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Bleiben Sie auf dem Laufenden im Arbeitsfeld Radikalisierungsprävention! Termine, Stellen, News, Materialien, Videos & neue Hintergrund-Beiträge des Infodienst Radikalisierungsprävention – alle sechs Wochen per E-Mail.
Übersicht
Zu den Stellenangeboten gelangen Sie, indem Sie auf den Titel des Angebots klicken.
Bundesweit
- Interner Link: Eine Projektmitarbeiterin bzw. ein Projektmitarbeiter (50 bis 80 %)
Bundesweit
Die AGB
Berlin
- Interner Link: Eine Tarifbeschäftigte bzw. ein Tarifbeschäftigter
Berlin
Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
- Interner Link: Eine Projektmanagerin bzw. ein Projektmanager Netzwerk und Koordinierung / Strukturaufbau
Berlin
CLAIM
Hessen
- Interner Link: Studentische Hilfskraft für das Transfervorhaben RADIS
Frankfurt a. M.
Peace Research Institute Frankfurt
Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Beraterin bzw. Berater im Präventionsprogramm Wegweiser
Duisburg
AWO-Integrations gGmbH
- Interner Link: Projektverantwortliche Fachkraft
Gelsenkirchen
IFAK
- Interner Link: Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)
Düsseldorf
Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive (AVP)
- Interner Link: Sachbearbeitende für die Auswertung im türkischen Rechtsextremismus
Köln
Bundesamt für Verfassungsschutz
- Interner Link: Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter für das Referat 614 „Prävention, Aussteigerprogramme“ der Abteilung 6 (Verfassungsschutz)
Düsseldorf
Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen
Schleswig-Holstein
- Interner Link: Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter für das Projekt Kick-off+
Kiel
Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
Österreich
- Interner Link: Eine Beraterin bzw. ein Berater (62,5 %)
Wien
bOJA – Beratungsstelle Extremismus
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.
Bundesweit
Eine Projektmitarbeiterin bzw. ein Projektmitarbeiter (50 bis 80 %)
Bundesweit
Für das Projekt „Clear Vision: Bundesnetzwerk für demokratische Schulkultur durch den Clearing-Ansatz“ wird zum schnellstmöglichen Zeitpunkt nach einer Projektmitarbeiterin bzw. einem Projektmitarbeiter in Teilzeit (50 bis 80 %) gesucht.
Die Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. (AGB) als Trägerin des Projekts ist seit über 40 Jahren anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Düsseldorf und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV). Die AGB ist in vielen Feldern der sozialen Arbeit tätig. Dazu gehören die Bereiche der Schulsozialarbeit, Radikalisierungsprävention, Demokratiestärkung, Gemeinwesenarbeit, Ganztagsbetreuung und viele weitere.
Das von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Projekt entwickelt den Clearing-Ansatz zur schulischen Demokratiebildung und Radikalisierungsprävention weiter und unterstützt Schulen bundesweit dabei, demokratische Aushandlungsprozesse und Präventionsstrukturen nachhaltig zu verankern.
Ihre Aufgaben:
Mitarbeit bei der inhaltlichen, organisatorischen und fachlichen Umsetzung des Projekts „Clear Vision“ in Abstimmung mit der Projektleitung
Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Begleitung der Pilotschulen, die das „Clear Vision“-eigene Konzept „FreiRäume“ implementieren (inklusive Reisetätigkeiten, Hospitationen, Beratungsgesprächen und Prozessdokumentationen)
Analyse und Dokumentation der Erfahrungen aus den Pilotschulen, Erarbeitung praxisnaher
Lösungen bei Herausforderungen und Ableitung von Handlungsempfehlungen
Begleitung von Schulen bei der Implementierung von Präventionsstrukturen und des Clearing-Ansatzes im Schulalltag
fachliche und organisatorische Mitarbeit bei der Konzeption, Planung, Durchführung und
Nachbereitung des Qualifizierungslehrgangs für schulisches Personal (z.B. Konzeption von
Inhalten, Auswahl und Betreuung von Referierenden, Erstellung von Programmheften und
Teilnehmendenunterlagen, Dokumentation von Veranstaltungen, Evaluation)
fachliche und organisatorische Mitarbeit bei der Konzeption, Planung, Durchführung und
Nachbereitung von analogen und digitalen Netzwerkangeboten für schulisches Personal
Vertretung des Projekts in Fachkreisen, Netzwerken und auf Tagungen, aktive Pflege von
Kontakten zu Akteurinnen und Akteuren aus politischer Bildung, Bildungspolitik, Demokratiepädagogik und Prävention
Ihr Profil: Studienabschluss (Bachelor) im Bereich Bildung, Soziales, Politik oder Kommunikation o. Ä. strukturierte Arbeitsweise Sicherheit in schriftlicher Kommunikation Fähigkeit, sensible Themen der Demokratiebildung sicher zu moderieren fachlicher Schwerpunkt im Bereich Radikalisierung, Demokratiebildung, Rassismuskritik o. Ä.selbstständige Arbeitsweise; Fähigkeit, eigene Ideen zu entwickeln; lösungsorientiertes Arbeiten konstruktiver Umgang mit Kritik Freude an Teamarbeit Bereitschaft zu regelmäßigen Reisetätigkeiten
Idealerweise verfügen Sie zusätzlich über:
Studienabschluss (Master) im Bereich Bildung, Soziales, Politik oder Kommunikation
Kenntnis schulischer Strukturen, Erfahrung in der Arbeit an oder mit Schulen
souveränes Auftreten vor bildungspolitischen und zivilgesellschaftlichen Projektpartnerinnen und --partnern
Der Arbeitgeber bietet:
eine sinnstiftende, verantwortungsvolle Stelle
überwiegend mobiles Arbeiten (in Verbindung mit regelmäßiger Reisetätigkeit)
flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit)
einen schnellstmöglichen Arbeitsantritt
einen befristeten Arbeitsvertrag voraussichtlich zunächst bis 31. Dezember 2026; eine Verlängerung bis Projektlaufzeitende (31. Dezember 2027) wird angestrebt
30 Urlaubstage pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche)
die Vergütung orientiert sich an den Tarifstrukturen des öffentlichen Dienstes und erfolgt
abhängig von Qualifikation und Berufserfahrung.
