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Aktuelle Meldungen zum Thema Islamismus

/ 10 Minuten zu lesen

Debatte über künftige Nutzung der sogenannten Blauen Moschee als „Gedenkstätte für Opfer des Islamismus“

Seit rund anderthalb Jahren – seitdem der damalige Betreiber, das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), von der damaligen Bundesinnenministerin Faeser verboten wurde – ist die sogenannte Blaue Moschee an der Hamburger Außenalster geschlossen. Nun verfolgt ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen gemeinsam mit der CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft Pläne, um das Gelände als Gedenkstätte für die Opfer islamistischer Gewalt zu nutzen. Vorgeschlagen wird ein umfassendes Nutzungskonzept, das neben einem Erinnerungsort auch Bildungs-, Kultur- und religiöse Einrichtungen unter verfassungskonformer Trägerschaft vorsieht.

Zur Meldung auf Externer Link: deutschlandfunk.de

Kritik an neuem „Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit“ am 15. März in Berlin

Der Berliner Senat unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat, basierend auf einer UN-Entscheidung, einen weiteren Gedenktag geschaffen: Am 15. März soll der „Internationale Tag gegen Islamfeindlichkeit“ begangen werden. Die Reaktionen aus Politik und Wissenschaft fallen hierzu gemischt aus.

Zum Beitrag auf Externer Link: welt.de

CSU-Landtagsfraktion berät über islamistischen Extremismus und innere Sicherheit

Bei der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz hat die Partei ein Positionspapier zu innerer Sicherheit und Islamismus verabschiedet. Im Mittelpunkt steht der Vorschlag, aus dem Ausland entsandte Imame zu Integrationskursen mit einem deutlichen Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu verpflichten – begleitet von Forderungen nach mehr Transparenz über Ausbildung und Finanzierung.

Zur Meldung auf Externer Link: sueddeutsche.de

Bremer Verfassungsschutz warnt vor mutmaßlich neuer islamistischer Gruppe „Licht des Wissens“

Der Bremer Verfassungsschutz warnt vor einer neu identifizierten islamistischen Gruppe mit dem Namen „Licht des Wissens“. Diese habe zwar ihren Ursprung in Bremen, finde jedoch bundesweit Unterstützung und verbreite frauenfeindliche, homophobe sowie antisemitische Inhalte. Die Behörde ordnet die Gruppierung als salafistisch ein.

Zur Meldung auf Externer Link: butenunbinnen.de

Ahmed al-Scharaa sagt Besuch in Deutschland ab

Der für Mitte Januar geplante Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al‑Scharaa in Deutschland ist kurzfristig abgesagt worden. Ziel war es, mit Bundeskanzler Friedrich Merz und weiteren Regierungsmitgliedern über bilaterale Beziehungen und die Rückkehr syrischer Geflüchteter zu sprechen. Als Grund nannte die Bundesregierung die schwierige innenpolitische Lage in Syrien.

Zur Meldung auf Externer Link: tagesschau.de

Festnahmen von mutmaßlichen Islamisten an deutschen Flughäfen

Mitte Januar nahm die Polizei an den Flughäfen in Stuttgart und Hannover zwei Männer fest, die nach Behördenangaben unter Terrorverdacht stehen. Die Verdächtigen wollten demnach nach Syrien reisen, um sich dort dem „Islamischen Staat“ anzuschließen und sich für mögliche Gewaltaktionen ausbilden zu lassen. Die Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen weiterlaufen.

Zur Meldung auf Externer Link: spiegel.de

Islamismus vor Gericht

München: Prozessauftakt nach tödlichem Anschlag auf Gewerkschaftsdemo

Vor dem Oberlandesgericht München hat der Prozess gegen Farhad N. begonnen, der im Februar 2025 mit seinem Auto in eine Gewerkschaftsdemonstration gerast und dabei zwei Menschen getötet sowie Dutzende verletzt haben soll. Der Angeklagte schwieg weitgehend im Gerichtssaal und zeigte während der Verlesung der Anklage mehrfach eine mitunter als islamistisch interpretierte Zeigefingergeste.

Zur Meldung auf Externer Link: welt.de

Niederbayern: Verdächtige wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen

Mitte Dezember 2025 wurden fünf Männer in Niederbayern festgenommen. Die Verdächtigen wollten mit einem Fahrzeug auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing-Landau einen Anschlag verüben, so der Vorwurf. Laut der Generalstaatsanwaltschaft München gehen die Ermittler von einem islamistischen Motiv aus. In einem längeren Beitrag für CORRECTIV schreibt Ulrich Kraetzer ausführlich zu den Hintergrundrecherchen, die das Magazin und der Bayerische Rundfunk hierzu unternommen haben.

