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Islamismus: Gruppierungen, Ideologie & Propaganda Zahlen zur islamistischen Szene in Deutschland Die salafistische Szene in Deutschland „Legalistischer Islamismus“ als Herausforderung für die Prävention Die Hizb ut-Tahrir in Deutschland Die Furkan-Gemeinschaft Mädchen und Frauen im Salafismus Antisemitische Narrative in deutsch-islamistischen Milieus Antimuslimischer Rassismus als islamistisches Mobilisierungsthema Monitoring von islamistischen YouTube-Kanälen Salafistische Online-Propaganda Das Virus als Mittel zum Zweck Dschihadistinnen. Faszination Märtyrertod Gewalt als Gegenwehr? 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Deutschsprachiger Islamkreis Hildesheim: Geschichte einer Radikalisierung Anzeichen von Radikalisierung Prävention & Politische Bildung Ansätze der Prävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 20 Thesen zu guter Präventionspraxis Diskussion: Gute Praxis in der Extremismusprävention Religion – eine Ressource in der Radikalisierungsprävention? Emotionen in der Präventionsarbeit Counter Narratives Gender-reflektierte Präventionsarbeit Die Bedeutung innermuslimischer Salafismuskritik für die Radikalisierungsprävention Rechtsextremismus und Islamismus - Was ist übertragbar? Phänomenübergreifende Jugendkulturarbeit Museen & Extremismusprävention Paradies – Hier, Jetzt, Später? 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Islamismus, Radikalisierung und Prävention in Ostdeutschland Politische Bildung zum Nahostkonflikt „Künstliche Intelligenz ist nützlich – aber sie kann Denk- und Beziehungsarbeit nicht ersetzen“ Beratung & Fallmanagement Interview: Die Rolle der Angehörigen in der Radikalisierungsprävention Der rechtliche Rahmen für die Präventionspraxis Datenschutz in der Präventionsarbeit Religionsfreiheit vs. Kindeswohlgefährdung Beratung in Zeiten von Corona Risk Assessment im Phänomenbereich gewaltbereiter Extremismus BAMF: Prävention im Flüchtlingsbereich Mit Kommunaler Fachberatung zu einer nachhaltigen, lokal verankerten Radikalisierungsprävention Psychologische Unterstützung in der Distanzierungsarbeit Was kann Distanzierungsberatung bewirken? 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Ausstiegsarbeit und Psychotherapie Distanzierung vom Salafismus Wie "ZiVI-Extremismus" Beratungsstellen für Deradikalisierung unterstützen kann Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert Interview: Zurück aus dem "Kalifat" Rehabilitation von „IS“-Rückkehrerinnen und ihren Kindern Rückkehrende und Strafjustiz Rückkehrer und „Homegrown Terrorists“ Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Islamismus & Prävention in Schule & Jugendarbeit Über den Nahostkonflikt sprechen – Die Trialoge als Gesprächsangebot an Schulen Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern Globale Konflikte im Klassenzimmer „Konfrontative Religionsbekundung“?! 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Baden-Württemberg

Mehrere Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter im Bereich Auswertung

Stuttgart

Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) beobachtet Islamistischen Extremismus, Rechts- und Linksextremismus, Auslandsbezogenen Extremismus sowie das Milieu der „Reichsbürger“ und Selbstverwalter. Ebenso gehören die Spionageabwehr und die Beobachtung der Scientology-Organisation zu seinen Aufgaben.

Ihre Aufgaben:

  • Auswerten und analytisches Aufbereiten von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen im jeweiligen Phänomenbereich bzw. über sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht

  • Erstellen von Aktenvermerken, Lagebildern und Berichten für verschiedene Zielgruppen

  • offenes und verdecktes Beschaffen von Informationen im Internet

  • Recherchieren nach Hasspropaganda und Gewaltaufrufen im Netz

  • Prüfen, Initiieren und Begleiten des Einsatzes nachrichtendienstlicher Mittel, beispielweise Observationen oder Telekommunikationsüberwachung

  • Kooperation und Austausch mit anderen Behörden, insbesondere innerhalb des Verfassungsschutzverbundes sowie mit der Polizei

Ihr Profil:

  • analytisches Denkvermögen und strukturierte Arbeitsweise, auch unter Zeitdruck

  • präzise schriftliche Ausdrucksweise

  • besonderes Interesse an Politik und Zeitgeschehen, sehr gute Allgemeinbildung

  • Selbstorganisation und administratives Talent

  • sicherer Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien

  • soziale und interkulturelle Kompetenzen

  • Bestehen eines vorgeschalteten Auswahltests

  • von Vorteil ist das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen mit Relevanz für den jeweiligen Fachbereich (insbesondere Englisch, Französisch und/oder eine bzw. mehrere Kultursprachen des Nahen und Mittleren Ostens)

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine sinnstiftende, verantwortungsvolle sowie krisensichere Tätigkeit zum Schutz der Demokratie

  • ein Onboarding-Konzept mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen

  • eine gezielte Einarbeitung mit persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern am Arbeitsplatz

  • flexible Arbeitszeiten

  • ein Mobilitätszuschuss (JobTicket BW, JobBike BW)

  • anteilige Wahrnehmung von Dienst- und Präventionssportangeboten auf die Arbeitszeit wahrnehmen

  • eine monatliche Sicherheitszulage i. H. v. ca. 200,- EUR

  • Tarifbeschäftigte haben außerdem einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen, erhalten eine Betriebsrente (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung.

Der vorgeschaltete schriftliche Auswahltest findet voraussichtlich in der Kalenderwoche 14 statt. Die Auswahlgespräche sind in den Kalenderwochen 16, 17 und 18 vorgesehen. Beide Termine erfolgen vor Ort beim Landesamt für Verfassungsschutz in der Taubenheimstraße 85 A in 70372 Stuttgart.

Es handelt sich um Vollzeitstellen, die grundsätzlich teilbar sind. Da der Anteil an Frauen erhöht werden soll, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Nach § 10 Landessicherheitsüberprüfungsgesetz Baden-Württemberg haben sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme der Tätigkeit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen zu unterziehen. Zwingende Voraussetzung für eine Einstellung im LfV ist die deutsche Staatsangehörigkeit.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Ferrari (Leiterin Personalreferat) entweder unter Tel. 0711 / 9544 – 323 oder per E-Mail unter E-Mail Link: personal@lfvbw.bwl.de (nur für Rückfragen – keine Bewerbungen) zur Verfügung.

Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich über das Online-Bewerberportal des Arbeitgebers bis zum 15. März 2026. Zur Bewerbung gelangen Sie Externer Link: hier.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter

Stuttgart

Beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Dienstort Stuttgart ist im Kompetenzzentrum gegen Extremismus Baden-Württemberg (konex) eine unbefristete Stelle mit einer wissenschaftlichen Referentin bzw. einem wissenschaftlichen Referenten für alle Extremismusphänomenbereiche im Bereich Landesbildungszentrum Deradikalisierung (LBZ Derad) zu besetzen.

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen aller tariflicher und persönlicher Voraussetzungen in der Entgeltgruppe 14 des TV-L.

Das konex ist das Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg. Getreu dem Slogan: „Gemeinsam gegen Extremismus“ bietet es zusammen mit seinen Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern Informationen und Beratung gegen religiös und politisch motivierten Extremismus an. Es vermittelt Expertenwissen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für alle relevanten Akteure.

Weitere Informationen zum konex finden Sie unter: Externer Link: www.konex-bw.de

Ihre Aufgaben:

  • Ausarbeitung, Organisation und Durchführung von Seminaren und Weiterbildungsmodulen im breiten Themenbereich der Extremismusprävention und Deradikalisierungsarbeit phänomenübergreifend

  • Vortragstätigkeiten und Präsentationen von Studienergebnissen

  • Sondierung aktueller nationaler und internationaler Forschungsergebnisse und Recherche, Be-/Auswertung und Dokumentation von Informationen und themenbezogenen Forschungsergebnissen

  • Erstellung und Editierung von wissenschaftlichen Fachaufsätzen

  • Beantwortung von Anfragen, Presse- und Medienarbeit

  • Organisatorische Veränderungen sowie Änderungen im Aufgabenzuschnitt bleiben grundsätzlich vorbehalten

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes (wissenschaftliches) Hochschulstudium (Diplom-, Magister- oder Bachelor- und Masterabschluss) der Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften, Islamwissenschaften (z.B. Nahoststudien, Orientalistik, Arabistik) oder

  • einer anderen für die Extremismusprävention relevanten Fachrichtung (z.B. Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Kriminalistik) in Verbindung mit einer mindestens dreijährigen einschlägigen Berufserfahrung in der Extremismusprävention oder politischen Bildung

  • Führerschein Klasse B

  • sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache

  • idealerweise verfügen Sie über: Fachkompetenz für mindestens einen extremistischen Phänomenbereich, nachweisbar u. a. durch wissenschaftliche Beschäftigung mit den Themen Extremismus und Terrorismus durch einschlägige

  • Veröffentlichungen, Vorträge oder Abschlussarbeiten und Fachwissen über extremistische Ideologien und Erscheinungen

  • Bereitschaft, in einem dynamischen Arbeitsumfeld mit wechselnden Rahmenbedingungen tätig zu sein

  • Bereitschaft, an Arbeitsgruppen auf Landes- oder Bundesebene sowie an nationalen und internationalen Konferenzen teilzunehmen

  • Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit

  • idealerweise verfügen Sie über: nachgewiesene Spezialisierung durch wissenschaftliche Befassung mit dem Themenkomplex Extremismusprävention

  • IT-Kenntnisse (MS-Office-Produkte, sichere Handhabung innovativer Präsentationssoftwares

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrungen bei der Aufbereitung und Systematisierung von Informationen

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung in der Organisation von Fortbildungsveranstaltungen (insbesondere bei der Konzeptionierung und Durchführung von Vorträgen, Workshops, Bildungsveranstaltungen), beispielweise in der politischen Bildungsarbeit

  • idealerweise verfügen Sie über: Lehrerfahrung und Erfahrung in politischer Bildungsarbeit, Vortragstätigkeit bzw. Didaktik

  • Erfahrungen bei der Erarbeitung fachübergreifender Konzepte

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrungen bei der Erarbeitung fachübergreifender Konzepte

  • idealerweise verfügen Sie über: Kompetenz für Internet-Recherche

  • idealerweise verfügen Sie über: Kompetenz in wissenschaftlicher Recherche und Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine unbefristete Anstellung mit einer Bezahlung nach Entgeltgruppe E14 TV-L

  • die Unterstützung Ihrer Mobilität mit dem JobTicket BW

  • die Möglichkeit des Fahrradleasings im Rahmen einer „Job-Rad“-Vereinbarung

  • Mitarbeit in einem werschätzenden Team

  • zielgerichtete Einarbeitung u. a durch spezifische Fortbildungen und Schulungen

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit u. a. flexiblen Arbeitszeitregelungen im Gleitzeitrahmen und Homeoffice–Möglichkeiten

  • vielseitiges Aufgabengebiet rund um ein interessantes und anspruchsvolles Themenfeld

  • umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement mit Dienstsportangeboten

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird die Bereitschaft erwartet, sich im Falle der Einstellung einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz zu unterziehen.

Bewerbungen werden über das Online-Portal des Arbeitgebers erbeten bis zum 15. März 2026.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Bayern

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (befristet)

Nürnberg

Für das Referat Forschungsfeld I – Internationale Migration und Migrationssteuerung wird zeitnah für den Dienstort Nürnberg eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter befristet auf 24 Monate gesucht.

Das Forschungsfeld I des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl beobachtet und analysiert weltweite Migrations- und Fluchtbewegungen. Darüber hinaus untersucht es migrations- und rückkehrpolitische Steuerungsmaßnahmen auf ihre Effizienz und Wirkung. Das Referat bietet ferner evidenzbasierte Politikberatung zu Fragen von Migration, Flucht und Rückkehr an. Ein weiterer Fokus des Forschungsfelds I liegt auf dem Ausbau seiner Expertise im Themenfeld Migration und Sicherheit. Dabei geht es um empirische Forschung zur Radikalisierung im Zusammenhang mit Migration sowie um eine effektive Radikalisierungsprävention.

