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Bleiben Sie auf dem Laufenden im Arbeitsfeld Radikalisierungsprävention! Termine, Stellen, News, Materialien, Videos & neue Hintergrund-Beiträge des Infodienst Radikalisierungsprävention – alle sechs Wochen per E-Mail.
Übersicht
Zu den Stellenangeboten gelangen Sie, indem Sie auf den Titel des Angebots klicken.
Bayern
- Interner Link: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter
Nürnberg
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Berlin
- Interner Link: Referentin bzw. Referent „Politische Bildung“
Berlin
KIgA e.V.
- Interner Link: Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler
Berlin
Bundeskriminalamt
- Interner Link: Referentin bzw. Referent für das Internationale Verbindungswesen
Berlin
Bundesamt für Verfassungsschutz
Niedersachsen
- Interner Link: Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter Auswertung „Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“
Hannover
Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung
- Interner Link: Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)
Hannover
AVP - Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e.V.
Rheinland-Pfalz
- Interner Link: Sachbearbeitung als Islamwissenschaftlerin bzw. -wissenschaftler
Mainz
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.
Bayern
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (befristet)
Nürnberg
Für das Referat Forschungsfeld I – Internationale Migration und Migrationssteuerung wird zeitnah für den Dienstort Nürnberg eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter befristet auf 24 Monate gesucht.
Das Forschungsfeld I des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl beobachtet und analysiert weltweite Migrations- und Fluchtbewegungen. Darüber hinaus untersucht es migrations- und rückkehrpolitische Steuerungsmaßnahmen auf ihre Effizienz und Wirkung. Das Referat bietet ferner evidenzbasierte Politikberatung zu Fragen von Migration, Flucht und Rückkehr an. Ein weiterer Fokus des Forschungsfelds I liegt auf dem Ausbau seiner Expertise im Themenfeld Migration und Sicherheit. Dabei geht es um empirische Forschung zur Radikalisierung im Zusammenhang mit Migration sowie um eine effektive Radikalisierungsprävention.
Ihre Aufgaben:
sie arbeiten an der Konzeption und Umsetzung eines empirischen, sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts zum Thema Radikalisierung, Extremismus oder Terrorismus im Kontext von Migration
zusätzlich erstellen Sie auf Basis der bestehenden sowie eigens erhobenen Daten Studien, Berichte, Kurzanalysen und Stellungnahmen mit Schwerpunkt auf Fragen von Migration und Sicherheit
Sie kooperieren im Rahmen der Politikberatung mit relevanten Stellen des BAMF, Vertreterinnen und Vertretern der Sicherheitsbehörden sowie mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft
schließlich präsentieren Sie Forschungsergebnisse im nationalen und internationalen Rahmen und beteiligen sich an der Öffentlichkeitsarbeit zu den von Ihnen verfassten Studien
Ihr Profil:
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf Masterniveau der Fachrichtungen Kriminologie, Migrationsstudien, Politik- oder Regionalwissenschaften bzw. der Studiengänge Sozialwissenschaften, Soziologie, empirische Sozialforschung oder Sozialpsychologie
eine einschlägige Promotion und/oder Berufserfahrung sind von Vorteil
wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse der quantitativen empirischen Methoden der Sozialforschung und entsprechender Analyse-Software (STATA oder R), welche Sie mit Studieninhalten, Veröffentlichungen oder Arbeitszeugnissen nachweisen
idealerweise verfügen Sie über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschung zu Radikalisierung und Extremismus oder zu Migration, Flucht und Asyl
Bereitschaft für gelegentliche Dienstreisen im Inland und überwiegend europäischen Ausland
ausgeprägte Ausdrucksfähigkeit sowie hohes Verantwortungsbewusstsein
Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)
Bereitschaft, eine einfache Sicherheitsüberprüfung (SÜ1) gem. § 5 AsylG i.V.m. § SÜG zu durchlaufen
ausgeprägte Fähigkeiten in den Bereichen Führung, soziale, kommunikative und methodische Kompetenz sowie Gender- und Diversity-Kompetenz
Das bietet der Arbeitgeber:
eine auf zwei Jahre sachgrundlos befristete Einstellung in der Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund
abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeiten in einem motivierten, kompetenten und kollegialen Umfeld
vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und ein breiten Fortbildungsangebot
einen sicheren Arbeitsplatz sowie flexible Arbeitszeitgestaltung
Gesundsheitsmanagement und verschiedene Sportangebote
Die Stelle ist grundsätzlich für eine Wahrnehmung in Teilzeit geeignet. Das Bundeamt hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Schwerbehinderte Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Für die Tätigkeit wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Bewerbungen werden unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität begrüßt.
