kulturelle Bildung

Blick in die Praxis: Projekte interkultureller kultureller Bildung

Wie können erfolgreiche interkulturelle Kultur-Projekte aussehen? Sieben sehr unterschiedliche Kulturinstitutionen haben uns je sechs Fragen zu ihren Vermittlungs-Projekten mit interkulturellem Fokus beantwortet. Es ergeben sich spannende Einblicke in die Bildungs-Praxis von Museen, Theatern, Philharmonien, Bibliotheken, Musikschulen und soziokulturellen Zentren, die sich mit der Vielfalt der Menschen in unserer Gesellschaft beschäftigen.

(c) Berliner Philharmoniker, Foto: A. Knapp

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an die Berliner Philharmoniker (Education)

Der Education-Bereich der Berliner Philharmoniker wendet sich gezielt an ein interkulturelles Publikum. Workshops und Konzerte führen in die Musik und Instrumente unterschiedlicher Regionen der Welt ein. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Thema eines Dialogs in der Sprache der Musik.

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Stadtteil Detektive im Westhafen (c) Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M.

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt am Main

Auf die kulturelle Vielfalt der Stadtgesellschaft geht das Museum mit Ausstellungsangeboten, aber auch außerhalb der eigenen Räume ein. Das Projekt Stadtteildetektive animiert Grundschüler, sich auf spielerische Weise mit Architektur zu befassen und Frankfurt als ihre gemeinsame Stadt zu entdecken.

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Museum zum Anfassen und Erleben., (Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Oliver Killig)

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an das Deutsche Hygiene-Museum Dresden

Gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Themen werden im Hygiene-Museum lebendig und alltagsnah vermittelt. Im Rahmen des Projekts "Begegnungen" zur Ausstellung "Kraftwerk Religion" führen Jugendliche mit Migrationshintergrund durch die Ausstellung und regen Diskussionen über Themen an, die sie selbst betreffen und bewegen.

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Ein Foto der Reihe "Wandeln & Warten" Foto: Archiv Kulturzentrum Schlachthof, Kassel

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an das Kulturzentrum Schlachthof in Kassel

Das soziokulturelle Zentrum war von Beginn (1978) an ein Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster kultureller und sozialer Hintergründe. In den "Kulturwerkstätten" beschäftigen Jugendliche sich mit Fragen von Identität und gesellschaftlichen Themen.

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Die jungen Musiker beim ersten offiziellen Auftritt des Interkulturellen Orchesters zum Neujahrsempfang des Tübinger Oberbürgermeisters im Januar 2011. Bildquelle: Stadt Tübingen

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an die Musikschule Tübingen e.V.

Um sich für andere soziale Schichten und Kulturen zu öffnen, hat die Tübinger Musikschule, deren Publikum derzeit vor allem aus einer gebildeten Mittelschicht stammt, das Interkulturelle Orchester IKU gegründet. Die ersten Konzerte zeigen, dass etwa beim Zusammenspiel von Geige- und Saz-Spielern eine ganz neue Form von Musik entsteht.

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Szenenfoto aus "NEXT GENERATION - DAS STÜCK" Foto: Diana Küster

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an das Schauspielhaus Bochum

Theater kann eine Bühne für Geschichten und Menschen schaffen, die in der Gesellschaft wenig Aufmerksamkeit erfahren. Entsprechende Produktionen, wie "Next Generation – Das Stück" müssen als Teil des Gesamt-Spielplans begriffen werden und personell, strukturell und finanziell wie Klassiker-Inszenierungen ausgestattet werden.

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Alltag in der Nürnberger Stadtbibliothek. Quelle: Stadtbibliothek Nürnberg

Interkulturelle kulturelle Bildung: Blick in die Praxis

Sechs Fragen an die Stadtbibliothek Nürnberg

Fast die Hälfte der Bibliotheksnutzer hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Die Bibliothek kann als Brücke zur Gesellschaft dienen, sie ermöglicht Zugänge zu Wissen über die Kulturen der Welt.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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