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Stellenangebote | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Stellenangebote Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 19 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Stellenangebote aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

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Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

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Berlin

Sachbearbeitung/ Auswertung im Phänomenbereich Islamismus

Berlin

Der Berliner Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Berlins. Er dient dem Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag unter anderem durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zufassende Berichte auf.

Ihre Aufgaben

  • Sachbearbeitung/Auswertung im Themenfeld Islamismus (außer Salafismus) und auslandsbezogenen Extremismus, vor allem im Bezug zum Nahen Osten

  • Einzelfallbearbeitung, Steuerung und Auswertung operativer Maßnahmen, Erfassung und Analyse von Daten im bundesweiten Wissensnetz

  • Erstellung von Vermerken und Berichten für die politische Führung, Zusammenarbeit mit Behörden, Zuarbeit für Publikationen

  • Internetrecherce sowie Analyse, auch in sozialen Netzwerken

Es handelt sich um eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit. Für die Wahrnehmung des Aufgabengebietes ist daher die Bereitschaft und das Einverständnis zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ 3) nach dem Berliner Sicherheitsüberprüfungsgesetz (§13 BSÜG) erforderlich.

Ihr Profil:

  • abgeschlossene Ausbildung zum bzw. zur Verwaltungsfachangestellten, Fachangestellten für Bürokommunikation oder Kaufmann bzw. Kauffrau für Bürokommunikation und einen abgeschlossen VL II oder Verwaltungsfachwirt

  • abgeschlossenes Studium (Diplom FH oder Bachelor) der Verwaltungswissenschaften, Politikwissenschaften oder Islamwissenschaften. Absolventen mit einem Masterabschluss können nicht berücksichtigt werden.

  • Aufgrund der erforderlichen SÜ können sich nur Personen bewerben, die bereits mindestens fünf Jahre ihren ständigen Aufenhalt in der Bundesrepublik Deutschland behördlich nachweisen können (z. B. aktueller Melderegisterauszug). Dies gilt ebenfalls für die mitbetroffene Person (Lebensparterin bzw. Lebenspartner / Ehefrau bzw. Ehemann).

  • Fachkenntnisse in den Phänomenbereich Islamismus und auslandsbezogener Extremismus

  • Kenntnisse der Sicherheitsarchitektur Deutschlands

  • Kenntnisse des Staats- und Verwaltungsrechts

  • Internetkenntnisse

  • IT-Grundkenntnisse in den Standardanwendungen

  • Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift

  • Für die Erfüllung der Aufgaben wird eine kooperative Persönlichkeit mit einer ausgeprägten Organisationsfähigkeit, Leistungs-, Lern- und Veränderungsbereitschaft sowie Ziel- und Ergebnisorientierung gesucht.

  • Idealerweise runden u. a. Kommunikationsfähigkeit, strukturiertes Denken sowie Dienstleistungsorientierung Ihr Profil ab.

Insbesondere Bewerbungen von schwerbehinderten und diesen gleichgestellten Menschen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Es wird darauf hingewiesen, dass zu Personen, die in die engere Personalauswahl aufgenommen werden, eine Abfrage im nachrichtendienstlichen Informationssystem NADIS erfolgt, sofern dies zur Durchführung eines Auswahlgesprächs erforderlich ist. Sie werden gebeten, sich mit Abgabe der Bewerbung ausdrücklich zu der Frage zu erklären, ob Sie mit einer solchen Abfrage einverstanden sind oder ob dies nicht der Fall ist. Die Einverständniserkärung NADIS-Abfrage (den entsprechenden Vordruck finden Sie unter dem Button „weitere Informationen“) ist der Bewerbung beizufügen.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 2. August 2026 ausschließlich online über den Button „Jetzt bewerben“ unter diesem Externer Link: Link . Die erforderlichen Anlagen Ihrer Bewerbung und nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der FAQ-Seite des Zentralen Bewerbungsbüros Externer Link: hier.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Hessen

Dezernatsleitung 41 verbunden mit der stellvertretenden Leitung der Abteilung 4

Wiesbaden

Für diese Führungsaufgabe kommen nur überdurchschnittlich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber in Betracht. Verbeamtete Bewerberinnen und Bewerber können sich bewerben, wenn sie sich bereits im Beförderungsamt A 14 HBesG befinden.

