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15.1.2013

4. und 5. Stunde: Es gibt unterschiedliche Entscheidungsformen

Nicht in jedem Fall können alle Betroffenen an einer Entscheidung teilnehmen. Aber grundsätzlich sind partizipative Entscheidungen besser, wenn alle die Regeln mittragen.

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Ziele

  • Die Schüler/innen merken, dass nicht über alles entschieden werden kann.
  • Den Schülern und Schülerinnen wird deutlich, dass es verschiedene Entscheidungsformen gibt, die alle ambivalent sind.
  • Wenn Schüler/innen etwas schlecht finden, lernen sie dafür einen Ausdruck zu finden.
  • Sie erinnern sich außerdem an Situationen, in denen sie schon einmal eine Regel verändert haben.
  • Ihnen wird deutlich, dass es für die Akzeptanz sinnvoll ist, wenn möglichst viele beteiligt an der Entscheidung sind.

Inhalte

  • Worüber kann entschieden werden, worüber nicht?
  • Wer entscheidet in bestimmten Situationen und wie?
  • Kann man an der Art der Abmachung/Entscheidung oder an der Abmachung/Entscheidung selbst etwas ändern?
  • Warum und wann ist es gut, wenn alle entscheiden?

Achtsamkeiten

  • Suchen Sie am Anfang aus den Impulsendie für die Klasse passenden heraus.
  • Lassen Sie die Diskussion am Anfang nicht zu weit ausufern; lenken Sie die Gruppe darauf, die Punkte zuzuordnen.
  • Achten Sie darauf, dass die Schüler in Aktivität 2 dieser Stunde ihre Gefühle ausreichend ausdrücken können. Zwingen Sie niemals eine/n Schüler/in, sich zu äußern oder mitzumachen!

Notwendiger Zeitaufwand

  • zwei Stunden

Material und Vorbereitung dieser Stunden:

  • PDF-Icon Entscheidungskarten mit den Impulsen für den Einstieg
  • leere Karten und Stifte
  • Klebeband oder Magnete, um die Karten aufzuhängen
  • PDF-Icon Smiley- oder PDF-Icon Ausdruckskarten zur Auswertung
  • 2 anschauliche Filme für den Einsatz im Unterricht:


Ein Rollenspiel um die Frage "Wie kann die Gruppe eine Entscheidung treffen?" (© 2010 Bundeszentrale für politische Bildung und Universität Bielefeld)

Ein Rollenspiel um die Frage "Wie können die zwei Gruppen sich einigen?". (© 2010 Bundeszentrale für politische Bildung und Universität Bielefeld)



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