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The International Organization for Migration and its Role in the Global Compact on Migration

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Konfliktbearbeitung ist der Klebstoff der Demokratie Sozialer Zusammenhalt und das Gefühl, fremd im eigenen Land zu sein Die Gruppe der Ostdeutschen als Teil postmigrantischer Integrationsfragen Kommunale Migrations- und Flüchtlingspolitik Der "local turn" in der Migrations- und Asylpolitik Kommunen und ihre Rolle bei der Flüchtlingsaufnahme Kommunale Aufnahme von Flüchtlingen Interview: Migrations- und integrationspolitische Debatten im Deutschen Städtetag Kommunale Integrationspolitik in Deutschland: Teilhabe vor Ort ermöglichen Zufluchtsstädte im amerikanischen Einwanderungsföderalismus Migration in städtischen und ländlichen Räumen Geflüchtete in ländlichen Räumen Perspektive Geflüchteter auf das Leben auf dem Land Landlust oder Landfrust? Fleischindustrie Migrantische Arbeitskräfte in der malaysischen Palmölindustrie (Il)legal? 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Klimawandel, Migration und Geschlechterverhältnisse Rechtliche Schutzmöglichkeiten für "Klimaflüchtlinge" Interview mit Ulf Neupert Frauen in der Migration Migration qualifizierter Frauen in der EU Selbstorganisation geflüchteter Frauen* "Gastarbeiterinnen" in der Bundesrepublik Deutschland Ein Überblick in Zahlen Migration und Geschlechterrollen Frauen auf der Flucht Interview Zahlenwerk: Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland Integrationskurse Geschlechtsbezogene Verfolgung – Rechtlicher Schutz Geflüchtete Frauen in Deutschland Kinder- und Jugendmigration Zahlenwerk Kindertransporte Die "Schwabenkinder" Kinder- und Jugendmigration aus GB Menschenrechte von Kindermigranten Third Culture Kids Kindersoldat_Innen Adoption und Kindermigration Kinderhandel Lebensborn e.V. Grenzzäune und -mauern Mauern und Zäune Integrationspolitik Integrationsmonitoring Integrationstheorien Interview mit Andreas Zick Integration in superdiverse Nachbarschaften Migration und Entwicklung Entwicklung und Migration, Umsiedlung und Klimawandel Migration und Entwicklung – eine neue Perspektive? Stand der Forschung Rücküberweisungen Diaspora als Impulsgeberin für Entwicklung Landgrabbing Interview mit Roman Herre Strukturumbrüche und Transformation Diaspora Was ist eine Diaspora? Exil, Diaspora, Transmigration Diaspora: Leben im Spannungsfeld Türkeistämmige in Deutschland Postsowjetische Migranten Polnische Diaspora Vietnamesische Diaspora Kurdische Diaspora Diaspora als Akteur der Entwicklungszusammenarbeit Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten Wer sind die Russlanddeutschen? Aussiedler Politische Partizipation von Russlanddeutschen Russlanddeutsches Verbandswesen Religiosität unter Russlanddeutschen Interview mit Peter Dück Russlanddeutsche in Russland Russlanddeutsche transnational Jüdische Kontingentflüchtlinge und Russlanddeutsche Transnationalismus als Beheimatungsstrategie Aushandlungen der Zugehörigkeit russlanddeutscher Jugendlicher Mediennutzung der russischen Diaspora in Deutschland 'Russische' Supermärkte und Restaurants in Deutschland Perspektiven auf die Integration von Geflüchteten in Deutschland Arbeitsmarktperspektiven von Geflüchteten Interview mit Gesa Hune Meinung: Geflüchtete fördern - oder es kann teuer werden Effekte der Fluchtmigration - Interview mit Prof. Dr. Herbert Brücker "Die müssen die Sprache lernen" Fremd- bzw. Zweitspracherwerb von Geflüchteten Die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in der Vergangenheit "Wohnst Du schon – oder wirst Du noch untergebracht?" Inklusion in das Schulsystem Ein Jahr Integrationsgesetz Interview mit Prof. Dr. Julia von Blumenthal Über die Zusammenhänge von Religion und Integration Interview: Digitale Bildungsangebote als Chance für Integration Innerafrikanische Migrationen Konsequenzen der Auslagerung der EU-Grenzen Kindermigration in Burkina Faso Flucht und Vertreibung Migranten als Akteure der Globalisierung Migrations- und Fluchtpfade Marokko Libyen Abschiebungen nach Afrika Leben nach der Abschiebung Flüchtlingslager Begriff und Geschichte des Lagers Orte der dauerhaften Vorläufigkeit: Flüchtlingslager im globalen Süden "Das Leben im Flüchtlingslager wird zur Normalität" Urbanisierungsprozesse Kleine Geschichte der Flüchtlingslager Lager in der Weimarer Republik Schlotwiese Uelzen-Bohldamm Friedland Zirndorf