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Deutschsprachiger Islamkreis Hildesheim: Geschichte einer Radikalisierung Anzeichen von Radikalisierung Prävention & Politische Bildung Ansätze der Prävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 20 Thesen zu guter Präventionspraxis Diskussion: Gute Praxis in der Extremismusprävention Religion – eine Ressource in der Radikalisierungsprävention? Emotionen in der Präventionsarbeit Counter Narratives Gender-reflektierte Präventionsarbeit Die Bedeutung innermuslimischer Salafismuskritik für die Radikalisierungsprävention Rechtsextremismus und Islamismus - Was ist übertragbar? Phänomenübergreifende Jugendkulturarbeit Museen & Extremismusprävention Paradies – Hier, Jetzt, Später? 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Ausstiegsarbeit und Psychotherapie Distanzierung vom Salafismus Wie "ZiVI-Extremismus" Beratungsstellen für Deradikalisierung unterstützen kann Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert Interview: Zurück aus dem "Kalifat" Rehabilitation von „IS“-Rückkehrerinnen und ihren Kindern Rückkehrende und Strafjustiz Rückkehrer und „Homegrown Terrorists“ Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Islamismus & Prävention in Schule & Jugendarbeit Über den Nahostkonflikt sprechen – Die Trialoge als Gesprächsangebot an Schulen Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern Globale Konflikte im Klassenzimmer „Konfrontative Religionsbekundung“?! 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Die Bedeutung der Schule für die Prävention von islamistischer Radikalisierung und Deradikalisierung „Die Kids sind auf TikTok und wir dürfen sie dort nicht allein lassen" „Diese Probleme haben wir auch, egal ob Kopftuch oder Kippa“ Akteure, Netzwerke & Internationales Serie: Islamismusprävention in Deutschland BAG religiös begründeter Extremismus Das KN:IX stellt sich vor Radicalisation Awareness Network RAN aus Praxis-Sicht Hass im Netz bekämpfen Bundesprogramm gegen Islamismus Soziale Arbeit und Sicherheitsbehörden Zusammenarbeit Beratungsstellen & Jugendhilfe Kommunale Radikalisierungsprävention Netzwerkarbeit vor Ort: Augsburg "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens Interview: Vilvoorde – vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild Frankreich: Was hilft gegen Dschihadismus? 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Brandenburg

Duales Studium im Verfassungsschutz

Potsdam

Über die Behörde

Etwa 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Abteilung Verfassungsschutz des Ministeriums des Innern und für Kommunales im Land Brandenburg tätig. Der Verfassungsschutz Brandenburg hat die Aufgabe, die Regierung, das Parlament, andere zuständige staatliche Stellen (Staatsanwaltschaften, Polizei, andere Nachrichtendienste) sowie die Bevölkerung über Gefahren für die freiheitliche demokratische Grundordnung, insbesondere durch extremistische oder terroristische Bestrebungen und Spionagetätigkeit zu informieren. Dazu sammelt und wertet er gemäß § 3 Absatz 1 Brandenburgischem Verfassungsschutzgesetz (BbgVerfSchG) Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen und andere Sicherheitsgefahren aus.

Der Arbeitgeber bietet:

  • ein dreijähriges standortübergreifendes Studium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Nachrichtendienste in Brühl und eine fachtheoretische Ausbildung am Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung in Berlin

  • einen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin bzw. Fachwirt (FH) in der Fachrichtung Verfassungsschutz

  • spannende Lehrgänge an der Akademie für Verfassungsschutz (AfV) in Swisttal-Heimerzheim (z. B. Observation und nachrichtendienstliche Einsatztechnik)

  • Praktika im Bundesamt für Verfassungsschutz sowie in der Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

  • ein Beamtenverhältnis auf Widerruf mit Beginn des Studiums und monatliche Anwärterbezüge in Höhe von gegenwärtig rund 1.570,00 EUR brutto (ggf. zzgl. Familienzuschlag) und vermögenswirksame Leistungen

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums mit mindestens der Note befriedigend werden Sie im Beamtenverhältnis auf Probe in der Besoldungsgruppe A 9 BbgBesG übernommen. Es erwarten Sie vielfältige Einsatzbereiche in der Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg in Potsdam. Sie können etwa als Auswerterin bzw. Auswerter in den verschiedenen Phänomenbereichen (z. B. Rechtsextremismus, Linksextremismus, islamistischer Extremismus) oder im Bereich Geheimschutz arbeiten.

Studieninhalte und Studiumsverlauf

  • Grundstudium: Staats-, Verwaltungs- und Zivilrecht, Sozialwissenschaften,

  • Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule des Bundes in Brühl

  • Hauptstudium: Unter anderem: Verfassungs- und Datenschutzrecht, Recht der Nachrichtendienste, Politik, extremistische Phänomenbereiche, nachrichtendienstliche Arbeitstechniken, Informationsanalyse, geheime und offene Informationsbeschaffung am Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF) in Berlin

  • Grundstudium sechs Monate Hochschule des Bundes in Brühl

  • Lehrgänge neun Wochen AfV Heimerzheim

  • Praktikum vier Monate BfV Köln/Berlin

  • Hauptstudium sechs Monate ZNAF in Berlin

  • Lehrgänge sieben Wochen Akademie für Verfassungsschutz Heimerzheim

  • Praktikum sechs Monate BfV Köln/Berlin

  • Praktikum drei Monate Verfassungsschutz Brandenburg

  • Hauptstudium II sechs Monate ZNAF in Berlin

Das bringen Sie mit:

  • allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachabitur zum Zeitpunkt der Einstellung

  • deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union

  • die Bereitschaft, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten

Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber

  • Interesse an politischen und rechtlichen Themen

  • Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Teamfähigkeit

  • besondere Zuverlässigkeit und Flexibilität

  • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, IT-Affinität

  • Bereitschaft für eine künftige Tätigkeit im Innen- und im Außendienst

Einstellungsaltersgrenze ist das vollendete 40. Lebensjahr (gilt nicht für Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheines).