Interessierte richten Ihre Bewerbungen bis zum 24. März 2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem Interamt. Zur Bewerbung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Hinweis: Bewerbende, die bereits in einem Arbeitsverhältnis zum Bund gestanden haben bzw. derzeit stehen, können nicht berücksichtigt werden.
Berlin
Referentin bzw. Referent „Politische Bildung“
Berlin
Für die Arbeitsstelle in Berlin-Kreuzberg wird Verstärkung im Bereich politische Bildung mit Schwerpunkt rassismuskritische Bildung, insbesondere Antimuslimischer Rassismus, gesucht.
Die Arbeitszeit beträgt 80 % (32 Std/Woche) und erfolgt in Anlehnung an TVöD. Der Beginn ist kurzfristig möglich, spätestens zum 15. März 2026. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. März 2026 befristet, mit Option auf eine eventuelle Weiterbeschäftigung. Bewerbungsgespräche finden fortlaufend statt, bis die Stelle besetzt ist.
Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V. ist ein Träger der politischen Bildung, der Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus entwickelt. Seit über 20 Jahren werden modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung erarbeitet und in der Praxis umgesetzt. Komplexe, sensible und politisch brisante Themen werden bearbeitet, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bundesweit qualifiziert, wissenschaftliche Diskurse begleitet und Expertisen sowie Beratung für Bildungsbereich, Politik und Gesellschaft bereitgestellt. Das Team arbeitet interdisziplinär, projektübergreifend vernetzt und setzt sich aus Personen unterschiedlicher Hintergründe zusammen.
Der Bereich „Politische Bildung“ koordiniert und implementiert Fortbildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um rassistische Denkmuster zu hinterfragen, für die Themenkomplexe Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu sensibilisieren, Perspektivenwechsel zu fördern und Kompetenzen im Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen zu stärken. Projekte und Fortbildungen werden auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. Methoden werden fortlaufend entwickelt, Workshops koordiniert und neue Projekte initiiert. Die Fortbildungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare mehrjährige Erfahrung im Themenfeld
sehr gutes und umfassendes Wissen im Bereich rassismuskritische Bildung und fachliche Diskurse, insbesondere zu antimuslimischem und antiarabischem Rassismus
Offenheit und Interesse an antisemitismuskritischen Ansätzen
sehr gute Kenntnisse in der Konzeption, Weiterentwicklung und Durchführung von Workshops
sehr gute Kenntnisse in der Entwicklung pädagogischer Methoden
Kenntnisse im Bereich digitaler und gamifizierter Ansätze von Vorteil
sehr gute Projektmanagementkenntnisse
sehr gute Kenntnisse und sicherer Umgang mit Microsoft Office, Outlook und Teams (Kenntnisse zu KI-Anwendungen von Vorteil)
sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, weitere Sprachkenntnisse, zum Beispiel Arabisch, von Vorteil
hohe Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein
hohe Flexibilität in Bezug auf Aufgabenbewältigung
Freude an selbstständiger Arbeitsweise
Diversity-Kompetenz sowie sehr hohe Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit
Das bietet der Arbeitgeber:
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem gesellschaftlich relevanten Arbeitsfeld
wertschätzendes, kollegiales Arbeitsumfeld in einem diversen Team
familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten
Möglichkeit zu anteiligem Arbeiten im Homeoffice
kurze Entscheidungswege durch flache Hierarchien
Vergütung nach TVöD
Arbeitsort Berlin-Kreuzberg (Büroräume derzeit nicht barrierefrei)
Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) sowie Angaben zu den Gehaltsvorstellungen per E-Mail an E-Mail Link: jobs@kiga-berlin.org senden. Die Unterlagen sind in einer PDF-Datei zusammenzufassen (maximal 5 MB). Bewerbungen werden ausschließlich per E-Mail akzeptiert.
Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler
Berlin
Die Abteilung Islamistisch motivierter Terrorismus/Extremismus (TE) im Bundeskriminalamt sucht eine Islamwissenschaftlerin bzw. einen Islamwissenschaftler zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Abteilung ist für die sprachliche und islamwissenschaftliche Unterstützung sowohl der Ermittlungsreferate als auch des Zentralstellenbereiches der Abteilung TE zuständig. Darüber hinaus arbeitet sie mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden auf dem Gebiet der Bekämpfung des islamistisch motivierten Terrorismus/Extremismus zusammen.
Ihre Aufgaben:
Analyse und Bewertung von u.a. religiösem und ideologischem Schrifttum, Texten, Dokumenten, Asservaten und Medienberichten aus Internetrecherchen
Spezifische Beratung, Unterstützung und Begleitung der polizeilichen Arbeit, z. B.
bei Ermittlungen oder straftatenverhindernden Maßnahmen mit Bezügen zur islamischen Religion oder Kultur
durch Erschließung ethnischer, theologischer, historischer oder politischer Hintergründe
bei Auslandsdienstreisen in islamische Länder
bei strategischen Analyseprojekten im Phänomenbereich „Islamistisch motivierter Terrorismus“
Vortragstätigkeit (z. B. bei internen Grund- und Speziallehrgängen oder externen Fortbildungsinstituten der Länder und der Deutschen Hochschule der Polizei) sowie Wissensvermittlung, vor allem zu Verhaltensweisen vor dem spezifischen kulturellen bzw. religiösen Hintergrund
Ihr Profil:
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (universitäres Diplom, Magister oder Master) der Islamwissenschaft (Hauptfach) oder eines vergleichbaren Studiengangs mit nachweislich islamwissenschaftlichem Schwerpunkt (z. B. Asienwissenschaften, Arabistik, Orientalistik)
sehr gute Kenntnisse der arabischen Sprache in Wort und Schrift
gute Kenntnisse einer weiteren für das Aufgabengebiet relevanten Sprache (z. B. Türkisch, Kurdisch, Farsi, Russisch, Tadschikisch, Tschetschenisch, Dari, Paschtu oder Urdu) in Wort und Schrift
tiefergehende Kenntnisse der islamischen Kultur, Theologie, Politik sowie des Rechts und Schrifttums
gute Kenntnisse gängiger IT-Anwendungen sowie ggf. Kenntnisse in empirischer Sozialforschung
praktische Erfahrungen durch Auslandsaufenthalt(e), insbesondere durch Feldforschungen, in einem islamischen Land sind wünschenswert
Bereitschaft, sich rechtliche und kriminalistische bzw. kriminologische Grundkenntnisse anzueignen
gute Zusammenarbeit und teamorientiertes Handeln
Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein
hohe Belastbarkeit, vor allem im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Propagandavideos, die Szenen von Gewaltanwendungen enthalten können
Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung (u. a. aufgrund von Dienstreisen, Teilnahmen an operativen Einsätzen, Mehrarbeit durch angeordnete Dienste außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit, Rufbereitschaft)
sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, Belastbarkeit, Selbstständigkeit und Flexibilität bei der Aufgabenerledigung
Das bietet der Arbeitgeber:
sinnstiftender Job in einer oberen Bundesbehörde mit vielseitigen und herausfordernden Aufgaben
30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei
flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen
die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
eine Bezahlung nach Entgeltgruppe 14 TV EntgO Bund und BKA-Zulage
umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungsangebot
Bewerbungen werden über das Online-Portal des BKA bis zum 5. April 2026 erbeten.
Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Referentin bzw. Referent für das Internationale Verbindungswesen
Als Referentin bzw. Referent in der Abteilung „Islamismus und Islamistischer Terrorismus“ sind Sie Teil des Teams, das internationale Kooperationen koordiniert. Ihre Sprachkenntnisse, Ihre Sozialkompetenzen und Ihr Organisationstalent bringen Sie dabei in die tägliche Arbeit des internationalen Verbindungswesens ein - sowohl in der Zusammenarbeit mit internen Fachbereichen als auch den entsprechenden ausländischen Stellen. Sie unterstützen und vertreten die Referatsleitung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, koordinieren die Sachbearbeitenden und wirken an der konzeptionellen Weiterentwicklung im Referat mit.
