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Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? 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Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. 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Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit

Gert-Joachim Glaeßner

/ 13 Minuten zu lesen

Eine mögliche deutsche Wiedervereinigung wurde von den westlichen Bündnispartnern mit Skepsis betrachtet, wie ein Blick in die Kommentarspalten des Jahres 1989 zeigt. Ein Vierteljahrhundert später wird nur noch selten vor einem "German Alleingang" gewarnt. Dennoch ist die Frage, welche Rolle das vereinigte Deutschland in Europa und der Welt spielen kann, nicht abschließend beantwortet.

Europafahne vor der Berliner Siegessäule. Die europäische Integration war Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung und band Deutschland fest in das europäische Staatensystem ein (© dpa)

In einem Buch mit dem programmatischen Titel "Mit der Teilung leben. Eine gemeindeutsche Aufgabe" bezeichnete 1965 der Theologe Erich Müller-Gangloff die Wiedervereinigung als Lebenslüge der Deutschen. "Ein Gespenst geht um bei den Deutschen und hält die Welt in Verwirrung. Es heißt Wiedervereinigung [...] Es ist bei allen denkfähigen Menschen - mehr und mehr auch unter den Deutschen - ein offenes Geheimnis, dass es eine Wieder-Vereinigung im Wortsinn der Herstellung eines vergangenen Zustandes nicht geben wird. Und ob irgendwann so etwas wie eine Neuvereinigung oder überhaupt eine Vereinigung der getrennten Teile unseres Volkes geschehen kann, ist absolut ungewiß [...] Das Gespenst muß gebannt werden, der Lebenslüge lebendige Wahrheit konfrontiert werden."

So wie Müller-Gangloff waren die meisten Intellektuellen und viele Politiker - letztere selten explizit - in der Bundesrepublik der Meinung, dass die "Wiedervereinigung" historisch verspielt sei und zudem eine Frieden und Sicherheit gefährdende Forderung darstelle. Sie anzumahnen, war in den letzten zwei Jahrzehnten, nach dem Beginn der Ostpolitik, eine Sache, die man den Vertriebenenverbänden und Sonntagsrednern überließ.

Für die ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands und insbesondere die vier, nunmehr untereinander verfeindeten, Siegermächte des Zweiten Weltkrieges stellte sich die Lage überschaubar und in gewisser Weise komfortabel dar: Die Sowjetunion und die Westmächte hatten je "ihre" Deutschen, fest eingebunden in die beiden verfeindeten Bündnissysteme. Der Ost-West-Konflikt eröffnete der Bundesrepublik die historisch einzigartige Chance, aus einer totalen Niederlage und trotz aller Widersprüchlichkeiten und Konflikte einen Neuanfang zu wagen und diesen Teil des Landes aus seiner alten, problematischen "Mittellage" zu befreien und fest im Westen zu verankern. Die Alternativen Wiedervereinigung oder Westorientierung, die in den ersten Jahren der Bundesrepublik leidenschaftlich diskutiert wurden, stellten sich in der Realität nicht. Die Wieder- oder Neuvereinigung rückte in immer weitere Ferne – und das war den Nachbarn Deutschlands im Osten und im Westen durchaus genehm.

In der Bundesrepublik betonten zwar alle Bundesregierungen den Auftrag des Grundgesetzes, die Einheit Deutschlands in Freiheit zu erstreben, sahen sich aber angesichts der Weltlage gezwungen, mit denen Realpolitik zu betreiben, die diesem Ziel im Wege standen, der Führung der Sowjetunion und ihren, wie es in den 1950er Jahren hieß, "Statthaltern in der Zone" – die Bezeichnung DDR war bis zum Ende der 1960er Jahre verpönt, allenfalls wurde von ihr in "Gänsefüßchen" gesprochen. Die Wiedervereinigung war für die übergroße Mehrheit der Westdeutschen kein Problem: man hielt sie allgemein für wünschenswert, glaubte aber nicht daran, dass sie zu realisieren sei.