Da der Einsatz in einer Sicherheitsbehörde des Landes Brandenburg erfolgt, ist die Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (SÜ3) nach dem Brandenburgischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz erforderlich. Hierzu ist das Einverständnis bereits in der Bewerbung zu erklären. Erst nach Abschluss dieser Überprüfung ist eine Arbeitsaufnahme möglich. Die Durchführung einer SÜ3 ist in der Regel nur möglich, wenn der Wohnsitz in den letzten fünf Jahren in Deutschland war.

Um Chancengleichheit zu gewähren, werden schwerbehinderte Bewerbende bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben mit Aussage zur Motivation, Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) sende bitte bis zum 23. Februar 2026 unter Angabe der Kennzahl 19/26 an das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Referat 14, Postfach 601165, 14411 Potsdam oder per E-Mail an E-Mail Link: bewerbung@mik.brandenburg.de.

Bei Nachfragen zum Studium wenden Sie sich an die Abteilung Verfassungsschutz (Tel. 0331 / 866‒2500).
Ansprechpartnerin für den Bewerbungsprozess ist Frau Lüscher (Telefon 0331 / 866‒2942).

Mehr Informationen über diese Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Hamburg

Eine Online-Streetworkerin bzw. ein Online-Streetworker (80 %)

Hamburg

AVP – Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e. V. ist ein nach 75§ KJHG anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Düsseldorf, Duisburg, Berlin und Hamburg, der sich für die Bildung und Erziehung von jungen Menschen unter Einbezug ihrer Familien einsetzt. Dabei stellt die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einen Schwerpunkt dieser Arbeit dar.

Im Rahmen des Projektes „streetwork@online“ zur Präventions- und De-Radikalisierungsarbeit im Kontext des religiös begründeten Extremismus leistet der Träger Online-Streetwork in einschlägigen sozialen Netzwerken der Zielgruppe unter gleichzeitiger Offline-Anbindung der bestehenden Landespräventionsstrukturen, ressourcenorientierte Zielgruppenangebote und individuelle Fallarbeit. Dazu wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Online-Streetworkerin bzw. ein Online-Streetworker gesucht.

Ihre Aufgaben:

  • Online-Streetwork (Interaktion mit der Zielgruppe in Einzelchats und öffentlichen Kommentarspalten, Aufbau und Pflege von Social-Media-Kanälen, Erstellung und Veröffentlichung projektrelevanter Inhalte, Monitoring des islamistischen Umfeldes im digitalen Raum, Weiterentwicklung digitaler Präventionsstrategien und -methoden)

  • fallbezogene Präventions- und De-Radikalisierungsarbeit online (individuelle Beratung, Begleitung, Vermittlung; Unterstützung bei der Bewältigung privater/familiärer Problemlagen, Integration in gemäßigte religiöse bzw. soziale Strukturen, Biografiearbeit, Förderung von Resilienz, demokratischer Haltung und Dialogfähigkeit)

  • ggf. Offline-Arbeit (Mitarbeit am Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Zielgruppenerreichung, fallbezogene Zusammenarbeit mit Landespräventionsstrukturen und weiterführenden, spezialisierten Beratungsstellen, insb. zum Kontakt- und Beziehungsaufbau mit der Zielgruppe; zielgruppen-, personen- und problembezogenes Handeln, Beratung, Vermittlung, aktivierende Unterstützung der Selbsthilfe, Erschließung von Ressourcen etc.)

Ihr Profil:

  • Hochschulausbildung (mind. Bachelor) im Bereich der sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Islamwissenschaften o. ä

  • gute Erfahrung in der projektbezogenen Jugendarbeit

  • hohe Medienkompetenz

  • gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Extremismusprävention

  • interreligiöse Kenntnisse

  • sehr gute interkulturelle Kompetenz und Sensibilität

  • hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Authentizität, Empathie

Das bietet der Arbeitgeber:

  • Unterstützung durch angemessene Beratung durch die Bereichsleitung

  • regelmäßige Supervisionen, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch

  • berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigenverantwortliches Handeln

  • ein junges, engagiertes und kompetentes Team

Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, mit guter Aussicht auf Verlängerung.

Bei inhaltlichen Fragen zur Stellenausschreibung: E-Mail Link: info@streetwork.online. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung inklusive Anschreiben, Lebenslauf und entsprechenden Nachweisen per E-Mail oder postalisch an:
AVP – Akzeptanz – Vertrauen – Perspektive e. V.
Hansaallee 247a
40549 Düsseldorf
0211 / 52 02 73 0
E-Mail: E-Mail Link: bewerbung@integrationavp.de

Hessen

Bildungsreferentin bzw. -referent für politische Bildung und Erstberatung für die DEXT-Fachstelle (Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention) (75 %)

Gießen

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 75 % einer Vollzeitkraft, dies entspricht zurzeit 29:15 Stunden. Die Stelle ist befristet für die Dauer der Projektförderung, bis zum 31. Dezember 2028, zu besetzen.

Die DEXT-Fachstelle ist angesiedelt im Jugendbildungswerk der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Jugendamts der Stadt Gießen. Es handelt sich um eine Stelle, die im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert wird.

Die DEXT-Fachstelle in Gießen hat zum Ziel, auf lokaler Ebene zu allen Phänomenbereichen des Extremismus ansprechbar zu sein. Sie will phänomenübergreifend menschenfeindlichen und extremistischen Ansichten und Strukturen entgegenwirken sowie die lokalen Akteurinnen und Akteuren in der Extremismusprävention unterstützen und in der Vernetzung stärken.

