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Bleiben Sie auf dem Laufenden im Arbeitsfeld Radikalisierungsprävention! Termine, Stellen, News, Materialien, Videos & neue Hintergrund-Beiträge des Infodienst Radikalisierungsprävention – alle sechs Wochen per E-Mail.
Übersicht
Zu den Stellenangeboten gelangen Sie, indem Sie auf den Titel des Angebots klicken.
Berlin
- Interner Link: Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Berlin
Bundesamt für Verfassungsschutz
Hamburg
- Interner Link: Antidiskriminierungsberaterin bzw. Antidiskriminierungsberater mit Schwerpunkt Antimuslimischer Rassismus (75 %)
Hamburg
basis & woge e. V.
Hessen
- Interner Link: Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)
Frankfurt am Main
Deutsches Rotes Kreuz Bezirksverband Frankfurt am Main
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Köln
Bundesamt für Verfassungsschutz
Rheinland-Pfalz
- Interner Link: Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter für aufsuchende (digitale) Arbeit (50 %)
Frankenthal
Stadtverwaltung Frankenthal
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.
Berlin
Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Berlin
Ihre Aufgaben:
Sie unterstützen die Referatsleitung bei Führungs-, Lenkungs-, Planungs- und Koordinierungsaufgaben und vertreten diese dauerhaft bei Abwesenheit.
Sie fungieren als kompetente bzw. kompetenter Ansprechpartnerin bzw. -partner für den Austausch mit nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden und tragen zu deren Vernetzung bei. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Konzeption, Durchführung und Analyse von Projekten zur technischen und strategischen Entwicklung Ihres Bereichs. Darüber hinaus unterstützen Sie bei der Konzeption und Durchführung von Fortbildungs- und Fachveranstaltungen.
Ihr Profil:
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen abgeschlossenen Masterabschluss in den Studiengängen Intelligence and Security Studies oder Islamwissenschaft oder in einem der folgenden Studienbereiche: Verwaltungswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Politikwissenschaften
Grundlagenwissen zum Islamismus und islamistischen Terrorismus
gute nachgewiesene Englischkenntnisse (min. B2 nach dem GER, nicht älter als vier Jahre zum Zeitpunkt der Bewerbung)
ausgeprägte Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit und Gender- und Diversitykompetenz
überdurchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
Bereitschaft zur Einarbeitung in operativ-technische Themenfelder
Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen im In- und Ausland
Vorzugsweise verfügen Sie über eine ein- bis zweijährige Berufserfahrung in einer Sicherheitsbehörde.
Der Arbeitgeber bietet:
spannende Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert und aktuellem politischen Bezug
sicherer Arbeitsplatz, gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch Fortbildungen, vielfältige Einsatzbereiche
flexible Arbeitszeitregelung, individuelle Teilzeit, Überstundenausgleich durch Freizeit, mobiles Arbeiten grundsätzlich möglich
guter Teamspirit, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, Onboarding und Mentoring
unbefristete Einstellung in die Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund (Jahresbruttogehalt von 62.489,15 Euro bis 89.579,84 Euro) sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer Nachrichtendienstzulage
Bewerben Sie sich bis zum 7. September 2026 über das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-062. Beachten Sie, dass eine Bewerbung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal des BVA möglich ist.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Hamburg
Antidiskriminierungsberaterin bzw. Antidiskriminierungsberater mit Schwerpunkt Antimuslimischer Rassismus (75 %)
Hamburg
Das Antidiskriminierungsbüro von basis & woge e. V. berät Menschen, die aufgrund des Geschlechts, der Geschlechtsidentität, der sexuellen Orientierung, der (zugeschriebenen) Herkunft, Religion, Behinderung, chronischer Erkrankung oder des Lebensalters Diskriminierung erfahren. Das Projekt wird von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung sowie der Sozialbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und ist Teil der Hamburger Antidiskriminierungsstrategie.
Für das Antidiskriminierungsbüro sucht basis & woge e. V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Beraterin bzw. einen Berater mit Schwerpunkt Antimuslimischer Rassismus im Umfang von 29,25 Wochenstunden (75 %).