Als aber der damalige Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, Theo Sommer, 1989 äußerte, dass es Zeit sei, die Idee der Einheit Deutschlands zugunsten der Freiheit der Deutschen in der DDR aufzugeben, erntete er heftigen Widerspruch. Einer solchen Auffassung setzte Helmut Schmidt entgegen, dass kein europäischer Nachbar den Deutschen den Verzicht auf dieses Ziel abnehmen werde, Nachbarn, die "sehr wohl ihre eigene nationale Einheit und Selbstbestimmung als natürlich" empfnden. Schmidt hielt den Deutschen das Beispiel Polens vor Augen, das mehr als ein Jahrhundert geteilt und im 20. Jahrhundert erneut zerstückelt worden war und daraus gleichwohl als Nationalstaat hervorgegangen ist. "Ich bin zuversichtlich, daß es im Laufe des nächsten Jahrhunderts ein gemeinsames, Freiheit gewährendes Dach über der deutschen Nation geben wird." Genau ein Jahr später waren beide deutschen Staaten vereinigt und Mitglied der Europäischen Gemeinschaft und der NATO.

Wie realistisch die Einschätzung Helmut Schmidts in Bezug auf die Nachbarn war, wurde deutlich, als, entgegen allen Erwartungen, die politische Revolution in der DDR erfolgreich war und in eine nationale Bewegung mutierte, die alle Gewissheiten der Zeiten der Blockkonfrontation und des Kalten Krieges außer Kraft setzte: Letztendlich, bedingt durch politische Einsicht und die eigene Schwäche, wurde die "deutsche Frage" nicht durch sowjetische Panzer, sondern durch Verhandlungen gelöst, deren Auslöser nicht beharrliche Diplomatie, sondern eine politische Revolution war.

"Don’t trust the Germans" – Skepsis bei den Nachbarn

Die plötzliche Einheit Deutschlands und nur drei Jahre später der Kollaps des sowjetischen Imperiums haben das Gefüge des europäischen Staatensystems fundamental verändert. Da nimmt es nicht Wunder, dass dieser Prozess von den Nachbarn Deutschlands mit gespannter Aufmerksamkeit, häufig auch mit Skepsis und Misstrauen, verfolgt worden ist. Angesichts der historischen Erfahrungen mit "nationalen" Bewegungen und Politiken im Allgemeinen und dem deutschen Nationalismus im Besonderen konnte das kaum erstaunen. Für die Nachbarn war es ja nicht sicher, dass ein vereintes Deutschland nicht an alte Hegemonialphantasien anknüpfen würde. Die latente Furcht vor einem "Vierten Reich" war durchaus verbreitet.

Die Ursachen für die relativ konfliktfreie Wiedererrichtung eines deutschen Nationalstaates sind vielfältig. Ein Anschluss an tradierte Konzepte und territoriale Ansprüche, die im Osten Europas noch heute für massive Konflikte sorgen, war nach der Erfahrung des Nationalsozialismus schlichtweg unmöglich. Die internationalen und vertraglichen Rahmenbedingungen – der Zwei-plus-Vier-Vertrag und die Intensivierung des europäischen Einigungsprozesses – vertieften auf Dauer die Westbindung der neuen Bundesrepublik und schufen Verfahren, mit dem unvermeidlichen Machtgewinn Deutschlands umzugehen.

Dass die alten Ängste gleichwohl noch unter der Oberfläche latent sein können, zeigen nicht nur gelegentliche Karikaturen deutscher Politiker, wahlweise in Wehrmachts- oder SS-Uniform, sondern immer wieder auch Kommentare in der Presse. Sie sind jedoch heute nur noch selten so massiv, wie in der konservativen britischen Tageszeitung Daily Mail, die im August 2011 in ihrer Online-Ausgabe einen Artikel über ein Treffen der deutschen Bundeskanzlerin mit dem französische Präsidenten anlässlich der europäischen Finanzkrise überschrieb: "Rise of the Fourth Reich, how Germany is using the financial crisis to conquer Europe". Das zentrale Argument lautete, dass Deutschland in den 60 Jahren seit dem Ende des Krieges "den Frieden so umfassend gewonnen [hat], wie es den Krieg verloren hat."