Ihre Aufgaben:

  • Konzeption und Durchführung von Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zu Demokratieförderung und phänomenübergreifender Extremismusprävention (u. a. zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit)

  • Beratung und Weiterqualifizierung von Mitarbeitenden unterschiedlichster (Jugendhilfe-)Einrichtungen zu den obengenannten Themen

  • Erst- und Verweisberatung bei demokratiefeindlichen Vorkommnissen

  • Weiterführung und Aufbau von Kooperationen und Netzwerken mit relevanten Akteurinnen und Akteure in der Stadt und Region,

  • Zusammenarbeit und fachlicher Austausch mit den anderen DEXT-Fachstelle in Hessen und den zuständigen Ministerien, insbesondere dem Hessisches Informations- & Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport

  • Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung im HKE

  • Zusammenarbeit mit der regionalen Prävention von politisch motivierter Kriminalität (PMK) im Polizeipräsidium Mittelhessen und anderen Institutionen

  • Unterstützung und Förderung lokaler Projekte

  • Führen eines Monitorings zu demokratiefeindlichen Vorkommnissen in der Stadt Gießen und daraus ableitend, die Planung und Umsetzung von Maßnahmen

  • Bearbeitung von Anfragen aus der Politik und Verwaltung,

  • Antragsstellung und Berichtswesen, Abrechnung der Fördermittel, Erstellung von Verwendungsnachweisen und Sachberichten

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (B.A., M.A., Diplom) in den Bereichen Politik-, Sozial- oder Erziehungswissenschaften oder ein vergleichbarer Abschluss

  • politische Grundkenntnisse zu Demokratiebildung, aktuellen Themenfeldern des Extremismus, Diskriminierungsformen und Antisemitismus (inkl. israelbezogener Antisemitismus) sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

  • praktische Erfahrungen im Bereich der (Jugend-)bildung sowie diskriminierungssensiblen politischen Bildung

  • Erfahrungen in der pädagogischen, konzeptionellen und administrativen Umsetzung von Projekten und Bildungsveranstaltungen für Einwohner*innen der Stadt Gießen insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Fachkräfte in pädagogischen Arbeitsfeldern

  • praktische Erfahrungen in der (Erst-)Beratung

  • Kenntnisse im/zum Kinderschutz

  • Erfahrungen im Aufbau und in der Weiterentwicklung von Netzwerken mit Institutionen, Gremien, Akteur*innen der Jugendhilfe und Zivilgesellschaft

  • Kooperation mit anderen Institutionen

  • hohe Belastbarkeit, Konfliktfähigkeit und Empathie sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative

  • sichere Anwendung gängiger MS-Office Programme und sozialer Medien sowie Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Software

  • interkulturelle Kompetenz sowie Genderkompetenz

  • kooperative Zusammenarbeit im Team

  • Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur Weiterqualifizierung durch Fortbildung

  • Bereitschaft zu Dienstreisen sowie Arbeitszeiten in den Abendstunden und am Wochenende

  • Fahrerlaubnis der Klasse B

Der Arbeitgeber bietet:

  • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem motivierten Team

  • attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote

  • ein vielfältiges, zukunftsorientiertes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet

  • flexible Arbeitszeiten und Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z. B. auch die Möglichkeit von Home-Office und mobilem Arbeiten

  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

  • kostenfreier Eintritt in die Gießener Schwimmbäder im Jahr 2026

  • einen Arbeitsplatz in zentraler Lage mit sehr guter Verkehrsanbindung, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und ortsnaher Natur

  • betriebliche Altersvorsorge

  • Sonderzahlungen nach dem TVöD für Beschäftigte

  • ein Jobticket zur Nutzung im gesamten RMV-Gebiet

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz ist der Arbeitgeber zur Erhöhung der Frauenquote verpflichtet. Deswegen sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für eine moderne, offene, bürgerorientierte Verwaltung sind zudem Bewerbungen von Fachkräften mit Migrationshintergrund gewünscht.

Die Universitätsstadt Gießen zeichnet sich durch Gleichstellung, Antidiskriminierung und Chancengleichheit aus. Daher wünscht sie sich von allen Bewerberinnen und Bewerbern Gleichstellungs- und Vielfaltskompetenz.

Ehrenamtliches Engagement ist dem Arbeitgeber wichtig. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, werden Sie gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.

Bitte reichen Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bis zum 1. März 2026 beim Arbeitgeber ein.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Blaufelder vom Haupt- und Personalamt unter der Rufnummer 0641 / 306–2045 zur Verfügung.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Niedersachsen

Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter Auswertung Islamismus

Hannover

Der Niedersächsische Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Niedersachsen. Er dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u. a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zusammenfassende Berichte auf. Das Aufgabengebiet umfasst auch die Spionageabwehr und den Geheimschutz. Außerdem wirkt er bei Sicherheitsüberprüfungen und technischen Sicherheitsmaßnahmen der Landesbehörden zum Schutz von Verschlusssachen mit.

Was sind die Aufgabenschwerpunkte?

Der teilzeitgeeignete Dienstposten bzw. Arbeitsplatz umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Erhebung, Speicherung und Auswertung von Nachrichten/Informationen aus offenen und geheimen Quellen und deren fortlaufende Analyse

  • Bearbeitung von nachrichtendienstlichen Gefährdungssachverhalten

  • Vorbereitung von Vereinsverboten

  • Phänomenbezogene Internetrecherche

  • Erstellung von umfassenden Berichten und Lagebildern

  • Vorbereitung, Beantragung und Begleitung von operativen Maßnahmen

Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.

