Soziale Schere, Kluft zwischen Arm und Reich
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Haushaltseinkommen

Die Höhe der individuellen Einkommen aus abhängiger oder selbstständiger Tätigkeit sagt nur bedingt etwas über die finanzielle Lage der Bevölkerung insgesamt aus. Entscheidend sind die Einkommen, die den Haushalten und damit den einzelnen Haushaltsmitgliedern zur Verfügung stehen. Zu berücksichtigen sind hier neben den Markteinkommen auch die sozialstaatlichen Transfers. Gemindert werden diese Einkommen durch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

Baby greift nach Finger. Bei den einzelnen Haushalten ist weder die Höhe noch die Zusammensetzung des Einkommens im Zeitablauf konstant. Werden z. B. Kinder geboren, mindert sich oft für die Phase der Elternzeit und häufig darüber hinaus das gemeinsame Erwerbseinkommen.

Haushaltseinkommen

Auf die Haushaltseinkommen kommt es an

Haushalte sind Einkommens- und Verbrauchsgemeinschaften. Hier fließen die um Abzüge geminderten Erwerbseinkommen und die sozialstaatlichen Transfers zusammen. Wodurch werden die ökonomischen Handlungsmöglichkeiten und der Wohlstand der Haushalte bestimmt?

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Mutter und Kinder sitzen am Küchentisch. Die Abweichungen zwischen dem Brutto- und dem Nettoeinkommen von Privathaushalten sind aufgrund von Transferleistungen, wie z. B. Kindergeld, bei verschiedenen soziodemografischen Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Haushaltseinkommen

Brutto- und Nettoeinkommen der privaten Haushalte im Vergleich

Wird auf der Ebene der Haushaltseinkommen zwischen Brutto- und Nettogrößen unterschieden, lässt sich zeigen, wie groß die Spanne zwischen brutto und netto ist und wie sie sich im Zeitverlauf entwickelt hat. Zudem stellt sich hier die Frage, ob und in welchem Maße die staatliche Umverteilung zielgerichtet wirkt.

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Student/-innen unterhalten sich am Küchentisch ihrer Wohngemeinschaft. Die monatlichen Nettoeinkommen der privaten Haushalte unterscheiden sich je nach Region und sozialer Gruppe stark.

Haushaltseinkommen

Verteilung der Haushaltsnettoeinkommen

Die monatlichen Nettoeinkommen der privaten Haushalte unterscheiden sich je nach Region und sozialer Gruppe stark. Es ist jedoch genauso wichtig, die Streuung/Spreizung der Einkommen innerhalb dieser Gruppen im Auge zu haben.

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Familie bei der Gartenarbeit. Pro-Kopf-Einkommensgrößen sind nur begrenzt aussagekräftig, da z. B. Kinder geringere Bedarfe als Erwachsene haben und gemeinsames Wirtschaften mehrerer Personen, z. B. in einer Familie, günstiger ist.

Haushaltseinkommen

Verteilung der Nettoäquivalenzeinkommen

Die Höhe der Haushaltsnettoeinkommen gibt nur unzureichend Auskunft über die Einkommenslage der einzelnen Personen, die in dem Haushalt leben. Denn ein und dasselbe Einkommen ist je nach Zahl und Zusammensetzung der Haushaltsmitglieder anders zu bewerten. Nettoäquivalenzeinkommen berücksichtigen durch Bedarfsgewichtung die Zahl der Personen und grob die Altersstruktur.

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Sozialticket der Verkehrsbetriebe in Dortmund. Langfristig ist die Einkommensungleichheit in Deutschland größer geworden − darin sind sich praktisch alle Beobachter (bzw. Datengrundlagen) einig.

Haushaltseinkommen

Anhaltende Zunahme der Ungleichheit

Verfolgt man die Einkommensverteilung auf der Basis der Nettoäquivalenzeinkommen über einen längerfristigen Zeitraum hinweg, zeigt sich ein deutliches Bild: Die Ungleichverteilung hat zugenommen. Was ergibt sich daraus für die Einkommen am unteren und oberen Ende der Hierarchie?

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