Dies ist eine in der meinungsbildenden Presse heutzutage eher seltene, in den Jahren nach 1989/90 aber durchaus verbreitete Wahrnehmung der Rolle des vereinten Deutschlands. Im Vorfeld und Verlauf des deutschen Einigungsprozesses waren Äußerungen wie diese häufig zu vernehmen.

Bundeskanzler Helmut Kohl empfängt am 12. Juni 1989 den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow in Bonn. Bei diesem Besuch macht Gorbatschow das Zugeständnis, dass jedes Land das Recht habe, "das eigene politische und soziale System frei zu wählen" (© Bundesregierung, B 145 Bild-00006298, Foto: Burkhard Jüttner)

"Don’t trust the Germans" (Vertraut den Deutschen nicht) hatte Roger Scruton, ein Vordenker der Konservativen in Großbritannien, auf dem Höhepunkt einer Diskussion über die Stationierung neuer atomarer Kurzstreckenraketen in Europa und am Vorabend des NATO-Gipfels im Juni 1989 einen Artikel im konservativen Sunday Telegraph überschrieben. Die West-Deutschen seien nicht länger gewillt, die Politik des Westens zu unterstützen. Sie liebäugelten mit der Neutralität und einseitiger Abrüstung. Dies aber gefährde die westliche Allianz und unterstütze das langfristige Ziel sowjetischer Politik, die Amerikaner aus Europa zu vertreiben. Nicht Friede und dauerhafte Entspannung, nicht ein gemeinsames europäisches Haus werde das Ergebnis dieses Prozesses sein, sondern der Eiserne Vorhang werde gelüftet, um dann wieder zu fallen: im Atlantik.

In besonders scharfer Form wurde an historische Muster deutscher Politik erinnert, welche aus der Mittellage Deutschlands einen besonderen Führungsanspruch abgeleitetet hatten. Erst die Bundesrepublik Deutschland hatte sich eindeutig für die politischen Ideale westlicher Demokratien entschieden. Die meisten Menschen - nicht zuletzt die meisten Westdeutschen - wollten keine Restauration deutscher Hegemonie in Europa. Viele kritische Intellektuelle in Deutschland und im Ausland stellten aber die Frage, ob und inwieweit diese Entscheidung dauerhaft sei, und ob sie nicht vor allem auf einem ideologischen Motiv beruhte: der Ab-grenzung gegenüber dem Kommunismus und der Kennzeichnung der freiheitlichen, westlich geprägten Demokratie als Gegenmodell zur totalitären Diktatur in der Sowjetunion und besonders in der DDR. Was würde geschehen, nachdem dieses Feindbild verschwunden war und "die Deutschen" auf sich allein gestellt wären. Würden sie, nunmehr die größte Nation in Europa, an ihre alten Sichtweisen und Gewohnheiten anknüpfen oder sich weiterhin aus Überzeugung den westlichen liberalen Demokratien zugehörig fühlen.

"Unsere Deutschen" – voll integriert

Allgemein wurde anerkannt, dass Deutschland sich in seinem westlichen Teil zu einer gefestigten Demokratie entwickelt hatte. Der britische Historiker Timothy Garton Ash argu-mentierte, dass die Westdeutschen ihre Demokratie, ihre Marktwirtschaft und ihre Rechtsordnung nicht just dann aufgeben würden, "wenn Ostdeutsche, Polen und Ungarn sie übernehmen wollten."

Bevor die Deutschen vom Wind aus dem Osten berührt worden waren, seien "unsere" Deutschen voll integriert gewesen, meinte der französische Spitzendiplomat Claude Cheysson in einem BBC-Interview am 28. Mai 1989. Man müsse jetzt darauf achten, dass es so bleibe. Diese Auffassung meint nicht mehr, aber auch nicht weniger, als dass den unverkennbaren Differenzierungen im östlichen Lager nicht minder bedeutsame im Westen gegenüberstanden.