Ihr Profil
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen Master-Abschluss mit mindestens der Note „sehr gut“ in dem Studienfach Verwaltungswissenschaften (z. B. Allgemeine / Innere Verwaltung).
Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber:
gute Kenntnisse einschlägiger Rechtsgrundlagen (u.a. GG, ND- Recht, Verwaltungsrecht)
sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache in Wort und Schrift
Verständnis der Grundlagen des Islamismus und des islamistischen Terrorismus
ausgeprägte Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen
Koordinations- und Organisationsfähigkeit sowie selbstständiges und konzeptionelles Arbeiten
Engagement und Belastbarkeit, auch zu dienstungünstigen Zeiten
mehrjährige Berufserfahrung in einer Verfassungsschutzbehörde
Erfahrungen aus einem Auslandsaufenthalt sind wünschenswert.
Gehalt und Perspektive
Unbefristete Einstellung mit Anlehnung an A13h / TVöD-Bund E 13 (Jahresbruttogehalt von 60.787 € bis 87.139 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer Nachrichtendienstzulage
*je nach Möglichkeit der Anerkennung von Abschluss und Vorerfahrungszeiten
Der Arbeitgeber fördert Vielfalt und Chancengleichheit. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund – bitte beachten Sie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerbungsfrist: 29. März 2026
Bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-010 auf Externer Link: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/AWV- 2026-010/index.html.
Niedersachsen
Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“
Hannover
Im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) ist in der Verfassungsschutzabteilung im Referatsteil 52.3 „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt der nach Bes.Gr, A 12 NBesG bewertete Dienstposten bzw. EG 11 TV-L bewertete Arbeitsplatz einer bzw. eines Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiters (m/w/d) Auswertung „Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zu besetzen.
Der Niedersächsische Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Niedersachsen. Er dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u. a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zusammenfassende Berichte auf. Das Aufgabengebiet umfasst auch die Spionageabwehr und den Geheimschutz. Außerdem wirkt er bei Sicherheitsüberprüfungen und technischen Sicherheitsmaßnahmen der Landesbehörden zum Schutz von Verschlusssachen mit.
Ihre Aufgaben:
Auswertung und Analyse von Informationen über Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug und entsprechende Bestrebungen mit Osteuropa-Bezug
Internetrecherchen für den eigenen Arbeitsbereich
Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.
Ihr Profil:
Sie sind Beamtin oder Beamter mit Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste durch Abschluss eines Vorbereitungsdienstes oder durch einen abgeschlossenen Studiengang (Bachelorgrad oder Diplom (FH)) mit überwiegend verwaltungs-, politik- oder sozialwissenschaftlichen Inhalten außerhalb eines Vorbereitungsdienstes oder durch Aufstieg erworben, haben ihre Probezeit bereits absolviert und befinden sich maximal im Statusamt der Besoldungsgruppe A10 NBesG
Sie haben den Verwaltungslehrgang II mit Erfolg abgeschlossen
Sie haben ein einschlägiges Bachelorstudium mit überwiegend politik-, sozial- oder verwaltungwissenschaftlichen Inhalten absolviert
gute Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes politisches Interesse
schnelle Auffassungsgabe, hohe Selektionsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfreude
hohes Maß an Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit
gründliche, eigeninitiative und selbstständige Arbeitsweise
Fähigkeit komplexe Sachverhalte anschaulich erklären und detaillierte Analysen verständlich erläutern zu können
Erfahrungen in der Aufbereitung und Systematisierung von Informationen
Von besonderem Vorteil sind zum beschriebenen Aufgabenspektrum passende und entsprechend nachweisbare Vorverwendungen, (Zusatz-)Qualifikationen bzw. Erfahrungen.