Der Verfassungsschutz dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Er ist Dienstleister der Demokratie und hält insbesondere die analytischen Kompetenzen zur Beurteilung jener Gefahren vor, die Demokratie und Menschenrechten durch extremistische Bestrebungen drohen. Er tauscht sich mit Wissenschaft und Gesellschaft aus. Hierzu gehört auch der öffentliche Diskurs. Er berücksichtigt gesellschaftliche Vielfalt und gesellschaftliche Entwicklungen.

Das Dezernat 41 (Strukturanalyse und strategische Auswertung) ist für die Auswertung von offenen und nachrichtendienstlichen Informationen im Bereich des legalistischen Islamismus zuständig. An den Schnittstellen zu den anderen Phänomenbereichen besteht eine eng verzahnte Zusammenarbeit.

Mit der Leitung des Dezernates 41 und der stellvertretenden Leitung der Abteilung 4 sind Fach- und Führungsaufgaben verbunden.

Ihre Aufgaben:

  • Leitung des Dezernats und stellvertretende Leitung der Abteilung

  • Koordination und Controlling aller Aufgaben im Dezernat

  • Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeitenden des Dezernats

  • Koordination der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden des Dezernats

  • Vertretung des Dezernats in allen Angelegenheiten

  • fachliche, gesamtheitliche Bewertung der Erkenntnislagen im Dezernat und Ableitung von notwendigen Maßnahmen bzw. Information der zuständigen Stellen

  • Erstellen von Publikationen und zielgruppenspezifischen Berichten

  • Erstellen von fachbezogenen Konzepten organisatorischer, methodischer, strategischer oder fachlicher / inhaltlicher Art

  • Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen unter Berücksichtigung der ganzheitlichen phänomenübergreifenden Bearbeitung von Sachverhalten

  • Zusammenarbeit mit anderen - fachspezifischen - Organisationseinheiten im Verfassungsschutzverbund sowie mit allen anderen relevanten Stellen anderer Sicherheitsbehörden

  • Mitarbeit in Projekten und Übernahme von Sonderaufgaben

  • Beteiligung bei der Planung und Durchführung von fachspezifischen Informations- und Präventionsveranstaltungen

  • Teilnahme und Vertretung des LfV Hessen an phänomenbezogenen Fachtagungen / -gremien

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) im Studiengang Islamwissenschaften mit mindestens der Gesamtnote „gut“

  • nachgewiesene langjährige Führungserfahrung, die in mehreren unterschiedlichen Organisationseinheiten erworben wurde, dabei wäre es wünschenswert, wenn bereits Führungsaufgaben in einer Sicherheitsbehörde wahrgenommen worden sind

  • vertiefte Fachkenntnisse zu den Phänomenbereichen „Islamismus“ und „auslandsbezogener Extremismus, dort insbesondere vertiefte Kenntnisse im Themenbereich Naher Osten

  • nachgewiesene methodische Kompetenzen

  • Medienkompetenz und sicherer Umgang mit gängigen IT-Anwendungen werden erwartet.

  • sehr gutes analytisches und strukturiertes Denk- und Urteilsvermögen

  • ausgeprägte Fähigkeit, komplexe Sachverhalte sicherheitspolitischer Fragestellungen zu analysieren, überzeugend zu argumentieren und Entscheidungen verantwortungsbewusst zu treffen

  • Bereitschaft und Fähigkeit, Aufgaben der Personalführung zu übernehmen

  • ein sehr hohes Maß an Sozialkompetenz

  • eine sehr gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift

  • sehr hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität

  • sehr hohes Maß an Integrität und interkultureller Kompetenz

  • Fähigkeit zu selbstständigem und verantwortungsvollem Arbeiten

  • Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen

  • Aufgeschlossenheit gegenüber regelmäßigen Fortbildungen

  • Verständnis für die Rolle und Aufgaben eines Inlandsnachrichtendienstes

  • deutsche Staatsangehörigkeit

  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch

  • sehr gute Kenntnisse (mindestens B2) einer weiteren fachbezogenen Sprache, wie z. B. Arabisch, Persisch oder Türkisch

