Meine Merkliste Geteilte Merkliste

„Im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass „DDR-Übersiedler in Afrika hochwillkommen” Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

„Im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Wirkungen der Umgestaltung an einer ostdeutschen Hochschule

Maja Apelt Irene Zierke

/ 13 Minuten zu lesen

Die Soziologinnen Maja Apelt und Irene Zierke zeigen am Beispiel einer ostdeutschen Hochschule auf, dass bis heute bei dortigen Beschäftigten aufgrund des Transformationsprozesses Verunsicherungen aber auch widerständige Selbstbehauptungen erkennbar sind.

Hörsaal in einer Universität (© picture-alliance, dpa)

1989/90 begannen in den östlichen Bundesländern im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR sowie später mit der deutschen Vereinigung vollständige Umstrukturierungen sowie auch Neugründungen von Hochschulen. Diese übernahmen ab 1990/91 nicht nur die Struktur bundesdeutscher Universitäten, sondern auch führendes Personal aus westdeutschen Bundesländern. An dieser Transformation der Universitätslandschaft auf dem Gebiet der ehemaligen DDR kritisiert etwa Peer Pasternack, Sozialwissenschaftler und Direktor des Instituts für Hochschulforschung (HoF) an der Universität Halle-Wittenberg, dass die Systemintegration der wissenschaftlichen Einrichtungen gelungen sei, aber nicht die Sozialintegration des Personals. Demnach wurden die Hochschulen in revolutionärer Geschwindigkeit umstrukturiert, die mittlere ostdeutsche Wissenschaftlergeneration blieb dabei jedoch auf der Strecke. Unsere These lautet in diesem Zusammenhang: Überlegungen zu ostdeutschen Identitäten dürfen nicht allein auf die DDR-Vergangenheit der Personen rekurrieren, sondern sie müssen den Wende- und Transformationsprozess in Ostdeutschland in Rechnung stellen. Dieser Prozess erklärt zu großen Teilen, warum sich viele Ostdeutsche als Bürger/innen zweiter Klasse fühlen und meinen, sich mehr als andere anstrengen zu müssen, um anerkannte berufliche Positionen zu erreichen. Um dies zu untersuchen, greifen wir auf qualitative Forschungsmethoden – leitfadengestützte, narrative Interviews – zurück, die wir zwischen 2014 und 2017 mit 29 Beschäftigten an einer ostdeutschen Universität führten, welche wir aus Gründen der Anonymisierung hier „Universität Beheim“ nennen. Professor/innen und Mitarbeiter/innen aus Wissenschaft und Verwaltung erzählen in Interviews, wie sie die Transformationsphase an ihrer Universität erinnern, welchen beruflichen Pfad sie zu dieser Zeit einschlugen und welche Erfahrungen sie dabei im universitären wie privaten Alltag gemacht haben.

Die Stichprobe wurde nach folgenden sozialstrukturellen Dimensionen ausgewählt:

  1. universitärer Status,

  2. Geschlecht sowie

  3. Ost- oder West-Herkunft.

In unserem Beitrag stellen wir exemplarisch anhand von vier Interviews dar, wie die Interviewten die Transformation erlebt und welche Folgen erfahrene Zuschreibungen als „ostdeutsch“ für ihr Selbstkonzept hatten. Dabei legen wir zugrunde, dass Identitäten im Rahmen gesellschaftlicher Strukturen konstruiert werden. Sie sind nicht ein für alle Mal festgelegt, vordeterminiert und schicksalhaft, sondern sie werden in Interaktionen, einem bestimmten sozialen Umfeld und über akteursspezifisches Handeln geformt. Sie sind biografisch und situativ veränderbar. Es zeigt sich, dass sich die Interviewpartner/innen nicht als Opfer konstruieren, sondern als Subjekt ihrer Biografie, das sich erfolgreich gegen Abwertungen und Stigmatisierungen wehrt. Die Befragten erlangten – nach einigen turbulenten Jahren – eine stabile Beschäftigung in der Universität. Unabhängig davon, ob sie die von ihnen antizipierte Position erreicht haben oder nicht, artikulieren sie trotz beruflicher Stabilität anhaltende Verunsicherungen und Verletzungen seit der Transformation von einer DDR- zu einer bundesrepublikanischen Universität. Die ausgewählten Interviews wurden mit folgenden Personen geführt:

AP: außerplanmäßiger Professor VA: Verwaltungsangestellte OP: ordentliche Professorin WM: wissenschaftliche Mitarbeiterin

Akteure der Transformation ostdeutscher Hochschulen in den 1990er Jahren

„Aber du wusstest teilweise gar nicht, wohin der Hase eigentlich läuft“ Wie eingangs dargestellt, wurden die Strukturen ostdeutscher Hochschulen zwischen 1989 und 1994 weitgehend aufgelöst und dem westdeutschen System angepasst. In der ersten Transformationsphase von Mitte 1989 bis Anfang 1990, als es in der DDR-Gesellschaft „brodelte“ und Reformkräfte versuchten, eine friedliche Revolution in Gang zu setzen, begannen auch an den Hochschulen die Auseinandersetzungen über drängende Veränderungen. Häufig gelang es allerdings eher den beharrenden Kräften, ihre Positionen zu erhalten und Neuerungen auf einem „kosmetischen“ Niveau zu belassen. Andere fühlten sich als Reformer angesprochen und zeigten sich insbesondere in der zweiten Phase um 1990/91 zu fachlichen, technischen und zu strukturellen Neuheiten bereit. An der Universität Beheim gab es wie an anderen Hochschulen eigenständige Reformbestrebungen. Teilweise wurden Gremien demokratisch gewählt, verließen politisch kompromittierte, fachlich offensichtlich wenig qualifizierte oder ungeeignete Kolleg/innen die Hochschule. Andere wurden entlassen oder in den Vorruhestand versetzt. Verbliebene Mitarbeiter/innen versuchten, eigene Studienstrukturen aufzubauen. Ausgewählte Angehörige der Universität Beheim, die bereits vor 1989 dort beschäftigt waren, erinnern sich nachfolgend daran. AP – seit 2001 außerplanmäßiger Professor – hebt die damaligen Freiräume hervor, die er gemeinsam mit Kolleg/innen nutzte: „Bis zur deutschen Einheit, Oktober 1990 […] Solche Räume hab ich nie wieder, also werd ich auch nie wieder erleben. […] man konnte machen. […] Es gab kein ‚Ja, das darf man nicht machen‘ […] Und es wurde ja auch viel gemacht. Also wie gesagt, ´n neuer Studiengang, der aus unserer Sicht, aus meiner Sicht, internationalen Standards genügt hätte, haben wir geschaffen, in relativ kurzer Zeit und andre Dinge auch. Also, es war eine sehr kreative Zeit“. (Z. 500-511) „Es war hochprofessionell, hoch international“. (Z. 580 f) Anerkennung für die geleistete Arbeit während dieser Zeit scheint es bis heute nicht oder nicht in ausreichendem Maße zu geben. AP vermittelt den Eindruck, als ob er sein Engagement im Nachhinein legitimieren und verteidigen müsste und betont, was er geschaffen hat: „Dass es überhaupt hier [Bezeichnung des Studienganges] gibt, das rechne ich mir persönlich […] schon als Verdienst an“. (Z. 559-570)

Die Verwaltungsangestellte VA bekam im März 1989 die Chance, im universitären Rechenzentrum ein zentrales Schreibbüro aufzubauen. „Hat alles ganz erfolgreich angefangen, dann kam die Wende, bums aus“. (Z. 89-90)

Mit der Wende wurde sie abrupt in die „Warteschleife“ versetzt bei vollem Gehalt. Nach wenigen Monaten übernahm sie in einem universitären ABM-Projekt eine ihr angebotene Stelle als Sekretärin. „Hat mir unheimlich Spaß gemacht, war ein tolles Team. War natürlich noch so ein DDR-Biotop“. (Z 132f) Auch das Institut von OP führt Ende 1989 neue Strukturen ein. Um seinen Erhalt zu sichern, orientieren sich seine Mitarbeiter/innen an westlichen Vorbildern. Zugleich wählen sie ihre Vorgesetzten basisdemokratisch, OP wird Leiterin ihres Bereichs. „Das [Institut] hat … fast ein Jahr lang … existiert, … [und] was wir damals immer noch geglaubt haben, durch die gute Evaluation noch ´ne Chance [zu] haben, das zu retten, da hatten wir keinerlei Chance, wenn ich das heute so einschätze“. (Z. 166-199)

