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Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Innerstaatliche Konflikte

Seit Mitte der 1990er Jahre eskalieren weltweit mehr und mehr innerstaatliche Konflikte – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung der betroffenen Regionen. Hunger, Vertreibung und Tod sind ständige Begleiter dieser neuen Kriege. Zwar ist es in den vergangenen Jahren auch gelungen, eine Reihe dieser Auseinandersetzungen zu beenden. Ein wirklicher, tragfähiger Frieden wurde aber nur in wenigen Fällen erreicht, weil häufig wichtige Konfliktursachen bestehen bleiben. Innerstaatliche Konflikte verursachen Probleme, die die Staatengemeinschaft auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark in Anspruch nehmen werden: zerfallende Staaten, Privatisierung von Gewalt, Kriegsökonomien, die Verbreitung von Waffen, transnationaler Terrorismus und organisierte Kriminalität. Das Angebot wird momentan überarbeitet.

Kriege, politische Proteste, Streit in der Familie: Konflikte haben viele Erscheinungsformen. Welche Ursachen Konflikte haben und wie sie gelöst werden können, erklärt der Film am Beispiel Mobbing an einer Schule. (© Bundeszentrale für politische Bildung 2021)

Russische Soldaten auf einem gepanzerten Fahrzeug in Aleppo/Syrien, 23.12.2016

Liana Fix

Russland und innerstaatliche Konflikte

Russlands Engagement in innerstaatlichen Konflikten reicht weit über den postsowjetischen Raum hinaus. Moskau sieht darin eine Möglichkeit, seine globale Machtposition zu stärken. Deshalb werden v.a. Konfliktparteien unterstützt, die den russischen Interessen entsprechen. Je nach Interessenlage werden Konflikte eingedämmt oder geschürt, tiefere Ursachen jedoch nicht überwunden.

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Soldaten der EUTM in Mali bereiten Magazine für Ak-47 Sturmgewehre vor.

Julia Strasheim

Die Europäische Union und innerstaatliche Konflikte – Interessen, Strategien und Politik

Die EU hat seit Anfang der 1990er Jahre ihre gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik kontinuierlich ausgebaut. Zu den Schwerpunkten zählen heute die Stabilisierung ihrer geografischen Nachbarschaft und die Bewältigung gewaltsamer Krisen und Konflikte. Dabei setzt sie zunehmend auf militärische Mittel.

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Demonstrierende werfen bei Protesten gegen die Regierung anlässlich des Jahrestags der verheerenden Exposion im Hafen Beiruts Steine auf Polizisten in Schutzkleideung.

Valentina von Finckenstein

Libanon

Der Libanon kämpft mit einer Wirtschaftskrise, die von der Weltbank als eine der weltweit schwersten seit Mitte des 19. Jahrhunderts eingestuft wird. Während große Teile der Bevölkerung weiter in die Armut abrutschen, mehreren sich nach dem Staatsbankrott im März 2020 die Anzeichen für einen Staatszerfall.

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Blick auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg von der Straßenbahnhaltestelle Droits de l'Homme aus.

Hans-Joachim Heintze

Möglichkeiten des Völkerrechts zur Vorbeugung, Einhegung und Beilegung innerstaatlicher Konflikte

Das Völkerrecht ist auch bei innerstaatlichen Konflikten anwendbar. Die Staatengemeinschaft kann dann handeln, wenn einzelne Mitglieder ihrer Verantwortung für den Menschenrechtsschutz nicht nachkommen und innerstaatliche Konflikte den regionalen bzw. internationalen Frieden gefährden. Grundlage sind die UN-Charta und ein Netzwerk zwischenstaatlicher Verträge.

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Die Statue mit den beiden nach oben reichenden Händen erinnert an des Friedensabkommen von 1996 in Guatemala, das den langjährigen Bürgerkrieg beendete. Sie steht im Nationalpalast in Guatemala Stadt.

