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Clint Eastwood

Dr. Martin Ganguly

/ 4 Minuten zu lesen

Clint Eastwood (© Deutsches Filminstitut, Frankfurt)

Clint Eastwood, geboren am 31.5.1930 in San Francisco, Kalifornien


"Most people who’ll remember me, if at all, will remember me as an action guy, which is OK. There’s nothing wrong with that. But there will be a certain group which will remember me for the other films, the ones where I took a few chances. At least, I like to think so."

(Quelle: Externer Link: http://m.imdb.com/name/nm0000142/quotes)


Mit einer erfolgreichen Karriere als Filmschauspieler, Regisseur, Produzent, Komponist und – kurzfristig auch – als Lokalpolitiker ist Clint Eastwood mit seinem umfangreichen Werk, das er in knapp sechzig Jahren geschaffen hat, einer der angesehensten Vertreter des US-amerikanischen Filmgeschäfts.

Mit einigen seiner unverwechselbar angelegten Rollen in Western oder Cop-Filmen – jede Rolle hat eine besondere, meist stark reduzierte Mimik – hat er als Schauspieler für viele Zuschauer/innen den Status eines Kultstars, als Regisseur und Autorenfilmer wird er für seinen geradlinigen und handwerklich ausgereiften Inszenierungsstil geschätzt.

Clint Eastwood, am 31. Mai 1930 in San Francisco geboren, zieht in seiner Kindheit und Jugend während der wirtschaftlich schwierigen Depressionszeit mit seinen arbeitslosen Eltern durch Kalifornien und wechselt häufig die Schule, bis sich die Familie in Oakland niederlässt.

Nach der Schule verdingt er sich als Gelegenheitsarbeiter und wird Anfang der 1950er zum Militärdienst eingezogen. Danach beginnt er ein College-Studium, das er jedoch abbricht. Nach Testaufnahmen Mitte der 1950er-Jahre beim Universal Filmstudio ist er zunächst in einigen kleinen Rollen zu sehen, um dann 1959 in der Rolle des Cowboys Rowdy Yates in der erfolgreichen TV-Serie Rawhide (Cowboys/Tausend Meilen Staub, USA 1959-1965, CBS, acht Staffeln) als Darsteller bekannt zu werden.

Der Durchbruch als Kinoschauspieler gelingt ihm mit dem Italo-Western Per un pugno di dollari (Für eine Handvoll Dollar, I/E/BRD 1964, R: Sergio Leone), in dem er den Typus des wortkargen und namenlosen Zynikers erschafft. Nach zahlreichen Western in Italien und den USA kann er sich mit der Titelrolle des Polizeiinspektors Harry Callahan in Dirty Harry (USA 1971, R: Don Siegel) auch in den USA als Darsteller etablieren.

Mit dem Krimi Play Misty for Me (Sadistico, USA 1971) beginnt Eastwoods Regie-Karriere.

Zunächst inszeniert er hauptsächlich Western und Actionfilme, in denen er häufig selbst als Schauspieler mitwirkt. Seit den 1980ern betätigt er sich dann auch als Regisseur und Produzent von anspruchsvollen Filmdramen mit komplexen Figurenzeichnungen. Er wird mit vielen Auszeichnungen, darunter vier Oscars® bedacht.

Zu seinen bekanntesten Filmen gehören neben dem Spätwestern Erbarmungslos (USA 1992) das Box-Drama Million Dollar Baby (USA 2004) und die Anti-Kriegsfilme Flags of Our Fathers (USA 2006) und Letters from Iwo Jima (USA 2006), die eine wichtige Episode des Zweiten Weltkriegs aus US-amerikanischer sowie aus japanischer Perspektive betrachten.

In Gran Torino (USA 2008) trat Eastwood laut eigenen Angaben zum letzten Mal als Schauspieler in einem eigenen Film auf.

Er inszeniert und produziert aber auch weiterhin erfolgreiche Kinofilme, zuletzt etwa die Filmbiografie J. Edgar (USA 2011) über das private und berufliche Leben des langjährigen FBI-Direktors Edgar J. Hoover mit Leonardo DiCaprio in der Titelrolle sowie die Musikbiografie Jersey Boys (USA 2014) nach dem gleichnamigen Musical.

Filmografie als Darsteller (Auswahl)

  • Per un pugno di dollari (Für eine Handvoll Dollar, I/E/BRD 1964, R: Sergio Leone)

  • Per qualche dollaro in più (Für ein paar Dollar mehr, I/E/BRD 1965, R: Sergio Leone)

  • Il Buono, il brutto, il cattivo (Zwei glorreiche Halunken, I/E/BRD 1966, R: Sergio Leone)

  • Paint Your Wagon (Westwärts zieht der Wind, USA 1969, R: Joshua Logan)

  • Dirty Harry (USA 1971, R: Don Siegel)

  • Magnum Force (Dirty Harry II – Calahan, USA 1973, R: Ted Post)

  • Thunderbolt and Lightfoot (Die Letzten beißen die Hunde, USA 1974, R: Michael Cimino)

  • The Outlaw Josey Wales (Der Texaner, USA 1976, R: Clint Eastwood)

  • The Enforcer (Dirty Harry III – Der Unerbittliche, USA 1976, R: James Fargo)

  • Sudden Impact (Dirty Harry IV – Dirty Harry kommt zurück, USA 1983, R: Clint Eastwood)

  • White Hunter Black Heart (Weißer Jäger, schwarzes Herz, USA 1990, R: Clint Eastwood)

  • Unforgiven (Erbarmungslos, USA 1992, R: Clint Eastwood)

  • In the Line of Fire (In the Line of Fire – Die zweite Chance, USA 1993, R: Wolfgang Petersen)

  • The Bridges of Madison County (Die Brücken am Fluß, USA 1995, R: Clint Eastwood)

  • Space Cowboys (USA 2000, R: Clint Eastwood)

  • Million Dollar Baby (USA 2004, R: Clint Eastwood)

  • Gran Torino (USA 2008, R: Clint Eastwood)

Filmografie als Regisseur (Auswahl)

  • Play Misty for Me (Sadistico, USA 1971)

  • The Outlaw Josey Wales (Der Texaner, USA 1976, R: Clint Eastwood)

  • Sudden Impact (Dirty Harry IV – Dirty Harry kommt zurück, USA 1983, R: Clint Eastwood)

  • Bird (USA 1988)

  • White Hunter Black Heart (Weißer Jäger, schwarzes Herz, USA 1990, R: Clint Eastwood)

  • Unforgiven (Erbarmungslos, USA 1992, R: Clint Eastwood)

  • The Bridges of Madison County (Die Brücken am Fluß, USA 1995, R: Clint Eastwood)

  • Midnight in the Garden of Good and Evil (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, USA 1997)

  • Space Cowboys (USA 2000, R: Clint Eastwood)

  • Mystic River (USA 2003)

  • Million Dollar Baby(USA 2004, R: Clint Eastwood)

  • Flags of Our Fathers (USA 2006)

  • Letters from Iwo Jima (USA 2006)

  • Gran Torino (USA 2008, R: Clint Eastwood)

  • J. Edgar (USA 2011)

  • Jersey Boys (USA 2014)

Zum Weiterlesen und Schauen

Zahlreiche Filmausschnitte aus Filmen von und mit Clint Eastwood finden sich bei YouTube

Fussnoten