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Ablauf und Filmgespräch

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Ablauf und Filmgespräch

Dr. Martin Ganguly

/ 4 Minuten zu lesen

Hinweise für Coaches und Lehrende zum Ablauf

Das Screening der beiden Filme, zuerst Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922, R: Friedrich Wilhelm Murnau), dann Tanz der Vampire (GB 1967, R: Roman Polanski), ist der zentrale Moment des Programms.

Die Sichtung wird von einem Coach moderiert. Sollte die Vorführung von einem/r Lehrenden geleitet werden, übernimmt diese/r die Rolle des Coachs und sollte sich entsprechend in die Filme einarbeiten.

Es wird eine Einführung mit einem Vorgespräch geben, bei dem das Vorwissen der Schüler/innen zusammengeführt wird. Die Einführung zu den Filmen selbst (jeweils 10-15 Minuten) beinhaltet auch Beobachtungsaufgaben.

Die weiterführenden Informationen zu den Filmen, die der/die Lehrende im Vorfeld erhalten, sollen möglichst nur teilweise vorgestellt werden, da die originäre Begegnung der Jugendlichen mit den Filmen im Vordergrund steht.

Nach den Filmsichtungen gibt es jeweils ein ausführliches Nachgespräch (45-60 Minuten), das den Schüler/innen einen Bezug zu den Filmen und auch zu ihrer eigenen Sicht auf Themen, Zeit und Filme ermöglicht.

Zum Filmgespräch

Vor der Vorführung der beiden Filme können wichtige Punkte zum Vorwissen über Vampirmythen und Vampirfilme, der Geschichte des (deutschen expressionistischen) Stummfilms, sowie zu den Regisseuren Friedrich Wilhelm Murnau und Roman Polanski gesammelt werden (ca. 10-15 Minuten).

Mögliche Beobachtungsaufgaben

  • Was erfährt man in den Filmen über Vampire und ihre Eigenschaften?


  • Achten Sie auf die visuelle Gestaltung:

    • Wie sieht das Produktionsdesign aus (Schauplätze, Architektur, Gegenstände) aus?

    • Achten Sie auf Kostüme und Maske. Was wirkt typisch für die Entstehungszeit der Filme (1921/22 bzw. 1967)? Und welche Elemente sind der Zeit zuzuordnen, in der die Film spielen (1838 bzw. Mitte 19. Jahrhundert)?

  • Wie wird das Verhältnis der Figuren untereinander dargestellt? Welche Formen von Beziehungen, beziehungsweise erotischen Spannungen werden dargestellt? Inwieweit erzählen diese etwas über die abgebildete Gesellschaft und ihre Moralstrukturen? Welche Funktion hat dabei die Figur des Vampirs und das Blutsaugen?


  • Wie wurden in den beiden Filmen gruselige Szenen inszeniert?


  • Achten Sie auf die visuelle Gestaltung:

    • Welches Bildformat (Standardformat oder Breitleinwand) wird verwendet?

    • Welche Kamerafahrten und -schwenks fallen Ihnen auf? Welchen Eindruck vermittelt die Kamera dabei von den Figuren und welche erzählerische Funktion übernimmt sie in diesen Momenten?

    • Wie werden Farbeinfärbungen (Viragen) des Filmmaterials bei Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, wie die Farbe bei Tanz der Vampire eingesetzt? Wie werden Licht und Schatten in beiden Filmen eingesetzt?

  • Achten Sie auch auf die Tonebene beider Filme:

    • Wann und in welcher Form wird Musik in beiden Filmen eingesetzt? In welcher Form kommen Sprache, nonverbale Kommunikation und Geräusche bei Tanz der Vampire zum Einsatz?

  • Welche Schauspieler/innen fanden Sie besonders eindrücklich? Beschreiben Sie, was Sie an ihren Darstellungen besonders gelungen fanden.


  • Welche schauspielerischen Momente haben Sie besonders beeindruckt? Überlegen Sie, was Sie an diesen Darstellungen auch im Zusammenhang mit der Gesamtinszenierung besonders gelungen fanden.