Das bietet der Arbeitgeber:
eine abwechslungsreiche und spannende sowie krisensichere Tätigkeit bei einem Nachrichtendienst
ein Dienstposten, der nach der Besoldungsgruppe A12 NBesG bewertet ist (derzeit steht allerdings aus Gründen der Personalentwicklung nur eine Planstelle der Besoldungsgruppe A10 zur Verfügung) bzw.
einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 11 TV-L inklusive Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung (VBL) und 30 Tage Erholungsurlaub
die Zahlung einer Sicherheitszulage
flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
Fort- und Weiterbilungsmöglichkeiten
kostenlose Parkmöglichkeiten vor Ort
Teilhabe am Gesundheitsmanagement
Möglichkeit zur mobilen Arbeit (max. einmal pro Woche) nach der Einarbeitungszeit
Die Wahrnehmung des Dienstpostens bzw. Arbeitsplatzes setzt die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3) nach dem Niedersächsischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (Nds. SÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich im Einstellungsfall einer Sicherheitsüberprüfung der Sicherheitsüberprüfungsstufe Ü3 unterziehen zu lassen.
Für fachliche Auskünfte stehen Frau Schelk (Tel.: 0511 / 6709 – 466) und zum Auswahlverfahren Frau Meyerhoff (Tel.: 0511 / 6709 – 276) gern zur Verfügung.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20. März 2026 an das MI, Abt.5 (Ref. 56.1):
vorzugsweise online über das Karriereportal (karriere.niedersachsen.de)
oder per Post an: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Referat 56.1, Postfach 44 20, 30044 Hannover. Eine Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erfolgt nur, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.
Zusatz für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind: Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte und Angaben zur personalführenden Stelle bei.
Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)
Hannover
AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.
Vergütung anlehnend an TV-L E13
Ihre Aufgaben:
Gesamtverantwortung für die strategische Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, einschließlich Personal- und Budgetverantwortung.
Interaktion mit jungen Usern in sozialen Netzwerken, darunter die Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter Einsatz von KI-Verfahren.
Entwicklung, Erprobung und Implementierung von KI-gestützten Ansätzen und Verfahren in der Online-Prävention.
regelmäßige Projektauswertung sowie Sicherstellung der Einhaltung von Zielvorgaben und des Projektfortschritts.
Koordination und fachliche Verantwortung für das Projektteam sowie Kommunikation und regelmäßiges Reporting gegenüber der Geschäftsführung und dem Zuwendungsgeber.
Kostenüberwachung und Sicherstellung der Budgeteinhaltung.
Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung der Maßnahmen im Bereich der Online-Prävention.
Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Repräsentation des Projekts in verschiedenen Kontexten.
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom/Magister) im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (z. B. Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik).
umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit, im Projektmanagement und in der Prozesssteuerung.
Expertise im Umgang mit Medien, fundierte Kenntnisse zu KI-Anwendungen und Interesse an aktueller Jugendkultur.
sehr gute interkulturelle Kompetenz sowie Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen.
Kenntnisse im Bereich islamistisch begründeter Extremismus.
ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.
Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen innerhalb von Niedersachsen.
professionelles und sicheres Handeln in verschiedenen Kontexten.
Der Arbeitgeber bietet:
die Möglichkeit, in einem innovativen Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet
Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung
Die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam
regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert
Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigen unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte der Arbeitgeber Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.
Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Rheinland-Pfalz
Sachbearbeitung als Islamwissenschaftlerin bzw. -wissenschaftler
Mainz
In der Abteilung 5 – Politisch motivierte Kriminalität – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle innerhalb des Dezernates 523 – Wissenschaftliches Kompetenzzentrum – zu besetzen.
Aufgabe der Abteilung 5 ist die Bekämpfung der politisch motivierten Straftaten sowie die Prävention in diesem Phänomenbereich in Rheinland-Pfalz. Der politisch motivierten Kriminalität (PMK) werden Straftaten zugeordnet, wenn die Tatumstände und / oder die Tätereinstellung Anhaltspunkte dafür bieten, dass sie in strafbarer Weise den demokratischen Willensprozess beeinflussen sollen, der Erreichung oder Verhinderung politischer Ziele dienen oder sich gegen die Realisierung politischer Entscheidungen richten. Extremistische und terroristische Straftaten stellen die schwerwiegendsten Erscheinungsformen der PMK dar.
Im Dezernat 523 ist das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum angesiedelt.
