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Veranstaltungskalender | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Veranstaltungskalender Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 37 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Veranstaltungshinweise und Fortbildungen aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

Haben Sie einen Hinweis für uns? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an infodienst@bpb.de.

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Übersicht

Zu den Termindetails gelangen Sie, indem Sie auf den Titel der Veranstaltung klicken.

Sammeltermine & regelmäßige Angebote

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Sammeltermine & regelmäßige Angebote

Online-Angebot: Vertiefte Fallarbeit für Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit

Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Angebot, zu dem Sie jederzeit bei Bedarf einsteigen können. Es wird insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit gerichtet. Im Vorhinein kann zunächst auch bilateral über die Bedarfe und die aktuelle Gruppenkonstellation gesprochen werden.

Es wird in den Terminen Zeit dafür genommen, eine bei Ihnen ratsuchende Person in ihrem Gewordensein besser zu verstehen, biografische Handlungsmotive abzuleiten und Handlungsoptionen zu erweitern. Die Kontinuität über mehrere Termine hinweg hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei greift der Veranstalter auf bewährte Methoden und einen festen methodischen Rahmen zurück und ergänzen eine psychiatrisch-psychotherapeutische Perspektive. Das Seminar wird durch zwei bis drei psychologische Psychotherapeutinnen bzw. Psychiaterinnen mit analytischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung geleitet.

Nähere Informationen zum Konzept und Ablauf der vertieften Fallarbeit erhalten Sie bei der Anmeldung.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Das Angebot findet jeden 1. und 3. Montag im Monat statt, immer 16:30 bis 18:00 Uhr, Online über MS Teams.

Die Teilnahme an mehreren Terminen ist durchaus erwünscht. Sie hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei werden bewährte Methoden und ein fester methodischer Rahmen verwendet.

Termin: Regelmäßiges Angebot, jeden ersten und dritten Montag im Monat, von 16:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Online-Angebot: „Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Beratungsfachkräfte in der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung kommen in ihrem Berufsalltag mit Menschen in Kontakt, die (oder deren Angehörige) sich aus unterschiedlichen Motiven religiös oder politisch begründeten extremistischen Angeboten zuwenden. Dies können Jugendliche oder Erwachsene sein, Personen im frühen Stadium einer Radikalisierung oder auch Personen, die bereits stärker ideologisiert sind. Es können Menschen sein, die bereits polizeilich auffällig wurden oder aufgrund entsprechender Delikte inhaftiert sind.

Um ins Gespräch zu kommen und bei einem Distanzierungsprozess zu unterstützen, ist es wichtig (De-)Radikalisierungsverläufe zu verstehen. Bei Hinwendungsprozessen spielen soziale und psychische Faktoren eine Rolle. Deren Zusammenwirken zu berücksichtigen ermöglicht unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und mehr Handlungssicherheit zu gewinnen. Im Zentrum der Arbeit stehen daher folgende Aspekte:

  • Menschen in ihrem Gewordensein verstehen Hypothesen zu biografischen und motivationalen Prägungen und Verstrickungen entwickeln

  • Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Modelle und Konzepte (z. B. Mentalisierung, epistemisches Vertrauen)

  • Einbringen von psychotherapeutisch-psychiatrischem Fachwissen

Arbeiten Sie mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten, kann ein Austausch zu solchen oder ähnlichen Fragen stattfinden:

  • Wie lassen sich das Erleben und die Erfahrungen meiner Klientinnen und Klienten besser verstehen?

  • Wie lassen sich Motive und Bedürfnisse im Zusammenhang mit extremistischen Ideologien, Gruppen und Gewalt sowie die Wechselwirkung zwischen Psychodynamik und Radikalität genauer einordnen?

  • Wie gelingt der Aufbau eines stabilen Kontakts zu einem schwer erreichbaren Menschen?

  • Wie lassen sich schwer erreichbare Klientinnen und Klienten für einen (psychotherapeutischen) Beratungsprozess gewinnen?

  • Welche medizinischen, psychotherapeutischen oder anderen fachlichen Interventionen könnten für den weiteren Beratungsprozess hilfreich oder notwendig sein?

  • Wie können Selbst- und Fremdgefährdungen sowie Hinwendungsrisiken genauer eingeschätzt werden?

  • Wie kann mit Krisen und Risiken des Rückfalls umgegangen werden?

  • Welche Handlungsoptionen und Hilfesysteme stehen zur Verfügung?

  • Wie kann man selbst mit besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten umgehen?

Nach Ihrer Kontaktaufnahme wird Ihnen ein Termin per Mail angeboten, um über Ihr Anliegen bzw. Ihren Fall zu sprechen.

Mehr Informationen über das Angebot finden Sie Externer Link: hier.

Termin: Regelmäßiges Angebot, Termine nach Absprache
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu Weltanschauung und Extremismusbeauftragten

„WelEx“ ist ein bundesweites E-Learning-Angebot des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt Kinderschutz im Kontext von extremistischen und antidemokratischen Weltanschauungen. Über einen modularen Qualifizierungskurs werden Mitarbeitende in Jugendämtern und angrenzenden Institutionen im Umgang mit extremismusbezogenen Kinderschutzfällen geschult. Ziel ist es, Fachwissen zu stärken, Handlungssicherheit in der Fallarbeit zu erhöhen und langfristig spezialisierte Ansprechpartner zu etablieren, die auch als Schnittstelle zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten fungieren.

Die Inhalte gliedern sich in sechs Module: Religion und Weltanschauung, Radikalisierung und Extremismus, weltanschaulicher Kinder- und Jugendschutz, Casemanagement und Gesprächsführung, Netzwerk- und Zusammenarbeit sowie eigene Sicherheit und Selbstfürsorge. Eine Teilnahme ist seit dem März 2026 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: Regelmäßiges Angebot, innerhalb von sechs Monaten zu absolvieren
Ort: Online
Veranstalter: IZRD

Fachkräfte-Sprechstunde: „Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention“

Im Rahmen der bundesweiten Projektarbeit bieten Mitglieder des Projekts nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk spezialisierte psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Fallhilfen an, die Beratungsfachkräfte bedarfsorientiert in ihrer Arbeit unterstützen können. Neben der Möglichkeit der Einzelfallberatung findet ab sofort eine Fachkräfte-Sprechstunde in einem Online-Format statt. Sie ist niedrigschwellig und kann punktuell besucht werden.

Dieses Format bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • Fälle anonymisiert vorzustellen

  • konkrete Fragestellungen zu erörtern und Fachfragen aus dem Bereich psychische Gesundheit zu stellen

  • den Raum für inhaltliche Diskussion, Reflexion und der Beantwortung von Fachfragen zu nutzen

  • Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen oder Belastungen zu erhalten, die im beruflichen Kontext auftreten können

  • eine weitere Perspektive für Ihre Arbeit im Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung gemeinsam zu entwickeln

Die Sprechstunde wird im Tandem von zwei psychologischen Psychotherapeutinnen i.A. und einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie i.W. moderiert.

Zielgruppe:
Für Fachkräfte und Beraterinnen bzw. Berater im Feld der Radikalisierungsprävention, insbesondere aus den Phänomenbereichen Islamismus und Rechtsextremismus.

Für zusätzliche Informationen zum Angebot klicken Sie Externer Link: hier.

Für weitere Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: nexus-sprechstunde@charite.de. Sie erhalten den Zugangslink per E-Mail nach formloser Anmeldung. Die Teilnahme bzw. die Beratungen sind kostenfrei.

Termin: Fortlaufend, ab Freitag, 20. Februar 2026, alle zwei Wochen (ungerade Wochen), 13:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Online über MS Teams
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Beratungsangebot: „PROvention-Online-Beratung zum Thema religiös begründeter Radikalisierung sowie für Betroffene religiös begründeter Gewalt“

„PROvention“, die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein, bietet täglich Termine zur Online-Beratung zum Thema religiös begründeter Radikalisierung sowie zur Beratung für Opfer und Betroffene von religiös begründeter Gewalt an.

