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Süchte | Die soziale Situation in Deutschland | bpb.de

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Süchte

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Konsum legaler und illegaler Suchtstoffe, Anteil an der jeweiligen Personengruppe in Prozent, 2015 und 2018/2019

Konsum legaler und illegaler Suchtstoffe, Anteil an der jeweiligen Personengruppe in Prozent, 2015 und 2018/2019

Konsum legaler und illegaler Suchtstoffe, Anteil an allen 18- bis 25-Jährigen in Prozent, 2018/2019

Quelle: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Jahresbericht 2021, dort: Epidemiologischer Suchtsurvey, Institut für Therapieforschung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Drogenaffinitätsstudie
Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/

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Neben dem Tabakkonsum ist in Deutschland vor allem der Konsum von Alkohol weit verbreitet. Zudem werden noch andere legale und auch illegale Drogen konsumiert. Bei den illegalen Drogen handelt es sich überwiegend um Cannabisprodukte, aber auch um andere illegale Drogen wie Amphetamine, Ecstasy oder Kokain. Schließlich gibt es neben den stoffgebundenen Süchten auch die nicht-stoffgebundenen Süchte wie zum Beispiel Spiel- oder Esssucht.

Fakten

Laut Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben an keiner Droge mehr Menschen als an den Folgen des Rauchens. Mit etwa 127.000 Todesfällen pro Jahr stellt das Rauchen das größte vermeidbare, nicht übertragbare Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Rauchen schädigt nahezu alle Organe des Körpers und ist die bedeutendste Ursache für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen. Raucher tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und schwere Covid-19-Verläufe. Schätzungen zufolge sind in Deutschland 4,4 Millionen 18- bis 64-Jährige abhängig von Tabak.

Nach Angaben des Mikrozensus 2017 lag der Anteil der Raucher an der 15-jährigen und älteren Bevölkerung in Deutschland bei 22,4 Prozent – 3,7 Prozent gelegentliche Raucher und 18,8 Prozent regelmäßige Raucher. Der Anteil der Nichtraucher lag entsprechend bei 77,6 Prozent – 19,4 Prozent frühere Raucher und 58,2 Prozent Personen, die noch nie geraucht haben.

Laut Tabakatlas sank bei den 18- bis unter 25-jährigen Männern der Anteil der Raucher zwischen 1997 und 2019 insgesamt stetig von 53,7 auf 24,3 Prozent. Bei den 18- bis unter 25-jährigen Frauen reduzierte sich der Anteil im selben Zeitraum von 46,8 auf 17,9 Prozent. Bei Jugendlichen liegt der Raucheranteil nochmals deutlich niedriger: Von den 12- bis 17-Jährigen gaben im Jahr 2019 lediglich 5,6 Prozent an, regelmäßig zu rauchen. Zwischen 1997 und 2019 reduzierte sich bei den männlichen Jugendlichen der Raucheranteil von 27,4 auf 6,0 Prozent und bei den weiblichen Jugendlichen von 28,9 auf 5,2 Prozent.

Schließlich rauchen Männer und Frauen mit niedrigem Sozialstatus häufiger und mehr als diejenigen mit hohem Sozialstatus. Bei Personen ohne Schulabschluss ist der Anteil der Rauchenden deutlich mehr als doppelt so hoch wie bei Personen mit Abitur/Hochschulreife (Männer: 58,3 gegenüber 24,0 Prozent / Frauen: 47,8 gegenüber 18,7 Prozent).

Neben dem Tabakkonsum ist in Deutschland vor allem der Konsum von Alkohol weit verbreitet. Allerdings hat in den letzten 40 Jahren der Pro-Kopf-Verbrauch von Reinalkohol nach einem starken Anstieg in den 1960er-Jahren kontinuierlich abgenommen und ist heute mit 11 Litern etwa genauso hoch wie Anfang der 1960er-Jahre. Hingegen konsumierte Mitte der 1970er-Jahre jeder Deutsche, der 16 Jahre oder älter war, durchschnittlich noch 17 Liter reinen Alkohol pro Jahr.