Ihre Aufgaben:

  • sie arbeiten an der Konzeption und Umsetzung eines empirischen, sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts zum Thema Radikalisierung, Extremismus oder Terrorismus im Kontext von Migration

  • zusätzlich erstellen Sie auf Basis der bestehenden sowie eigens erhobenen Daten Studien, Berichte, Kurzanalysen und Stellungnahmen mit Schwerpunkt auf Fragen von Migration und Sicherheit

  • Sie kooperieren im Rahmen der Politikberatung mit relevanten Stellen des BAMF, Vertreterinnen und Vertretern der Sicherheitsbehörden sowie mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft

  • schließlich präsentieren Sie Forschungsergebnisse im nationalen und internationalen Rahmen und beteiligen sich an der Öffentlichkeitsarbeit zu den von Ihnen verfassten Studien

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf Masterniveau der Fachrichtungen Kriminologie, Migrationsstudien, Politik- oder Regionalwissenschaften bzw. der Studiengänge Sozialwissenschaften, Soziologie, empirische Sozialforschung oder Sozialpsychologie

  • eine einschlägige Promotion und/oder Berufserfahrung sind von Vorteil

  • wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse der quantitativen empirischen Methoden der Sozialforschung und entsprechender Analyse-Software (STATA oder R), welche Sie mit Studieninhalten, Veröffentlichungen oder Arbeitszeugnissen nachweisen

  • idealerweise verfügen Sie über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschung zu Radikalisierung und Extremismus oder zu Migration, Flucht und Asyl

  • Bereitschaft für gelegentliche Dienstreisen im Inland und überwiegend europäischen Ausland

  • ausgeprägte Ausdrucksfähigkeit sowie hohes Verantwortungsbewusstsein

  • Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)

  • Bereitschaft, eine einfache Sicherheitsüberprüfung (SÜ1) gem. § 5 AsylG i.V.m. § SÜG zu durchlaufen

  • ausgeprägte Fähigkeiten in den Bereichen Führung, soziale, kommunikative und methodische Kompetenz sowie Gender- und Diversity-Kompetenz

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine auf zwei Jahre sachgrundlos befristete Einstellung in der Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund

  • abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeiten in einem motivierten, kompetenten und kollegialen Umfeld

  • vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und ein breiten Fortbildungsangebot

  • einen sicheren Arbeitsplatz sowie flexible Arbeitszeitgestaltung

  • Gesundsheitsmanagement und verschiedene Sportangebote

Die Stelle ist grundsätzlich für eine Wahrnehmung in Teilzeit geeignet. Das Bundeamt hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Schwerbehinderte Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Für die Tätigkeit wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Bewerbungen werden unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität begrüßt.

Interessierte richten Ihre Bewerbungen bis zum 24. März 2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem Interamt. Zur Bewerbung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Hinweis: Bewerbende, die bereits in einem Arbeitsverhältnis zum Bund gestanden haben bzw. derzeit stehen, können nicht berücksichtigt werden.

Berlin

Referentin bzw. Referent „Politische Bildung“

Berlin

Für die Arbeitsstelle in Berlin-Kreuzberg wird Verstärkung im Bereich politische Bildung mit Schwerpunkt rassismuskritische Bildung, insbesondere Antimuslimischer Rassismus, gesucht.

Die Arbeitszeit beträgt 80 % (32 Std/Woche) und erfolgt in Anlehnung an TVöD. Der Beginn ist kurzfristig möglich, spätestens zum 15. März 2026. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. März 2026 befristet, mit Option auf eine eventuelle Weiterbeschäftigung. Bewerbungsgespräche finden fortlaufend statt, bis die Stelle besetzt ist.

Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V. ist ein Träger der politischen Bildung, der Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus entwickelt. Seit über 20 Jahren werden modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung erarbeitet und in der Praxis umgesetzt. Komplexe, sensible und politisch brisante Themen werden bearbeitet, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bundesweit qualifiziert, wissenschaftliche Diskurse begleitet und Expertisen sowie Beratung für Bildungsbereich, Politik und Gesellschaft bereitgestellt. Das Team arbeitet interdisziplinär, projektübergreifend vernetzt und setzt sich aus Personen unterschiedlicher Hintergründe zusammen.

Der Bereich „Politische Bildung“ koordiniert und implementiert Fortbildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um rassistische Denkmuster zu hinterfragen, für die Themenkomplexe Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu sensibilisieren, Perspektivenwechsel zu fördern und Kompetenzen im Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen zu stärken. Projekte und Fortbildungen werden auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. Methoden werden fortlaufend entwickelt, Workshops koordiniert und neue Projekte initiiert. Die Fortbildungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare mehrjährige Erfahrung im Themenfeld

  • sehr gutes und umfassendes Wissen im Bereich rassismuskritische Bildung und fachliche Diskurse, insbesondere zu antimuslimischem und antiarabischem Rassismus

  • Offenheit und Interesse an antisemitismuskritischen Ansätzen

  • sehr gute Kenntnisse in der Konzeption, Weiterentwicklung und Durchführung von Workshops

  • sehr gute Kenntnisse in der Entwicklung pädagogischer Methoden

  • Kenntnisse im Bereich digitaler und gamifizierter Ansätze von Vorteil

  • sehr gute Projektmanagementkenntnisse

  • sehr gute Kenntnisse und sicherer Umgang mit Microsoft Office, Outlook und Teams (Kenntnisse zu KI-Anwendungen von Vorteil)

  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, weitere Sprachkenntnisse, zum Beispiel Arabisch, von Vorteil

  • hohe Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein

  • hohe Flexibilität in Bezug auf Aufgabenbewältigung

  • Freude an selbstständiger Arbeitsweise

  • Diversity-Kompetenz sowie sehr hohe Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit

Das bietet der Arbeitgeber:

  • abwechslungsreiche Tätigkeit in einem gesellschaftlich relevanten Arbeitsfeld

  • wertschätzendes, kollegiales Arbeitsumfeld in einem diversen Team

  • familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten

  • Möglichkeit zu anteiligem Arbeiten im Homeoffice

  • kurze Entscheidungswege durch flache Hierarchien

  • Vergütung nach TVöD

  • Arbeitsort Berlin-Kreuzberg (Büroräume derzeit nicht barrierefrei)

Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) sowie Angaben zu den Gehaltsvorstellungen per E-Mail an E-Mail Link: jobs@kiga-berlin.org senden. Die Unterlagen sind in einer PDF-Datei zusammenzufassen (maximal 5 MB). Bewerbungen werden ausschließlich per E-Mail akzeptiert.