Die Onlineberatung steht montags bis freitags zwischen 8:00 Uhr und 17:00 Uhr zur Verfügung, ausgenommen sind gesetzliche Feiertage in Schleswig-Holstein.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: Montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr nach voriger Anmeldung
Ort: Online
Veranstalter: Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Werkstatt: „Diskriminierungskritische Beratung in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Für die Distanzierungs- und Ausstiegsberatung ist es entscheidend zu verstehen, wie Menschen in extremistische Szenen oder menschenfeindliche Weltbilder geraten. Radikalisierungsverläufe sind immer individuell, können aber häufig durch Faktoren wie Marginalisierung oder Diskriminierung begünstigt werden. Um die Wechselwirkungen von Diskriminierungserfahrungen und Radikalisierung angemessen zu berücksichtigen, eröffnet eine machtsensible und -kritische Perspektive wertvolle Ansatzpunkte. Obwohl das Wissen über Diskriminierungssensibilität in der Beratungsarbeit vergleichsweise hoch ist, fehlen bisher praxisnahe Konzepte, um Kategorien wie beispielsweise Geschlecht, race, Klasse, Behinderung oder Sexualität und deren Auswirkungen auf individuelle Lebenslagen, gesellschaftliche Teilhabe, Diskriminierung und Privilegierung im Beratungssetting systematisch einzubeziehen.

In der Werkstatt wird gemeinsam erarbeitet, was es für eine diskriminierungskritische Perspektive in der Distanzierungs- und Ausstiegsberatung braucht, und erstellen praxistaugliches Material, um das Thema nachhaltig im Arbeitsfeld zu verankern.

Die Werkstatt ist ein Angebot des Legato Projektverbundes im Rahmen von dist[ex].

Mehr Informationen zur Werkstatt finden Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 7. Juli 2026, 9:30 bis 12:30 Uhr

  • 27. August 2026, 9:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Online
Veranstalter: Legato Projektverbund

Workshop: „Umgang mit extremistischen Aussagen im pädagogischen Raum“

Der Workshop dient als Handlungsempfehlung an Fachkräfte, Lehrerinnen bzw. Lehrer und Pädagoginnen bzw. Pädagogen im Kontext Schule im Umgang mit menschenverachtenden Positionen in Bezug auf extremistische Ereignisse. Die Teilnehmenden werden mit Anregungen unterstützt, in benannten Situationen bedacht und umsichtig zu agieren und zugleich dazu ermutigt, Gespräche über komplexe Themen mit Schülerinnen bzw. Schülern zu führen.

Damit die gut gemeinte Absicht dieser Gespräche nicht verloren geht und die gegenteilige Wirkung zur Folge hat, werden Themenfelder wie Diskriminierung, Rassismus und antimuslimischer Rassismus und Islamismus mitbehandelt, sodass die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer sprachfähig(er) werden.

Der Workshop findet in Kooperation mit der Wegweiser-Beratungsstelle Dortmund / Kreis Unna / Hamm statt.

Mehr Informationen sowie Anmeldungsdetails zum ersten Termin finden Sie Externer Link: hier.

Mehr Informationen sowie Anmeldungsdetails zum zweiten Termin finden Sie Externer Link: hier.

Termine: 9. Juli und 15. Oktober 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser

Werkstatt: „Neue Zugänge schaffen: Werkstattreihe für die Arbeit mit schwer erreichbaren Zielgruppen“

Die Werkstatt bietet einen geschützten Raum für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, um gemeinsam neue, niedrigschwellige und lebensweltorientierte Zugänge zu bislang schwer erreichbaren Zielgruppen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über Praxiserfahrungen, das Identifizieren bestehender Leerstellen sowie das Kennenlernen bewährter Ansätze, unter anderem mit Blick auf Zielgruppen wie Angehörige von radikalisierten Jugendlichen, Menschen mit Sprachbarrieren oder Menschen ohne akademischen Abschluss.

Die Erfahrungen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Phänomenbereichen werden mit externer Expertise gebündelt. Ziel ist es, wirksame Ansprachen zu entwickeln und den Zugang zu bislang wenig erreichten und marginalisierten Zielgruppen nachhaltig zu verbessern.

Leitung:

  • Melanie Hudler (Projektmitarbeiterin bei dist[ex] / IZRD e.V.)

  • Dr. Sarah Pohl (Leitung ZEBRA/BW – Zentrale Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen Baden‑Württemberg)

Zielgruppe: Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit aus unterschiedlichen Phänomenbereichen

Anmeldungen bitte an E-Mail Link: distex@izrd.de (Melanie Hudler) richten.

Mehr Informationen über die Werkstatt finden Sie Externer Link: hier.

Übersicht:

  • 14. Juli 2026 (Werkstatt u.a. zur Zielgruppe „Angehörige von radikalisierten Kindern und Jugendlichen“), 9:30 bis 13:30 Uhr

  • 11. August 2026 (Folgetermin), 9:30 bis 13:30 Uhr

  • 22. September 2026 (Abschlusstermin), 9:30 bis 13:30 Uhr

Termine: 14. Juli 2026 bis 22. September 2026, 9:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: IZRD

Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“

Die Abendveranstaltungen geben einen Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure auf Social Media – insbesondere im Hinblick auf ihre Versuche, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren. Soziale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, Information und Unterhaltung – und prägen zunehmend politische Meinungsbildungsprozesse. Doch neben Chancen birgt die digitale Welt auch erhebliche Risiken: Extremistische Akteure nutzen digitale Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube, um Jugendliche emotional anzusprechen, politische Botschaften zu vermitteln und sie schrittweise in radikale Denk- und Deutungsmuster hineinzuziehen.

Das birgt Gefahren für die demokratische Einstellung und Haltung junger Menschen – und stellt insbesondere Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor die Aufgabe, junge Menschen im Umgang mit extremistischen Online-Inhalten zu stärken. Die 90-minütigen Veranstaltungen zeigen anhand aktueller Bei-spiele extremistische Online-Strategien im islamistischen und/oder rechtsextremen Spektrum und deren Wirkungsweisen auf Jugendliche auf und stellen pädagogische Handlungsansätze sowie geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Prävention vor.

Übersicht der Termine:

  • 15. Juli 2026: Volkshochschule Gütersloh (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 16. September 2026: Volkshochschule Oberhausen (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 28. September 2026: VHS Gladbeck (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 12 Oktober 2026: VHS Höxter-Marienmünster (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 13. Oktober 2026: VHS Detmold-Lemgo (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 14. Oktober 2026: VHS Rur-Eifel (Rechtsextremismus und Islamismus)

  • 8. Dezember 2026: Volkshochschule Frechen (Rechtsextremismus und Islamismus)

Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner:

Mehr Informationen über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 15. Juli bis 8. Dezember 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: NRW-weit / Online
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen

Werkstatt: „Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in digitalen Räumen: Dynamiken, Herausforderungen und Perspektiven“

Mit der Werkstatt schafft der Veranstalter einen geschützten Raum, in dem gemeinsam folgende Fragen bearbeiten werden:

  • Wie können Intervention, Beziehungsarbeit und Qualitätssicherung in digitalen Räumen gelingen?

  • Welche Best-Practice-Ansätze existieren bereits?

  • Welche Herausforderungen und Bedarfe ergeben sich in der Praxis (z.B. in der Kooperation mit Plattformbetreibenden)?

Die phänomenübergreifenden Erfahrungen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Praxisfeldern werden zusammen mit externer Expertise gebündelt. Ziel ist es, zentrale Spannungsfelder zu identifizieren und gemeinsam konkrete Handlungsstrategien für die eigene Fachpraxis zu entwickeln.

Die Werkstatt ist ein Angebot des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) im Rahmen von dist[ex]. Anmeldungen bitte an E-Mail Link: distex@izrd.de (Benedikt Friedrich) richten.

Mehr Informationen über die Werkstatt finden Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 26. August 2026, 13:00 bis 17:00 Uhr

  • 5. November 2026, 9:30 bis 13:30 Uhr

Ort: Online
Veranstalter: IZRD

Online-Fortbildung: „Antisemitismus erkennen, reflektieren, begegnen“

Antisemitismus beschäftigt die Gesellschaft: Verbale und körperliche Angriffe gegen Jüdinnen und Juden nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, Verschwörungsideologien finden quer durch die Gesellschaft Widerhall und auch die Erinnerung an den Holocaust ist umkämpft. Handlungssicher im Umgang mit Antisemitismus zu agieren, stellt zugleich nicht selten eine Herausforderung dar. Gerade in diskursiv umstrittenen Kontexten kommt es immer wieder zu Unsicherheiten bei der Frage, wie sich antisemitische Vorurteile und Ressentiments erkennen lassen. Zudem fehlt es bisweilen an praxisnahen Möglichkeiten, um antisemitischen Aussagen wirksam zu begegnen, dabei Betroffene zu schützen und eine Reflexion der Haltungen anzustoßen.

