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HERAUSFORDERUNG ISLAMISMUS Infodienst Radikalisierungsprävention

Lokale und internationale Ansätze

Blick auf Wohnsiedlungen in Dietzenbach im Kreis Offenbach

Kommunale Radikalisierungsprävention

Religiös gerahmte Konflikte und Radikalisierungsprozesse sind zunächst vor allem auf lokaler Ebene sichtbar. Sie zeigen sich in der Schule, im Stadtviertel oder bei kommunalen Behörden. Der Kreis Offenbach startete 2016 das Modellprojekt PRO Prävention. Es unterstützt und vernetzt Akteure vor Ort, bietet Fortbildungen für Lehrkräfte und Projekte für junge Menschen an. Wie kann Präventionsarbeit auf kommunaler Ebene gelingen und welche Herausforderungen gibt es?

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Teilnehmende der INACH-Jahreskonferenz 2018

Maren Hamelmann

Hass im Netz bekämpfen: Das International Network Against Cyber Hate (INACH)

Das International Network Against Cyber Hate (INACH) ist ein weltweites Netzwerk von Melde- und Beratungsstellen mit dem Ziel, menschenverachtende Inhalte im Netz zu bekämpfen. Maren Hamelmann, Referentin für INACH bei jugendschutz.net, beantwortet Fragen zur Arbeit des Netzwerks.

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Präventionsarbeit auf Bundesebene.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Serie: Islamismusprävention in Deutschland

Präventionsarbeit ist in Deutschland vor allem Ländersache. In den Bundesländern haben sich daher unterschiedliche Strukturen entwickelt. In der neuen Serie "Strukturen der Präventionsarbeit" stellt der Infodienst die wichtigsten Akteure vor und beschreibt die Organisation der Zusammenarbeit vor Ort.

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Infodienst Radikalisierungsprävention Teaserbild

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Nationales Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus (NPP): Diese Schwerpunkte fördert der Bund

Mit dem "Nationalen Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus" (NPP) will die Bundesregierung bestimmte Bereiche der Prävention fördern – und stellt zusätzliche Mittel dafür bereit. Als Schwerpunkte sind die Bereiche "Orte der Prävention", Prävention im Netz, Prävention durch Integration, Prävention und Deradikalisierung im Strafvollzug sowie Erhöhung der Wirksamkeit vorgesehen.

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Europafahnen flattern bei verregnetem Himmel am Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

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Flaggen der verschiedenen EU-Mitgliedstaaten im Europa-Viertel Kirchberg-Plateau, Luxemburg

Interview mit Werner Prinzjakowitsch

Europaweiter Austausch über Prävention: RAN aus der Sicht der Praxis

Die EU-Staaten gehen teilweise sehr unterschiedlich mit Extremismus um. Werner Prinzjakowitsch berichtet, was dies für den Austausch im europäischen Präventionsnetzwerk RAN bedeutet. Prinzjakowitsch ist pädagogischer Bereichsleiter der Wiener Jugendzentren. Seit 2016 ist er Vorsitzender der RAN-Arbeitsgruppe Youth, Families and Communities, gemeinsam mit Kelly Simcock aus Großbritannien.

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Gebet in der Şehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln am Tag der offenen Moschee

Samy Charchira

Möglichkeiten der Einbindung muslimischer Institutionen und Moscheegemeinden in die Radikalisierungsprävention

Muslimische Institutionen und Moscheegemeinden können in einer gesamtgesellschaftlichen Präventionsstrategie wichtige Aufgaben übernehmen - nicht nur als Träger, sondern auch als Experten, Kooperationspartner und Vermittler. Samy Charchira analysiert die Potenziale und Herausforderungen muslimischer Träger in der Radikalisierungsprävention und gibt Einblicke in aktuelle Angebote.

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In einem Klassenzimmer einer britischen Schule heben Schülerinnen und Schüler die Hände. Die britische Anti-Terrorismus-Strategie "Prevent" steht seit ihrer Einführung 2007 in der Kritik.

Paul Thomas

Im Wandel begriffen und doch umstritten: "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens

Paul Thomas, Professor an der University of Huddersfield, skizziert die Entwicklung der umstrittenen britischen Anti-Terrorismus-Strategie "Prevent" seit 2007 und stellt ihre wichtigsten Ziele und Inhalte dar. Er beschreibt und diskutiert die heftigen Kontroversen rund um das Programm. Dies ermöglicht Schlussfolgerungen über die Rolle von "Prevent" heute und in der Zukunft.