Projektmanagement und Koordination

Berlin

CLAIM sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin bzw. einen Referenten für die Projektkoordination und -management (50 % für den Kooperationsverbund gegen Rassismus, 50 % für die zivilgesellschaftliche Monitoring- und Informationsstelle für antimuslimischen Rassismus, Report! Berlin). Als Referentin bzw. Referent für Projektkoordination und -management übernehmen Sie die operative Steuerung zentraler Prozesse sowie organisatorische und inhaltliche Aufgaben innerhalb beider Projektbereiche. Dazu gehören insbesondere die Konzeption, Planung und Durchführung interner und externer Veranstaltungen sowie die Budgetverwaltung und das Controlling für Report! Berlin. Sie arbeiten eng mit der Bereichsleitung, den Projektbereichen und den Partnerorganisationen zusammen, sorgen für eine effiziente Umsetzung von Prozessen und stellen sicher, dass die Projektziele erfolgreich erreicht werden.

CLAIM ist eine gemeinnützige Organisation und wird unter anderem gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, durch das Bundesministerium des Innern (BMI) im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz (DIK) sowie durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Ihr Aufgaben:

  • Überwachung von Projektmeilensteinen, Zeitplänen und Arbeitsprozessen

  • Strukturierte Steuerung, Nachverfolgung und Weiterentwicklung zentraler Arbeitsprozesse

  • Budgetplanung, -verwaltung und -controlling

  • Unterstützung bei Vergabeprozessen und finanziellen Steuerungsabläufen, inklusive Abstimmung und Kommunikation mit Fördermittelgeberinnen bzw. -geber

  • Erstellung von Sachberichten, Mittelabrufen und projektbezogenen Auswertungen

  • Unterstützung bei Antragsstellung und Mittelplanung

  • Mitwirkung an der strategischen Koordinierung zentraler Prozesse und eigenständige Konzeption und Umsetzung wesentlicher Maßnahmen

  • Mitwirkung an Konzeption, Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen (z. B. Konferenzen, Workshops, Roundtables, Fachveranstaltungen)

  • Gesamtkoordination der organisatorischen und inhaltlichen Vor- und Nachbereitung

  • Steuerung interner Arbeitstreffen, Steuerungsrunden und Klausuren inkl. strukturierter Agendaentwicklung und Protokollführung

  • Begleitung und Umsetzung des Konzeptions- und Layoutprozesses der Jahresbilanz,

  • inhaltliche Aufbereitung von Projektergebnissen für unterschiedliche Zielgruppen.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in einer relevanten Fachrichtung (z. B. Sozial-, Politik-, Verwaltungs-, Kommunikationswissenschaften) oder vergleichbare Qualifikationen

  • mehrjährige einschlägige Erfahrung im Projektmanagement, idealerweise im zivilgesellschaftlichen oder öffentlich geförderten Kontext

  • Erfahrung in der Fördermittelverwaltung, Erstellung von Sachberichten und Mittelabrufen wünschenswert

  • Ausgeprägte organisatorische und strukturierende Fähigkeiten

  • Erfahrung im Veranstaltungsmanagement

  • Fähigkeit, komplexe Prozesse strategisch mitzudenken und operativ umzusetzen

  • hervorragende Arbeitsorganisation und Planungsfähigkeit

  • Hands-on-Mentalität und eigenständige Arbeitsweise

  • sicheres Auftreten sowie Moderations- und Dokumentationskompetenz

  • Leidenschaft und Gespür für die Themen von CLAIM sowie Expertise und Lust auf inhaltliche Gestaltung

  • Deutsch mind. C1, Englisch mind. B2

  • Identifikation mit den Zielen und Werten von CLAIM

Der Arbeitgeber bietet:

  • direkten Einfluss auf die Wirkung und Ausrichtung der Organisation

  • Arbeit an gesellschaftlich relevanten Themen mit messbarem Impact

  • eine offene Organisation

  • Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, Debatten und politische Diskurse aktiv mitzuprägen

  • ein motiviertes Team

  • flexible Arbeitszeiten und einen Arbeitsplatz in Berlin-Kreuzberg

  • Zeitumfang: mind. 32 Std./Woche, 36 Std./Woche wünschenswert

  • anteilig mobiles Arbeiten nach Absprache möglich

  • die Stelle ist angelehnt an TV-L bzw. TVöD Bund E11 – abhängig von Qualifikationen und Erfahrung

CLAIM begrüßt Bewerbungen aller Interessierten unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit, sexueller Identität und Behinderung. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von Schwarzen Personen, People of Color und/oder von Bewerberinnen bzw. Bewerbern mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Bewerbungen reichen Sie bis zum 15. März 2026 per Mail an E-Mail Link: bewerbung@claim-allianz.de ein.

Mehr über die Stellenausschreibung finden Sie Externer Link: hier.

Islamwissenschaftlerin bzw. Islamwissenschaftler

Berlin

Die Abteilung Islamistisch motivierter Terrorismus/Extremismus (TE) im Bundeskriminalamt sucht eine Islamwissenschaftlerin bzw. einen Islamwissenschaftler zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Abteilung ist für die sprachliche und islamwissenschaftliche Unterstützung sowohl der Ermittlungsreferate als auch des Zentralstellenbereiches der Abteilung TE zuständig. Darüber hinaus arbeitet sie mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden auf dem Gebiet der Bekämpfung des islamistisch motivierten Terrorismus/Extremismus zusammen.

Ihre Aufgaben:

  • Analyse und Bewertung von u.a. religiösem und ideologischem Schrifttum, Texten, Dokumenten, Asservaten und Medienberichten aus Internetrecherchen

  • Spezifische Beratung, Unterstützung und Begleitung der polizeilichen Arbeit, z. B.

