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Stellenangebote | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Stellenangebote Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 11 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Stellenangebote aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

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Übersicht

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Berlin

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Nordrhein-Westfalen

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

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Berlin

OSINT-Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter

Berlin

Sie wollen mit Ihrem Job mehr bewegen und Sicherheit gewährleisten? Als große Sicherheitsbehörde bietet die Bundespolizei Ihnen dafür alle Chancen und Möglichkeiten, denn bei der Bundespolizei wirken Sie aktiv an der deutschen Sicherheitsarchitektur mit.

Ihre Aufgaben:

  • einsatzbezogene Auswertung/Analyse im Kontext Internetauswertung

  • Gewinnung und Auswertung von Informationen aus dem In- und Ausland

  • Erfassung und Recherche in polizeifachlichen IKT-Verfahren

  • systematische und gezielte Beschaffung von frei verfügbaren Informationen im gesamten Spektrum der öffentlich zugänglichen Informationsquellen

  • Initiierung/Erstellung und Präsentation von operativen und bei Bedarf strategischen Auswerteprodukten

  • Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Behörden

  • Verwendung in den Führungsstäben anlässlich besonderer Einsatzlagen

Ihr Profil:

  • Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst, möglichst erworben durch den erfolgreichen Abschluss der Laufbahnausbildung an der Hochschule des Bundes oder einer vergleichbaren Hochschule (Bachelor oder Diplom FH) oder

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich der Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften, der Kriminalistik oder der Informationswissenschaften und eine mindestens 18-monatige einschlägige Berufserfahrung in diesem oder einem vergleichbaren Bereich (Sollten Sie noch nicht über die notwendige Berufserfahrung verfügen, können Sie diese beim Arbeitgeber erlangen.) oder

  • Sie sind bereits Beamter/-in maximal der Besoldungsgruppe (Bes.Gr.) A11 Bundesbesoldungsordnung (BBesO) im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst

  • praktische Erfahrung in der Analyse offener Quellen im Internet, phänomenologische Kenntnisse im Bereich Terrorismus/Extremismus

  • Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen und Mitarbeit in Führungsstäben und

  • Englischkenntnisse auf dem Leistungsniveau B2

  • Sprachkenntnisse in Französisch und/oder Arabisch

  • eigenverantwortliches, selbstständiges Arbeiten

  • Belastbarkeit

  • ausgeprägte Teamfähigkeit

Das bietet der Arbeitgeber:

  • einen sinnstiftenden Job in einer Bundesbehörde, krisensicher und mit spannenden, vielseitigen sowie herausfordernden Aufgaben

  • eine Stellenzulage in Höhe von 110 Euro

  • individuelle sowie bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

  • Zuschuss zum DeutschlandJobTicket

  • flexible Arbeitszeitgestaltung (von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr leisten)

  • 30 Tage Urlaub, Gewährung von Gleittagen, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei, flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten

Da Sie verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb der Bundespolizei wahrnehmen werden, ist die Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung notwendig.

Sofern die Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Probe nicht oder noch nicht vorliegen, ist eine unbefristete Einstellung als Tarifbeschäftigte bzw. Tarifbeschäftigter vorgesehen. Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Bestimmungen des TV EntgO Bund (Tarifvertrag über die Entgeltordnung des Bundes) voraussichtlich in TVöD E11.

Sie sind bereits verbeamtet? Außerhalb der Bundespolizei steht zur Unterlegung des ausgeschriebenen Dienstpostens lediglich eine Planstelle der Wertigkeit der Besoldungsgruppe A 11 BBesO zur Verfügung. Bewerberinnen und Bewerber externer Behörden können demzufolge nur bis zur Besoldungsgruppe A 11 BBesO Berücksichtigung finden.

Egal ob Frau oder Mann, der Arbeitgeber schätzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freut sich, wenn noch mehr Frauen das Team verstärken. Aus diesem Grund sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen. Bei gleicher Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes vorrangig berücksichtigt.

