Beleuchteter Reichstag

Alltag und Gesellschaft

Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten entwickelten sich nicht nur die unterschiedlichen politischen Strukturen weiter, sondern die Systemunterschiede wirkten sich in allen Gesellschaftsbereichen aus. Der Schwerpunkt thematisiert die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Systemkonkurrenz in vielen Bereichen des täglichen Lebens in Ost und West.

Das Foto zeige junge Leute mit Baby in der DDR. Die Auwurde fnahme ca. 1984 gemacht.

Eva Schäffler

Ein „eigener“ Weg der Paarbeziehungen: Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland

2019 wurde in Ostdeutschland mehr als die Hälfte aller Kinder nichtehelich geboren, während dieser Wert in Westdeutschland nur bei knapp einem Drittel lag. Den Ursprung und die Entwicklung dieses ostdeutschen Trends zur Nichtehelichkeit beschreibt dieser Beitrag.

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Eine Frau blickt auf Corona-Impf-Graffiti des Künstlers 'The Rebel Bear' an einer Wand im schottischen Edinburgh.

Steffen Mau und Sabine Rennefanz

Ein Laboratorium der Demokratie

Corona könnte ein "Vereinigungsgenerator" sein. Aber auch ein Frustgenerator mit langlebigen Folgen, wenn es nicht gelingt, "das pandemische Moratorium des Alltags" zu verlassen. Im Gespräch mit Sabine Rennefanz warnt der Soziologe Steffen Mau vor einem "sich selbst verstärkenden negativen Kreislauf" politischen Nichtmehr-Engagements und plädiert dafür, Ostdeutschland "viel stärker zu einem Laboratorium der Demokratie zu machen".

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Straßengraffiti in Berlin im März 2021, ein Jahr nach Beginn der Corona-Lockdowns und zu Beginn der dritten Infektionswelle

Albrecht von Lucke

30 Jahre später – der andere Bruch

Es ist ein historischer Einschnitt wie 1989/90 der Mauerfall. Seit nunmehr über einem Jahr lähmt Corona das gesellschaftliche Leben in Deutschland und weltweit. Welche Strategie- und Handlungskonzepte sind gefragt, wenn die Pandemie überwunden werden kann? Ein Anstoß zum Nachdenken von Albrecht von Lucke, der für eine neue Solidarität plädiert, national und global.

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Das Foto zeigt ein Treffen mit dem Schriftsteller Bruno Apitz zum V. Deutschen Schriftstellerkongreß. Zu einem besonderen Erlebnis wurde für zahlreiche westdeutsche Jugendliche, die während des Arbeiterjugendkongresses Pfingsten 1961 in Rostock weilten, eine Begegnung mit Bruno Apitz, der zahlreiche Bücher signiert.

Gabriel Berger

War die DDR antisemitisch?

Gabriel Berger nimmt in seinem Artikel Bezug auf den DA-Beitrag von Wolfgang Herzberg. Er stimmt mit ihm in vielen Punkten überein, zum Beispiel darin, dass die Auseinandersetzung mit der Shoah in der DDR umfassend stattgefunden hat. Im Gegensatz zu Herzberg sieht Berger allerdings auch den Geburtsfehler, unter dem die DDR als eine Schöpfung Stalins von Anfang an zu leiden hatte.

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Das Foto zeigt Esther Dischereit, Autorin, im Deutschlandfunk Kultur bei der Produktion ihres Hörspiels „Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena“, in dem es um die NSU-Verbrechen geht (1998 bis 2011). Esther Dischereit war auch Prozeßbeobachterin im Verfahren gegen den rechtsextremistischen Attentäter von Halle, der 2019 während eines jüdischen hohen Feiertags die Synagoge in Halle und anschließend den Kiez-Döner angriff. Der Täter wurde wegen zweifachen Mordes und Mordversuchs in mehr als 60 Fällen zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung im Jahr 2020 verurteilt.