    • bei Ermittlungen oder straftatenverhindernden Maßnahmen mit Bezügen zur islamischen Religion oder Kultur

    • durch Erschließung ethnischer, theologischer, historischer oder politischer Hintergründe

    • bei Auslandsdienstreisen in islamische Länder

    • bei strategischen Analyseprojekten im Phänomenbereich „Islamistisch motivierter Terrorismus“

    • Vortragstätigkeit (z. B. bei internen Grund- und Speziallehrgängen oder externen Fortbildungsinstituten der Länder und der Deutschen Hochschule der Polizei) sowie Wissensvermittlung, vor allem zu Verhaltensweisen vor dem spezifischen kulturellen bzw. religiösen Hintergrund

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (universitäres Diplom, Magister oder Master) der Islamwissenschaft (Hauptfach) oder eines vergleichbaren Studiengangs mit nachweislich islamwissenschaftlichem Schwerpunkt (z. B. Asienwissenschaften, Arabistik, Orientalistik)

  • sehr gute Kenntnisse der arabischen Sprache in Wort und Schrift

  • gute Kenntnisse einer weiteren für das Aufgabengebiet relevanten Sprache (z. B. Türkisch, Kurdisch, Farsi, Russisch, Tadschikisch, Tschetschenisch, Dari, Paschtu oder Urdu) in Wort und Schrift

  • tiefergehende Kenntnisse der islamischen Kultur, Theologie, Politik sowie des Rechts und Schrifttums

  • gute Kenntnisse gängiger IT-Anwendungen sowie ggf. Kenntnisse in empirischer Sozialforschung

  • praktische Erfahrungen durch Auslandsaufenthalt(e), insbesondere durch Feldforschungen, in einem islamischen Land sind wünschenswert

  • Bereitschaft, sich rechtliche und kriminalistische bzw. kriminologische Grundkenntnisse anzueignen

  • gute Zusammenarbeit und teamorientiertes Handeln

  • Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein

  • hohe Belastbarkeit, vor allem im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Propagandavideos, die Szenen von Gewaltanwendungen enthalten können

  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung (u. a. aufgrund von Dienstreisen, Teilnahmen an operativen Einsätzen, Mehrarbeit durch angeordnete Dienste außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit, Rufbereitschaft)

  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, Belastbarkeit, Selbstständigkeit und Flexibilität bei der Aufgabenerledigung

Das bietet der Arbeitgeber:

  • sinnstiftender Job in einer oberen Bundesbehörde mit vielseitigen und herausfordernden Aufgaben

  • 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei

  • flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen

  • die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten

  • eine Bezahlung nach Entgeltgruppe 14 TV EntgO Bund und BKA-Zulage

  • umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungsangebot

Bewerbungen werden über das Online-Portal des BKA bis zum 5. April 2026 erbeten.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Referentin bzw. Referent für das Internationale Verbindungswesen

Als Referentin bzw. Referent in der Abteilung „Islamismus und Islamistischer Terrorismus“ sind Sie Teil des Teams, das internationale Kooperationen koordiniert. Ihre Sprachkenntnisse, Ihre Sozialkompetenzen und Ihr Organisationstalent bringen Sie dabei in die tägliche Arbeit des internationalen Verbindungswesens ein - sowohl in der Zusammenarbeit mit internen Fachbereichen als auch den entsprechenden ausländischen Stellen. Sie unterstützen und vertreten die Referatsleitung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, koordinieren die Sachbearbeitenden und wirken an der konzeptionellen Weiterentwicklung im Referat mit.

Ihr Profil

  • Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügen über einen Master-Abschluss mit mindestens der Note „sehr gut“ in dem Studienfach Verwaltungswissenschaften (z. B. Allgemeine / Innere Verwaltung).

Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber:

  • gute Kenntnisse einschlägiger Rechtsgrundlagen (u.a. GG, ND- Recht, Verwaltungsrecht)

  • sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache in Wort und Schrift

  • Verständnis der Grundlagen des Islamismus und des islamistischen Terrorismus

  • ausgeprägte Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen

  • Koordinations- und Organisationsfähigkeit sowie selbstständiges und konzeptionelles Arbeiten

  • Engagement und Belastbarkeit, auch zu dienstungünstigen Zeiten

  • mehrjährige Berufserfahrung in einer Verfassungsschutzbehörde

Erfahrungen aus einem Auslandsaufenthalt sind wünschenswert.

Gehalt und Perspektive

  • Unbefristete Einstellung mit Anlehnung an A13h / TVöD-Bund E 13 (Jahresbruttogehalt von 60.787 € bis 87.139 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung

  • Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 13 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

  • Zahlung einer Nachrichtendienstzulage

*je nach Möglichkeit der Anerkennung von Abschluss und Vorerfahrungszeiten

Der Arbeitgeber fördert Vielfalt und Chancengleichheit. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund – bitte beachten Sie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungsfrist: 29. März 2026

Bewerben Sie sich über das Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2026-010 auf Externer Link: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/AWV- 2026-010/index.html.

Hessen

Bildungsreferentin bzw. -referent mit Schwerpunkt Nahostkonflikt sowie Rassismus und Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft (32 – 39 Std./Woche)

Frankfurt am Main

Die Bildungsstätte Anne Frank (BAF) sucht ab dem 1. April 2026 eine Bildungsreferentin bzw. einen Bildungsreferenten für das Pädagogische Team. Die Stelle beinhaltet die Entwicklung innovativer (digitaler) Informations-, Vermittlungs- und Diskussionsformate im Themenfeld Rassismus und Antisemitismus und ihrer Verschränkung in der Migrationsgesellschaft für unterschiedliche Zielgruppen. Schwerpunktmäßig geht es darum, Diskurse über Migration, Populismus und vor allem den Nahostkonflikt in Deutschland aus einer antisemitismuskritischen und rassismuskritischen Perspektive zu reflektieren und auf eine Weise aufzubereiten, dass einem möglichst breiten Publikum diese Themenkomplexe mitsamt den begleitenden polarisierenden Debatten verständlich vermittelt werden kann. Der Stellenumfang beträgt 32 bis 39 Wochenstunden. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet.

Als Zentrum für politische Bildung ist die Bildungsstätte Anne Frank e.V. in Frankfurt, Hessen und bundesweit aktiv, um Jugendliche und Erwachsene für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren – und sie für die aktive Teilhabe an einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu stärken.

