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Bleiben Sie auf dem Laufenden im Arbeitsfeld Radikalisierungsprävention! Termine, Stellen, News, Materialien, Videos & neue Hintergrund-Beiträge des Infodienst Radikalisierungsprävention – alle sechs Wochen per E-Mail.
Übersicht
Zu den Stellenangeboten gelangen Sie, indem Sie auf den Titel des Angebots klicken.
Baden-Württemberg
- Interner Link: Mehrere Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter im Bereich Auswertung
Stuttgart
Landesamt für Verfassungsschutz
Bayern
- Interner Link: Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter im Bereich Schulprävention der BIGE
Nürnberg
Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
Hessen
- Interner Link: Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)
Frankfurt am Main
Deutsches Rotes Kreuz Bezirksverband Frankfurt am Main
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Wissenschaftliche Referentin bzw. wissenschaftlicher Referentin (75 bzw. 50 %)
Köln
AJS NRW
- Interner Link: Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Köln
Bundesamt für Verfassungsschutz
Sachsen
- Interner Link: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter
Görlitz
Hochschule Zittau
Schleswig-Holstein
- Interner Link: Projektmitarbeiterin bzw. Projektmitarbeiter für „diyalog – Bildungs- und Informationsstelle Auslandsbezogener Extremismus“ (87,5 %)
Kiel
Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.
Baden-Württemberg
Mehrere Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter im Bereich Auswertung
Stuttgart
Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württemberg beobachtet verfassungsfeindliche Bestrebungen und sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten und unterrichtet die politisch Verantwortlichen sowie die Bürgerinnen und Bürger über drohende Gefahren. Sie können Ihren Beitrag zum Schutz der Demokratie leisten und Teil des Teams im LfV werden.
Ihre Aufgabe:
Auswerten und analytisches Aufbereiten von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen im jeweiligen Phänomenbereich bzw. über sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht
Erstellen von Aktenvermerken, Lagebildern und Berichten für verschiedene Zielgruppen
offenes und verdecktes Beschaffen von Informationen im Internet
Recherchieren nach Hasspropaganda und Gewaltaufrufen im Netz
Prüfen, Initiieren und Begleiten des Einsatzes nachrichtendienstlicher Mittel, beispielweise
Observationen oder Telekommunikationsüberwachung
Kooperation und Austausch mit anderen Behörden, insbesondere innerhalb des Verfassungsschutzverbundes sowie mit der Polizei
Ihr Profil:
analytisches Denkvermögen und strukturierte Arbeitsweise, auch unter Zeitdruck
präzise schriftliche Ausdrucksweise
besonderes Interesse an Politik und Zeitgeschehen, sehr gute Allgemeinbildung
Selbstorganisation und administratives Talent
sicherer Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien
soziale und interkulturelle Kompetenzen
vorteilhaft: das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen mit Relevanz für den jeweiligen
Fachbereich (insbesondere Englisch, Französisch und/oder eine bzw. mehrere Kultursprachen des Nahen und Mittleren Ostens)
Was der Arbeitgeber bietet:
eine sinnstiftende, verantwortungsvolle und krisensichere Tätigkeit zum Schutz der Demokratie
ein Onboarding-Konzept mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen eine gezielte Einarbeitung mit persönlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern
flexible Arbeitszeiten
Mobilitätszuschuss (JobTicket BW, JobBike BW)
Dienst- und Präventionssportangebote anteilig auf die Arbeitszeit
eine monatliche Sicherheitszulage i. H. v. derzeit 199,73 Euro
Tarifbeschäftigte haben außerdem einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen, erhalten eine Betriebsrente (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung
Bewerben können sich qualifizierte Beamtinnen und Beamte mit einem guten Ergebnis der Laufbahnprüfung für den gehobenen Verwaltungs- oder Polizeivollzugsdienst, die Allgemeine Finanzverwaltung und die Rentenversicherung. Die Stellen sind nach Bes. Gr. A 12 LBesGBW bewertet, aktuell stehen jedoch Stellen bis zur Bes. Gr. A 11 LBesGBW zur Verfügung. Bei der Versetzung von Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten berücksichtigt der Arbeitgeber die Mindestverweildauer des jeweiligen regionalen Polizeipräsidiums.
