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What characterises the current debate?

Kurzdossiers "Paradise Left Behind" – Begleitmaterial zum Film "Es geht um differenzierte Bilder." – Ein Gespräch über Paradise Left Behind Die ägäischen Inseln: von Räumen des Transits zu Räumen der Immobilisierung 'Schengen', 'Dublin' und die Ambivalenzen der EU-Migrationspolitik. Eine kurze Geschichte Paradise Left Behind Migration und Wirtschaft Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Zuwanderung Wie sich Migration auf die Herkunftsländer auswirkt Migrantische Ökonomien in Deutschland Fachkräfteengpässe und Arbeitsmigration nach Deutschland Migration und Handwerk – kurze Geschichte einer langen Verbindung Migration und Handwerk: Fachkräftemangel und integratives Potenzial Zugehörigkeit und Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft Was ist Heimat? Warum es so viel leichter ist über Nudelsalat zu reden als über Rassismus Die blinden Flecken antirassistischer Diskurse Was hält eine Gesellschaft zusammen? Was hält eine Gesellschaft zusammen? Konfliktbearbeitung ist der Klebstoff der Demokratie Sozialer Zusammenhalt und das Gefühl, fremd im eigenen Land zu sein Die Gruppe der Ostdeutschen als Teil postmigrantischer Integrationsfragen Kommunale Migrations- und Flüchtlingspolitik Der "local turn" in der Migrations- und Asylpolitik Kommunen und ihre Rolle bei der Flüchtlingsaufnahme Kommunale Aufnahme von Flüchtlingen Interview: Migrations- und integrationspolitische Debatten im Deutschen Städtetag Kommunale Integrationspolitik in Deutschland: Teilhabe vor Ort ermöglichen Zufluchtsstädte im amerikanischen Einwanderungsföderalismus Migration in städtischen und ländlichen Räumen Geflüchtete in ländlichen Räumen Perspektive Geflüchteter auf das Leben auf dem Land Landlust oder Landfrust? Fleischindustrie Migrantische Arbeitskräfte in der malaysischen Palmölindustrie (Il)legal? Migrant_innen in der spanischen Landwirtschaft Das Wachstum der Städte durch Migration Migration und Männlichkeit Männlichkeit im Migrationskontext Muslimische Männlichkeit Väterlichkeiten Intersektionale Diskriminierung Sozialisation junger Muslime Migration – Kriminalität – Männlichkeit Migration und Sicherheit Einführung Migration und menschliche Sicherheit Foreign Fighters "Gefährder" Smart Borders Grenzkontrollen: Einblicke in die grenzpolizeiliche Praxis Die Polizei in der Einwanderungsgesellschaft Interview Radikalisierung in der Migrationsgesellschaft Schlepper: Dekonstruktion eines Mythos "Racial Profiling", institutioneller Rassismus und Interventionsmöglichkeiten Migration und Klimawandel Umwelt- und Klimamigration: Begriffe und Definitionen Zur Prognose des Umfangs klimabedingter Migrationen Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration Indikator für Verwundbarkeit oder Resilienz? Klimawandel, Migration und Geschlechterverhältnisse Rechtliche Schutzmöglichkeiten für "Klimaflüchtlinge" Interview mit Ulf Neupert Frauen in der Migration Migration qualifizierter Frauen in der EU Selbstorganisation geflüchteter Frauen* "Gastarbeiterinnen" in der Bundesrepublik Deutschland Ein Überblick in Zahlen Migration und Geschlechterrollen Frauen auf der Flucht Interview Zahlenwerk: Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland Integrationskurse Geschlechtsbezogene Verfolgung – Rechtlicher Schutz Geflüchtete Frauen in Deutschland Kinder- und Jugendmigration Zahlenwerk Kindertransporte Die "Schwabenkinder" Kinder- und Jugendmigration aus GB Menschenrechte von Kindermigranten Third Culture Kids Kindersoldat_Innen Adoption und Kindermigration Kinderhandel Lebensborn e.V. Grenzzäune und -mauern Mauern und Zäune Integrationspolitik Integrationsmonitoring Integrationstheorien Interview mit Andreas Zick Integration in superdiverse Nachbarschaften Migration und Entwicklung Entwicklung und Migration, Umsiedlung und Klimawandel Migration und Entwicklung – eine neue Perspektive? Stand der Forschung Rücküberweisungen Diaspora als Impulsgeberin für Entwicklung Landgrabbing Interview mit Roman Herre Strukturumbrüche und Transformation Diaspora Was ist eine Diaspora? Exil, Diaspora, Transmigration Diaspora: Leben im Spannungsfeld Türkeistämmige in Deutschland Postsowjetische Migranten Polnische Diaspora Vietnamesische Diaspora Kurdische Diaspora Diaspora als Akteur der Entwicklungszusammenarbeit Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten Wer sind die Russlanddeutschen? Aussiedler Politische Partizipation von Russlanddeutschen Russlanddeutsches Verbandswesen Religiosität unter Russlanddeutschen Interview mit Peter Dück Russlanddeutsche in Russland Russlanddeutsche transnational Jüdische Kontingentflüchtlinge und Russlanddeutsche Transnationalismus als Beheimatungsstrategie Aushandlungen der Zugehörigkeit russlanddeutscher Jugendlicher Mediennutzung der russischen Diaspora in Deutschland 'Russische' Supermärkte und Restaurants in Deutschland Perspektiven auf die Integration von Geflüchteten in