Das Unbehagen, die Deutschen könnten neue geopolitische Optionen anstreben, war bereits im Vorfeld des deutschen Einigungsprozesses artikuliert worden. In der Bundesrepublik mehrten sich Stimmen, die einer Wiederauflage alter Neutralitätsvorstellungen gleichkamen und Befürchtungen im Westen über einen "German Alleingang" nährten. Dass diese Furcht durchaus verbreitet war, zeigen eine Vielzahl von Pressekommentaren in den Jahren 1989/90. So bemerkte beispielsweise Peter Kellner im Sommer 1989 in The Independent unter dem beziehungsreichen Titel "Die Deutschen an der Leine halten": "Wenn Westdeutschland nicht wirkungsvoll an die internationale Gemeinschaft gebunden wird, könnte dem innenpolitischen Druck, einen ‚Alleingang’ zu machen und dabei Österreich und Ostdeutschland in seinen Einflußbereich zu bringen, schwer zu widerstehen sein." Diese Tendenzen könnten zu einer gefährlichen und unwiderstehlichen Kraft in der Politik der Bundesrepublik werden. Also werde eine neue "Leine" benötigt. Um so mehr, als die Vereinigung der beiden deutschen Staaten einen neuen Faktor in die europäische Politik bringen könne:

"Deutschland wird nach der Macht trachten, um das Schicksal Europas zu bestimmen. Der einzige Weg, das Risiko dieser Situation zu reduzieren, würde darin bestehen, die Bonner Regierung immer enger an die Gemeinschaft freier Nationen zu binden. Wenn wirtschaftliche Bande militärische Allianzen ersetzen, heißt das, daß die EG wichtiger wird als die NATO." Dies war ein, für britische Verhältnisse nachgerade enthusiastisches Plädoyer für eine Vertiefung des europäischen Einigungsprozesses – in der unausgesprochenen Absicht, auch das vereinte Deutschland fest in das westliche Staatensystem einzubinden.

Auch in Frankreich löste die Perspektive einer deutschen Vereinigung aufgrund der negativen historischen Erfahrung mit Deutschland Befürchtungen aus. Die Presse überschlug sich in Horrorvisionen. "Auf dem Weg zu einem wirtschaftlichen IV. Reich," schrieb - ohne Fragezeichen - die bürgerlich-konservative Wochenzeitung Le Point. Jaques Juillard fragte im linken Nouvelle Observateur: "Wird Europa deutsch?" André Fontaine, der Chefredakteur von Le Monde, erinnerte an den "mitteleuropäischen Lebensraum", der "nun der Bundesrepublik ganz deutlich in den Schoß gefallen sei." Es wurde die Befürchtung geäußert, dass in ökonomischer und politischer Hinsicht ein "deutscher Hegemonismus" wiederentstehen könne, eine Nation mit etwa 80 Millionen Bürgern, die zu einem "industriellen Koloß geworden ist." Dadurch könne für die europäische Gemeinschaft eine "innere und äußere Krise" entstehen: Im Innern der EG durch einen übermächtigen Partner, der das bestehende Interessengeflecht der EG-Mitgliedsländer zerstören könne. Von außen drohe die Gefahr, dass durch die schnelle Aufnahme der DDR und anderer osteuropäischer Staaten die EG sich in ein "unförmiges und impotentes Magma" verwandeln könne. Es sei zu befürchten, dass Frankreich politisch an den Rand Europas gedrängt werde und sich seine Rolle in Europa verringern würde.

Die Veränderungen in Deutschland, darüber bestand kein Zweifel, wiesen Deutschland eine führende Rolle in Europa zu oder, wie es in einem Kommentar der International Herald Tribune hieß: "Deutschland wird der Kopf des Europäischen Hauses sein."

