Eine Frau geht an einer Weltkarte, die aus Kinderporträts besteht, am Freitag (18.06.2010) im JuniorMuseum in Köln vorbei.

Länderprofile Migration: Daten - Geschichte - Politik

Ein Länderprofil enthält Informationen über Zuwanderung, Flucht und Asyl sowie Integration in einem bestimmten Land. Diese Informationen bestehen aus:

  • Daten und Statistiken
  • Geschichtlichen Entwicklungen
  • Rechtlichen und politischen Maßnahmen
  • Aktuellen Debatten in den Ländern.
Des Weiteren bieten die umfangreichen Quellenangaben und Internet-Verweise am Ende jedes Länderprofils die Möglichkeit, sich intensiver mit dem jeweiligen Land zu beschäftigen.

Neue Beiträge

Integrationskurs in Nürnberg. Die Große Koalition plant, die Integrationskurse um digitale Angebote zu ergänzen.

Vera Hanewinkel

Migrationspolitische Ziele der GroKo 4.0

Welche Ziele verfolgt die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD in Sachen Migration und Integration? Wie will sie die Flüchtlings- und Asylpolitik gestalten? Ein Blick in den Koalitionsvertrag.

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Besucher gehen am 25.01.2017 in einem großen Hotel in Berlin über die "Jobbörse für Geflüchtete und Migranten", die Arbeitssuchende mit potenziellen Arbeitgebern zusammenbringen soll. Über 4000 Teilnehmer informieren sich bei 189 Ausstellern über Ausbildungs- und Jobangebote sowie Arbeits- und Ausbildungsstrukturen.

Vera Hanewinkel

Wie stehen die deutschen Parteien zu den Themen Migration, Integration, Flucht und Asyl?

Welche Positionen vertreten die Parteien im Hinblick auf die Themen Migration, Integration, Flucht und Asyl? Wie wollen sie die Migrationspolitik zukünftig gestalten?

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Grenzzaun an der serbisch-ungarischen Grenze

Marcus Engler

Viel Bewegung in der Krise, aber wenig Fortschritt? – Europäische Flüchtlingspolitik seit 2015

Die hohen Zuzugszahlen von Schutzsuchenden der Jahre 2015 und 2016 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten vor große Herausforderungen gestellt. Sie reagierten mit zahlreichen politischen Maßnahmen und einer weiteren grundlegenden Reform der gemeinsamen Asylpolitik. In den zentralen Fragen der Verantwortungsteilung und der legalen Migrationskanäle wurden allerdings bis Anfang 2018 keine zufriedenstellenden Antworten gefunden. Die EU ist diesbezüglich tief gespalten.

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Junge Migrantinnen tragen zum 1. Mai ein Banner der Aktion "Ein Tag ohne Migranten", New York am 01.05.2017.

Casey Tran

Migrationspolitische Veränderungen unter der Regierung Obama und im ersten Jahr der Präsidentschaft Donald Trumps

Das Thema Einwanderung ist in den USA umstritten. Spätestens seit den Terroranschlägen im Jahr 2001 wird es zunehmend mit Diskussionen über die innere Sicherheit des Landes verknüpft. Dies galt sowohl unter dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama als auch unter seinem Nachfolger Donald Trump, der seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 eine restriktive Migrationspolitik verfolgt.

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Länderprofil Frankreich aktuell

Wahlkampfplakate mit Marine Le Pen im elsässischen Mulhouse. Die Aufschrift lautet: Remetttre La France en Ordre (Frankreich wieder in Ordnung bringen).

Sabine Ruß-Sattar

Frankreichs Einwanderungspolitik und die Präsidentschaftswahlen 2017

In der Vielfachkrise aus Wirtschaftsproblemen, Terrorgefahr sowie Werte- und Identitätskonflikten zeigt sich Frankreich auch hinsichtlich seines Selbstverständnisses als Einwanderungsland tief verunsichert. Entsprechend kontrovers gestaltet sich die aktuelle Debatte über Flucht und Migration. Das zeigt sich auch an den Positionen von Marine Le Pen und Emmanuel Macron, die am 7. Mai als Kandidaten in die Stichwahl um das Präsidentenamt gehen.

