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15.1.2013

Aktivität 1: Worüber kann entschieden werden?

Es gibt Situationen, in denen man etwas entscheiden kann, und andere, in denen man selbst nichts entscheiden kann. Es ist wichtig, diesen Unterschied zu erkennen.

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  • Die Schüler/innen sitzen im Halbkreis um die Tafel.

  • Legen Sie bitte die Entscheidungskarten mit den Dingen, über die entschieden bzw. nicht entschieden werden kann, als stillen Impuls auf dem Boden aus. PDF Die Entscheidungskarten beinhalten unterschiedliche Situationen:
    • Solche, über die man nicht entscheiden kann: 2+2=5, über Geschmack (Pizza, Musik), über Gefühle.
    • Und solche, über die man eher entscheiden kann: über eine gemeinsame Aktivität, wenn mehrere Alternativen zur Wahl stehen.
  • Die Schüler/innen betrachten die Karten und äußern sich dazu. Es geht dabei darum, zu erkennen, dass über manche Situationen gar nicht entschieden werden kann.

  • Fällt es den Schülern und Schülerinnen schwer, dies zu erkennen, können Sie mit Impulsen und paradoxen Äußerungen weiterhelfen, zum Beispiel:
    • Heute entscheiden wir darüber, was allen am besten schmeckt.
    • Heute entscheiden wir darüber, wie viel 2+2 ist.
  • Die Schüler/innen suchen gemeinsam im Plenum weitere Dinge, über die entschieden werden kann oder nicht. Sie notieren das evtl. auf weiteren zur Verfügung stehenden leeren Karten. Dies können sein:
    • Objektive Realitäten: Sie sind hinzunehmen, weil man davon allgemein ausgeht, dass sie so und nicht anders sind.
    • Geschmack und Gefühle: Sie sind eine rein individuelle Angelegenheit und reichen auch nicht in die Belange anderer hinein, daher ist eine Abmachung darüber nicht sinnvoll.
    • Entscheidung für eine Alternative: Manche Dinge sind ohne eine Abmachung gar nicht praktikabel, es ist eine Regelung erforderlich. Immer wenn man gemeinsam etwas machen will, ist es notwendig, sich auf etwas zu einigen und Abmachungen zutreffen: Ihr müsst euch absprechen und euch auf etwas einigen. Das Ergebnis fühlt sich dann für alle Beteiligten meist ganz unterschiedlich an. Manchen kommt die Abmachung gerade recht, andere haben ganz andere Bedürfnisse und hätten anders entschieden.
  • Die Schüler/innen ordnen die vorhandenen Karten und ihre gesammelten weiteren Ideen an der Tafel nach "Entscheidung möglich/sinnvoll" – "Entscheidung nicht möglich/sinnvoll".


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