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Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR

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Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? 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Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR Care-Arbeit zwischen Privatsache und staatlicher Aufgabe

Maren Hachmeister

/ 13 Minuten zu lesen

Eine Betreuungskartei für Menschen im Rentenalter war ein ambitioniertes und letztlich nie abgeschlossenes Vorhaben des Gesundheitsministeriums der DDR, das die Lebenssituation von Rentnerinnen und Rentnern verbessern sollte.

Täglich wurde dem damals 69-jährigen Rentner Kurt Kersten in der Zeppelinstraße (Bezirk Treptow-Köpenick) sein warmes Mittagessen in die Wohnung gebracht. Die Hauswirtschaftspflegerin der Volkssolidarität Margot Schott (l.) sorgte auch dafür, dass die Wohnung sauber und aufgeräumt war (Foto von 1979). (© Bundesarchiv, Bild 183-U0102-033, Katja Rehfeld)

Die Frage, wer sich um die Älteren kümmert, wenn sie einmal auf Fürsorgeleistungen angewiesen sein würden, hat die Sozialpolitik seit der Gründung der DDR beschäftigt. Vorschläge für eine "Betreuungskartei für Bürger im Rentenalter", kurz eine Rentnerkartei, lassen sich von den 1960er-Jahren bis zur Deutschen Einheit nachverfolgen.

Im Zeichen der Kriegsfolgen: vom Leistungsprinzip zum Versorgungsprinzip

Schon kurz nach der Gründung der DDR sprach Jenny Matern, stellvertretende Gesundheitsministerin (und Ehefrau des SED-Politikers Hermann Matern), von einem "anormal großen Rentnerkreis". Sie erklärte dies noch als vorübergehende "Kriegsfolge", weil Personengruppen, die beispielsweise eine Invaliden-, Witwen- oder Waisenrente in Anspruch nahmen, in diesen Kreis einbezogen wurden. Dennoch führte genau diese Ausgangslage zu einem Umdenken, das die Situation älterer Menschen in der DDR nachhaltig verändern sollte. Statt Renten ausschließlich nach dem Leistungsprinzip zu vergeben, bei dem "die gesellschaftliche und persönliche Bedeutung und Leistung des Einzelnen" entschied, bemühte sich das Gesundheitsministerium der DDR (MfGe) Anfang der 1950er-Jahre darum, ein Existenzminimum nach dem Versorgungsprinzip sicherzustellen. Zugleich knüpfte Matern solche Leistungen an den erhofften Fortschritt, wenn sie erklärte, "Verbesserungen [seien] nur im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Besserung möglich”. Als Zukunftserwartung an den sozialistischen Aufbau formulierte sie, "das Rentenproblem möglichst bald einfacher, fortschrittlicher und wirksamer zu gestalten, [als] dies in den ersten Jahren des Aufbaus erfolgen konnte”. Aus der Rente wurde so ausdrücklich ein Rentenproblem, aus hilfebedürftigen Personen eine Bremse des Fortschritts.

Aus einem Briefwechsel mit dem MfGe geht hervor, dass Versorgung im Alter zudem eine Ermessensfrage war, bei der "die Entscheidung des Arztes […] nicht selten mehr oder weniger willkürlich [war]". Wem welche Art der Fürsorge zustand und wer sie leistete, waren Fragen, die das Ministerium schon damals vereinheitlichen wollte. Nicht zuletzt ging es darum, die egalitären Verhältnisse zu schaffen, mit denen sich die DDR beim Aufbau des Sozialismus nach sowjetischem Vorbild profilieren wollte. "Wie ein Staat für seine alten Bürger sorgt", so die Schlussfolgerung Ende der 1950er-Jahre, sei schließlich "ein guter Maßstab für den sozialen Fortschritt in diesem Staat".