Ihre Aufgaben:

  • Recherchetätigkeiten zu aktuellen Diskursen und Handlungsfeldern zum Thema Nahostkonflikt sowie im Bereich Rassismus und Antisemitismus und ihrer Verschränkung

  • Konzeption und Durchführung von Fortbildungen und Vorträgen zu den genannten Themen (Online und Offline)

  • Koordination und Dokumentation der Fortbildungen

  • inhaltliche Mit- und Zuarbeit bei verschiedenen internen Projekten im Themenfeld

  • Übernahme von Koordinations- und Projektmanagementaufgaben sowie Zuarbeit bei Anträgen, Projektcontrolling und Berichterstellung

  • Übernahme von Aufgaben in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleisterinnen und Dienstleister sowie Kooperationspartnerinnen und -partnern

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium der Geistes- oder Sozialwissenschaften oder vergleichbare Ausbildung

  • Expertise im Themenfeld (israelbezogener) Antisemitismus und (antimuslimischer) Rassismus sowie ihrer Verschränkung

  • Kenntnisse zu postkolonialen Theorien

  • pädagogische Erfahrung im Bereich Politische Erwachsenenbildung

  • Affinität für digitale Medien und digitale Vermittlungsformate

  • strukturierte Arbeitsweise, Organisations- und Kommunikationsvermögen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Das bietet der Arbeitgeber:

  • ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet in

  • einem engagierten, interdisziplinären und diversen Team

  • eine dynamische Organisation in einem gesellschaftlich relevanten Bereich

  • flexible Arbeitszeitgestaltung (Remote-Arbeit nach Absprache möglich)

  • 30 Tage Urlaub (bei einer 5-Tage-Woche)

  • Interessenvertretung für Arbeitnehmerinnen und -nehmer

  • betriebliche Altersvorsorge

  • regelmäßige interne Weiterbildungsangebote

  • zentrale Lage und gute Verkehrsanbindung

Der Arbeitgeber möchte in seinem Team möglichst vielfältige Perspektiven und Erfahrungshintergründe repräsentieren. Da ihm der eigene biografische Bezug zur diskriminierungskritischen Arbeit wichtig ist, werden insbesondere Menschen, die potenziell von Antisemitismus, Rassismus und/oder weiteren Diskriminierungserfahrungen betroffen sind, eingeladen, sich zu bewerben. Die Räumlichkeiten des Arbeitgebers sind rollstuhlgeeignet.

Bitte richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, CV, Zeugnisse bzw. Referenzen) unter Angabe Ihrer möglichen Verfügbarkeit bis zum 15. März 2025 per E-Mail mit Betreff „Bildungsreferent*in Rassismus und Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ an:
Frau Anastasija Brinckmann
E-Mail Link: bewerbungen@bs-annefrank.de

Niedersachsen

Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“

Hannover

Im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) ist in der Verfassungsschutzabteilung im Referatsteil 52.3 „Auswertung Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt der nach Bes.Gr, A 12 NBesG bewertete Dienstposten bzw. EG 11 TV-L bewertete Arbeitsplatz einer bzw. eines Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiters (m/w/d) Auswertung „Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug“ zu besetzen.

Der Niedersächsische Verfassungsschutz ist der Nachrichtendienst des Landes Niedersachsen. Er dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sowie des Bestandes und der Sicherheit des Bundes und der Länder. Er erfüllt diesen Auftrag u. a. durch die Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und terroristische Bestrebungen. Als „Frühwarnsystem“ unterrichtet er die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Stellen über Entwicklungen und drohende Gefahren und klärt die Öffentlichkeit durch zusammenfassende Berichte auf. Das Aufgabengebiet umfasst auch die Spionageabwehr und den Geheimschutz. Außerdem wirkt er bei Sicherheitsüberprüfungen und technischen Sicherheitsmaßnahmen der Landesbehörden zum Schutz von Verschlusssachen mit.

Ihre Aufgaben:

  • Auswertung und Analyse von Informationen über Extremismus/Terrorismus mit Auslandsbezug und entsprechende Bestrebungen mit Osteuropa-Bezug

  • Internetrecherchen für den eigenen Arbeitsbereich

  • Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.

Ihr Profil:

  • Sie sind Beamtin oder Beamter mit Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste durch Abschluss eines Vorbereitungsdienstes oder durch einen abgeschlossenen Studiengang (Bachelorgrad oder Diplom (FH)) mit überwiegend verwaltungs-, politik- oder sozialwissenschaftlichen Inhalten außerhalb eines Vorbereitungsdienstes oder durch Aufstieg erworben, haben ihre Probezeit bereits absolviert und befinden sich maximal im Statusamt der Besoldungsgruppe A10 NBesG

  • Sie haben den Verwaltungslehrgang II mit Erfolg abgeschlossen

  • Sie haben ein einschlägiges Bachelorstudium mit überwiegend politik-, sozial- oder verwaltungwissenschaftlichen Inhalten absolviert

  • gute Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes politisches Interesse

  • schnelle Auffassungsgabe, hohe Selektionsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsfreude

  • hohes Maß an Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit

  • gründliche, eigeninitiative und selbstständige Arbeitsweise

  • Fähigkeit komplexe Sachverhalte anschaulich erklären und detaillierte Analysen verständlich erläutern zu können

  • Erfahrungen in der Aufbereitung und Systematisierung von Informationen

Von besonderem Vorteil sind zum beschriebenen Aufgabenspektrum passende und entsprechend nachweisbare Vorverwendungen, (Zusatz-)Qualifikationen bzw. Erfahrungen.

Das bietet der Arbeitgeber:

  • eine abwechslungsreiche und spannende sowie krisensichere Tätigkeit bei einem Nachrichtendienst

  • ein Dienstposten, der nach der Besoldungsgruppe A12 NBesG bewertet ist (derzeit steht allerdings aus Gründen der Personalentwicklung nur eine Planstelle der Besoldungsgruppe A10 zur Verfügung) bzw.

  • einen unbefristeten Arbeitsvertrag und eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 11 TV-L inklusive Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung (VBL) und 30 Tage Erholungsurlaub

  • die Zahlung einer Sicherheitszulage

  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten

  • Fort- und Weiterbilungsmöglichkeiten

  • kostenlose Parkmöglichkeiten vor Ort

  • Teilhabe am Gesundheitsmanagement

  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit (max. einmal pro Woche) nach der Einarbeitungszeit

Die Wahrnehmung des Dienstpostens bzw. Arbeitsplatzes setzt die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3) nach dem Niedersächsischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (Nds. SÜG) voraus. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich im Einstellungsfall einer Sicherheitsüberprüfung der Sicherheitsüberprüfungsstufe Ü3 unterziehen zu lassen.