Ihre Aufgaben:
Beratung und Begleitung von Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, nach den Standards unabhängiger qualifizierter Antidiskriminierungsberatung; Schwerpunkt der Stelle ist Antimuslimischer Rassismus
eigenverantwortliche Entwicklung und Umsetzung von Interventionen in Diskriminierungsfällen, unter anderem Kontaktaufnahme mit verantwortlichen Stellen, Begleitung und Moderation von Beschwerdeverfahren sowie Begleitung von Rechtsberatung und Klageverfahren
fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit
Weitervermittlung an andere Beratungsstellen, Fachdienste sowie therapeutische Angebote
Mitwirkung an der fachlich-inhaltlichen Planung, Koordination und Durchführung von Fortbildungen und Workshops für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Betroffene, insbesondere in Zusammenarbeit mit muslimischen und alevitischen Verbänden und Gemeinden
Teilnahme an Arbeits- und Fachkreisen sowie Vernetzungstreffen
Ihr Profil:
abgeschlossenes (sozial-)pädagogisches Studium oder ein anderes Hochschulstudium in Verbindung mit einschlägiger pädagogischer und beraterischer Weiterbildung
Erfahrungen in der psychosozialen Beratung sowie im Umgang mit Behörden und Organisationen
Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von Bildungsangeboten
kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, insbesondere mit Antimuslimischem Rassismus, Rassismus und Antisemitismus sowie weiteren Formen von Diskriminierung
sicheres Auftreten, ausgeprägte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit sowie strategisches Denken
selbstständige und zugleich teamorientierte Arbeitsweise
idealerweise eine systemische oder traumapädagogische Weiterbildung
wünschenswert sind Kenntnisse zu Ursachen und Wirkungen von Diskriminierung sowie zu rechtlichen und anderen Instrumenten zu deren Abbau
Der Arbeitgeber bietet:
Vergütung nach TV-L S 15
regelmäßige Fall- und Teambesprechungen sowie kollegialen Austausch
regelmäßige Supervision und fachspezifische Fortbildungsmöglichkeiten
Anspruch auf Bildungsurlaub und Teilnahme an innerbetrieblichen Fortbildungsangeboten
30 Urlaubstage sowie arbeitsfreie Tage am 24. und 31. Dezember
Zuschuss zum Deutschlandticket, Dienstradleasing, Corporate Benefits und vermögenswirksame Leistungen
Angebote im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements
umfassende Einarbeitung und Beteiligungsmöglichkeiten an trägerinternen Prozessen
Basis & woge e. V. strebt ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld an. Für die ausgeschriebene Stelle sucht der Träger aus fachlichen Gründen gezielt muslimische Bewerberinnen und Bewerber.
Bewerbungen können bis zum 3. September 2026 per E-Mail an Birte Weiß unter E-Mail Link: birte.weiss@basisundwoge.de gerichtet werden. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich vom 14. bis 16. September 2026 statt.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Hessen
Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)
Frankfurt am Main
Artikel 12 der Istanbul-Konvention verlangt in Abs. 4. von allen staatlichen Stellen, „die erforderlichen Maßnahmen (zu treffen), um alle Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere Männer und Jungen, zur aktiven Beteiligung an der Verhütung aller in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallenden Formen von Gewalt zu ermutigen“ und in Abs. 5. sicherzustellen, „dass Kultur, Bräuche, Religion, Tradition oder die sogenannte „Ehre“ nicht als Rechtfertigung für in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallende Gewalttaten angesehen werden.“
Das Projekt soll sich an Jungen* und junge Männer* im Alter von 12-23 Jahren mit (post-) migrantischem Hintergrund richten. Es will sie bewegen, patriarchale Strukturen in der Gesellschaft, Kultur, Religion und in ihrem persönlichen Umfeld zu reflektieren. In Workshops werden tabuisierte Themen, wie geschlechtsspezifische Unterdrückung, Homophobie, Extremismus, Rassismus diskutiert und alternative Sichtweisen angeboten, die auf den Werten unserer demokratischen Grundordnung basieren. Die jungen Männer werden dazu motiviert, ihr in einem reflexiven Prozess erarbeitetes, aufgeklärtes, demokratisches, auf interkultureller Akzeptanz und auf Menschenrechten basierendes Menschenbild, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, in ihrem sozialen Umfeld nach außen zu tragen und auch gegen extremistische Sichtweisen Stellung zu beziehen.
Das Projekt soll mit medienpädagogischen Methoden aufbereitet werden (wahrscheinlich Video).
Die Aufgabe kann ab sofort als Übungsleitung mit einer Wochenarbeitszeit von vier Stunden übernommen werden und ist projektbedingt bis zum 31. Dezember 2026 befristet.
