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Ausstiegsarbeit und Psychotherapie Distanzierung vom Salafismus Wie "ZiVI-Extremismus" Beratungsstellen für Deradikalisierung unterstützen kann Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert Interview: Zurück aus dem "Kalifat" Rehabilitation von „IS“-Rückkehrerinnen und ihren Kindern Rückkehrende und Strafjustiz Rückkehrer und „Homegrown Terrorists“ Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Islamismus & Prävention in Schule & Jugendarbeit Über den Nahostkonflikt sprechen – Die Trialoge als Gesprächsangebot an Schulen Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern Globale Konflikte im Klassenzimmer „Konfrontative Religionsbekundung“?! 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Die Bedeutung der Schule für die Prävention von islamistischer Radikalisierung und Deradikalisierung „Die Kids sind auf TikTok und wir dürfen sie dort nicht allein lassen" „Diese Probleme haben wir auch, egal ob Kopftuch oder Kippa“ Akteure, Netzwerke & Internationales Serie: Islamismusprävention in Deutschland BAG religiös begründeter Extremismus Das KN:IX stellt sich vor Radicalisation Awareness Network RAN aus Praxis-Sicht Hass im Netz bekämpfen Bundesprogramm gegen Islamismus Soziale Arbeit und Sicherheitsbehörden Zusammenarbeit Beratungsstellen & Jugendhilfe Kommunale Radikalisierungsprävention Netzwerkarbeit vor Ort: Augsburg "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens Interview: Vilvoorde – vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild Frankreich: Was hilft gegen Dschihadismus? 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Stellenangebote Radikalisierung, Islamismus & Prävention

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Bayern

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (befristet)

Nürnberg

Für das Referat Forschungsfeld I – Internationale Migration und Migrationssteuerung wird zeitnah für den Dienstort Nürnberg eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter befristet auf 24 Monate gesucht.

Das Forschungsfeld I des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl beobachtet und analysiert weltweite Migrations- und Fluchtbewegungen. Darüber hinaus untersucht es migrations- und rückkehrpolitische Steuerungsmaßnahmen auf ihre Effizienz und Wirkung. Das Referat bietet ferner evidenzbasierte Politikberatung zu Fragen von Migration, Flucht und Rückkehr an. Ein weiterer Fokus des Forschungsfelds I liegt auf dem Ausbau seiner Expertise im Themenfeld Migration und Sicherheit. Dabei geht es um empirische Forschung zur Radikalisierung im Zusammenhang mit Migration sowie um eine effektive Radikalisierungsprävention.

Ihre Aufgaben:

  • sie arbeiten an der Konzeption und Umsetzung eines empirischen, sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts zum Thema Radikalisierung, Extremismus oder Terrorismus im Kontext von Migration

  • zusätzlich erstellen Sie auf Basis der bestehenden sowie eigens erhobenen Daten Studien, Berichte, Kurzanalysen und Stellungnahmen mit Schwerpunkt auf Fragen von Migration und Sicherheit

  • Sie kooperieren im Rahmen der Politikberatung mit relevanten Stellen des BAMF, Vertreterinnen und Vertretern der Sicherheitsbehörden sowie mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft

  • schließlich präsentieren Sie Forschungsergebnisse im nationalen und internationalen Rahmen und beteiligen sich an der Öffentlichkeitsarbeit zu den von Ihnen verfassten Studien

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf Masterniveau der Fachrichtungen Kriminologie, Migrationsstudien, Politik- oder Regionalwissenschaften bzw. der Studiengänge Sozialwissenschaften, Soziologie, empirische Sozialforschung oder Sozialpsychologie

  • eine einschlägige Promotion und/oder Berufserfahrung sind von Vorteil

  • wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse der quantitativen empirischen Methoden der Sozialforschung und entsprechender Analyse-Software (STATA oder R), welche Sie mit Studieninhalten, Veröffentlichungen oder Arbeitszeugnissen nachweisen

  • idealerweise verfügen Sie über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschung zu Radikalisierung und Extremismus oder zu Migration, Flucht und Asyl

  • Bereitschaft für gelegentliche Dienstreisen im Inland und überwiegend europäischen Ausland

  • ausgeprägte Ausdrucksfähigkeit sowie hohes Verantwortungsbewusstsein

  • Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)