Bewerben können sich…

  • Beamtinnen oder Beamte, die über die Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, der Fachrichtungen „Allgemeine Dienste“ oder „Polizei“ durch

  • Abschluss eines Vorbereitungsdienstes oder

  • einen abgeschlossenen Studiengang – Bachelorgrad oder Diplom (FH) – mit überwiegend verwaltungs-, sozial- oder politikwissenschaftlichen Inhalten außerhalb eines Vorbereitungsdienstes oder

  • Aufstieg erworben haben,

  • ihre Probezeit bereits absolviert haben und

  • sich maximal im Statusamt der Bes.Gr. A 10 NBesG befinden

  • Personen, die den Verwaltungslehrgang II mit Erfolg abgeschlossen haben

Darüber hinaus erfüllen Sie folgende Voraussetzungen:

  • gute Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes politisches Interesse

  • schnelle Auffassungsgabe, hohe Selektionsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfreude

  • hohes Maß an Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit

  • gründliche und selbstständige Arbeitsweise

  • Fähigkeit komplexe Sachverhalte anschaulich erklären und detaillierte Analysen verständlich erläutern zu können

Von besonderem Vorteil sind zum beschriebenen Aufgabenspektrum passende und entsprechend nachweisbare Vorverwendungen, (Zusatz-)Qualifikationen bzw. Erfahrungen.

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine Tätigkeit bei einem Nachrichtendienst, die zugleich auch krisensicher ist

  • ein Dienstposten, der nach der Bes.Gr. A 12 NBesG bewertet ist (derzeit steht allerdings nur eine Planstelle der Bes.Gr. A 10 zu Verfügung) bzw.

  • ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einer Eingruppierung in TV-L E 11 und die Vorteile des TV-L wie beispielweise Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung (VBL), 30 Tage Erholungsurlaub etc.

  • die Zahlung einer Sicherheitszulage

  • flexible Arbeitszeiten bei einem familienfreundlichen Dienstherrn bzw. Arbeitgeber (zertifiziert audit berufundfamilie)

  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten (u.a. Aufenthalte in einer Fortbildungsstätte in Nordrhein-Westfalen sowie bedarfsorientierte spezifische Fortbildungsveranstaltungen)

  • Kostenlose Parkmöglichkeiten direkt vor Ort

  • Teilhabe am Gesundheitsmanagement

Bitte beachten Sie:

  • Erforderlichkeit einer Sicherheitsüberprüfung: Die Wahrnehmung des Dienstpostens bzw. Arbeitsplatzes setzt die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3) nach dem Niedersächsischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (Nds. SÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich im Einstellungsfall einer Sicherheitsüberprüfung der Sicherheitsüberprüfungsstufe Ü3 unterziehen zu lassen.

  • Bestehen von Reisebeschränkungen: Es wird darauf hingewiesen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niedersächsischen Verfassungsschutzes eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit ausüben und daher den in § 26 Nds. SÜG aufgeführten Reisebeschränkungen bei Reisen in und durch Staaten, für die besondere Sicherheitsregelungen gelten, unterliegen.

    • Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.

    • Die Niedersächsische Landesverwaltung strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) abzubauen. Daher werden Frauen ganz ausdrücklich zu entsprechenden Bewerbungen aufgefordert.

    • Das Land Niedersachsen sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitte ich bereits mit der Bewerbung um einen entsprechenden Hinweis.

    • Nähere Informationen zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter: https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/startseite/aktuelles_service/stellenangebote/

Für fachliche Auskünfte stehen Herr Hausfeld (Tel.: 0511 / 6709–526) und zum Auswahlverfahren Frau Rotermund (Tel.: 0511 / 6709–287) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 1. März 2026 an das MI, Abt.5 (Ref. 56.1):

  • vorzugsweise online über das Karriereportal (karriere.niedersachsen.de) mit dem Link am Ende des Textes,

  • per Post an: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Referat 56.1, Postfach 44 20, 30044 Hannover. Eine Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erfolgt nur, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.

Weitere Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Nordrhein-Westfalen

Eine Online-Streetworkerin bzw. ein Online-Streetworker (80 %)

Düsseldorf

AVP – Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e.V. ist ein nach 75§ KJHG anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Düsseldorf, Duisburg, Berlin und Hamburg, der sich für die Bildung und Erziehung von jungen Menschen unter Einbezug ihrer Familien einsetzt. Dabei stellt die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einen Schwerpunkt dieser Arbeit dar.

Im Rahmen des Projektes „streetwork@online“ zur Präventions- und De-Radikalisierungsarbeit im Kontext des religiös begründeten Extremismus leistet der Träger Online-Streetwork in einschlägigen sozialen Netzwerken der Zielgruppe unter gleichzeitiger Offline-Anbindung der bestehenden Landespräventionsstrukturen, ressourcenorientierte Zielgruppenangebote und individuelle Fallarbeit. Dazu wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Online-Streetworkerin bzw. ein Online-Streetworker gesucht.

Ihre Aufgaben:

  • Online-Streetwork (Interaktion mit der Zielgruppe in Einzelchats und öffentlichen Kommentarspalten, Aufbau und Pflege von Social-Media-Kanälen, Erstellung und Veröffentlichung projektrelevanter Inhalte, Monitoring des islamistischen Umfeldes im digitalen Raum, Weiterentwicklung digitaler Präventionsstrategien und -methoden)

  • fallbezogene Präventions- und De-Radikalisierungsarbeit online (individuelle Beratung, Begleitung, Vermittlung; Unterstützung bei der Bewältigung privater/familiärer Problemlagen, Integration in gemäßigte religiöse bzw. soziale Strukturen, Biografiearbeit, Förderung von Resilienz, demokratischer Haltung und Dialogfähigkeit)

  • ggf. Offline-Arbeit (Mitarbeit am Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Zielgruppenerreichung, fallbezogene Zusammenarbeit mit Landespräventionsstrukturen und weiterführenden, spezialisierten Beratungsstellen, insb. zum Kontakt- und Beziehungsaufbau mit der Zielgruppe; zielgruppen-, personen- und problembezogenes Handeln, Beratung, Vermittlung, aktivierende Unterstützung der Selbsthilfe, Erschließung von Ressourcen etc.)