Der Arbeitgeber bietet:

  • ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Arbeiten in der Welt des Nachrichtendienstes mit spannenden, vielseitigen und herausfordernden Aufgaben

  • einen zukunftssicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst

  • interne und externe Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

  • Work-Life-Balance 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen, aktuell kostenfreies Landesticket zur kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nachverkehrs, Fitnessangebot bei wellhub (vom Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz subventioniertes Sport-/Wellness-Angebot)

  • bereits verbeamtete Bewerberinnen und Bewerber können in ihrer jeweiligen Besoldungsgruppe bis zur Besoldungsgruppe A 15 HBesG übernommen werden. Bei Bewerberinnen und Bewerber, die nicht über die Laufbahnbefähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst verfügen, erfolgt die Einstellung in der TV-H E 15. In diesem Fall ist eine spätere Verbeamtung bei Vorliegen der haushalts- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen beabsichtigt. Es wird zusätzlich eine Sicherheitszulage gezahlt.

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Aus dem Frauenförder- und Gleichstellungsplan ergibt sich die Verpflichtung, den Frauenanteil zu erhöhen. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Verwendung dienlich sind. Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung postalisch mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, Angaben zu Ihrer/Ihren Staatsangehörigkeiten, in jedem Fall mit aktuellen Zeugnissen bzw. Beurteilungen, sonstigen Referenzen sowie der Angabe einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse bis zum 14. August 2026 als verschlossene Personalsache an das
Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
Dezernat 11 - Personalsache -
Postfach 39 05
65029 Wiesbaden

Alternativ können Sie Ihre Bewerbung nebst vollständigen Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei an die folgende E-Mail-Adresse E-Mail Link: bewerbung@lfv.hessen.de senden.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Islamische Theologin bzw. Islamischer Theologe / Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler als Berater im Bereich religiös begründeter Extremismus

Dahmen

Die Fachstelle Bidaya begleitet in ganz Mecklenburg-Vorpommern Menschen auf dem Weg aus religiös begründetem Extremismus und setzt sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander ein. Gemeinsam mit Fachkräften, Angehörigen und Netzwerkpartnern schafft die Fachstelle Perspektiven, fördert Dialog und stärkt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.

Ihre Aufgaben:

  • beraten und begleiten Sie Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Angehörige im Themenfeld religiös begründeter Extremismus.

  • unterstützen Sie Menschen in der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit durch eine ressourcenorientierte Einzelfallbegleitung.

  • konzipieren und gestalten Sie Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Zielgruppen.

  • erstellen Sie Informationsmaterialien, Dokumentationen und wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle mit.

  • recherchieren und analysieren Sie aktuelle Entwicklungen im Bereich Islamismus, Salafismus und verwandter Phänomenbereiche.

  • arbeiten Sie in regionalen, landesweiten und bundesweiten Netzwerken mit und bringen Sie Ihre fachliche Expertise aktiv ein.

  • entwickeln Sie gemeinsam mit dem Team bestehende Beratungs- und Präventionsangebote kontinuierlich weiter.

Ihr Profil

  • abgeschlossenes Studium der Islamischen Theologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Nahoststudien oder Orientwissenschaft.

  • Interesse an oder Bereitschaft zur Vertiefung Ihres Fachwissens im Bereich religiös begründeter Extremismus, insbesondere Islamismus und Salafismus.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz und Freude an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.

  • Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise.

  • Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sowie vereinzelt bundesweit.

  • idealerweise Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie in der systemischen oder klientenzentrierten Beratung.

  • wünschenswert sind arabische Sprachkenntnisse sowie persönliche oder fachliche Erfahrungen im Kontext des muslimischen Glaubens.