In der dreiteiligen Online-Fortbildung werden aktuelle Ausdrucksformen des Antisemitismus – etwa im Kontext des sogenannten Nahostkonflikts oder in Rechtsextremismus und Islamismus – kompakt in den Blick genommen. Zudem wird die Frage thematisiert, welche praktischen Möglichkeiten sich bieten, um wirksam mit Antisemitismus umzugehen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Vorstellung und Erprobung von (Erst-)Reaktionsmöglichkeiten sowie Gesprächstechniken. Die Fortbildung bietet dabei durchweg Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Die modulare Online-Fortbildung richtet sich an Fach­kräfte der Jugend- und Sozial­arbeit, päda­gogi­sche Fach­kräfte aus Schule und Bildung sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 Euro.

Für mehr Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Module:

  • Modul 1: Was ist Antisemitismus? Grundlagen und Erstreaktionskompetenzen

  • Modul 2: Antisemitismus über Umwege – Erinnerungsabwehr und israelbezogener Antisemitismus

  • Modul 3: Same, but different!? – Antisemitismus in Rechtsextremismus und Islamismus

Termine:

  • 10. September 2026, 14:00 bis 18:00 Uhr (Teil 1)

  • 17. September 2026, 14:00 bis 18:00 Uhr (Teil 2)

  • 24. September 2026, 14:00 bis 18:00 Uhr (Teil 3)

Ort: Online
Veranstalter: cultures interactive

Fortbildung: „EVOLUO kompakt“

Das Angebot richtet sich an Beraterinnen und Berater der Sekundär- und Tertiärprävention aus allen Phänomenbereichen (sowohl zivilgesellschaftlich als auch staatlich).

Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um die Fortbildung für alle aktiv und gewinnbringend gestalten zu können. „EVOLUO kompakt“ wird durch KN:IX connect im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend umgesetzt und kann somit für Sie kostenfrei angeboten werden. Reisekosten können nicht übernommen werden.

Zeit und Ort:
Modul 1 (Bochum):

  • 17. September 2026, 13:00 bis 18:30 Uhr

  • 18. September 2026, 9:00 bis 15:00 Uhr

Modul 2 (Bochum):

  • 5. November 2026, 13:00 bis 18:30 Uhr

  • 6. November 2026, 9:00 bis 15:00 Uhr

Kollegiale Fallberatung (online):

  • 6. Oktober 2026, 9:30 bis 12:00 Uhr

  • 24. November 2026, 9:30 bis 12:00 Uhr

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an E-Mail Link: joest@ifak-sozial.de.

Zur Voranmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: vom 17. September bis 24. November 2026
Ort: Bochum / Online
Veranstalter: KN:IX connect

Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern.“

Adoleszenz – der Übergang vom Kindesalter zum Erwachsenenalter – ist eine Zeit intensiver Selbstsuch, der emotionalen Umbrüche und existenziellen Fragen. Ein Lebensabschnitt, der turbulent verlaufen kann. In dieser vulnerablen Phase können Gefühle, traumatische Erfahrungen oder das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sinn eine besondere Rolle für Hinwendungsprozesse zu extremistischen Ideologien spielen.

Die Veranstaltungsreihe „nexus.dialog“ widmet sich 2025 und 2026 der Frage, wie radikale Weltbilder und extremistische Gruppenzugehörigkeiten als Bewältigungsversuche adoleszenter und psychosozialer Krisen verstanden werden können. Dabei werden sowohl individuelle als auch soziale Dynamiken der Radikalisierung in der Adoleszenz beleuchtet.

Im Rahmen von Online-Veranstaltungen ist das Ziel, mit Vorträgen und praxisnahen Diskussionen gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Perspektiven zu diesem Themenschwerpunkt zu entwickeln.

Zielgruppen: Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, Pädagogik, Psychotherapie, sozialen Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie auf Externer Link: dieser Seite des Trägers.

Für Rückfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie Herrn Heiner Vogel und Frau Clara-Sophia Adamidis unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: nexus-fachstelle@charite.de

Programm:

  • 28. September 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Fanatisches Denken. Eine Annäherung an klinische, psychische und soziale Aspekte eines Grenzphänomens“ (Jonas Bolduan)

  • 9. November 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Kränkung und Ressentiment: Risikofaktoren für Radikalisierungsprozesse?“ (Anne-Kathrin Oelmann)

  • 7. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Abschlussrunde & Ausblick“

Termin: 28. September bis 7. Dezember 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Workshop-Angebote: „AwareNet-Fortbildungen für Sozialarbeitende“

Im ersten Workshop „Digitale Streetwork & Risikointervention“ geht es um das Erlernen des Einsatzes von KI-Monitoring-Tools wie Brandwatch zur Identifikation von Risikodiskursen, das Antrainieren von Deeskalationstechniken in Kommentarspalten und die professionelle Dokumentation von Chat-Interventionen – inklusive Leitfaden „10 No-Gos in der Online-Ansprache“.

Der zweite Workshop „KI-Content für demokratische Narrative“ beschäftigt sich mit der Entwicklung wirksamer Gegennarrative: Von der Erstellung theologiebasierter Videoskripte mit ChatGPT über die ethisch reflektierte Nutzung von Avatar-Tools (D-ID) bis zur strategischen Reichweitenoptimierung auf TikTok. Als Abschlussprojekt produzieren Sie einen eigenen 60-Sekunden-Präventionsclip.

Beide Workshops sind dank Bundesförderung kostenfrei und auf maximal 20 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer begrenzt, um intensives Lernen zu garantieren. Erfahrene Online-Streetworkerinnen bzw. -Streetworker begleiten Sie mit Fallbeispielen aus der Praxis und klären rechtliche Rahmenbedingungen.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine:

  • 20. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr

  • 10. November 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Online
Veranstalter: AVP

Präsenzfortbildung: „Ich als Berater*in“

Die viertägige Präsenzfortbildung „Ich als Berater*in“ richtet sich an Beraterinnen bzw. Berater der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit aus den Bereichen religiös begründete Radikalisierung, (extreme) Rechte, Verschwörungsideologien sowie angrenzenden Phänomenen. Im Fokus stehen die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Rolle als Beraterin bzw. Berater: Wer bin ich als Beraterin bzw. Berater? Welche Erfahrungen prägen meine Beratungsidentität? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen in der Beratungsarbeit?

An den zwei Blöcken wird anhand dieser und weiterer Fragen die eigene Arbeitspraxis reflektiert, bekannte und neue Methoden ausprobiert. Die Teilnehmenden bringen anonymisierte Beratungsfälle mit, um praxisorientiert zu arbeiten und ein phänomenübergreifendes Verständnis der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit zu ermöglichen. Ziel der Fortbildung ist es, einen reflexiven Raum jenseits des Arbeitsalltags zu eröffnen, um die eigene Beratungspraxis zu stärken.

Durchgeführt wird die Workshopreihe vom multiprofessionellen Team des Legato Projektverbunds im Rahmen von dist[ex]. Die Teilnahme ist kostenlos. Fahrt- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden.

Übersicht:
4. bis 5. November 2026: Block 1 (Wer bin ich als Beraterin bzw. Berater?)

  • Ort: Hannover

  • Fälle in die Mitte: Hypothesenbildung mal anders  

  • Phänomenübergreifende Triadenarbeit 

  • Trial and Error: Übungsraum für systemische Methoden  

1. bis 2. Dezember 2026: Block 2 (Wer bin ich als Beraterin bzw. Berater?)