Ellen Skuza

Mittelamerika: Regionale Ansätze der Konfliktbearbeitung und -lösung

Der Friedensprozess von Esquipulas machte Mittelamerika in den 1980er und 1990er Jahren zu einer Pionierregion für regionale Friedensbemühungen. In El Salvador, Guatemala und Nicaragua wurden Friedensabkommen geschlossen. Doch die Konfliktursachen blieben bis heute weitgehend unangetastet. Die neue US-Regierung hat einen Kurswechsel angekündigt.

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Menschen werfen sich einen orangenen Wollball zu und formen so ein Netz daraus

Daniel Lambach

Handlungsmöglichkeiten internationaler und nationaler zivilgesellschaftlicher Akteure

Zivilgesellschaftliche Organisationen können viel Gutes zur Prävention, Einhegung und Beilegung innerstaatlicher Konflikte tun. Sie können aber auch Teil des Problems sein, Opfer von Repression werden oder sich unkritisch von Interventionsmächten instrumentalisieren lassen.

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Agenten der Nationalen Zivilpolizei aus San Salvador während der Operation "Secure House" gegen kriminelle Banden.

Jonatan Suarez Palomino

El Salvador

28 Jahre nach dem Bürgerkrieg in El Salvador scheint Präsident Bukele die Eindämmung der ausufernden Bandengewalt gelungen zu sein. Doch die Lage bleibt fragil, denn die strukturellen Gewaltursachen wirken fort. Armut und Perspektivlosigkeit sowie die nicht aufgearbeitete Konfliktgeschichte bedrohen das Land weiter.

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Indische Paramilitärs stehen vor einem geschlossenen Laden in Srinagar in Jammu und Kaschmir, 17.12.2019

Sandra Destradi

Kaschmir

Nach der Aufhebung des Autonomiestatus durch die indische Regierung im August 2019 ist die Lage in Kaschmir sehr angespannt. Die Beziehungen zu Pakistan haben sich weiter verschlechtert. Am Grenzverlauf in Ladakh kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der indischen und chinesischen Armee.

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Polizisten verhaften und misshandeln Demonstranten in Harare, 16.08.2019

Locardia Shayamunda

Simbabwe

Nach dem Sturz des Langzeit-Präsidenten Robert Mugabe und dem Machtantritt seines Stellvertreters Emmerson Mnangagwa 2017 steckt Simbabwe weiter in einer tiefen Krise. Die ZANU PF kontrolliert den Staat mit harter Hand. Die Bevölkerung leidet unter der sozioökonomischen Lage und massiven Menschenrechtsverletzungen.

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Unterstützer von Präsident Paul Biya feiern seine Wiederwahl am 22.10.2018 in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns.

Miriam Glund / Andreas Mehler

Kamerun

Der Konflikt zwischen dem französisch geprägten Mehrheitsstaat und den kleineren englisch geprägten Landesteilen schwelt seit der Abschaffung des Föderalismus in den 1970er Jahren. Proteste gegen die frankophone Dominanz eskalierten seit 2016 in bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen anglophonen separatistischen Gruppierungen und der kamerunischen Regierung.

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Eine Frau geht an einer Wand mit den Porträts von vermissten Personen vorbei, Guatemala Stadt 2013.

Wolfgang Knoblauch

Mittelamerika: Die Konfliktursachen und -entwicklungen aus historischer Perspektive

Mittelamerika und Mexiko sind die gewaltsamsten Regionen der Welt, die sich nicht im Kriegszustand befinden. Hintergrund ist eine regelrechte Kultur der Gewalt, die sich insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Folge nicht aufgearbeiteter Bürgerkriege etabliert hat.

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Kinder vor ihrer Unterkunft in einem verlassenen UN-Büro in Mirebalais, 19.10.2020. Laut Weltbank leben etwa 54 % unter der Armutsgrenze, davon 22 % in extremer Armut,

Wolfgang Knoblauch

Haiti

Haiti befindet sich seit Jahren in einer nicht enden wollenden Krise. Die tief verwurzelte Ineffizienz und Instabilität der politischen Institutionen sowie ständige Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Wirbelstürme und Dürreperioden, verhindern das Durchbrechen des Teufelskreises aus Armut, zivilen Unruhen und Gewalt.

