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Stellenangebote | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Stellenangebote Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 18 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Stellenangebote aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

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Übersicht

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Baden-Württemberg

Berlin

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Nordrhein-Westfalen

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Baden-Württemberg

Mehrere Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter im Bereich Auswertung

Stuttgart

Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württemberg beobachtet verfassungsfeindliche Bestrebungen und sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten und unterrichtet die politisch Verantwortlichen sowie die Bürgerinnen und Bürger über drohende Gefahren. Sie können Ihren Beitrag zum Schutz der Demokratie leisten und Teil des Teams im LfV werden.

Ihre Aufgabe:

  • Auswerten und analytisches Aufbereiten von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen im jeweiligen Phänomenbereich bzw. über sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht

  • Erstellen von Aktenvermerken, Lagebildern und Berichten für verschiedene Zielgruppen

  • offenes und verdecktes Beschaffen von Informationen im Internet

  • Recherchieren nach Hasspropaganda und Gewaltaufrufen im Netz

  • Prüfen, Initiieren und Begleiten des Einsatzes nachrichtendienstlicher Mittel, beispielweise

  • Observationen oder Telekommunikationsüberwachung

  • Kooperation und Austausch mit anderen Behörden, insbesondere innerhalb des Verfassungsschutzverbundes sowie mit der Polizei

Ihr Profil:

  • analytisches Denkvermögen und strukturierte Arbeitsweise, auch unter Zeitdruck

  • präzise schriftliche Ausdrucksweise

  • besonderes Interesse an Politik und Zeitgeschehen, sehr gute Allgemeinbildung

  • Selbstorganisation und administratives Talent

  • sicherer Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien

  • soziale und interkulturelle Kompetenzen

  • vorteilhaft: das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen mit Relevanz für den jeweiligen

  • Fachbereich (insbesondere Englisch, Französisch und/oder eine bzw. mehrere Kultursprachen des Nahen und Mittleren Ostens)

Was der Arbeitgeber bietet:

  • eine sinnstiftende, verantwortungsvolle und krisensichere Tätigkeit zum Schutz der Demokratie

  • ein Onboarding-Konzept mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen eine gezielte Einarbeitung mit persönlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern

  • flexible Arbeitszeiten

  • Mobilitätszuschuss (JobTicket BW, JobBike BW)

  • Dienst- und Präventionssportangebote anteilig auf die Arbeitszeit

  • eine monatliche Sicherheitszulage i. H. v. derzeit 199,73 Euro

  • Tarifbeschäftigte haben außerdem einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen, erhalten eine Betriebsrente (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung

Bewerben können sich qualifizierte Beamtinnen und Beamte mit einem guten Ergebnis der Laufbahnprüfung für den gehobenen Verwaltungs- oder Polizeivollzugsdienst, die Allgemeine Finanzverwaltung und die Rentenversicherung. Die Stellen sind nach Bes. Gr. A 12 LBesGBW bewertet, aktuell stehen jedoch Stellen bis zur Bes. Gr. A 11 LBesGBW zur Verfügung. Bei der Versetzung von Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten berücksichtigen wir die Mindestverweildauer des jeweiligen regionalen Polizeipräsidiums.

Außerdem können sich auch qualifizierte Personen mit einem gut abgeschlossenen Studium an einer Universität oder Hochschule in einem akkreditierten Studiengang der Fachrichtungen Politikwissenschaft, Geschichte, Islamwissenschaften und Soziologie bewerben. Die Beschäftigung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und erfolgt in Entgeltgruppe 9 b TV-L. Sofern die laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen, ist eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis möglich.

Es handelt sich um Vollzeitstellen, die grundsätzlich teilbar sind. Da wir den Anteil von Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Nach § 10 Landessicherheitsüberprüfungsgesetz Baden-Württemberg haben sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme der Tätigkeit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen zu unterziehen. Zwingende Voraussetzung für eine Einstellung im LfV ist die deutsche Staatsangehörigkeit.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Ferrari (Leiterin Personalreferat) entweder unter Tel. 0711 / 9544-323 oder per E-Mail unter E-Mail Link: personal@lfvbw.bwl.de (nur für Rückfragen – keine Bewerbungen) zur Verfügung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung übermitteln Sie bitte bis zum 30. August 2026 an das Externer Link: Online-Bewerbungsportal des Arbeitgebers.