Der Arbeitgeber bietet:

  • attraktive Vergütung nach AVR.DD/CJD EG 9 (4.038 – 4.246 € bei Teilzeitanstellung 34h/Woche und abhängig von der beruflichen Vorerfahrung)

  • Kinderzuschlag und Jahressonderzahlung

  • kontinuierliche Tarifsteigerungen

  • 31 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche), für Heiligabend und Silvester keine Urlaubstage notwendig

  • Arbeitszeitregelungen, die ein optimales Nebeneinander von individuellen Bedürfnissen und Dienst ermöglichen

  • Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern (Corporate Benefits)

  • flexibles Firmenfitness-Angebot mit Wellhub

  • Möglichkeit des Bikeleasings

  • Jobticket (Zuschuss zum Deutschlandticket)

  • persönliche Weiterentwicklung durch gezielte Fort- und Weiterbildungen

  • Gestalten Sie Veränderungen mit und übernehmen Sie Verantwortung in einem Umfeld, das Engagement und Eigeninitiative schätzt

  • Das Rahmenschutzkonzept des CJD wird aktiv gelebt und vor Ort so angepasst, dass jede Einrichtung ein sicheres und gewaltfreies Umfeld für alle schafft

  • eine Gemeinschaft, deren Werte auf dem christlichen Menschenbild basieren

Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Streetworkerin bzw. Streetworker für die mobile aufsuchende und projektorientierte Jugendarbeit

Parchim

Die mobile aufsuchende Jugendarbeit ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe in der Stadt Parchim. Sie ergänzt die bestehenden Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit und richtet sich insbesondere an junge Menschen, die durch klassische Einrichtungen nicht oder nicht mehr erreicht werden.

Als Streetworker/in (m/w/d) sind Sie dort unterwegs, wo sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alltag aufhalten – auf Plätzen, Spiel- und Sportanlagen, an Bushaltestellen oder anderen Treffpunkten im öffentlichen Raum. Sie bauen tragfähige Beziehungen auf, begleiten junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unterstützen sie dabei, Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Mit Ihrer Arbeit leisten Sie zugleich einen wichtigen Beitrag zu Prävention, Teilhabe sowie zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt Parchim.

Ihre Aufgaben:

  • regelmäßige Präsenz an Treffpunkten junger Menschen im öffentlichen Raum

  • aktive Kontaktaufnahme zu Einzelpersonen und Gruppen

  • Aufbau und Pflege vertrauensvoller Beziehungen

  • niedrigschwellige Begleitung und Unterstützung im Lebensumfeld der Zielgruppe

  • frühzeitiges Erkennen von Problemlagen und Unterstützungsbedarfen

  • individuelle Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von zehn bis 27 Jahren

  • Unterstützung bei persönlichen, familiären, schulischen oder beruflichen Fragestellungen

  • Begleitung in Krisensituationen

  • Vermittlung geeigneter Hilfsangebote und Aufbau individueller Unterstützungsnetzwerke

  • Zusammenarbeit mit Behörden, Beratungsstellen und weiteren Institutionen

  • Initiierung, Planung und Durchführung von Präventions- und Beteiligungsprojekten

  • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Sucht, Gewalt, Medienkompetenz, Radikalisierungsprävention, mentale Gesundheit, Antidiskriminierung und Konfliktbewältigung

  • Förderung von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe junger Menschen

  • enge Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertagesstätten, Jugendamt, Schulsozialarbeit, Polizei, Beratungsstellen, Vereinen, freien Trägern und weiteren Kooperationspartnern

  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Angebotsstruktur der Kinder- und Jugendhilfe

  • Initiierung gemeinschaftlicher Projekte sowie Förderung des sozialen Zusammenhalts im Gemeinwesen

  • Mitwirkung an sozialräumlichen Entwicklungsprozessen und Konfliktmoderation

  • Dokumentation der Beratungs-, Projekt- und Netzwerkarbeit

  • Erstellung von Sachberichten und statistischen Auswertungen

  • Mitwirkung bei der Evaluation und konzeptionellen Weiterentwicklung der mobilen aufsuchenden Jugendarbeit

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung oder einen vergleichbaren Hochschulabschluss

  • Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit oder Jugendsozialarbeit

  • Kenntnisse oder Erfahrungen im Bereich Streetwork bzw. sozialräumlicher Arbeit sind wünschenswert

