Angebote: Pädagogische Maßnahmen, Fortbildungen und Trainings
Das Projekt stärkt und strukturiert die Jugendarbeit in fünf Hamburger Moscheen. Ziel ist eine stabile, artikulationsfähige religiöse Identitätsbildung, die Jugendliche gegenüber extremistischen Demagogen immunisiert. Wöchentlich finden deutschsprachige, dialogisch angelegte Bildungsangebote statt. Weitere Workshops bieten Raum für konstruktiven Austausch und kritische Fragen. Diese fördern ein reflektiertes Religionsverständnis, das den Herausforderungen der muslimischen Jugendlichen heute gerecht wird. Der FIS qualifiziert MultiplikatorInnen - die Peers, junge Menschen gleichen Alters. Diese werden befähigt Integrationsprozesse zu fördern und Verantwortung in den Moscheen zu übernehmen. So können sie für andere musl. Jugendliche eine Vorbildfunktion übernehmen und diese in ihrer Identitätsfindung unterstützen. Zudem fungieren sie als Bindeglied zwischen Jugendlichen und Imamen und machen deren theologisches und seelsorgerisches Potenzial für die Jugendarbeit nutzbar.
Pädagogische Maßnahmen vor Ort
Das Peer-Projekt
Qualifizierung muslimischer Jugendlicher in Moscheen und im Dialog
Das Projekt zielt darauf ab, die Jugendarbeit in fünf Hamburger Moscheen besser zu strukturieren und gleichzeitig inhaltlich qualitativ anzuheben. Dies ermöglicht den Jugendlichen eine stabile und artikulationsfähige religiöse Identitätsbildung, die sie gegenüber extremistischen Demagogen immun macht.
Das Projekt bietet wöchentlich deutschsprachige und dialogisch konzipierte Bildungsformate an. Weitere Workshop-Formate bieten einen Raum für konstruktiven Austausch und kritisches Fragen. Dies soll die Entwicklung eines reflektierten Religionsverständnisses ermöglichen. Auf diese Weise fördert das Projekt eine Jugendarbeit, die einer neu entstandenen muslimischen Kultur und den damit verbundenen Fragen, Bedarfen und Herausforderungen adäquat Rechnung trägt.
Fortbildungen und Trainings
Der FIS qualifiziert Multiplikator:innen dazu, präventiv tätig zu werden. Eine zentrale Rolle spielen dabei sogenannte Peers, also junge Menschen gleichen Alters. Junge Muslim:innen sollen dafür gewonnen werden, Integrationsprozesse zu fördern und gesellschaftliche Verantwortung in den Moscheegemeinden zu übernehmen. Sie sollen durch Fortbildungen zu Jugendarbeit und Themen rund um den Islam qualifiziert werden. So können sie für andere muslimische Jugendliche eine Vorbildfunktion übernehmen und aktiv zu einer stabilen Identitätsfindung beitragen.
Peers können auch als Bindeglied zwischen Jugendlichen und Imamen fungieren. So helfen sie, die Potenziale der Imame – wie theologisches Wissen oder seelsorgerische Kompetenzen – für die Jugendlichen wieder zugänglich und nutzbar zu machen.
Kontakt
Peer-Projekt (Fachrat Islamische Studien e. V.)
Wendenstraße 435
20537 Hamburg
E-Mail: Externer Link: kontakt@fachrat-islamische-studien.de
Website: Externer Link: https://fachrat-islamische-studien.de/peer-projekt/