Abschied von alten Gewissheiten

Hans-Dietrich Genscher und Theo Waigel unterzeichnen 1992 im niederländischen Maastricht den Vertrag über die Europäische Union (© picture-alliance/dpa)

Vor diesem Hintergrund ist die Diskussion über die NATO-Mitgliedschaft eines vereinigten Deutschlands und die Vertiefung des europäischen Einigungsprozesses zu sehen, der schließlich über Maastricht und Nizza nach Lissabon führte.

Wenn die Rationalität des westlichen Bündnisses in den Worten von Churchills militärischem Berater und ersten NATO-Generalsekretär, Lord Ismay, darin bestand, "die Amerikaner drin, die Russen draussen und die Deutschen unten zu lassen" ("to keep the Americans in, to keep the Russians out, and to keep the Germans down"), so stellte sich für die westlichen Beobachter der Politik der Bundesrepublik im Jahre 1989 die Frage, ob und wie diese Formel verändert werden müsse. Diese Strategie habe solange Sinn ergeben, wie die Sowjetunion ihre Rolle als "Meister des Reiches des Bösen" gespielt habe. "Die russische Bedrohung rechtfertigte die Notwendigkeit der NATO, während die Stärke der NATO die Deutschen davon abhielt, auf ‚dumme Gedanken’ bezüglich ihrer Lage zu kommen. Plötzlich sah alles anders aus." Das neue Motto müsse lauten: "Helft den Russen auf und haltet die Deutschen drin" ("to help the Russians up, and keep the Germans in").

Nigel Hawkes, außenpolitischer Redakteur des liberalen Observer, nannte in einem Artikel über das Ende des Kalten Krieges den aus der Sicht vieler Briten entscheidenden Aspekt aller dieser Überlegungen zur Überwindung und Auflösung der Blöcke und einer Demokratisierung Osteuropas: die Angst vor einem von Deutschland dominierten Europa, das in der Vergangenheit nie ein Rezept für Frieden und Stabilität gewesen sei.

Solange der Kalte Krieg das Klima in Europa bestimmte, waren die Deutschen sicher im westlichen Bündnis verankert. Als sich angesichts der inneren und äußeren Wandlungen der östlichen Führungsmacht Sowjetunion weitreichende Veränderungen der europäischen politischen Landschaft andeuteten, machte sich eine gewisse Unsicherheit darüber breit, wohin der Weg der Deutschen führen werde.

Peter Tarnoff, der Präsident des US-amerikanischen Think-Tanks Council on Foreign Relations, notierte sogar eine "bizarre Nostalgie" für den Kalten Krieg. Der ehemalige US-Außenminister und Sicherheitsberater Henry Kissinger sprach von einer plötzlichen Nostalgie für den Status quo. Lawrence Eagleburger, amerikanischer Unterstaatssekretär für Europafragen, wurde mit der Bemerkung zitiert, dass der Kalte Krieg ein bemerkenswertes Set an stabilen und berechenbaren Beziehungen zwischen den Großmächten bereitgestellt habe. Unsicherheit über die Erfolgsaussichten Gorbatschows taten ein Übriges, um alte Positionen zu festigen. Es war die Rede von den "good old days", als die Trennung zwischen Ost und West noch deutlich gewesen sei.

So war in der amerikanischen Presse bereits vor dem November 1989 eine Unsicherheit zu registrieren, die mit der Tatsache zu tun hatte, dass alte Gewissheiten in die Brüche gingen, alte Feindbilder revidiert und neue politische Strategien gefunden werden mussten. Es ging um die Neueinschätzung der politischen Kräfteverhältnisse in Europa, die neue Rolle der Sowjetunion und die Stellung Deutschlands im "europäischen Haus".