Weiterbildungsmöglichkeiten & VWL nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail bis zum 15. Juni 2026 an E-Mail Link: junus.el-naggar@die-agb.de. Bitte fügen Sie einen Lebenslauf, Zeugnisse und ein sogennantes „Me Manual“ bei.
Für weitere Informationen zum Projekt sowie zum Bewerbungsprozess und den geforderten Unterlagen klicken Sie bitte Interner Link: hier.
Für Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle stehen Ihnen Frau Veronica Schulte (Personalmanagement, 0157 / 5158 9207; veronica.schulte@die-agb.de) sowie Herr Dr. Junus el-Naggar (Projektleitung Clear Vision, 0152 / 0176 2229; junus.el-naggar@die-agb.de) zur Verfügung.
Berlin
Eine Tarifbeschäftigte bzw. ein Tarifbeschäftigter
Berlin
Die Beauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und Migration ist Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Ziel der Arbeit ist es, die Interessen und Perspektiven der vielfältigen Berliner Stadtgesellschaft sichtbar zu machen und in den Institutionen zu verankern – für mehr Partizipation, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Beauftragte leitet zugleich die Abteilung Integration und Migration, deren zentrale Aufgabe es ist, die Migrations- und Integrationspolitik des Senats zu gestalten und sie ressortübergreifend abzustimmen. Denn Integration ist Querschnittsaufgabe: Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Teilhabe müssen zusammen gedacht werden. Grundlage der Arbeit ist das Partizipationsgesetz. Aus ihm leiten sich Konzepte, Programme und Instrumente ab, durch welche Ankommens- und Teilhabeprozesse in Berlin strukturiert und abgesichert sind.
Ihre Aufgaben:
Erarbeiten und Implementieren von Ausführungsvorschriften, Konzepten und Handreichungen für die Umsetzung des Gesetzesziels 3 des Gesetzes zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft des Landes Berlin PartMigG, insbesondere §§ 17 und 19 und des Forums Islam Berlin FIB
Weiterentwicklung und Verzahnung der Gremienarbeit des Landesbeirats, der Partizipationsbeiräte der Bezirke, des Forums Islam Berlin im Sinne der Einbindung der Gremien in das Verwaltungshandeln und für die Beratung und migrationsgesellschaftliche Ausrichtung der Verwaltung
Konzeption und Umsetzung von Partizipations-, Konsultations- und Vernetzungsprozessen und Beteiligungsformaten mit den Geschäftsstellen der Beiräte, der Koordinierungsstelle Forum Islam Berlin und der Zivilgesellschaft und anderen Gremien und Akteuren des Landes und bundesweit
Ansprechperson für Begleitung und Weiterentwicklung des Forums Islam Berlin
fachliche Begleitung von Zuwendungsprojekten im Themenbereich
Ihr Profil:
abgeschlossenes wissenschaftlichen Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) in den Bereichen Rechtswissenschaften sowie zweite Staatsprüfung, Politik- oder Sozialwissenschaften bzw. Soziologie, Regional-, Islam-, Migrations oder Kulturwissenschaften, europäische Ethnologie, Bildungswissenschaften oder gleichwertige Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen
idealerweise eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung (vorzugsweise im Themenbereich Migration, Partizipation, Diversity, Antidiskriminierung, antimuslimischen Rassismus und / oder mit Bezug zu muslimischem Leben)
mehrjährige Verwaltungserfahrung, vorzugsweise im Land Berlin
Der Arbeitgeber bietet:
einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab sofort mit einer Vergütung nach E13 TV-L
einen krisensicheren und modern eingerichteten IT-Arbeitsplatz
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch flexible Arbeitszeitmodelle
Anerkennung von Diversität
Leistungen im Bereich des Gesundheitsmanagements
ein professionelles Onboarding
eine jährliche Sonderzahlung, Betiebsrente für Tarifbeschäftigte, vermögenswirksame Listungen, ein Firmenticket sowie eine Hauptstadtzulage von bis zu 150,00 Euro brutto monatlich
Für weitere Informationen sowie zur Bewerbung bis zum 29. Mai 2025 klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Eine Referentin bzw. ein Referent Qualifizierung (min. 80 %)
CLAIM sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin bzw. einen Referenten Qualifizierung. Als Referentin bzw. Referent Qualifizierung übernehmen Sie die Konzeption, Planung, Organisation und Durchführung bundesweiter Fortbildungen für Mitarbeitende öffentlicher Institutionen – sowohl analog als auch digital. Sie entwickeln bestehende Bildungsangebote für Verwaltung und Behörden fachlich und methodisch weiter und gestaltest innovative rassismussensible Lernformate, insbesondere im digitalen Bereich (z. B. E-Learning, Webinare, Tools).