Laut Alkoholatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums gaben im Jahr 2015 79,2 Prozent der 18- bis 59-jährigen Männer und 70,4 Prozent der gleichaltrigen Frauen an, innerhalb der letzten 30 Tage Alkohol konsumiert zu haben. Von den Konsumenten gab wiederum rund ein Viertel an, dabei mindestens einmal fünf oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit getrunken zu haben ("Rauschtrinken"/"binge drinking"). Bei den männlichen Konsumenten lag der Anteil bei 36,7 Prozent, bei den weiblichen bei 16,1 Prozent. Das Rauschtrinken war dabei unter den 18- bis 24-jährigen Konsumenten mit 52,0 Prozent bei den Männern und 33,9 Prozent bei den Frauen deutlich stärker verbreitet als bei den älteren Altersgruppen.

Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hatten in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 3 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren eine alkoholbezogene Störung – davon hatten 1,4 Millionen einen missbräuchlichen Umgang mit Alkohol und 1,6 Millionen waren alkoholabhängig. Wie beim Tabak gibt es auch beim Alkoholkonsum einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Konsums und dem Sozialstatus. Allerdings in umgekehrter Richtung: Männer und Frauen mit einem hohen Sozialstatus konsumieren mehr Alkohol als Männer und Frauen mit einem mittleren Sozialstatus. Gegenüber Männern und Frauen mit einem niedrigen Sozialstatus ist der Abstand nochmals größer.

Nach Ergebnissen eines Forschungsberichts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hatten im Jahr 2019 insgesamt 63,4 Prozent der 12-bis 17-Jährigen schon einmal Alkohol getrunken. 9,0 Prozent dieser Altersgruppe tranken regelmäßig (also mindestens einmal in der Woche). Etwa jeder siebte Jugendliche (14,7 Prozent) berichtet bezogen auf die letzten 30 Tage vor der Befragung von mindestens einem Tag mit Rauschtrinken. Allerding wird im Bericht auch festgestellt, dass der Anteil der Nichttrinker bei den 12- bis 17-Jährigen wächst und dass auch der regelmäßige Alkoholkonsum in dieser Altersgruppe in den letzten 14 Jahren zurückgegangen ist. Schließlich ist das Rauschtrinken bei Jugendlichen im Jahr 2019 weniger verbreitet als in früheren Jahren.

Neben Tabak und Alkohol werden noch andere legale und auch illegale Drogen konsumiert. Hierzu geben die Veröffentlichungen des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen beziehungsweise die dort zitierten Quellen einen Überblick.

So gelten laut der DHS 1,5 bis 1,9 Millionen Menschen in Deutschland als medikamentenabhängig – insbesondere von Benzodiazepinen, Z-Substanzen sowie opioidhaltigen Schmerzmitteln, also von Medikamenten, mit denen unter anderem Schlafstörungen, Angstzustände sowie innere Unruhe und Anspannungen behandelt werden. Anders als Drogen- der Alkoholsucht verläuft die Abhängigkeit von Medikamenten meistens schleichend und unauffällig. In vielen Fällen wird die Abhängigkeit von Medikamenten weder von den Personen selbst noch von ihrem sozialen Umfeld als echte Erkrankung wahrgenommen.