  • Ort: Hannover

  • Der Körper als Medium der Beratung  

  • Self-Scaffolding: Die eigenen Beratungskompetenzen aktiv reflektieren 

  • Zukunftsshow: Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Beratungsarbeit 

Eine Anmeldung ist bis zum 31. Juli 2026 möglich. Das Ziel ist es, eine Gruppe mit möglichst vielfältigen Perspektiven aus verschiedenen Phänomenbereichen und Projekten zusammenzustellen, um das gegenseitige Lernen zu fördern. Sollten die Anmeldungen die verfügbaren Plätze übersteigen, werden die Organisatoren daher eine Auswahl der Teilnehmenden vornehmen.

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: vom 4. November bis zum 2. Dezember 2026, 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Hannover
Veranstalter: Legato Projektverbund

Fortbildung: „Train-the-Trainer“

Mit dem Format sollen Fachkräfte unterstützt werden, die sich an der Schnittstelle von Jugendarbeit, politischer Bildung und universeller Prävention mit Fragen und Konflikten im Themenfeld von Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus auseinandersetzen. Die Themen sind unter anderem aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Themenfeld, ihre möglichen Auswirkungen auf Jugendliche und über Optionen, diese im Rahmen von pädagogischer Arbeit ins Gespräch zu bringen. Methodisch liegt ein Schwerpunkt im Fachaustausch: Anhand von Fallbeispielen können unterschiedliche Wahrnehmungen und Rollenerwartungen reflektiert sowie Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Das Seminar richtet sich bundesweit an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit sowie an Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern.

Das Seminar führt ufuq.de im Rahmen von KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung durch. Es wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Der Veranstalter erhebt eine Teilnahmegebühr von 75 €, die auch über den jeweiligen Träger der Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer entrichtet werden kann. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Seminarleitung: Canan Korucu (ufuq.de) / Dr. Jochen Müller (ufuq.de) sowie weitere Referentinnen bzw. Referenten.

Inhalte:

  • Theorie und Praxis von universeller Prävention im Verhältnis zu Pädagogik, Jugendarbeit und politischer Bildung

  • Vorstellung und Diskussion von Formaten und Materialien zur pädagogischen und präventiven Arbeit im Themenfeld

  • Wege zur Sensibilisierung von Fachkräften für Fragen und Konflikte Jugendlicher und junger Erwachsener in der Migrationsgesellschaft (z. B. im Kontext von Identität, Zugehörigkeit und Religiosität)

  • Aktuelle Themen, Erscheinungsformen und Attraktivitätsmomente islamistischer Ideologien sowie von Akteuren im Vorfeld von Islamismus (on- und offline)

  • Praxisfragen in der pädagogischen und (phänomenübergreifenden) präventiven Arbeit (z. B. zu Diskriminierungsformen, zu Antisemitismus und Nahostkonflikt oder zu Konflikten um Geschlechterbilder)

  • Austausch zu Möglichkeiten der Vermittlung von Visionen eines inklusiven, solidarischen, empathischen und diskriminierungssensiblen Zusammenlebens

Bewerbungen bitte mit einem kurzen Infotext zu Ihrer Person, Ihrem Träger bzw. Ihrer Tätigkeit im Themenfeld bis zum 14. August 2026 an E-Mail Link: jochen.mueller@ufuq.de. Im Anschluss erhalten Sie von dem Veranstalter eine Rückmeldung.

Übersicht der Termine:

  • 5. November 2026, ganztägig

  • 19. November 2026, ganztägig

  • 3. Dezember 2026, ganztägig

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termine: 5. November 2026 bis 3. Dezember 2026, ganztägig
Ort: Online
Veranstalter: ufuq.de

Juli

Netzwerkstreffen: „Gender- und diversitätssensible Radikalisierungsforschung und -prävention“

Die Bedeutung von Geschlechterrollen in Radikalisierung und Prävention wird seit einiger Zeit verstärkt in den Blick genommen. In Geschlechterrollen verknüpfen sich die Ordnungs-, Macht- und Identitätsangebote extremistischer Ideologien. Vor allem im Islamismus und im Rechtsextremismus sind „wahre“ Weiblichkeit und „echte“ Männlichkeit wiederkehrende, konstituierende Narrative. Nicht zuletzt gilt in diesen Ideologien die Auflösung „klassischer“ Geschlechterverhältnisse als ein zentrales Symptom und zugleich als eine Ursache des erzählten gesellschaftlichen Niedergangs. Hieran knüpfen insbesondere auch Ansprachestrategien extremistischer Gruppen an.

Es zeigt sich, dass zentrale theoretische Ansätze der (De-)Radikalisierungsforschung überwiegend geschlechtsneutral formuliert sind. Dabei wird jedoch übersehen, dass ihre zentralen Konzepte hochgradig vergeschlechtlicht sind und selbst vergeschlechtigend wirken. In der bestehenden Literatur finden sich entsprechend geschlechtsspezifische Stereotype und Vorurteile, die es zu überwinden gilt. Gleiches gilt auch für Forschungen zu Loslösungs- und Distanzierungsprozessen. Die Radikalisierungsforschung nimmt Genderaspekte in den vergangenen Jahren verstärkt in den Blick. Betrachtete man Radikalisierung in erster Linie als ein primär männliches Phänomen und ging bei Frauen in extremistischen Gruppen eher von einer passiven Rolle aus, betont die Forschung nun deren agency. „Männlichkeit“ wird dennoch seltener als expliziter Faktor aus Genderperspektive bearbeitet.

In den letzten Jahren hat die Forschung auch verstärkt begonnen, die Verschränkungen von Geschlechterperspektiven mit Migration, Klasse und Religion in die Untersuchung von Extremismus, ihre Machtdynamiken und Dominanzsystem einzubeziehen. Forschung dazu ist jedoch noch rar. Aktuell fehlt es an einer systematischen konzeptionellen Rahmung und insbesondere der Vergleich zwischen verschiedenen Phänomenbereichen und Radikalisierungskontexte steht noch aus.

Auf diesem Netzwerktreffen möchtet coreNRW sich mit dem Stand der Forschung und der Präventionspraxis befassen, indem gefragt wird: Welche Genderaspekte werden beforscht? Wo bestehen noch Forschungslücken, gerade in intersektionaler und phänomenvergleichenden Perspektiven? Welche gendersensiblen Ansätze verfolgt die Präventionspraxis und welche Leerstellen müssen hier noch bearbeitet werden?

Anmeldungen erfolgen per E-Mail an E-Mail Link: doering@core-nrw.de, bitte mit Angabe der institutionellen Anbindung und an welcher Session am Nachmittag Sie gerne teilnehmen möchten. Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 2. Juli 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: DJH Düsseldorf, Düsseldorfer Str. 1, Düsseldorf
Veranstalter: coreNRW

Fachtag: „Islamismusprävention im Spannungsfeld von Problemanalyse, Rassismuskritik und pädagogischer Praxis“

Der Fachtag geht der zentralen Frage nach, wie Islamismus als gesellschaftliches Phänomen differenziert analysiert und thematisiert werden kann, ohne dabei zur Stigmatisierung beizutragen oder problematische Dynamiken zu verharmlosen. Im Fokus steht das Spannungsfeld zwischen sicherheits- und problemorientierten Perspektiven, rassismuskritischen Ansätzen sowie den konkreten Anforderungen pädagogischer Praxis. Darüber hinaus wird gefragt, wie Fachkräfte mit widersprüchlichen Erwartungen, politischen Debatten und komplexen Fallkonstellationen umgehen können.

Am Vormittag wird Prof. Dr. Kemal Bozay mit einem Input in das Thema einführen. In der anschließenden Podiumsdiskussion soll das Thema „Über Islamismus sprechen: Zwischen Stigmatisierung und Verharmlosung“ behandelt werden.

Am Nachmittag folgen zwei Panelrunden. Alle Besuchenden haben die Auswahl zwischen sechs Panels, welche das Thema mit unterschiedlichen Schwerpunkten beleuchten. Die Teilnehmenden werden gebeten, bei der Anmeldung ihren Wunsch für die erste und zweite Panelrunde anzugeben. Sollten die Panels ausgebucht sein, behalten sich die Veranstalter vor, die Teilnehmenden eigenständig zuzuordnen.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 7. Juli 2026, 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: vhs Herne im Haus am Grünen Ring, Wilhelmstraße 37, Herne
Veranstalter: Caritasverband Herne, KN:IX connect, PfD Herne

Online-Workshop: „Klick, Like, Radikal? Wie digitale Ansprachen die pädagogische Arbeit vor Ort fordern“

Soziale Medien prägen den Alltag junger Menschen und bestimmen zunehmend auch ihre politische Meinungsbildung. Genau hier setzen extremistische Akteure an: Auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube versuchen sie, Jugendliche emotional anzusprechen und radikale Denk- und Deutungsmuster subtil zu verbreiten.