CLAIM ist eine bundesweit tätige gemeinnützige Organisation und setzt sich dafür ein, antimuslimischen Rassismus in Deutschland sichtbar zu machen und wirksames Handeln dagegen zu ermöglichen. Der Träger sensibilisiert, vernetzt und unterstützt Zivilgesellschaft und Verwaltung und dokumentiert bundesweit Vorfälle von antimuslimischem Rassismus. Er widmet sich der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Teilhabe und des Schutzes der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
CLAIM wird unter anderem gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Bundesministerium des Innern und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Ihre Aufgaben:
Konzeption, Planung, Organisation und Durchführung von bundesweiten Fortbildungen für Mitarbeitende öffentlicher Institutionen – analog, digital sowie in Einzel- oder Tandemdurchführung
fachliche und methodische (Weiter)entwicklung von Bildungsangeboten und -formaten für die Zielgruppe Verwaltung bzw. Behörden
Analyse bestehender Angebotsstrukturen und konzeptioneller Entwicklungspotenziale im Themenfeld
antimuslimischer Rassismus sowie Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung von Netzwerken
Entwicklung, Umsetzung und Betreuung digitaler Bildungsformate (z. B. E-Learning, Webinare, Tools)
sowie entsprechender Arbeitsmaterialien und Bildungsmedien
Einbindung von Expertinnen und Experten zur inhaltlichen und methodischen Weiterentwicklung der Fortbildungskonzepte
Identifikation und Akquise von Projektpartnern aus Verwaltung und Behörden
Kommunikation mit Projektpartner*innen sowie mit eingebundenen Trainerinnen und Trainer
Mitwirkung an Konzeption, Planung, Durchführung und Nachbereitung von Fach- und Netzwerkveranstaltungen
Dokumentation und Evaluation von Maßnahmen und Ergebnissen
Mitwirkung bei der Erstellung von Berichten (Sachberichte, Verwendungsnachweise)
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium in einer relevanten Fachrichtung (z. B. Sozial-, Politik-, Verwaltungs-, Kommunikationswissenschaften) oder vergleichbare Qualifikationen
fundierte Kenntnisse in den Themenfeldern Rassismuskritik, Diversity Education, antimuslimischer
Rassismus; Expertise zu weiteren Rassismen und in den Bereichen Intersektionalität und postkoloniale
Theorien
mehrjährige einschlägige Berufserfahrung im Themenfeld (antimuslimischer) Rassismus im Rahmen
der pädagogischen Arbeit und/oder politischer Bildung
ausgeprägte methodisch-didaktische Kompetenzen in der Entwicklung von Fortbildungsformaten
Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verwaltung und behördlichen Strukturen ist von Vorteil
Sensibilität und Erfahrung im Umgang mit Betroffenen von Rassismus und/oder Rechtsextremismus
Team- und Konfliktfähigkeit, diversitätssensible Kommunikation
Erfahrung im Projekt- und Veranstaltungsmanagement sowie eine strukturierte, verantwortungsbewusste Arbeitsweise
Fähigkeit zu analytischem, konzeptionellem und strategischem Denken
sehr gute Arbeitsorganisation und ausgeprägte Planungsfähigkeit
sehr gute Deutschkenntnisse (mind. C1), weitere Sprachen von Vorteil
Identifikation mit den Zielen und Werten von CLAIM
Der Arbeitgeber bietet:
Zusammenarbeit mit einem engagierten und aufgeschlossenen Team
Mitwirkung an einem gesellschaftlich relevanten Thema mit messbarem Impact
aktive Einbindung und Gestaltungsmöglichkeiten in der strategischen Weiterentwicklung und Raum für
bedarfsorientierte Fortbildungen
eine offene, lernende und werteorientierte Organisation
Arbeitsplatz im Zentrum von Berlin sowie anteilig mobiles Arbeiten nach Absprache möglich
Vergütung angelehnt an TVöD Bund E11, je nach Qualifikation und Arbeitserfahrung
Zeitumfang: mind. 32 h/Woche (min. 80 %)
Die Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 30. Juni 2027 und vorbehaltlich der endgültigen Förderzusage. Arbeitsort ist Berlin. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich Anfang Juni statt. Der Arbeitgeber begrüßt Bewerbungen aller Interessierten unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit, sexueller Identität und Behinderung.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse) in einem Dokument bis zum 30. Mai 2025 per Mail an: E-Mail Link: bewerbung@claim-organisation.de mit dem Betreff „Bewerbung Referent*in Qualifizierung“.
Eine Projektmanagerin bzw. ein Projektmanager Netzwerk und Koordinierung / Strukturaufbau
CLAIM sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Projektmanagerin bzw. ein Projektmanager Netzwerk und Koordinierung / Strukturaufbau. In dieser Position verantworten Sie die eigenständige Steuerung eines Modellprojekts – von der Planung und Koordinierung über den Aufbau tragfähiger Netzwerk- und Kooperationsstrukturen. In Abstimmung mit der Referentin bzw. dem Referenten Qualifizierung begleiten Sie Qualifizierungsformate organisatorisch und wirken fachlich mit. Sie bringen relevante Akteurinnen und Akteure zusammen, entwickeln nachhaltige Strukturen und gestalten die inhaltliche Weiterentwicklung des Modellvorhabens aktiv mit.