Menschen mit Behinderungen werden nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX und der Bundespolizei-Inklusionsvereinbarung bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bei dieser Ausschreibung kann sich ein Ehrenamt positiv auswirken.

Bewerbungen sind bis zum 14. Oktober 2026 möglich unter Externer Link: diesem Link.

Workshopleiterin bzw. Workshopleiter Demokratieförderung & Extremismusprävention

Die Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention – MIND Prevention gGmbH wurde 2017 durch Ahmad und Beatrice Mansour gegründet. Prävention von Extremismus und Antisemitismus sowie der Einsatz für Gleichberechtigung stehen im Zentrum der Arbeit. Entsprechend des Leitmotivs "Freiheit beginnt im Kopf" entwickelt und realisiert der Träger Workshops, Fortbildungen und digitale Konzepte, in denen bzw. mit denen geübt und gelernt werden kann, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen und kritisch zu denken.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine Workshopleiterin bzw. ein Workshopleiter zunächst auf zwei Jahre befristet, in Voll- oder Teilzeit, gesucht.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung von bundesweiten Workshops zur Demokratieförderung und Extremismusprävention für Jugendliche und junge Erwachsene an Bildungseinrichtungen entsprechend der MIND-Methode

  • Vor- und Nachbereitung der Workshops (z. B. Dokumentation des Workshopverlaufes über einen hierfür entwickelten Fragebogen)

  • Durchführung von bundesweiten Fortbildungen mit dem Ziel der Demokratieförderung und Extremismus- sowie Islamismusprävention für pädagogisches und psychosoziales Fachpersonal entsprechend dem Train-the-Trainer-Ansatz

  • Entwicklung von Konzepten, Workshop- und Fortbildungsinhalten

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium (FH/Uni) in Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Psychologie bzw. vergleichbares Studienfach oder abgeschlossene Berufsausbildung in einem vergleichbaren Bereich

  • Berufserfahrung in pädagogischer Arbeit mit Jugendlichen

  • Selbstreflexion und Bereitschaft, die eigene Biografie mit in die Workshops einfließen zu lassen

  • Reisebereitschaft

  • interkulturelle Kompetenzen und Freude bei der Arbeit mit unterschiedlichen Menschen

  • Freundlichkeit und eine gewinnende Art

  • sehr gute Deutschkenntnisse und idealerweise weitere Sprachkenntnisse (z. B. in Arabisch, Türkisch, Russisch, Persisch oder Spanisch)

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine Vergütung in Anlehnung an TV-L E11 und TVöD E13, je nach Einstufung und Berufserfahrung

  • betriebliche Altersvorsorge

  • Arbeitgeberzuschuss zur Firmenfitness bei Urban Sports Club und Wellhub

  • 30 Tage Urlaub bei Vollzeittätigkeit, zusätzlich Heiligabend und Silvester frei

  • flexible Arbeitszeiten

  • individuelle Fortbildungsmöglichkeiten

  • Job mit Sinn und regelmäßigen Team-Events

  • sehr gute Verkehrsanbindung mit BVG und PKW ans Büro und kostenlose Parkplätze

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Referentin bzw. Referent der Arbeitsgruppe III C 1 - Strategische Steuerung der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus, der Deradikalisierung und der Radikalisierungsprävention

Berlin

Das Land Berlin ist mit ca. 136.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Region. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ist mit ihrem Dienstsitz im Alten Stadthaus in Berlin-Mitte Arbeitgeberin für rund 1.900 Beschäftigte. Mit der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr als den nachgeordneten Behörden sorgt der Arbeitgeber täglich für die Sicherheit der Menschen in der Stadt. Zu den Aufgaben der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gehören außerdem die Organisation von Wahlen sowie der Schutz der Bevölkerung vor Katastrophen. Zuständig für Sport, unterstützt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport den Breiten- sowie Spitzensport und organisieren hochkarätige Sportveranstaltungen für Berlin. Mit dem Landesamt für Einwanderung und dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten erbringt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Für das gesamte Land Berlin gewinnt und betreut sie die Nachwuchskräfte und leistet so einen wesentlichen Beitrag zu der Zukunft des öffentlichen Dienstes der Stadt.