Laut DHS haben in Deutschland 15,2 Millionen 18- bis 64-jährige Erwachsene und etwa 481.000 12- bis 17-jährige Jugendliche zumindest einmal in ihrem Leben eine illegale Droge konsumiert. Dabei handelt es sich überwiegend um Cannabisprodukte. Von den 12- bis 17-Jährigen hatten 368.000 in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert (Jungen: 10,8 Prozent / Mädchen: 5,3 Prozent). Bei den 18- bis 64-Jährigen haben 7,1 Prozent (etwa 3,7 Mio. Erwachsene) in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert (Männer 8,9 Prozent / Frauen: 5,3 Prozent). Amphetamine (1,2 Prozent), Ecstasy und Kokain (1,1 Prozent) wurden in den letzten 12 Monaten jeweils von gut einem Prozent der Erwachsenen konsumiert (Befragung 2018/2019). Werden nur die 18- bis 25-Jährigen betrachtet lagen die Werte höher (2,8, 3,6 und 2,9 Prozent), bei den 12- bis 17-Jährigen lagen die Werte deutlich niedriger (0,3, 0,5 und 0,2 Prozent). 2018 galten in Deutschland 309.000 Personen als abhängig von Cannabis, 41.000 als kokainabhängig und 103.000 Personen als abhängig von Amphetaminen.

Neben den stoffgebundenen Süchten gibt es auch die nicht-stoffgebundenen Süchte wie zum Beispiel Spiel- oder Esssucht. Glücksspiel ist im Alltag weit verbreitet. Knapp vier von zehn Erwachsenen spielen im Laufe eines Jahres mindestens einmal ein öffentlich angebotenes Glücksspiel. Im Jahr 2011 war es allerdings noch jeder Zweite. Beim regulierten Glücksspielmarkt entfallen die höchsten Umsätze auf Geldspielautomaten sowie auf staatliche Lotterien und Sportwetten des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB). Beim nicht regulierten Markt stehen die Umsätze der Online-Casinos sowie der Sport- und Pferdewetten an der Spitze. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich die Umsätze auf dem legalen Glücksspiel-Markt (ohne Soziallotterien wie z.B. Aktion Mensch) laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zwischen 2002 und 2019 von 27,4 auf 44,2 Milliarden Euro erhöht haben – ein Plus von 2,9 Prozent pro Jahr.

Nach Angaben der BZgA leben in Deutschland etwa 200.000 Glücksspielabhängige und knapp 230.000 Personen mit problematischem Spielverhalten. Ein Migrationshintergrund, niedriges Einkommen und junges Alter sind dabei wichtige Faktoren für das Entstehen eines problematischen oder gar pathologischen Glücksspielverhaltens. Zudem gilt: Je älter die Altersgruppe, desto regelmäßiger werden Glücksspiele gespielt: Rund 15 Prozent der über 55-Jährigen spielten bezogen auf die Erhebung im Jahr 2019 mindestens einmal in der Woche – im Vergleich zu etwa 4 Prozent der 21- bis 25-Jährigen.

Auch die Computerspiel- und Medienabhängigkeit ist in Deutschland sehr weit verbreitet. Laut einer Studie der DAK-Versicherung (2019) spielen 72,5 Prozent der Jugendlichen in Deutschland regelmäßig Computerspiele – also mehr als drei Millionen 12- bis 17-Jährige. Insgesamt spielen knapp 90 Prozent aller Jungen und gut 50 Prozent der Mädchen. Dabei zeigen 15,4 Prozent der Spieler ein riskantes oder pathologisches Spielverhalten – das sind 465.000 12- bis 17-jährige Risikogamer. 3,3 Prozent der Betroffenen erfüllen sogar die Kriterien einer Computerspielabhängigkeit mit Entzugserscheinungen, Kontrollverlusten oder Gefährdungen. Auch unter Erwachsenen sind Computerspiele beziehungsweise auffälliges Nutzungsverhalten weit verbreitet.

Schließlich nutzt die große Mehrheit (85 Prozent) der 12- bis 17-Jährigen jeden Tag soziale Medien. Die tägliche Nutzungsdauer beträgt laut einer DAK-Studie (2018) im Durchschnitt knapp drei Stunden (166 Minuten). 2,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erfüllten die Kriterien einer Social-Media-Disorder – etwa 100.000 Betroffene. Mädchen sind mit 3,4 Prozent häufiger betroffen als Jungen mit 1,9 Prozent.

Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen

Informationen zum Thema Übergewicht/Body-Mass-Index (BMI) finden Sie Interner Link: hier...