Marienfelde Das Jahr 2016: Ein Rückblick Globale Flüchtlingskrise hält weiter an Diskussion um kriminelle Geflüchtete Europa Literatur Resettlement Was ist Resettlement? Historische Entwicklung Resettlement durch UNHCR Resettlement im Vergleich zu anderen Aufnahmeprogrammen Aufnahme und Integration EU und Resettlement Deutschland Zukunft des Resettlements Literatur Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime Bundesamt für Migration und Flüchtlinge UNHCR UNRWA Internationale Organisation für Migration Die Internationale Organisation für Migration (IOM) UNRWA – das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten Akteure in Migrationsregimen und das Aushandeln von Migration Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex Flucht und Asyl: Grundlagen Abschiebung in der Geschichte Deutschlands Wie ist das Asylrecht entstanden? Das Asylverfahren in Deutschland Schutzanspruch im deutschen Asylverfahren? Sichere Herkunftsländer Das Konzept "sichere Herkunftsstaaten" Definition für Duldung und verbundene Rechte Flüchtlingsaufnahme und ihre Folgen Fluchtziel Deutschland Freiwillige Rückkehr Unbegleitete minderjährige Geflüchtete Abschiebung – Ausweisung – Dublin-Überstellung Begriff und Figur des Flüchtlings in historischer Perspektive Zivilgesellschaftliches Engagement Ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten Interview mit J. Olaf Kleist Engagement in der Migrationsgesellschaft Politische Proteste von Geflüchteten Proteste gegen Abschiebungen Zivilgesellschaft und Integration Städte der Solidarität – ein Interview Beim Kirchenasyl geht es um den Schutz des Einzelnen. Ein Gespräch. Zivilgesellschaftliche Initiativen für sichere Fluchtwege – ein Überblick Migrantenorganisationen – vielfältige Akteurinnen gesamtgesellschaftlicher Integration (Flucht-)Migration und Gesundheit Medizinische Versorgung Interview David Zimmermann Definition von Migration Gesundheitszustand von Migranten Barrieren/ Prävention Erklärungsmodelle Schlussfolgerungen Literatur Das Jahr 2015: Ein Rückblick Fluchtmigration: Hintergründe Verwaltungs- und Infrastrukturkrise EU: Reaktionen auf die Fluchtzuwanderung Flüchtlingszahlen weltweit Internationale Studierende Einleitung Bildungsmigration Internationale Studierende Internationale Studierende in Deutschland Übergang in den Arbeitsmarkt Literatur Migration und Pflege Einführung Altern in der Migrationsgesellschaft Interview mit Helma Lutz Deutsche Asylpolitik und EU-Flüchtlingsschutz Einleitung Flüchtlingsrecht Asylrecht, Flüchtlingspolitik, humanitäre Zuwanderung Flucht und Asyl als europäisiertes Politikfeld Asyl und Asylpolitik Ausblick Literatur Integration in der postmigrantischen Gesellschaft Einleitung Die postmigrantische Gesellschaft Paradigmenwandel Brauchen wir den Integrationsbegriff noch? Integration als Metanarrativ Notwendigkeit eines neuen Leitbildes Literatur Lifestyle Migration Was ist Lifestyle Migration? Briten in Spanien Einen neuen Lebensstil entdecken Folgen des Residenztourismus Zusammenfassung Literatur Wahlrecht und Partizipation von Migranten Einleitung Politische Rechte und Kommunalwahlrecht Wahlrecht für Drittstaatsangehörige Einbürgerung Aktuelle Entwicklungen Schlussbemerkungen Literatur Frontex und das Grenzregime der EU Einleitung Frontex – Fragen und Antworten Die Entwicklung des europäischen Grenzregimes Externalisierung Technologisierung Grenzwirtschaft/border economies Auf der anderen Seite des Grenzzauns Ist Einwanderung ein Risiko? Literatur Demografischer Wandel und Migration Einleitung Demografischer Übergang Deutschland und Europa Internationale Wanderung Integration und Reproduktionsverhalten Wanderungspolitik Regionale Muster Literatur Glossar English Version: Policy Briefs "Having a nationality is not a given, it is a privilege" Sanctuary and Anti-Sanctuary Immigration Law in the United States Migrant Smugglers Urbanizing Skilled Female Migrants in the EU Self-Organization of Women* Refugees Impact of Migration Revisited Child and Youth Migration Human Rights Protections Migration from the United Kingdom Adoption and Child Migration Third Culture Kids Trafficking in Children Actors in National and International (Flight)Migration Regimes UNHCR UNRWA International Organization for Migration The International Organization for Migration (IOM) German Asylum Policy and EU Refugee Protection Introduction Refugee Law Asylum Law, Refugee Policy, Humanitarian Migration Flight and Asylum Current