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"Manifest für das ideale Projekt" | Kulturelle Bildung | bpb.de

"Manifest für das ideale Projekt" Ergebnispräsentation der Kleingruppe 1 (Empore)

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In der Kleingruppe "Empore" entstand ein Manifest für das ideale Projekt in politischer und kultureller Bildung, das Gelingensbedingungen formuliert und Thesen postuliert. Dabei stehen besonders das Erreichen neuer Zielgruppen und ein dialogisches Miteinander auf Augenhöhe im Mittelpunkt.

Workshop 1: Ergebnispräsentation der Kleingruppe 1 (Empore) (© Katharina Reinhold)

Die erste Kleingruppe entwickelte ein "Manifest für das ideale Projekt in politischer und kultureller Bildung":

Einige dieser Thesen bündeln eine lange Diskussion, auf andere konnten sich die Teilnehmenden sehr schnell einigen. Aspekte, die in der Gruppe länger diskutiert wurden, waren:

  • Zielgruppe als zentrales Thema: Wen erreiche ich wie? Wie kann ich mit meinem Projekt Zielgruppen erreichen, die bisher noch nicht erreicht sind? Dabei spielen Ästhetik und die Wahl des Ortes eine wichtige Rolle. Der Stadtraum oder öffentliche Raum haben Potenzial, neue Zielgruppen zu erreichen.


  • Ereignishaftigkeit: Was ist ein Ereignis, in Abgrenzung von einem Event? Beim Ereignis geht es um eine Ausnahme vom Alltag, die berührt (emotional), spielerische und polarisierende Elemente hat. Auch die Sichtbarkeit spielt eine wichtige Rolle. In Abgrenzung dazu sei ein Event etwas Durchgeplantes, auch Kommerzialisiertes (Beispiel: Lange Nacht der Museen Hamburg; wobei auch hierin eine Chance besteht, dass Menschen die dann niedrige Schwelle zu den Institutionen übertreten). Wichtig sei in jedem Fall der "Rückkopplungsfaktor zu mir selbst", denn nur dieser schaffe Relevanz.


  • Institutionelle versus freie Träger: In der Gruppe wurde über die Unterschiede von Institutionen wie Museen, die stärker hierarchisch organisiert sind, und freien Trägern oder Gruppen, diskutiert. Diese nehmen starken Einfluss auf den Fortgang eines Projekts, auch auf Zielsetzungen.


  • Finanzielle Zwänge: Bremsen Förderungen die Kreativität? Da in Anträgen auf Fördermittel stets klare Ziele definiert werden müssen, könnte dies künstlerischen, ergebnisoffenen Arbeitsweisen entgegenstehen.

Fussnoten