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Marine Le Pen in Straßburg, 12.02.2012

Michaela Wiegel

Rechtsruck in Frankreich – Der Versuch einer Ursachenforschung

Rechtspopulisten sind auf dem Vormarsch. Das verändert die Parteienlandschaft in Frankreich, aber auch in Deutschland. Bei den bevorstehenden Präsidentenwahlen könnte der Front National als stärkste Kraft im ersten Wahlgang abschneiden. Wie ist der politische Rechtsruck in Frankreich zu erklären?

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Der Konzertsaal des Bataclan war im Sommer 2016 Schauplatz eines Attentats mit islamistischem Hintergrund. Ein Jahr nach dem Unglück wird hier der Opfer gedacht.

Gilles Kepel

"Der politische Rechtsruck folgt ein Stück weit derselben Logik wie die islamische religiöse Radikalisierung"

Im April 2017 finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt. Seit geraumer Zeit melden die Medien einen Stimmenzuwachs der rechtsextremen Partei Front National. Ist der zunehmende Nationalismus in Frankreich eine Reaktion auf die dschihadistische Radikalisierung oder ist die Radikalisierung eine Folge von integrationspolitischen Versäumnissen?

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Frankreich

Marcus Engler

Migrationsprofil Frankreich

Die Einwanderungssituation in Frankreich ist bis heute stark geprägt von der Kolonialgeschichte früherer Jahrhunderte sowie einer langen Tradition der Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer aus anderen europäischen Staaten. Insgesamt haben Einwanderungsprozesse und deren Folgen im letzten Jahrhundert kontinuierlich an Gewicht gewonnen und die französische Gesellschaft nachhaltig geprägt.

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Länderprofil Türkei aktuell

Nach dem Abkommen mit der Türkei beginnt Griechenland am 08.04.2016 mit der Abschiebung von Flüchtlingen von der griechischen Insel Lesbos.

Hendrik Cremer

Das Flüchtlingsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei

Die Europäische Union (EU) hat am 18. März 2016 eine Vereinbarung mit der Türkei getroffen, die dazu führen soll, dass weniger Menschen Europa erreichen, um hier Asyl beantragen zu können. Welche Regelungen beinhaltet das Abkommen im Einzelnen?

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Syrische Flüchtlingsfrauen sitzen vor einem Schulgebäude im Flüchtlingslager Nizip in der Türkei.

Hendrik Cremer

Menschenrechtliche Bewertung des Flüchtlingsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Türkei

Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei über die Flüchtlingsaufnahme ist umstritten. Was spricht dafür, was dagegen? Eine Bewertung aus menschenrechtlicher Sicht.

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Länderprofile

Karte Jordanien

Länderprofil

Jordanien

6,5 Millionen Menschen leben in Jordanien. Das Land grenzt an Israel, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Syrien und Irak. Seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges im Frühjahr 2011 sind rund 636.000 Syrer als Flüchtlinge beim UNHCR registriert. Da Jordanien die Genfer Flüchtlingskonvention nicht unterzeichnet hat, haben sie nur einen eingeschränkten Rechtsstatus. Flüchtlinge stellen fast 30 Prozent der Bevölkerung des Landes, wobei Palästinenser und Syrer die größten Gruppen bilden.

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Landkarte, Libanon

Länderprofil

Libanon

Der Libanon beherbergt in Bezug auf die Bevölkerungsgröße weltweit die größte Zahl an Flüchtlingen. Neben rund 1,1 Millionen Syrern, leben bereits seit Jahrzehnten Hunderttausende palästinensische Flüchtlinge dort. Der Libanon gewährt diesen Flüchtlingen Schutz, obwohl er die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und das dazugehörige Protokoll von 1967 nicht unterzeichnet hat.

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Karte Bangladesch

Länderprofil

Bangladesch

Jährlich verlassen Hunderttausende Bangladescher das Land, um im Ausland zu arbeiten. Ihre Rücküberweisungen sind wichtig für die Wirtschaft des Landes. Gleichzeitig hat sich Bangladesch zu einem Zentrum der internationalen Bekleidungsindustrie entwickelt, wodurch die Binnenmigration zugenommen hat. Mobilität ist zudem eine wichtige Anpassungsstrategie von Menschen, deren Existenz durch den Klimawandel gefährdet ist.