Developments Current and Future Challenges References Integration in a Post-Migrant Society Introduction Post-Migrant Society Paradigm Shift Do We Still Need the Concept of Integration? Integration as a Metanarrative Need for a New Concept References Lifestyle Migration What Is Lifestyle Migration? British in Spain Realizing a New Style of Life Outcomes of Lifestyle Migration Conclusion References Voting rights and political participation Introduction Political and Municipal Voting Rights Voting Rights for Nationals of Non-EU States Naturalization Recent Developments Conclusions References Frontex and the EU Border Regime Introduction Frontex — Questions and Answers The Development of a European Border Regime Externalization Technologization Border Economies On the Other Side of the Border Fence Is Migration a Risk? References Demographic Change and Migration in Europe Introduction Demographic Transition Germany and Europe International Migration Reproductive Behavior Migration Policy Regional Patterns Glossary Further Reading Global Migration in the Future Introduction Increase of the World Population Growth of Cities Environmental Changes Conclusion: Political Migration References Germans Abroad Introduction Germans Abroad Expatriates in Hong Kong and Thailand Human Security Concerns of German Expatriates Conclusions References Migrant Organizations What Are Migrant Organizations? Number and Structure Their Role in Social Participation Multidimensionality and the Dynamic Character Interaction with their Environments Between the Countries of Origin and Arrival Conclusion References EU Internal Migration EU Internal Migration East-West Migration after the EU Enlargement Ireland United Kingdom Spain Portugal Greece Italy Germany Internal Migration in China Introduction Terminology Urban-Rural Disparity and Registration System Patterns of Migration Areas of Employment Second Generation Migration and Urbanization Migrants in China’s Cities Summary and Conclusions References Assessment of Qualifications Acquired Abroad Introduction Evolution of the Accreditation Debate The Importance of Accreditation Basic Principles Thus Far of the Accreditation of Qualifications Acquired Abroad Actors in the Accreditation Practice Reasons for Establishing a New Legal Framework The Professional Qualifications Assessment Act What Is Being Criticized? The Accreditation System in Transition Conclusion References From Home country to Home country? Context Motives Immigration and Integration in Turkey Identification Emigration or Return? References Integration in Figures Approaches Development Six Approaches Conclusion References Climate Change Introduction Estimates Affected areas Environmental migration Conclusion References Dual citizenship Discourse Classic objections Current debate Rule of law Conclusion References Female Labour Migration The labour market Dominant perceptions Skilled female migration Issues Conclusion References How Healthy are Migrants? Definition The Health Status Prevention/Barriers Migration and Health Conclusions References Networks Spain Migrant networks Effects of networks Romanian networks Conclusion References Integration Policy Introduction Demographic situation Economic conditions Labour market The case in Stuttgart Integration measures Evaluation Outlook References Irregular Migration Introduction The phenomenon Political approaches Controlling Sanctions Proposed directive Conclusions References Integration Courses Introduction The Netherlands France Germany United Kingdom Conclusions References Recruitment of Healthcare Professionals Introduction The Situation Health Worker Migration Costs and Benefits Perspectives and Conclusion References Triggering Skilled Migration Introduction Talking about mobility Legal framework Coming to Germany Mobility of scientists Other factors Conclusions References Remittances Introduction The Term Remittance Figures and Trends Effects Conclusion References EU Expansion and Free Movement Introduction Transitional Arrangements Economic Theory The Scale The Results Continued Restrictions Conclusion References The German "Green Card" Introduction Background Green Card regulation Success? Conclusion References Does Germany Need Labour Migration? Introduction Labour shortages Labourmarket Conclusion Labourmigration References Dutch Integration Model The "Dutch model"? The end? Intention and reality A new view Where next? References Impressum