Ihre Aufgaben:

  • Prüfung, Bewertung und Aufbereitung von Sachverhalten im islamistischen Terrorismus

  • Analyse und Auswertung des aktuellen akademischen Forschungsstandes, Erkennen von Trends, Aufbereitung von (polizeilichen) Lagebildern und Statistiken sowie Nutzbarmachung der Erkenntnisse im Rahmen des Aufgabengebietes

  • Koordinierung und Strukturierung von Initiativen, Projekten und Maßnahmen zur Deradikali-sierung und Radikalisierungsprävention im Land Berlin

  • Konzipierung und Durchführung von Fachvorträgen

  • Stellvertretende Leitung sowie Mitarbeit in der Geschäftsstelle des Deradikalisierungsnetz-werkes (DeRadNet) sowie der Rückkehrkoordination

  • Vernetzung und Austausch mit wissenschaftlichen Akteuren sowie Austausch und Abstimmung zwischen den Sicherheitsbehörden, insbesondere Polizei und Verfassungsschutz, anderen staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren

  • Gremienarbeit und Erstellen von Vorlagen, Reden und Grußworten sowie Bearbeitung von Anfragen mit Themenbezug

  • Beteiligung an ressort- und institutionsübergreifenden Koordinierungs- und Beratungsgremien auf Landes- und Bundesebene und Teilnahme an internationalen Austauschformaten

  • Planung, Durchführung und Moderation von Veranstaltungen

  • Bearbeitung der Inhalte der bzw. Teilnahme an Sitzungen der Landeskommission Berlin gegen Gewalt zu den Themenfeldern Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention

  • Fachaufsichtliche Begleitung und Steuerung polizeilicher Maßnahmen im Phänomenbereich Islamismus einschließlich Gefährdermanagement

  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Ihr Profil:

  • Beamtinnen und Beamte müssen die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst, Laufbahnzweig nichttechnischer Verwaltungsdienst erfüllen.

  • Tarifbeschäftigte müssen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Universität, Master, Staatsprüfung oder vglb. Studienabschlüsse) der Sozialwissenschaften, Islamwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften oder Politikwissenschaften verfügen.

  • Kenntnisse im Bereich Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention

  • Fremdsprachenkenntnisse (Englisch, Sprachniveau mindestens B2)

Der Arbeitgeber bietet:

  • modernes Gesundheitsmanagement und präventive Angebote für alle Lebenslagen

  • wertschätzendes, diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld

  • Work-Life-Balance

  • gute Verkehrsanbindung

  • Firmenticket

  • abgestimmte Fortbildungsangebot

  • Entgelt analog TV-L E 13

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei bestehender Unterrepräsentanz und gleichwertiger Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) bevorzugt berücksichtigt. Der Arbeitgeber schätzt und fördert die Vielfalt und Chancengleichheit und heißt daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.

Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober 2026 möglich unter Externer Link: diesem Link.

Hamburg

Beraterin/Bildungsreferentin bzw. Berater/Bildungsreferent für das Legato Beratungsteam

Hamburg

Legato – Systemische Ausstiegsberatung – Fachberatungsstelle für religiös begründete Konflikte bietet Beratungs- und Begleitungsangebote für Angehörige, Jugendliche und junge Erwachsene aus dem „radikalisierten Milieu“, die möglicherweise eine gewaltorientierte Religionsauslegung vertreten oder sich einer Gruppe zugehörig fühlen, in der eine solche Religionsauslegung dominiert, und sich im besten Fall von dieser distanzieren wollen. Bestandteil des Projektes ist zudem die Fachberatung für Fachkräfte und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren im sozialen Umfeld der Zielgruppe sowie das Durchführen von Informationsveranstaltungen und Fortbildungen. Das Projekt ist in Hamburg Altona angesiedelt. Ab 2027 wird im eine Chatberatung aufgebaut und Fortbildungen zum Thema Social Media Kompetenz entwickelt sowie durchgeführt, speziell dafür sucht der Arbeitgeber nach Expertise. Der Arbeitgeber erwartet von Bewerberinnen bzw. Bewerbern nicht, dass Sie in beiden Fachgebieten Erfahrung und Expertise mitbringen, aber in einem.