  • Bereitschaft, eine einfache Sicherheitsüberprüfung (SÜ1) gem. § 5 AsylG i.V.m. § SÜG zu durchlaufen

  • ausgeprägte Fähigkeiten in den Bereichen Führung, soziale, kommunikative und methodische Kompetenz sowie Gender- und Diversity-Kompetenz

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine auf zwei Jahre sachgrundlos befristete Einstellung in der Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund

  • abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeiten in einem motivierten, kompetenten und kollegialen Umfeld

  • vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und ein breiten Fortbildungsangebot

  • einen sicheren Arbeitsplatz sowie flexible Arbeitszeitgestaltung

  • Gesundsheitsmanagement und verschiedene Sportangebote

Die Stelle ist grundsätzlich für eine Wahrnehmung in Teilzeit geeignet. Das Bundeamt hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Schwerbehinderte Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Für die Tätigkeit wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Bewerbungen werden unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität begrüßt.

Interessierte richten Ihre Bewerbungen bis zum 24. März 2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem Interamt. Zur Bewerbung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Hinweis: Bewerbende, die bereits in einem Arbeitsverhältnis zum Bund gestanden haben bzw. derzeit stehen, können nicht berücksichtigt werden.

Berlin

Referentin bzw. Referent „Politische Bildung“

Berlin

Für die Arbeitsstelle in Berlin-Kreuzberg wird Verstärkung im Bereich politische Bildung mit Schwerpunkt rassismuskritische Bildung, insbesondere Antimuslimischer Rassismus, gesucht.

Die Arbeitszeit beträgt 80 % (32 Std/Woche) und erfolgt in Anlehnung an TVöD. Der Beginn ist kurzfristig möglich, spätestens zum 15. März 2026. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. März 2026 befristet, mit Option auf eine eventuelle Weiterbeschäftigung. Bewerbungsgespräche finden fortlaufend statt, bis die Stelle besetzt ist.

Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V. ist ein Träger der politischen Bildung, der Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus entwickelt. Seit über 20 Jahren werden modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung erarbeitet und in der Praxis umgesetzt. Komplexe, sensible und politisch brisante Themen werden bearbeitet, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bundesweit qualifiziert, wissenschaftliche Diskurse begleitet und Expertisen sowie Beratung für Bildungsbereich, Politik und Gesellschaft bereitgestellt. Das Team arbeitet interdisziplinär, projektübergreifend vernetzt und setzt sich aus Personen unterschiedlicher Hintergründe zusammen.

Der Bereich „Politische Bildung“ koordiniert und implementiert Fortbildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um rassistische Denkmuster zu hinterfragen, für die Themenkomplexe Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu sensibilisieren, Perspektivenwechsel zu fördern und Kompetenzen im Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen zu stärken. Projekte und Fortbildungen werden auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. Methoden werden fortlaufend entwickelt, Workshops koordiniert und neue Projekte initiiert. Die Fortbildungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare mehrjährige Erfahrung im Themenfeld

  • sehr gutes und umfassendes Wissen im Bereich rassismuskritische Bildung und fachliche Diskurse, insbesondere zu antimuslimischem und antiarabischem Rassismus

  • Offenheit und Interesse an antisemitismuskritischen Ansätzen

  • sehr gute Kenntnisse in der Konzeption, Weiterentwicklung und Durchführung von Workshops

  • sehr gute Kenntnisse in der Entwicklung pädagogischer Methoden

  • Kenntnisse im Bereich digitaler und gamifizierter Ansätze von Vorteil

  • sehr gute Projektmanagementkenntnisse

  • sehr gute Kenntnisse und sicherer Umgang mit Microsoft Office, Outlook und Teams (Kenntnisse zu KI-Anwendungen von Vorteil)

  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, weitere Sprachkenntnisse, zum Beispiel Arabisch, von Vorteil

  • hohe Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein

  • hohe Flexibilität in Bezug auf Aufgabenbewältigung

  • Freude an selbstständiger Arbeitsweise

  • Diversity-Kompetenz sowie sehr hohe Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit

Das bietet der Arbeitgeber:

  • abwechslungsreiche Tätigkeit in einem gesellschaftlich relevanten Arbeitsfeld

  • wertschätzendes, kollegiales Arbeitsumfeld in einem diversen Team

  • familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten

  • Möglichkeit zu anteiligem Arbeiten im Homeoffice

  • kurze Entscheidungswege durch flache Hierarchien

  • Vergütung nach TVöD

  • Arbeitsort Berlin-Kreuzberg (Büroräume derzeit nicht barrierefrei)

Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) sowie Angaben zu den Gehaltsvorstellungen per E-Mail an E-Mail Link: jobs@kiga-berlin.org senden. Die Unterlagen sind in einer PDF-Datei zusammenzufassen (maximal 5 MB). Bewerbungen werden ausschließlich per E-Mail akzeptiert.

Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler

Berlin

Die Abteilung Islamistisch motivierter Terrorismus/Extremismus (TE) im Bundeskriminalamt sucht eine Islamwissenschaftlerin bzw. einen Islamwissenschaftler zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Abteilung ist für die sprachliche und islamwissenschaftliche Unterstützung sowohl der Ermittlungsreferate als auch des Zentralstellenbereiches der Abteilung TE zuständig. Darüber hinaus arbeitet sie mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden auf dem Gebiet der Bekämpfung des islamistisch motivierten Terrorismus/Extremismus zusammen.

Ihre Aufgaben:

  • Analyse und Bewertung von u.a. religiösem und ideologischem Schrifttum, Texten, Dokumenten, Asservaten und Medienberichten aus Internetrecherchen

  • Spezifische Beratung, Unterstützung und Begleitung der polizeilichen Arbeit, z. B.

    • bei Ermittlungen oder straftatenverhindernden Maßnahmen mit Bezügen zur islamischen Religion oder Kultur

    • durch Erschließung ethnischer, theologischer, historischer oder politischer Hintergründe

    • bei Auslandsdienstreisen in islamische Länder

    • bei strategischen Analyseprojekten im Phänomenbereich „Islamistisch motivierter Terrorismus“

    • Vortragstätigkeit (z. B. bei internen Grund- und Speziallehrgängen oder externen Fortbildungsinstituten der Länder und der Deutschen Hochschule der Polizei) sowie Wissensvermittlung, vor allem zu Verhaltensweisen vor dem spezifischen kulturellen bzw. religiösen Hintergrund

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (universitäres Diplom, Magister oder Master) der Islamwissenschaft (Hauptfach) oder eines vergleichbaren Studiengangs mit nachweislich islamwissenschaftlichem Schwerpunkt (z. B. Asienwissenschaften, Arabistik, Orientalistik)

  • sehr gute Kenntnisse der arabischen Sprache in Wort und Schrift

  • gute Kenntnisse einer weiteren für das Aufgabengebiet relevanten Sprache (z. B. Türkisch, Kurdisch, Farsi, Russisch, Tadschikisch, Tschetschenisch, Dari, Paschtu oder Urdu) in Wort und Schrift

  • tiefergehende Kenntnisse der islamischen Kultur, Theologie, Politik sowie des Rechts und Schrifttums

  • gute Kenntnisse gängiger IT-Anwendungen sowie ggf. Kenntnisse in empirischer Sozialforschung

  • praktische Erfahrungen durch Auslandsaufenthalt(e), insbesondere durch Feldforschungen, in einem islamischen Land sind wünschenswert

  • Bereitschaft, sich rechtliche und kriminalistische bzw. kriminologische Grundkenntnisse anzueignen

  • gute Zusammenarbeit und teamorientiertes Handeln

  • Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein

  • hohe Belastbarkeit, vor allem im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Propagandavideos, die Szenen von Gewaltanwendungen enthalten können

  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung (u. a. aufgrund von Dienstreisen, Teilnahmen an operativen Einsätzen, Mehrarbeit durch angeordnete Dienste außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit, Rufbereitschaft)

  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, Belastbarkeit, Selbstständigkeit und Flexibilität bei der Aufgabenerledigung

Das bietet der Arbeitgeber:

  • sinnstiftender Job in einer oberen Bundesbehörde mit vielseitigen und herausfordernden Aufgaben

  • 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei

  • flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen

  • die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten

  • eine Bezahlung nach Entgeltgruppe 14 TV EntgO Bund und BKA-Zulage

  • umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungsangebot

Bewerbungen werden über das Online-Portal des BKA bis zum 5. April 2026 erbeten.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Referentin bzw. Referent für das Internationale Verbindungswesen

Als Referentin bzw. Referent in der Abteilung „Islamismus und Islamistischer Terrorismus“ sind Sie Teil des Teams, das internationale Kooperationen koordiniert. Ihre Sprachkenntnisse, Ihre Sozialkompetenzen und Ihr Organisationstalent bringen Sie dabei in die tägliche Arbeit des internationalen Verbindungswesens ein - sowohl in der Zusammenarbeit mit internen Fachbereichen als auch den entsprechenden ausländischen Stellen. Sie unterstützen und vertreten die Referatsleitung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, koordinieren die Sachbearbeitenden und wirken an der konzeptionellen Weiterentwicklung im Referat mit.