Deutschland Arbeitsmarktperspektiven von Geflüchteten Interview mit Gesa Hune Meinung: Geflüchtete fördern - oder es kann teuer werden Effekte der Fluchtmigration - Interview mit Prof. Dr. Herbert Brücker "Die müssen die Sprache lernen" Fremd- bzw. Zweitspracherwerb von Geflüchteten Die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in der Vergangenheit "Wohnst Du schon – oder wirst Du noch untergebracht?" Inklusion in das Schulsystem Ein Jahr Integrationsgesetz Interview mit Prof. Dr. Julia von Blumenthal Über die Zusammenhänge von Religion und Integration Interview: Digitale Bildungsangebote als Chance für Integration Innerafrikanische Migrationen Konsequenzen der Auslagerung der EU-Grenzen Kindermigration in Burkina Faso Flucht und Vertreibung Migranten als Akteure der Globalisierung Migrations- und Fluchtpfade Marokko Libyen Abschiebungen nach Afrika Leben nach der Abschiebung Flüchtlingslager Begriff und Geschichte des Lagers Orte der dauerhaften Vorläufigkeit: Flüchtlingslager im globalen Süden "Das Leben im Flüchtlingslager wird zur Normalität" Urbanisierungsprozesse Kleine Geschichte der Flüchtlingslager Lager in der Weimarer Republik Schlotwiese Uelzen-Bohldamm Friedland Zirndorf Marienfelde Das Jahr 2016: Ein Rückblick Globale Flüchtlingskrise hält weiter an Diskussion um kriminelle Geflüchtete Europa Literatur Resettlement Was ist Resettlement? Historische Entwicklung Resettlement durch UNHCR Resettlement im Vergleich zu anderen Aufnahmeprogrammen Aufnahme und Integration EU und Resettlement Deutschland Zukunft des Resettlements Literatur Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime Akteure in Migrationsregimen und das Aushandeln von Migration Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex Die Asylagentur der Europäischen Union: neue Agentur, alte Herausforderungen UNHCR UNRWA – das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten Die Internationale Organisation für Migration (IOM) "Migration ist ein globales Thema, auf das es auch globale Antworten geben sollte." Flucht und Asyl: Grundlagen Abschiebung in der Geschichte Deutschlands Wie ist das Asylrecht entstanden? Das Asylverfahren in Deutschland Schutzanspruch im deutschen Asylverfahren? Sichere Herkunftsländer Das Konzept "sichere Herkunftsstaaten" Definition für Duldung und verbundene Rechte Flüchtlingsaufnahme und ihre Folgen Fluchtziel Deutschland Freiwillige Rückkehr Unbegleitete minderjährige Geflüchtete Abschiebung – Ausweisung – Dublin-Überstellung Begriff und Figur des Flüchtlings in historischer Perspektive Zivilgesellschaftliches Engagement Ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten Interview mit J. Olaf Kleist Engagement in der Migrationsgesellschaft Politische Proteste von Geflüchteten Proteste gegen Abschiebungen Zivilgesellschaft und Integration Städte der Solidarität – ein Interview Beim Kirchenasyl geht es um den Schutz des Einzelnen. Ein Gespräch. Zivilgesellschaftliche Initiativen für sichere Fluchtwege – ein Überblick Migrantenorganisationen – vielfältige Akteurinnen gesamtgesellschaftlicher Integration (Flucht-)Migration und Gesundheit Medizinische Versorgung Interview David Zimmermann Definition von Migration Gesundheitszustand von Migranten Barrieren/ Prävention Erklärungsmodelle Schlussfolgerungen Literatur Das Jahr 2015: Ein Rückblick Fluchtmigration: Hintergründe Verwaltungs- und Infrastrukturkrise EU: Reaktionen auf die Fluchtzuwanderung Flüchtlingszahlen weltweit Internationale Studierende Einleitung Bildungsmigration Internationale Studierende Internationale Studierende in Deutschland Übergang in den Arbeitsmarkt Literatur Migration und Pflege Einführung Altern in der Migrationsgesellschaft Interview mit Helma Lutz Deutsche Asylpolitik und EU-Flüchtlingsschutz Einleitung Flüchtlingsrecht Asylrecht, Flüchtlingspolitik, humanitäre Zuwanderung Flucht und Asyl als europäisiertes Politikfeld Asyl und Asylpolitik Ausblick Literatur Integration in der postmigrantischen Gesellschaft Einleitung Die postmigrantische Gesellschaft Paradigmenwandel Brauchen wir den Integrationsbegriff noch? Integration als Metanarrativ Notwendigkeit eines neuen Leitbildes Literatur Lifestyle Migration Was ist Lifestyle Migration? Briten in Spanien Einen neuen Lebensstil entdecken Folgen des Residenztourismus Zusammenfassung Literatur Wahlrecht und Partizipation von Migranten Einleitung Politische Rechte und Kommunalwahlrecht Wahlrecht für Drittstaatsangehörige Einbürgerung Aktuelle Entwicklungen Schlussbemerkungen Literatur Frontex und das Grenzregime der EU Einleitung Frontex – Fragen und Antworten Die Entwicklung des europäischen Grenzregimes Externalisierung Technologisierung Grenzwirtschaft/border economies Auf der anderen Seite des Grenzzauns Ist Einwanderung ein Risiko? Literatur Demografischer Wandel und Migration Einleitung Demografischer Übergang Deutschland und Europa Internationale Wanderung Integration und Reproduktionsverhalten Wanderungspolitik Regionale Muster Literatur