  • Kennen Sie aktuelle Filme mit Vampirthematik oder Horrorfilme? Mit welchen Mitteln arbeiten diese Filme im Vergleich zu den Filmen des Double Features?

Ablauf des Screenings

Screening:

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

94 Minuten

Gespräch nach Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

(ca. 10-15 Minuten, die Fragen können auch teilweise im Nachgespräch verwendet und in Vergleich zum zweiten Film gesetzt werden)

  • persönliche Einschätzung der Schüler/innen

  • Darstellung des Vampirmythos (Verhaltensweisen, Erscheinungsbild)

  • Darstellung der bürgerlichen Gesellschaft Mitte des 19. Jahrhunderts (Anfangsszenen in Wisborg)

  • Darstellung von Innen- und Außenräumen (expressionistisches Produktionsdesign, Stadtansichten, Landschaftsansichten, Zimmer und Hallen, Einbettung der Figuren in die Schauplätze)

  • Farb- und Lichtgestaltung, Bildkomposition (Einfärbungen, Low-Key-Ausleuchtung)

  • Kameraführung, Kameraperspektive (Bewegung durch Räume und Landschaften)

  • Besetzung, Charakterisierung und Beziehungen der Hauptfiguren und Nebenfiguren (Dreiecksbeziehung, erotische Komponenten)

  • Schauspielstil, Kostüm und Maske der Schauspieler/innen (Max Schreck: Graf Orlok, Gustav von Wangenheim: Thomas Hutter, Greta Schröder: Ellen Hutter, Alexander Granach: Knock)

  • Musik als Stimmungsuntermalung beim Stummfilm (Charakterisierung und adjektivische Begriffszuordnung zu den verschiedenen musikalischen Themen)

  • Dramaturgischer Aufbau (in manchen Filmfassungen noch in Akte, ansonsten nicht in den Zwischentiteln vermerkt in Sinn- oder Schauplatzblöcke)

  • kurze Fragerunde (Q&A)

Kurze Pause vor dem zweiten Screening

Screening:

Tanz der Vampire

108 Minuten

Gespräch nach der zweiten Filmsichtung, speziell zum Film und im Vergleich mit dem ersten Film

(ca. 45-60 Minuten)

  • Persönliche Einschätzung der Schüler/innen

  • Darstellung des Vampirmythos (Verhaltensweisen, Erscheinungsbild)

  • Darstellung der Dorfbewohner/innen im Vergleich zu der höfischen Vampirgesellschaft

  • Filmpaarungen (Alfred und Abronsius, Krolock und Koukol, Sarah und Shagal)

  • Parodistische Elemente (Slapstickszenen, Dialoge)

  • Darstellung stummer Szenen im Vergleich zum Stummfilm (Slapstickszenen)

  • Schauplatzwahl und Schauplatzatmosphäre (Winterlandschaft, Wirtshaus, Schloss)

  • Einsatz von Filmmusik (als szenenthematisches und parodistisches Mittel)

  • Vergleich Wirkung Schwarz-Weiß und Farbe in Verbindung mit Licht und Schatten (atmosphärische Gestaltung durch Viragierung bei Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, beziehungsweise Farbtemperatur und Lichtstimmungen bei den Schnee- und Innenraumszenen in Tanz der Vampire) Vampirgeschichte in der Filmgattung Drama im Vergleich zur Komödie (Genrebezüge bei Murnau und Polanski)

  • Musik- und Tongestaltung beim Stummfilm und beim Tonfilm

  • Darstellung des Vampirs (Monster vs. Aristokrat)

  • Vorzüge und Nachteile des Stummfilms im Vergleich zum Tonfilm (Hervorhebung der Gattung Stummfilm)

  • Produktionsbedingungen der beiden Filme (Weimarer Republik in den 1920ern und europäische und US-amerikanische Filmproduktion der 1960er, Budgetierung der Filme)

  • Vergleich Vampir- und Horrorfilme heute mit den beiden gezeigten Filmen

  • Abschließende Q&A-Runde

  • Kurze Hinweise zu "Nach dem Screening" und den Bezugsfilmen

Fussnoten