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Schweden

Länderprofil 18

Schweden

Schweden ist ein Land mit einer langen Einwanderungstradition. Bereits in den 1960er Jahren, als vor dem Hintergrund eines wirtschaftlichen Aufschwungs ausländische Arbeitskräfte angeworben wurden, verfolgte Schweden keine klassische "Gastarbeiterpolitik". Vielmehr ging die Regierung von Beginn an davon aus, dass die Arbeitsmigranten im Land bleiben würden. Heute gilt Schwedens Integrationspolitik international als eine der ehrgeizigsten und erfolgreichsten. Dennoch stellt die aktuell hohe Zuwanderung, insbesondere von Asylsuchenden, die schwedische Gesellschaft vor große Herausforderungen: Einheimische und Zugewanderte konkurrieren um bezahlbaren Wohnraum, die Arbeitslosigkeit unter Drittstaatsangehörigen ist hoch und die rechtspopulistischen "Schwedendemokraten" gewinnen zunehmend an politischem Einfluss.

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Österreich

Länderprofil

Österreich

Österreich ist ein Einwanderungsland. Die Zuwanderung von "Gastarbeitern" in den 1960er Jahren, der Zuzug von Asylsuchenden und Kriegsflüchtlingen nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs und während der Jugoslawienkriege sowie die Arbeitsmigration aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben die Bevölkerung des Landes geprägt. Maßnahmen zur gesellschaftlichen Integration der Zugewanderten wurden auf Bundesebene jedoch erst in den 2000er Jahren ins Leben gerufen. Seit dem Ende der Anwerbung niedrigqualifizierter ausländischer Arbeitskräfte sind vor allem Zuwanderungsmöglichkeiten für Fachkräfte und Hochqualifizierte geschaffen worden.

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Europäische Union

Länderprofil 17

Europäische Union

Die Zusammenarbeit in Einwanderungs- und Asylfragen ist eines der jüngsten Felder der europäischen Integration. Seit ihrem Beginn Ende der 1980er Jahre hat diese Zusammenarbeit jedoch eine rasante Ausweitung erfahren. Heute gehört sie zweifellos zu einem der Kernbereiche des europäischen Integrationsprojekts. Dennoch bleiben die Souveränitätsansprüche der Mitgliedstaaten allgegenwärtig.

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Luxemburg

Länderprofil 34

Luxemburg

Luxemburg ist Europas Einwanderungsland schlechthin: Rund 45 Prozent seiner Einwohner sind ausländische Staatsangehörige, mehr als 60 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Die Einwanderung ist eng mit dem beispiellosen ökonomischen Aufstieg des Landes der vergangenen Jahrzehnte verknüpft. Als Sitz verschiedener EU-Institutionen und als internationalem Finanzplatz kommt dem kleinen Land große Bedeutung zu.

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Deutschland

Länderprofil 33

Deutschland

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Mehr als 22 Prozent der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Trotz einer langen Zuwanderungsgeschichte hat es in der Bundesrepublik bis in die 2000er Jahre gedauert, diese Realität anzuerkennen. Seitdem ist das Zuwanderungsrecht liberalisiert worden – zumindest für qualifizierte Migrantinnen und Migranten. Seit der umfangreichen Fluchtzuwanderung des Jahres 2015 steht das Thema Asyl (wieder) im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit und führt zu widerstreitenden Haltungen und Reaktionen in der Bevölkerung des Landes.

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Karte von Argentinien

Länderprofil 32

Argentinien

Einwanderung hat in Argentinien eine lange Tradition. In den Jahren der großen transatlantischen Migrationen entwickelte sich das Land zu einem der wichtigsten Zielländer in der Neuen Welt. Einwanderer aus Europa wurden als Motor gesellschaftlicher Modernisierung betrachtet. Heute wandern vor allem Menschen aus anderen lateinamerikanischen Staaten nach Argentinien ein. Diese Migration fordert die dominante und populäre Vorstellung, dass die argentinische Nation eine "weiße Gesellschaft" sei, heraus.

