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Geschichte des Bildungssystems

Im 19. Jahrhundert erlebt Deutschland einen bildungspolitischen Boom. War Bildung bisher vor allem Sache der Kirchen gewesen, tritt jetzt der Staat auf den Plan und macht sich die Entwicklung des Bildungswesens zur Aufgabe. Eine handlungsfähige Bildungsverwaltung entsteht. Lehrkräfte werden professionell ausgebildet. An die Stelle variabler Lerninhalte treten verbindliche Lehrpläne. Studieren darf nur noch, wer das Abitur vorweisen kann. Interner Link: Mehr...

Highlights

Kurze Geschichte der allgemeinen Schulpflicht

Die Einführung der Schulpflicht gehört zu den als Fortschritt gewerteten Ereignissen der Bildungsgeschichte. Ihre Durchsetzung ist zentral für eine demokratische Gesellschafts- und Bildungsverfassung.

Heinz-Elmar Tenorth

/ 6 Minuten zu lesen

Kampf um die Schulstruktur

Die Alliierten sahen im gegliederten Schulsystem ein Hindernis für die Demokratisierung des Landes nach 1945. Mit ihren Reformplänen konnten sie sich in Westdeutschland aber nicht durchsetzen.

Benjamin Edelstein

/ 10 Minuten zu lesen

Demokratisierung der Schulkultur

Lange galten die Pläne der Alliierten zur Demokratisierung der deutschen Schule als weitgehend gescheitert. Sie standen jedoch am Beginn eines erstaunlichen Wandels der westdeutschen Schulkultur.

Sonja Levsen

/ 10 Minuten zu lesen

Schulgeschichte nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das dreigliedrige Schulsystem der Weimarer Zeit restauriert. Doch in der bildungspolitischen Aufbruchstimmung der 1960er Jahre kehrt die Strukturfrage zurück.

Benjamin Edelstein, Hermann Veith

/ 11 Minuten zu lesen

Geschichte der Demokratiebildung in der Schule

Der Bildungshistoriker Phillip Wagner erklärt im Interview, welche Player Interesse an Demokratiebildung an Schulen hatten und haben.

Dr. Phillip Wagner, Sandra Hermes

/ 14 Minuten zu lesen