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) verstand sich als eine Staatsführung mit ausgeprägtem Fürsorgeanspruch gegenüber der Bevölkerung. Auch ältere Menschen mit ihren individuellen Pflegebedürfnissen waren daher schon früh Gegenstand offizieller Rhetorik. Zwar deklarierte die SED Rentnerinnen und Rentner zu sogenannten "Veteranen der Arbeit", die ihren Anteil am Aufbau des Sozialismus schon geleistet hätten und nun im Alter entweder vom Staat oder von ihren Mitmenschen versorgt werden sollten. Doch hatten in den 1960er-Jahren sozialpolitische Maßnahmen für andere Gruppen Vorrang: Erst nachdem die Fünftagewoche für die Werktätigen eingeführt sowie die Mindestlöhne und das Kindergeld erhöht worden waren, rückten die Bedürfnisse älterer Menschen wieder in den Fokus. Auch das in der Verfassung von 1949 festgeschriebene Recht auf Versorgung im Alter (Art. 16) wurde erst 1968 ausführlicher zu einem "Recht auf Fürsorge der Gesellschaft im Alter und bei Invalidität" (Art. 36) ausformuliert, welches "durch eine steigende materielle, soziale und kulturelle Versorgung und Betreuung alter und arbeitsunfähiger Bürger" gewährleistet werden sollte.

In dieser Verfassungsänderung spiegelte sich ein Charakteristikum sozialistischer Sozialpolitik, das nun explizit die Gruppe der Älteren einschloss: Neben dem Staat sollte die Gesellschaft im Sinne einer "gesamtgesellschaftlichen Verantwortung" für soziale Probleme und deren Bewältigung zuständig sein. Im Frühjahr 1960 hatte der damalige Gesundheitsminister Max Sefrin eine Anweisung hierzu herausgegeben, in der er verkündete, "niemand soll im Alter oder bei Gebrechlichkeit das Gefühl haben, vereinsamt und sich selbst überlassen zu sein". Was passierte aber, wenn die hier für das fortgeschrittene Alter unterstellte Gebrechlichkeit schon eingetreten war? Die großen Versprechen des sozialistischen Gesundheits- und Sozialwesens blieben weiterhin präventionsorientiert. Sie umschlossen den allgemeinen und unentgeltlichen Zugang zur Gesundheitsversorgung, eine Einheitssozialversicherung und das poliklinische Versorgungsmodell. Geeignete Heimplätze für die pflegebedürftigen Älteren waren hingegen kaum verfügbar, die Qualität der formellen Pflege galt insgesamt als fragwürdig.

Eine Betreuungskartei für Bürger im Rentenalter

In den 1960er-Jahren kümmerten sich ganz im Sinne dieser "gesamtgesellschaftlichen Verantwortung" daher meistens Familienangehörige, Nachbarn, Hauswirtschaftspflegerinnen der Volkssolidarität sowie Gemeindeschwestern um pflegebedürftige Ältere. Gemeinsam organisierten sie im jeweiligen Wohnbezirk die notwendige Unterstützung im Alltag und wo möglich auch häusliche Altenpflege. Jedoch gab es unterschiedliche Einschätzungen darüber, wie gut die Versorgung der Älteren auf diesem Weg erfüllt werden konnte. Anfang der 1960er-Jahre noch bestätigte ein Kreisvorsitzender der Volkssolidarität, also derjenigen Organisation, die sich in der DDR auf die Pflege älterer Menschen spezialisiert hatte, "dass ein Teil der Rentner noch von Angehörigen unterstützt wird, sodass wir nicht unmittelbar eingreifen müssen". Im Juli 1969 erklärte schließlich das MfGe, dass zuerst eine "Reihe von Informationen über den betreffenden Personenkreis erforderlich" sei, um dessen Lebensumstände beurteilen und auf lange Sicht auch verbessern zu können. Nach Vorstellung des Ministeriums sollte jede Stadt und jede Gemeinde zu diesem Zweck eine sogenannte "Betreuungskartei für Bürger im Rentenalter" anlegen, mit der Betreuungssituationen und -bedarfe aller Rentnerinnen und Rentner dokumentiert werden sollten.

Vermutlich ging es zu diesem Zeitpunkt vor allem um ein politisches Signal, da die Versorgung Älterer durch selbstorganisierte Helferinnen und Helfer unangenehm auf die geringe Beteiligung des angeblichen Fürsorgestaates an der Altenfürsorge aufmerksam machte. Zugleich waren von den seinerzeit knapp 17 Millionen Einwohnern der DDR über drei Millionen im Rentenalter. Es handelte sich also generell um eine demografisch relevante Bevölkerungsgruppe. Auf ihrem VI. Parteitag verpflichtete sich die SED entsprechend, "Problemen der nicht mehr arbeitsfähigen Bürger ständig große Aufmerksamkeit zu widmen" sowie die "Sorge um die alten und hilfsbedürftigen Bürger" zum "erstrangigen Anliegen" zu machen.