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Südafrika

Länderprofil 31

Südafrika

Südafrika wird wegen seiner multiethnischen Bevölkerung häufig auch als "Regenbogennation" bezeichnet . Es zählt zu den BRICS-Staaten und gilt als Wirtschaftsmotor in der Region südliches Afrika. Seit der Kolonisierung durch Niederländer und Briten im 17. und 18. Jahrhundert zieht das Land Einwanderer aus Europa und anderen Teilen der Welt an. Vor allem aus den benachbarten Staaten wandern Arbeitsmigranten auf der Suche nach besseren Zukunftsperspektiven ein.

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Vereinigtes Königreich

Länderprofil 12

Vereinigtes Königreich

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Vereinigte Königreich zu einem Einwanderungsland. Die hohe Zahl an Einwanderern sorgt aktuell dafür, dass das Thema in Öffentlichkeit und Politik kontrovers diskutiert wird. Dabei steht erstmals die Einwanderung aus der Europäischen Union im Zentrum der Debatten. Insbesondere der United Kingdom Independence Party (UKIP) gelingt es mit einer einwanderungsfeindlichen Haltung Wählerstimmen für sich zu gewinnen.

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Niederlande

Länderprofil 11

Niederlande

Seit Jahrhunderten haben die Niederlande Einwanderer angezogen. Diese wurden lange Zeit dazu ermutigt, ihre eigene Kultur beizubehalten. Das hat sich seit den 1990er Jahren jedoch geändert. Seitdem ist der Druck zur Anpassung an die niederländische Kultur deutlich gewachsen; eine erfolgreiche Integration ist für Einwanderer zunehmend zur Voraussetzung geworden, um Rechte zu erlangen. Dazu hat seit der Jahrtausendwende auch der Wahlerfolg einwanderungsfeindlicher Parteien beigetragen.

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China

Länderprofil 29

China

Die Bevölkerung der 1949 gegründeten Volksrepublik China ist ethnisch und kulturell sehr heterogen. Neben der Han-Nationalität gibt es 55 ethnische Gruppen, die sogenannten anerkannten nationalen Minderheiten. Der Ausländeranteil beträgt allerdings nur 0,05 Prozent bzw. 0,1 Prozent, wenn in China lebende Personen aus Hongkong, Macao und Taiwan hinzugezählt werden. Die Volksrepublik ist damit kein Einwanderungsland. Sie verfügt nur eingeschränkt über Instrumente zur Migrationssteuerung. Ihre integrationspolitische Aufgabe sieht die chinesische Führung vielmehr in den politischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Herausforderungen, die sich aus der historisch gewachsenen Vielvölkerstaatlichkeit Chinas ergeben.

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Griechenland

Länderprofil 30

Griechenland

Griechenland war lange Zeit ein Auswanderungsland. Dies änderte sich erst in den 1970er Jahren. Fortan wanderten mehr Menschen zu als ab. Das Land begann allerdings erst in den 1990er Jahren, entsprechende Gesetze zur Steuerung der Migration zu schaffen. Ein unsicherer Rechtsstatus bestimmt bis heute die Situation der meisten in Griechenland lebenden Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten.

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Philippinen

Länderprofil 28

Philippinen

Auswanderung ist ein anhaltendes Merkmal der philippinischen Wirtschaft. Globale politische und wirtschaftliche Entwicklungen im Laufe des letzten Jahrhunderts nahmen dabei entscheidenden Einfluss auf die Strategien des Landes, auf die veränderte internationale Nachfrage nach Arbeitskräften zu reagieren. Im frühen 20. Jahrhundert bestimmten koloniale Beziehungen einen Großteil der Migrationsbewegungen.

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Kanada

Länderprofil 8

Kanada

Im Verhältnis zu seiner Bevölkerung hat Kanada seit den 1980er-Jahren mehr Einwanderern und Flüchtlingen dauerhaften Aufenthalt gewährt als jedes andere Land. Dank behutsamer Grundsatzentscheidungen konnte über alle Parteien hinweg und in der Öffentlichkeit eine vergleichsweise hohe Akzeptanz für Masseneinwanderung und damit für ethnische Vielfalt geschaffen werden.