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Uiguren und Sympathisant/-innen demonstrieren gegen die Unterdrückung der Uiguren durch die chinesische Regierung.

Kristin Shi-Kupfer

China - Xinjiang

Um Autonomiebestrebungen im Keim zu ersticken, hat die chinesische Regierung in der Region Xinjiang ein flächendeckendes Überwachungs- und Internierungssystem eingerichtet. Peking verteidigt diese Maßnahmen als notwendig für die Bekämpfung extremistischer Tendenzen.

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Exil-Tibeter/-innen bei einem Protest in in Erinnerung an den Aufstand der Tibeter von 1959 in Lhasa.

Kristin Shi-Kupfer

China - Tibet

Die chinesische Regierung hat auch in der Autonomen Region Tibet (TAR) das Überwachungssystem mithilfe von digitalen Datenbanken und engmaschiger sozialer Kontrolle weiter ausgebaut. Im Namen der Armutsbekämpfung hat Peking ein straff organisiertes "Berufsausbildungs- und Arbeitstransferprogramm" mit festen Quoten initiiert.

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Mitglieder des UNAMID-Sicherheitsteams vorm Zemzen Camp in Darfur, in dem fast 185.000 sudanesische Flüchtlinge leben.

Manfred Öhm

Sudan - Darfur

Der Sturz von Diktator al-Baschir eröffnet die Chance, die Konflikte in Darfur und den anderen Regionen Sudans zu überwinden. Doch den Friedensvertrag von Dschuba haben nicht alle Konfliktparteien unterschrieben. Die zivile UN-Mission UNITAMS soll den Transformationsprozess im gesamten Sudan unterstützen.

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Japanische Blauhelmsoldaten der UN-Mission UNMISS im Südsudan bewachen in Juba von einem Geländewagen aus das Camp der MIssion, 12.12.2016.

Ekkehard Griep

Die UNO – Instrumente und Handlungsmöglichkeiten für die Prävention, Bearbeitung und Lösung innerstaatlicher Konflikte

Ungeachtet ihrer aktuellen Krise bleibt die UNO der wichtigste globale Akteur bei der Vorbeugung und Bearbeitung innerstaatlicher Gewaltkonflikte. Unter der Losung "den Frieden nachhaltig machen" ist Generalsekretär Guterres gerade dabei, das gesamte Handeln der Weltorganisation auf die Vorbeugung gewaltsamer Konflikte auszurichten.

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Der Präsident von Tadschikistan, Emomali Rahmon, in einem prachtvollen Saal bei einer Rede vor vielen Mitglieder des Parlaments, die mit Mund-Nase-Masken und Notizblöcken auf dem Schoß zuhören.

Konfliktporträts

Tadschikistan

Seit dem Verbot der "Partei der Islamischen Wiedergeburt" (PIW) 2015 scheint der Machtkampf zugunsten von Präsident Rahmon entschieden. Das Regime versucht, den Konflikt durch eine autoritäre Strategie zu befrieden. Machtkonzentration, Klientelismus, Personenkult, nationale Identitätspolitik und Dynastisierung bringen jedoch keine nachhaltige Stabilität.

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Ein Checkpoint vor der Stadt Fada N’Gourma im Osten Burkina Fasos, an dem Sicherheitskräfte jeden kontrollieren, der die Stadt betritt oder verlässt.

Nadine Ansorg

Burkina Faso

Besonders in ländlichen Gegenden entwickelte sich Burkina Faso in den letzten Jahren zu einem Schauplatz der Gewalt und der Durchsetzung islamistischen Rechts. Die Unzufriedenheit der ländlichen Bevölkerung bildet den Nährboden für die Ausbreitung grenzüberschreitend agierender, radikal-islamistischer Rebellengruppen. Die Regierung ist zu schwach, um die Peripherie des Landes zu kontrollieren.

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Demonstranten knien bei einem Protest gegen Gewalt durch Paramilitärische Kräfte in Managua vor Polizisten, 14.07.2018.