Außerdem können sich auch qualifizierte Personen mit einem gut abgeschlossenen Studium an einer Universität oder Hochschule in einem akkreditierten Studiengang der Fachrichtungen Politikwissenschaft, Geschichte, Islamwissenschaften und Soziologie bewerben. Die Beschäftigung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und erfolgt in Entgeltgruppe 9 b TV-L. Sofern die laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen, ist eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis möglich.
Es handelt sich um Vollzeitstellen, die grundsätzlich teilbar sind. Da der Arbeitgeber den Anteil von Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Nach § 10 Landessicherheitsüberprüfungsgesetz Baden-Württemberg haben sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme der Tätigkeit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen zu unterziehen. Zwingende Voraussetzung für eine Einstellung im LfV ist die deutsche Staatsangehörigkeit.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Ferrari (Leiterin Personalreferat) entweder unter Tel. 0711 / 9544-323 oder per E-Mail unter E-Mail Link: personal@lfvbw.bwl.de (nur für Rückfragen – keine Bewerbungen) zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung übermitteln Sie bitte bis zum 30. August 2026 an das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Arbeitgebers.
Bayern
Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter im Bereich Schulprävention der BIGE
Nürnberg
Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz (BayLfV) ist einer der größten deutschen Inlandsnachrichtendienste mit Sitz in München.
Das BayLfV informiert Regierung und Parlament, andere staatliche Stellen wie zum Beispiel die Polizei, aber auch die Bevölkerung über existenzielle Bedrohungen für den Staat und die Demokratie durch extremistische oder terroristische Gruppierungen, Spionage und Cyberangriffe. Hierzu sammelt und analysiert das BayLfV Informationen über solche Sicherheitsgefahren.
Die Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) ist die Präventionsdienststelle der Bayerischen Staatsregierung und wurde 2009 im Rahmen des Bayerischen Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus gegründet. Sie ist organisatorisch mit Standorten in München und Nürnberg beim Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz angesiedelt und bayernweit tätig.
Aktuell ist die BIGE für alle Phänomenbereiche des politischen Extremismus zuständig. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Kommunalberatung und schulische Prävention. Zudem ist bei ihr das staatliche Bayerische Ausstiegsprogramm angesiedelt.
Ihre Aufgaben:
Durchführung von Workshops, Seminaren und Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie vergleichbaren Bildungseinrichtungen
Durchführung von Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, insbesondere Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie Mitarbeitende von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen
Zusammenarbeit mit Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Sicherheitsbehörden sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren
Konzeption und Durchführung von Projekttagen sowie themenspezifischen Veranstaltungsformaten
Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen im Team
Beobachtung aktueller Entwicklungen und Erscheinungsformen extremistischer Bestrebungen sowie bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Präventionsangebote
Ihr Profil:
ein bestehendes Beamtenverhältnis in der 3. Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen alternativ ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein gleichwertiger Hochschulabschluss der Fachrichtungen Soziale Arbeit, Erziehungs-/ Bildungswissenschaften oder Pädagogik
die deutsche Staatsangehörigkeit sowie den gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet seit mindestens 10 Jahren
die Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen (hierbei darf u.a. das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet sein)
die Bereitschaft, sich sowie Ihre Partnerin oder Ihren Partner einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitermittlungen nach dem Bayerischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (BaySÜG) zu unterziehen
Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Menschen sowie mit pädagogischen Fachkräften sind wünschenswert
Kenntnisse im Bereich MS-Office, Social-Media und digitaler Bildungsformate
eine selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
Interesse am kollegialen Austausch und einer gemeinsame Fallarbeit
ausgeprägte Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit
Kenntnisse kommunaler und institutioneller Präventionsstrukturen sind wünschenswert
Bereitschaft zu Dienstreisen in ganz Bayern unter Nutzung von Dienstfahrzeugen
Führerschein der Klasse B sowie entsprechende Fahrpraxis
Bereitschaft, regelmäßig auch außerhalb der üblichen Bürozeiten tätig zu sein
Der Arbeitgeber bietet:
ein zunächst befristetes Beschäftigungsverhältnis in der TV-L E 9b mit der Möglichkeit der anschließenden Übernahme ins Beamtenverhältnis der 3. Qualifikationsebene (Dienstposten A9/12)
bis zur Verbeamtung die Freistellung von den Beiträgen zur Rentenversicherung
falls Sie bereits verbeamtet sind einen Dienstposten der 3. QE (A9/12)
eine ruhegehaltfähige Sicherheitszulage in Höhe von derzeit monatlich 224,30 € in der Besoldungsgruppe A 9 bzw. 280,38 € ab der Besoldungsgruppe A 10
eine interessante und weitgehend selbstständige Tätigkeit
umfassende Fortbildungsmöglichkeiten
Behördliches Gesundheitsmanagement und diverse Sportangebote
Mitarbeiterveranstaltungen
Bike-Leasing über den Freistaat Bayern (JobBike Bayern)
Bei einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis ist eine Übernahme bis zur Besoldungsgruppe A 10 möglich. Gemäß der für das BayLfV geltenden Beförderungsrichtlinien ist eine Beförderung nach A 12 erst nach einer mindestens achtjährigen fachspezifischen Verwendungszeit in dem jeweiligen Aufgabenbereich sowie einer fünfjährigen Amtszeit in A 11 möglich.
Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich, außer es stehen dienstliche Belange entgegen, zum Beispiel Arbeitszeitumfang und -verteilung oder unzureichende Besetzung an bestimmten Wochentagen.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf mit Angabe der Staatsangehörigkeit, Qualifikationsnachweis mit Abschlusszeugnis, Arbeitszeugnisse, bei einem bestehenden Beamtenverhältnis die letzte Beurteilung, die letzte Beförderungsurkunde, ggf. Urkunde über Beamtenverhältnis auf Lebenszeit etc.) senden Sie bitte in deutscher Sprache und als PDF mit der Kennung „BIGE“ bis zum 30. August 2026 an E-Mail Link: bewerbung@lfv.bayern.de.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Hessen
Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)
Frankfurt am Main
Artikel 12 der Istanbul-Konvention verlangt in Abs. 4. von allen staatlichen Stellen, „die erforderlichen Maßnahmen (zu treffen), um alle Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere Männer und Jungen, zur aktiven Beteiligung an der Verhütung aller in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallenden Formen von Gewalt zu ermutigen“ und in Abs. 5. sicherzustellen, „dass Kultur, Bräuche, Religion, Tradition oder die sogenannte „Ehre“ nicht als Rechtfertigung für in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallende Gewalttaten angesehen werden.“
Das Projekt soll sich an Jungen* und junge Männer* im Alter von 12-23 Jahren mit (post-) migrantischem Hintergrund richten. Es will sie bewegen, patriarchale Strukturen in der Gesellschaft, Kultur, Religion und in ihrem persönlichen Umfeld zu reflektieren. In Workshops werden tabuisierte Themen, wie geschlechtsspezifische Unterdrückung, Homophobie, Extremismus, Rassismus diskutiert und alternative Sichtweisen angeboten, die auf den Werten unserer demokratischen Grundordnung basieren. Die jungen Männer werden dazu motiviert, ihr in einem reflexiven Prozess erarbeitetes, aufgeklärtes, demokratisches, auf interkultureller Akzeptanz und auf Menschenrechten basierendes Menschenbild, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, in ihrem sozialen Umfeld nach außen zu tragen und auch gegen extremistische Sichtweisen Stellung zu beziehen.
Das Projekt soll mit medienpädagogischen Methoden aufbereitet werden (wahrscheinlich Video).
Die Aufgabe kann ab sofort als Übungsleitung mit einer Wochenarbeitszeit von 4 Stunden übernommen werden und ist projektbedingt bis zum 31. Dezember 2026 befristet.
Ihre Aufgaben
Umsetzung des bisher Erarbeiteten in unterschiedlichen Einrichtungen (z. B. Kinder- und Jugendzentrum, Gemeinschaftsunterkünfte)
Auswertung der bisherigen Workshops
Dokumentation des Projektes
Mitarbeit bei der Fortentwicklung des Projektes
Ihr Profil
Ausbildung oder Studium in einschlägigen Bereichen: Politik- oder Kulturwissenschaften, Gender Theories, Gesellschaftswissenschaften, Soziale Arbeit oder vergleichbar
Erfahrungen mit Gewaltprävention, Extremismusprävention, Jungen*arbeit
praktische Erfahrungen in der Projektarbeit
kreative Fähigkeiten
zusätzliche Kenntnisse in der künstlerischen Praxis sind erwünscht
selbstständiges Arbeiten
souveränes Auftreten vor Gruppen
interkulturelle Kompetenz
einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
Identifikation mit den Grundsätzen des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber bietet
Mitwirken und Gestalten in einem wichtigen Jugendprojekt
enge Zusammenarbeit mit der Projektkoordination
Übungsleitungspauschale (13,- bis 20,- EUR / Stunde; 3.300 EUR / Jahr steuerfrei)
kostenfreie Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen
Kooperation mit der ABG zur Unterstützung bei der Wohnraumsuche
kostenfreie Nutzung der Meditationsapp Headspace
sportliche Kooperation mit der TG Bornheim
Rückholschutz über den DRK-Flugdienst im In- und Ausland
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Mecklenburg-Vorpommern
Islamische Theologin bzw. Islamischer Theologe / Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler als Berater im Bereich religiös begründeter Extremismus
Dahmen
Die Fachstelle Bidaya begleitet in ganz Mecklenburg-Vorpommern Menschen auf dem Weg aus religiös begründetem Extremismus und setzt sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander ein. Gemeinsam mit Fachkräften, Angehörigen und Netzwerkpartnern schafft die Fachstelle Perspektiven, fördert Dialog und stärkt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.