CLAIM ist eine bundesweit tätige gemeinnützige Organisation und setzt sich dafür ein, antimuslimischen Rassismus in Deutschland sichtbar zu machen und wirksames Handeln dagegen zu ermöglichen. Der Träger sensibilisiert, vernetzt und unterstützt Zivilgesellschaft und Verwaltung und dokumentiert bundesweit Vorfälle von antimuslimischem Rassismus. Er widmet sich der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Teilhabe und des Schutzes der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
CLAIM wird unter anderem gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Bundesministerium des Innern und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Ihre Aufgaben:
eigenständige Projektplanung, einschließlich der Erstellung von Zeitplänen und Arbeitsprozessstrukturen, sowie Überwachung von Projektmeilensteinen, Gesamtzeitplänen und Arbeitsabläufen
strukturierte Steuerung, Nachverfolgung und Weiterentwicklung zentraler Arbeitsprozesse
Budgetplanung, -verwaltung und –controlling in enger Abstimmung mit dem Team Finanzen
Unterstützung bei Vergabeprozessen und finanziellen Steuerungsabläufen, inklusive Abstimmung
und Kommunikation mit Fördermittelgebern
Erstellung, Koordination und Qualitätssicherung von Sachberichten, Mittelabrufen und projektbezogenen Auswertungen
Unterstützung bei der Antragsstellung
Mitwirkung an der strategischen Koordinierung zentraler Prozesse und eigenständige Konzeption
und Umsetzung wesentlicher Projektmaßnahmen
Aufbau, Pflege und strategische Weiterentwicklung von Kooperations- und Netzwerkstrukturen
sowie aktive Akquise und Ansprache von Partnerinnen und Partnern, insbesondere in Verwaltung und Behörden
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung bilateraler Kooperationsgespräche
konzeptionelle Entwicklung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Fach- und Vernetzungsformaten sowie Fachveranstaltungen – einschließlich inhaltlicher Schwerpunktsetzung,
Zieldefinition und geeigneter methodischer Ansätze
eigenständige Organisation sowie fachliche Begleitung von Qualifizierungsformaten für unterschiedliche Zielgruppen, insbesondere für Institutionen
fachliche Mitwirkung bei der Konzeption und Umsetzung analoger und digitaler Qualifizierungsangebote für Verwaltung und Behörden, einschließlich inhaltlicher Zuarbeit und methodischer Ausgestaltung
Mitwirkung bei der Dokumentation und Evaluation von Qualifizierungsformaten
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium in einer relevanten Fachrichtung (z. B. Sozial-, Politik-, Verwaltungs-, Kommunikationswissenschaften) oder vergleichbare Qualifikationen,
mehrjährige Erfahrung im Projektmanagement, idealerweise im zivilgesellschaftlichen oder öffentlich geförderten Kontext, sowie Kenntnisse in der Fördermittelverwaltung (inkl. Mittelabrufe und Sachberichte) von Vorteil
fundierte inhaltliche Kenntnisse in den Bereichen Rassismuskritik, Diversity Education und antimuslimischer Rassismus; Kenntnisse zu Intersektionalität und weiteren Rassismusformen sind wünschenswert
Erfahrung im Aufbau und in der Pflege von Netzwerken sowie in der Zusammenarbeit mit Verwaltung und Behörden sind wünschenswert
Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Qualifizierungsformaten (digital und analog)
ausgeprägte organisatorische, strukturierende und analytisch-konzeptionelle Fähigkeiten sowie strategisches Denkvermögen
hohe Teamfähigkeit, Konfliktkompetenz und eine diversitätssensible Kommunikationsweise sehr gute Deutschkenntnisse (mind. C1), weitere Sprachkenntnisse von Vorteil
Identifikation mit den Zielen und Werten von CLAIM sowie Lust zur inhaltlichen Mitgestaltung
Der Arbeitgeber bietet:
Zusammenarbeit mit einem engagierten und aufgeschlossenen Team
Mitwirkung an einem gesellschaftlich relevanten Thema mit messbarem Impact
aktive Einbindung und Gestaltungsmöglichkeiten in der strategischen Weiterentwicklung und
Raum für bedarfsorientierte Fortbildungen
eine offene, lernende und werteorientierte Organisation
Arbeitsplatz im Zentrum von Berlin sowie anteilig mobiles Arbeiten nach Absprache möglich
Vergütung angelehnt an TVöD Bund E11, je nach Qualifikation und Arbeitserfahrung
Zeitumfang: 40 Std./Woche
Die Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 30. Juni 2027 und vorbehaltlich der endgültigen Förderzusage. Arbeitsort ist Berlin. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich Anfang Juni statt. Der Arbeitgeber begrüßt Bewerbungen aller Interessierten unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit, sexueller Identität und Behinderung.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse) in einem Dokument bis zum 30. Mai 2025 per Mail an: E-Mail Link: bewerbung@claim-organisation.de mit dem Betreff „Bewerbung Projektmanager*in Netzwerk und Koordinierung / Strukturaufbau“.
Hessen
Studentische Hilfskraft für das Transfervorhaben RADIS
Frankfurt a. M.
Das Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) mit Sitz in Frankfurt a. M. beschäftigt sich mit aktuellen Konflikten und deren Regelungen. Das PRIF ist mit über 90 Mitarbeitenden aus Wissenschaft, Verwaltung und Kommunikation eines der größten Friedensforschungsinstitute in Deutschland.
Zur Verstärkung des Teams wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Transfervorhaben RADIS ine studentische Hilfskraft für 10 Stunden pro Woche für die Dauer von vorerst 3 Monaten mit Möglichkeit der Verlängerung beginnend zum 1. Juni 2026 oder nach Vereinbarung gemäß § 6 WissZeitVG i. V. m. § 82 HHG gesucht. Die Stundenvergütung beträgt 14,88 € ohne Studienabschluss beziehungsweise 16,13 € mit Bachelorabschluss.