Ihr Profil:

  • Hochschulausbildung (mind. Bachelor) im Bereich der sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Islamwissenschaften o. ä

  • gute Erfahrung in der projektbezogenen Jugendarbeit

  • hohe Medienkompetenz

  • gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Extremismusprävention

  • interreligiöse Kenntnisse

  • sehr gute interkulturelle Kompetenz und Sensibilität

  • hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Authentizität, Empathie

Das bietet der Arbeitgeber:

  • Unterstützung durch angemessene Beratung durch die Bereichsleitung

  • regelmäßige Supervisionen, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch

  • berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigenverantwortliches Handeln

  • ein junges, engagiertes und kompetentes Team

Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, mit guter Aussicht auf Verlängerung.

Bei inhaltlichen Fragen zur Stellenausschreibung: E-Mail Link: info@streetwork.online Bitte richten Sie Ihre Bewerbung inklusive Anschreiben, Lebenslauf und entsprechenden Nachweisen per E-Mail oder postalisch an:
AVP – Akzeptanz – Vertrauen – Perspektive e. V.
Hansaallee 247a
40549 Düsseldorf
0211 / 52 02 73 0
E-Mail: E-Mail Link: bewerbung@integrationavp.de

Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter mit sehr guten Sprachkenntnissen in Arabisch im Bereich Islamismus und Islamistischer Terrorismus

Köln

Ihre Aufgaben:
Sie übernehmen eine anspruchsvolle Aufgabe im Innen- und Außendienst. Als Teil des Teams nutzen Sie Ihre Sprach- und Kulturkenntnisse, um nachrichtendienstliche Informationen in arabischer Sprache aus unterschiedlichen Quellen zu gewinnen und anschließend zu analysieren. Ihre Ergebnisse fassen Sie in Berichten zusammen und arbeiten dabei eng mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zusammen. Zudem treffen Sie eigenständig operative Vorbereitungen, wie die Organisation von Technik oder Fahrzeugen, um einen reibungslosen Ablauf der Einsätze zu gewährleisten.

Ihr Profil
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und

  • einen fachspezifischen Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes oder

  • einen Bachelorabschluss in einer für die Tätigkeit relevanten Fachrichtung, wie z. B.: Bachelor of Arts „Naher und Mittlerer Osten“, Bachelor of Arts „Sprachen und Kulturen der islamischen Welt“, Bachelor of Arts „Internationale Beziehungen“ oder Bachelor of Arts „Arabistik“

Ebenfalls können sich Studierende bewerben, die einen solchen Abschluss spätestens zwölf Monate nach Bewerbungsfristende erlangen.

Zudem verfügen Sie über sehr gute arabische Sprachkenntnisse und gute Kenntnisse der englischen Sprache. Im Rahmen des Auswahlverfahrens erfolgen Sprachtests.

Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber:

  • die Bereitschaft zur selbständigen Außendiensttätigkeit verbunden mit mehrtägigen Dienstreisen ggf. auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten

  • Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Flexibilität, operatives Geschick, Organisationstalent, Eigeninitiative und soziale Kompetenz

  • Der Arbeitgeber bietet:

  • Sprachfortbildungen

  • Weiterentwicklung

  • Ausgeglichene Arbeits- und Freizeit

  • Gehalt und Perspektive

    • unbefristete Einstellung bis in die Entgeltgruppe 11 TV EntgO Bund (Jahresbruttogehalt von 53.162 € bis 78.776)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung

    • Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 10 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

    • Zahlung einer Nachrichtendienstzulage

Der Arbeitgeber fördert Vielfalt und Chancengleichheit. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund – bitte beachten Sie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungsfrist: 16. Februar 2026

Bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2025-127 Externer Link: hier.

Ausstiegsbegleiterin bzw. Ausstiegsbegleiter für das Referat 614 „Prävention, Aussteigerprogramme“

Düsseldorf

Der Schwerpunkt des Aufgabengebietes im Aussteigerprogramm Islamismus (API) liegt in der Begleitung ausstiegswilliger Personen aus der islamistischen Szene im Bereich Jugendarbeit im Rahmen eines in der Regel mehrjährigen Prozesses zurück in das gesellschaftliche Leben. Dies umfasst:

  • Regelmäßige persönliche Treffen mit Aussteigerinnen bzw. Aussteigern

  • Aufarbeitung der extremistischen Ideologie, insbesondere mit Blick auf sicherheitsrelevante und/oder gewaltbereite Bezüge

  • Stabilisierung der Lebensumstände und Entwicklung von Problemlösungsstrategien

  • Praktische Unterstützung im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe

  • Fallvorbereitende und -begleitende Recherchetätigkeiten

  • Zusammenarbeit mit anderen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen

  • Aufbereitung, Analyse und Darstellung des Ausstiegsprozesses

  • Mitarbeit bei der konzeptionellen Weiterentwicklung verschiedener Arbeitsbereiche im API

Das sind Sie:

  • Sie verfügen über ein abgeschlossenes Bachelor- oder (Fach-) Hochschulstudium im Bereich Sozialpädagogik/ Soziale Arbeit oder vergleichbarer Fachrichtung

  • Sie haben mehrjährige Praxiserfahrung in der Jugendarbeit und/ oder aus dem Bereich des Jugendstrafvollzugs

  • Sie verfügen über Erfahrungen in der Anwendung der Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, beispielsweise Aufbau einer tragfähigen, professionellen Beziehung, Begleitung in Krisensituationen

  • und/oder Erfahrungen in der motivierenden/klientenzentrierten Gesprächsführung

  • Sie verfügen über einen Führerschein der Klasse B und sind bereit, Dienstreisen innerhalb von NRW, einzelfallbezogen auch deutschlandweit, mit Ihrem Pkw zu unternehmen.

