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Friedensprozesse in Post-Konfliktgesellschaften | Kriege und Konflikte | bpb.de

Friedensprozesse in Post-Konfliktgesellschaften

Wenn gewaltsame Konflikte beendet sind, stehen Regierungen und Gesellschaften vor großen Herausforderungen: Können die politischen Strukturen demokratisiert und die Vergangenheit aufgearbeitet werden? Können sich die ehemaligen Konfliktparteien versöhnen? Nur mit der Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ist ein dauerhafter Frieden möglich.

Friedenskonsolidierung: Herausforderungen und Praxis

Ist die Gewalt gestoppt und ein Friedensvertrag unterzeichnet, beginnt eine besonders heikle Phase der Konfliktbearbeitung. Die Konsolidierung des Friedens verlangt eine komplexe Politik mit langem…

Lutz Schrader

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Aceh

Die Lage in Aceh ist stabil. Seit dem Friedensabkommen von Helsinki 2005 gab es keine gewalttätigen Auseinandersetzungen mehr zwischen Befreiungsbewegung und Zentralstaat.

Patrick Ziegenhain

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Baskenland

Die Untergrundorganisation ETA hat sich 2018 selbst auflöste. Der Konflikt mit den Regierungen in Madrid und Paris über den politischen Status der baskischen Region und Sprache besteht jedoch fort.

Ingo Niebel

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Bosnien-Herzegowina

Bosnien-Herzegowina ist durch die Machtkämpfe ethnopolitischer Parteien gespalten. Das setzt der Aufarbeitung der Konfliktvergangenheit enge Grenzen. Von der EU geforderte Reformen lassen auf sich…

Martina Fischer

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Guatemala

In Guatemala ist es nicht gelungen, die strukturellen Ursachen des Bürgerkriegs (1960-1996) zu überwinden. Neben Armut und Exklusion sind Korruption, Straflosigkeit und die Ausbreitung des…

Peter Stegemann

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Kambodscha

Die Verurteilung wichtiger Repräsentanten des Terrorregimes der Roten Khmer ist ein Meilenstein bei der Aufarbeitung des Völkermords in Kambodscha – und machte ihn weltweit bekannt.

Stefan Rother

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Kolumbien

Die Wiederbelebung des Friedensprozesses stößt auf den Widerstand der Eliten. Guerillagruppen, Paramilitärs, bewaffnete Drogenbanden und kriminelle Organisationen sind weiter aktiv.

Monika Lauer Perez

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Kosovo

Mehr als 25 Jahre nach dem Kosovo-Krieg (1998-1999) erkennt Serbien die Republik Kosovo nach wie vor nicht an. Spannungen in Nord-Kosovo lassen eine baldige „Normalisierung“ der Beziehungen…

Julia Nietsch

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­Nordmazedonien

Im Fragile State Index für 2024 wird Nordmazedonien erstmals in der Kategorie "stabil" geführt. Der Streit mit Griechenland und Bulgarien über die Identität des Landes schwelt weiter.

Lutz Schrader

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Mosambik

Seit der Unabhängigkeit Mosambiks dominiert die FRELIMO das politische System. Wahlmanipulationen, zunehmende Repression und eine abgehängte junge Bevölkerung gefährden den inneren Frieden.

Lothar Berger

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Namibia

Seit der Unabhängigkeit 1990 ist Namibia politisch weitestgehend stabil. Doch es gibt soziale Ungleichheit, Korruption und mangelnde Aufarbeitung der Konfliktvergangenheit.

Reinhart Kößler

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Nicaragua

Seit der blutigen Niederschlagung der Proteste im April 2018 regieren Präsident Daniel Ortega und seine „Ko-Präsidentin“ und Ehefrau Rosario Murillo autokratisch.

Der Autor ist der Redaktion bekannt.

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Nordirland

Die ehemals verfeindeten Lager – Unionisten und Nationalisten – lenken seit 2007 gemeinsam die Geschicke Nordirlands. Nach dem Brexit blieb das befürchtete Wiederaufflammen der Gewalt bislang aus.

Ariane Schoen

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Nord-Uganda

In Nord-Uganda gehen die größten Stabilitätsrisiken noch immer von den Entwicklungsrückständen und der chronischen Armut in der Region aus.

Lioba Lenhart

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Sierra Leone

Die Friedenskonsolidierung in Sierra Leone gilt als gutes Beispiel für den begleiteten Wiederaufbau staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen. Viele Ursachen des Konflikts bestehen aber fort.

Juliane Westphal

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Südafrika

In Südafrika verlief der Übergang von der Apartheid in die Demokratie ohne Bürgerkrieg und unter breiter Beteiligung zuvor ausgeschlossener Bevölkerungsschichten.

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