Für fachliche Auskünfte stehen Frau Schelk (Tel.: 0511 / 6709 – 466) und zum Auswahlverfahren Frau Meyerhoff (Tel.: 0511 / 6709 – 276) gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20. März 2026 an das MI, Abt.5 (Ref. 56.1):

  • vorzugsweise online über das Karriereportal (karriere.niedersachsen.de)

  • oder per Post an: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Referat 56.1, Postfach 44 20, 30044 Hannover. Eine Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens erfolgt nur, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen.

Zusatz für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind: Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte und Angaben zur personalführenden Stelle bei.

Für weitere Informationen und zur Bewerbung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Projektleitung für den Fachbereich: Prävention & De-Radikalisierung (80 %)

Hannover

AwareNet ist ein Präventionsprojekt im Themenfeld islamistischer Extremismus, das junge Menschen in Niedersachsen durch Methoden des Online-Streetwork im digitalen Raum anspricht. Ziel ist es, sie für die Gefahren islamistischer Ideologien zu sensibilisieren, sie aufzuklären und ihnen Wege zur Distanzierung aufzuzeigen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden praxisnahe Ansprachekonzepte und präventive Formatideen entwickelt, die an die Lebenswelt und Emotionen junger User anknüpfen. Zudem werden KI-gestützte Analysetools für Monitoring von Plattformen, Gruppen und Nutzerinnen bzw. Nutzer eingesetzt, um Trends und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und für die Präventionsarbeit zu nutzen.

Vergütung anlehnend an TV-L E13

Ihre Aufgaben:

  • Gesamtverantwortung für die strategische Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, einschließlich Personal- und Budgetverantwortung.

  • Interaktion mit jungen Usern in sozialen Netzwerken, darunter die Durchführung von Online-Kontaktaufnahmen und -Dialogen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter Einsatz von KI-Verfahren.

  • Entwicklung, Erprobung und Implementierung von KI-gestützten Ansätzen und Verfahren in der Online-Prävention.

  • regelmäßige Projektauswertung sowie Sicherstellung der Einhaltung von Zielvorgaben und des Projektfortschritts.

  • Koordination und fachliche Verantwortung für das Projektteam sowie Kommunikation und regelmäßiges Reporting gegenüber der Geschäftsführung und dem Zuwendungsgeber.

  • Kostenüberwachung und Sicherstellung der Budgeteinhaltung.

  • Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung der Maßnahmen im Bereich der Online-Prävention.

  • Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Repräsentation des Projekts in verschiedenen Kontexten.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom/Magister) im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (z. B. Politik-, Gesellschafts-, Kultur-, Erziehungs- oder Islamwissenschaften, Sozialpädagogik).

  • umfangreiche Erfahrung in der Präventionsarbeit, im Projektmanagement und in der Prozesssteuerung.

  • Expertise im Umgang mit Medien, fundierte Kenntnisse zu KI-Anwendungen und Interesse an aktueller Jugendkultur.

  • sehr gute interkulturelle Kompetenz sowie Sensibilität im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen.

  • Kenntnisse im Bereich islamistisch begründeter Extremismus.

  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und authentisches Auftreten.

  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen innerhalb von Niedersachsen.

  • professionelles und sicheres Handeln in verschiedenen Kontexten.

Der Arbeitgeber bietet:

  • die Möglichkeit, in einem innovativen Projekt mitzuwirken, das moderne Technologien mit Präventionsarbeit verbindet und einen direkten Beitrag zur Extremismusprävention leistet

  • Unterstützung durch angemessene Beratung und Anleitung

  • Die Eingliederung in ein motiviertes und sympathisches Programmteam

  • regelmäßige Supervision, sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • interessante Arbeitsgebiete mit hohem fachlichem Anspruch und gesellschaftlichem Mehrwert

Der Arbeitgeber freut sich auf vielfältige Bewerberinnen bzw. Bewerber und ermutigen unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Behinderung oder Alter ausdrücklich zur Bewerbung. Besonders zu einer Bewerbung einladen möchte der Arbeitgeber Menschen mit Migrationsbiografie bzw. Menschen, die sich als Person of Color positionieren.

Mehr Informationen zur Stelle finden Sie Externer Link: hier.

Nordrhein-Westfalen

Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter mit sehr guten Sprachkenntnissen in Arabisch im Bereich Islamismus und Islamistischer Terrorismus

Köln

Ihre Aufgaben
Sie übernehmen eine anspruchsvolle Aufgabe im Innen- und Außendienst. Als Teil des Teams nutzen Sie Ihre Sprach- und Kulturkenntnisse, um nachrichtendienstliche Informationen in arabischer Sprache aus unterschiedlichen Quellen zu gewinnen und anschließend zu analysieren. Ihre Ergebnisse fassen Sie in Berichten zusammen und arbeiten dabei eng mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zusammen. Zudem treffen Sie eigenständig operative Vorbereitungen, wie die Organisation von Technik oder Fahrzeugen, um einen reibungslosen Ablauf der Einsätze zu gewährleisten.

Gehalt und Perspektive

  • unbefristete Einstellung bis in die TVöD E11 (Jahresbruttogehalt von 53.162,88 € bis 78.776,94 €)* sowie Möglichkeit der späteren Verbeamtung

  • Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis A 10 BBesO A bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

  • Zahlung einer Nachrichtendienstzulage

*je nach Möglichkeit der Anerkennung von Abschluss und Vorerfahrungszeiten

Ihr Profil
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und

  • einen fachspezifischen Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes oder

  • einen Bachelorabschluss in einer für die Tätigkeit relevanten Fachrichtung, wie z. B.: Bachelor of Arts „Naher und Mittlerer Osten“, Bachelor of Arts „Sprachen und Kulturen der islamischen Welt“, Bachelor of Arts „Internationale Beziehungen“ oder Bachelor of Arts „Arabistik“

Ebenfalls können sich Studierende bewerben, die einen solchen Abschluss spätestens zwölf Monate nach Bewerbungsfristende erlangen. Zudem verfügen Sie über sehr gute arabische Sprachkenntnisse und gute Kenntnisse der englischen Sprache. Im Rahmen des Auswahlverfahrens erfolgen Sprachtests.