KN:IX connect lädt zu einem interaktiven Workshop ein, der extremistische Online-Strategien im islamistischen und rechtsextremen Spektrum beleuchtet. Der Workshop beschäftigt sich mit folgenden Aspekten:

  • wie solche digitalen Inszenierungen funktionieren

  • welche Wirkung sie auf Jugendliche entfalten können

  • welche Rolle pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern bei der Prävention spielen

  • konkrete pädagogische Handlungsansätze sowie praxiserprobte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Ihre tägliche Arbeit

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 13. Juli 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: KN:IX connect

SAVE THE DATE – KN:IX connect Pressekonferenz

Am 14. Juli lädt KN:IX connect Journalistinnen und Journalisten zur Online-Pressekonferenz „Islamistischer Extremismus 2026: Prävention im Wandel“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zivilgesellschaft auf den Einfluss von KI, veränderte Plattformlogiken und neue Radikalisierungsdynamiken reagiert. Vertreterinnen und Vertreter (u. a. Peter Neumann) aus Praxis, Forschung und Sicherheitspolitik geben Einblicke in aktuelle Phänomene, Monitoring–Ergebnisse und wirksame Präventionsansätze.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Kaiya Reisch unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: kaiya.reisch@bag-relex.de

Termin: 14. Juli 2026
Ort: Online
Veranstalter: KN:IX connect

Online-Fortbildungsreihe: „Vielfältige Identitäten?! Herausforderung und Chancen im Schulalltag“

Die Fachstelle Bayern von ufuq.de bietet in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung von Juni bis Juli 2026 erneut eine Online-Fortbildungsreihe für Lehrkräfte aus Bayern an. Die Module befassen sich mit Identitätsbildung, kultureller Zugehörigkeit, Diskriminierungserfahrungen und Radikalisierungsprozessen. Ziel ist es, Hintergründe zu verstehen und Handlungsoptionen für den schulischen Alltag zu entwickeln.

Zentrales Anliegen der Reihe ist es, Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, eigene Fallbeispiele einzubringen und gemeinsam mit Kolleginnen bzw. Kollegen sowie Expertinnen bzw. Experten zu besprechen. Es können auch einzelne Module besucht werden. Teilnehmende, die alle vier Module absolvieren, erhalten ein Zertifikat mit einer detaillierten Aufstellung über Inhalte und Stundenumfang.

Übersicht:
21. Juli 2026 – Modul 4: Vertiefung und methodische Umsetzungsmöglichkeiten in Unterricht und Schule
Anmeldungen möglich bis 13. Juli 2026

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termine: 21. Juli 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: ufuq.de

Vortrag: „Wie Extremisten Social Media kapern – und was wir dagegen tun können!“

Nur ein paar Swipes und schon begegnet man Hass, Hetze und Extremismus auf Social Media. Omnipräsente Themen sind frauen- und demokratiefeindliche Erzählungen. Eine Strategie der Extremisten: Die Normalisierung solcher Narrativen. Das Gefährliche: „Das ist ein schleichender Prozess und oft nicht auf den ersten oder zweiten Blick zu erkennen“, erklärt Politikwissenschaftler Michael Bücker. „Gesellschaftsrelevante Themen werden aus dem Kontext gerissen und ideologisch aufgeladen. Damit fressen sich die Demokratiefeinde bis in die sogenannte Mitte der Gesellschaft“.

In der Demokratiewerkstatt gibt der Veranstalter einen niedrigschwelligen Überblick über Kommunikationsstrategie extremer Rechter im Netz und Gegenstrategien dazu.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 30. Juli 2026, 17:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Sicher engagiert

August

Fachtag: „Antisemitismus & antimuslimischen Rassismus zusammen denken“

Der Nahostkonflikt polarisiert die Gesellschaft und wird auch in Schulen kontrovers diskutiert. Besorgniseregend ist auch der drastische Anstieg von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in unserer Gesellschaft seit dem 7. Oktober 2023 und dem Krieg in Gaza, der sich auch im Schulalltag widerspiegelt.

Im Rahmen des Fachtags möchte die Bildungsstätte Anne Frank Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus zusammen denken. Denn unterschiedliche Erfahrungen, Betroffenheiten und Deutungen können nebeneinander existieren, ohne sich gegenseitig aufzuheben. Besonders im pädagogischen Raum ist es essenziell, die Vielfältigkeit von Lebensrealitäten, Verletzungen und Verlusten anzuerkennen und besprechen zu können. Nur so kann Schule ihrem Anspruch gerecht werden, ein Ort demokratischer und pluraler Bildung zu sein. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die kritische Selbstreflexion seitens der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in Hinblick auf oft unbewusst verinnerlichte eigene rassistische und/oder antisemitische Vorstellungen und Bilder.

Neben einer Keynote von Prof. Dr. Karim Fereidooni (Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum) bietet der Fachtag praxisnahe Workshops, die konkrete Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und einen tieferen Einblick in den Themenkomplex ermöglichen.

An wen richtet sich der Fachtag?

  • pädagogisches Personal in der Ganztagsbetreuung

  • Fachkräfte der Sozialpädagogischen Förderung und Jugendhilfe in der Schule

  • UBUS-Fachkräfte in Frankfurt am Main

Anmelden können Sie sich bis zum 20. August 2026. Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 27. August 2026, 9:30 bis 16:15 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
Veranstalter: Bildungsstätte Anne Frank

September

(Online-)Fachgespräch: „Wer hört wem noch zu? Antimuslimischer Rassismus, „importierter Antisemitismus“ – zwei Realitäten eines polarisierten Diskurses“

Ist die gesellschaftliche Mitte rassistisch und antisemitisch – oder wird ihr dieser Vorwurf zu vorschnell gemacht? Studien verzeichnen einen Anstieg antimuslimischer Einstellungen, zugleich wird in Politik und Öffentlichkeit intensiv über den Begriff des sogenannten „importierten Antisemitismus“ diskutiert. Zwischen Rassismuskritik und Integrationsdebatte, zwischen strukturellen Ursachen und individueller Verantwortung verhärten sich die Fronten. Wird antimuslimischer Rassismus verharmlost? Oder wird Antisemitismus relativiert, wenn er im Kontext von Migration thematisiert wird?

Im Streitgespräch treffen zwei pointierte Stimmen aufeinander: Dr. Cihan Sinanoğlu und Ahmad Mansour. Beide bringen ihre Analysen und Erfahrungen ein und diskutieren darüber, wo Konfliktlinien verlaufen – und wo gemeinsame Ansatzpunkte für eine offene, demokratische Debatte liegen. Wo gelingt es uns, einander zuzuhören? Wo können unterschiedliche Perspektiven produktiv aufeinandertreffen? Und wo lassen sich trotz kontroverser Positionen gemeinsame Grundlagen für einen respektvollen und demokratischen Umgang miteinander finden? Das Demokratiezentrum Land Bremen lädt dazu ein, mitzudenken, nachzufragen und ins Gespräch zu kommen.

Anmeldungen werden erbeten per Mail an E-Mail Link: demokratiezentrum-isl@soziales.bremen.de.

Bei dem Termin handelt es sich um eine Terminverschiebung. Zunächst war der Termin angesetzt für den 10. Juni 2026.

Termin: 1. September 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Bremische Bürgerschaft, Am Markt 20, Bremen / Online
Veranstalter: Demokratiezentrum Land Bremen

Online-Fortbildung: „Das Good Lives Model (GLM): Ein Ansatz für die Extremismusprävention?“

Das „Good Lives Model“ (GLM) ist ein international weit verbreiteter Ansatz in der psychosozialen Behandlung von Straftäterinnen und -täter. Die zentrale Idee des GLM ist die Verhinderung von erneuten Straftaten bei bereits straffällig gewordenen Menschen durch eine postdeliktisch zufriedenstellende Lebensführung. Der Auftrag an Fachkräfte ist, mittels GLM Probandinnen und Probanden in einer solchen sozialverträglichen Lebensführung zu unterstützen.