Ihre Aufgaben:
beraten und begleiten Sie Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Angehörige im Themenfeld religiös begründeter Extremismus.
unterstützen Sie Menschen in der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit durch eine ressourcenorientierte Einzelfallbegleitung.
konzipieren und gestalten Sie Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Zielgruppen.
erstellen Sie Informationsmaterialien, Dokumentationen und wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle mit.
recherchieren und analysieren Sie aktuelle Entwicklungen im Bereich Islamismus, Salafismus und verwandter Phänomenbereiche.
arbeiten Sie in regionalen, landesweiten und bundesweiten Netzwerken mit und bringen Sie Ihre fachliche Expertise aktiv ein.
entwickeln Sie gemeinsam mit dem Team bestehende Beratungs- und Präventionsangebote kontinuierlich weiter.
Ihr Profil
abgeschlossenes Studium der Islamischen Theologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Nahoststudien oder Orientwissenschaft.
Interesse an oder Bereitschaft zur Vertiefung Ihres Fachwissens im Bereich religiös begründeter Extremismus, insbesondere Islamismus und Salafismus.
ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz und Freude an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.
Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise.
Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sowie vereinzelt bundesweit.
idealerweise Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie in der systemischen oder klientenzentrierten Beratung.
wünschenswert sind arabische Sprachkenntnisse sowie persönliche oder fachliche Erfahrungen im Kontext des muslimischen Glaubens.
Der Arbeitgeber bietet:
attraktive Vergütung nach AVR.DD/CJD EG 9 (4.038 – 4.246 € bei Teilzeitanstellung 34h/Woche und abhängig von der beruflichen Vorerfahrung)
Kinderzuschlag und Jahressonderzahlung
kontinuierliche Tarifsteigerungen
31 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche), für Heiligabend und Silvester keine Urlaubstage notwendig
Arbeitszeitregelungen, die ein optimales Nebeneinander von individuellen Bedürfnissen und Dienst ermöglichen
Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern (Corporate Benefits)
flexibles Firmenfitness-Angebot mit Wellhub
Möglichkeit des Bikeleasings
Jobticket (Zuschuss zum Deutschlandticket)
persönliche Weiterentwicklung durch gezielte Fort- und Weiterbildungen
Gestalten Sie Veränderungen mit und übernehmen Sie Verantwortung in einem Umfeld, das Engagement und Eigeninitiative schätzt
Das Rahmenschutzkonzept des CJD wird aktiv gelebt und vor Ort so angepasst, dass jede Einrichtung ein sicheres und gewaltfreies Umfeld für alle schafft
eine Gemeinschaft, deren Werte auf dem christlichen Menschenbild basieren
Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Nordrhein-Westfalen
Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler
Bonn
Die eva ist ein sozialer Betrieb und verfolgt das Ziel, Menschen beruflich und gesellschaftlich zu integrieren. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Projekte unterstützt und begleitet der Verein Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben.
„Wegweiser“ ist ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen islamistischen Extremismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die individuelle Beratung. Sie steht Betroffenen sowie Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. „Wegweiser“ arbeitet bei Bedarf eng mit Netzwerkpartnern zusammen, darunter Beratungsstellen, Ämter, Moscheegemeinden, Polizei und weitere.