Süchte

Konsum legaler und illegaler Suchtstoffe, Anteil an der jeweiligen Personengruppe in Prozent, 2015 und 2018/2019

Suchtstoff Konsumhäufigkeit 1 2015 2018/2019
Anteil an der jeweiligen
Personengruppe, in Prozent
Rauchen 18- bis 64-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 28,7 23,4
gelegentlich bis häufig 12- bis 17-Jährige 9,6 7,2
gelegentlich bis häufig 18- bis 25-Jährige 29,7 28,8
       
Wasserpfeife 18- bis 64-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 4,2
12- bis 17-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 8,3 7,2
18- bis 25-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 15,8 15,2
       
E-Zigaretten 18- bis 64-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 2,9 4,0
12- bis 17-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 2,0 3,7
18- bis 25-Jährige (30-Tage-Prävalenz) 3,0 5,9
       
Alkohol riskanter Konsum Erwachsene 15,4 13,0
Abhängigkeit Erwachsene 3,7 2 3,4
regelmäßiger Konsum 12- bis 17-Jährige 10,9 9,0
regelmäßiger Konsum 18- bis 25-Jährige 33,7 32,3
Rauschtrinken 12- bis 17-Jährige 14,1 14,7
Rauschtrinken 18- bis 25-Jährige 38,2 40,6
       
Cannabis Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 6,1 7,1
Erwachsene (30-Tage-Prävalenz) 3,1 3,0
Abhängigkeit Erwachsene 0,5 2 0,6
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 7,3 8,1
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 15,3 24,1
       
Amphetamine Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 1,0 1,2
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,3 0,3
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 2,0 2,8
       
Ecstasy Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 0,6 1,1
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,5 0,5
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 2,2 3,6
       
LSD Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 0,3 0,3
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,2 0,2
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,9 1,5
       
Methamphetamin Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 0,2 0,2
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,0 0,0
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,4 0,3
       
Kokain Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 0,6 1,1
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,3 0,2
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 1,2 2,9
       
Opiate (inkl. Heroin) Erwachsene (12-Monats-Prävalenz) 0,3 0,4
12- bis 17-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,0 0,0
18- bis 25-Jährige (12-Monats-Prävalenz) 0,0 0,1
       
Medikamente Abhängigkeit Erwachsene 5,1 2 3,2
Schmerzmittel: Abhängigkeit Erwachsene 3,4 2 2,5
Schlaf- und Beruhigungsmittel: Abhängigkeit Erwachsene 1,7 2 0,7
       
Glücksspiel pathologisches Glücksspiel 16- bis 70-Jährige 0,3 0,3
problematisches Glücksspiel 16- bis 70-Jährige 0,4 0,4
       
Computerspiele/
Internet
internet- und computerspielbezogene
Störung 12- bis 17-Jährige
5,8 8,4
internet- und computerspielbezogene
Störung 18- bis 25-Jährige
2,8 5,5
problematische Nutzung 12- bis 17-Jährige 22,4 30,8
problematische Nutzung 18- bis 25-Jährige 14,9 21,9

Fußnote: 1 Die Prävalenz ist eine epidemiologische Kennzahl, die besagt, wie viele Individuen einer bestimmten Population an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind. Die hier genannten Werte beziehen sich auf den Anteil der Personen, die einen Suchtstoff in einem bestimmten Zeitraum vor der Befragung konsumieren.

Fußnote: 2 2012

Quelle: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Jahresbericht 2021, dort: Epidemiologischer Suchtsurvey, Institut für Therapieforschung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Drogenaffinitätsstudie

Quellen / Literatur

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Jahresbericht 2021; Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: https://www.bundesdrogenbeauftragter.de; Deutsches Krebsforschungszentrum: Tabakatlas Deutschland 2020, Alkoholatlas Deutschland 2017; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland, Forschungsbericht 07/2020; Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS): https://www.dhs.de/

Fussnoten

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