Trotz dieser Bemühungen "von oben" wurden nur vereinzelt Schritte zur Umsetzung der Betreuungskartei unternommen. In Nordwestmecklenburg beispielsweise befragten die Räte einiger Gemeinden ortsansässige Personen im Rentenalter zu ihrer Lebenssituation. Das MfGe stellte dafür einen "Leitfaden für die Gesprächsführung" zur Verfügung. In der Stadt Kamenz (Sachsen) kam dieser bei einer ähnlichen Befragung zum Einsatz. Dort ermittelte die Ständige Kommission des Gesundheits- und Sozialwesens zunächst, wie viele Personen berücksichtigt werden müssten. Anschließend mobilisierte sie Helferinnen und Helfer aus der Volkssolidarität und dem Demokratischen Frauenbund Deutschlands (DFD), um diese Personen in ihren Wohnungen zu besuchen und in persönlichen Gesprächen den Leitfaden durchzugehen. Es handelte sich um ein sehr zeitaufwändiges Vorgehen. In Kamenz erforderten die Gespräche 300 Ehrenamtliche, welche die insgesamt 3.000 Rentnerinnen und Rentner zwischen Oktober und Dezember 1971 zu je 45-minütigen Befragungen aufsuchten. Nur wenige Jahre zuvor hatte der Rat der Stadt Kamenz beschlossen, eine ähnliche "Erfassung betreuungsbedürftiger Rentner [zu] beenden", da sich daraus "umfangreiche Arbeiten" ergeben hatten, die zumeist in den Abendstunden geleistet werden mussten.

Feierabendheim in der Berliner Wilhelm-Kuhr-Straße. Gut besucht war die Bibliothek des Heimes jeden Freitagvormittag, denn das Lesen gehört zu den liebsten Beschäftigungen der Bewohnerinnen und Bewohner (Foto von 1970). (© Bundesarchiv, Bild 183-J1014-0007-001, Vera Katschorowski-Stark )

Die Idee, Daten über Rentnerinnen und Rentner in einer Kartei zu erfassen, passte durchaus in die Zeit. In der DDR war gerade mit dem Aufbau einer zentralen Personendatenbank begonnen worden, für die individuelle Personenkennzahlen (kurz PKZ) vergeben wurden. Vorübergehend schien so auch die Rentnerkartei ein vielversprechendes Vorhaben zu sein. Das MfGe stellte im Folgenden aber keine zusätzlichen Mittel in Aussicht, etwa für weitere Heimplätze, Rentnertreffs oder Hauswirtschaftspflegerinnen, weswegen das Projekt schließlich auf wenig Begeisterung bei den lokalen Akteurinnen und Akteuren stieß. Diese pflegten oftmals eigene Listen und sahen vermutlich keinen praktischen Nutzen in einer zusätzlichen Kartei.

Allerdings hätte die Rentnerkartei insbesondere auf lokaler Ebene zu mehr Klarheit führen können, zum Beispiel in der Frage, wer denn eigentlich im Rentenalter war. Als "im Rentenalter" definierte das Institut für Soziologie und Sozialpolitik Mitte der 1970er-Jahre Frauen ab 60 Jahren und Männer ab 65 Jahren. Dies entsprach den Vorgaben der DDR-Rentenverordnung von 1968. In vielen Betrieben konnte das Renteneintrittsalter je nach Arbeitsbelastung davon abweichen. In einem Kamenzer VEB gab es beispielsweise "Schonarbeitsplätze" für alle über 55-Jährigen, damit diese nicht mehr "nach Leistung" arbeiteten. Eine Gemeinde in Nordwestmecklenburg dokumentierte, dass von ihren knapp 1.000 Einwohnern 179 "im höheren Alter" seien. Separat vermerkte sie zusätzlich die Anzahl der "Altersrentner" über 70 Jahren, mit einer weiteren Unterscheidung in Gruppen zwischen 70 und 74 Jahren sowie über 75 Jahren und älter. Wie solche Differenzierungen zustande kamen und welchen Verwaltungszweck sie erfüllten, ist heute kaum nachvollziehbar. Umso sinnvoller scheint rückblickend die vom MfGe angestrebte Rentnerkartei, die sich ausgehend vom Renteneintritt weniger am Alter, sondern vielmehr an den Pflegebedürfnissen der älteren Menschen orientierte.