Zur Meldung auf Externer Link: tagesspiegel.de

Zur Hintergrundrecherche auf Externer Link: correctiv.org

Berlin: Drei Jahre Haft für 19-jährigen Islamisten

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der junge Mann im Februar 2025 einen schweren Gewaltakt geplant hatte. Er beschaffte sich Anleitungen zur chemischen Herstellung von Sprengstoffen sowie zur Ausführung von Anschlägen, ließ von dem Plan aber wieder ab. Der 19-Jährige räumte zu Beginn des Prozesses in einer Erklärung ein, sich dem „Islamischen Staat“ zugewandt und radikalisiert zu haben.

Zur Meldung auf Externer Link: stern.de

Bremerhaven: Anklage gegen mutmaßliche Terrorverdächtige erhoben

Die Bremer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei im September verhaftete Terrorverdächtige aus Bremerhaven erhoben. Den Männern wird vorgeworfen, einen Sprengstoffanschlag auf ein Krankenhaus in Bremerhaven geplant zu haben. Die Tat soll mutmaßlich islamistisch motiviert gewesen sein. Bei einer Hausdurchsuchung habe man entsprechende Beweismittel gefunden. Ob es zu einem Gerichtsprozess kommt und wann dieser eröffnet wird, entscheidet das Landgericht.

Zur Meldung auf Externer Link: ndr.de

Magdeburg: 21-jähriger Verdächtiger nach mutmaßlichem Anschlagsplan ausgereist

Sicherheitsbehörden sahen die Gefahr einer schweren Gewalttat gegen größere Menschenmengen und nahmen Mitte Dezember einen jungen Mann fest. Der Verdächtige soll einen mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben. Nach der Festnahme hatte das Innenministerium eine Abschiebung vorbereitet und parallel geprüft, ob der Mann freiwillig ausreisen könne. Dazu hatte sich der 21-Jährige bereit erklärt.

Zur Meldung auf Externer Link: mdr.de

Zur Meldung auf Externer Link: zeit.de

Australien

Antisemitisches Attentat an Chanukka

Viele Familien hatten sich am 14. Dezember 2025 am Bondi Beach in Sydney getroffen, um Chanukka zu feiern. Es war der erste Tag des achttägigen jüdischen Lichterfests. Mehr als 1.000 Menschen waren nach Polizeiangaben vor Ort, als die zwei Täter das Feuer eröffneten. Ermittlungen zufolge handelte es sich bei den beiden Verdächtigen um Vater und Sohn, der Vater wurde von Einsatzkräften noch am Tatort erschossen. Sie sollen 15 Menschen ermordet und mindestens 40 weitere verletzt haben. Nach Auffassung der Behörden hatte der Angriff einen antisemitischen, islamistischen Hintergrund und richtete sich gezielt gegen jüdisches Leben. Der australische Inlandsgeheimdienst habe laut der Regierung den jüngeren Verdächtigen vor sechs Jahren wegen Verbindungen zu einer in Sydney ansässigen Zelle der Terrororganisation „IS“ überprüft. Details zu einem tatsächlichen „IS“-Bezug bestätigte die Polizei mit Verweis auf laufende Ermittlungen bislang nicht.

Zur Meldung auf Externer Link: tagesschau.de

Zur Meldung auf Externer Link: juedische-allgemeine.de

Zur Meldung auf Externer Link: faz.net (Paywall)

Nahost

Im Nahostkonflikt haben die USA die zweite Phase ihres Friedensplans für den Gazastreifen eingeleitet, obwohl zentrale Punkte der ersten Phase noch offen sind – darunter etwa ein vollständiger Waffenstillstand und die Übergabe aller Geiseln. Kern des Vorhabens ist die Einsetzung einer palästinensischen Übergangsverwaltung bestehend aus Technokraten, die den Wiederaufbau und die Entwaffnung der Hamas vorbereiten soll. Ein 15-köpfiges Gremium soll die Verwaltung unter internationaler Aufsicht übernehmen. Ihm sollen sowohl Vertreterinnen und Vertreter des Privatsektors sowie von Nichtregierungsorganisationen angehören. Das Gremium steht unter dem Vorsitz von Ali Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde, die Teile des Westjordanlands verwaltet. Als größte Herausforderung des Plans gilt dabei die Entwaffnung der Hamas.

Zur Meldung auf Externer Link: tagesschau.de

Zur Meldung auf Externer Link: zeit.de

Iran

Wochenlang gingen vor allem in der Hauptstadt Teheran, aber auch in anderen Städten des Iran viele Menschen auf die Straße. In die anfänglichen Wirtschaftsproteste mischten sich zunehmend politische Forderungen nach einem Regimewechsel. Durch ein gewaltsames Vorgehen gelang es der iranischen Regierung jedoch, die Proteste niederzuschlagen. Welchen Weg das Land künftig einschlagen wird, bleibt ungewiss.