Wünschenswert:

  • Sie haben bereits Kenntnisse im Themenbereich Islamismus (z.B. Kenntnisse der Szene und/oder der Ideologie) und Medienkompetenz (zur Entwicklung von Alternativangeboten auch im digitalen Raum).

  • Sie besitzen Zusatzqualifikationen aus dem Bereich der politischen Bildung, der Traumapädagogik, der Erlebnispädagogik oder der systemischen Beratung

  • Sie besitzen Kenntnisse in der Erarbeitung individueller Deradikalisierungs- und Distanzierungsprozesse.

  • Sie besitzen ein hohes Maß an sozialer und interkultureller Kompetenz sowie eine aktive Problemlösungskompetenz.

Der Arbeitgeber bietet:

  • Entwicklungsmöglichkeiten für Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 2.1 bis zur Besoldungsgruppe A 13

  • Eingruppierung von Tarifbeschäftigten bei Vorliegen der fachlichen und persönlichen Voraussetzungen in die TV-L E 11

  • Vergütung abhängig von der individuellen Berufserfahrung gemäß Entgelttabelle TV-L, inklusive Jahressonderzahlung und 30 Tagen Urlaub

  • Unbefristete Einstellung

  • Stellenbezogene Sicherheitszulage bei fester Anstellung in der Verfassungsschutzabteilung

  • Tätigkeiten in sieben Abteilungen mit unterschiedlichen sicherheitsrelevanten und gesellschaftlich relevanten Aufgabenfeldern in Nordrhein-Westfalen

  • Flexible Arbeitszeiten

  • Moderne Teilzeitmodelle

  • Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Unterstützungsleistungen durch einen Familienservice

  • Kostenfreie Beratung zu Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen durch ein externes Serviceunternehmen

  • Teamorientierte Arbeitsweise

  • Tätigkeit mit öffentlichem Auftrag und gesellschaftlicher Relevanz

Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung sowie alle hier beigefügten Anlagen mit der Angabe „21-01.26.02.04-614 Ausstiegsbegleiter“ im Betreff bis zum 27. Februar 2026 per E-Mail an E-Mail Link: Bewerbung21-2@im.nrw.de. Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Sonnen (0211 - 871-2292) aus der Personalabteilung, bei Fragen zur Stelle selbst Herr Schmidt (0211 - 871-2710) zur Verfügung.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Leitung der Fachstelle Demokratie

Moers

Die Eingruppierung erfolgt in TVöD E 11. Die tarifliche Stufenzuordnung erfolgt abhängig von der spezifischen Berufserfahrung. Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung (39 Wochenstunden). Vollzeitstellen können mit Teilzeitkräften besetzt werden, wenn die gesamte Wochenarbeitszeit abgedeckt wird.

Zur Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung der Stadt Moers gehören die vhs Moers-Kamp-Lintfort, die Bibliothek, das Stadtarchiv, die Musikschule, das Kulturbüro und das Grafschafter Museum. Die Fachstelle für Demokratie ist direkt bei der Ersten Betriebsleitung angesiedelt.

Die Grafenstadt Moers ist mit ihren über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine beliebte Wohn- und Einkaufsstadt am linken Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. In der liebevoll restaurierten Altstadt laden Geschäfte und Gastronomiebetriebe zum Bummeln ein. Zentral und rathausnah gelegen lädt auch der Schlosspark am Moerser Schloss zum Verweilen ein.

Als Arbeitgeberin bietet Ihnen die Stadt Moers:

  • Jahressonderzahlung sowie jährliche Leistungsprämie

  • Möglichkeit der Telearbeit bzw. Homeoffice

  • Grundsätzlich 30 Urlaubstage

  • Arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge sowie Vermögenswirksame Leistungen

  • Gleitende Arbeitszeit und variable Teilzeitgestaltungen mit guten Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

  • Möglichkeit zur Teilnahme an individuellen Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen

  • Aussichtsreiche Karriereperspektiven in einem angenehmen Betriebsklima und einem attraktiven Arbeitsumfeld

  • Krisensicherer und konjunkturunabhängiger Arbeitsplatz

  • Fachbezogene und fachübergreifende Fortbildungen

  • Externe psychosoziale Mitarbeitendenberatung im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Möglichkeit der Gewährung eines zinslosen Darlehens für den Erwerb eines Fahrrads/E-Bikes

  • Option zur Nutzung von Vorteilsportalen

Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören insbesondere:

  • Fachliche Begleitung des Integrationsrates,

  • Entwicklung und Fortschreibung eines Handlungskonzeptes „Demokratie stärken für Moers“,

  • Entwicklung und Begleitung von Partizipationsmöglichkeiten, insbesondere für Kinder und Jugendliche,

  • Aufbau nachhaltiger Strukturen (Multiplikatoren) und überregionale Vernetzung,

  • Koordinierung, Initiierung und aktive Begleitung von demokratiefördernden Projekten (Kinder-/Jugend-/Erwachsenenbildung),

  • Koordinierung, Initiierung und aktive Begleitung von Projekten, Veranstaltungsreihen und Kampagnen gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit, Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit, Rassismus sowie für Vielfalt und Antidiskriminierung,

  • Vernetzung, Beratung und Stärkung der lokalen Akteure, Vereine und Initiativen,

  • Funktion des „federführenden Amtes“ für die Umsetzung des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“, sofern die Stadt Moers in die weitere Förderung aufgenommen wird.