Der vom MfGe erstellte Leitfaden für die Rentnerkartei fragte gezielt ab, in welchem Umfang jemand noch dazu in der Lage war, den eigenen Alltag zu bewältigen. Es ging unter anderem um die Reinigung der Wohnung, Besorgungen und Einkäufe, Reinigung der Wäsche, die Versorgung mit Mittagessen sowie um Fragen der Körperpflege, etwaige medizinische Betreuung oder Hauskrankenpflege. Dazu wurde ermittelt, ob eine Person allein lebte und ob sie bereits an altersspezifischen Angeboten in ihrem Wohnviertel teilnahm.

In den Beispielfällen Nordwestmecklenburg und Kamenz blieben die Ergebnisse solcher Befragungen entweder handschriftliche Notizen oder wurden auf Karteikarten aus Papier übertragen. Sie hatten allem Anschein nach zunächst keine praktischen Auswirkungen darauf, wer Hilfe bekam beziehungsweise wer Hilfe leistete. Mit dem Amtsantritt Erich Honeckers, der im Jahr 1971 Walter Ulbricht als Generalsekretär der SED ablöste, begann zwar die sogenannte Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, die der Bevölkerung höhere Lebensstandards und bessere Versorgung versprach. Die Rentnerkartei verschwand bis Mitte der 1980er-Jahre jedoch wieder aus den Tagesordnungen des MfGe.

Berlin-Mitte, Blick auf das Haus der Statistik der DDR am Alexanderplatz (Foto von 1970) (© Bundesarchiv, Bild DH 2 Bild-A-07852, Brückner)

Von der Rentnerkartei zum "Computer-Projekt"

In den 1980er-Jahren setzten in der DDR viele Bezirks- und Stadträte auf sogenannte Komplexvereinbarungen, in denen sie sich Sorgearbeit mit der Nationalen Front, dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und Organisationen wie der Volkssolidarität, dem Deutschen Roten Kreuz der DDR und dem DFD aufteilten. In einer solchen Vereinbarung erklärten beispielsweise die Beteiligten in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), "für die Veteranen adäquate Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen in sozialer Sicherheit und Geborgenheit zu gestalten". Laut Vereinbarung war dabei "das Kennen der konkreten Lebenssituation und der Lebenserwartungen der Bürger im höheren Lebensalter sowie die Sicherung der erforderlichen Betreuung […] eine elementare Verpflichtung der nächsten Angehörigen und ein gesamtgesellschaftliches Anliegen". Von einer Notwendigkeit, solche Informationen zentral zu sammeln, war dort keine Rede. Ähnlich propagierte der Staatsverlag der DDR noch bis 1989, dass "die komplexe Betreuung älterer Bürger […] ein gesamtgesellschaftliches Anliegen [ist,] das von Familienangehörigen, staatlichen Organen, gesellschaftlichen Massenorganisationen, der Nationalen Front der DDR, Betrieben, Genossenschaften und Einrichtungen gemeinsam realisiert wird". Sie alle pflegten eigene Listen, durch die sie Rentnerinnen und Rentner für ihre meist lokal begrenzten Zwecke registrierten. Wer sich im Alltag um die Älteren kümmerte, welchen Beitrag Einzelne leisteten und welchen der Staat, konnte sich so von Ort zu Ort stark unterscheiden.

Um dennoch einen Überblick über die Anzahl, die Lebenssituation und den Gesundheitszustand der älteren Menschen zu gewinnen, unternahm das MfGe gemeinsam mit der Staatlichen Verwaltung für Statistik (SZS) Mitte der 1980er-Jahre erneut den Versuch, eine zentrale Rentnerkartei einzuführen. Zu diesem Zeitpunkt hatten Computer erstmals eine ganze Reihe personenbezogener Massenspeicher in der DDR möglich gemacht, etwa den Einwohnerdatenspeicher (EDS), einen Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen (GAV), einen zentralen Kaderdatenspeicher (ZKDS), verschiedene zentrale Arbeitskräftedatenspeicher sowie einen territorialen Datenspeicher Wohnungspolitik (WOPOL). Die Rentnerkartei sollte daran anschließen und vor allem statistische Erhebungen und Abgleiche mit dem EDS möglich machen. Ältere Menschen besser einzubinden, ihnen kulturelle und soziale Angebote zu machen oder ihre medizinische Betreuung zu verbessern, waren Ziele, die nun eher in den Hintergrund rückten.