Berlin

Sachbearbeitung/ Auswertung im Phänomenbereich Islamismus (Schwerpunkt Berichtswesen)

Berlin

Der Berliner Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Berlins. Er dient dem Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u. a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zufassende Berichte auf.

Die Entgeltgruppe entspricht TV-L E 12.

Ihre Aufgaben

  • Sachbearbeitung/Auswertung im Themenfeld Islamismus (außer Salafismus) und auslandsbezogenen Extremismus, vor allem im Bezug zum Nahen Osten mit Schwerpunkt Berichtswesen

  • Erstellung von Lageanalysen, Vorlagen an die Abteilungs- und Hausleitung

  • Beanwortung von schriftlichen Anfragen, Beantwortung von Behördenanfragen

Es handelt sich um eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit. Für die Wahrnehmung des Aufgabengebietes ist daher die Bereitschaft und das Einverständnis zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ 3) nach dem Berliner Sicherheitsüberprüfungsgesetz (§13 BSÜG) erforderlich.

Ihr Profil

  • vertiefte Kenntnisse über den Islamismus (ohne Salafismus) und auslandsbezogenen Extremismus

  • vertiefte Kenntnisse in der Methodik der operativen Auswertung

  • Fähigkeit, aus vorliegenden Material den Extremismus herauszuarbeiten und Aussagen entsprechend umfassend zu bewerten und kategorisieren

  • sicheres Anwendung der verfassungsschutzspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften

  • IT-Grundkenntnisse in Standardanwendungen

  • sehr gute Erfahrungen und Kenntnisse im Umgang mit Internet /Soziale Medien

Absolventen mit einem Masterabschluss können nicht berücksichtigt werden.

Für die Erfüllung der Aufgaben wird eine belastbare Persönlichkeit mit einer ausgeprägten Organisationsfähigkeit, Leistungs-, Lern- und Veränderungsbereitschaft sowie Ziel- und Ergebnisorientierung gesucht. Idealerweise runden u. a. Kommunikationsfähigkeit, strukturiertes Denken sowie Dienstleistungsorientierung Ihr Profil ab.

Bewerben können sich Personen, die über ein abgeschlossenes Studium (Diplom FH oder Bachelor) der Politikwissenschaften, Soziologie,Verwaltungswissenschaften, Sozialwissenschaften, (Neueren) Geschichte, Islamwissenschaften (sowie Arabistik und Orientalistik) oder eines vergleichbaren Studienganges verfügen.

Aufgrund der erforderlichen SÜ können sich nur Personen bewerben, die bereits mindestens fünf Jahre ihren ständigen Aufenhalt in der Bundesrepublik Deutschland behördlich nachweisen können (z.B. aktueller Melderegisterauszug). Dies gilt ebenfalls für die mitbetroffene Person (Lebenspartnerin bzw. -partner / Ehefrau bzw. Ehemann).

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich Externer Link: online über den Button „Jetzt bewerben“ bis zum 16. August 2026. Die erforderlichen Anlagen Ihrer Bewerbung und nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der FAQ-Seite des Externer Link: Zentralen Bewerbungsbüros.

Hessen

Dezernatsleitung 41 verbunden mit der stellvertretenden Leitung der Abteilung 4

Wiesbaden

Für diese Führungsaufgabe kommen nur überdurchschnittlich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber in Betracht. Verbeamtete Bewerberinnen und Bewerber können sich bewerben, wenn sie sich bereits im Beförderungsamt A 14 HBesG befinden.

Der Verfassungsschutz dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Er ist Dienstleister der Demokratie und hält insbesondere die analytischen Kompetenzen zur Beurteilung jener Gefahren vor, die Demokratie und Menschenrechten durch extremistische Bestrebungen drohen. Er tauscht sich mit Wissenschaft und Gesellschaft aus. Hierzu gehört auch der öffentliche Diskurs. Er berücksichtigt gesellschaftliche Vielfalt und gesellschaftliche Entwicklungen.

Das Dezernat 41 (Strukturanalyse und strategische Auswertung) ist für die Auswertung von offenen und nachrichtendienstlichen Informationen im Bereich des legalistischen Islamismus zuständig. An den Schnittstellen zu den anderen Phänomenbereichen besteht eine eng verzahnte Zusammenarbeit.