  • fachliche Anleitung für die Koordination zur Umsetzung des Landesprogrammes „NRWeltoffen“.

  • Beratung von Verwaltung und Politik sowie Multiplikatoren bei unterschiedlichen Trägern

  • Dokumentation und Evaluation von politisch motivierten Straftaten in Moers (Graffiti, Stolperstein-Schändung, Bedrohung, Körperverletzung usw.),

  • Fundraising für entsprechende Projekte und Kampagnen und Unterstützung für Fördermitteakquise der Initiativen und Vereine, Abrechnung und Verwaltung von Haushaltsmitteln sowie

  • Vertretung der Stadt Moers nach außen für die spezifischen Themen, ggf. Mitwirkung in europäischen/internationalen Gremien.

Die Aufgaben sind in enger Zusammenarbeit mit der Betriebsleitung und den im Themenbereich aktiven Vereinen und Aktionsbündnissen wahrzunehmen.

Ihre Qualifikation:

  • erfolgreich abgeschlossenes Studium (Bachelor/Diplom/Master) in den Bereichen Sozial- und Kulturwissenschaften, bevorzugt Politikwissenschaft und

  • mindestens zweijährige Berufserfahrung in einem den genannten Studienabschlüssen entsprechenden Tätigkeitsbereich

Ferner werden erwartet:

  • gute Kenntnisse / Erfahrungen in den Handlungsfeldern Demokratieförderung und zivilgesellschaftliches Engagement

  • Erfahrungen im Einwerben, Bewirtschaften und Abrechnen von Fördermitteln

  • Erfahrungen im Bereich Radikalisierungsprävention und Demokratiepädagogik sind von Vorteil

  • Bereitschaft zur Arbeit an Abend- und Wochenendstunden (Veranstaltungen, Sitzungen)

  • Bereitschaft zur ständigen fachlichen Weiterentwicklung

  • Kontakt- und Teamfähigkeit, zeitliche Flexibilität, guter mündlicher und schriftlicher Ausdruck, gute EDV-Kenntnisse, sicheres Auftreten, Organisationsgeschick, hohe Belastbarkeit und Einsatzfreude

  • Erfahrungen im Bereich Social Media, in der öffentlichen Verwaltung und Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil

  • interkulturelle Kompetenz

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Landesgleichstellungsgesetz bevorzugt berücksichtigt. Eine Schwerbehinderung ist kein Hinderungsgrund für eine Bewerbung. Bewerbende, die besonderes ehrenamtliches Engagement aufweisen, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte bis zum 25. Februar 2026 online über den unten stehenden Button „Online-Bewerbung“ und laden Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsnachweise) im Bewerbungsportal hoch. Das Hochladen Ihrer Bewerbung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Weitere Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Sachsen

Praktische Projektumsetzung „Beratungsstelle Sachsen“ (50 %)

Leipzig

Die Beratungsstelle Sachsen von Violence Prevention Network (VPN) wendet sich an Menschen mit Fragen im Themenfeld des religiös begründeten Extremismus. Sie bietet Maßnahmen der Prävention, Intervention und Deradikalisierung für Betroffene im Umgang mit religiös begründetem Extremismus an. Die Beratungsstelle fördert die Stärkung der Toleranz unterschiedlicher Weltsichten sowie die Früherkennung, Vermeidung und Umkehr von Radikalisierungsprozessen. Die Intervention bei beginnenden Radikalisierungsprozessen und die zielgerichtete Deradikalisierungsarbeit setzen dort an, wo Menschen einen Ausweg aus extremistischen Ideologien suchen.

Für die Unterstützung des Fachbereichs religiös begründeter Extremismus bietet das VPN ab Februar 2026 – vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel – eine freie Stelle (Teilzeit) in der praktischen Projektumsetzung in der Beratungsstelle Sachsen in Leipzig.

Flexible Arbeitszeiten, Vergütung analog TVÖD EG11, 25–30 Std./Woche, zeitlich befristet, Arbeitsort: Sachsen (Büro in Leipzig)

Aufgaben:

  • Sie konzipieren und setzen Präventionsworkshops für Jugendliche sowie Fortbildungen für Fachkräfte um.

  • Sie nehmen Kontakt zur Zielgruppe durch aufsuchende Arbeit mit lebensweltlichem Zugang auf.

  • Sie pflegen und erweitern ein Netzwerk von Kooperationspartnerinnen bzw. -partnern.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaften, Psychologie oder Islamischer Theologie (oder eine vergleichbare Qualifikation)

  • Berufserfahrung in der politischen Bildungsarbeit und in der Arbeit mit Jugendlichen

  • Berufserfahrung (haupt- oder ehrenamtlich) in der Beratung und Begleitung von jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen ist wünschenswert

  • fundierte Kenntnisse über die Themenbereiche Islam und muslimische Glaubenspraxis, Islamfeindlichkeit und (Anti-)Diskriminierung sowie religiös begründeter Extremismus und Radikalisierungsprozesse

  • Fachwissen über aktuelle Entwicklungen und Strömungen im Bereich des islamistischen Extremismus in Sachsen und Deutschland

  • Erfahrungen und Fachkenntnisse in Methoden und Ansätzen der Deradikalisierungs- und Distanzierungsberatung im Phänomenbereich islamistischer Extremismus sind von Vorteil

  • hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verlässlichkeit, Authentizität, Empathie, interkultureller Kompetenz und Konfliktfähigkeit

  • besonders verantwortungsvolles Handeln in komplexen und schwierigen Situationen

  • Freundlichkeit, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Engagement

  • die Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb von Sachsen (ÖPNV und KFZ)

  • idealerweise verfügen Sie über Sprachkenntnisse in einer oder mehreren der folgenden Sprachen: Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Paschtu, Russisch, Türkisch

  • hohe Sensibilität im Umgang mit Menschen, die Flucht- und/oder Migrationserfahrung haben, sowie mit Personen, die von Rassismus betroffen sind, ist für Sie selbstverständlich

Das bietet der Arbeitsgeber:

  • die Arbeit in einem multiprofessionellen Team.