An den Vorbereitungen für die Rentnerkartei beteiligten sich neben dem MfGe und der SZS nun auch das Institut für medizinische Statistik und Datenverarbeitung (ISD) und das Institut für Verwaltungsorganisation und Bürotechnik (IVB). Hinter dem gesamten Projekt stand die Überzeugung, dass sich Rentnerinnen und Rentner rechentechnisch erfassen ließen. Obwohl eigens für diese Rentnerkartei ein für damalige Verhältnisse immens teurer Arbeitsplatzcomputer des VEB Kombinat Robotron angeschafft worden war, begann die Erfassung auf Papier. Frustriert stellte daraufhin die zuständige Projektleiterin am Datenverarbeitungszentrum Berlin (DVZ) fest, dass die ihr übergebenen Unterlagen, bestehend aus Formblättern und Karteikarten aus Papier, "so umfangreich sind, dass eine Realisierung in der vertraglich abgestimmten Zeit [von zwei Jahren] nicht möglich ist".

Die Vision, Betreuungsleistungen zentral koordinieren und kontrollieren zu können, fiel in sich zusammen. Ebenso die Vorstellung, die Versorgung mit altersgerechten Wohnungen sowie Plätzen in Feierabend- und Pflegeheimen EDV-gestützt zu gestalten. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die SZS dem Einsatz von Computern in den Staatsorganen und im Gesundheits- und Sozialwesen der DDR schon seit Beginn der 1980er-Jahre entgegengefiebert hatte. Datenspeicher galten als moderne Errungenschaften, die den Umgang mit Informationen revolutionierten. Auch das IVB erhoffte sich, durch PC-Anwendungen "Arbeitszeit einzusparen und den Verwaltungsaufwand insgesamt zu senken". Dass sich die Rentnerkartei schon nach zwei Erprobungen (zuerst in Bernburg, mit 4.500 Befragten, anschließend in Berlin-Friedrichshain, mit rund 20.000 Befragten) als kaum realisierbar herausstellte, dämpfte solchen Enthusiasmus. Zugleich ergaben sich Herausforderungen im Umgang mit der neuen Technik. Umfangreiche Anleitungen beschrieben beispielsweise Schritt für Schritt, wie die Befehle "neue Rentner eingeben" oder "Rentner löschen" mit der Software vorzunehmen waren.

Mitten in der "Wende" kamen zudem erste Datenschutzbedenken auf. Im Frühjahr 1990 entschieden die Projektbeteiligten, dass "Unbefugte […] keinen Zugang zur Datenbank haben [dürfen]", weshalb nur noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialwesens auf die Karteikarten zugreifen durften. Noch deutlicher formulierte im April 1990 das IVB, es ergäben sich "aus heutiger Sicht Probleme, die eine künftige breite Anwendung des PC-Projektes in Frage stellen". Im Zuge der Wirtschafts- und Währungsunion zwischen der BRD und der DDR wurde im Juli 1990 der VEB Kombinat Robotron aufgelöst, sodass zuletzt auch die für die Rentnerkartei verwendete Hardware keine Zukunft mehr hatte.

Care-Arbeit zwischen Privatsache und staatlicher Aufgabe

Die Situation älterer Menschen warf auch in der DDR typische Fragen moderner Sozialstaatlichkeit auf: Was brauchen wir im Alter? Wer kümmert sich in unserer Gesellschaft um die Älteren? Was kann jeder Einzelne zu ihrer Fürsorge beitragen und was der Staat? Die Rentnerkartei ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr die Staatsführung der DDR diese Fragen auf dem Wege der Verwaltung zu lösen hoffte. Unabhängig davon, wie effizient die Erfassung von Menschen in der Rentnerkartei vorangetrieben wurde, verblieb Care-Arbeit zumeist als "gesamtgesellschaftliche Verantwortung" bei Helferinnen und Helfern vor Ort. Die Reichweite des sogenannten Fürsorgestaates war in Hinblick auf die ältere Bevölkerung sehr begrenzt. Mit der "Wende" verschwanden nicht nur die staatlichen Einrichtungen, die sich zuvor mit der Rentnerkartei befasst hatten. Gleichzeitig erfuhr der Bereich der Altenpflege einen umfassenden Wandel, indem Care-Arbeit zwischen Privatsache und staatlicher Aufgabe neu verhandelt wurde. Somit endeten im Sommer 1990 schließlich auch die Bemühungen um die Rentnerkartei.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Rentnerkartei vermutlich schon lange vor der "Wende” zum Scheitern verurteilt war. Ihr fehlte die Unterstützung lokaler Akteurinnen und Akteure, die in ihr nur eine unnötige Bürokratie ohne Auswirkungen auf die Altenfürsorge sahen. Hier verpassten alle Beteiligten die große Chance, Hilfeleistende und Hilfebedürftige sozialpolitisch zusammenzubringen. Im Rahmen der Leitfadenbefragungen in den 1970er-Jahren sowie bei den Datenerhebungen in den 1980er-Jahren fanden umfangreiche Gespräche mit Menschen im Rentenalter, mit ihren Ärztinnen und Ärzten sowie ihren Angehörigen und Haushaltshilfen statt. Die Gelegenheit, anlässlich der Rentnerkartei "von oben" soziale Inklusion "von unten" zu verhandeln, verstrich jedoch ungenutzt.