Darüber hinaus ist die Sensibilisierung und Information von Jugendlichen sowie von denen, die im Bildungs- und Integrationsbereich mit jungen Menschen arbeiten, wichtiger Bestandteil des Programms. „Wegweiser“ bietet darüber hinaus allen, die an den Themen Islamismus und Prävention interessiert sind, Vorträge und Workshops an. Das Programm beinhaltet zudem ein Online-Beratungsangebot.
Koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in Bonn, im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis ist die eva.
Ihre Aufgaben:
individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für gefährdete junge Menschen, ihre Angehörigen, Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren – persönlich, telefonisch oder auch online (Mail, Chat)
Entwicklung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen und Workshops
individuelle sozialpädagogische Unterstützung und Begleitung von direkt und indirekt Betroffenen
Netzwerkarbeit und Kooperation mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen, Ämtern u. ä.
Online-Beratung im Rahmen des Wegweiser Präventionsprogramms (Wegweiser Online-Chat)
programmbezogene administrative Tätigkeiten
Ihr Profil:
ein abgeschlossenes Studium der Islamwissenschaft
Erfahrungen in der Präventionsarbeit sowie in der Arbeit mit Jugendlichen, Einzel- und Gruppenarbeit, Onlineberatung sind wünschenswert
Wissen über das Themenfeld Islam/Muslime in Deutschland und islamistische Strömungen auch in Bezug auf Inhalte, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda.
Zuverlässigkeit, Empathie, interkulturelle Kompetenzen, Flexibilität
Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten
hohe Mobilität, Führerschein erwünscht
gute Sprachkenntnisse in Deutsch für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung
türkische oder arabische Sprachkenntnisse wünschenswert
Bereitschaft zu gelegentlicher Arbeit in Abendstunden und an Wochenenden
Der Arbeitgeber bietet:
einen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung
geregelte Arbeitszeiten ohne Überstunden
Gehalt nach Tarif TV Köln Arbeit
betriebliche Altersvorsorge
Zuschuss zum Deutschlandticket
individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten
gute Erreichbarkeit mit dem Kfz und den öffentlichen Verkehrsmitteln
Teamevents
Zuschuss zu Mitgliedschaft bei Urban Sports Club
Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern
Die eva fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeotgeber begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Wissenschaftliche Referentin bzw. wissenschaftlicher Referent (50 bzw. 75 %)
Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V. ist ein landeszentraler, gemeinnütziger Träger und unterstützt die Jugendschutzarbeit bei Kommunen und Verbänden in Nordrhein-Westfalen.
In der Geschäftsstelle der AJS NRW in Köln ist ab dem 16. September 2026 die Stelle einer wissenschaftlichen Referentin bzw. eines wissenschaftlichen Referenten im Rahmen von Plan P. – Fachstelle Prävention islamistischer Radikalisierung (75 %), zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2026 und fortgeführt als unbefristete 50 %-Stelle ab 2027.
Plan P. wird vom Demokratiezentrum NRW (angesiedelt in der Landeszentrale für politische Bildung NRW beim Landtagspräsidenten Nordrhein-Westfalen) gefördert und ist seit 2026 als jährlich wiederkehrende Maßnahme etabliert. Plan P. arbeitet seit 2015 fachlich zum Themenfeld und ist mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle in NRW für Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzende Arbeitsbereiche.