  • ausgeprägte Kommunikations-, Beratungs- und Konfliktlösungskompetenz

  • hohe soziale und interkulturelle Kompetenz sowie Empathie

  • selbstständige, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise

  • physische und psychische Belastbarkeit, Flexibilität und Organisationsgeschick

  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten einschließlich Abend- und gelegentlicher Wochenenddienste

  • Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft, den privaten PKW für dienstliche Fahrten einzusetzen

Der Arbeitgeber bietet:

  • eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche und sinnstiftende Tätigkeit mit großem Gestaltungsspielraum

  • Mitarbeit in einem engagierten Team innerhalb des Fachbereiches Kultur, Jugend und Soziales

  • eine leistungsgerechte Vergütung nach TVöD-SuE sowie tariflich vereinbarte Sonderzahlungen (Jahressonderzahlung, Leistungsentgelt etc.)

  • Vorteile im Sozial- und Erziehungsdienst (Regenerationstage, SuE-Zulage, Umwandlungstage)

  • betriebliche Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte

  • 30 Tage Urlaub im Jahr sowie zusätzlich bezahlt frei am 24.12. und 31.12.

  • vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Fahrradleasing im Rahmen der Entgeltumwandlung

Schwerbehinderte Menschen werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie bereits im Bewerbungsschreiben auf eine Schwerbehinderung hin und fügen Sie eine Kopie des entsprechenden Nachweises bei.

Die Stadt Parchim fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten (m/w/d) und begrüßt Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Bewerberinnen und Bewerber, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben – z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr als einem Bereich der kommunalen Gefahrenabwehr – können bei ansonsten gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt Berücksichtigung finden.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate sowie weitere ausschreibungsrelevante Nachweise) senden Sie bitte bis zum 16. August 2026 vorzugsweise per E-Mail und im PDF-Format an: E-Mail Link: bewerbungen@parchim.de oder in Papierform an die

Stadt Parchim
Sachgebiet Personalwesen
Schuhmarkt 1
19370 Parchim

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen die Sachgebietsleiterin Frau Prediger unter Tel. (03871) 71- 420 gerne zur Verfügung. Für Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich gern an Frau Griewaldt aus dem Sachgebiet Personalwesen unter Tel. (03871) 71-455.

Niedersachsen

Projektmitarbeiterin bzw. -mitarbeiter für Online-Extremismusprävention (90 %)

Hannover

AVP – Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e.V. ist ein nach 75§ KJHG anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Hannover, der sich für die Bildung und Erziehung von jungen Menschen unter Einbezug ihrer Familien einsetzt. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen frühkindliche Bildung, Sozialarbeit, humanitäre Hilfe und Demokratieförderung.

AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.

Ihre Aufgaben:

  • Interaktion mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozialen Netzwerken: Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen unter Anwendung von KI-gestützten Verfahren.

  • Beratung und Sensibilisierung junger Menschen im digitalen Raum zu den Gefahren extremistischer Ideologien.

  • Entwicklung und Erprobung innovativer Präventionsstrategien und zielgruppengerechter Maßnahmen in sozialen Netzwerken.

  • Nutzung und Weiterentwicklung von KI-gestützten Verfahren zur Online-Prävention und zum Monitoring von Radikalisierungstendenzen.

  • Koordination und Anleitung von Kolleginnen bzw. Kollegen bei der Erstellung von Online-Content und der Durchführung von Online-Interaktionen.

  • strategische Unterstützung der Projektleitung bei der Weiterentwicklung der Präventionsmaßnahmen und des Projekts.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor/Diplom/Magister) im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (z. B. Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik).

  • umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit, im Projektmanagement und in der Prozesssteuerung.

  • Expertise im Umgang mit Medien, fundierte Kenntnisse zu KI-Anwendungen und Interesse an aktueller Jugendkultur.

  • sehr gute interkulturelle Kompetenz sowie Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen.

  • Kenntnisse im Bereich islamistisch begründeter Extremismus.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.

  • professionelles und sicheres Handeln in verschiedenen Kontexten.

Der Arbeitgeber bietet:

  • die Möglichkeit, in einem innovativen Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet

  • Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung

  • die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam

  • regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert

  • betriebliche Weiterbildung

  • Firmenevents

  • Firmenhandy

  • Homeoffice-Möglichkeit

Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigt unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte AVP Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.