Die Online-Fortbildung mit Oliver Windgassen von STOP HATE bietet einen Überblick darüber, was aus Sicht des GLM eine solche Lebensführung ausmacht und in welcher Beziehung hierzu kriminelles Verhalten steht. Zudem soll darüber diskutiert werden, ob das Rehabilitationsmodell ein geeigneter Ansatz für die Extremismusprävention ist.

Anmeldungen zur Online-Fortbildung richten Sie bitte unter kurzer Nennung Ihres beruflichen Hintergrundes und ggf. Ihres spezifischen thematischen Anliegens an: E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de

Termin: 3. September 2026, 9:30 bis 12:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

Vortrag: „Ungleichwertigkeitsideologien in migrantischen communities“

Der Vortrag informiert und sensibilisiert über Gruppierungen, die sich im Bereich des legalistischen Islamismus bewegen. Zu diesen legalistischen Gruppen gehören die „Grauen Wölfe“, die Furkan Gemeinschaft und Millî Görüş.

Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer aus der (Schul-) Sozialarbeit, Fach- und Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren erfahren und lernen, wie sie in ihrer Arbeit sicherer mit solchen Themen umgehen können. Ziel ist es, Bedarfe und Fragen der Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer zu sammeln und darauf basierend Strategien zu entwickeln.

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungsdetails finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 10. September 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser

Fachtagung: „Vom Algorithmus zur Ideologie? – Islamismus im digitalen Raum: Mechanismen und Prävention“

Digitale Plattformen prägen zunehmend, wie gesellschaftliche Debatten entstehen und sich zuspitzen. In sozialen Netzwerken sowie auf Video- und Gaming- und gaming-nahen Plattformen bestimmen algorithmische Logiken, Sichtbarkeit und emotionale Kommunikationsformen, welche Themen Aufmerksamkeit erhalten – und wie darüber gesprochen wird. Gleichzeitig geraten zentrale Voraussetzungen demokratischer Auseinandersetzung unter Druck: Polarisierung nimmt zu, gemeinsame Diskursräume fragmentieren und Grenzen des Sagbaren verschieben sich.

Die KN:IX connect Fachtagung nimmt diese Dynamiken in den Blick und fragt, welche Folgen digitale Diskursverschiebungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Präventionsarbeit haben. Im Mittelpunkt steht dabei Islamismus im digitalen Raum – auch jenseits offener Gewaltpropaganda – sowie die diskursiven Schnittstellen, über die islamistische Positionierungen in breitere digitale Debatten und Kulturen hineinwirken.

Die Veranstaltung verbindet analytische Einordnungen aktueller Entwicklungen mit praxisorientierten Perspektiven:

  • Wie entstehen Radikalisierungsdynamiken in digitalen Räumen?

  • Welche Rolle spielen Plattformlogiken, algorithmische Sichtbarkeit und digitale (Sub-)Kulturen?

  • Und welche Ansätze gibt es, um Diskursfähigkeit zu stärken und Radikalisierung wirksam zu begegnen?

Die BAG RelEx und modus | zad laden Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren und Perspektiven aus Forschung, Präventionspraxis und gesellschaftlicher Debatte zusammenzubringen – bei der gemeinsamen KN:IX connect Fachtagung am 14. und 15. September 2026 in Berlin.

Als Veranstaltungsort wurde eine Location in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof gewählt, die für Teilnehmende, die außerhalb von Berlin anreisen, in wenigen Minuten vom Hbf erreichbar ist. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf folgen in den kommenden Wochen.

Die Fachtagung richtet sich an Interessierte aus Präventionsarbeit, Schule und Jugendhilfe, politischer Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung und an alle, die sich mit den Herausforderungen digitaler Diskurse und demokratischer Resilienz befassen möchten.

Der Fachtag findet im Rahmen von KN:IX connect statt.

Mehr Informationen über die Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 14. bis 15. September 2026
Ort: Berlin / Online
Veranstalter: BAG RelEx und modus | zad

Seminar: „Jugendarbeitslosigkeit und Jugendkriminalität – Chancen und Barrieren bei der Förderung von ‚auffälligen‘ Jugendlichen (unter Einbeziehung von islamistischen Phänomenen)“

Schwerpunkte des Seminars sind u. a. psychologische und soziologische Aspekte (z. B. Verhalten und Einstellungen, Sozialisationstheorien, Entwicklungs- bzw. Persönlichkeitspsychologie), Krimonologie, Islamismus und die Analyse und Bewertung von Fällen.

Ziel des Seminars ist, auf der Basis seriöser kriminologischer Kenntnisse Grundlagen zu vermitteln, um für Beraterinnen bzw. Berater und Sachbearbeitende einen professionellen Umgang mit „auffälligen“ Jugendlichen zu gewährleisten. Theoretischer Input wird dabei sinnvoll mit Fällen aus der Praxis verknüpft. Arbeitslosigkeit oder Perspektivlosigkeit fördern bei einigen Jugendlichen Kriminalität, aber auch andere Formen der Desorientierung und führen in Einzelfällen zu gefährlichen und abweichenden Entwicklungen. Die Kriminologie bietet in diesen Zusammenhängen einschlägige Erklärungsansätze und interessante Erkenntnisse im Hinblick auf die kriminogenen/kriminoresistenten Faktoren. Die Teilnehmer sind eingeladen, ihre Praxisfragen bis 14 Tage vor Seminarbeginn beim Kommunalen Bildungswerk einzureichen.

Zielgruppe: Beschäftigte der SGB II-Behörden, die als Arbeitsvermittlerinnen bzw. -vermittler o. ä. tätig sind, Fallmanagerinnen bzw. -manager, Sachbearbeiterinnen bzw. -bearbeiter von Jugendämtern bzw. der Jugendgerichtshilfe; sozialpädagogische Mitarbeitende von Beratungsstellen; weitere Interessenten

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termine: 14. bis 15. September 2026, 9:00 bis 16:30 Uhr bzw. 8:00 bis 14:30 Uhr
Ort: Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Berliner Allee 125, Berlin
Veranstalter: Kommunales Bildungswerk

Fachtag: „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und dem fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.

Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteigerinnen- bzw. Aussteigerprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato im Rahmen des Verbundprojekts dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmelden können Sie sich bis zum 28. August 2026 unter Externer Link: diesem Link.

Termin: 23. bis 24. September 2026
Ort: Universität Bielefeld, Universitätsstraße, Bielefeld
Veranstalter: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato

Online-Fortbildung: „Verstehen, einordnen, handeln: Grundlagen zu psychischer Gesundheit und religiös begründetem Extremismus“

Die Fortbildung „Verstehen, einordnen, handeln: Grundlagen zu psychischer Gesundheit und religiös begründetem Extremismus“ wird von Dr. Anja Joest und Stefan Vieres durchgeführt.

Im Fokus stehen:

  • Grundlagen zu Radikalisierung und religiös begründetem Extremismus

  • Einordnung psychischer Belastungen, Auffälligkeiten und Störungen

  • Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit und Radikalisierungsprozessen

  • Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Personen

  • Einblick in Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen sowie Selbstfürsorge

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die in diesem Spannungsfeld arbeiten und ihre Kompetenzen weiter stärken möchten. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 28. September 2026, 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: KN:IX connect

Online-Fortbildung: „Medienbildung und Radikalisierungsprävention: Digitale Ansätze für die Praxis in Strafvollzug und in der Bewährungshilfe“

Digitale Medien, soziale Netzwerke und Online-Kommunikationsräume spielen eine zunehmend zentrale Rolle in Radikalisierungsprozessen junger Menschen, auch im Kontext von Straffälligkeit. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Medienkompetenz und digitale Mündigkeit als Schutzfaktoren wirken können und welche praktischen Ansatzpunkte sich daraus für die Arbeit im Strafvollzug und in der Bewährungshilfe ergeben.