Ihr Profil

  • Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen Master-Abschluss mit mindestens der Note „sehr gut“ in dem Studienfach Verwaltungswissenschaften (z. B. Allgemeine / Innere Verwaltung).

Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber:

  • gute Kenntnisse einschlägiger Rechtsgrundlagen (u.a. GG, ND- Recht, Verwaltungsrecht)

  • sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache in Wort und Schrift

  • Verständnis der Grundlagen des Islamismus und des islamistischen Terrorismus

  • ausgeprägte Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen

  • Koordinations- und Organisationsfähigkeit sowie selbstständiges und konzeptionelles Arbeiten

  • Engagement und Belastbarkeit, auch zu dienstungünstigen Zeiten

  • mehrjährige Berufserfahrung in einer Verfassungsschutzbehörde

Erfahrungen aus einem Auslandsaufenthalt sind wünschenswert.

Gehalt und Perspektive

  • Unbefristete Einstellung mit Anlehnung an A13h / TVöD-Bund E 13 (Jahresbruttogehalt von 60.787 € bis 87.139 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung

  • Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

  • Zahlung einer Nachrichtendienstzulage

*je nach Möglichkeit der Anerkennung von Abschluss und Vorerfahrungszeiten

Der Arbeitgeber fördert Vielfalt und Chancengleichheit. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund – bitte beachten Sie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungsfrist: 29. März 2026

Bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-010 auf Externer Link: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/AWV- 2026-010/index.html.

Niedersachsen

Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“

Hannover

Im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) ist in der Verfassungsschutzabteilung im Referatsteil 52.3 „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt der nach Bes.Gr, A 12 NBesG bewertete Dienstposten bzw. EG 11 TV-L bewertete Arbeitsplatz einer bzw. eines Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiters (m/w/d) Auswertung „Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zu besetzen.

Der Niedersächsische Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Niedersachsen. Er dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u. a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zusammenfassende Berichte auf. Das Aufgabengebiet umfasst auch die Spionageabwehr und den Geheimschutz. Außerdem wirkt er bei Sicherheitsüberprüfungen und technischen Sicherheitsmaßnahmen der Landesbehörden zum Schutz von Verschlusssachen mit.

Ihre Aufgaben:

  • Auswertung und Analyse von Informationen über Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug und entsprechende Bestrebungen mit Osteuropa-Bezug

  • Internetrecherchen für den eigenen Arbeitsbereich

  • Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.

Ihr Profil:

  • Sie sind Beamtin oder Beamter mit Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste durch Abschluss eines Vorbereitungsdienstes oder durch einen abgeschlossenen Studiengang (Bachelorgrad oder Diplom (FH)) mit überwiegend verwaltungs-, politik- oder sozialwissenschaftlichen Inhalten außerhalb eines Vorbereitungsdienstes oder durch Aufstieg erworben, haben ihre Probezeit bereits absolviert und befinden sich maximal im Statusamt der Besoldungsgruppe A10 NBesG

  • Sie haben den Verwaltungslehrgang II mit Erfolg abgeschlossen

  • Sie haben ein einschlägiges Bachelorstudium mit überwiegend politik-, sozial- oder verwaltungwissenschaftlichen Inhalten absolviert

  • gute Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes politisches Interesse

  • schnelle Auffassungsgabe, hohe Selektionsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfreude

  • hohes Maß an Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit

  • gründliche, eigeninitiative und selbstständige Arbeitsweise

  • Fähigkeit komplexe Sachverhalte anschaulich erklären und detaillierte Analysen verständlich erläutern zu können

  • Erfahrungen in der Aufbereitung und Systematisierung von Informationen

Von besonderem Vorteil sind zum beschriebenen Aufgabenspektrum passende und entsprechend nachweisbare Vorverwendungen, (Zusatz-)Qualifikationen bzw. Erfahrungen.

