Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Post-sowjetischer Raum

21. August 2008: Georgische Flüchtlinge verlassen Kheiti, ein Dorf 5 km vom südossetischen Zchinwali entfernt.

Andreas Wittkowsky

Verschleppte Konflikte im post-sowjetischen Raum

Zahlreiche Staaten und internationale Organisationen engagieren sich seit über zwanzig Jahren für die Lösung der Konflikte im post-sowjetischen Raum. Doch die Situation hat sich eher verschlechtert. Nachhaltige Lösungen werden erst möglich sein, wenn sich zwischen Russland und dem Westen wieder ein kooperatives Verhältnis durchsetzt.

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Panzer stehen in einer Halle einer russischen Militärbasis hintereinander, Zchinwali, Südossetien.

Regina Heller

Die ungelösten Konflikte im post-sowjetischen Raum

Der postsowjetische Raum ist geprägt vom historisch gewachsenen Spannungsverhältnis zwischen imperialer Herrschaft und nationalstaatlicher Ordnung. Mit der Rückkehr zu einer imperialen Machtpolitik gegenüber seiner Nachbarschaft politisiert Moskau ethnische Konfliktlinien und Identitätsdiskurse in der Peripherie und heizt die ungelösten Konflikte an.

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Russlands Präsident Wladimir Putin spricht auf der 43. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik.

Stefan Meister

Russland als dominante Regionalmacht

Russland versucht, seine Rolle als dominante Regionalmacht im postsowjetischen Raum zu erhalten. Dabei kommt den ungelösten Konflikten in dieser Region eine Schlüsselrolle zu. Zugleich sieht sich Moskau an seiner Peripherie zunehmend mit rivalisierenden Mächten wie der Türkei, Iran und China konfrontiert.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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