Mit der Leitung des Dezernates 41 und der stellvertretenden Leitung der Abteilung 4 sind Fach- und Führungsaufgaben verbunden.

Ihre Aufgaben:

  • Leitung des Dezernats und stellvertretende Leitung der Abteilung

  • Koordination und Controlling aller Aufgaben im Dezernat

  • Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeitenden des Dezernats

  • Koordination der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden des Dezernats

  • Vertretung des Dezernats in allen Angelegenheiten

  • fachliche, gesamtheitliche Bewertung der Erkenntnislagen im Dezernat und Ableitung von notwendigen Maßnahmen bzw. Information der zuständigen Stellen

  • Erstellen von Publikationen und zielgruppenspezifischen Berichten

  • Erstellen von fachbezogenen Konzepten organisatorischer, methodischer, strategischer oder fachlicher / inhaltlicher Art

  • Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen unter Berücksichtigung der ganzheitlichen phänomenübergreifenden Bearbeitung von Sachverhalten

  • Zusammenarbeit mit anderen - fachspezifischen - Organisationseinheiten im Verfassungsschutzverbund sowie mit allen anderen relevanten Stellen anderer Sicherheitsbehörden

  • Mitarbeit in Projekten und Übernahme von Sonderaufgaben

  • Beteiligung bei der Planung und Durchführung von fachspezifischen Informations- und Präventionsveranstaltungen

  • Teilnahme und Vertretung des LfV Hessen an phänomenbezogenen Fachtagungen / -gremien

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) im Studiengang Islamwissenschaften mit mindestens der Gesamtnote „gut“

  • nachgewiesene langjährige Führungserfahrung, die in mehreren unterschiedlichen Organisationseinheiten erworben wurde, dabei wäre es wünschenswert, wenn bereits Führungsaufgaben in einer Sicherheitsbehörde wahrgenommen worden sind

  • vertiefte Fachkenntnisse zu den Phänomenbereichen „Islamismus“ und „auslandsbezogener Extremismus, dort insbesondere vertiefte Kenntnisse im Themenbereich Naher Osten

  • nachgewiesene methodische Kompetenzen

  • Medienkompetenz und sicherer Umgang mit gängigen IT-Anwendungen werden erwartet.

  • sehr gutes analytisches und strukturiertes Denk- und Urteilsvermögen

  • ausgeprägte Fähigkeit, komplexe Sachverhalte sicherheitspolitischer Fragestellungen zu analysieren, überzeugend zu argumentieren und Entscheidungen verantwortungsbewusst zu treffen

  • Bereitschaft und Fähigkeit, Aufgaben der Personalführung zu übernehmen

  • ein sehr hohes Maß an Sozialkompetenz

  • eine sehr gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift

  • sehr hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität

  • sehr hohes Maß an Integrität und interkultureller Kompetenz

  • Fähigkeit zu selbstständigem und verantwortungsvollem Arbeiten

  • Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen

  • Aufgeschlossenheit gegenüber regelmäßigen Fortbildungen

  • Verständnis für die Rolle und Aufgaben eines Inlandsnachrichtendienstes

  • deutsche Staatsangehörigkeit

  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch

  • sehr gute Kenntnisse (mindestens B2) einer weiteren fachbezogenen Sprache, wie z. B. Arabisch, Persisch oder Türkisch

Der Arbeitgeber bietet:

  • ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Arbeiten in der Welt des Nachrichtendienstes mit spannenden, vielseitigen und herausfordernden Aufgaben

  • einen zukunftssicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst

  • interne und externe Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

  • Work-Life-Balance 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen, aktuell kostenfreies Landesticket zur kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nachverkehrs, Fitnessangebot bei wellhub (vom Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz subventioniertes Sport-/Wellness-Angebot)

  • bereits verbeamtete Bewerberinnen und Bewerber können in ihrer jeweiligen Besoldungsgruppe bis zur Besoldungsgruppe A 15 HBesG übernommen werden. Bei Bewerberinnen und Bewerber, die nicht über die Laufbahnbefähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst verfügen, erfolgt die Einstellung in der TV-H E 15. In diesem Fall ist eine spätere Verbeamtung bei Vorliegen der haushalts- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen beabsichtigt. Es wird zusätzlich eine Sicherheitszulage gezahlt.