Ihre Aufgaben:

  • Aufbau, Bewerbung und Betreiben einer Chatberatung für radikalisierungsgefährdete v.a. junge Menschen

  • Fortbildung von Hamburger Fachkräften im Themenfeld Social Media Kompetenz und Online-Radikalisierung

  • Unterstützung bei der Beratung von radikalisierungsgefährdeten Personen, deren Angehörigen und Fachkräften

  • Netzwerkarbeit

  • Teilnahme und Mitwirkung an Arbeitskreisen in Hamburg und gelegentliche Dienstreisen im Bundesgebiet

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes, inhaltlich passendes (Fach-)Hochschulstudium

  • Berufserfahrung im Kontext Chat-/ Onlineberatung oder in der Erwachsenenbildung, möglichst mit inhaltlichem Bezug zu Social Media

  • Ausbildung in systemischer Beratung bzw. gute Kenntnisse der systemischen Arbeit

  • Erfahrung und Kompetenzen in der Arbeit mit Jugendlichen

  • Fähigkeit zum selbstständigen und selbstorganisierten Arbeiten

  • Reflexionsbereitschaft, Belastbarkeit, Abgrenzungs- und Selbstfürsorgefähigkeit

  • Lust und Fähigkeit zur Netzwerkarbeit

  • Konflikt- und Kooperationsfähigkeit sowie eine krisenerprobte Gelassenheit

Der Arbeitgeber bietet:

  • professionelle Begleitung durch Teamsitzungen, Fallintervision und Supervision

  • Die Arbeit in einem Verbund, der die kontinuierliche Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes der Radikalisierungsprävention unterstützt und trägt

  • Möglichkeit der teilweise flexiblen Arbeitszeitgestaltung und Homeoffice

  • Der Tätigkeit angemessene Vergütung

  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

  • Übernahme der Kosten des Deutschlandtickets durch den Arbeitgeber

  • betriebliche Altersvorsorge

  • 30 Tage Urlaub + 2 zusätzliche Feiertage (Heiligabend und Silvester)

  • Möglichkeit des Job Rad Leasings

Der Arbeitgeber schätzt Vielfalt und begrüßt Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion / Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Bewerben können Sie sich bis zum 11. Oktober 2026. Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftliche/sozialpädagogische Fachkraft (50 %)

Dortmund

Mit rund 100 Mitarbeitenden in fünf Städten und vielfältigen Kompetenzen setzt sich das Multikulturelle Forum seit mehr als 40 Jahren für Chancengleichheit, Antidiskriminierung, Demokratie und Selbstbestimmung ein. Anhand ausgewählter Stadteile in Dortmund und Augsburg untersucht das Projekt, wie lokale Bedingungen und Strukturen die Entstehung von Radikalisierungsprozessen beeinflussen und welche Ressourcen und Ansätze vor Ort zur Prävention genutzt werden können. Dabei werden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Präventionsarbeit verbunden, der Ansatz in den zwei Pilotstadtteilen erprobt und wissenschaftlich begleitet.

Ihre Aufgaben:

  • Aufarbeitung bestehender Ansätze zur Islamismusprävention und sozialraumorientierter Sozialer Arbeit

  • Analyse lokaler Strukturen und sozialer Netzwerke in der Dortmunder Nordstadt zur Identifikation relevanter Ressourcen und Herausforderungen in enger Zusammenarbeit mit der FH Münster

  • Pflege lokaler Kooperationsstrukturen sowie der Austausch mit relevanten Akteuren im Stadtteil

  • gemeinsame Entwicklung und Umsetzung einer sozialräumlichen Präventionsstrategie

  • Beobachtung lokaler und digitaler Dynamiken zur Früherkennung potenzieller Radikalisierungstendenzen

  • Mitwirkung an Interventionsmaßnahmen bei konkreten Radikalisierungsentwicklungen