Glossar English Version: Policy Briefs "Having a nationality is not a given, it is a privilege" Sanctuary and Anti-Sanctuary Immigration Law in the United States Migrant Smugglers Urbanizing Skilled Female Migrants in the EU Self-Organization of Women* Refugees Impact of Migration Revisited Child and Youth Migration Human Rights Protections Migration from the United Kingdom Adoption and Child Migration Third Culture Kids Trafficking in Children Actors in National and International (Flight)Migration Regimes UNHCR UNRWA International Organization for Migration The International Organization for Migration (IOM) German Asylum Policy and EU Refugee Protection Introduction Refugee Law Asylum Law, Refugee Policy, Humanitarian Migration Flight and Asylum Current Developments Current and Future Challenges References Integration in a Post-Migrant Society Introduction Post-Migrant Society Paradigm Shift Do We Still Need the Concept of Integration? Integration as a Metanarrative Need for a New Concept References Lifestyle Migration What Is Lifestyle Migration? British in Spain Realizing a New Style of Life Outcomes of Lifestyle Migration Conclusion References Voting rights and political participation Introduction Political and Municipal Voting Rights Voting Rights for Nationals of Non-EU States Naturalization Recent Developments Conclusions References Frontex and the EU Border Regime Introduction Frontex — Questions and Answers The Development of a European Border Regime Externalization Technologization Border Economies On the Other Side of the Border Fence Is Migration a Risk? References Demographic Change and Migration in Europe Introduction Demographic Transition Germany and Europe International Migration Reproductive Behavior Migration Policy Regional Patterns Glossary Further Reading Global Migration in the Future Introduction Increase of the World Population Growth of Cities Environmental Changes Conclusion: Political Migration References Germans Abroad Introduction Germans Abroad Expatriates in Hong Kong and Thailand Human Security Concerns of German Expatriates Conclusions References Migrant Organizations What Are Migrant Organizations? Number and Structure Their Role in Social Participation Multidimensionality and the Dynamic Character Interaction with their Environments Between the Countries of Origin and Arrival Conclusion References EU Internal Migration EU Internal Migration East-West Migration after the EU Enlargement Ireland United Kingdom Spain Portugal Greece Italy Germany Assessment of Qualifications Acquired Abroad Introduction Evolution of the Accreditation Debate The Importance of Accreditation Basic Principles Thus Far of the Accreditation of Qualifications Acquired Abroad Actors in the Accreditation Practice Reasons for Establishing a New Legal Framework The Professional Qualifications Assessment Act What Is Being Criticized? The Accreditation System in Transition Conclusion References From Home country to Home country? Context Motives Immigration and Integration in Turkey Identification Emigration or Return? References Integration in Figures Approaches Development Six Approaches Conclusion References Climate Change Introduction Estimates Affected areas Environmental migration Conclusion References Dual citizenship Discourse Classic objections Current debate Rule of law Conclusion References Female Labour Migration The labour market Dominant perceptions Skilled female migration Issues Conclusion References How Healthy are Migrants? Definition The Health Status Prevention/Barriers Migration and Health Conclusions References Networks Spain Migrant networks Effects of networks Romanian networks Conclusion References Integration Policy Introduction Demographic situation Economic conditions Labour market The case in Stuttgart Integration measures Evaluation Outlook References Irregular Migration Introduction The phenomenon Political approaches Controlling Sanctions Proposed directive Conclusions References Integration Courses Introduction The Netherlands France Germany United Kingdom Conclusions References Recruitment of Healthcare Professionals Introduction The Situation Health Worker Migration Costs and Benefits Perspectives and Conclusion References Triggering Skilled Migration Introduction Talking about mobility Legal framework Coming to Germany Mobility of scientists Other factors Conclusions References Remittances Introduction The Term Remittance Figures and Trends Effects Conclusion References EU Expansion and Free Movement Introduction Transitional Arrangements Economic Theory The Scale The Results Continued Restrictions Conclusion References The German "Green Card" Introduction Background Green Card regulation Success? Conclusion References Does Germany Need Labour Migration? Introduction Labour shortages Labourmarket Conclusion Labourmigration References Dutch Integration Model The "Dutch model"? The end? Intention and reality A new view Where next? References Impressum