Esther Dischereit

Mama, darf ich das Deutschlandlied singen

Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Esther Dischereits Texte in ihrem Buch „Mama, darf ich das Deutschlandlied singen“ sind Einmischungen in politische Angelegenheiten. Sie zeigt auf nationalistische Strukturen und staatliche Gewalt, sie ist persönlich involviert und widerspricht. Das Deutschland Archiv veröffentlicht ein Kapitel aus Dischereits Buch.

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Bis Ende 1989 stark von der Ideologie der SED gepägt, die Humboldt-Universität.

llko-Sascha Kowalczuk

Betrogen von der Wende?

Wie selbstkritisch gehen Historiker heute mit ihrer eigenen Vergangenheit um, wenn sie einen Rückblick auf ihre eigenen Biografien werfen? Der in der DDR parteitreue Historiker Siegfried Prokop hat 2020 eine Autobiografie verfasst, die der Historiker llko-Sascha Kowalczuk nun unter die Lupe nimmt. Er kritisiert vor allem Auslassungen, die Prokop vornimmt. Über politisch motivierte Verfolgungen von Studierenden berichte er beispielsweise nichts Bemerkenswertes, und der Historiker bewege sich "im Kern ausschließlich im postkommunistischen Milieu".

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Das Foto zeigt das Mahnmal von Buchenwald mit der Plastik von Fritz Cremer, im Hintergrund der Glockenturm.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil I

Als Sohn von jüdischen Emigrant_innen, die 1947 ganz bewusst in die SBZ/DDR gegangen sind, um ein besseres Deutschland aufzubauen, leistet Wolfgang Herzberg einen Debatten-Beitrag aus seiner subjektiven Sicht zur Rolle der jüdischen Remigrant_innen, NS-Tätern und Antisemitismus in der DDR. Er stellt in Teil I vor allem dar, wie Jüdinnen und Juden die DDR in führenden Positionen mitgestalteten. Dazu hat er umfangreiche Recherchen unternommen und zahlreiche biografische Interviews geführt.

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Für die in der "Kristallnacht" vom November 1938 von der Hitlerfaschisten in Brand gesteckte und nach einem Luftangriff im Februar 1943 völlig ausgebrannte Neue Synagoge in der Oranienburger Straße im Zentrum Ost-Berlins wurde am 10.11.1988 im Beisein des Generalsekretärs der DDR, Erich Honecker, und weiterer Persönlichkeiten des In- und Auslandes symbolisch der Grundstein für den Wiederaufbau des jüdischen Gotteshauses gelegt. Das Foto zeigt die Grundsteinlegung.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil II

Im zweiten Teil seines Debattenbeitrag widmet sich Wolfgang Herzberg den Stereotypen in Bezug auf die DDR und ihren Umgang mit jüdischen Überlebenden, zu den dortigen Auswirkungen der stalinistischen Kampagne, die sich im Zuge der Field-Affäre auch gegen Jüdinnen und Juden richtete, und zur Israelkritik der SED-Führung, die nach seiner Auffassung mehrheitlich von westdeutschen Historiker_innen geprägt werden.

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Schild "Gegen Antisemitismus", das auf einer Demonstration hochgehalten wird.

Norbert Janz

Braucht die Abwehr von Antisemitismus in unserer freiheitlichen parlamentarischen Demokratie einen Verfassungsrang?

Der Beitrag beschreibt die Rechtslage im Bund und im Land Brandenburg, wie eine Anti-Antisemitismusverpflichtung gesetzlich normiert werden kann. Zudem wird ein eigener Formulierungsvorschlag vorgestellt.

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Das Foto zeigt das Hygiene-Institut der Universität Jena, undatiertes Foto aus dem Jahr 1959.