Das Mullah-Regime reagierte auf die Proteste mit Gewalt und Festnahmen. Nach Schätzungen der Zeitung The Sunday Times sollen bis zu 18.000 Menschen getötet und bis zu 360.000 Menschen verletzt worden sein (Stand: 19. Januar 2026). Ein iranischer Regierungsvertreter spricht unterdessen von mindestens 5.000 Toten. Wegen einer Internetsperre schafften es nur wenige Bilder in die internationale Berichterstattung. Als vermutlich aktuell einzige westliche Journalistin berichtete Phoebe Gaa in einem Interview mit ZDFheute über ihre Eindrücke von den Protesten in Teheran.

Eine groß angelegte, anonyme Onlinebefragung von Iranerinnen und Iranern zeigt derweil, dass eine deutliche Mehrheit der iranischen Bevölkerung das theokratische System ablehnt und einen grundlegenden politischen Wandel anstrebt. Zugleich machen die Daten deutlich, dass zwar breite Unterstützung für Demokratie besteht, aber kein Konsens über die konkrete Ausgestaltung eines zukünftigen politischen Systems.

Aufgrund der sich zuspitzenden Situation hatte US-Präsident Donald Trump den Demonstrierenden seine Unterstützung zugesichert und drohte mit wirtschaftlichen Sanktionen sowie einem Militärschlag. Der Ruf nach internationalem Druck, Haltung und Sanktionen westlicher Staaten gegen den Iran wird vielerorts lauter.

Zur Meldung über die Niederschlagung der Proteste auf Externer Link: juedische-allgemeine.de

Zur Meldung über die geschätzte Zahl der Todesopfer auf Externer Link: tagesschau.de

Zum Interview mit der ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa aus dem Iran auf Externer Link: zdfheute.de

Zum Beitrag der ausgewerteten Onlinebefragung auf Externer Link: theconversation.com

Zur möglichen US-Intervention auf Externer Link: handelsblatt.com

Syrien

Der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) tötete Mitte Dezember 2025 bei einem Angriff im syrischen Palmyra zwei amerikanische Soldaten und einen Dolmetscher. Drei weitere US-Soldaten wurden dabei verletzt. US-Präsident Donald Trump kündigte harte Vergeltungsmaßnahmen gegen die Terrormiliz an. Syriens staatliche Nachrichtenagentur Sana hatte berichtet, bei dem Angriff seien auch zwei Angehörige der syrischen Streitkräfte verletzt worden, der Angreifer sei getötet worden.

Kurz nach dem Vorfall haben die syrische Armee und die US-geführte „Koalition zum Kampf gegen die Dschihadistenmiliz“ einen Einsatz gestartet. Laut dem syrischen Innenministerium sollten dabei sogenannte Schläferzellen des „IS“ in der syrischen Wüste aufgespürt werden. Drei Verdächtige seien bereits wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an dem Anschlag in Palmyra festgenommen worden.

Ende Dezember zündeten Angreifer in der syrischen Stadt Homs einen Sprengsatz in einer Moschee. Mindestens acht Menschen wurden dabei getötet, weitere verletzt. Erstmals seit dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einem Jahr haben Angreifer in Syrien einen Anschlag auf eine Moschee verübt. Das Innenministerium sprach von einem Terroranschlag. Die bisher noch weitgehend wenig bekannte Dschihadistengruppe Saraya Ansar al-Sunna reklamierte den Anschlag für sich.

Unterdessen haben Großbritannien und Frankreich Anfang Januar nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums einen gemeinsamen Luftangriff gestartet und dabei ein mutmaßliches unterirdisches Waffenlager des „IS“ nördlich von Palmyra getroffen.

Im Nordosten Syriens verschärft sich der Machtkampf zwischen Regierungstruppen und Truppen der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Dabei verloren die SDF die Kontrolle über mehrere Gefängnisse und Gefangenenlager, darunter al-Hol, in dem vor allem die Angehörigen von „IS“-Kämpfern untergebracht sind. Bereits Mitte Dezember sollen einige der dort untergebrachten Frauen mit ihren Kindern einen Fluchtversuch unternommen haben. Die kurdischen Sicherheitskräfte hatten dies jedoch zunächst verhindert. Im Zuge der jüngsten Kämpfe soll allerdings zahlreichen „IS“-Gefangenen die Flucht gelungen sein. Die USA überlegen deshalb Medienberichten zufolge, „IS“-Gefangene aus Syrien in den Irak zu verlegen.

