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Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

19.12.2006 | Von:

Links und Literatur

Aufsätze und Studien

Frindte, Wolfgang/Neumann, Jörg: Gewaltstraftaten gegen Fremde. Eine situative Analyse, 2002

Ein interdisziplinäres Forscherteam befragte in den Jahren 1999 und 2000 insgesamt 101 fremdenfeindliche Gewalttäter in 21 bundesdeutschen Haftanstalten. Mit den Interviews sollen zum einen die situativen und biografischen Bedingungen für fremdenfeindliches Gewalthandeln vor allem junger Menschen untersucht werden. Zum anderen sollen aus den Ergebnissen der Befragungen aber auch Vorschläge für potentielle Prävention und Intervention abgeleitet werden.
Die ganze Studie unter:
www.uni-jena.de

Frindte, Wolfgang/ Neumann, Jörg u. a.: Rechtsextremismus = Ideologie plus Gewalt? Wie ideologisiert sind rechtsextreme Gewalttäter?, 2001

Mit einer standardisierten Befragung unter deutschen Jugendlichen und qualitativen Interviews mit fremdenfeindlichen Gewalttätern gingen die Autoren dieser Studie zwei wichtigen Fragen nach: Wie lassen sich rechtsextreme Orientierungen operationalisieren und theoretisch erklären? Wie ideologisiert sind rechtsextreme Gewalttäter? Aus den Ergebnissen ihrer Studie leiten sie auch Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Gewalt ab.
Die ganze Studie unter:
www.uni-jena.de

Möller, Kurt: Gewalt und Rechtsextremismus. Konturen – Erklärungsansätze -Grundlinien politisch-pädagogischer Konsequenzen, 2001

"Gewalt und Rechtsextremismus bilden Problemlagen, die mehr sind als aktuelle Konflikte an den Rändern der Gesellschaft". Zu diesem Ergebnis kommt die von Möller verfasste Studie. Ausgehend von der Darstellung der qualitativen und quantitativen Konturen von Gewalt und Rechtsextremismus stellt der Autor unterschiedliche Erklärungsansätze für die beiden Phänomene vor um dann politische – pädagogische Konsequenzen aus seiner Analyse zu ziehen.
Die ganze Studie unter:
www.politische-bildung.de

Opferperspektive e.V. : Rechtsextreme Übergriffe auf Imbissbuden im Land Brandenburg, 2005

Über 60 Angriffe auf ausländische Imbissbuden hat der Brandenburger Verein "Opferperspektive" seit dem Jahr 2000 gezählt. Das Tatmotiv in allen Fällen: Rassismus. Im Mittelpunkt der vor einem Jahr erschienen Studie stehen drei exemplarische Analysen von Brandanschlägen in verschiedenen Kommunen. Die "Opferperspektive" gibt dabei auch Tipps für Betroffene sowie Empfehlungen für deren sinnvolle Unterstützung.
Die ganze Studie unter:
www.opferperspektive.de