The International Organization for Migration and its Role in the Global Compact on Migration

Martin Geiger Martin Koch

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The International Organization for Migration was independent for 65 years. In 2016, it became a ‘related’ organization within the United Nations and the lead agency in the ‘Global Compact on Migration’.

A migrant walking through a refugee camp by the International Organization for Migration (IOM) in Velika Kladuša. (© picture-alliance, KEYSTONE | JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

In 2018, 164 states adopted the ‘Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration’ (GCM) to strengthen cooperation, facilitate migration, safeguard migrant rights, and prevent ‘irregular’ migration. The International Organization for Migration (IOM) provided states with advice during GCM negotiations, and organized consultations with experts, practitioners, journalists, and representatives of civil society and migrant organizations. Regarding such and other activities, states increasingly rely on non-state service-providers; international organizations, and IOM particularly, have become implementers of choice.

What does IOM do?

Each year, IOM carries out thousands of projects worldwide including ‘anti-trafficking’ and ‘information campaigns’ to prevent ‘irregular’ migration; or ‘pre-departure orientations’ (to support migrant integration); projects related to ‘migration and development’ (e.g., using remittances to reduce poverty); ‘migration and health’ (e.g., health tests for visa applicants; currently also COVID-19 tests); or ‘refugee resettlement’ (e.g., help with transport and documents); as well as politically charged activities like ‘integrated border management’ (e.g., advice on e-border technologies); or ‘assisted voluntary returns’ (AVRs), a supposedly less invasive alternative to deportations according to IOM.

On behalf of Germany, IOM currently assists United Kingdom (UK) nationals stranded in Germany following ‘Brexit’, with a focus on people who need special support, for example in dealing with authorities or in obtaining relevant documents. IOM also supports Syrian family reunifications with visa support and pre-departure integration courses. Since 1979, IOM’s main projects for Germany have been the ‘Government Assisted Repatriation Program’ (GARP), and ‘Reintegration and Emigration Program for Asylum-Seekers in Germany’ (REAG); people mandated to leave Germany receive cash incentives, tickets, counselling, and reintegration assistance. Prior the Taliban takeover in August 2021, IOM stopped AVRs to Afghanistan. With German support, IOM’s liaison office for humanitarian aid in Berlin tries to respond to Afghanistan’s new situation with relief and assistance.

IOM, a Global North organization?