Maximilian Schochow und Florian Steger

Epidemien in der DDR - Eine medizinhistorische Perspektive

Aus Anlass der aktuellen SARS-CoV-2-Epidemie – vulgo Corona – haben sich die Medizinhistoriker Florian Steger und Maximilian Schochow mit den rechtlichen Grundlagen zur Bekämpfung von Epidemien in der DDR auseinandergesetzt. Zudem haben sie dazu recherchiert, wie dort mit verschiedenen Epidemien umgegangen wurde, wie diese verlaufen sind und wie in den Medien darüber berichtet wurde.

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Das Foto zeigt verlassene Gebäude des ehemaligen Volkseigenen Betriebes Waggonbau in Görlitz.

Nicolas Offenstadt

Eine Suche nach den verschollenen Spuren der DDR

Der französische Historiker Nicolas Offenstadt ist auf dem Gebiet der ehemaligen DDR den Spuren dieses untergegangenen Staates gefolgt. Er hat verlassene Gebäude unter die Lupe genommen und ist auf Trödelmärkten stöbern gegangen. Er berichtet hier über seine Forschungen nach dem Prinzip der Urbex.

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Hier wird das Logo des Projekts "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" abgebildet. Es zeigt eine stilisierte Menora (Kerzenleuchter) mit einem Davidstern in weiß auf blauem Grund und den Namen des Projekts.

Sharon Adler

Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven - Teil I

Als Auftakt zur DA-Reihe zum weiblichen jüdischen Leben in Deutschland nach 1945 stellt dieser Überblicksartikel von Sharon Adler exemplarisch wegweisende Protagonistinnen und deren Arbeits- und Forschungsfelder sowie Frauenorganisationen im 20. Jahrhundert vor. Der Rückblick schlägt den Bogen über die Nachkriegszeit und die Situation der Überlebenden zum gesellschaftspolitischen Engagement und den Forschungsfeldern jüdischer Frauen von heute. Hier gibt es den ersten Teil des Beitrages.

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Hier wird das Logo des Projekts "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" abgebildet. Es zeigt eine stilisierte Menora (Kerzenleuchter) mit einem Davidstern in weiß auf blauem Grund und den Namen des Projekts.

Sharon Adler

Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven Teil II

Zum Start der DA-Reihe zum weiblichen jüdischen Leben in Deutschland nach 1945 stellt der zweite Teil des Überblicksartikels von Sharon Adler vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung jüdischen Lebens nach 1945 bis heute dar. Angefangen von der Situation in den "Displaced Persons Camps" nach dem Zweiten Weltkrieg, über die jüdische Frauenbewegung in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren, bis hin zur Einwanderung junger Israelis werden die Herausforderungen beleuchtet.

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Das Foto zeigt die zugemauerten Türen zum Lichtspieltheater der Jugend im Stadtzentrum von Frankfurt (Oder), 10.11.2012. Frühestens 2021 sollen nach einem Wettbeweb und der Klärung der FinanzierungSanierungsarbeiten beginnen. Geplant ist, das hier das Landesmuseum für Moderne Kunst einzieht.

Nicolas Offenstadt

"Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik Französische Blicke auf den zweiten deutschen Staat"

Der französische Historiker Nicolas Offenstadt reagiert auf einen DA-Beitrag von Ulrich Pfeil zur DDR-Forschung in Frankreich. Er kritisiert darin die Darstellung seiner eigenen Forschungsarbeit und der dazugehörigen Publikationen.

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Mitglieder eines Deutschen Marine Bootes übergeben im Juli 1957 einen Impfstoff für 134 an der Asiatischen Grippe Erkrankte an die Besatzung des US-Schiffes General Patch . Das Schiff kam aus New York und ankerte vor Bremerhaven, nachdem es wegen des Ausbruchs der Grippe unter den 1.256 Passagieren und Crew-Mitgliedern in Quarantäne bleiben musste.

Maximilian Kutzner

Debatte zur Herkunft der Asiatischen Grippe 1957

Die Geschichtswissenschaft liefert für die Beurteilung und Bewältigung der Corona-Krise systemrelevante Erkenntnisse. Das Beispiel der Asiatischen Grippe aus dem Jahr 1957 zeigt, wie sich zeitgenössische Ängste in den Massenmedien artikulierten.