Auf Basis aktueller Forschung, unter anderem eigener qualitativer Interviews mit inhaftierten und haftentlassenen Personen mit extremistischem Hintergrund, stellt der Referent Steven Avanzato-Driesner Befunde zur Rolle von Medienbildung in individuellen Radikalisierungs- und Distanzierungsbiografien vor. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Theorie, sondern der Transfer in die pädagogische und präventive Praxis: Welche Anknüpfungspunkte bieten digitale Ansätze für die tägliche Arbeit mit jungen Inhaftierten oder Probandinnen und Probanden der Bewährungshilfe? Wo liegen Grenzen und Herausforderungen?

Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung bewusst Raum für kollegialen Austausch. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen aus ihrer Praxis einzubringen und gemeinsam zu diskutieren.

Dr. phil. Steven Avanzato-Driesner ist Polizeioberkommissar beim LKA Berlin (Zentralstelle für Prävention), Lehrbeauftragter für Kriminologie an der HWR Berlin sowie Demokratie- und Medienpädagoge mit den Forschungsschwerpunkten Medienbildung, digitale Mündigkeit und Radikalisierungsprävention.

Anmeldungen zur Online-Fortbildung richten Sie bitte unter kurzer Nennung Ihres beruflichen Hintergrundes und ggf. Ihres spezifischen thematischen Anliegens an: E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de

Termin: 28. September 2026, 12:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

Dialog: „Radikalisierung durch Soziale Medien“

Ausgangslage für die Einrichtung der Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung ist das Phänomen der sich radikalisierenden jungen Menschen für den militanten Jihad in Syrien, wodurch sich der interkulturelle Dialog und das demokratische Miteinander zu Ungunsten verändert und verschärft haben.

Die Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung in Wolfsburg hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen zu schützen und sie gegenüber Beeinträchtigungen aller Art zu stärken. Bei der Suche nach ihrer Identität möchte der Veranstalter den jungen Menschen Raum und Orientierung geben und Möglichkeiten aufzeigen, ohne sich demokratie- und freiheitsfeindlichen Orientierungen anschließen zu müssen. Ziel ist es, die Förderung des interkulturellen Verständnisses, die Schaffung von Kommunikationsmöglichkeiten sowie der Interaktion und Partizipation der verschiedenen Kulturen in Wolfsburg weiterzuentwickeln.

Dazu bietet die Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung Vernetzung, Prävention und Dialog mit allen beteiligten Menschen und Institutionen an, sodass nachhaltig insbesondere Migrantenorganisationen an demokratischen Prozessen, gesellschaftlichem sowie politischem Wirken teilnehmen sollen und können.

Das Gespräch finden mit Roman Knipping-Sorokin statt. Die Anmeldung für alle Veranstaltungen erfolgt über die Dialogstelle. Schreiben Sie hierzu eine Mail an E-Mail Link: dialogstelle@stadt.wolfsburg.de.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 29. September 2026, 14:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Lessingstraße 12, Wolfsburg
Veranstalter: Dialogstelle Radikalisierungsprävention der Stadt Wolfsburg

SAVE THE DATE – Fachtag: „Die Schule als sicherer Ort. Politische Bildung, Schulentwicklung und Resilienzförderung: Handlungsoptionen in Zeiten globaler Krisen“

Informationen zum Programm und zur Anmeldung werden zeitnah veröffentlicht.

Termin: 30. September 2026
Ort: Braunschweig
Veranstalter: ufuq.de und das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Oktober

Fachtag: „Jenseits der Eindeutigkeit – Neue Impulse für die Prävention von Extremismus“

Zwischen Schwarz und Weiß liegen die Grauzonen, in denen echte Prävention beginnt. Der Veranstalter IFAK lädt ein, die gewohnten Pfade zu verlassen und gemeinsam philosophische Perspektiven auf Extremismus und Prävention zu werfen. Es werden verschiedene Keynotes, interaktive Workshops und ein philosophisch inspirierter Spaziergang durch aktuelle Praxisprojekte geboten.

Was erwartet Sie?

  • Keynotes: Philosophische Grundpositionen zu Sinnstiftung, Identität und Verantwortung.

  • Dialog-Formate: Ein philosophischer Spaziergang zu Poster-Präsentationen – von der Theorie direkt in die Präventionspraxis.

  • Workshops: Vertiefung zu Themen wie Einsamkeit in der Islamismus-Prävention, Ethik und Resonanz.

  • Vernetzung: Austausch bei Kaffee, Stehtisch-Gesprächen und gemeinsamen Mittagessen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier. Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung folgen in Kürze.

Termin: 13. Oktober 2026, 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Immanuel-Kant-Str. 18-20, Bochum
Veranstalter: IFAK

Fachtag: „PERSIST – Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, Rehabilitation und Sozialen Integration von Kindern aus extremistischen Familienstrukturen“

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Sicherheitsbehörden, Beratung, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und teilt zentrale Befunde aus drei Jahren qualitativer Forschung, datengestützter Modellentwicklung und operativer Fallarbeit zu den Themen:

  • Entwicklung und langfristige Bedürfnisse von Kindern aus Familien mit Extremismusbezügen

  • Kinderschutz und familiäre Integration im Spannungsfeld von Ideologien und Loyalitätskonflikten

  • Erreichbarkeiten von Prävention vs. Stigmatisierung: legitime Interventions- und Unterstützungsgrundlagen

  • nachhaltige Handlungsmöglichkeiten und Kooperationsfähigkeiten von zivilgesellschaftlichen und behördlichen Institutionen

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 28. Oktober 2026, 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, Kassel
Veranstalter: Freie Hansestadt Bremen

Sofa-Talk: „Warum ‚Reden hilft‘ nicht überall gilt: Transkulturelle Hürden in Therapie und Extremismusprävention“

Mit dem Onlineformat Sofa-Talk schafft der Veranstalter einen regelmäßigen Raum für fachlichen Austausch zu aktuellen Fragen der Extremismusprävention. Im moderierten Gespräch diskutieren Prof. Dr. Dr. Isgard Ohls und Abdalla Abdi über die Bedeutung kultureller Prägungen für therapeutische und präventive Arbeit sowie über die Herausforderungen, die sich in transkulturellen Kontexten ergeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der oft zitierte Grundsatz „Reden hilft“ nicht überall gleichermaßen gilt und welche Konsequenzen dies für Therapie und Extremismusprävention hat.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 5. Oktober 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: IFAK

November

Online-Elternseminar: „Gesprächsführung & Haltung stärken – Jugendliche in herausfordernden Zeiten begleiten“

Muslimische Jugendliche bewegen sich heute in einer komplexen Lebenswelt, die von sozialen Medien, gesellschaftlichen Debatten und vielfältigen Identitätsangeboten geprägt ist. Für viele Eltern stellen Fragen nach religiöser Identität, Zugehörigkeit, Diskriminierungserfahrungen und gesellschaftlicher Teilhabe besondere Herausforderungen dar. Gleichzeitig sehen sie sich mit religiösen Online-Inhalten, polarisierenden Narrativen und mitunter auch religiös begründeten extremistischen Ideologien konfrontiert.

Das Online-Seminar richtet sich insbesondere an Eltern muslimischer Jugendlicher und vermittelt praxisnahe Ansätze, um Kinder und Jugendliche in ihrer Meinungsbildung, Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie können Gespräche auf Augenhöhe gelingen? Wie kann Vertrauen auch in schwierigen Situationen aufrechterhalten werden? Und wie können Eltern Orientierung geben, ohne zu bevormunden?

Die Teilnehmenden lernen Methoden wertschätzender Kommunikation kennen und reflektieren ihre eigene Haltung im Umgang mit sensiblen Themen wie Identität, Religion, Zugehörigkeit, Polarisierung und religiös begründeten extremistischen Narrativen. Ziel ist es, die Gesprächs- und Handlungskompetenz von Eltern zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Jugendliche konstruktiv durch Entwicklungs- und Konfliktphasen zu begleiten.