Zitierweise: Maren Hachmeister, "Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR – Care-Arbeit zwischen Privatsache und staatlicher ", in: Deutschland Archiv, 12.11.2021, Link: Interner Link: www.bpb.de/343297

Fussnoten

Fußnoten

  1. Brief an Max Schindler, 11.4.1950, in: Bundesarchiv (BArch), DQ/2/910, S. 1.

  2. Ebd.

  3. Ebd.

  4. Ebd.

  5. Ebd.

  6. Brief an Herbert Breitkreuz, 29.3.1950, in: BArch, DQ/2/910, S. 1.

  7. Brief an das Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen, 9.3.1950, in: BArch, DQ/2/910, S. 1.

  8. Solidarität, Organ der Volkssolidarität, 6. Jahrgang, Heft 7 (Juli 1956), in: BArch, DQ/1/2122, S. 7.

  9. Sekretariat des Zentralausschusses der Volkssolidarität, Volkshelfer – Vertrauter der Veteranen. Informationen und Hinweise für die Tätigkeit des Volkshelfers, Berlin 1981, S. 1-7.

  10. Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom 7. Oktober 1949, in: https://www.verfassung-deutschland.de/ddr-verfassung/ddr49.htm, letzter Zugriff am 25.10.2021.

  11. Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom 9. April 1968, in: Externer Link: https://www.verfassung-deutschland.de/ddr-verfassung/ddr68.htm, letzter Zugriff am 25.10.2021.

  12. Anweisung zur Verbesserung der Betreuung alter und gebrechlicher Personen, 16.2.1960, in: BArch, DQ/1/2122, S. 1.

  13. Winfried Süß, Gesundheitspolitik, in: Hans Günter Hockerts (Hg.), Drei Wege deutscher Sozialstaatlichkeit: NS-Diktatur, Bundesrepublik und DDR im Vergleich, Berlin 2010, S. 55-100, hier: S.

  14. Bericht „Aufgaben und Maßnahmen zur weiteren Durchführung der sozialistischen Gesundheitspolitik im Kreis Bautzen“, 9.6.1978, in: Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden (Sächs. HStAD), 13001/IV/D.4.01. Nr.173.

  15. Interview mit Herrn Staudte, Vorsitzender des Kreisausschusses der Volkssolidarität, über die Aufgaben der Volkssolidarität in Leipzig, gesendet im Stadtfunk Leipzig am 22.3.1962, in: Sächsisches Staatsarchiv Leipzig (SächsStAL), 22044/Nr. AV 22044-259.

  16. Verfügung und Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen Nr. 8 vom 24.7.1969, Vorlage zur Ratssitzung am 18.8.1971, in: Stadtarchiv Kamenz (StadtAK), Neues Archiv Nr. 1035, S. 2.

  17. Klaus-Peter Schwitzer, Entwicklung der Wohnbevölkerung der DDR nach Hauptaltersgruppen 1950-2000 (Tabelle 1.1), in: Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit/Blätter der Wohlfahrtspflege, 137. Jahrgang (Oktober/November 1990), Nr. 10/11, S. 26.

  18. Heinz Reichert, Sozialfürsorge in der DDR, Staatsverlag der DDR, Berlin 1967, S. 1.

  19. Betreuungskartei für Rentner 1971, Gemeindeverwaltung Züsow, in: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (KArch NWM), II/2.393.