Markierungen als Ostdeutsche

„Weil ich mich irgendwie ertappt fühlte“ In der dritten Transformationsphase wurde selten auf diese Reformbemühungen zurückgegriffen. Stattdessen wurden ab 1991 und mit der Berufung der ersten vornehmlich westdeutschen Professor/innen die Hochschulstrukturen gänzlich nach westdeutschem Vorbild eingerichtet. Im Zuge dessen wurden viele Stellen im wissenschaftlichen Mittelbau und im nichtwissenschaftlichen Bereich abgebaut, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse weitgehend in befristete umgewandelt. In Beheim wurden Verträge über drei oder sechs Monate ausgestellt, die zumeist nur kurzfristig verlängert wurden. Ehemalige Wissenschaftler/innen wechselten auf ausgeschriebene Verwaltungsstellen, andere den Wissenschaftszweig. Im Ergebnis dieser Prozesse wurde in Ostdeutschland das bis 1989 beschäftigte Personal an Universitäten um schätzungsweise 60 Prozent reduziert. Bezüglich der Positionen ostdeutscher Hochschulangehöriger kann vereinfacht von einem Fahrstuhleffekt nach unten gesprochen werden. An den Universitäten vollzog sich – wie in der ostdeutschen Gesellschaft allgemein – eine sozialstrukturelle Überschichtung durch Westdeutsche: Hochschulbereiche wurden „verwestlicht“ und zugleich „vermännlicht“. Existentielle Unsicherheiten griffen um sich. Die Autor/innen Jana Hensel und Wolfgang Engler stellen in ihren Gesprächen über ostdeutsche Identität heraus, dass in dem gesellschaftlichen Transformationsprozess eine Selbst- und Fremdidentifizierung als Ostdeutsche/r einsetzte. Deren Leistungen während DDR- und Wendezeit wurden abgewertet, einst erreichte oder zugewiesene Positionen gingen verloren. Im Laufe von 40 Jahren gebildete politische und gesellschaftliche Institutionen, Normen und Regeln wie auch institutionalisierte, habitualisierte Handlungsweisen verloren an Gültigkeit. Ostdeutsche wurden zu Fremden beziehungsweise zu Outsidern im eigenen Land, Zugereiste aus den alten Bundesländern zu „Einheimischen“. Die Übertragung westdeutscher politischer und rechtlicher Strukturen auf die ostdeutschen Bundesländer sowie der Verlust von Positionen bewirkten bei vielen Menschen extreme Verunsicherungen. Sie verloren Möglichkeiten der Orientierung und das Gefühl für den eigenen Platz in der Gesellschaft, „the sense of one’s place“. Erst nach und nach erfassten sie, welche Regeln gültig, welche Ressourcen anerkannt und welche Strategien wirksam waren.

Auch die Ostdeutschen unter den 29 Interviewpartnern erfuhren im Transformationsprozess an ihrer Hochschule, dass sie als nicht passend oder falsch, unterqualifiziert oder nicht zugehörig, eben als „Andere“ markiert wurden. Dabei war es nicht entscheidend, ob dies wortwörtlich an die einzelne Person herangetragen, beziehungsweise als Gerücht oder in Erzählungen zu einem Teil des Alltagswissens wurde. Diese Markierungen bewirken, dass ostdeutsche Männer wie Frauen sich in berufsbiografischen Erzählungen gezwungen sehen, ihre Position zu begründen. Das soll im Folgenden an ausgewählten Zitaten verdeutlicht werden.

AP hat die Zeit nach dem 3. Oktober 1990 als Kampf um die eigene Existenz und zugleich als Kampf zwischen Ost und West erlebt. Er artikuliert Zuschreibungen als „Ossi“, „Indio“ oder „Hilfsassistent“, mit denen er sich auseinandersetzt: „Als ich [von einem Fellowship 1994]dann wiederkam, hab ich dann `nen Vertrag für sechs Jahre gekriegt. Ja? […]Und dann haben die wieder versucht, mich rauzuschmeißen […] Und dann haben zwischendurch Professoren versucht, eben wie überall sozusagen, Ossis wie […] ich sag´s mal politisch unkorrekt… den Indio [zu behandeln], ja. Kamen also Leute an, plus Mikrofon, die also 20 Jahre lang nur in Westdeutschland auf Drittmittelprojekten waren und die wurden jetzt hier Professor. Und die dachten jetzt, die können uns behandeln wie ihre Hilfsassistenten.“ (Z. 116-128)