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Kroatien

Länderprofil 27

Kroatien

Kroatien hat in unterschiedlichen staatsrechtlichen Konstruktionen und territorialen Zuschnitten seit dem 19. Jahrhundert umfassende Erfahrungen mit Migration, Flucht und Vertreibung gemacht. Kroation kann sowohl als Auswanderungs-, Durchwanderungs-, Einwanderungs- und Remigrationsland sowie als Ursprungs- und Zielland von Flucht und Vertreibung beschrieben werden.

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Albanien

Länderprofil 26

Albanien

Die moderne albanische Migration gilt als weltweit einmalig aufgrund ihrer Intensität innerhalb einer kurzen Zeitspanne. Bis zum Jahr 2010 war fast die Hälfte der Bevölkerung Albaniens ausgewandert und lebte im Ausland, während viele weitere Albaner innerhalb des Landes migriert waren.

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Karte der Golfstaaten

Länderprofil 25

Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrats (GCC)

Der Golfkooperationsrat (Gulf Cooperation Council - GCC) wurde 1981 gegründet und umfasst die folgenden Staaten: Saudi Arabien, Kuwait, Oman, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Als Sammelbezeichnung für alle im Golfkooperationsrat vertretenen Staaten wird im Rahmen dieses Kurzdossiers die Bezeichnung GCC-Staaten bzw. auch der Ausdruck Golfstaaten verwendet.

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Japan

Länderprofil 24

Japan

Lediglich zwei Millionen Ausländer leben in Japan. Das entspricht einem Anteil der Zuwandererbevölkerung an der Gesamtbevölkerung von 1,63% – eine verschwindend geringe Zahl für eine wirtschaftlich erfolgreiche und politisch stabile Nation und erstaunlich im Angesicht deren langer Geschichte internationaler Zu- und Abwanderung.

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Italien - Karte

Länderprofil 23

Italien

Die Entwicklung Italiens von einem Auswanderungsland par excellence zu einem Einwanderungsland erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne seit dem Ende der 1970er Jahre. Aktuell ist die Wachstumsrate der Zuwandererbevölkerung eine der höchsten in der gesamten Europäischen Union. Trotz der noch jungen Einwanderungsgeschichte hat das Land insgesamt beträchtliche Erfahrung mit Wanderungsbewegungen.

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Schweiz

Länderprofil 22

Schweiz

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Diese Tatsache wurde trotz früh einsetzender grenzüberschreitender Arbeitsmigration lange Zeit nicht anerkannt. Mit dem starken wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg begann die gezielte Rekrutierung von Arbeitskräften, welche in besonderem Maße die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

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Australien

Länderprofil 21

Australien

Mit einer Bevölkerung, die fast zur Hälfte aus im Ausland Geborenen und deren Kindern besteht, gilt Australien als der Inbegriff eines Einwanderungslandes. Darüber hinaus hatten Mitte 2008 mehr als 800.000 Menschen einen befristeten Aufenthaltsstatus, und eine Million Australier lebten dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum im Ausland. Die Bevölkerung Australiens fasst Migration mehrheitlich als wirtschaftlichen und sozialen Zugewinn auf.

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Russland

Länderprofil 20

Russische Föderation

Die internationale Migration in Russland ist einerseits geprägt von Zuwanderungsströmen aus Ländern der früheren Sowjetunion und andererseits von Abwanderungsbewegungen in wirtschaftlich höher entwickelte Länder.

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Irland

Länderprofil 19

Irland

Irland zeichnete sich lange durch eine schrumpfende Bevölkerung und hohe Auswanderungsquoten aus, doch in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Situation drastisch gewandelt: Starkes wirtschaftliches Wachstum brachte deutlich mehr Einwanderer ins Land.

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Marokko

Länderprofil 16

Marokko

Seit den 1960er Jahren hat sich Marokko zu einem der wichtigsten Herkunftsländer von Einwanderern in Europa entwickelt. Verschärfte Zuwanderungsbeschränkungen konnten diese Entwicklung kaum aufhalten und haben eher dazu beigetragen, dass Migranten die Grenzen zunehmend irregulär überqueren und auch Ziele jenseits der traditionellen Zielländer ansteuern.