What characterises the current debate?

Daniel Naujoks

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Many analysts study the interests of "states" and their objections to dual citizenship. However, the necessary legal regimes, which recognise or reject the simultaneous possession of multiple citizenships, are not created by "the state" in a "black box mechanism".

Turkish immigrants in Germany and their families stage a protest at the German federal interior ministry. (© picture-alliance/dpa)

Many analysts study the interests of "states" and their objections to dual citizenship.

However, the necessary legal regimes, which recognise or reject the simultaneous possession of multiple citizenships, are not created by "the state" in a "black box mechanism". Rather, there is a multi-layered policy process in which the interplay of different actors and coalitions with a wide variety of values and interests leads to the adoption or non-adoption of a law. In addition, it is tempting in political and social discourse to allow one's personal political convictions to colour the interpretation of data and views and present them less objectively.

Many of the points against dual citizenship discussed above seem less than convincing. The following three hypotheses aim to show why the heart of the discussion is mostly veiled, as are the assumptions on which the discussion is based, and the content of the discussion.

A limited field of discourse

The first hypothesis proposes that the field of discourse on dual citizenship – as on other discussions concerning migration policy – is limited in so far as certain arguments are regarded as essentially illegitimate in the first place and, therefore, outside the permissible frame of discussion. As a result, many of the real arguments against dual citizenship are not brought up, or if so, then only in a veiled form. Arguments relating to matters of loyalty, equality and integration, just like objections emanating from the sphere of international law and double military, tax and legal obligations, are more readily accessible and can be made without the proponent running the risk of appearing undemocratic and xenophobic. It is therefore especially important to scrutinise what lies behind the objections aired against dual citizenship and consider the actual interests and motives.

A prototypical foreigner as the basis for the negative attitude towards dual citizenship

According to the second hypothesis, a certain negative image of the "the foreigner" dominates critics' perception, whereby negative attitudes towards immigrants are mixed up with views of dual citizenship. Here, in particular, the objectively and subjectively perceived composition of migrant flows plays a role.

A certain perception of details from official statistics concerning the origin of migrants, their educational and professional achievements as well as their religious affiliation and unemployment levels means that to many "the immigrant, the religious, the racial and the socio-economic underprivileged 'other', all tend to coincide". This generalised, and inevitably incomplete, image of the prototypical foreigner is often supported by indiscriminate press coverage.