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Aus dem Frauenförder- und Gleichstellungsplan ergibt sich die Verpflichtung, den Frauenanteil zu erhöhen. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Verwendung dienlich sind. Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung postalisch mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, Angaben zu Ihrer/Ihren Staatsangehörigkeiten, in jedem Fall mit aktuellen Zeugnissen bzw. Beurteilungen, sonstigen Referenzen sowie der Angabe einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse bis zum 14. August 2026 als verschlossene Personalsache an das
Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
Dezernat 11 - Personalsache -
Postfach 39 05
65029 Wiesbaden

Alternativ können Sie Ihre Bewerbung nebst vollständigen Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei an die folgende E-Mail-Adresse E-Mail Link: bewerbung@lfv.hessen.de senden.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)

Frankfurt am Main

Artikel 12 der Istanbul-Konvention verlangt in Abs. 4. von allen staatlichen Stellen, „die erforderlichen Maßnahmen (zu treffen), um alle Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere Männer und Jungen, zur aktiven Beteiligung an der Verhütung aller in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallenden Formen von Gewalt zu ermutigen“ und in Abs. 5. sicherzustellen, „dass Kultur, Bräuche, Religion, Tradition oder die sogenannte „Ehre“ nicht als Rechtfertigung für in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallende Gewalttaten angesehen werden.“

Das Projekt soll sich an Jungen* und junge Männer* im Alter von 12-23 Jahren mit (post-) migrantischem Hintergrund richten. Es will sie bewegen, patriarchale Strukturen in der Gesellschaft, Kultur, Religion und in ihrem persönlichen Umfeld zu reflektieren. In Workshops werden tabuisierte Themen, wie geschlechtsspezifische Unterdrückung, Homophobie, Extremismus, Rassismus diskutiert und alternative Sichtweisen angeboten, die auf den Werten unserer demokratischen Grundordnung basieren. Die jungen Männer werden dazu motiviert, ihr in einem reflexiven Prozess erarbeitetes, aufgeklärtes, demokratisches, auf interkultureller Akzeptanz und auf Menschenrechten basierendes Menschenbild, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, in ihrem sozialen Umfeld nach außen zu tragen und auch gegen extremistische Sichtweisen Stellung zu beziehen.

Das Projekt soll mit medienpädagogischen Methoden aufbereitet werden (wahrscheinlich Video).

Die Aufgabe kann ab sofort als Übungsleitung mit einer Wochenarbeitszeit von 4 Stunden übernommen werden und ist projektbedingt bis zum 31. Dezember 2026 befristet.

Ihre Aufgaben

  • Umsetzung des bisher Erarbeiteten in unterschiedlichen Einrichtungen (z. B. Kinder- und Jugendzentrum, Gemeinschaftsunterkünfte)

  • Auswertung der bisherigen Workshops

  • Dokumentation des Projektes

  • Mitarbeit bei der Fortentwicklung des Projektes

Ihr Profil

  • Ausbildung oder Studium in einschlägigen Bereichen: Politik- oder Kulturwissenschaften, Gender Theories, Gesellschaftswissenschaften, Soziale Arbeit oder vergleichbar

  • Erfahrungen mit Gewaltprävention, Extremismusprävention, Jungen*arbeit

  • praktische Erfahrungen in der Projektarbeit

  • kreative Fähigkeiten

  • zusätzliche Kenntnisse in der künstlerischen Praxis sind erwünscht

  • selbstständiges Arbeiten

  • souveränes Auftreten vor Gruppen

  • interkulturelle Kompetenz

  • einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

  • Identifikation mit den Grundsätzen des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber bietet

  • Mitwirken und Gestalten in einem wichtigen Jugendprojekt

  • enge Zusammenarbeit mit der Projektkoordination

  • Übungsleitungspauschale (13,- bis 20,- EUR / Stunde; 3.300 EUR / Jahr steuerfrei)

  • kostenfreie Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen

  • Kooperation mit der ABG zur Unterstützung bei der Wohnraumsuche

  • kostenfreie Nutzung der Meditationsapp Headspace

  • sportliche Kooperation mit der TG Bornheim

  • Rückholschutz über den DRK-Flugdienst im In- und Ausland

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Islamische Theologin bzw. Islamischer Theologe / Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler als Berater im Bereich religiös begründeter Extremismus

Dahmen

Die Fachstelle Bidaya begleitet in ganz Mecklenburg-Vorpommern Menschen auf dem Weg aus religiös begründetem Extremismus und setzt sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander ein. Gemeinsam mit Fachkräften, Angehörigen und Netzwerkpartnern schafft die Fachstelle Perspektiven, fördert Dialog und stärkt Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.

