2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

Zurück zur Bildergalerie
18 von 31
Die Bildmontage zeigt den Lützowplatz im Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten.
Der Lützowplatz erhielt seinen Namen 1869 und diente lange Zeit als Lager für Kohlen und Holz. Von 1889 bis 1890 wurde er durch die Herkulesbrücke an den Großen Tiergarten angebunden. Im Jahr 1900 wurde der Platz durch Hermann Mächtig gärtnerisch gestaltet. Im Oktober 1903 erhielt er den von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann und Bildhauer Otto Lessing erschaffenen Herkulesbrunnen. Die Gegend um den Lützowplatz war bei Künstlern und Prominenten Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre sehr beliebt. 
Im Zweiten Weltkrieg befand sich eine Flugabwehrstellung am Lützowplatz. Durch die Kriegszerstörungen blieben nur die beiden Wohnhäuser Lützowplatz 7 und 9 stehen. Zudem wurde die Herkulesbrücke zerstört. 1950 wurde zunächst eine dreispurige Stahlbetonbrücke gebaut, die von 1962 bis 1964 durch eine Spannbetonbrücke – ebenfalls dreispurig – erweitert wurde.
Das Haus am Lützowplatz (Nr. 9) wird als Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst genutzt. Der Kabarettist Wolfgang Neuss hatte in den 1960er Jahren im Souterrain des Hauses das „Domizil“ als Spielstätte. Eine große Brache am Lützowplatz wurde bis in die 1990er Jahre als Festplatz genutzt, auf dem unter anderem Zirkusse gastierten.

Lützowplatz, Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten:

Der Lützowplatz erhielt seinen Namen 1869 und diente lange Zeit als Lager für Kohlen und Holz. Von 1889 bis 1890 wurde er durch die Herkulesbrücke an den Großen Tiergarten angebunden. Im Jahr 1900 wurde der Platz durch Hermann Mächtig gärtnerisch gestaltet. Im Oktober 1903 erhielt er den von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann und Bildhauer Otto Lessing erschaffenen Herkulesbrunnen. Die Gegend um den Lützowplatz war bei Künstlern und Prominenten Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre sehr beliebt. Im Zweiten Weltkrieg befand sich eine Flugabwehrstellung am Lützowplatz. Durch die Kriegszerstörungen blieben nur die beiden Wohnhäuser Lützowplatz 7 und 9 stehen. Zudem wurde die Herkulesbrücke zerstört. 1950 wurde zunächst eine dreispurige Stahlbetonbrücke gebaut, die von 1962 bis 1964 durch eine Spannbetonbrücke – ebenfalls dreispurig – erweitert wurde. Das Haus am Lützowplatz (Nr. 9) wird als Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst genutzt. Der Kabarettist Wolfgang Neuss hatte in den 1960er Jahren im Souterrain des Hauses das „Domizil“ als Spielstätte. Eine große Brache am Lützowplatz wurde bis in die 1990er Jahre als Festplatz genutzt, auf dem unter anderem Zirkusse gastierten. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)