Ihre Aufgaben:
Weiterentwicklung und Durchführung einer Weiterbildungsreihe sowie weiterer
Fortbildungsveranstaltungen (Seminare/Workshops online und in Präsenz) mit eigener Vortragstätigkeit
Veranstaltungsmanagement (u. a. inhaltliche Ausgestaltung, Ausschreibung und
Absprachen über Verwaltungsabläufe) und notwendige Zuarbeiten
inhaltliche Ausarbeitung Jugendhilfe-relevanter Themen zu islamistischer Radikalisierung, laufende Beobachtung und Auswertung der fachwissenschaftlichen Diskussion zum Themenfeld islamistischer Extremismus
Bearbeitung von Anfragen
Netzwerkpflege (Plan P.-Netzwerk) und Unterstützung von Fachkräften beim Aufbau und der Pflege lokaler Netzwerk- bzw. Kooperationsstrukturen, Moderation und Pflege der digitalen Plattform „Plan P.-Forum“
Teilnahme an Teamsitzungen und (nach Bedarf) trägerinternen Veranstaltungen
Ihr Profil:
abgeschlossenes islamwissenschaftliches, erziehungs- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium oder vergleichbares geisteswissenschaftliches Studium
Vertrautheit mit Theorie und Praxis des Themenfeldes religiöser/politischer Extremismus (Islamismus, Radikalisierungsfaktoren im Jugendalter und Extremismusprävention)
Grundkenntnisse zum Islam, ausdifferenziertes Unterscheidungsvermögen zwischen
Islam und Islamismus sowie Kompetenz im Umgang mit Fragen der Einwanderungsgesellschaft, u. a. (Antimuslimischer) Rassismus, Rassismuskritik, Intersektionalität
Interesse an bzw. Offenheit für Themen im Jugendalter (z.B. digitale Jugendkultur)
die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse für die pädagogische Praxis verständlich zu kommunizieren, darzustellen, zu verschriftlichen und vorzutragen
Praxiserfahrung in Bezug auf Konzeption, Weiterentwicklung und Umsetzung pädagogischer Konzepte und das Verfassen von Texten (u. a. Artikel in Fachliteratur, Veranstaltungsdokumentation), Erfahrungen mit eigenen Vortragstätigkeiten und Veranstaltungsdidaktik (Workshops, Vorträge, Online-Seminare)
Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Arbeitsfelder, Fähigkeit zur Selbstreflektion
selbständige, verantwortungsbewusste, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Zielgruppen
Reisebereitschaft: Dienstreisen in NRW erfolgen unter Absprache und Berücksichtigung individueller Bedarfe
Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz, Belastbarkeit sowie Aufgeschlossenheit für innovative Arbeitsmethoden
idealerweise: Erfahrung im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendschutz und in der Kommunikation mit einschlägigen Zielgruppen (insbesondere freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen, pädagogische Fachkräfte)
idealerweise: Kenntnisse über die Strukturen der Jugendhilfe NRWs
idealerweise: Sprachkenntnisse in Arabisch, Persisch oder Türkisch
Der Arbeitgeber bietet:
eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe
selbständiges Arbeiten in einem engagierten Team
flache Hierarchien und persönliche Atmosphäre
bei Bedarf Supervision
die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L (Entgeltgruppe 12 bei Master-/Diplomabschlüssen). 0,75-Stelle bis Ende 2026 mit Fortführung als unbefristete 0,5-Stelle ab 2027
Benefits des öffentlichen Dienstes: tarifliche Vergütung, VBL-Altersvorsorge und
weitere tarifliche Leistungen
Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort, mobiles Arbeiten nach Absprache möglich
Weiterbildungsmöglichkeiten / Bildungsurlaub
moderne und ergonomische Arbeitsplätze
zentrale Lage in der Innenstadt, gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Jobticket oder Bezuschussung zum Deutschlandticket möglich
Für weitere Informationen zur Stelle klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Bewerbungen werden bis zum 19. August 2026 per E-Mail (aussagekräftiges Anschreiben und Lebenslauf als PDF-Dokument) erbeten an AJS NRW e. V., Saskia Lanser, E-Mail Link: saskia.lanser@ajs.nrw
Sachsen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (75 %)
Görlitz
An der Hochschule Zittau/Görlitz, am Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS), ist – vorbehaltlich der Mittelbereitstellung – im Projekt „Institutionelle Bearbeitung islamistischer Radikalisierung bei jungen Menschen – Teilvorhaben Soziale Arbeit Ost: Religion, Jugend und sozialräumliche Bearbeitung islamistischer Radikalisierung im regionalen Fall Görlitz“ zum 01. Oktober 2026 eine Teilzeitstelle (30 Stunden/Woche) als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (Kennwort: 37-2026 IBIRA-J).
Das Projekt ist Teil eines Forschungsverbundprojektes, das untersucht, wie (zugeschriebene) islamistische Radikalisierung von jungen Menschen institutionell (von der Polizei, der Sozialen Arbeit und der Justiz) bearbeitet wird. Im Fokus des HSZG-Teilvorhabens steht die institutionelle Bearbeitung durch die Profession der Sozialen Arbeit, exemplarisch am Beispiel der Regionalstudie Görlitz/Ost. Rekonstruiert werden sollen die professionellen Deutungsmuster, Handlungslogiken und Professionalisierungsstrategien sowie die strukturellen Wechselseitigkeiten der (Ent-)Problematisierungen von Islamismus mit den spezifischen strukturellen und sozialräumlichen Rahmenbedingungen.
