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Wer sind die "IS"-Unterstützer? Behörden werten Daten über Ausreisen und Rückkehrer aus

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 5 Minuten zu lesen

Im Dezember 2015 haben deutsche Sicherheitsbehörden eine Studie veröffentlicht, in der 677 Fälle von "islamistisch motivierten" Ausreisen aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak ausgewertet wurden. Die Studie soll dazu beitragen, die Prävention zu verbessern. Es wurden unter anderem die Faktoren untersucht, welche die Radikalisierung beeinflussten und schließlich zur Ausreise führten. Auch die Motivation der Rückkehrer wurde betrachtet. Das Fazit: Nach der Ausrufung des Kalifats haben sich bei den Ausreisen deutliche Änderungen ergeben – doch die Hintergründe der Radikalisierung sind nach wie vor unterschiedlich. Dementsprechend müssen auch die präventiven Bemühungen diversifiziert werden.

Bitte beachten Sie: Dieser Beitrag ist älter als fünf Jahre. Forschung, Fachdebatte oder Praxisansätze haben sich möglicherweise in der Zwischenzeit weiterentwickelt.

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Die Studie wurde von der Bundesinnenministerkonferenz in Auftrag gegeben und gemeinsam vom Bundeskriminalamt, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Hessischen Informations- und Kompetenzzentrum für Extremismus erstellt. Es handelt sich um die Fortschreibung eines ersten Berichts aus dem Jahr 2014. Die Studie umfasst knapp 50 Seiten und ist auf der Externer Link: Internetseite des Bundeskriminalamtes als Download verfügbar.

Insgesamt wurden 677 Fälle ausgewertet, die den verschiedenen deutschen Sicherheitsbehörden vorliegen. Der untersuchte Zeitraum reicht von 2012 bis Juni 2015. Der Vorgängerbericht wurde fast zeitgleich mit der Ausrufung des "Kalifats" durch den IS veröffentlicht. Daher werden im neuen Bericht Veränderungen zum ersten Bericht gesondert untersucht.

Bei der Studie handelt es sich um eine statistische Erhebung. Mittels Fragebogen wurden die Einschätzungen der verschiedenen Polizei- und Verfassungsschutzbehörden abgefragt, die mit den einzelnen Fällen befasst sind. Der Umfang der Informationen zu den einzelnen Fällen unterscheidet sich stark, daher wurden vergleichsweise einfache statistische Verfahren angewendet. Es wurden keine tiefergehenden sozialwissenschaftlichen oder lebenslauforientierte Verfahren durchgeführt.

Aktuelle Zahlen Die islamistische Szene in Deutschland

Die islamistische Szene in Deutschland umfasst laut Bundesamt für Verfassungsschutz 28.290 Personen. Diese lassen sich verschiedenen Gruppierungen zuordnen. Circa 11.900 Personen bundesweit rechnet der Verfassungsschutz dem Salafismus zu. Im Jahr 2011 waren es schätzungsweise 3.800 Personen. Die Millî Görüş-Bewegung und ihr zugeordnete Vereinigungen kommen auf rund 10.000 Personen. Der Muslimbruderschaft (MB)/Deutsche Muslimische Gemeinschaft e. V. (DMG) werden 1.450 Personen zugerechnet und Hizb ut-Tahrir 700 Personen (Stand Juni 2022).

Mehr: Interner Link: Gewaltpotenzial, Gefährder, Ausreisen und Rückkehrer

Was charakterisiert die ausreisenden Personen?

Die Studie kommt wie der Vorgängerbericht zu dem Befund, dass die Hintergründe für die Radikalisierung heterogen sind. Demnach drängt sich keine Universalstrategie der Prävention auf. Vielmehr müsse nach regionalen, soziodemographischen und milieubezogenen Besonderheiten unterschieden werden.

Insgesamt handelt es sich bei den untersuchten Personen vor allem um jüngere Männer: 79 Prozent der Ausgereisten sind männlich, die allermeisten sind zwischen 18 und 29. Die Altersspanne reicht jedoch insgesamt von 15 bis 62.

Die Ausgereisten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus 159 verschiedenen Städten. Nur wenige lebten im ländlichen Raum. 61 Prozent sind in Deutschland geboren, 64 Prozent deutsche Staatsbürger. 83 Prozent der Ausgereisten haben einen Migrationshintergrund.

Bei zwei Dritteln der Ausgereisten gab es "polizeiliche Vorerkenntnisse": Jeweils 29 Prozent waren mit Gewalt- und Eigentumsdelikten auffällig geworden, "ganz überwiegend" handelt es sich um Mehrfachtäter.

Was sind die Radikalisierungsfaktoren?

In der Erhebung wurden verschiedene Faktoren abgefragt, die als relevant für den Beginn und Verlauf der Radikalisierung betrachtet werden:

    Koran-Verteilaktionen ("Lies!"), sogenannte Islamseminare, sogenannte Benefizveranstaltungen, Internet, Familie, Freunde, Kontakte in der Schule, Kontakte in Moscheen und Kontakte in Justizvollzugsanstalten.

Bei 69 Prozent der Fälle sind demnach für den Beginn der Radikalisierung Faktoren relevant, die in Verbindung mit der salafistischen Szene stehen. Nur bei 15 Prozent sind Faktoren aus dem sozialen Nahbereich der alleinige Einflussfaktor.

Bei knapp der Hälfte der Fälle sind Aktivitäten in sozialen Netzwerken im Internet bekannt, aber nur bei 14 Prozent gibt es offenbar keine anderen Bezüge zur salafistischen Szene. Nur bei 8 Prozent ist ausschließlich das Internet als Radikalisierungsfaktor bekannt.

