30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Regionale Brennpunkte

In diesem Kapitel werden grundlegende Zusammenhänge, Hintergründe und Trends von innerstaatlichen Konflikten behandelt. Der jüngste Schwerpunkt "postsowjetischer Raum" versucht die Frage zu beantworten, wie die auffällige Häufung von langwierigen und verhärteten Konflikten an der westlichen und südlichen Peripherie Russlands zu erklären ist.

Salafisten demonstrieren in Kairo im Mai 2013 mit einem Bild von Osama bin Laden.

Jan Claudius Völkel

Nördliches Afrika: Geostrategische, politische und sozio-ökonomische Interessen und Strategien regionaler Akteure

Noch in den 1950er Jahren lebten in Nordafrika nur 85 Millionen Menschen. Mittlerweile sind es rund 440 Millionen Menschen auf einer Fläche, die zwar etwas größer ist als die EU, aber zu vier Fünftel mit Wüste bedeckt ist – ein wichtiger Grund für die hohe Konfliktanfälligkeit in der Region.

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Kämpfer der radikal-islamischen Taliban in der Provinz Herat (27.05.2016).

Jesko Schmoller

Zentralasiatische Region: Einfluss und Rolle des Islamismus und dschihadistischen Terrorismus

Nach fast vierzig Jahren Konflikt und politischen Unruhen in und um Afghanistan haben sich der politische Islam und der transnationale Dschihadismus fest in Zentralasien etabliert. Hierzu trägt auch die Einmischung von Nachbarstaaten bei, die ihre eigenen politischen Ziele verfolgen.

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Anti-Kriegs-Graffiti in Sanaa, Jemen, Oktober 2016. Durch die Blockade Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate ist die Einfuhr von Lebensmitteln und Medikamenten massiv eingeschränkt. Das UNHCR sprach bereits im April 2017 von der größten humanitären Katastrophe der Welt, da 17 MIllionen Jemeniten keinen Zugang zu Lebensmitteln hätten und von der größten Cholera-Epidemie der Neuzeit betroffen seien.

Matthias Sailer

Arabischer Raum: Geostrategische, politische und sozio-ökonomische Interessen und Strategien regionaler Akteure

Die regionale Ordnung im arabischen Raum ist nach den Protesten und Aufständen von 2010/11 zusammengebrochen. Seitdem versuchen mehrere Regionalmächte, eine neue Ordnung nach ihren Interessen zu installieren. Die geopolitische Rivalität wirkt sich auch auf die zahlreichen Konflikte in der Region aus.

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11. Dezember 2017: Russlands Präsident Putin beim Besuch in Syrien.

Muriel Asseburg

Der Syrien-Konflikt und die Regionalmächte

Das massive Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt hat zur Zurückdrängung des IS und zur Konsolidierung des Assad-Regimes beigetragen. Doch eine politische Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht. Ein wichtiger Grund liegt in den unvereinbaren Interessen der Regionalmächte.

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21. August 2008: Georgische Flüchtlinge verlassen Kheiti, ein Dorf 5 km vom südossetischen Zchinwali entfernt.

Andreas Wittkowsky

Verschleppte Konflikte im post-sowjetischen Raum

Zahlreiche Staaten und internationale Organisationen engagieren sich seit über zwanzig Jahren für die Lösung der Konflikte im post-sowjetischen Raum. Doch die Situation hat sich eher verschlechtert. Nachhaltige Lösungen werden erst möglich sein, wenn sich zwischen Russland und dem Westen wieder ein kooperatives Verhältnis durchsetzt.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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