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Jugendquartiersmanagement Dinslaken-Lohberg

Önay Duranöz

Radikalisierung und Rückkehr als Themen des Jugendquartiersmanagements in Dinslaken

Der Dinslakener Stadtteil Lohberg galt als "Salafisten-Hochburg". Mehrere junge Männer hatten sich radikalisiert und waren gemeinsam nach Syrien ausgereist. Quartiersmanager Önay Duranöz erklärt, welche Umstände zu ihrer Radikalisierung beigetragen haben. Er beschreibt, wie das Jugendquartiersmanagement darauf reagiert hat – zum Beispiel mit Hilfestellungen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben oder der Vermittlung zwischen türkischstämmigen Familien und Institutionen.

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Studie über Prevent duty: Anzahl gemeldeter Fälle an englischen Schulen deutlich gestiegen – Bedenken wegen möglicher Stigmatisierung von Muslimen

Eine Forschungsgruppe der Universitäten in Huddersfield, Coventry und Durham hat die Auswirkungen der sogenannten Prevent duty in Bildungseinrichtungen in England untersucht. Diese sind seit Juli 2015 gesetzlich dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, welche Schülerinnen und Schüler davon abhalten sollen, sich dem Extremismus zuzuwenden. Ein zentrales Element der Prevent duty ist das Melden von Schülerinnen und Schülern, bei denen eine Radikalisierung vermutet wird.

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Bericht über französische Maßnahmen zur Deradikalisierung: Senatorinnen üben harte Kritik

Der französische Senat hat zwei seiner Mitglieder beauftragt, den Stand der staatlichen Deradikalisierungsmaßnahmen zu untersuchen . Ihr Zwischenbericht ist nun erschienen. Darin äußern sich die Autorinnen sehr kritisch: Eine "Sackgasse" seien die bisherigen staatlichen Maßnahmen, das Konzept von Deradikalisierung sei grundlegend zu hinterfragen. Ein Abschlussbericht soll im Juni 2017 erscheinen.

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Januar 2016: Polizeieinsatz in einem Café im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk.

Interview mit Heidrun Hassel

Polizei und Extremismusprävention: "Vertrauen ist wichtig"

Welche Rolle kann die Polizei bei der Vorbeugung von religiös motiviertem Extremismus spielen? Ein Beispiel für ein polizeiliches Präventionskonzept wurde in Mannheim umgesetzt. Im Interview erklärt Heidrun Hassel die Ziele des Konzepts und welche Maßnahmen dazugehören. Heidrun Hassel leitet das Referat "Prävention" im Polizeipräsidium Mannheim.

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Rathausplatz in Augsburg

Diana Schubert

Netzwerkarbeit vor Ort: Ein Praxisbeispiel aus Augsburg

Die salafistische Szene in Augsburg ist zwar klein – aber sie verbreitet demokratiefeindliche Haltungen. Und die Qualität der Gefahr durch gewaltbereite Szeneangehörige wird als sehr hoch eingeschätzt. Was können die Akteure vor Ort dagegen tun? In Augsburg bemüht sich der kriminalpräventive Rat der Stadt darum, die Präventionsarbeit zu vernetzen. Die Geschäftsführerin Diana Schubert berichtet über die Chancen der Vernetzung und die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit.

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Hans Bonte ist Bürgermeister der belgisches Stadt Vilvoorde.

Interview mit Hans Bonte und Jessika Soors

Vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild

2013 galt die belgische Stadt Vilvoorde vor den Toren Brüssels als Dschihadistenhochburg. Mittlerweile ist der Auszug der Syrienkämpfer gestoppt, und heute sehen viele die Kleinstadt als Vorbild bei der Radikalisierungsprävention. Was ist passiert? Ein Gespräch mit Bürgermeister Hans Bonte und Jessika Soors, kommunale Beauftragte für Deradikalisierung.

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Französische Fahnen wehen auf Halbmast an der Promenade des Anglais in Nizza am Tag nach dem Terroranschlag vom 14.07.2016.

Interview mit Asiem El Diafraoui

Interview: Frankreich – Welche Konzepte helfen gegen den Dschihadismus?

Mehrere Terroranschläge haben innerhalb kurzer Zeit Frankreich erschüttert. Welche konkreten Maßnahmen - und Pläne - gibt es bei der Prävention gegen den Dschihadismus? Wie diskutiert die Öffentlichkeit darüber, und wie ist der Stand der Fachdiskussion? Gibt es Unterschiede zur Situation in Deutschland? Ein Interview mit dem in Frankreich lebenden ägyptisch-deutschen Politologen Asiem El Diafraoui.

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Beiträge zum Thema aus anderen Rubriken

Thomas de Maizière beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) im November 2017. Das GTAZ dient 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit als Kommunikations- und Kooperationsplattform.

Holger Münch

Rückkehrer und "Homegrown Terrorists": Umgang mit dem Sicherheitsrisiko

Nach den militärischen Niederlagen des "IS" wird die Sicherheitslage in Deutschland komplexer. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus um? Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, beschreibt die Lage und erläutert Maßnahmen der Terrorismusabwehr in Deutschland und Europa.

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Radikalisierungsprävention