Der Workshop umfasst fachliche Impulse, praktische Übungen und Austausch zu folgenden Themen:

  • aktives Zuhören und wertschätzende Gesprächsführung

  • Ich-Botschaften und Elemente gewaltfreier Kommunikation

  • Umgang mit Ablehnung, Rückzug und Schweigen

  • das 5-Ebenen-Modell zur Analyse von Gesprächssituationen

  • Förderung von Ambiguitätstoleranz und Selbstwirksamkeit

  • Reflexion eigener Werte, Erwartungen und Rollenbilder

  • Gespräche über religiöse Identität, Zugehörigkeit und extremistische Narrative

Für die Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 2. November 2026, 18:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Kompetenzzentrum für Wertekonsens

Workshop: „Führen, wenn’s komplex wird. Ein Workshop für Leitungskräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Führen, wenn´s komplex wird: Der zweitägige Workshop richtet sich an Leitungskräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit und nimmt zentrale Herausforderungen von Führung in einem dynamischen und sensiblen Arbeitsfeld in den Blick. „Wie kann ich mein Team durch schwierige Phasen begleiten und dabei handlungsfähig bleiben?“ „Wie lassen sich unangenehme Gespräche professionell und zugleich konstruktiv gestalten?“ „Wie kann ich meine eigene Rolle als Führungskraft gestalten und kommunizieren?“

Der Workshop bietet Fach- und Führungskräften einen geschützten Rahmen, um Ihre eigene Führungspraxis zu reflektieren und gezielt Ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Sie lernen neue Tools und Kompetenzen kennen, um auch in anspruchsvollen Situationen souverän zu agieren. Der Austausch mit Kolleginnen bzw. Kollegen bietet zusätzlich Raum für gemeinsame Reflexion und ein Lernen aus Erfahrungen im Feld.

Der Workshop ist ein Angebot des Legato Projektverbunds im Rahmen von dist[ex] und verfolgt folgende Ziele:

  • Austausch mit anderen Leitungskräften im Feld

  • Tools aus dem Konfliktmanagement für Beratungs- und Teamkontexte auf den eigenen Kontext anwenden

  • (Selbst-)Positionierung als Führungskraft in divers zusammengesetzten, multiprofessionellen Teams

Referentin: Britta Sabel von der Move Organisationsberatung

Britta Sabel ist Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin, Organisationsberaterin, Trainerin, Supervisorin und Mediatorin. Sie unterstützt Organisationen, Teams und Führungskräfte dabei, ihre eigene Lösungskompetenz (wieder-) zu entdecken und Situationen nach ihren Entwicklungsmöglichkeiten zu bewerten. Durch ihre 18-jährige Berufserfahrung, mehrjährige Leitungstätigkeit und den multiprofessionellen Blick aus verschiedenen Arbeitsfeldern in Non-Profit-Organisationen bringt sie wertvolle Perspektiven aus der Praxis ein.

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Anmelden können Sie sich bis zum 31. Juli 2026.

Termine: 10. bis 11. November 2026, 11:00 bis 18:00 Uhr bzw. 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Münster
Veranstalter: dist[ex]

Online-Elternseminar: „Prävention & Unterstützungsangebote – Handlungssicherheit im Umgang mit Radikalisierungsrisiken“

Wenn Eltern Veränderungen bei ihren Kindern beobachten, stellen sich häufig Fragen: Handelt es sich um normale Entwicklungsprozesse oder um Warnsignale? Wann sollte das Gespräch gesucht werden? Und ab welchem Zeitpunkt kann externe Unterstützung sinnvoll sein?

Das Online-Seminar richtet sich insbesondere an Eltern muslimischer Jugendlicher und vermittelt Orientierung für den Umgang mit möglichen Radikalisierungsrisiken. Dabei werden konkrete Unterstützungsangebote vorgestellt sowie Wege aufgezeigt, wie Eltern Veränderungen bei ihren Kindern einordnen und in herausfordernden Situationen angemessen reagieren können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Warnsignale erkannt, eingeordnet und adressiert werden können, ohne vorschnell zu urteilen oder zu dramatisieren. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über bestehende Beratungs-, Präventions- und Unterstützungsstrukturen.

Der Workshop umfasst fachliche Inputs, Fallbeispiele und Austausch zu folgenden Themen:

  • Warnsignale religiös begründeter Radikalisierungsprozesse erkennen und einordnen

  • Handlungsmöglichkeiten im familiären Alltag

  • wann Gespräche helfen – und wann externe Unterstützung notwendig sein kann

  • Beratungs- und Anlaufstellen im Bereich Prävention und Distanzierungsarbeit

  • Checklisten und Orientierungshilfen für Eltern

  • Ressourcen und Unterstützungsangebote für Familien

Ziel des Seminars ist es, Eltern im Umgang mit Unsicherheiten zu stärken und ihnen konkrete Werkzeuge für einen besonnenen und handlungsfähigen Umgang mit möglichen Risikosituationen an die Hand zu geben.

Für die Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 16. November 2026, 18:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Kompetenzzentrum für Wertekonsens

SAVE THE DATE – Fachtag: „Zwischen Radikalisierung und Distanzierung“

Psychische Belastungen, Krisen und Radikalisierungsprozesse sind in der Praxis der Extremismusprävention oft eng miteinander verwoben. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Beratung, Therapie und Sicherheitseinschätzung? Wie gelingt eine Zusammenarbeit, ohne Zuständigkeiten zu vermischen?

Der Fachtag von IFAK im Rahmen von KN:IX connect bringt Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Beratung zusammen, um aktuelle Herausforderungen an dieser sensiblen Schnittstelle zu beleuchten. Freuen Sie sich auf Keynotes, praxisnahe Workshops, ein World Café und jede Menge Raum für Vernetzung. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Hammer.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Termin: 17. November 2026
Ort: Bochum
Veranstalter: IFAK

WelEx-Fachtag: „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“

Am 19. November 2026 findet der bundesweite WelEx-Fachtag unter dem Titel „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“ statt.

Der Fachtag bringt Fachkräfte aus Jugendhilfe, Verwaltung, Prävention, Wissenschaft und Politik zusammen und bietet:

  • fachliche Inputs zu aktuellen Entwicklungen

  • praxisnahe Workshops mit Fallbeispielen

  • Austausch und Vernetzung

  • Podiumsdiskussion zu strukturellen Herausforderungen

  • Zertifikatsübergabe für Absolventinnen und Absolventen der WelEx-Qualifizierung

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 19. November 2026
Ort: Schlegelstraße 26 C, Berlin
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung

Dezember

Workshop: „Türkischer Ultranationalismus in Deutschland“

Was steckt hinter der sogenannten „Ülkücü-Bewegung“? Der Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren und gibt einen kompakten Einblick in Ideologie, Strukturen und Erscheinungsformen der Bewegung in Deutschland.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten „Türkisch-Islamischen Synthese“ sowie auf der Entwicklung der Bewegung von Gewalt und Terror bis in die 1990er Jahre hin zu einem späteren Strategiewechsel in Richtung „legalistischer Islamismus“.

Der Blick richtet sich dabei auch auf aktuelle Entwicklungen, zentrale Symboliken von Anhängerinnen bzw. Anhängern und das Verhältnis der „Ülkücü-Bewegung“ zu „deutschem“ Rechtsextremismus. Gemeinsam werden Ansätze und Möglichkeiten der Prävention besprochen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungsdetails finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 3. Dezember 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Der „Infodienst Radikalisierungsprävention – Herausforderung Islamismus“ behandelt die Themen Islamismus, Prävention und (De-)Radikalisierung: mit Hintergrundinfos, Materialien, Terminen & Newsletter

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Handreichungen, Unterrichtsmaterial, Videos, Podcasts, Broschüren, Bücher & Zeitschriften – der Infodienst hat Materialien zu Islamismus, Radikalisierung und Prävention zusammengestellt.

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Radikalisierungsprozesse haben viele Ursachen. Diese Seite beleuchtet soziale, individuelle und ideologische Faktoren sowie typische Motive und Verläufe der Radikalisierung.

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Umgang mit religiös begründetem Extremismus

Die Handreichung gibt erste Antworten auf häufige Fragen und vermittelt einen Überblick über aktuelle Publikationen und Materialien - als Hintergrundlektüre oder zur konkreten Planung von Unterricht.

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Ideologie & Propaganda

Propaganda ist ein zentrales Instrument in der islamistischen Agitation. Diese Seite gibt einen Überblick über islamistische Propaganda und zeigt, welche Narrative warum wirken.

Der Infodienst Radikalisierungsprävention bietet Informationen zur Prävention von Islamismus, zu Radikalisierung und Extremismus sowie zu Deradikalisierung: Interner Link: www.bpb.de/infodienst.