  20. Vorlage zur Ratssitzung, 18.8.1971, in: StadtAK, Neues Archiv Nr. 1035, S. 1-4.

  21. Niederschrift vom Rat der Stadt Kamenz, Gesundheits- und Sozialwesen, 13.12.1968, Stadtverwaltung von 1945/49 bis 1990, Sozialwesen Ständige Kommission für Gesundheits- und Sozialwesen 1957-1969, in: StadtAK, A/4.3./2085, S. 1-3.

  22. Klaus-Peter Schwitzer, Altenreport ‘90, in: Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit/Blätter der Wohlfahrtspflege, 137. Jahrgang (Oktober/November 1990), Nr. 10/11, S. 26.

  23. RentenVO-DDR (1979): §3.1 Renten-VO (1)-(3), in: Externer Link: https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvRecht/05_Normen_und_Vertraege/06_DDR-Recht/1.Renten-VO/0003/0003_1990_10_03.html, letzter Zugriff am 20.10.2021.

  24. Niederschrift über die am 19.6.1985 durchgeführte Überprüfung im VEB Kamenzer Spielwaren, Stadtverwaltung von 1945/49 bis 1990, Gesundheits- und Sozialwesen, in: StadtAK, A/4.3./107. Bericht 1. Halbjahr 1977, Rat der Gemeinde Gramkow, Sozial- und Gesundheitswesen 1972-1979, in: KArch NWM, II/783.

  25. Leitfaden für die Gesprächsführung mit Bürgern im Rentenalter, Gemeindeverwaltung Züsow, Betreuungskartei für Rentner 1971, in: KArch NWM, II/2.393.

  26. Bernd Martens, Die Wirtschaft in der DDR, in: Dossier: Lange Wege der Deutschen Einheit, in: Interner Link: www.bpb.de/47076, letzter Aufruf am 25.10.2021.

  27. Komplexvereinbarung zur aktiven Einbeziehung, gesellschaftlichen Fürsorge und komplexen Betreuung der Bürger im höheren Lebensalter im Bezirk Karl-Marx-Stadt für den Zeitraum 1986-1990, Beschluß des Rates des Bezirkes 0273, 7.8.1986, in: Sächsisches Staatsarchiv Chemnitz (SächsStACh), 304020/119172, S. 1.

  28. Ebd.

  29. Elli Felz, Fürsorge im Alter, Staatsverlag der DDR, Berlin 1989, S. 5.

  30. Vgl. Ingrid Oertel, Die Einwohnerdatenspeicher der örtlichen Staatsorgane (EDS) und ihre Nutzung im Gesundheits- und Sozialwesen der DDR, in: Historical Social Research, Band 32/1 (2007), S. 271-304; Michael Wettengel, Archivierung digitaler Bestände aus der DDR nach der Wiedervereinigung, o.A., S. 225.

  31. Aufgabenstellung zum PC-Projekt „Betreuung älterer Bürger“ vom November 1988, in: BArch, DQ/112/571, S. 1.

  32. Pflichtenheft zum PC-Projekt „Betreuung älterer Bürger“ in der Fassung vom Mai 1988, in: BArch, DQ/112/571, S. 3.

  33. Protokoll der Beratung zum Projekt „Betreuung älterer Bürger“ am 14.12.1989 (Fassung vom 21.12.1989), in: BArch, DQ/112/571, S. 1.

  34. Jürgen Stölzel, Anwendung von Personalcomputern in örtlichen Staatsorganen, herausgegeben vom Institut für Verwaltungsorganisation und Bürotechnik, Potsdam 1988, S. 67.

  35. Pflichtenheft zum PC-Projekt „Betreuung älterer Bürger“ in der Fassung vom Mai 1988, in: BArch, DQ/112/571, S. 3.

  36. Ebd., S. 7.

  37. Kurzprotokoll über 2 Beratungen, 23.5.1990, in: BArch, DQ/112/571, S. 1.

  38. Ausfüllvorschrift „Betreuungskartei für Bürger im Rentenalter“ vom März 1990, in: BArch, DQ/112/571, S. 1.

  39. Stellungnahme vom 17.4.1990, in: BArch, DQ/112/571, S. 1.

  40. Gerhard Merkel, VEB Kombinat Robotron. Ein Kombinat des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR, Dresden 2005, S. 60.

Weitere Inhalte

Maren Hachmeister, Dr.; ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden. Sie erforscht Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation und Fürsorge/Care in Ostdeutschland und Ostmitteleuropa.