Ihre Aufgaben:

  • beraten und begleiten Sie Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Angehörige im Themenfeld religiös begründeter Extremismus.

  • unterstützen Sie Menschen in der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit durch eine ressourcenorientierte Einzelfallbegleitung.

  • konzipieren und gestalten Sie Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Zielgruppen.

  • erstellen Sie Informationsmaterialien, Dokumentationen und wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle mit.

  • recherchieren und analysieren Sie aktuelle Entwicklungen im Bereich Islamismus, Salafismus und verwandter Phänomenbereiche.

  • arbeiten Sie in regionalen, landesweiten und bundesweiten Netzwerken mit und bringen Sie Ihre fachliche Expertise aktiv ein.

  • entwickeln Sie gemeinsam mit dem Team bestehende Beratungs- und Präventionsangebote kontinuierlich weiter.

Ihr Profil

  • abgeschlossenes Studium der Islamischen Theologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Nahoststudien oder Orientwissenschaft.

  • Interesse an oder Bereitschaft zur Vertiefung Ihres Fachwissens im Bereich religiös begründeter Extremismus, insbesondere Islamismus und Salafismus.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz und Freude an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.

  • Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise.

  • Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sowie vereinzelt bundesweit.

  • idealerweise Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie in der systemischen oder klientenzentrierten Beratung.

  • wünschenswert sind arabische Sprachkenntnisse sowie persönliche oder fachliche Erfahrungen im Kontext des muslimischen Glaubens.

Der Arbeitgeber bietet:

  • attraktive Vergütung nach AVR.DD/CJD EG 9 (4.038 – 4.246 € bei Teilzeitanstellung 34h/Woche und abhängig von der beruflichen Vorerfahrung)

  • Kinderzuschlag und Jahressonderzahlung

  • kontinuierliche Tarifsteigerungen

  • 31 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche), für Heiligabend und Silvester keine Urlaubstage notwendig

  • Arbeitszeitregelungen, die ein optimales Nebeneinander von individuellen Bedürfnissen und Dienst ermöglichen

  • Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern (Corporate Benefits)

  • flexibles Firmenfitness-Angebot mit Wellhub

  • Möglichkeit des Bikeleasings

  • Jobticket (Zuschuss zum Deutschlandticket)

  • persönliche Weiterentwicklung durch gezielte Fort- und Weiterbildungen

  • Gestalten Sie Veränderungen mit und übernehmen Sie Verantwortung in einem Umfeld, das Engagement und Eigeninitiative schätzt

  • Das Rahmenschutzkonzept des CJD wird aktiv gelebt und vor Ort so angepasst, dass jede Einrichtung ein sicheres und gewaltfreies Umfeld für alle schafft

  • eine Gemeinschaft, deren Werte auf dem christlichen Menschenbild basieren

Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Streetworkerin bzw. Streetworker für die mobile aufsuchende und projektorientierte Jugendarbeit

Parchim

Die mobile aufsuchende Jugendarbeit ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe in der Stadt Parchim. Sie ergänzt die bestehenden Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit und richtet sich insbesondere an junge Menschen, die durch klassische Einrichtungen nicht oder nicht mehr erreicht werden.

Als Streetworker/in (m/w/d) sind Sie dort unterwegs, wo sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alltag aufhalten – auf Plätzen, Spiel- und Sportanlagen, an Bushaltestellen oder anderen Treffpunkten im öffentlichen Raum. Sie bauen tragfähige Beziehungen auf, begleiten junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unterstützen sie dabei, Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Mit Ihrer Arbeit leisten Sie zugleich einen wichtigen Beitrag zu Prävention, Teilhabe sowie zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt Parchim.