Ihre Aufgaben
Umsetzung des bisher Erarbeiteten in unterschiedlichen Einrichtungen (z. B. Kinder- und Jugendzentrum, Gemeinschaftsunterkünfte)
Auswertung der bisherigen Workshops
Dokumentation des Projektes
Mitarbeit bei der Fortentwicklung des Projektes
Ihr Profil
Ausbildung oder Studium in einschlägigen Bereichen: Politik- oder Kulturwissenschaften, Gender Theories, Gesellschaftswissenschaften, Soziale Arbeit oder vergleichbar
Erfahrungen mit Gewaltprävention, Extremismusprävention, Jungen*arbeit
praktische Erfahrungen in der Projektarbeit
kreative Fähigkeiten
zusätzliche Kenntnisse in der künstlerischen Praxis sind erwünscht
selbstständiges Arbeiten
souveränes Auftreten vor Gruppen
interkulturelle Kompetenz
einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
Identifikation mit den Grundsätzen des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber bietet
Mitwirken und Gestalten in einem wichtigen Jugendprojekt
enge Zusammenarbeit mit der Projektkoordination
Übungsleitungspauschale (13,- bis 20,- EUR / Stunde; 3.300 EUR / Jahr steuerfrei)
kostenfreie Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen
Kooperation mit der ABG zur Unterstützung bei der Wohnraumsuche
kostenfreie Nutzung der Meditationsapp Headspace
sportliche Kooperation mit der TG Bornheim
Rückholschutz über den DRK-Flugdienst im In- und Ausland
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Mecklenburg-Vorpommern
Islamische Theologin bzw. Islamischer Theologe / Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler als Berater im Bereich religiös begründeter Extremismus
Dahmen
Die Fachstelle Bidaya begleitet in ganz Mecklenburg-Vorpommern Menschen auf dem Weg aus religiös begründetem Extremismus und setzt sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander ein. Gemeinsam mit Fachkräften, Angehörigen und Netzwerkpartnern schafft die Fachstelle Perspektiven, fördert Dialog und stärkt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.
Ihre Aufgaben:
beraten und begleiten Sie Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Angehörige im Themenfeld religiös begründeter Extremismus.
unterstützen Sie Menschen in der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit durch eine ressourcenorientierte Einzelfallbegleitung.
konzipieren und gestalten Sie Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Zielgruppen.
erstellen Sie Informationsmaterialien, Dokumentationen und wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle mit.
recherchieren und analysieren Sie aktuelle Entwicklungen im Bereich Islamismus, Salafismus und verwandter Phänomenbereiche.
arbeiten Sie in regionalen, landesweiten und bundesweiten Netzwerken mit und bringen Sie Ihre fachliche Expertise aktiv ein.
entwickeln Sie gemeinsam mit dem Team bestehende Beratungs- und Präventionsangebote kontinuierlich weiter.
Ihr Profil
abgeschlossenes Studium der Islamischen Theologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Nahoststudien oder Orientwissenschaft.
Interesse an oder Bereitschaft zur Vertiefung Ihres Fachwissens im Bereich religiös begründeter Extremismus, insbesondere Islamismus und Salafismus.
ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz und Freude an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.
Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise.
Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sowie vereinzelt bundesweit.
idealerweise Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie in der systemischen oder klientenzentrierten Beratung.
wünschenswert sind arabische Sprachkenntnisse sowie persönliche oder fachliche Erfahrungen im Kontext des muslimischen Glaubens.
Der Arbeitgeber bietet:
attraktive Vergütung nach AVR.DD/CJD EG 9 (4.038 – 4.246 Euro bei Teilzeitanstellung 34h/Woche und abhängig von der beruflichen Vorerfahrung)
Kinderzuschlag und Jahressonderzahlung
kontinuierliche Tarifsteigerungen
31 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche), für Heiligabend und Silvester keine Urlaubstage notwendig
Arbeitszeitregelungen, die ein optimales Nebeneinander von individuellen Bedürfnissen und Dienst ermöglichen
Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern (Corporate Benefits)
flexibles Firmenfitness-Angebot mit Wellhub
Möglichkeit des Bikeleasings
Jobticket (Zuschuss zum Deutschlandticket)
persönliche Weiterentwicklung durch gezielte Fort- und Weiterbildungen
Gestalten Sie Veränderungen mit und übernehmen Sie Verantwortung in einem Umfeld, das Engagement und Eigeninitiative schätzt
Das Rahmenschutzkonzept des CJD wird aktiv gelebt und vor Ort so angepasst, dass jede Einrichtung ein sicheres und gewaltfreies Umfeld für alle schafft
eine Gemeinschaft, deren Werte auf dem christlichen Menschenbild basieren
Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Nordrhein-Westfalen
Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler
Bonn
Die eva ist ein sozialer Betrieb und verfolgt das Ziel, Menschen beruflich und gesellschaftlich zu integrieren. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Projekte unterstützt und begleitet der Verein Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben.