Ihre Aufgaben:
eigenverantwortliche Recherchen sowie Aufbereitung von Literatur in den Themenfeldern Radikalisierung, Islamismus, Prävention, speziell zu aktuellen Entwicklungen
Redigieren und Lektorieren wissenschaftlicher Texte
Mitarbeit im Redaktionsteam, welches die Projektwebseite und Soziale Medien bespielt
Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen (Workshops, Konferenzen)
Unterstützung bei der Durchführung von wissenschaftlichen Erhebungen und Analysen (primär qualitativ, ggf. auch quantitativ im Rahmen von Online-Surveys)
Ihr Profil:
Gültige Immatrikulation an einer deutschen Hochschule in einem Masterstudiengang im Bereich der Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialwissenschaften, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung oder vergleichbare Studiengänge. Auch Studierende der Kommunikations- oder Kulturwissenschaften mit einschlägigem Interesse sind willkommen.
Bereitschaft, in einem internationalen Team zu arbeiten.
Forschungsinteresse in den Bereichen Extremismus, Islamismus, Radikalisierung, Prävention sowie Wissenschaftskommunikation beziehungsweise Wissenstransfer
eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitsweise
Kenntnisse aktueller Diskurse im Bereich Islamismus (Forschung) in Deutschland und der Forschungs- und Präventionslandschaft sind von Vorteil
Kenntnisse in Adobe Creative Cloud und Typo3 sind von Vorteil, ebenso Erfahrungen in der Erstellung von Multimedia-Inhalten (Videos, Podcasts)
ausgeprägtes Sprachgefühl zur Ansprache verschiedener Zielgruppen (Wissenschaft, Fachpraxis, Politik), u. a. über Social Media
gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache
türkische, französische oder arabische Sprachkenntnise sind von Vorteil
Das bietet der Arbeitgeber:
familienfreundliche Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Rahmen einer Dienstvereinbarung
Vergütung in Höhe von 14,88 € ohne Abschluss beziehungsweise 16,13 € mit Bachelorabschluss
ein motiviertes und international vernetztes Team
der Arbeitgeber ist Träger des Total-E-Quality-Prädikats, mit dem Bemühungen um die Schaffung und die nachhaltige Verankerung von Chancengleichheit ausgezeichnet werden
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf ohne Foto, Bildungs- und Arbeitszeugnisse, ggf. Hausarbeit) mit einem Betreff, der sich aus Ihrem Namen zusammensetzt (Beispielsweise: Maria_Mustermann), gebündelt in einem PDF-Dokument bis zum 31. Mai 2026 per E-Mail an E-Mail Link: tultschinetski@prif.org.
Bewerbungskosten können leider nicht übernommen werden.
Nordrhein-Westfalen
Beraterin bzw. Berater im Präventionsprogramm Wegweiser
Duisburg
Das Projekt „Wegweiser-Stark ohne islamistischen Extremismus“ ist ein Präventionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das den Einstieg junger Menschen in den extremistischen Islamismus verhindern soll. Ein wesentliches Element ist die Beratung im sozialen Umfeld, wie z. B. an Schulen, in Jugendzentren, in der Beratungsstelle oder in Online-Beratungsstunden. Das Projekt Wegweiser richtet sich an gefährdete junge Menschen und an Ratsuchende, denen Veränderungen bei jungen Menschen auffallen und Hilfe bei der Einordnung benötigen (z. B. Familienangehörige, Lehrkräfte, Freunde und Vereine). Das Beratungsteam bietet Workshops, Informationen und Sensibilisierungen zum Thema Islamismus an.
Ihre Aufgaben:
Gewinnung von neuen Netzwerkpartnern und Netzwerkpflege
Individuelle- und kultursensible Beratungsarbeit
Aufklärungsarbeit
Beratung zu Radikalisierungsprozessen
Empowerment und Resilienzförderung von jungen Menschen
Entwicklung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen
Gewinnung von neuen Netzwerkpartnern und Netzwerkpflege
Ihr Profil:
abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Soziale Arbeit oder vglb. Qualifizierung
Wissen und Erfahrung in der Migrationssozialarbeit
Kenntnisse in der Netzwerkarbeit
interkulturelle Kompetenz
Erstellung von Fachinformationen, Berichten und
Öffentlichkeitsarbeit
Teamfähigkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft
Der Arbeitgeber bietet:
eine attraktive nach Vergütungsordnung der AWO-Integration
eine Jahressonderzahlung
die Übernahme einer zusätzlichen Altersvorsorge ohne Eigenanteil
die Bezuschussung Ihrer freiwilligen Zusatzversicherungen
die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung
Bikeleasing, AWO-Mitarbeitendenvorteile und Rabatte, gemeinsame Events, Zuschuss zu gesundheitsfördernden Maßnahmen
30 Tage Urlaub
Mitarbeitendenwerbeprämie, Jubiläumszuwendung
gutes Arbeitsklima
Ansprechpartnerin bzw. -partner:
Manuela Koster
Duisburger Straße 241, 47166 Duisburg
E-Mail Link: koster@awo-integration.de
Bewerbungen sind an folgende E-Mail-Adresse zu versenden: E-Mail Link: bewerbung@awo-integration.de
Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Projektverantwortliche Fachkraft
Gelsenkirchen
Das Präventionsprogramm Wegweiser – Stark ohne islamistischen Extremismus, gefördert durch das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, wird von IFAK e. V. seit 2014 an den Standorten Bochum und Herne sowie seit 2018 in Gelsenkirchen und seit 2025 auch in Essen umgesetzt. Die Kernaufgaben im Präventionsprogramm „Wegweiser“ umfassen allgemeine sowie fallbezogene Beratungs-, Unterstützungs- und Informationsangebote für Hilfesuchende und Anfragende im Themenfeld Islamismus und Radikalisierungsprävention. Die Beratung richtet sich unter anderem an Jugendliche und junge Erwachsene, Angehörige, Fachkräfte sowie Institutionen und erfolgt sowohl im persönlichen Kontakt als auch über Online-Beratungsformate. Darüber hinaus umfasst das Angebot Bildungs- und Präventionsformate, wie Vorträge und Workshops für Erwachsene sowie Workshops für Jugendliche.