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Das Foto zeigt den gelb markierten Begriff Antisemitismus in einem Lexikon.

Debatte

Ist Antisemitismus vor allem ein Problem in Ostdeutschland?

Und ist, wer dem Osten den größeren Zuspruch zum Antisemitismus vorhält, womöglich auf dem westlichen Auge blind? Die Auseinandersetzung mit den Argumenten aus dem Osten lohnt sich und eine gute, differenzierte Debatte ist dieses wichtige Thema für unseren demokratischen Zusammenhalt allemal wert.

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Das neuartige Coronavirus

Coronavirus

Geschichte im Ausnahmezustand

Das Corona-geprägte Jahr 2020 „steht in einer künftigen Geschichtsschreibung für einen tiefgreifenden Wandel der politischen Kultur", prognostiziert der Historiker Martin Sabrow. Doch in welche Richtung? Nicht im staatlichen, sondern „im gesellschaftlichen Ausnahmezustand“ könne „die eigentliche Zäsur unserer Tage“ liegen, reflektiert der Historiker und stellt vier Thesen zur Diskussion.

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Mauerrest in der Bernauer Straße in Berlin-Mitte 2020.

Manon de Heus / Marijke van der Ploeg

Werdegänge

Drei lehrreiche DDR-Biografien: Ein Ex-Neonazi, ein Dopingopfer und ein Stasimann, portraitiert von zwei niederländischen Journalistinnen. Vorgestellt werden Menschen, die in der DDR aufgewachsen, aber nicht unbedingt dort geblieben sind. Deutsch-deutsche Geschichte geschrieben haben alle Portraitierten - und jede(r) von ihnen engagiert sich seit dem Mauerfall auf besondere Weise.

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Das Foto zeigt die Eröffnung der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin am 28.7.1973. Zu sehen ist der Einmarsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich ins Stadion der Weltjugend im Stadtbezirk Mitte. Sie tragen ein Banner mit der Losung: Die französische Delegation begrüsst die Anerkennung der DDR. Begrüsst die DDR und ihre Gastfreundschaft.

Ulrich Pfeil

DDR: Zankapfel in Forschung und Politik

Die runden Geburtstage des Mauerfalls sind Anlass für französische Präsidenten, an dieses Ereignis zu erinnern und ihm eine aktuelle Dimension zu verleihen. Zudem gab es in Frankreich ein größeres Interesse an der DDR als in anderen Staaten Westeuropas. Einen Überblick zur französischen Deutschlandforschung gibt dieser Beitrag.

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Das Foto zeigt eine Auswahl an französischen Deutschlehrbüchern.

Franziska Flucke

Vom sozialistischen Paradies zum Erinnerungsort? Sechzig Jahre DDR in französischen Deutschbüchern

Die Darstellung der DDR im französischen Lehrbuch hat sich im Laufe ihrer Existenz sowie darüber hinaus stark gewandelt und reflektiert dabei den jeweils aktuellen Blick Frankreichs auf die (ost-) deutsche Gesellschaft. Ein Überblick.

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Foto vom Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend (FDJ) im Mai 1950 in Ost-Berlin, 27.-30. Mai 1950: Ein Delegierter aus Paris im Gespraech mit einer FDJlerin.

Beitragsreihe

Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR

Obwohl die Bundesrepublik die offizielle Anerkennung der DDR als Staat sowie die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu ihr durch Drittstaaten vor 1973 als „unfreundlichen Akt‘‘ bewertete, gab es zwischen Frankreich und der DDR Kontakte. Darüber berichtet das DA in einer Beitragsreihe aus unterschiedlichen Perspektiven.

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Das Foto zeigt den Bürgermeister von Glashütte zu Besuch in Bobigny im Jahr 1974 vor dem Rathaus der Partnerstadt.