Ihre Aufgaben:
Konzeption, Durchführung und Auswertung von qualitativen Erhebungen in den Regionalstudien, insbessondere (Experten-)Interviews und fokussierte Ethnografie, Grounded Theory Methodologie und Sequenzanalyse
Mitarbeit an und eigenverantwortliche Erstellung von Publikationen (Aufsätze, Projektberichte) und Vorträgen auf nationalen und internationalen Tagungen
Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung von Praxistransfer- und Wissenschaftskommunikationsformaten
Mitarbeit in der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
Ihr Profil:
mindestens guter Abschluss eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studiengangs (wie Soziologie, Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit, Management Sozialen Wandels, Kriminologie) an einer Universität (Magister, Diplom oder Master) oder Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Master)
sehr gute Kenntnisse und mindestens erste Erfahrungen in der Anwendung qualitativ-rekonstruktiver Forschungsmethoden (z. B. Grounded Theory Methodologie, Objektive Hermeneutik, dokumentarische Methode, o. ä.)
Interesse an den Themenfeldern Religion und Soziale Arbeit, Soziale Arbeit und Soziale Kontrolle im Sozialraum, Soziale Arbeit im Umgang mit religiöser- und politisch-weltanschaulicher Radikalisierung, möglichst mit ersten eigenen Forschungserfahrungen (Beleg- und Abschlussarbeiten im Studium, studentische Hilfskrafttätigkeiten o. ä.)
strukturierte, lösungs- und serviceorientierte sowie selbständige Arbeitsweise
Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen
Bereitschaft sowie Interesse, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln
Engagement, Zuverlässigkeit und Flexibilität
ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
idealerweise: erste Erfahrungen in Wissenschaftskommunikation und im Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die soziale Praxis
idealerweise: Promotionsabsicht im Forschungsfeld und die Verknüpfung der Stelle mit der Aufnahme oder Fortführung eines Dissertationsvorhabens
Der Arbeitgeber bietet:
ein interessantes und anspruchsvolles Tätigkeitsfeld
flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung
persönliche und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten durch gezielte Fort- und Weiterbildung
attraktive Sozialleistungen (betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlung, vermögenswirksame Leistungen)
ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie
die Möglichkeit zur Nutzung eines Jobtickets
Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in Entgeltgruppe 13 TV-L. Die 1. Tätigkeitsstätte ist Görlitz. Die Hochschule Zittau/Görlitz strebt eine ausgewogene Personalstruktur an und begrüßt daher die Bewerbung von Personen jeglichen Geschlechts. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen im Bereich der Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert daher Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Abschluss- und Arbeitszeugnisse) bis zum 25. August 2026 (Posteingang) per E-Mail an:
E-Mail Link: stellenangebote@hszg.de
(Dokumente ausschließlich im pdf-Format)
Der Umwelt zuliebe wird darum gebeten, von postalischen Bewerbungen möglichst abzusehen (eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich). Kosten, die Ihnen im Laufe des Auswahlverfahrens entstehen, können nicht erstattet werden.
Bei fachlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin, Frau Prof. Dr. phil. Nadine Jukschat (Tel.: 03581 374-4854; E-Mail: Nadine.Jukschat@hszg.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.hszg.de.
Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Köln / Berlin
Ihre Aufgaben:
Sie unterstützen die Referatsleitung bei Führungs-, Lenkungs-, Planungs- und Koordinierungsaufgaben und vertreten diese dauerhaft bei Abwesenheit.
Sie fungieren als kompetente bzw. kompetenter Ansprechpartnerin bzw. -partner für den Austausch mit nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden und tragen zu deren Vernetzung bei. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Konzeption, Durchführung und Analyse von Projekten zur technischen und strategischen Entwicklung Ihres Bereichs. Darüber hinaus unterstützen Sie bei der Konzeption und Durchführung von Fortbildungs- und Fachveranstaltungen.
Ihr Profil:
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen abgeschlossenen Masterabschluss in den Studiengängen Intelligence and Security Studies oder Islamwissenschaft oder in einem der folgenden Studienbereiche: Verwaltungswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Politikwissenschaften
Grundlagenwissen zum Islamismus und islamistischen Terrorismus
gute nachgewiesene Englischkenntnisse (min. B2 nach dem GER, nicht älter als vier Jahre zum Zeitpunkt der Bewerbung)
ausgeprägte Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit und Gender- und Diversitykompetenz
überdurchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
Bereitschaft zur Einarbeitung in operativ-technische Themenfelder
Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen im In- und Ausland
Vorzugsweise verfügen Sie über eine ein- bis zweijährige Berufserfahrung in einer Sicherheitsbehörde.