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine abwechslungsreiche und spannende sowie krisensichere Tätigkeit bei einem Nachrichtendienst

  • ein Dienstposten, der nach der Besoldungsgruppe A12 NBesG bewertet ist (derzeit steht allerdings aus Gründen der Personalentwicklung nur eine Planstelle der Besoldungsgruppe A10 zur Verfügung) bzw.

  • einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 11 TV-L inklusive Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung (VBL) und 30 Tage Erholungsurlaub

  • die Zahlung einer Sicherheitszulage

  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten

  • Fort- und Weiterbilungsmöglichkeiten

  • kostenlose Parkmöglichkeiten vor Ort

  • Teilhabe am Gesundheitsmanagement

  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit (max. einmal pro Woche) nach der Einarbeitungszeit

Die Wahrnehmung des Dienstpostens bzw. Arbeitsplatzes setzt die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3) nach dem Niedersächsischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (Nds. SÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich im Einstellungsfall einer Sicherheitsüberprüfung der Sicherheitsüberprüfungsstufe Ü3 unterziehen zu lassen.

Für fachliche Auskünfte stehen Frau Schelk (Tel.: 0511 / 6709 – 466) und zum Auswahlverfahren Frau Meyerhoff (Tel.: 0511 / 6709 – 276) gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20. März 2026 an das MI, Abt.5 (Ref. 56.1):

  • vorzugsweise online über das Karriereportal (karriere.niedersachsen.de)

  • oder per Post an: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Referat 56.1, Postfach 44 20, 30044 Hannover. Eine Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erfolgt nur, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.

Zusatz für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind: Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte und Angaben zur personalführenden Stelle bei.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)

Hannover

AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.

Vergütung anlehnend an TV-L E13

Ihre Aufgaben:

  • Gesamtverantwortung für die strategische Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, einschließlich Personal- und Budgetverantwortung.

  • Interaktion mit jungen Usern in sozialen Netzwerken, darunter die Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter Einsatz von KI-Verfahren.

  • Entwicklung, Erprobung und Implementierung von KI-gestützten Ansätzen und Verfahren in der Online-Prävention.

  • regelmäßige Projektauswertung sowie Sicherstellung der Einhaltung von Zielvorgaben und des Projektfortschritts.

  • Koordination und fachliche Verantwortung für das Projektteam sowie Kommunikation und regelmäßiges Reporting gegenüber der Geschäftsführung und dem Zuwendungsgeber.

  • Kostenüberwachung und Sicherstellung der Budgeteinhaltung.

  • Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung der Maßnahmen im Bereich der Online-Prävention.

  • Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Repräsentation des Projekts in verschiedenen Kontexten.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom/Magister) im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (z. B. Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik).

  • umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit, im Projektmanagement und in der Prozesssteuerung.

  • Expertise im Umgang mit Medien, fundierte Kenntnisse zu KI-Anwendungen und Interesse an aktueller Jugendkultur.

  • sehr gute interkulturelle Kompetenz sowie Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen.

  • Kenntnisse im Bereich islamistisch begründeter Extremismus.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.

  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen innerhalb von Niedersachsen.

  • professionelles und sicheres Handeln in verschiedenen Kontexten.

Der Arbeitgeber bietet:

  • die Möglichkeit, in einem innovativen Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet

  • Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung

  • Die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam

  • regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert

Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigen unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte der Arbeitgeber Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.

Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Rheinland-Pfalz

Sachbearbeitung als Islamwissenschaftlerin bzw. -wissenschaftler

Mainz

In der Abteilung 5 – Politisch motivierte Kriminalität – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle innerhalb des Dezernates 523 – Wissenschaftliches Kompetenzzentrum – zu besetzen.

Aufgabe der Abteilung 5 ist die Bekämpfung der politisch motivierten Straftaten sowie die Prävention in diesem Phänomenbereich in Rheinland-Pfalz. Der politisch motivierten Kriminalität (PMK) werden Straftaten zugeordnet, wenn die Tatumstände und / oder die Tätereinstellung Anhaltspunkte dafür bieten, dass sie in strafbarer Weise den demokratischen Willensprozess beeinflussen sollen, der Erreichung oder Verhinderung politischer Ziele dienen oder sich gegen die Realisierung politischer Entscheidungen richten. Extremistische und terroristische Straftaten stellen die schwerwiegendsten Erscheinungsformen der PMK dar.