  • die Möglichkeit zur Mitwirkung in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld

  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Supervisionen

  • eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit

  • ein Büro in Leipzig mit regelmäßigen Teamrunden.

  • ein Diensthandy und -notebook.

  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr

Der Arbeitgeber freut sich besonders über Bewerbungen von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung sowie von muslimisch sozialisierten Menschen. Bei gleicher Qualifikation werden diese mit Blick auf Diversität und Multiprofessionalität im Team bevorzugt.

Bewerbungen (inklusive Anschreiben und CV) schicken Sie bis zum 10. Februar 2026 per Email an bewerbung[at]violence-prevention-network.de, mit Nennung der Referenznummer P071 im Betreff.

Mehr über diese Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Saarland

Sachbearbeitung Politisch Motivierte Kriminalität – Religiöse Ideologie/Ausländische Ideologie (PMK-RI/-AI) im Dezernat LPD 234 Wissenschaftlicher Dienst Polizeilicher Staatsschutz

Saarbrücken

Das Aufgabenprofil:

  • Auswertungs- und Analysetätigkeit im Bereich der PMK-RI/-AI und terroristischer Bestrebungen

  • Bearbeitung der Phänomenbereiche, im Einzelfall auch phänomenübergreifende Bearbeitung von Themenschwerpunkten

  • Sammlung, Bewertung und Steuerung von Informationen, auch aus einschlägiger Literatur und elektronischen Medien

  • Erstellung von Sachstandsberichten und Erkenntniszusammenstellungen

  • Durchführung von Service- und Unterstützungsleistungen für die Fachdezernate der Abteilung LPD 23

Benötigte Kenntnisse:

  • Fach-/Hochschulabschluss (Bachelor) der Fachrichtungen Islamwissenschaften, Politikwissenschaften, Orientalistik oder vergleichbarer Studiengänge aus dem Bereich der Extremismusforschung der Phänomenbereiche PMK-RI und -AI

Erforderlich sind außerdem:

  • gute Allgemeinbildung verbunden mit einem hohen Interesse an politischen Zusammenhängen

  • Interesse an umfangreicher und gewissenhafter Recherche- und Analysetätigkeit

  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte und fachlich übergreifende Zusammenhänge zu erfassen und zu bewerten

  • Gewandtheit, Sicherheit und Präzision bei der mündlichen und schriftlichen Darstellung

  • sicherer Umgang mit dem Internet sowie gängigen IT-Anwendungen (MS Office)

  • selbständiges und zuverlässiges Arbeiten sowie Bereitschaft zur Teamarbeit

  • zielorientiertes Denken, gute Auffassungsgabe und die Fähigkeit zur konzeptionellen Umsetzung von fachlichen Vorgaben

  • hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität auch bei zeitkritischen Aufgaben

  • Kommunikationsfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und hohe Belastbarkeit

  • Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung

  • Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb und außerhalb des Saarlandes

  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung bei dienstlichen Belangen

  • Bereitschaft und Interesse zur Arbeit in einem sicherheitsempfindlichen Bereich

  • Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) nach dem Saarländischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz

Von Vorteil sind:

  • Sprachkenntnisse in Arabisch, Kurdisch, Persisch, Dari oder Russisch

  • Kenntnisse in den Bereichen Kultur, Religion und Politik der islamischen arabischen Welt

  • Erfahrungen im Bereich von OSINT-Recherchen

  • Praktische Erfahrungen im Bereich der Datenerfassung und -aufbereitung

  • Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B

Die Abteilung LPD 23 Polizeilicher Staatsschutz ist organisatorisch in der Landespolizeidirektion Saarland in der Direktion LPD 2 Landeskriminalamt angesiedelt. Die Landespolizeidirektion Saarland ist eine nachgeordnete Behörde des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport. Die Abteilung LPD 23 Polizeilicher Staatsschutz ist zuständig für die Bekämpfung der Politisch Motivierten Kriminalität (PMK).

Der Arbeitgeber bietet:

  • einen sicheren Arbeitsplatz

  • verantwortungsvolle Tätigkeiten

  • einen Beruf mit sicherem Einkommen

  • Familienfreundlichkeit

  • betriebliches Gesundheitsmanagement

  • ein umfassendes Fortbildungsangebot

  • ein angenehmes, kollegiales Umfeld

  • ein vergünstigtes Jobticket

  • ein Jobrad

  • 30 Tage Jahresurlaub

  • Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes, u. a. Jahressonderzahlung, Alters- und Hinterbliebenenversorgung ‒ unter Eigenbeteiligung ‒ neben der gesetzlichen Rente

Die Eingruppierung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) - bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen und vorbehaltlich der Zustimmung der Personalkommission beim Ministerium für Inneres, Bauen und Sport - voraussichtlich nach TV-L E11 des Teils I der Anlage A.

Für Rückfragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen seitens des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport, Referat D4, Herr Pankratz, Tel.: 0681 / 501‒3574, zur Verfügung. Fachfragen bezüglich der Stelle richten Sie bitte an die Leitung des Dezernates LPD 234 Wissenschaftlicher Dienst Polizeilicher Staatsschutz, Tel.: 0681 / 962‒2610.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 24. Februar 2026 ein.

Weitere Informationen finden Sie unter Externer Link: www.interamt.de, Stellenangebots-ID: 1407100.

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