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Meldungen aus dem Arbeitsfeld

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Call for Papers: Islamischer Staat Provinz Khorasan

Das Kompetenznetzwerk „Islamistischer Extremismus“ (KN:IX) sucht für sein Publikationsformat Impuls eine:n Autor:in mit Expertise zum Thema „Islamischer Staat Provinz Khorasan“. Gewünscht wird ein Fachartikel zu Hintergrund, Entwicklung und Bedeutung der Gruppierung für Deutschland (25.000 Zeichen, ca. 5-10 Seiten). Ziel ist die Vermittlung von fachlicher Expertise und Anregungen für die Präventionsarbeit. Bewerbungsfrist ist der 25. August 2024.

Zur Meldung auf Externer Link: kn-ix.de

„Demokratie leben!“: Interessenbekundungsverfahren für die Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur läuft noch bis zum 28. August 2024

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) startet 2025 in die dritte Förderperiode (2025-2032). Das Programm wird weiterentwickelt, die Ziele bleiben jedoch gleich: „Demokratie fördern – Vielfalt gestalten – Extremismus vorbeugen". In der dritten Förderperiode wird für einzelne Programmbereiche eine längerfristige Förderung von bis zu acht Jahren ermöglicht. Ab 2025 sollen verstärkt Vernetzung, Wissensaustausch und bundesweite Qualitätsentwicklung gefördert werden, beispielsweise durch die Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur. Das Interessenbekundungsverfahren hierfür ist gestartet. Die Frist zur Einreichung endet am 28. August 2024, 13 Uhr.

Zur Meldung auf Externer Link: demokratie-leben.de

Radicalisation Awareness Network (RAN) geht im neuen EU Knowledge Hub auf

Am 17. Juni startete die EU-Kommission eine neue Initiative zur Radikalisierungsprävention – den EU Knowledge Hub, der auf der bisherigen Arbeit des Radicalisation Awareness Network (RAN) aufbaut. Die Veränderung der Formen und Phänomenbereiche des Extremismus und Terrorismus und neue Anforderungen an die Regierungen der EU-Staaten werden als Gründe für die Neuaufstellung als Knowledge Hub genannt. Der Knowledge Hub soll alle Akteure der Radikalisierungsprävention unterstützen, dazu gehören politische Entscheidungsträger:innen, Praktiker:innen und Forscher:innen. Der Hub ist als kollaborative Plattform mit neuen Formaten geplant, die diesen Interessengruppen bei der Zusammenarbeit auf EU-Ebene behilflich sein soll. Es geht dabei besonders um Austausch, gegenseitige Unterstützung und die Reaktion auf neu aufkommende Themen und Herausforderungen.

Zur Externer Link: Pressemitteilung der EU-Kommission

Zu einem Externer Link: Vorstellungsvideo des Hubs

Zu einer Externer Link: Broschüre über die Aktivitäten des Hubs

Zu einem Externer Link: Rückblick auf die 13-jährige Arbeit des RAN als PDF

Das ifa setzt seit 1. Juli die Dialogplattform Qantara.de um

Die dreisprachige Online-Plattform Quantara.de ist seit 1. Juli 2024 unter neuer Trägerschaft und Leitung beim Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) angesiedelt. Chefredakteur ist Jannis Hagmann, Nahost-Experte und Journalist. Qantara.de versammelt Beiträge internationaler Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Autor:innen, die in Arabisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht werden. So will Qantara.de kontinuierlich die Verständigung zwischen europäischen und islamisch geprägten Gesellschaften fördern. 2003 wurde Qantara.de durch die Deutsche Welle als Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem ifa gegründet. Seit dem 1. Juli 2023 wurde das Projekt für ein Jahr lang durch das ifa mit der Deutschen Welle umgesetzt, nun übernimmt das ifa die Projektleitung allein. Das Auswärtige Amt finanziert Qantara.de seit der Gründung.

Zur Meldung auf Externer Link: ifa.de

Fussnoten

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