Was kennzeichnet die Spätausreiser? Veränderungen nach Ausrufung des "Kalifats"

Nach Ausrufung des "Kalifats" im Juni 2014 gab es Befürchtungen, dass dies zu mehr dschihadistisch motivierten Ausreisen führen würde. Dafür fand sich keine Bestätigung in den Daten. Ein Teil der Befunde deutet vielmehr darauf hin, dass der Höhepunkt der Ausreisen überschritten ist. So ist im Quartal nach der Ausrufung des "Kalifats" kein Anstieg der Ausreisezahlen zu erkennen, vielmehr fallen die Zahlen ab dem 2. Quartal 2014. Zudem istZudem ist von dendie durchschnittliche Aufenthaltsdauer der spätausgereisten Personen fast jede fünfte zurückgereistin Syrien und Irak auffällig kürzer als bei den Rückkehren, die bereits vor der Ausrufung des "Kalifats" ausgereist waren.

Offenbar fühlt sich seit Ausrufung des "Kalifats" ein anderer Personenkreis angesprochen: Das Durchschnittsalter hat abgenommen und beträgt nun knapp 24 Jahre. Der Anteil der Minderjährigen ist auf 12 Prozent gestiegen; und es reisten mehr Frauen aus (38 Prozent).

Auch die Radikalisierungsdynamik hat sich verändert. Zwischen Beginn des Radikalisierungsprozesses und der Ausreise lagen bei den Spätausgereisten durchschnittlich 20 Monate, das sind 7 Monate weniger als zuvor. Bei einem deutlich größeren Anteil von Personen dauerte der Prozess nur ein Jahr (60 Prozent statt 42 Prozent). Bei diesen kurzfristig radikalisierten Personen haben die Verfasser den Eindruck, dass der Prozess eher im Verborgenen geschieht.

Gleichzeitig gibt es bei den Spätausgereisten aber einen größeren Anteil von Personen, bei denen dem sozialen Umfeld offensichtliche Verhaltensänderungen während der Radikalisierung aufgefallen sind.

Weitere auffällige Veränderungen gibt es bei den Faktoren, welche die Radikalisierung beeinflussen. Das nahe soziale Umfeld verliert an Bedeutung, dagegen wächst der Einfluss des Internets. Persönliche Kontakte liegen dennoch noch knapp vor dem Einflussfaktor Internet.

In den Daten fand sich keine Bestätigung dafür, dass sich vermehrt "Bildungsverlierer" nach der Ausrufung des Kalifats angesprochen fühlten.

Frauen und Männer

In der Studie wird der hohe Anteil von Frauen an den Spätausreisen den hervorgehoben: 38 Prozent. In Übereinstimmung mit der medialen Berichterstattung über Einzelfälle zeigen die Daten, dass die ausgereisten Frauen auffällig jünger sind als Männer. Zudem ist der Anteil von Personen ohne Migrationshintergrund deutlich größer (24 Prozent gegenüber 15 Prozent bei den Männern), und es gibt mehr Konvertiten (35 Prozent gegenüber 18 Prozent bei den Männern).

Die sozio-demografischen Daten zeigen zudem, dass die ausgereisten Frauen in der Regel sozial etablierter sind als die Männer.

Bei den Radikalisierungsprozessen fällt auf, dass sich bei den Frauen viele kurze Verläufe finden. Bei 60 Prozent der Frauen vergingen weniger als zwölf Monate bis zur Ausreise, während dies nur bei 44 Prozent der Männer der Fall ist. Auch die Einflüsse bei der Radikalisierung unterscheiden sich: Frauen sind weniger in der salafistischen Szene aktiv; die Einflüsse von Familien und Freunden sind von deutlich größerer Bedeutung. Die Verfasser der Studie deuten die Ergebnisse dahingehen d, dass ein Teil der Frauen zumindest in enger Abstimmung mit ihrem sozialen Umfeld ausreist, und dies weniger aus eigenständigem Entschluss geschieht.

Wie gefährlich sind Rückkehrer?

In der Studie wird die Gruppe der Rückkehrer gesondert betrachtet, unter anderem, weil mit ihnen ein besonderes Gefährdungspotenzial verbunden wird. Insgesamt ist während des untersuchten Zeitraums ein Drittel der Ausgereisten nach Deutschland zurückgekehrt.

Die erhoben Daten reichen jedoch nicht aus, um ihr Gefährdungspotenzial näher zu bewerten. Auffällig ist, dass die Zahl der Rückkehrer nach Ausrufung des "Kalifats" gewachsen ist und dass sich die Rückkehrer unter den Spätausgereisten durchschnittlich deutlich kürzer in Syrien oder Irak aufhielten als die Rückkehrer insgesamt. In der Studie wird in diesem Zusammenhang von einer "offensichtlich abnehmenden Bindungskraft des IS" gesprochen.

Um eine Gefährdung durch die Rückkehrer indirekt einschätzen zu können, wurden ihre Radikalisierungshintergründe verglichen. Außerdem wurden unter anderem Erkenntnisse über die Beteiligung an Kampfhandlungen ausgewertet. Dabei ergaben sich Hinweise, dass es in der Gruppe der Rückkehrer einen höheren Anteil von Personen ohne (erkennbare) Affinität zu Gewalt gibt als unter den Ausgereisten insgesamt (62 Prozent gegenüber 39 Prozent).

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