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Fred Zinnemann

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Fred Zinnemann Die Regisseure des Double Features

Dr. Martin Ganguly

/ 3 Minuten zu lesen

Fred Zinnemann (© Deutsches Filminstitut, Frankfurt)

Fred Zinnemann, geboren am 29.04.1907 als Alfred Zinnemann in Rzeszów, damals Österreich-Ungarn, gestorben am 14.03.1997 in London, Großbritannien


"I will always think of myself as a Hollywood director, not only because I grew up in the American film industry, but also because I believe in making films that will please a mass audience, and not just in making films that express my own personality or ideas. I have always tried to offer an audience something positive in a film and to entertain them as well."

(Zitat von Fred Zinnemann, Quelle: Externer Link: http://www.imdb.com/name/nm0003593/bio?ref_=nm_ov_bio_sm)


Fred Zinnemann zählt zu den bekanntesten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts, der in Europa und Hollywood gearbeitet hat. Elfmal war er für den Oscar® nominiert und erhielt fünf der begehrten Auszeichnungen. Zinnemann gilt als besonders einfühlsamer Regisseur, der unter anderem Schauspieler/innen wie Montgomery Clift, Marlon Brando, Grace Kelly, Rod Steiger oder Meryl Streep entscheidend zu ihrer Bekanntheit verholfen hat.

Neunzehn Schauspieler/innen erhielten unter seiner Regie einen Oscar® für ihre Darstellungen, darunter Gary Cooper für seine Rolle als Marshal Will Kane in Zwölf Uhr mittags. Sein Werk von 22 Spielfilmen in etwas über vierzig Jahren ist besonders vielfältig: Er hat unter anderem Thriller, Film noirs, Historienfilme, Musicals, Melodramen, Kriegsfilme und Western gedreht, die bei Kritik und Publikum beliebt waren. In seinen Filmen legte der gelernte Kameramann besonderen Wert auf stimmige und künstlerisch durchdachte Bildkompositionen.

Fred Zinnemann wird am 29. April 1907 als Sohn einer jüdischen Arztfamilie im polnischen Teil der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie geboren und wächst in Wien auf. Einer seiner Klassenkameraden und engsten Freunde ist der später ebenfalls berühmte Regisseur Billy Wilder.

Nach einem abgebrochenen Jura-Studium macht er eine Kameraausbildung in Paris und wird 1928 Kameraassistent in Berlin, u.a. bei Menschen am Sonntag (D 1929/30, R: Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer). Ende 1929 emigriert er nach Hollywood, 1936 wird er US-amerikanischer Staatsbürger. Zinnemann arbeitet 1937 zunächst als Regisseur für Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), einem der damals weltweit größten Studios, und realisiert zunächst vor allem semidokumentarische Kurzfilme, von denen That Mothers Might Live (USA 1938) 1939 mit einem Oscar® prämiert wird.

Ab den 1940ern dreht er dann als freier Regisseur Spielfilme für verschiedene US-amerikanische Studios. Seine erste Großproduktion ist mit The Seventh Cross (Das siebte Kreuz, USA 1944) die Verfilmung von Anna Seghers gleichnamigen Roman.

Dem Studiosystem muss er sich nicht in dem Maße, wie ein Großteil der damaligen Regisseur/innen unterordnen, da er viele seiner Filme selbst produziert.

In der Vielfältigkeit seiner Arbeiten fällt auf, dass er häufig Geschichten über Nonkonformist/innen und Außenseiter/innen erzählt, die in eine Konfliktsituation geraten. Zinnemann stellt dabei häufig die Wahlmöglichkeit des Einzelnen als moralische Frage.

Er hat viele Filmklassiker geschaffen: Zu seinen bekanntesten Filmen gehört neben Zwölf Uhr mittags, der ihm internationalen Ruhm bescherte, das Kriegsdrama From Here to Eternity (Verdammt in alle Ewigkeit, USA 1953) mit einer legendären Liebesszene, in der sich Burt Lancaster und Deborah Kerr in der Meeresbrandung leidenschaftlich umarmen.

Filmografie als Regisseur (Auswahl)

  • The Seventh Cross (Das siebte Kreuz, USA 1944)

  • The Search (Die Gezeichneten, USA 1948)

  • The Men (Die Männer, USA 1950)

  • Teresa (Die Geschichte einer Braut, USA 1951)

  • High Noon (Zwölf Uhr mittags, USA1952)

  • From Here to Eternity (Verdammt in alle Ewigkeit, USA 1953)

  • Oklahoma! (USA 1955)

  • A Hatful of Rain (Giftiger Schnee, USA 1957)

  • The Nun's Story (Geschichte einer Nonne, USA 1959)

  • The Sundowners (Der endlose Horizont, GB/AUS, 1960)

  • A Man for All Seasons (Ein Mann zu jeder Jahreszeit, GB 1966)

  • The Day of the Jackal (Der Schakal, GB/F 1973)

  • Julia (USA 1977)

Zum Weiterlesen und Schauen

Zahlreiche Filmausschnitte aus Filmen Fred Zinnemanns finden sich bei YouTube

Fussnoten