kulturelle Bildung

3.1.2007 | Von:
Isabel Pfeiffer-Poensgen

Kinder zum Olymp

Hier genau setzt die Jugendinitiative "Kinder zum Olymp!" der Kulturstiftung der Länder an, die im Herbst 2003 mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, Kinder, Jugendliche und Kultur in einen aktiven und innovativen Kontakt zu bringen. Die Initiative legt ihren Schwerpunkt auf die enge Vernetzung von Kunst, Kultur und Schule. "Kinder zum Olymp!" steht für den kreativen und rezeptiven Aspekt von kultureller Bildung. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Phantasie und Kreativität gefördert werden und lernen, Kunst und Kultur in ihren unterschiedlichen Äußerungsformen wahrzunehmen und wertzuschätzen. Dies geschieht in besonderem Maße durch den Wettbewerb "Schulen kooperieren mit Kultur", den die Kulturstiftung der Länder seit 2004 mit Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung auslobt. Die zahlreichen bereits im Rahmen dieses Wettbewerbs entstandenen ambitionierten Projekte zeigen in beeindruckender Vielfalt, wie eine lebendige Zusammenarbeit zwischen Kultur und Schule im Sinne einer ästhetischen Bildung für alle aussehen kann.

Dass ästhetische Bildung von nachhaltig positiver Wirkung auf eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung sein kann, erkannte 1795 allerdings auch schon Friedrich Schiller, als er in seinen Briefen "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" feststellte: "Es gibt keinen anderen Weg, den sinnlichen Menschen vernünftig zu machen, als dass man denselben zuvor ästhetisch macht."


Kultur ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit. Kunst und Kultur zu fördern und zu bewahren ist Aufgabe der Kulturstiftung der Länder. Deshalb will Kinder zum Olymp! Kinder, Kunst und Kultur deutschlandweit zusammenbringen - quer durch alle kulturellen Sparten. Es geht darum, gute Ideen, die sich in der Praxis bewährt haben, nach außen zu kommunizieren und andere damit zur Nachahmung zu motivieren.

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