„Wegweiser“ ist ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen islamistischen Extremismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die individuelle Beratung. Sie steht Betroffenen sowie Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. „Wegweiser“ arbeitet bei Bedarf eng mit Netzwerkpartnern zusammen, darunter Beratungsstellen, Ämter, Moscheegemeinden, Polizei und weitere.
Darüber hinaus ist die Sensibilisierung und Information von Jugendlichen sowie von denen, die im Bildungs- und Integrationsbereich mit jungen Menschen arbeiten, wichtiger Bestandteil des Programms. „Wegweiser“ bietet darüber hinaus allen, die an den Themen Islamismus und Prävention interessiert sind, Vorträge und Workshops an. Das Programm beinhaltet zudem ein Online-Beratungsangebot.
Koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in Bonn, im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis ist die eva.
Ihre Aufgaben:
individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für gefährdete junge Menschen, ihre Angehörigen, Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren – persönlich, telefonisch oder auch online (Mail, Chat)
Entwicklung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen und Workshops
individuelle sozialpädagogische Unterstützung und Begleitung von direkt und indirekt Betroffenen
Netzwerkarbeit und Kooperation mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen, Ämtern u. ä.
Online-Beratung im Rahmen des Wegweiser Präventionsprogramms (Wegweiser Online-Chat)
programmbezogene administrative Tätigkeiten
Ihr Profil:
ein abgeschlossenes Studium der Islamwissenschaft
Erfahrungen in der Präventionsarbeit sowie in der Arbeit mit Jugendlichen, Einzel- und Gruppenarbeit, Onlineberatung sind wünschenswert
Wissen über das Themenfeld Islam/Muslime in Deutschland und islamistische Strömungen auch in Bezug auf Inhalte, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda.
Zuverlässigkeit, Empathie, interkulturelle Kompetenzen, Flexibilität
Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten
hohe Mobilität, Führerschein erwünscht
gute Sprachkenntnisse in Deutsch für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung
türkische oder arabische Sprachkenntnisse wünschenswert
Bereitschaft zu gelegentlicher Arbeit in Abendstunden und an Wochenenden
Der Arbeitgeber bietet:
einen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung
geregelte Arbeitszeiten ohne Überstunden
Gehalt nach Tarif TV Köln Arbeit
betriebliche Altersvorsorge
Zuschuss zum Deutschlandticket
individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten
gute Erreichbarkeit mit dem Kfz und den öffentlichen Verkehrsmitteln
Teamevents
Zuschuss zu Mitgliedschaft bei Urban Sports Club
Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern
Die eva fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeotgeber begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Referentin bzw. Referent für den Bereich Islamismus/islamistischer Terrorismus
Köln
Ihre Aufgaben:
Sie unterstützen die Referatsleitung bei Führungs-, Lenkungs-, Planungs- und Koordinierungsaufgaben und vertreten diese dauerhaft bei Abwesenheit.
Sie fungieren als kompetente bzw. kompetenter Ansprechpartnerin bzw. -partner für den Austausch mit nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden und tragen zu deren Vernetzung bei. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Konzeption, Durchführung und Analyse von Projekten zur technischen und strategischen Entwicklung Ihres Bereichs. Darüber hinaus unterstützen Sie bei der Konzeption und Durchführung von Fortbildungs- und Fachveranstaltungen.
Ihr Profil:
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen abgeschlossenen Masterabschluss in den Studiengängen Intelligence and Security Studies oder Islamwissenschaft oder in einem der folgenden Studienbereiche: Verwaltungswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Politikwissenschaften
Grundlagenwissen zum Islamismus und islamistischen Terrorismus
gute nachgewiesene Englischkenntnisse (min. B2 nach dem GER, nicht älter als vier Jahre zum Zeitpunkt der Bewerbung)
ausgeprägte Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit und Gender- und Diversitykompetenz
überdurchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
Bereitschaft zur Einarbeitung in operativ-technische Themenfelder
Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen im In- und Ausland
Vorzugsweise verfügen Sie über eine ein- bis zweijährige Berufserfahrung in einer Sicherheitsbehörde.