Ihre Aufgaben:

  • regelmäßige Präsenz an Treffpunkten junger Menschen im öffentlichen Raum

  • aktive Kontaktaufnahme zu Einzelpersonen und Gruppen

  • Aufbau und Pflege vertrauensvoller Beziehungen

  • niedrigschwellige Begleitung und Unterstützung im Lebensumfeld der Zielgruppe

  • frühzeitiges Erkennen von Problemlagen und Unterstützungsbedarfen

  • individuelle Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von zehn bis 27 Jahren

  • Unterstützung bei persönlichen, familiären, schulischen oder beruflichen Fragestellungen

  • Begleitung in Krisensituationen

  • Vermittlung geeigneter Hilfsangebote und Aufbau individueller Unterstützungsnetzwerke

  • Zusammenarbeit mit Behörden, Beratungsstellen und weiteren Institutionen

  • Initiierung, Planung und Durchführung von Präventions- und Beteiligungsprojekten

  • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Sucht, Gewalt, Medienkompetenz, Radikalisierungsprävention, mentale Gesundheit, Antidiskriminierung und Konfliktbewältigung

  • Förderung von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe junger Menschen

  • enge Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertagesstätten, Jugendamt, Schulsozialarbeit, Polizei, Beratungsstellen, Vereinen, freien Trägern und weiteren Kooperationspartnern

  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Angebotsstruktur der Kinder- und Jugendhilfe

  • Initiierung gemeinschaftlicher Projekte sowie Förderung des sozialen Zusammenhalts im Gemeinwesen

  • Mitwirkung an sozialräumlichen Entwicklungsprozessen und Konfliktmoderation

  • Dokumentation der Beratungs-, Projekt- und Netzwerkarbeit

  • Erstellung von Sachberichten und statistischen Auswertungen

  • Mitwirkung bei der Evaluation und konzeptionellen Weiterentwicklung der mobilen aufsuchenden Jugendarbeit

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung oder einen vergleichbaren Hochschulabschluss

  • Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit oder Jugendsozialarbeit

  • Kenntnisse oder Erfahrungen im Bereich Streetwork bzw. sozialräumlicher Arbeit sind wünschenswert

  • ausgeprägte Kommunikations-, Beratungs- und Konfliktlösungskompetenz

  • hohe soziale und interkulturelle Kompetenz sowie Empathie

  • selbstständige, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise

  • physische und psychische Belastbarkeit, Flexibilität und Organisationsgeschick

  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten einschließlich Abend- und gelegentlicher Wochenenddienste

  • Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft, den privaten PKW für dienstliche Fahrten einzusetzen

Der Arbeitgeber bietet:

  • eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche und sinnstiftende Tätigkeit mit großem Gestaltungsspielraum

  • Mitarbeit in einem engagierten Team innerhalb des Fachbereiches Kultur, Jugend und Soziales

  • eine leistungsgerechte Vergütung nach TVöD-SuE sowie tariflich vereinbarte Sonderzahlungen (Jahressonderzahlung, Leistungsentgelt etc.)

  • Vorteile im Sozial- und Erziehungsdienst (Regenerationstage, SuE-Zulage, Umwandlungstage)

  • betriebliche Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte

  • 30 Tage Urlaub im Jahr sowie zusätzlich bezahlt frei am 24. und 31. Dezember

  • vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Fahrradleasing im Rahmen der Entgeltumwandlung

Schwerbehinderte Menschen werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie bereits im Bewerbungsschreiben auf eine Schwerbehinderung hin und fügen Sie eine Kopie des entsprechenden Nachweises bei.

Die Stadt Parchim fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten (m/w/d) und begrüßt Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Bewerberinnen und Bewerber, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben – z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr als einem Bereich der kommunalen Gefahrenabwehr – können bei ansonsten gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt Berücksichtigung finden.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate sowie weitere ausschreibungsrelevante Nachweise) senden Sie bitte bis zum 16. August 2026 vorzugsweise per E-Mail und im PDF-Format an: E-Mail Link: bewerbungen@parchim.de oder in Papierform an die

Stadt Parchim
Sachgebiet Personalwesen
Schuhmarkt 1
19370 Parchim

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen die Sachgebietsleiterin Frau Prediger unter Tel. (03871) 71- 420 gerne zur Verfügung. Für Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich gern an Frau Griewaldt aus dem Sachgebiet Personalwesen unter Tel. (03871) 71-455.