  • selbstständige Organisation von Workshops

  • Mitwirkung am Wissenstransfer sowie an der Entwicklung von Materialien für die Präventionspraxis

Ihr Profil:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Soziale Arbeit, Sozial-/Islamwissenschaften oder Vergleichbares)

  • Kenntnisse/Erfahrungen in der Radikalisierungsprävention und/oder der sozialraumorientierten Arbeit

  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Workshops

  • ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit, selbstständige und strukturierte Arbeitsweise

  • Interesse und Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Der Arbeitgeber bietet:

  • ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit viel Raum für eigene Ideen

  • Zusammenarbeit in einem interdisziplinär und multikulturell zusammengesetzten Team

  • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und gute Work-Life-Balance

  • Vergütung nach TV-L 10 zzgl. ermäßigtes Deutschlandticket

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Bei Interesse richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer H 1.16 per E-Mail an E-Mail Link: bewerbung@multikulti-forum.de, Ansprechperson für Rückfragen: Dr. Anna Klie, 0176 1055 7821.

Beschäftigte bzw. Beschäftigter im Bereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug

Die JVA Heinsberg ist eine Anstalt des Jugendvollzuges (Straf- und Untersuchungshaft), die über 514 Plätze im geschlossenen Vollzug und 48 Haftplätze im offenen Vollzug verfügt. Nähere Informationen über die Behörde können der Internet-Präsentation unter Externer Link: www.jva-heinsberg.nrw.de entnommen werden.

Beschäftigte oder Beschäftigter im Bereich der Radikalisierungsprävention in der Justizvollzugsanstalt Heinsberg zur fachkundigen Betreuung und Begleitung von Inhaftierten. Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Personen, die aufgrund persönlicher Krisen, Orientierungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung besonders anfällig für politische oder religiöse Radikalisierung sein könnten. Dabei steht insbesondere die Förderung der Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen sowie die Unterstützung von Distanzierungsprozessen bei extremistischen Inhaftierten im Fokus der Arbeit.

Ihre Aufgaben:

  • Betreuung und Behandlung von Straf- und/oder Untersuchungsgefangenen

  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Angebote zur Verhinderung des Einstiegs in extremistische Gruppierungen

  • Einzelberatung einstiegsgefährdeter und ausstiegwilliger Inhaftierter und deren Angehörige

  • Kooperation mit dem Fachbereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug Nordrhein-Westfalen, Aussteigerprogrammen in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft, Migrationsfachdiensten in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft, Migrationsfachdiensten der freien Wohlfahrtsverbände, Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

  • Aufbau eines Netzwerkes zur Prävention des Einstiegs in extremistische Gruppierungen

  • Unterstützung und Beratung von Bediensteten bei Fragen zur Radikalisierung

  • Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung der Bediensteten zum Themenschwerpunkt Radikalisierung und Extremismus

  • Mitwirkung bei der Aufstellung, Durchführung und Weiterentwicklung von Vollzugsplänen

  • Mitwirkung an sonstigen vollzuglichen Entscheidungen und Teilnahme an Vollzugskonferenzen

  • Mitwirkung bei Psychosozialer Kriseninterventionen

  • Mitwirkung bei Mediation bei kultur- und/oder sprachbedingten Konflikten

  • Mitwirkung bei der Entwicklung niedrigschwelliger, sprachungebundener Betreuungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote

  • Mitwirkung bei der Organisation der Zusammenarbeit mit Anstaltsgeistlichen und Vertretern verschiedener Religionen und Kirchen sowie mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern

  • Mitwirkungsaufgaben können bei der fachlichen Bezug auch zur federführenden Erledigung übertragen werden

  • Mitwirkung in anstaltsinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen (intern)

  • Mitwirkung in fachspezifischen Arbeitsgruppen (extern)

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine unbefristete Anstellung in Vollzeit (mit Option auf Teilzeit)

  • ein Entgelt nach TV-L S 15

Bewerbungen sind möglich bis zum 31. Oktober 2026. Zur Bewerbung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

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