Der Arbeitgeber bietet:
spannende Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert und aktuellem politischen Bezug
sicherer Arbeitsplatz, gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch Fortbildungen, vielfältige Einsatzbereiche
flexible Arbeitszeitregelung, individuelle Teilzeit, Überstundenausgleich durch Freizeit, mobiles Arbeiten grundsätzlich möglich
guter Teamspirit, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, Onboarding und Mentoring
unbefristete Einstellung in die Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund (Jahresbruttogehalt von 62.489,15 Euro bis 89.579,84 Euro) sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer Nachrichtendienstzulage
Bewerben Sie sich bis zum 7. September 2026 über das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-062. Beachten Sie, dass eine Bewerbung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal des BVA möglich ist.
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Rheinland-Pfalz
Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter für aufsuchende (digitale) Arbeit (50 %)
Frankenthal
Die Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Abteilung Jugendpflege im Bereich Familie, Jugend und Soziales eine Sozialarbeiterin beziehungsweise einen Sozialarbeiter für die aufsuchende (digitale) Arbeit. Die Stelle ist unbefristet und umfasst 19,5 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt nach S 11b TVöD-SuE.
Das Kinder- und Jugendbüro der Frankenthaler Stadtjugendpflege ist unter anderem in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, im Kinder- und Jugendschutz, in der Schulsozialarbeit, der Jugendhilfeplanung, der Demokratiebildung und Mitbestimmung sowie in den Bereichen aufsuchende Sozialarbeit und Prävention tätig.
Ihre Aufgaben:
aufsuchende Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, insbesondere mit Personen mit Unterstützungsbedarf, die von stationären Angeboten nicht erreicht werden
Aufbau von Vertrauensbeziehungen und niedrigschwellige Beratung
Krisenintervention und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung sowie Beratung unter anderem bei psychischen Belastungen, Sucht, Schulden und Zukunftsängsten
aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum, beispielsweise auf Straßen, in Parks, auf Spielplätzen, bei Stadt- und Straßenfesten oder an Bahnhöfen
Weiterentwicklung des Konzepts der aufsuchenden Sozialarbeit sowie Netzwerkarbeit und Dokumentation
Aufbau und Weiterentwicklung digitaler aufsuchender Jugendarbeit, um junge Menschen in ihren digitalen Lebenswelten zu erreichen und dort niedrigschwellige Beratung und Beziehungsarbeit anzubieten
digitale Beratung zu unterschiedlichen Problemlagen, von Einsamkeit bis hin zu Radikalisierung
Durchführung von Ferienfreizeiten sowie Teilnahme an relevanten Veranstaltungen und Festen
Teilnahme an Stadtteilkonferenzen und Begleitung von Jugendschutzprojekten
Bereitschaft zur Arbeit insbesondere in den späten Nachmittags- und Abendstunden sowie bei Bedarf am Wochenende
Ihr Profil:
abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit beziehungsweise Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Qualifikation
respektvolle, akzeptierende und nicht wertende professionelle Haltung
Empathie und Fähigkeit zum Aufbau tragfähiger Beziehungen
Belastbarkeit und Ausdauer auch in herausfordernden Situationen
Kommunikationsstärke und ein sicheres, authentisches Auftreten
souveräner und lösungsorientierter Umgang mit Konflikten
Fähigkeit zum sozialräumlichen und vernetzten Arbeiten
strukturierte Arbeitsweise und Bereitschaft zur kontinuierlichen Reflexion des eigenen beruflichen Handelns
Grundkenntnisse im Sozial- und Jugendhilferecht
Gespür für unterschiedliche Lebensrealitäten und Szenen sowie Offenheit, sich in neue Kontexte einzuarbeiten
Der Arbeitgeber bietet:
einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Wochenarbeitszeit von 19,5 Stunden
Vergütung nach S 11b TVöD-SuE
flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
einen zentral gelegenen Arbeitsplatz
Jobticket und Jobbike
weitere Benefits der Stadtverwaltung Frankenthal
Bewerbungen sind bis zum 9. September 2026 über das Bewerbungsportal der Stadt Frankenthal unter Angabe der Ausschreibungsnummer 59-51-2026 möglich. Für Rückfragen steht Lukas Schwerdel unter 06233 / 89-854 zur Verfügung. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich willkommen.
Mehr Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung der Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz).
Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.