Bei Interesse übersenden Sie Ihre Unterlagen inklusive Anschreiben, Lebenslauf und entsprechenden Nachweisen per E-Mail oder postalisch an:
AVP – Akzeptanz – Vertrauen – Perspektive e.V.
Hansaallee 247a
40549 Düsseldorf
0211 - 52 02 73 0
E-Mail: E-Mail Link: bewerbung@a-v-p.org

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Online Streetworker in der Extremismusprävention (80 %)

Hannover

AVP – Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e.V. ist ein nach 75§ KJHG anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Düsseldorf, Neuss, Berlin, Hannover und Hamburg, der sich für die Bildung und Erziehung von jungen Menschen unter Einbezug ihrer Familien einsetzt. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen frühkindliche Bildung, Sozialarbeit, humanitäre Hilfe und Demokratieförderung.

AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.

Ihre Aufgaben:

  • Interaktion mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozialen Netzwerken: Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen unter Anwendung von KI-gestützten Verfahren.

  • Beratung und Sensibilisierung junger Menschen im digitalen Raum zu den Gefahren extremistischer Ideologien.

  • Entwicklung und Erprobung innovativer Präventionsstrategien und zielgruppengerechter Maßnahmen in sozialen Netzwerken.

  • Nutzung und Weiterentwicklung von KI-gestützten Verfahren zur Online-Prävention und zum Monitoring von Radikalisierungstendenzen.

  • Koordination und Anleitung von Kolleginnen bzw. Kollegen bei der Erstellung von Online-Content und der Durchführung von Online-Interaktionen.

  • strategische Unterstützung der Projektleitung bei der Weiterentwicklung der Präventionsmaßnahmen und des Projekts.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) in Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik oder einer vergleichbaren Fachrichtung.

  • mehrjährige Erfahrung in der projektbezogenen Jugendarbeit, idealerweise im Bereich der Extremismusprävention.

  • hohe Medienkompetenz sowie fundierte Kenntnisse in der Anwendung von KI und digitalen Tools.

  • umfassende interreligiöse Kenntnisse sowie sehr gute interkulturelle Kompetenz und Sensibilität.

  • Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung innovativer Präventionsstrategien, insbesondere im digitalen Raum.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.

Der Arbeitgeber bietet:

  • die Möglichkeit, in einem Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet

  • Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung

  • die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam

  • regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert

  • betriebliche Weiterbildung

  • flexible Arbeitszeiten

Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigt unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte AVP Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.

Bei Interesse übersenden Sie Ihre Unterlagen inklusive Anschreiben, Lebenslauf und entsprechenden Nachweisen per E-Mail oder postalisch an:
AVP – Akzeptanz – Vertrauen – Perspektive e.V.
Hansaallee 247a
40549 Düsseldorf
0211 - 52 02 73 0
E-Mail: E-Mail Link: bewerbung@a-v-p.org

Mehr Informationen über diese Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Ambivalenz und Karrierewege“

Bielefeld

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) wurde 1996 in Bielefeld gegründet mit dem Ziel eine Lücke in der interdisziplinären Konflikt- und Gewaltforschung zu schließen. Mittlerweile ist das IKG eine der führenden deutschen Forschungseinrichtungen in diesem Bereich und bietet eine umfassende Struktur für interdisziplinäre Theorieentwicklung und empirische Forschung zu politisch und gesellschaftlich relevanten Phänomenen um Konflikte und Gewalt sowie ihren Implikationen für sozialen Zusammenhalt, Partizipation, Demokratie und Frieden.