Constanze Knitter

Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR

Partnerschaften mit französischen Städten und Gemeinden – vorrangig zu kommunistisch regierten Kommunen – dienten als Elemente der Völkerfreundschaft vor allem den außenpolitischen Zielen der DDR-Regierung. Dennoch entstanden Freundschaften auf der privaten Ebene. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick.

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Das Foto zeigt den Ausschnitt eines Buchtitels. Das Buch ist als Begleitmaterial zur ZDF-Serie "Unser Walter" (1974) erschienen. Die Serie gab der westdeutschen Öffentlichkeit erstmals Einblick in den häuslichen Alltag einer Familie, in der ein geistig behindertes Kind aufwächst.

Pia Schmüser und Raphael Rössel

Pflege als Alltagsphänomen

Dieser Beitrag widmet sich einem vernachlässigten Thema der deutsch-deutschen Zeitgeschichte. Er vergleicht Pflegealltage von Familien mit Kindern mit Behinderungen in der früheren Bundesrepublik und der DDR und blickt auf ihre Nachwirkungen im vereinigten Deutschland.

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Auf dem Foto ist das Feiern der Union-Fans am 9. November 2019 des 1:0-Sieg in der 1. Bundesliga gegen Hertha BSC eine Woche zuvor zu sehen.

Matthias Koch

Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm

Der 1. FC Union Berlin ist oben angekommen. Als 56. Verein sind die Köpenicker in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Alle einst besser platzierten Ost-Vereine haben „die Eisernen“ in den letzten drei Jahrzehnten überholt und um Längen abgehängt. Die Historie des Clubs ist arm an großen Triumphen, aber reich an Geschichten. Dass diese gerade im 30. Jahr des Mauerfalls unvergessen sind, verdankt Union vor allem seiner treuen Fangemeinde.

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Der Musik- und Zeichentrickfilm "1989 - Lieder unserer Heimat" ist keine leichte Kost. Aber erleichternd für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern um DDR-Alltag zu rekonstruieren.

DDR-Alltag im Trickfilm

Aufarbeitung einmal anders. Der Leipziger Comic-Zeichner Schwarwel hat zu diesem Zweck einen Zeichentrickfilm realisiert und mit eigenen Songs betextet, um DDR-Alltagssituationen nahe zu bringen, die zur Friedlichen Revolution '89 und zum Mauerfall führten.

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Das Foto zeigt die alternative Modegruppe Chic, Charmant und Dauerhaft (CCD).

Interview mit Andrea Prause

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

In den 1980er Jahren formierte sich in den Städten der DDR eine alternative Modeszene. Es wurde nicht nur Mode privat in kleinen Werkstätten produziert und auf Märkten verkauft, vor allem die Modeshows bildeten ein Ventil für die Macher/innen und ihr Publikum, um den Anpassungsdruck des Staates aushalten zu können. Andrea Prause hat im Rahmen ihrer Dissertation zu diesem Phänomen geforscht.

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Blick auf den Eingang der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Pullach bei Muenchen, aufgenommen am 17.Oktober 2003. Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll laut einem Medienbericht in die angeblich illegalen Auslandeinsaetze deutscher Polizisten in Libyen eingebunden gewesen sein. Der BND habe die Ausbildungskooperation von 2005 bis 2007 beratend begleitet, schreibt die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der BND gab zu dem Bericht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AP zunaechst keine Stellungnahme ab.

Christopher Nehring

Nachrichtendienste in Deutschland

Die Geschichte der deutschen Nachrichtendienste ist ein weißer Fleck. Misstrauen, Desinteresse und Vergleiche mit diktatorischen Geheimpolizeien bestimmen ihr Image. Ein demokratisch-gewachsener Umgang braucht jedoch Transparenz und Hintergrundwissen. Teil I beschreibt die Zeit von 1945 bis 1969.