IOM currently has 174 member states; its 15,311 staff members work mostly outside headquarters (Geneva), at one of 590 offices worldwide. In 1951, at the onset of the Cold War, IOM was founded by the United States (US) and 15 of its allies as the ‘Provisional Intergovernmental Committee for the Movement of Migrants from Europe’ (PICMME) – a logistics agency to resettle refugees, displaced and other populations. Purposefully set outside the UN to shield it from ‘Communist’ influence, PICMME expanded, became permanent, and IOM emerged. Except for two Europeans, Bastiaan Haveman (1961-1969) and António Vitorino, current head of IOM and previous European Union (EU) Commissioner for Justice and Home Affairs, IOM has always had US-citizens as Director Generals. The US and other Global North countries (Germany, other EU states, Australia, Canada, UK, and Norway), and IOM’s biggest non-state donor, the EU Commission, provide most of IOM’s revenue (US$ 2.2 billion in 2020). which regularly leads to accusations against IOM of primarily serving Global North states, and their restrictive migration agendas. Non-governmental organizations such as Amnesty International and Human Rights Watch regularly accuse the IOM of primarily serving the states of the Global North and their restrictive migration agenda. IOM’s overt sales pitch of its own ‘migration management’ projects is also criticized. IOM’s revenue is mainly derived through ear-marked contributions to IOM projects (e.g., AVRs) which states, and other donors have funded to have certain issues (e.g. assisted return) addressed, managed and implemented by IOM.

IOM in the GCM, IOM in the UN. No turning point in global migration politics

The GCM negotiations came with the hope that states would find and agree on enhanced, rights-based approaches to migration. However, the GCM that was ultimately adopted as a non-binding document did not go much farther than listing optional policy measures. IOM’s role in the GCM is also problematic: Quite a few of IOM’s founding and top donor states (e.g., the US, several EU states, Australia) actively opposed the GCM. As lead agency, IOM is tasked to oversee the GCM’s implementation progress; however, it is likely also becoming the GCM’s main implementer of envisaged policy measures, which presents a serious conflict of interest and puts the GCM at risk of serving mainly as an IOM funding tool. Moreover, the fact that IOM’s project catalogue and the measures suggested by the GCM neatly match, may prevent states from considering and adopting genuinely different and enhanced approaches, contravening the spirit of the GCM.

In 2016, IOM asked to join the UN as a ‘related organization’. This was accepted by the UN despite far-reaching negative consequences: Unlike ‘system organizations’ (e.g., United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) or ‘special agencies’ (e.g., International Labour Organization, ILO), IOM as a ‘related organization’ is exempted from mandatory reporting to the UN’s General Secretariate, General Assembly and Economic and Social Council. This prevents any effective monitoring of IOM, including its role as the GCM’s lead agency. IOM has also kept its own member states, and the autonomy over their contributions. This will potentially affect how the GCM is implemented. More crucially, as a ‘related organization’, IOM is not formally obliged to safeguard and monitor states’ compliance with a set convention, unlike the UNHCR which was created in 1950 to represent and protect the Geneva Refugee Convention. While UNHCR was made lead agency of the Global Compact on Refugees (GCR), the GCM’s sister companion adopted in 2018, ILO would have been a convincing alternative to the IOM as GCM lead agency. While ILO is smaller than IOM, it has been developing and safeguarding important rights instruments, including migration-related conventions since 1919 (since 1946, the ILO has been a specialized agency of the UN). ILO could well have been tasked to lead and monitor the GCM, including the implementation of measures by IOM and other providers. Deliberate decisions and concessions have been made to retain IOM instead and to keep IOM as autonomous and flexible as possible.

Conclusion

The lack of any genuine monitoring of IOM, and effective safeguards for the protection of human and migrants’ rights in the delivery of IOM projects are detrimental – for migrants and other people on the move, the GCM, and the future of global migration governance. IOM was made the ‘UN Migration Agency’ which means that IOM’s services can be regarded as the UN’s immediate migration-related responses. Tolerated by the UN, the GCM facilitates policy outsourcing by letting states ‘click & choose’ the measures they wish to pursue, but later likely delegate to IOM and others. This enables states and the UN to easily ignore their rights obligations. Meanwhile, IOM and other providers can claim that they are solely carrying out measures which states have authorized and funded, and for which they are not responsible. Global migration politics following the GCM and IOM’s merger with the UN resemble the past, casting doubts on the international community’s will to adopt and pursue enhanced and rights-centered responses to migration.

See also

Interner Link: The International Organization for Migration: A Key Player in Global Migration Policy

Weitere Inhalte

Associate Professor of Migration Politics at Carleton University, Ottawa.

is Senior Lecturer of Political Science at Bielefeld University.