbegleitung).

  • Rückkehr in den Alltag.

  • Wenn es sich ergibt, Austausch des Erlebten oder Verarbeitung über das Malen/Formen/ Schreiben o. ä.

Grundformen der Stille-Übung: Atmen – Aufrechtes Sitzen

Das Atmen

  • Beobachtung des Atems: Kinder atmen durch die Nase ein und aus. Sie beobachten, wie sich der Bauch, der Brustkorb hebt und senkt, wie der Atem von selbst fließt, wie nach jedem Ausatmen eine kleine Pause entsteht.

  • Die Beobachtung der Atmung kann unterstützt werden, indem die Kinder ihre Hand auf den Bauch oder ihre beiden Hände auf den Brustkorb legen.

  • Weitere Übung: Beim Einatmen geht der Atem von den Füßen bis in den Kopf (Scheitel), das Ausatmen können wir bis in die Beine (Füße, Zehenspitzen) verfolgen.

Klangschale

Aus der Reihe "Vorbild - Politische Bildung für Förderschulen"

Klangschale

Eine Übung für Ruhe in der Klasse und neuer Konzentration für die Schüler.

Fussnoten

Weitere Inhalte