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Das Foto zeigt einen Teller mit der Aufschrift "die Jagd gehört dem Volke". Dieser eines von vielen Exponaten zur Staatsjagd in der DDR, die in der Ausstellung "Jagd und Macht" im Jagdmuseum Schorfheide gezeigt werden.

Inteview mit Helmut Suter

Die Jagd gehört dem Volke - Interview Teil I

In der Schorfheide bei Berlin jagten die preußischen Kurfürsten, Könige und deutsche Kaiser. Nach 1918 schossen der Ministerpräsident des Freistaates Preußen Otto Braun und Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Wild. Von 1934 bis 1945 gab sich der Nationalsozialist Hermann Göring dort in Carinhall dem Größenwahn hin. In der DDR sollte jeder jagen können, aber nur im Kollektiv. Der Autor Helmut Suter äußert sich dazu im Interview mit dem Deutschland Archiv.

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Das Foto zeigt Erich Honecker und Mitarbeiter des Staatlichen Forstbetriebes nach erfolgreicher Hasenjagd mit ausgelegter Beute.

Interview mit Helmut Suter

Jagdfieber zahlte Bevölkerung - Interview Teil II

Offensichtlich störte es die führenden Repräsentanten der DDR nicht, welches Erbe sie als Kommunisten bei der Staatsjagd in der Schorfheide antraten und welche Tradition sie mit ihren eigenen Privilegien bis 1989 auf Kosten der DDR-Bevölkerung fortsetzten. Der folgende Teil des Interviews widmet sich der Diskrepanz zwischen dem Anspruch der DDR als sozialistischer Staat und der privilegierten Jagd.

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Das Foto zeigt den Besuch von Bundeskanzler Adenauer von fünf Kompanien der neu aufgestellten westdeutschen Streitkräfte in Andernach 1956.

Frank Heinz Bauer

,,Geräuschlos“ und ,,ohne Geschrei!“ – Sicherheitspolitik von 1949 bis 1956

Ausgehend von den Entmilitarisierungsbeschlüssen der Potsdamer Konferenz des Jahres 1945, beschreibt der Autor Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gestaltung der Sicherheitspolitik der beiden deutschen Staaten bis 1956. Die Darstellung stützt sich auf ehemals als geheim eingestufte Quellen aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg (Breisgau).

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Ihr Kindergarten wurde teilweise schon von den Eltern besucht. Er gehörte zu den ersten Sozialeinrichtungen, die die LPG Merxleben nach ihrer Gründung 1952 schuf.

Anna Kaminsky

(Verordnete) Emanzipation? – Frauen im geteilten Deutschland

In Fragen der Gleichberechtigung gilt die Frauenpolitik der DDR als vorbildlich. Auch wenn nach 1989 kaum noch etwas von der DDR Bestand hatte und alles kritisch hinterfragt wurde: Eines wurde gegen alle Vorwürfe verteidigt: Die Frauenpolitik der SED-Führung. Die sei doch gut gewesen.

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Das Foto zeigt Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, Schönhauser Allee, die bereits im Jahr 1947 fotografisch festgehalten wurden.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I

Schändungen jüdischer Friedhöfe hat es in der DDR, wo Antifaschismus angeblich zur Staatsräson gehörte, nachweislich gegeben. Und das bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Regel wurden diese Taten als "Dummejungenstreiche" von offizieller Seite in der DDR abgetan. In Ihrem Beitrag, der aus zwei Teilen besteht, arbeitet Monika Schmidt den Antisemitismus durch Friedhofsschändungen in der DDR auf.

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Auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam wurden 1989 Grabsteine mit Hakenkreuzen  beschmiert.

Monika Schmidt

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II

Antisemitische Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen in der DDR sind im Wesentlichen ab den 1970er-Jahren dokumentiert. Das Umwerfen von Grabsteinen und andere Zerstörungen der Gräber und Friedhöfe haben sich bis 1990 bruchlos fortgesetzt. Darüber berichtet Monika Schmidt im Teil II Ihres Beitrags über die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR.