Ihr Profil:
abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik/ Erziehungswissenschaft/ Pädagogik (B.A./M.A.) oder vergleichbar
Berufserfahrung in der Jugendhilfe/ Beratung / Netzwerkarbeit
koordinierende Fähigkeiten/Erste Ansprechpartnerin für Kooperations- und Netzwerkpartnerinnen bzw. Partnern
Mehrsprachigkeit insbesondere Türkisch/Arabisch erwünscht
Methodenkenntnisse: Case Management, Empowerment, Klientenzentrierte Gesprächsführung
Wissen zu Identitätsbildung und Sozialisation bei Kindern und Jugendlichen
personale Kompetenz (verbindliches Auftreten, Authentizität, Ergebnis- und Zielorientierung,
Kooperationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, mit kreativen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansätzen Lösungsstrategien für Probleme und Konflikte zu entwickeln)
Flexibilität und Teamfähigkeit
Kenntnisse in den Themengebieten Islamismus, insbesondere Salafismus und Radikalisierungsprozesse
fachlich-methodische Kompetenz (Wissen über religiöse und politische Zusammenhänge des Islams im Bezug zur Lebenswelt von jungen Menschen)
sicherer Umgang mit Social-Media Formaten
Teilnahme an trägerinternen Netzwerken/IFAK Rat
Der Arbeitgeber bietet:
einen professionellen, interkulturellen Arbeitsrahmen zu flexiblen Arbeitszeiten bei regelmäßiger Supervision
Fort – und Weiterbildungen
interessante und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten
flache Hierarchien
Wertschätzung und Kommunikation auf Augenhöhe
offene, freundliche und kollegiale Atmosphäre für engagiertes, kreatives Arbeiten
Diensthandy und -notebook
Gehalt angelehnt an TVÖD SuE
Vollzeit 39 Std./Woche
Beginn: ab 1. Juli 2026
IFAK e. V. begrüßt Bewerbungen von Personen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion/Weltanschauung, zugeschriebener Behinderung oder sexueller Orientierung und freut sich besonders über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund (People of Color sowie Schwarzen Menschen). Der Arbeitgeber bittet um schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse/Zertifikate/Nachweise) per E-Mail an:
IFAK e.V. Geschäftsführung
Engelsburger Str. 168, 44793 Bochum
Telefon: 0234 / 672 21
E-Mail: E-Mail Link: bewerbung@ifak-bochum.de
Mehr Informationen zur Stellenanzeige finden Sie Externer Link: hier.
Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)
Düsseldorf
AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.
Ihre Aufgaben:
Gesamtverantwortung für die strategische Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, einschließlich Personal- und Budgetverantwortung.
Interaktion mit jungen Usern in sozialen Netzwerken, darunter die Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter Einsatz von KI-Verfahren.
Entwicklung, Erprobung und Implementierung von KI-gestützten Ansätzen und Verfahren in der Online-Prävention.
regelmäßige Projektauswertung sowie Sicherstellung der Einhaltung von Zielvorgaben und des Projektfortschritts.
Koordination und fachliche Verantwortung für das Projektteam sowie Kommunikation und regelmäßiges Reporting gegenüber der Geschäftsführung und dem Zuwendungsgeber.
Kostenüberwachung und Sicherstellung der Budgeteinhaltung.
Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung der Maßnahmen im Bereich der Online-Prävention.
Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Repräsentation des Projekts in verschiedenen Kontexten.
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom/Magister) im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (z. B. Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik).
umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit, im Projektmanagement und in der Prozesssteuerung.
Expertise im Umgang mit Medien, fundierte Kenntnisse zu KI-Anwendungen und Interesse an aktueller Jugendkultur.
sehr gute interkulturelle Kompetenz sowie Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen.
Kenntnisse im Bereich islamistisch begründeter Extremismus.
ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.
Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen innerhalb von Niedersachsen.
professionelles und sicheres Handeln in verschiedenen Kontexten.
Das bietet der Arbeitgeber:
Vergütung angelehnt an TV-L E13
die Möglichkeit, in einem innovativen Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet
Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung
Die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam
regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert
Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigen unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte der Arbeitgeber Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.
Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.
Sachbearbeitende für die Auswertung im türkischen Rechtsextremismus
Köln
Ihre Aufgaben
Bei dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sind Sie für die Aufbereitung von Informationen über Bestrebungen im türkischen Rechtsextremismus zuständig. Dafür entwickeln Sie auch operative Ansätze zur Gewinnung nachrichtendienstlicher Zugänge, die Sie in enger Zusammenarbeit mit der Beschaffung steuern. Weiterhin fertigen Sie Berichte, Sprechzettel und Stellungnahmen an und koordinieren behördenübergreifend die operativen Maßnahmen des Referats.
Ihr Profil
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen als Beamtin bzw. als Beamter über die Laufbahnbefähigung bzw. die Voraussetzungen für die Anerkennung der Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst des Bundes oder
über ein abgeschlossenes Bachelor-Studium mit mindestens der Note gut in den Studienbereichen: Politik-, Sozial-, Rechts-, Verwaltungs-, Wirtschafts- oder Staatswissenschaften, Internationale Politik, Internationale Beziehungen, Psychologie, Kriminalistik
Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit nationaler und internationaler Sicherheitspolitik
Leistungsbereitschaft, Engagement, Belastbarkeit und Eigeninitiative
ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
Wünschenswert sind außerdem gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Der Arbeitgeber bietet:
eine spannende Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert und aktuellem politischen Bezug
einen sicherer Arbeitsplatz, gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch Fortbildungen, vielfältige Einsatzbereiche
flexible Arbeitszeitregelung, individuelle Teilzeit, Überstundenausgleich durch Freizeit
guter Teamspirit, wertschätzende Arbeitsatmosphäre, Onboarding & Mentoring
Gehalt und Perspektive
unbefristete Einstellung in die Entgeltgruppe 11 TV EntgO Bund (Jahresbruttogehalt von 53.162 € bis 78.776 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 11 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer Nachrichtendienstzulage
Der Arbeitgeber fördert Vielfalt und Chancengleichheit. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund – bitte beachten Sie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerben Sie sich bis zum 24. Mai 2026 über das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-043.
Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (m/w/d) für das Referat 614 „Prävention, Aussteigerprogramme“ der Abteilung 6 (Verfassungsschutz)
Ihre Aufgaben:
Organisation und Durchführung von Vorträgen und Fortbildungen (auch online) für die Wegweiser-Beratungskräfte, bei Aus- u. Fortbildungseinrichtungen, Veranstaltungen bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW und anderen, auch internen Bedarfsträger
Recherche und Aufbereitung themenspezifischer fachspezifischer Literatur, Medien und relevanter Forschungsprojekte, u. a. für Vorträge
Konzeptionelle Mitwirkung an der Weiterentwicklung und Ausgestaltung des Wegweiser-Qualifizierungslehrganges
fachliche Unterstützung der Programme Wegweiser und API
Recherche, Erstellung und Redaktion eines zweimonatlichen Newsletters sowie Mitwirkungen an der Erstellung weiterer Publikationen
Bearbeitung und Koordination wissenschaftlicher und sonstiger Anfragen, Verfassen von Textbeiträgen
Mitwirkung bei Fachtagungen und Gremiensitzungen (einschließlich Vorträgen)
Einbringen von Fachexpertise in Forschungsnetzwerke
Mitwirkung am Wissenstransfer in die Abteilung und an der ressortübergreifenden Vernetzung des Referats
Ihr Profil:
abgeschlossenes Bachelor- oder (Fach-)Hochschulstudium im Bereich Islamwissenschaften oder einer der folgenden Fachrichtungen: Arabistik bzw. Arabische Studien, Geschichte und Kultur des Vorderen Orients, Nahoststudien bzw. Middle Eastern Studies, Turkologie, Islamische Theologie bzw. Islamische Religionslehre
mehrjährige Praxiserfahrung in der politischen Bildungsarbeit mit Erwachsenen oder in einer vergleichbaren Tätigkeit
Bereitschafft zu Dienstreisen
Kenntnisse im Themenbereich Islamismus (z. B. Kenntnisse der Szene und/oder der Ideologie) und eine sicherheitsbehördliche Vorerfahrung
Fremdsprachenkenntnisse aus dem islamischen Kulturkreis, insbesondere der arabischen Sprache
Erfahrungen mit redaktioneller Arbeit
Das bietet der Arbeitgeber:
ein Dienstverhältnis als Beamtin bzw. Beamter der Laufbahngruppe 2.1 bis zur Besoldungsgruppe A13 oder ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Tarifbeschäftigte bzw. -beschäftigter bei Vorliegen der fachlichen und persönlichen Qualifikationen in TV-L E11
bei Tarifbeschäftigten: eine Jahressonderzahlung bei 30 Tagen Urlaub
Zahlung einer Sicherheitszulage
vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
flexible Arbeitszeiten, moderne Teilzeitmodelle und Homeoffice
ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung sowie alle hier beigefügten Anlagen mit dem Betreff „21-01.26.02.04-Referat 614“ bis zum 18. Juni 2026 per E-Mail an E-Mail Link: Bewerbung21-2@im.nrw.de.
Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Sonnen (0211 - 871 2292) aus unserer Personalabteilung, bei Fragen zur Stelle selbst Herr Schmidt (0211 - 871 2710) gerne zur Verfügung.
Der Arbeitgeber legt besonderen Wert auf die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Außerdem ganz besonders zur Bewerbung ermutigt werden Menschen mit Schwerbehinderung, ihnen gleichgestellte Menschen sowie Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte.
Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Ungeachtet einer Teil- oder Vollzeitbeschäftigung muss - nach Erfordernis und nach Absprache - die Bereitschaft bestehen, auch nach den üblichen Bürozeiten (abends und an den Wochenenden) den Dienst auszuüben. Homeoffice ist entsprechend der Dienstvereinbarung des Hauses möglich, soweit keine dienstlichen Belange dem entgegenstehen.
Für die Beschäftigung in der Abteilung 6 (Verfassungsschutz) wird erwartet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einsetzen und bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung (Ü3) gem. § 12 Sicherheitsüberprüfungsgesetz NRW zu unterziehen. Diese kann im Einzelfall mehrere Monate in Anspruch nehmen und ggf. Reisebeschränkungen in einzelne Staaten zur Folge haben.
Bitte haben Sie Verständnis, dass unvollständige Bewerbungsunterlagen im Verfahren nicht berücksichtigen werden können.
Schleswig-Holstein
Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter für das Projekt Kick-off+
Kiel
Die Stellen können in Voll- oder Teilzeit ausgeübt werden. Der neue Mitarbeiter bzw. Die neue Mitarbeiterin wird in den Justizvollzugsanstalten und Landgerichtsbezirken in Schleswig-Holstein im Rahmen des Projektes „Kick-off+“ (Büro in Kiel) tätig sein. Die Stelle ist ab sofort zu besetzen und vorerst bis einschließlich Dezember 2026 befristet. Eine Verlängerung ist bei jährlicher Weiterbewilligung bis zum Dezember 2026 angedacht. Eine Weiterbewilligung über diesen Zeitraum hinaus wird angestrebt. Die Entlohnung orientiert sich an TV-L E 11 West bei entsprechender Qualifikation.