In Deutschland bemühen sich derweil die Angehörigen von drei mutmaßlichen „IS“-Kämpfern mittels Petitionen um deren Rückholung. Nach Auskunft der Bundesregierung besteht derzeit nicht das Ziel, „IS“-Gefangene aus Nordostsyrien nach Deutschland zurückzuholen.

Zur Meldung über den Anschlag in Palmyra auf Externer Link: zeit.de

Zur Meldung über die getöteten US-Soldaten auf Externer Link: sueddeutsche.de

Zur Meldung über den britisch-französischen Einsatz auf Externer Link: zdfheute.de

Zur Meldung über den US-Angriff auf Ziele des „IS“ auf Externer Link: zdfheute.de

Zur Meldung über den Anschlag in Homs auf Externer Link: n-tv.de

Zur Meldung über die Kämpfe im Nordosten Syriens und die Ausbrüche von Gefangenen auf Externer Link: tagesspiegel.de

Zur Meldung über die misslungenen Fluchtversuche aus al-Hol auf Externer Link: spiegel.de

Zur Meldung über die Verlegung von Gefangenen durch die USA auf Externer Link: n-tv.de

Zur Meldung über die Petitionen von Angehörigen von „IS“-Kämpfern auf Externer Link: tagesschau.de

Weitere internationale Meldungen

Rückzug der USA aus vielen internationalen Organisationen

Auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump ziehen sich die Vereinigten Staaten zeitnah aus insgesamt 66 internationalen Organisationen, Behörden und Kommissionen zurück, darunter auch das Global Counterterrorism Forum. Als Begründung sagte US-Außenminister Marco Rubio, dass die betroffenen Institutionen unter anderem „überflüssig“ seien und den Interessen der USA zuwiderlaufen.

Zur Meldung auf Externer Link: tagesschau.de

USA: Aufnahme von Muslimbruderschaft-Ablegern in Terrorliste

Gleichzeitig ließ die US-amerikanische Regierung verlautbaren, dass sie Ableger der Muslimbruderschaft in Ägypten, Jordanien und Libanon auf ihre Terrorliste gesetzt hat. Nach Angaben des Weißen Hauses bieten diese Gruppen verdeckte Unterstützung extremistischer Gewalt und pflegten überdies Verbindungen zur palästinensischen Hamas. Mit dem Eintrag auf die Terrorliste sollen Vermögen eingefroren und Aktivitäten erschwert werden. Zugleich wird das Vorgehen teils international unterschiedlich bewertet.

Zur Meldung auf Externer Link: zeit.de

Türkei: 15 Tote und 115 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz gegen mutmaßliche „ISPK“ -Mitglieder

In der Türkei sind Ende Dezember bei einem Einsatz gegen mutmaßliche Mitglieder der Terrormilizen „Islamischer Staat“ (IS) und ihres Ablegers, dem „Islamischen Staat Provinz Khorasan“ („ISPK“), nach Behördenangaben drei Polizisten getötet worden. Verdächtige hätten das Feuer auf die Sicherheitsbehörden bei einer Operation im westtürkischen Yalova am Marmarameer südlich von Istanbul eröffnet, teilte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya mit. Acht weitere Polizisten und ein Wachmann seien bei dem Vorfall verletzt worden. Zeitgleich ging die Polizei landesweit gegen „IS“-Netzwerke vor. Dabei wurden 115 mutmaßliche Mitglieder festgenommen, weitere Verdächtige wurden getötet. Der Vorfall steht im Kontext eines verstärkten Vorgehens der türkischen Regierung gegen „IS“-nahe Netzwerke. Der „ISPK“ ist ein Ableger des „IS“ und wird in der Türkei maßgeblich von „IS“-Rückkehrenden türkischer Staatsangehörigkeit getragen.

Zur Meldung über die Festnahmen von„IS“-Mitgliedern auf Externer Link: tagesschau.de

Zur Meldung über den Anti-Terroreinsatz in Yalova auf Externer Link: dw.com

Zur Meldung über den Hintergrund des „ISPK“ in der Türkei auf Externer Link: dw.de

Nigeria: US-Armee meldet Angriff auf „IS“-Kämpfer

Am 26. Dezember 2025 verübte das US-Militär nach Angaben von Präsident Donald Trump tödliche Angriffe auf Kämpfer des „IS“ in Nigeria. Ihnen wird die Tötung von Christinnen und Christen vorgeworfen. Der Militärschlag sei auf Bitten der nigerianischen Behörden erfolgt.

Zur Meldung auf Externer Link: dw.com

Polen: 19-jähriger Student wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen

Ende November wurde ein 19-jähriger Student in Polen verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er soll einen Sprengstoffanschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant und sich zuvor um Kontakte zur Terrororganisation „IS“ bemüht haben, heißt es aus Ermittlerkreisen.

Zur Meldung auf Externer Link: zeit.de

Fussnoten

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