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Rund 6000 Demonstranten, darunter auch Franzosen, beteiligten sich am 26.10.1980 in Kaiserslautern an einer Kundgebung der Friedensbewegung gegen neue Atomraketen.

Martin G. Maier

Geteilte Heimat? Der Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte in Deutschland

Diverse Akteure aus dem Spektrum des Konservatismus und der Neuen Rechten positionierten sich zur patriotischen Programmatik der anlässlich des NATO-Nachrüstungsbeschlusses auflebenden Friedensbewegung. Den daraus resultierenden Übereinstimmungen und Abgrenzungen zwischen rechts und links soll hier nachgegangen werden.

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Demonstration in Köln anlässlich der 9. Weltkonferenz der International Lesbian and Gay Association (ILGA), 1987

Christian Könne

Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland. Gleichberechtigte Mitmenschen?

Bis heute ist Homophobie ein politisch-gesellschaftlich relevantes Thema. Homosexuelle mussten sich in jahrzehntelangen Prozessen eine Entkriminalisierung und zunehmende Akzeptanz erkämpfen. Christian Könne über Kontinuitäten der Verfolgung und Diskriminierung in der Bundesrepublik.

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Die Unterlagen zur politisch motivierten Kriminalität, veröffentlicht vom Bundesinnenministerium, 2015

Michael Kohlstruck

Rechte Gewalt in Ost und West. Wie lassen sich die höheren Zahlen in den neuen Bundesländern erklären?

Die statistischen Zahlen lassen keine eindeutige Bewertung der Verteilung rechter Gewalt in Deutschland zu. Zudem enthält der Ost-West-Vergleich innerdeutschen Sprengstoff. Michael Kohlstruck über Faktoren und Erklärungsmodelle zu diesem brisanten Thema.

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Campingurlaub an der Ostseeküste, wie hier in Prerow, war bei DDR-Bürgern beliebt

Interview

„Visafrei bis nach Hawaii“ – Urlaubsträume, Trends und Reiseziele in der DDR

Wie gestaltete sich das Reiseverhalten in der DDR und inwieweit unterscheiden sich Reiseintensität und -ziele in Ost und West bis heute? Ein Interview mit der Historikerin Heike Wolter.

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Die italienische Küste wurde zunehmend zum Urlaubsziel der Westdeutschen

Interview

„Deutschlands Sonne scheint in Italien!“ Reisen und Tourismus in der Bundesrepublik

Die Bundesbürger galten schon immer als Reiseweltmeister. Hasso Spode blickt auf die Trends im Westen der Republik – aber auch jenseits des Eisernen Vorhangs.

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Ein Plakat in Mecklenburg-Vorpommern bewirbt die Region mit dem Schriftzug „Für uns ist Osten mehr als eine Himmelsrichtung", 2013

Susanne Rippl, Nelly Buntfuß, Nicole Malke, Natalie Rödel

Ostdeutsche Identität: Zwischen medialen Narrativen und eigenem Erleben

Auch fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Unterscheidung in „ost-“ und „westdeutsch“ in der medialen Öffentlichkeit an der Tagesordnung. Doch wie relevant ist die Kategorie „ostdeutsch“ noch für das individuelle Erleben?

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Lothar Berfelde, alias Charlotte von Mahlsdorf, in der original nachgebauten „Mulackritze“ im Gutshaus Mahlsdorf. Die Ost-Berliner Kneipe wurde 1951 geschlossen und 1964 abgerissen

Christian Könne

Schwule und Lesben in der DDR und der Umgang des SED-Staates mit Homosexualität

Hinsichtlich der Rechte für Homosexuelle war die DDR fortschrittlicher als die Bundesrepublik. Doch in der Öffentlichkeit wurden sie kriminalisiert. Die Staatssicherheit überwachte die schwul-lesbische Szene noch in den 1980er Jahren.