Ihre Aufgaben:
wissenschaftliche Analyse und Auswertung islamistischer Strukturen, Netzwerke und Aktivitäten, insbesondere im Kontext Online-Propaganda
Kenntnisse in Methoden der Medienanalyse, Medienkompetenz hinsichtlich Social Media, Networks und Messengerdiensten sowie praktische Erfahrung in der operativen Bekämpfung und Prävention islamistischer Inhalte
Medienrecherche, Auswertung und Dokumentation von Informationen aus offenen Quellen, Social Media und digitalen Kommunikationskanälen
Erstellen von Berichten, Lagebildern sowie Expertisen für Entscheidungsträgerinnen und -träger mit Fokus auf islamistische Online-Inhalte und Propaganda
Unterstützen der Aus- und Fortbildung für Bedienstete im Bereich Islamismus
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) der Fachrichtung Islamwissenschaft kombiniert mit ausgewiesener Medienkompetenz
gute Kompetenzen zur Analyse und Auswertung von Informationen aus verschiedenen Medienquellen, gute Fähigkeit zur Informationsaufbereitung und -dokumentation in den verschiedenen Phänomenbereichen, insbesondere Islamismus
gute Auffassungsgabe, ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität, analytisches Denk- und Urteilsvermögen, hohes Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft, Organisationsfähigkeit und Selbständigkeit, auf Kooperations- und Teamfähigkeit wird großen Wert gelegt
Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfung (siehe unten unter „wichtige Informationen“)
Bereitschaft zur Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst, zur lageabhängigen flexiblen Arbeitszeitgestaltung, zur Durchführung mehrtägiger Dienstreisen sowie zur ständigen Fort- und Weiterbildung wird vorausgesetzt
idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung im Bereich der Anwendung von KI-Tools zur Analyse und Auswertung extremistischer Propaganda im Internet
idealerweise verfügen Sie über: Kenntnisse islamistischer Ideologien und Online-Kommunikationsformen, inklusive Analyse und Bewertung arabischsprachiger Digitalmedien
idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung in der Bewertung von Bild-, Text- und Audioinhalten sowie Fähigkeit zur Beurteilung islamistisch motivierter Narrative und Propagandastrategien
Aufgrund der teilweise anspruchsvollen und kostenintensiven Fortbildungsmaßnahmen wird eine mittelfristige Dienstverrichtung im Landeskriminalamt (mindestens fünf Jahre) angestrebt.
Das bietet der Arbeitgeber:
flexible Dienstzeitgestaltung, Telearbeit und mobiles Arbeiten (Genehmigung steht unter Vorbehalt einer mindestens sechsmonatigen Einarbeitungszeit am Dienstort in Mainz)
Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Rahmen der dienstlichen Möglichkeit
Teilzeitwünsche sind unter Angabe von Umfang, Lage und Verteilung der täglichen Arbeitszeit in der Bewerbung anzugeben. Die Prüfung folgt im Rahmen der stellenspezifischen Anforderungen.
bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis Entgeltgruppe 13 TV-L
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen auch eine Ernennung in die Besoldungsgruppe A13 Landesbesoldungsgesetz (LBesG)
Vollständige Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Bildungsabschlüsse, Arbeitszeugnisse sowie ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung) sind unter Angabe der Kennziffer Kennziffer: LKA/TB_2026/01 bis zum 23. März 2026 vorzugsweise in einer PDF-Datei (max. 5MB) per E-Mail zu richten an:
E-Mail Link: DeinJobimLKA@polizei.rlp.de
oder postalisch an:
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Dezernat 14 – Personal –
Valenciaplatz 1 - 7
55118 Mainz
Für Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Jana Hassinger (Dezernat 14), Telefon: 06131/65 – 61410, gerne zur Verfügung.
Für Fachfragen wenden Sie sich an: Herrn Stefen Blasius (Dezernatsgruppenleiter 51), Telefon: 06131/65-65100 oder Frau Dr. Helga Ihm (Dezernat 523), Telefon: 06131 / 65 – 65116.
Sie können Ihr Anliegen auch per E-Mail an die o.g. Mailadresse senden.
Die vorherige Kontaktaufnahme mit dem Fachdezernat ist seitens des Arbeitgebers ausdrücklich erwünscht.
Für weitere Informationen klicken Sie Externer Link: hier.
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.