Ihm wurde kundgetan, dass die Universität Beheim kein Platz mehr für ihn sei. Obwohl ursprünglich einheimisch, fühlt er sich als Fremder und wird zum Objekt institutioneller Diskriminierung gemacht. Dennoch sieht er sich nicht einfach als Opfer dieser Prozesse, sondern stellt heraus, dass er aktiv um seine Chance gekämpft hat. Trotz aller Widrigkeiten und Versuche, ihn zu entlassen, bleibt er an der Universität Beheim. Teil seines Widerstandes gegen die Opferrolle ist es, seine „Gegner“ zu diskreditieren, also diejenigen Westdeutschen, die von ständigen Drittmittelprojekten aus Professuren bekamen. Er bezeichnet sie als „akademisches Prekariat“. (Z. 173)

Die Professorin OP ist in dieser Frage ambivalent. Einerseits empfindet sie anfangs „Berührungsängste“ gegenüber westdeutschen Kolleg/innen, andererseits erschreckt sie die „Rivalität zwischen“ ostdeutschen Kolleg/innen um universitäre Positionen. Sie selbst will als Individuum und als Wissenschaftlerin gesehen werden. Das gelingt nur bedingt, wie in ihrem späteren Alltag als Professorin deutlich wird:

„Mir ist das mal passiert, dass ich ´ne Vorlesung gehalten habe und da kam dann einer […] auf mich zu. Und der hatte auch so Schmisse, also der war wahrscheinlich im Studentenkorps. Und der hat zu mir gesagt: ´Frau [Name], Sie können noch so gut Ihre Vorlesung machen, aber Ihnen merkt man noch deutlich Ihre politische Vergangenheit an, Sie können nicht lügen´. Und da stand ich so da und dachte: ´Mensch, der hat dich so richtig ertappt irgendwie (lacht kurz auf), […] was sagst du jetzt nur´? Damals haben mich Studenten gerettet, die haben gesagt: ´Mensch, hau ab, lass die Frau in Ruhe´. So in der Art, und denen war ich so dankbar, denn ich war nicht in der Lage ´ne ordentliche Antwort zu geben, weil ich mich irgendwie ertappt fühlte. Ich dachte: ´Mensch, der merkt dir noch an, dass du wirklich da vor Jahren da noch ganz anders gesprochen hast und so´. Und der hat ja Recht, eigentlich ist es unmöglich.“ (Z. 642-651).

OP wird hier und in anderen Situationen als Ostdeutsche mit „politischer Vergangenheit“ markiert. Das demütigt sie, denn wiederholte Überprüfungen auf Mitarbeit bei der Staatssicherheit oder eine besondere Position in der SED fallen bei ihr negativ aus. Dennoch schafft sie es nicht, sich von entsprechenden Vorhaltungen gänzlich zu emanzipieren.

Selbstbewusst reagiert hingegen die Verwaltungsangestellte VA auf Zuschreibungen, die sie als rückständig bezeichnen: „Man hat, gerade in meiner Position als Sekretärin und Verwaltungstante […], dann auch mit diesen Leuten zu tun, und das war dann doch ein bisschen so wie man es dann vielleicht von anderen auch schon gehört hatte: dass die so taten, als müssten die uns das Rechnen und Schreiben beibringen, als ob wir die Blöden wären, ja?“ (Z. 135-139)

Und die selber waren vielleicht die fünfte Garnitur, die hier rüber gekommen ist. Das war wirklich […] mit diesen anderen Menschen war für mich nicht leicht. […] Ich war nie eine Anhängerin von ‚früher haben wir das so und so gemacht´, dazu war ich damals noch viel zu jung […] aber dieses sich behandeln lassen als wäre man irgendwie so einer ganz unten, das konnte ich nicht ab, ja?“ (Z. 141-152)

Die Begegnung mit ihrem „ersten echten West-Chef“ und die spätere Zusammenarbeit mit weiteren Westkolleg/innen wertet sie im Vergleich zu dieser allgemeinen Einschätzung durchaus positiv. Die regionale Herkunft verliert für VA an Bedeutung, auch weil sie sich als Fachkraft profilieren kann.

Einschneidend sind die Erinnerungen von WM – wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Beheim. Sie hadert anhaltend mit den universitären Umstrukturierungen, die den Abschluss ihrer Habilitation und die angestrebte Karriere verhinderten:

„Meine Habilschrift war im Wesentlichen fertig, und ich wusste, dass ich im Juni 1990 verteidigen soll. Und im April, ich glaube, das war der 14. April, wurden wir […] alle entlassen.“ (Z. 57-59)

Auch die vorgesehenen Gutachter der Habilitationsschrift wurden entlassen. Zu westdeutschen Kolleg/innen hatte sie noch keine Kontakte, sodass das Habilitationsverfahren nicht eröffnet werden konnte.