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Kindergärtnerin mit Kindern in einem Betriebs-Kinderwochenheim im VEB Baumwollspinnerei und Weberei Adorf im Vogtland, 1954

Ute Stary

Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR

In der DDR gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Institutionen, die eine außerfamiliäre Betreuung von Kindern jeden Alters ermöglichten. Eine besondere Betreuungsform waren die Wochenkrippen und Kinderwochenheime. Diesem Modell der DDR-Erziehung widmet sich Ute Stary.

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Alltagsgeschehen in einer Hauptgeschäftsstraße im Ost-Berliner Bezirk Pankow, 1987

Everhard Holtmann

Volkes Stimme hinter der Mauer. Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ zum politischen und gesellschaftlichen Bewusstsein der Bevölkerung in der DDR

In Bonner Regierungskreisen wuchs das Interesse, genauer zu wissen, wie die Menschen im anderen Teil Deutschlands wirklich dachten. So gab man über das Meinungsforschungsinstitut Infratest eine Umfrage in Auftrag, die darüber auf wissenschaftlicher Basis Auskunft geben sollte.

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Kinder beim Händewaschen in einer Krippe in Leipzig, 1970

Agathe Israel

Frühe Fremdbetreuung in der DDR – Erfahrungen mit der Krippenerziehung

Die staatlich geförderte Erziehungspraxis in der DDR besaß ein doppeltes Gesicht: Einerseits boten die zahlreichen Institutionen Eltern und Kindern einen stabilen Rahmen, andererseits entwickelten sich Kontrollmöglichkeiten bis in die Familie hinein, was dazu führte, dass Eltern ihre Erziehungsverantwortung nahezu abgeben mussten.

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Plakat zur Päckchenaktion in die DDR "Dein Päckchen nach drüben", 1958

Konstanze Soch

„Päckchen von drüben“ – Der Päckchen- und Paketverkehr als trennendes und verbindendes innerdeutsches Phänomen

Wie kein anderer Gegenstand ermöglichten Päckchen und Pakete eine direkte Kommunikation zwischen Ost- und Westdeutschland, sowohl auf persönlicher als auch politischer Ebene. Welche Bedeutung den Paketen zukam, schildert Konstanze Soch anhand zahlreicher Interviews.

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Deutschland Archiv

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 12. Mai 1949
    Die Militärgouverneure Clay, Robertson und Koenig genehmigen das Grundgesetz vorbehaltlich der Bestimmungen des Besatzungsstatuts (21. 9. 1949). Das GG kann in Kraft treten, sobald zwei Drittel der Landtage es billigen. Die Militärgouverneure hatten während... Weiter
  • 12. Mai 1949
    Ende der ersten Berlin-Krise: Die Sowjetunion hebt die Blockade West-Berlins auf, wie im New Yorker Viermächteabkommen vom 4. 5. 1949 vereinbart. Dies ändert jedoch nichts daran, dass Berlin geteilt bleibt, auch das Versorgungs- und größtenteils das... Weiter
  • 12. Mai 1965
    Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der BRD. Daraufhin brechen die arabischen Staaten, die in Kairo Gegenmaßnahmen verabredet hatten, mit Ausnahme von Libyen, Marokko und Tunesien, die Beziehungen zur BRD am 13. 5. ab (Sudan am 16. 5.).... Weiter
  • 12. Mai 1969
    Die Finanzverfassungsreform tritt in Kraft. Im Sinne des kooperativen Föderalismus und des gemeindlichen Selbstverwaltungsrechts teilen sich Bund und Länder die Einkommen- und Körperschaftsteuer je zur Hälfte; die Aufteilung der Umsatzsteuer regelt ein... Weiter
  • 12. Mai 1969
    Die Finanzverfassungsreform (12. 5. 1969) räumt dem Bund durch Grundgesetzänderung neue Kompetenzen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich ein: die konkurrierende Gesetzgebung für die Regelung der Ausbildungsbeihilfen (Art. 74 Nr. 13 GG), die... Weiter