Many objections formulated in a linguistically abstract manner, such as criticism levelled at the incompatibility of differing loyalties and the way this limits integration, are often not meant to be either abstract or general. Rather, they are based on an image of a specifically identifiable person, the supposedly standard type of foreigner. In other words, it is not that critics doubt that people can generally have genuine links to two states. Rather, what they have in mind when they raise this objection is the picture of a group of persons with certain negatively perceived socio-cultural characteristics, who would not be able to do so. Due to limitations in the discourse, as indicated above, this matter is therefore only referred to in vague and general terms.

Exclusion as the main reason for refusing dual citizenship

For practical reasons or reasons of identity, the obligation to renounce their former citizenship may deter immigrants from applying for naturalisation in spite of their already being integrated into Germany. In fact, any ban on multiple citizenship leads to the non-naturalisation of a large group of immigrants and thus to their exclusion from participatory rights in their country of permanent residence.

Acceptance of dual citizenship by naturalisations between 2004 - 2007 (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/2.0/de

The third hypothesis states that for many critics it is not a matter of preventing dual citizenship as such, but of making naturalisation more difficult. Such attempts at exclusion are not directed equally against all people of different origin, but first and foremost against the prototypical example of "the foreigner" described above. As the figure and the Table illustrate, there are large differences in the acceptance of multiple citizenship. The complete recognition of dual citizenship for EU citizens introduced in August 2007 caused no controversy. It can be assumed that the debate would have been a very different matter if the same acceptance were to be extended to Turkish citizens, for whom, for the time being, the ban persists. Thus, in 2007 only 17% of naturalised citizens of Turkish origin were able to retain their former passport. A tendency to exclude certain sections of the population also becomes apparent if we consider the arguments, outlined in the next section, that are levelled against the naturalisation of certain groups of people in discussions on dual citizenship.

Details of naturalisations for different groups of immigrants
Former citizenshipNumber of natural-
isations
Proportion of the total natural-
isations
Average quota of natural-
isations
Natural-
isations with dual citizen-
ship
Average age at natural-
isation
Average duration of residence at natural-
isation
%in years
Annual Average 2003-2007Annual Average 2005-2007
Asia31.91426,33,858,829,611,0
EU-Member States 12.3349,70,686,236,218,4
Africa10.9268,83,959,731,011,0
Turkey39.12431,82,215,626,520,1
Former Soviet Union13.35711,12,756,535,89,2
Russian Federation4.1903,52,366,036,79,6
Ukraine4.0173,33,180,537,59,9
Former Yugoslavia12.86811,01,652,828,716,1
Poland5.9545,13,873,235,214,3
Iran5.4134,38,499,736,015,3
Morocco3.7313,05,199,928,515,0
Afghanistan3.6102,96,499,626,211,6
Iraq3.3252,94,330,325,48,8
All countries125.544100,01,848,330,515,1
Source: Naturalisations Statistics, Central Register of Foreigners, Federal Statistical Office

Fussnoten

Fußnoten

  1. This is also shown by Freeman (1995:884) and Brubaker (1992:906 ff.).

  2. In the Pisa studies, school children of foreign origin were on an average far behind German school children, who were themselves not exceptional. Moreover, according to official statistics, foreigners are twice as severely affected by unemployment (23.6 %) as the overall average of the working population (12.0 %), German Federal Employment Agency (2007:75). In particular, the high proportion of Muslim migrants is regarded as a threat by parts of the population, cf. Casanova (2006) and Green (2005:933, 942 f.).

  3. Casanova (2006:185). Thränhardt (2008:5, 14) also sees a connection between discussions on dual citizenship and the "repeated attitudes of distrust against non-European or non-western immigrant groups, especially those of Muslim belief." [translation by the author].

  4. Firstly, if people lose their nationality they might be excluded from the right to own property or to inherit. Secondly, in such cases migrants may need a visa in order to travel back to their former homeland, and any definite or latent plans to settle there in their old age may be made significantly more difficult. In addition to pragmatic considerations, often identity-related questions make people refrain from giving up their earlier citizenship, since in many cases there is the feeling that by doing so they would betray their roots, cf. Hammar (1985:441); Green (2005:923); Böcker and Thränhardt (2006:124).

  5. Opponents of dual nationality prophesy the dissolution of the nation through "mass naturalisations" and the associated redefinition or "substitution of the state people (Staatsvolk)" (Bandulet (1999)). As Böcker and Thränhardt (2006) show, as early as the 1960s the debate on reducing Turkish migrants put an end to the discussion about dual citizenship.

  6. The quota of naturalisation reflects the proportion between naturalisations and foreign citizens reported by the Central Register of Foreigners in one year

  7. 2003: EU15; since 2004: EU25