Das 2017 gestartete Projekt Kick-off (mittlerweile Kick-off+) bietet vielfältige präventive Angebote für Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren sowie gefährdete Inhaftierte und Personen auf Bewährung an. Diese beinhalten: Ausstiegsberatung für radikalisierte Inhaftierte und Probandinnen bzw. Probanden, Fortbildungen für Bedienstete, einen demokratiepädagogischen Unterricht sowie eine Kreativwerkstatt und Filmabende im Jugendstrafvollzug, Gesprächsgruppen für Inhaftierte in verschiedenen Justizvollzugsanstalten sowie die Erstellung pädagogischer Materialien für die präventive Arbeit mit Jugendlichen.
Ihre Aufgaben:
persönliche Beratung und Unterstützung von ausstiegswilligen Personen aus der islamistischen/linksextremistischer Szene im Bereich der Justiz, Bewährungs- und Gerichtshilfe
Konzeption und Durchführung eines demokratiepädagogischen Unterrichts im Jugendstrafvollzug
Begleitung kreativer Angebote im Jugendstrafvollzug
Durchführung von Fortbildungen zu religiös begründetem Extremismus und Linksextremismus und der Arbeit mit radikalisierten Personen für Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren aus dem Bereich der Justizbehörden
Mitarbeit an Fachartikeln zu Präventionsarbeit im Kontext Justiz
Netzwerkarbeit mit relevanten Trägern im Themenbereich
Ihr Profil:
abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Soziale Arbeit, Psychologie, (Sozial)-Pädagogik, Kriminologie, Islamwissenschaft oder verwandten Fachbereichen (mind. Bachelor)
hohes Maß an Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit
ausgeprägte Diversity-Kompetenz und Teamfähigkeit
gute kommunikative Fähigkeiten und Sozialkompetenz
Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und die Bereitschaft zu reisen und, falls erforderlich, abends und am Wochenende zu arbeiten
gute Kenntnisse in MS Office
Darüber hinaus wären wünschenswert:
Erfahrungen in der Konzipierung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen verschiedener Formate, Seminare und Workshops (v.a. mit Jugendlichen)
gute Sprachkenntnisse in Arabisch und/oder Türkisch und/oder Kurdisch (für Beratungsgespräche)
Kenntnisse in den Themenfeldern Islam in Deutschland, Islamismus und Salafismus
Kenntnisse im Themenfeld Linksextremismus
Weiterbildung im Bereich der systemischen Beratung
Erfahrungen in der Netzwerkarbeit mit Organisationen
Führerschein der Klasse B
Der Arbeitgeber bietet:
spannendes Arbeitsfeld und ein multiprofessionelles, diverses und motiviertes Team mit offener Kommunikationskultur und gegenseitiger Unterstützung
Zeit für teaminterne und individuelle Einarbeitung in das Themenfeld und die auszuübenden Tätigkeiten
regelmäßige Fortbildungen für Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter
regelmäßige Einzel- und Teamsupervision
enge Zusammenarbeit und fachlicher Austausch mit anderen Projekten der Radikalisierungsprävention der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
abwechslungsreiche Tätigkeit an der Schnittstelle von Sozialarbeit und politischer Bildung
einen anspruchsvollen und interessanten Arbeitsplatz bei einem erfahrenen, vielseitigen, überparteilichen und überkonfessionellen Träger
Vergütung in Anlehnung an TV-L E11
Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben.
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung per Mail an folgende Adresse: E-Mail Link: bewerbungen@tgsh.de.
Mehr über diese Stelle erfahren Sie Externer Link: hier.
Österreich
Eine Beraterin bzw. ein Berater (62,5 %)
Wien
Ihre Aufgaben:
fernelektronische, telefonische und persönliche Beratung von Eltern sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Beratung und Begleitung von Personen unter Radikalisierungsverdacht
Beratung von Personen in Haft und in Ausstiegsprozessen
Anfertigung von Dokumentationen
Vernetzung und Zusammenarbeit mit bestehenden (Beratungs-)Einrichtungen
Teilnahme an Teamsitzungen und Supervisionen
Ihr Profil:
Erfahrung in der Beratungstätigkeit
psychosoziale Ausbildung (z. B. Soziale Arbeit)
Fachwissen über die Dynamik von Radikalisierungsprozessen
Sensibilität für intersektionale Zusammenhänge, Gender & Diversität
Flexibilität und Reisebereitschaft innerhalb Österreichs
Mehrsprachigkeit (bevorzugte Sprachen: Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Farsi, Dari, Russisch, Tschetschenisch) von Vorteil
Der Arbeitgeber bietet:
Mitarbeit in einem engagierten Team mit flachen Hierarchien
selbstständige und interessante Tätigkeit
Supervision und Weiterbildung
unbefristetes Anstellungsverhältnis (Teilzeit)
Entlohnung nach SWÖ Kollektivvertrag / Verwendungruppe 8, bei Vollzeit mindestens 3.348,90 Euro
Der Arbeitgeber möchte die Vielfalt der Gesellschaft auch unter seinen Mitarbeitenden abbilden. Daher sind auch Bewerbungen von Personen mit Migrationserfahrung und/oder nicht-deutscher Erstsprache ausdrücklich erwünscht. Aus teamparitätischen Gründen werden Frauen* bevorzugt.
Bewerbungen und Rückfragen werden bis zum 1. Juni 2026 per Mail erbeten an E-Mail Link: verena.fabris@boja.at.
Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus
Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.