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HERAUSFORDERUNG ISLAMISMUS Infodienst Radikalisierungsprävention

Ausstiegspraxis & Rückkehrer

Blick von hinten auf ein Kind, das alleine in der Natur steht.

Rehabilitation von "IS"-Rückkehrerinnen und ihren Kindern

Warum ist es wichtig, Kinder und ihre Mütter aus Flüchtlingslagern wie Al-Hol in Syrien zurückzuholen? Was ist mit Blick auf die psychische Gesundheit der Kinder zu erwarten? Welche Faktoren sind für eine erfolgreiche Rehabilitation entscheidend und welche Akteure sollten in den Prozess eingebunden werden? Darüber haben Kerstin Sischka und Dr. Claudia Lozano dem Infodienst in einem schriftlichen Interview Auskunft gegeben.

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Psychische Störungen können den Beratungsprozess erheblich beeinflussen.

Zur Rolle von Psychotherapie in der Ausstiegsbegleitung und Deradikalisierung

Psychotherapeutinnen und -therapeuten können einen wichtigen Beitrag in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit leisten. Anhand eines Fallbeispiels zeigt Kerstin Sischka, warum es wichtig ist, sich bei der Deradikalisierungsarbeit mit der "Innenwelt" von Patientinnen und Patienten zu beschäftigen. Die psychischen Entwicklungen und Herausforderungen im Rahmen von Radikalisierungs- und Deradikalisierungsprozessen beschreibt sie aus einer psychoanalytischen Perspektive.

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Die Untersuchungshaftanstalt Moabit in Berlin

Praxisbericht: Politische Bildung in der Untersuchungshaft

Die Fach- und Beratungsstelle Legato Bremen hat ein Angebot der politischen Bildung für Inhaftierte in Untersuchungshaftanstalten entwickelt und erprobt. Dabei stehen die Interessen, Perspektiven und persönlichen Entwicklungen der Teilnehmenden im Fokus. So sollen mögliche Radikalisierungstendenzen frühzeitig erkannt und die Rehabilitation unterstützt werden.

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Blick aus einem Gemeinschaftsraum der JVA Düsseldorf in den Innenhof.

Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug

Zwei Mitarbeiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network geben Einblick in ihre Arbeit mit Inhaftierten im Strafvollzug. Welche Voraussetzungen sollten Pädagoginnen und Pädagogen erfüllen, welche Settings und Methoden eignen sich, welche Rolle spielt Religion, und wann ist die Arbeit erfolgreich?

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Florian Endres

Interview: Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert

Kehren Menschen aus den ehemaligen Gebieten des sogenannten Islamischen Staates nach Deutschland zurück, sind verschiedene staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure involviert. Das BAMF hat in sechs Bundesländern Koordinationsstellen geschaffen, deren Aufgabe es ist, den gesamten Prozess im Blick zu behalten und die Zusammenarbeit der Behörden abzustimmen, wie Florian Endres im Interview erläutert.

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Provisorische Flüchtlingsunterkünfte in einem Lager im Norden Syriens (Symbolfoto).

Zurück aus dem "Kalifat"

Wie gefährlich sind Männer und Frauen, die aus dem "Islamischen Staat" zurückkehren? Geht auch von ihren Kindern Gefahr aus? Unter welchen Umständen könnte bei einer salafistischen Erziehung Kindeswohlgefährdung vorliegen? Und was ist wichtig im Umgang mit zurückkehrenden Familien? Zu diesen Themen hat das Journal EXIT-Deutschland Ende 2018 eine Sonderausgabe veröffentlicht. Der Infodienst hat mit den Koautorinnen Claudia Dantschke und Julia Berczyk von der Beratungsstelle HAYAT gesprochen.

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Thomas de Maizière beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) im November 2017. Das GTAZ dient 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit als Kommunikations- und Kooperationsplattform.

Holger Münch

Rückkehrer und "Homegrown Terrorists": Umgang mit dem Sicherheitsrisiko

Nach den militärischen Niederlagen des "IS" wird die Sicherheitslage in Deutschland komplexer. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus um? Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, beschreibt die Lage und erläutert Maßnahmen der Terrorismusabwehr in Deutschland und Europa.

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RAN Returning FTFs

RAN-Handbuch gibt Empfehlungen für den Umgang mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern

Das Radicalisation Awareness Network (RAN) hat ein umfangreiches Handbuch zum Umgang mit zurückkehrenden ausländischen Kämpfern und ihren Familien veröffentlicht. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme von Fachleuten aus der Präventionspraxis.

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Thomas Mücke

Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung im Bereich des religiös begründeten Extremismus

Wie kann die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen gelingen, die extremistische Tendenzen aufweisen? Thomas Mücke ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Violence Prevention Network, das seit 2001 in der Prävention und Deradikalisierungsarbeit tätig ist. Ein Arbeitsfeld ist der gewaltorientierte Salafismus. Mücke schildert anhand von Fallbeispielen und Praxiserfahrungen die Grundsätze der Arbeit von Violence Prevention Network.

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Rückkehrer Kreshnik B. vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt

Gerwin Moldenhauer

Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus der Perspektive der Strafjustiz

Hunderte mutmaßliche IS-Unterstützerinnen und -unterstützer kehren zurück nach Deutschland. Haben sich diese mit ihrer Ausreise nach Syrien oder in den Irak strafbar gemacht? Wie laufen Strafverfahren ab, und welche Sanktionen haben Rückkehrer und Rückkehrerinnen zu erwarten? Diese Fragen klärt der Beitrag von Gerwin Moldenhauer, Staatsanwalt in der Abteilung Terrorismus des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof.

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Infodienst Radikalisierungsprävention Teaserbild

Studie: Warum desertieren IS-Kämpfer – und was bedeutet das für die Prävention?

Der Terrorismusexperte Peter R. Neumann vom Londoner King’s College hat 58 Fälle von Anhängern des IS ausgewertet, die desertiert sind. Die Fälle könnten Hinweise darauf liefern, mit welchen Mitteln der IS wirkungsvoll bekämpft werden könnte, so Neumann.

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Beiträge zum Thema aus anderen Rubriken

Dominic Musa Schmitz war einige Jahre lang in der salafistischen Szene in Deutschland aktiv.

Claudia Dantschke, Redaktion Journal Exit Deutschland

"Ich möchte ich sein": Ein Aussteiger berichtet

Dominic Musa Schmitz war einige Jahre lang in der salafistischen Szene in Deutschland aktiv. Nach und nach begann er, an den Argumenten von Predigern wie Pierre Vogel und Sven Lau zu zweifeln und stieg aus. Im Gespräch mit der Extremismusexpertin Claudia Dantschke berichtet Schmitz, wie er sich der Szene anschloss, was ihn zum Ausstieg bewegte und wie er heute versucht, jugendliche Anhänger des Salafismus zum Nachdenken anzuregen.

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Thomas de Maizière beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) im November 2017. Das GTAZ dient 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit als Kommunikations- und Kooperationsplattform.

Holger Münch

Rückkehrer und "Homegrown Terrorists": Umgang mit dem Sicherheitsrisiko

Nach den militärischen Niederlagen des "IS" wird die Sicherheitslage in Deutschland komplexer. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus um? Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, beschreibt die Lage und erläutert Maßnahmen der Terrorismusabwehr in Deutschland und Europa.

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