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Brasilien

Länderprofil 15

Brasilien

Aufgrund der im letzten Jahrzehnt stabilisierten wirtschaftlichen Situation ist Brasilien, das in Bezug auf Fläche und Bevölkerung fünftgrößte Land der Erde, in Europa vor allem als attraktives Reiseland und ehemaliges Einwanderungsland bekannt. Vom 16. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg wanderten über vier Millionen Menschen ein, überwiegend Europäer.

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Mexiko

Länderprofil 14

Mexiko

Mexiko ist sowohl von Zuwanderung und Transmigration – vor allem von Mittelamerika ausgehend in die USA – betroffen, als auch von Abwanderung, zumeist in die USA. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Abwanderung am stärksten, dennoch haben alle drei Migrationsformen Spuren hinterlassen.

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Israel

Länderprofil 13

Israel

Im Hinblick auf das Thema Migration ist Israel in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich; der Staat ist geradezu "auf Zuwanderung gebaut". Masseneinwanderung kennzeichnete verschiedene Perioden des 20. Jahrhunderts, besonders die Jahre unmittelbar vor und nach der Staatsgründung 1948.

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Senegal

Länderprofil 10

Senegal

In Europa besteht weit verbreitet ein Bild Afrikas als Krisenkontinent, dessen Bevölkerung massenweise einen Weg nach Europa sucht. Dagegen illustriert das Beispiel Senegal afrikanische Migration als ein deutlich vielschichtigeres Phänomen. So ist Migration im Senegal – wie auch afrikanische Migration allgemein – primär innerafrikanische Migration gewesen.

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Rumänien

Länderprofil 9

Rumänien

Während der vergangenen einhundert Jahre war Rumänien vor allem Auswanderungsland. Zusammen mit der Alterung der Gesellschaft wird die Auswanderung Rumänien möglicherweise dazu zwingen, Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben.

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Litauen

Länderprofil 7

Litauen

Litauen liegt an der östlichen Grenze der EU, in die es 2004 aufgenommen wurde. Seit Erlangung der Unabhängigkeit 1990 ist Litauen sehr stark von Auswanderung betroffen. Zudem versucht das Land seit dem EU-Beitritt, die Schwierigkeiten, die aus seiner Rolle als Ziel-, Ausgangs- und vor allem Transitland legaler und irregulärer internationaler Migration entstehen, zu bewältigen.

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Spanien

Länderprofil 6

Spanien

Innerhalb von wenigen Jahrzehnten ist Spanien von einem traditionellen Auswanderungsland zu einem der wichtigsten Einwanderungsländer in Europa geworden. Seit Mitte der 1980er Jahre ist die ausländische Bevölkerung um das Neunzehnfache auf 4,52 Millionen gestiegen. Die Gesetzgebung musste an diese sich ständig verändernde Situation mehrfach angepasst werden.

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Türkei

Länderprofil 5

Türkei

Die Türkei wurde im 20. Jahrhundert weitestgehend als Auswanderungsland wahrgenommen. Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts hat sich jedoch ein maßgeblicher Wandel hinsichtlich der Rolle der Türkei als Migrationsland abgezeichnet, in dem das Land sich zunehmend zu einem Transit- und Einwanderungsland entwickelte.

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USA

Länderprofil 4

Vereinigte Staaten von Amerika

Die USA gelten als das Einwanderungsland schlechthin. Seit über zweihundert Jahren kommen Einwanderer ins Land. Heute ist die Einwanderung durch große Vielfalt gekennzeichnet: Die USA ziehen jährlich zahlreiche Personen mit unterschiedlichen sozialen und ethnischen Wurzeln und verschiedenem Bildungshintergrund an.

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Polen

Länderprofil 3

Polen

Polen gilt hauptsächlich als Auswanderungs-
land. Aufgrund seiner geographischen Lage zwischen Ost- und Westeuropa fungiert es häufig als Transitland für Migranten. Daneben entwickelt es sich als Zielland – vor allem für Migranten aus seinen östlichen Nachbarländern (Ukraine, Weißrussland, Russland) und anderen Teilen der früheren Sowjetunion.

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