Das Forschungsprojekt „Ambivalenz und Karrierewege: Eine empirische Studie zur Durcharbeitung biografischer Krisen junger Männer zwischen Erfolgsparcours und Street-Jihadi-Spektrum“ untersucht, wie junge Männer aus marginalisierten Milieus Erfahrungen von Exklusion und epistemischer Gewalt verarbeiten und welche biografischen Folgen unterschiedliche kulturelle und religiös-politische Deutungsangebote haben. Im Mittelpunkt stehen biografische Weggabelungen, die in Kriminalität, politischen und gewaltbereiten Salafismus, sozial-kreative Wege oder Bildungsaufstiege münden. Auf Grundlage von 76 lebensgeschichtlichen Interviews wird rekonstruiert, unter welchen sozialen und kulturellen Bedingungen junge Männer diese unterschiedlichen Lebensverläufe einschlagen, fortführen, abbrechen oder wechseln. Analysiert wird zudem, welche Rolle kulturelle Skripte wie Rap-Texte oder ideologische Narrative bei der Bewältigung biografischer Krisen spielen.

Methodisch basiert das Projekt auf einem rekonstruktiven Forschungsdesign der Grounded Theory und verbindet biografisch-narrative Interviews mit der Analyse subkultureller Dokumente. Ziel ist die Entwicklung einer Typologie, die unterschiedliche Karriereverläufe und ihre Entstehungsbedingungen erklärt. Damit leistet das Vorhaben einen Beitrag zum Verständnis der Wechselwirkungen zwischen sozialer Benachteiligung und individueller Sinnstiftung in der postmigrantischen Gesellschaft. Die Ergebnisse werden zudem gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Jugendarbeit und Präventionspraxis für den Wissenstransfer aufbereitet.

Das Projekt wird von Denis van de Wetering (IKG Bielefeld) in enger Kooperation mit Dr. Felix Roßmeißl (HS Fulda) durchgeführt. Die Position richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen mit ersten Forschungserfahrungen.

Ihre Aufgaben:

  • eigenständige Auswertungen des vorhandenen qualitativen Datenmaterials (30 %)

  • Unterstützung, Teilnahme und Mitwirkung an der Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse auf Fachtagungen und in Fachgesprächen (20 %)

  • Konzeption und Durchführung eines Abschlussworkshops mit Akteur*innen der Interventions- und Präventionspraxis (10 %)

  • Erstellung von peer-reviewten Fachartikeln und Policy Papers (15 %)

  • Verfassen des Abschlussberichts (5 %)

  • Mitarbeit an dem Aufbau und der Pflege der digitalen Infrastruktur zur projektbezogenen Kommunikation, Dokumentation und Publikation beteiligt (20 %)

  • insbesondere die Content-Management-Systeme zur Pflege der Projektwebsite sowie digitale Tools für Social-Media- und Community-Management zur koordinierten Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation mit relevanten Praxis- und Fachakteurinnen und -akteuren

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in den Bereichen Sozialwissenschaften, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Kriminologie oder verwandten Disziplinen

  • Erfahrungen in der empirischen Sozialforschung, beispielsweise im Rahmen von Forschungsprojekten, Abschlussarbeiten oder wissenschaftlichen Tätigkeiten

  • Interesse an den Themen soziale Ungleichheit, Jugend, Devianz, Radikalisierung, Gewalt oder Bildungsverläufe

  • Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und zur eigenständigen Organisation von Arbeitsprozessen

  • Bereitschaft, sich in komplexe theoretische und empirische Forschungszusammenhänge einzuarbeiten

  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

  • Fähigkeit zur und Interesse an Teamarbeit sowie Freude am wissenschaftlichen Austausch

  • Erfahrungen im Umgang mit qualitativen Daten und Auswertungsmethoden (z. B. Inhaltsanalyse) sowie die Bereitschaft, sich in weiterführende rekonstruktive qualitative Auswertungsverfahren einzuarbeiten

  • sicherer Umgang mit gängigen Auswertungsprogrammen (z. B. MAXQDA)

  • sicherer Umgang mit Content-Management-Systemen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit, internen Projektkommunikation sowie zur Dokumentation und Wissenssammlung (z. B. WordPress und Sophora)

  • sicherer Umgang mit EDV-gestützter Gestaltung von Präsentationen und der Visualisierung von Forschungsbefunden (z. B. Canva, Photoshop)

  • Interesse an biografischer Forschung sowie an Fragen sozialer Benachteiligung, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe

  • Erfahrungen im wissenschaftlichen Schreiben und Präsentieren

  • Erfahrung in der adressat*innengerechten und niedrigschwelligen Kommunikation wissenschaftlicher Befunde im Spannungsfeld von Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit

  • Interesse an einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung im Themenfeld des Projekts oder angrenzender Forschungsbereiche

Das bietet der Arbeitgeber:

  • Vergütung nach E13 TV-L

  • befristet bis zum 31. März 2028 (§ 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)

  • Teilzeit 65 %

  • interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten

  • Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

  • flexible Arbeitszeiten

  • 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche

  • grundsätzliche Möglichkeit zum mobilen Arbeiten

  • gute Verkehrsanbindung

  • betriebliche Zusatzversorgung (VBL)

  • kollegiale Zusammenarbeit

  • offene und angenehme Arbeitsatmosphäre

  • spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten

  • modernes Arbeitsumfeld mit digitalen Prozessen

  • vielfältige Angebote (Mensa, Cafeteria, Restaurants, Uni-Shop, Geldautomaten etc.)

Bewerbungen werden erbeten bis zum 30. Juli 2026.

Für mehr Informationen zur Stelle klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler

Bonn

Die eva ist ein sozialer Betrieb und verfolgt das Ziel, Menschen beruflich und gesellschaftlich zu integrieren. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Projekte unterstützt und begleitet der Verein Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben.

„Wegweiser“ ist ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen islamistischen Extremismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die individuelle Beratung. Sie steht Betroffenen sowie Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. „Wegweiser“ arbeitet bei Bedarf eng mit Netzwerkpartnern zusammen, darunter Beratungsstellen, Ämter, Moscheegemeinden, Polizei und weitere.

Darüber hinaus ist die Sensibilisierung und Information von Jugendlichen sowie von denen, die im Bildungs- und Integrationsbereich mit jungen Menschen arbeiten, wichtiger Bestandteil des Programms. „Wegweiser“ bietet darüber hinaus allen, die an den Themen Islamismus und Prävention interessiert sind, Vorträge und Workshops an. Das Programm beinhaltet zudem ein Online-Beratungsangebot.

Koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in Bonn, im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis ist die eva.

Ihre Aufgaben:

  • individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für gefährdete junge Menschen, ihre Angehörigen, Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren – persönlich, telefonisch oder auch online (Mail, Chat)

  • Entwicklung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen und Workshops

  • individuelle sozialpädagogische Unterstützung und Begleitung von direkt und indirekt Betroffenen

  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen, Ämtern u. ä.

  • Online-Beratung im Rahmen des Wegweiser Präventionsprogramms (Wegweiser Online-Chat)

  • programmbezogene administrative Tätigkeiten

Ihr Profil:

  • ein abgeschlossenes Studium der Islamwissenschaft

  • Erfahrungen in der Präventionsarbeit sowie in der Arbeit mit Jugendlichen, Einzel- und Gruppenarbeit, Onlineberatung sind wünschenswert

  • Wissen über das Themenfeld Islam/Muslime in Deutschland und islamistische Strömungen auch in Bezug auf Inhalte, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda.

  • Zuverlässigkeit, Empathie, interkulturelle Kompetenzen, Flexibilität

  • Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten

  • hohe Mobilität, Führerschein erwünscht

  • gute Sprachkenntnisse in Deutsch für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung

  • türkische oder arabische Sprachkenntnisse wünschenswert

  • Bereitschaft zu gelegentlicher Arbeit in Abendstunden und an Wochenenden

Der Arbeitgeber bietet:

  • einen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung

  • geregelte Arbeitszeiten ohne Überstunden

  • Gehalt nach Tarif TV Köln Arbeit

  • betriebliche Altersvorsorge

  • Zuschuss zum Deutschlandticket

  • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten

  • gute Erreichbarkeit mit dem Kfz und den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Teamevents

  • Zuschuss zu Mitgliedschaft bei Urban Sports Club

  • Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern

Die eva fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeotgeber begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Der Infodienst Radikalisierungsprävention bietet Informationen zur Prävention von Islamismus, zu Radikalisierung und Extremismus sowie zu Deradikalisierung: Interner Link: www.bpb.de/infodienst.