Nordrhein-Westfalen

Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler

Bonn

Die eva ist ein sozialer Betrieb und verfolgt das Ziel, Menschen beruflich und gesellschaftlich zu integrieren. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Projekte unterstützt und begleitet der Verein Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben.

„Wegweiser“ ist ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen islamistischen Extremismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die individuelle Beratung. Sie steht Betroffenen sowie Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. „Wegweiser“ arbeitet bei Bedarf eng mit Netzwerkpartnern zusammen, darunter Beratungsstellen, Ämter, Moscheegemeinden, Polizei und weitere.

Darüber hinaus ist die Sensibilisierung und Information von Jugendlichen sowie von denen, die im Bildungs- und Integrationsbereich mit jungen Menschen arbeiten, wichtiger Bestandteil des Programms. „Wegweiser“ bietet darüber hinaus allen, die an den Themen Islamismus und Prävention interessiert sind, Vorträge und Workshops an. Das Programm beinhaltet zudem ein Online-Beratungsangebot.

Koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in Bonn, im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis ist die eva.

Ihre Aufgaben:

  • individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für gefährdete junge Menschen, ihre Angehörigen, Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren – persönlich, telefonisch oder auch online (Mail, Chat)

  • Entwicklung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen und Workshops

  • individuelle sozialpädagogische Unterstützung und Begleitung von direkt und indirekt Betroffenen

  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen, Ämtern u. ä.

  • Online-Beratung im Rahmen des Wegweiser Präventionsprogramms (Wegweiser Online-Chat)

  • programmbezogene administrative Tätigkeiten

Ihr Profil:

  • ein abgeschlossenes Studium der Islamwissenschaft

  • Erfahrungen in der Präventionsarbeit sowie in der Arbeit mit Jugendlichen, Einzel- und Gruppenarbeit, Onlineberatung sind wünschenswert

  • Wissen über das Themenfeld Islam/Muslime in Deutschland und islamistische Strömungen auch in Bezug auf Inhalte, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda.

  • Zuverlässigkeit, Empathie, interkulturelle Kompetenzen, Flexibilität

  • Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten

  • hohe Mobilität, Führerschein erwünscht

  • gute Sprachkenntnisse in Deutsch für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung

  • türkische oder arabische Sprachkenntnisse wünschenswert

  • Bereitschaft zu gelegentlicher Arbeit in Abendstunden und an Wochenenden

Der Arbeitgeber bietet:

  • einen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung

  • geregelte Arbeitszeiten ohne Überstunden

  • Gehalt nach Tarif TV Köln Arbeit

  • betriebliche Altersvorsorge

  • Zuschuss zum Deutschlandticket

  • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten

  • gute Erreichbarkeit mit dem Kfz und den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Teamevents

  • Zuschuss zu Mitgliedschaft bei Urban Sports Club

  • Sonderrabatte bei über 800 Markenanbietern

Die eva fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeotgeber begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Mehr Informationen über die Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Wissenschaftliche Referentin bzw. wissenschaftlicher Referent (50 bzw. 75 %)

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V. ist ein landeszentraler, gemeinnütziger Träger und unterstützt die Jugendschutzarbeit bei Kommunen und Verbänden in Nordrhein-Westfalen.

In der Geschäftsstelle der AJS NRW in Köln ist ab dem 16.09.26 die Stelle einer wissenschaftlichen Referentin bzw. eines wissenschaftlichen Referenten im Rahmen von Plan P. – Fachstelle Prävention islamistischer Radikalisierung (75 %), zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2026 und fortgeführt als unbefristete 50%-Stelle ab 2027.

Plan P. wird vom Demokratiezentrum NRW (angesiedelt in der Landeszentrale für politische Bildung NRW beim Landtagspräsidenten Nordrhein-Westfalen) gefördert und ist seit 2026 als jährlich wiederkehrende Maßnahme etabliert. Plan P. arbeitet seit 2015 fachlich zum Themenfeld und ist mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle in NRW für Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzende Arbeitsbereiche.