Karsten Bechle

Nicaragua

In Nicaragua wurde der Bürgerkrieg an den Wahlurnen beendet. Eine ernsthafte Aufarbeitung fand nie statt. 2007 kehrten die Sandinisten durch Wahlen an die Macht zurück. Präsident Daniel Ortega hat die demokratischen Institutionen bis zur Unkenntlichkeit ausgehöhlt. Seit der blutigen Niederschlagung der Proteste im April 2018 befindet sich das Land in einer tiefen Krise.

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Ein Schild vor einer leeren, staubigen Stadt sagt "Stop - Checkpoint".

Lioba Lenhart

Nord-Uganda

Mehr als zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Nord-Uganda gibt es kaum noch sichtbare Anzeichen dafür, dass die Region Zentrum eines der längsten gewaltsamen Konflikte Afrikas war. Doch werden Wiederaufbau, Reintegration der Ex-Kombattanten und Aufarbeitung der Vergangenheit von neuen Konflikten überlagert.

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Alvaro Colom, ehemaliger Präsident Guatemalas, sitzt in einem Auto, neben ihm sind zwei Männer mit Schutzwesten und Helmen zu sehen

Karsten Bechle

Guatemala

In Guatemala ist es nicht gelungen, die strukturellen Ursachen des Bürgerkriegs (1960-1996) zu überwinden. Neben Armut und Exklusion sind Elitenversagen, Korruption, Straflosigkeit und die Ausbreitung des organisierten Verbrechens die größten Hindernisse für die Konsolidierung von Staat und Gesellschaft.

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Menschen in Südsudan mit Schildern "Peace for all South Sudanese"

Gihan Abdalla

Südsudan

Unter großem internationalem und regionalem Druck wurde im September 2018 nach fünf Jahren Bürgerkrieg ein Friedensabkommen unterzeichnet. Doch der Frieden ist fragil. Die Zerstörungen, ethnopolitische Feindschaft und das hohe Maß an Korruption stellen eine Herausforderung für jegliche Entwicklungsbemühungen dar.

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Verteilung von Hilfsgütern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Niamey/Niger im April 2020

Helga Dickow

Sahel: Implikationen und Folgen der Corona-Krise

Der Sahel gehört weltweit zu den gefährlichsten Konfliktregionen. Die Covid-19-Pandemie wirkt dort wie ein Katalysator auf bestehende Konflikte. Das Aktionsgebiet dschihadistischer Gruppen weitet sich auf die gesamte Region aus. Die Zahl der Binnenvertriebenen und Flüchtlinge nimmt dramatisch zu. Die innenpolitischen Spannungen verschärfen sich.

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Französische Soldaten bei einem Einsatz gegen bewaffnete Terroristen während der Operation Barkhane in Burkina Faso 2019.

Olaf Bernau

Sahel: Ökonomische, politische und ökologische Ursachen der Gewalteskalation

Die Krise im Sahel spitzt sich weiter zu. Begonnen hat es 2012 im Norden Malis. Seit 2016 sind auch die Nachbarländer Burkina Faso und Niger betroffen. Lange dominierten militärische Antworten. Mittlerweile wächst die Bereitschaft, die strukturellen Ursachen des Konflikts stärker zu berücksichtigen.

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Vor zerstörten Häusern liegen leere Patronenhülsen

Wolfram Lacher

Libyen

Seit dem gewaltsamen Sturz von Diktator Gaddafi 2011 ist Libyen weitgehend ohne staatliche Autorität. In zwei Bürgerkriegen (2014 und 2019) konnte keine Konfliktpartei die Oberhand gewinnen. Die Interventionen von Regional- und Großmächten spielen eine immer entscheidendere Rolle im Konflikt.

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Zahlreiche Einschusslöcher am Rathaus von Villa Unión nach einem Kampf zwischen mexikanischen Sicherheitskräften und Kartellmitgliedern.

Karsten Bechle

Mexiko

In Mexiko ist kein Ende der Gewalt in Sicht. Die zunehmende Fraktionierung des organisierten Verbrechens und die Diversifizierung der kriminellen Tätigkeitsfelder weit über den Drogenhandel hinaus machen das Konfliktgeschehen immer unübersichtlicher. Der Staat steht den bewaffneten Gruppen meist hilflos gegenüber.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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