Verletzungen und Unsicherheiten aus der Wendezeit haben dazu geführt, dass sie das Projekt Habilitation nicht noch einmal in Angriff genommen hat. Ebenso erzählt sie, dass sie Angebote aus den USA und eine Bewerbung an eine andere Universität abgelehnt hat. Sie begründet dies mit familiären Aufgaben und weil sie den Neuaufbau der Uni Beheim nicht verpassen, sich einbringen wollte. Das macht sie sieben Jahre lang auf Grundlage befristeter Arbeitsverträge.

„…immer wieder und ohne Perspektive und ohne, ohne, ohne ... und es ging vor und zurück, also. Jetzt habe ich mir einen unbefristeten Vertrag [gesichert], kann meinen Job machen. Also dass sich beruflich für mich etwas verbessert hätte? Ne. Im Osten wäre ich längst Professor. 1990 wäre ich ein Professor geworden“. (Z. 1354-1358)

WM ist frustriert, als Ostdeutsche trotz ihres Fachwissens und Engagements in Lehr- und darauf bezogenen Forschungsaktivitäten keine Professur erreicht zu haben. Denn eigentlich „…waren plötzlich alle [Ostdeutschen] nicht mehr gefragt. Punkt. Und wenn man uns noch mitmachen ließ, dann mussten wir dafür sehr dankbar sein. Aber das war ja unser Land. Das war unsere Hochschule. Das war unser Leben. Und im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, das ist schon hart“. (Z. 991-996) Als Makel erkennt sie ihre Herkunft aus einem System, das sich überlebt hat und mehrheitlich abgelehnt wird.

Schlussbemerkungen

Die Selbstbilder der Interviewpartner/innen haben sich während der Transformationszeit verändert. Sie offenbaren, dass kaum geltendes Recht und weniger neuartige Strukturen sie verletzten – schließlich versuchten sie erfolgreich, sich anzupassen und als erforderlich erkannte Änderungen des DDR-Systems zu unterstützen. Verletzungen wurden eher ausgelöst durch den Transfer von Eliten und Kolleg/innen sowie die unmittelbare Konfrontation mit deren Vorurteilen und alltäglichen, als negativ empfundenen Zuschreibungen. Es handelt sich um Markierungen als Ostdeutsche im Sinne von weniger kompetent, weniger wert, politisch verstrickt in ein inakzeptables System etc. Die Interviewpartner/innen unterscheiden sich aber darin, welche Label sie aufnehmen, wie sie damit umgehen und sie schließlich verarbeiten. Bedeutsam erscheint uns dabei, dass eine vermeintlich objektiv erfolgreiche Position nach der Transformation nicht direkt mit einer erfolgreichen Selbstthematisierung einhergeht. Es bleibt anzumerken, dass skizzierte Verletzungen unserer Interviewpartner/innen keine Abwehrhaltungen bewirken, wie sie sich im Rechtspopulismus gegenüber der Gesellschaft zeigen. Aber sie sind anhaltend, identitätsstiftend und präsent, wenn sie „provoziert“ werden.

Zitierweise: „„Im eigenen Leben nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Wirkungen der Umgestaltung an einer ostdeutschen Hochschule“, Maja Apelt/Irene Zierke, in: Deutschland Archiv, 29.5.2019, Link: www.bpb.de/292891

Fussnoten

Fußnoten

  1. Peer Pasternack, Die wissenschaftliche Elite der DDR nach 1989, in: Hans-Joachim Veen (Hrsg.), Alte Eliten in jungen Demokratien. Wechsel, Wandel und Kontinuität in Mittel- und Osteuropa, Köln/Weimar/Wien, 2004, S. 121–148, hier S. 126, S. 129, S. 142.

  2. Naika Foroutan, Das nennt man Emanzipation, in: Zeit Online, 1. 4. 2019, www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-03/naika-foroutan-ostdeutsche-muslime-diskriminierung-rassismus, letzter Zugriff 17.05.2019.

  3. Vgl. bspw. Kathleen Heft, Brauner Osten – Überlegungen zu einem populären Deutungsmuster ostdeutscher Andersheit, in: Feministische Studien 2 (2018), S. 357- 366.