Darüber hinaus erwartet der Arbeitgeber:

  • die Bereitschaft zur selbständigen Außendiensttätigkeit verbunden mit mehrtägigen Dienstreisen ggf. auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten

  • Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Flexibilität, operatives Geschick, Organisationstalent, Eigeninitiative und soziale Kompetenz

Bewerben Sie sich bis zum 16. März 2026 über das Online-Bewerbungsportal des Bundesverwaltungsamtes (BVA) unter der Verfahrensnummer AWV-2025-127 auf Externer Link: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/AWV-2025-127/index.html. Beachten Sie, dass eine Bewerbung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal des BVA möglich ist.

Mehr über diese Stelle erfahren Sie Externer Link: hier.

Rheinland-Pfalz

Sachbearbeitung als Islamwissenschaftlerin bzw. -wissenschaftler

Mainz

In der Abteilung 5 – Politisch motivierte Kriminalität – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle innerhalb des Dezernates 523 – Wissenschaftliches Kompetenzzentrum – zu besetzen.

Aufgabe der Abteilung 5 ist die Bekämpfung der politisch motivierten Straftaten sowie die Prävention in diesem Phänomenbereich in Rheinland-Pfalz. Der politisch motivierten Kriminalität (PMK) werden Straftaten zugeordnet, wenn die Tatumstände und / oder die Tätereinstellung Anhaltspunkte dafür bieten, dass sie in strafbarer Weise den demokratischen Willensprozess beeinflussen sollen, der Erreichung oder Verhinderung politischer Ziele dienen oder sich gegen die Realisierung politischer Entscheidungen richten. Extremistische und terroristische Straftaten stellen die schwerwiegendsten Erscheinungsformen der PMK dar.

Im Dezernat 523 ist das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum angesiedelt.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Analyse und Auswertung islamistischer Strukturen, Netzwerke und Aktivitäten, insbesondere im Kontext Online-Propaganda

  • Kenntnisse in Methoden der Medienanalyse, Medienkompetenz hinsichtlich Social Media, Networks und Messengerdiensten sowie praktische Erfahrung in der operativen Bekämpfung und Prävention islamistischer Inhalte

  • Medienrecherche, Auswertung und Dokumentation von Informationen aus offenen Quellen, Social Media und digitalen Kommunikationskanälen

  • Erstellen von Berichten, Lagebildern sowie Expertisen für Entscheidungsträgerinnen und -träger mit Fokus auf islamistische Online-Inhalte und Propaganda

  • Unterstützen der Aus- und Fortbildung für Bedienstete im Bereich Islamismus

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) der Fachrichtung Islamwissenschaft kombiniert mit ausgewiesener Medienkompetenz

  • gute Kompetenzen zur Analyse und Auswertung von Informationen aus verschiedenen Medienquellen, gute Fähigkeit zur Informationsaufbereitung und -dokumentation in den verschiedenen Phänomenbereichen, insbesondere Islamismus

  • gute Auffassungsgabe, ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität, analytisches Denk- und Urteilsvermögen, hohes Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft, Organisationsfähigkeit und Selbständigkeit, auf Kooperations- und Teamfähigkeit wird großen Wert gelegt

  • Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfung (siehe unten unter „wichtige Informationen“)

  • Bereitschaft zur Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst, zur lageabhängigen flexiblen Arbeitszeitgestaltung, zur Durchführung mehrtägiger Dienstreisen sowie zur ständigen Fort- und Weiterbildung wird vorausgesetzt

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung im Bereich der Anwendung von KI-Tools zur Analyse und Auswertung extremistischer Propaganda im Internet

  • idealerweise verfügen Sie über: Kenntnisse islamistischer Ideologien und Online-Kommunikationsformen, inklusive Analyse und Bewertung arabischsprachiger Digitalmedien

  • idealerweise verfügen Sie über: Erfahrung in der Bewertung von Bild-, Text- und Audioinhalten sowie Fähigkeit zur Beurteilung islamistisch motivierter Narrative und Propagandastrategien

Aufgrund der teilweise anspruchsvollen und kostenintensiven Fortbildungsmaßnahmen wird eine mittelfristige Dienstverrichtung im Landeskriminalamt (mindestens fünf Jahre) angestrebt.

Das bietet der Arbeitgeber:

  • flexible Dienstzeitgestaltung, Telearbeit und mobiles Arbeiten (Genehmigung steht unter Vorbehalt einer mindestens sechsmonatigen Einarbeitungszeit am Dienstort in Mainz)

  • Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Rahmen der dienstlichen Möglichkeit

  • Teilzeitwünsche sind unter Angabe von Umfang, Lage und Verteilung der täglichen Arbeitszeit in der Bewerbung anzugeben. Die Prüfung folgt im Rahmen der stellenspezifischen Anforderungen.

  • bei Erfüllung der tarifrechtlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis Entgeltgruppe 13 TV-L

  • bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen auch eine Ernennung in die Besoldungsgruppe A13 Landesbesoldungsgesetz (LBesG)

Vollständige Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Bildungsabschlüsse, Arbeitszeugnisse sowie ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung) sind unter Angabe der Kennziffer Kennziffer: LKA/TB_2026/01 bis zum 23. März 2026 vorzugsweise in einer PDF-Datei (max. 5MB) per E-Mail zu richten an:

E-Mail Link: DeinJobimLKA@polizei.rlp.de

oder postalisch an:
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Dezernat 14 – Personal –
Valenciaplatz 1 - 7
55118 Mainz

Für Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Jana Hassinger (Dezernat 14), Telefon: 06131/65 – 61410, gerne zur Verfügung.

Für Fachfragen wenden Sie sich an: Herrn Stefen Blasius (Dezernatsgruppenleiter 51), Telefon: 06131/65-65100 oder Frau Dr. Helga Ihm (Dezernat 523), Telefon: 06131 / 65 – 65116.

Sie können Ihr Anliegen auch per E-Mail an die o.g. Mailadresse senden.

Die vorherige Kontaktaufnahme mit dem Fachdezernat ist seitens des Arbeitgebers ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Informationen klicken Sie Externer Link: hier.

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