Im Dezernat 523 ist das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum angesiedelt.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Analyse und Auswertung islamistischer Strukturen, Netzwerke und Aktivitäten, insbesondere im Kontext Online-Propaganda

  • Kenntnisse in Methoden der Medienanalyse, Medienkompetenz hinsichtlich Social Media, Networks und Messengerdiensten sowie praktische Erfahrung in der operativen Bekämpfung und Prävention islamistischer Inhalte

  • Medienrecherche, Auswertung und Dokumentation von Informationen aus offenen Quellen, Social Media und digitalen Kommunikationskanälen

  • Erstellen von Berichten, Lagebildern sowie Expertisen für Entscheidungsträgerinnen und -träger mit Fokus auf islamistische Online-Inhalte und Propaganda

  • Unterstützen der Aus- und Fortbildung für Bedienstete im Bereich Islamismus

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) der Fachrichtung Islamwissenschaft kombiniert mit ausgewiesener Medienkompetenz

  • gute Kompetenzen zur Analyse und Auswertung von Informationen aus verschiedenen Medienquellen, gute Fähigkeit zur Informationsaufbereitung und -dokumentation in den verschiedenen Phänomenbereichen, insbesondere Islamismus

  • gute Auffassungsgabe, ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität, analytisches Denk- und Urteilsvermögen, hohes Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft, Organisationsfähigkeit und Selbständigkeit, auf Kooperations- und Teamfähigkeit wird großen Wert gelegt

  • Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfung (siehe unten unter „wichtige Informationen“)

  • Bereitschaft zur Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst, zur lageabhängigen flexiblen Arbeitszeitgestaltung, zur Durchführung mehrtägiger Dienstreisen sowie zur ständigen Fort- und Weiterbildung wird vorausgesetzt

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung im Bereich der Anwendung von KI-Tools zur Analyse und Auswertung extremistischer Propaganda im Internet

  • idealerweise verfügen Sie über: Kenntnisse islamistischer Ideologien und Online-Kommunikationsformen, inklusive Analyse und Bewertung arabischsprachiger Digitalmedien

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung in der Bewertung von Bild-, Text- und Audioinhalten sowie Fähigkeit zur Beurteilung islamistisch motivierter Narrative und Propagandastrategien

Aufgrund der teilweise anspruchsvollen und kostenintensiven Fortbildungsmaßnahmen wird eine mittelfristige Dienstverrichtung im Landeskriminalamt (mindestens fünf Jahre) angestrebt.

Das bietet der Arbeitgeber:

  • flexible Dienstzeitgestaltung, Telearbeit und mobiles Arbeiten (Genehmigung steht unter Vorbehalt einer mindestens sechsmonatigen Einarbeitungszeit am Dienstort in Mainz)

  • Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Rahmen der dienstlichen Möglichkeit

  • Teilzeitwünsche sind unter Angabe von Umfang, Lage und Verteilung der täglichen Arbeitszeit in der Bewerbung anzugeben. Die Prüfung folgt im Rahmen der stellenspezifischen Anforderungen.

  • bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis Entgeltgruppe 13 TV-L

  • bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen auch eine Ernennung in die Besoldungsgruppe A13 Landesbesoldungsgesetz (LBesG)

Vollständige Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Bildungsabschlüsse, Arbeitszeugnisse sowie ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung) sind unter Angabe der Kennziffer Kennziffer: LKA/TB_2026/01 bis zum 23. März 2026 vorzugsweise in einer PDF-Datei (max. 5MB) per E-Mail zu richten an:

E-Mail Link: DeinJobimLKA@polizei.rlp.de

oder postalisch an:
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Dezernat 14 – Personal –
Valenciaplatz 1 - 7
55118 Mainz

Für Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Jana Hassinger (Dezernat 14), Telefon: 06131/65 – 61410, gerne zur Verfügung.

Für Fachfragen wenden Sie sich an: Herrn Stefen Blasius (Dezernatsgruppenleiter 51), Telefon: 06131/65-65100 oder Frau Dr. Helga Ihm (Dezernat 523), Telefon: 06131 / 65 – 65116.

Sie können Ihr Anliegen auch per E-Mail an die o.g. Mailadresse senden.

Die vorherige Kontaktaufnahme mit dem Fachdezernat ist seitens des Arbeitgebers ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Informationen klicken Sie Externer Link: hier.

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