  4. Wir bedanken uns bei allen Universitätsangehörigen, die uns für Interviews zur Verfügung standen. Außerdem geht unser Dank an alle Studierenden, die an unserer Untersuchung mitgearbeitet haben.

  5. Vgl. Alexander Geimer/Steffen Amling/Sasa Bosancic (Hrsg.), Subjekt und Subjektivierung. Empirische und theoretische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse, Wiesbaden 2019.

  6. Renate Mayntz, Die Erneuerung der ostdeutschen Universitäten zwischen Selbstreform und externer Intervention, in: dies. (Hrsg.), Aufbruch und Reform von oben. Ostdeutsche Universitäten im Transformationsprozess, Frankfurt/M. 1994, S. 283–312.

  7. Bei der Zitation gelten folgende Regeln: S oder R bezeichnet den Interviewpartner/die Interviewpartnerin, Z verweist auf die Zeilennummern der Sequenz im Transkript des jeweiligen Interviews, unterstrichene Worte werden betont laut gesprochen, Auslassungen aus dem Interview oder Einfügungen der Autorinnen sind in eckige Klammern gesetzt.

  8. Vgl. Mayntz, Anm. 6; Hellmut Wollmann, Die Transformation der politischen und administrativen Strukturen in Ostdeutschland – zwischen ‚schöpferischer Zerstörung‘, Umbau und Neubau, in: Hans Bertram/Raj Kollmorgen (Hrsg.), Die Transformation Ostdeutschlands. Berichte zum sozialen und politischen Wandel in den neuen Bundesländern, Opladen 2001, S. 33–52.

  9. Pasternack, Anm. 1.

  10. Vgl. Stefan Hradil/Eckart Pankoke (Hrsg.), Aufstieg für alle? Opladen 1997; Reinhard Krakel, Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit, Frankfurt/M. 2004, S. 284-315; Rainer Geißler, Die Sozialstruktur Deutschlands. Aktuelle Entwicklungen und theoretische Erklärungsmodelle, Bonn 2010, S. 185, S. 367; Raj Kollmorgen, Außenseiter der Macht. Ostdeutsche in den bundesdeutschen Eliten, in: Ulrich Busch/ Michael Thomas (Hrsg.), Ein Vierteljahrhundert Deutsche Einheit. Facetten einer unvollendeten Integration, Berlin 2015, S. 189–220, hier S. 212.

  11. Vgl. Wolfgang Engler/Jana Hensel, Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein, Berlin 2018.

  12. Vgl. Michael Vester/ Michael Hofmann/Irene Zierke (Hrsg.), Soziale Milieus in Ostdeutschland. Gesellschaftliche Strukturen zwischen Zerfall und Neubildung, Köln 1995.

  13. Norbert Elias/John L. Scotson, Etablierte und Außenseiter, Frankfurt/M. 1990; Alfred Schütz, Der Fremde, in: ders., Gesammelte Aufsätze, Bd. 2, Den Haag 1972, S. 53–69.

  14. Erving Goffman, Symbols of Class Status, in: The British Journal of Sociology, 2 (1951) 4, S. 294–304.

  15. „Unter Drittmitteln werden diejenigen finanziellen Mittel verstanden, die den Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder einzelnen Forschern in diesen Institutionen über die vom Unterhaltsträger zur Verfügung gestellten laufenden Haushaltsmittel und Investitionen (Grundausstattung) zusätzlich von dritter Seite zufließen. Sie werden i. d. R. für bestimmte Projekte oder Forschungsbereiche befristet bereitgestellt. Das kann mit Auflagen des Drittmittelgebers über Gegenstand und Organisation des Forschungsvorhabens, über die Bewirtschaftung der Mittel und über die Veröffentlichung und Nutzung der Forschungsergebnisse verbunden sein.“ Bundestagsdrucksache 10/225, 4.07.1983, S. 2.

Prof. Dr., ist Professorin für Organisations- und Verwaltungssoziologie an der Universität Potsdam. Sie lehrt und forscht u.a. zu Diversity in Organisationen und Organisationen der Gewalt- und Sicherheitsproduktion.

Dr., arbeitete bis 2017 als Privatdozentin an der Universität Potsdam auf dem Gebiet der Sozialstruktur mit Schwerpunkten auf sozialer Ungleichheit, Milieuforschung, Transformation in Ostdeutschland.