Ihre Aufgaben:

  • Weiterentwicklung und Durchführung einer Weiterbildungsreihe sowie weiterer

  • Fortbildungsveranstaltungen (Seminare/Workshops online und in Präsenz) mit eigener Vortragstätigkeit

  • Veranstaltungsmanagement (u. a. inhaltliche Ausgestaltung, Ausschreibung und

  • Absprachen über Verwaltungsabläufe) und notwendige Zuarbeiten

  • inhaltliche Ausarbeitung Jugendhilfe-relevanter Themen zu islamistischer Radikalisierung, laufende Beobachtung und Auswertung der fachwissenschaftlichen Diskussion zum Themenfeld islamistischer Extremismus

  • Bearbeitung von Anfragen

  • Netzwerkpflege (Plan P.-Netzwerk) und Unterstützung von Fachkräften beim Aufbau und der Pflege lokaler Netzwerk- bzw. Kooperationsstrukturen, Moderation und Pflege der digitalen Plattform „Plan P.-Forum“

  • Teilnahme an Teamsitzungen und (nach Bedarf) trägerinternen Veranstaltungen

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes islamwissenschaftliches, erziehungs- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium oder vergleichbares geisteswissenschaftliches Studium

  • Vertrautheit mit Theorie und Praxis des Themenfeldes religiöser/politischer Extremismus (Islamismus, Radikalisierungsfaktoren im Jugendalter und Extremismusprävention)

  • Grundkenntnisse zum Islam, ausdifferenziertes Unterscheidungsvermögen zwischen

  • Islam und Islamismus sowie Kompetenz im Umgang mit Fragen der Einwanderungsgesellschaft, u. a. (Antimuslimischer) Rassismus, Rassismuskritik, Intersektionalität

  • Interesse an bzw. Offenheit für Themen im Jugendalter (z.B. digitale Jugendkultur)

  • die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse für die pädagogische Praxis verständlich zu kommunizieren, darzustellen, zu verschriftlichen und vorzutragen

  • Praxiserfahrung in Bezug auf Konzeption, Weiterentwicklung und Umsetzung pädagogischer Konzepte und das Verfassen von Texten (u. a. Artikel in Fachliteratur, Veranstaltungsdokumentation), Erfahrungen mit eigenen Vortragstätigkeiten und Veranstaltungsdidaktik (Workshops, Vorträge, Online-Seminare)

  • Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Arbeitsfelder, Fähigkeit zur Selbstreflektion

  • selbständige, verantwortungsbewusste, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise

  • Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Zielgruppen

  • Reisebereitschaft: Dienstreisen in NRW erfolgen unter Absprache und Berücksichtigung individueller Bedarfe

  • Teamfähigkeit, hohe soziale Kompetenz, Belastbarkeit sowie Aufgeschlossenheit für innovative Arbeitsmethoden

  • idealerweise: Erfahrung im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendschutz und in der Kommunikation mit einschlägigen Zielgruppen (insbesondere freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen, pädagogische Fachkräfte)

  • idealerweise: Kenntnisse über die Strukturen der Jugendhilfe NRWs

  • idealerweise: Sprachkenntnisse in Arabisch, Persisch oder Türkisch

Was bietet der Arbeitgeber:

  • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe

  • selbständiges Arbeiten in einem engagierten Team

  • flache Hierarchien und persönliche Atmosphäre

  • bei Bedarf Supervision

  • die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L (Entgeltgruppe 12 bei Master-

  • /Diplomabschlüssen). 0,75-Stelle bis Ende 2026 mit Fortführung als unbefristete 0,5-

  • Stelle ab 2027

  • Benefits des öffentlichen Dienstes: tarifliche Vergütung, VBL-Altersvorsorge und

  • weitere tarifliche Leistungen

  • Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort, mobiles Arbeiten nach Absprache möglich

  • Weiterbildungsmöglichkeiten / Bildungsurlaub – wir unterstützen und fördern Ihre

  • Entwicklung

  • moderne und ergonomische Arbeitsplätze

  • zentrale Lage in der Innenstadt, gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Jobticket oder Bezuschussung zum Deutschlandticket möglich

Für weitere Informationen zur Stelle klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Bewerbungen werden bis zum 19. August 2026 per E-Mail (aussagekräftiges Anschreiben und Lebenslauf als PDF-Dokument) erbeten an AJS NRW e. V., Saskia Lanser, E-Mail Link: saskia.lanser@ajs.nrw

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