Der Arbeitgeber bietet:
spannende Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert und aktuellem politischen Bezug
sicherer Arbeitsplatz, gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch Fortbildungen, vielfältige Einsatzbereiche
flexible Arbeitszeitregelung, individuelle Teilzeit, Überstundenausgleich durch Freizeit, mobiles Arbeiten grundsätzlich möglich
guter Teamspirit, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, Onboarding und Mentoring
unbefristete Einstellung in die Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund (Jahresbruttogehalt von 62.489,15 € bis 89.579,84 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer Nachrichtendienstzulage
Bewerben Sie sich bis zum 3. September 2026 über das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-062. Beachten Sie, dass eine Bewerbung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal des BVA möglich ist.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Schleswig-Holstein
Projektmitarbeiterin bzw. Projektmitarbeiter für „diyalog – Bildungs- und Informationsstelle Auslandsbezogener Extremismus“ (87,5 %)
Kiel
Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. setzt sich aktiv für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Prävention von Extremismus ein. Das Projekt „diyalog – Bildungs- und Informationsstelle Auslandsbezogener Extremismus“ leistet landesweit Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu politisch begründeten extremistischen Phänomenen für den Erwachsenenbereich.
Die Stelle hat einen Umfang von 35 Std./Woche (87,5 %) und ist projektbedingt zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2026. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt und ist ausdrücklich erwünscht. Die Besetzung kann zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.
Ihre Aufgaben:
Unterstützung der Projektleitung im Bereich des auslandsbezogenen Extremismus
Analyse & Recherche: Mitarbeit in der Aufbereitung aktueller Entwicklungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse
Durchführung interaktiver Bildungs- und Erlebnisformate mit jungen Menschen
Content & Medien: Erstellung von Informationsmaterialien sowie Betreuung digitaler Kanäle (Website, Social Media)
Veranstaltungsmanagement: Mitarbeit in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Bildungsformaten, Fachtagungen und Workshops
Netzwerkarbeit: aktiver Austausch mit relevanten Akteurinnen und Akteuren, Fachstellen und Kooperationspartnern in Schleswig-Holstein
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor oder höher) in Politik-, Sozial- oder Erziehungswissenschaften, Friedens- und Konfliktforschung, Kriminologie, Psychologie, Turkologie, Islamwissenschaft oder einem verwandten Fachbereich
erste Erfahrung in der Konzipierung und Durchführung von Workshops, Seminaren oder Bildungsveranstaltungen (für Jugendliche und/oder Erwachsene)
ausgeprägtes Selbstmanagement, Gestaltungswille, Kommunikationsstärke sowie sehr gute Deutschkenntnisse
Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Schleswig-Holsteins sowie gelegentlichen Einsätzen in den Abendstunden
idealerweise: Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und hohe interkulturelle Kompetenz
idealerweise: vertiefte Kenntnisse in Radikalisierungsprävention, gesellschaftlichen Konflikten, interkultureller Kommunikation oder Demokratiebildung sind willkommen
idealerweise: Gespür für digitale Medien & Content-Erstellung (z. B. Instagram)
idealerweise: türkische Sprachkenntnisse
idealerweise: Führerschein der Klasse B
Das bietet der Arbeitgeber:
die konkrete Option, nach erfolgreicher Einarbeitungsphase schrittweise Führungsverantwortung zu übernehmen
stetiger Aufbau neuer Schwerpunkte der Extremismusprävention
ein dynamisches, multiprofessionelles und diverses Team mit offener Kommunikationskultur und echtem Zusammenhalt
eine abwechslungsreiche Tätigkeit an der Schnittstelle von Demokratieförderung, Extremismusprävention und politischer Bildung
einen sicheren Arbeitsplatz bei einem erfahrenen, überparteilichen und überkonfessionellen Träger
Vergütung in Anlehnung an den TV-L sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Bereitschaft zur Mitwirkung an einer Sicherheitsüberprüfung wird vorausgesetzt. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) per E-Mail an:
Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
Elisabethstraße 59
24143 Kiel
z. Hd. Herrn Dr. Cebel Küçükkaraca
E-Mail: bewerbungen@tgsh.de
Für weitere Informationen zur Stelle klicken Sie bitte Externer Link: hier.
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