Rolle des vereinigeten Deutschlands nach wie vor umstritten

Lässt man die seinerzeitigen Debatten bei den drei ehemaligen Westalliierten noch einmal Revue passieren, so fallen deutlich unterschiedliche Gewichtungen auf. Für die Weltmacht USA stand die Frage der Sicherheit – und das heißt auf den Punkt gebracht: die NATO-Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands – im Zentrum aller Überlegungen. Dies vermag nicht zu verwundern angesichts der Tatsache, dass die Sowjetunion noch existierte und niemand eine verlässliche Prognose wagte, wohin die Entwicklung des krisengeschüttelten "Giganten" letztendlich führen werde. Für die westlichen europäischen Nachbarn stellte sich die deutsche Frage vor allem als europäische Frage. Wie konnte es gelingen, das nunmehr größte Land und die schon zuvor dominante Wirtschaftmacht in Europa so zu zügeln und einzubinden, dass es keinen deutschen "Alleingang" geben werde. ("German Alleingang" ist übrigens ein Terminus, der Eingang in den englischen Wortschatz gefunden hat.)

In gewisser Weise ist es eine Ironie der Geschichte, dass aus Furcht vor einem "deutschen Europa" (Thomas Mann) eine europäische Integrationsdynamik freigesetzt wurde, die bis heute nachwirkt. Diese Integrations- und Erweiterungsdynamik konnte freilich nicht bewirken, dass die Frage, welche Rolle Deutschland in Europa und der Welt spielen soll und kann, einvernehmlich beantwortet werden konnte. Sowohl im Rahmen der nunmehr auf 28 Mitglieder erweiterten Europäischen Union, als auch in der internationalen Arena sind die Erwartungen an Deutschland und die deutsche Politik so vielfältig und widersprüchlich, dass es schwer fällt, daraus konkrete Handlungsoptionen für die deutsche Europa-, Außen- und Sicherheitspolitik abzuleiten.

Mit dem zeitlichen Abstand von einem Vierteljahrhundert zu den historischen Umwälzungen der Jahre 1989 bis 1992 ist zu konstatieren, dass die alten Wahrnehmungsmuster, die noch von den Erfahrungen deutschen Größenwahns und dem manichäischen Denken des Kalten Krieges geprägt waren, obsolet geworden sind. Selbst dann, wenn, wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre nach 2008, konstatiert wird, dass Deutschland in Europa eine wichtige, wenn nicht gar eine Führungsrolle innehat, sind die Reaktionen auf diesen Umstand höchst unterschiedlich: Sie reichen, wie man in Griechenland beobachten konnte, von der Beschwörung historisch geprägter Ängste vor so etwas wie einem "Vierten Reich" bis hin zu Aufforderungen, die unvermeidliche Führungsrolle zu akzeptieren unnd kraftvoll auszuüben. Ein Weg aus diesem Dilemma muss erst noch gefunden werden.

Zitierweise: Gert-Joachim Glaeßner, Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit, in: Deutschland Archiv, 22.8.2014, Link: www.bpb.de/186729

Fussnoten

Fußnoten

  1. Erich Müller-Gangloff, Mit der Teilung leben. Eine gemeindeutsche Aufgabe, München 1965, S. 9.

  2. Theo Sommer, Qou vadis, Germania? Eine Standortbestimmung der Bundesrepublik nach dem Besuch von Bush und Gorbatschow, in: Die Zeit, Nr. 26, 23.6.1989, S. 3.

  3. Helmut Schmidt, Was ist der Deutschen Vaterland? Ein endgültiger Verzicht auf die Einheit würde nur das Mißtrauen unserer Nachbarn in Ost und West verstärken, in: Die Zeit, Nr. 29, 14.7.1989, S. 4.

  4. Ebd.

  5. Simon Heffer, Rise of the Fourth Reich, how Germany is using the financial crisis to conquer Europe [Der Aufstieg des Vierten Reiches, Wie Deutschland die Finanzkrise nutzt, um Europa zu erobern], in: Daily Mail, 17.8.2011, Externer Link: www.dailymail.co.uk/news/article-2026840/European-debt-summit-Germany-using-financial-crisis-conquer-Europe.html, letzter Zugriff am 6.8.2014.

  6. Roger Scruton, Don’t trust the Germans [Vertraut den Deutschen nicht], in: Sunday Telegraph, 21.6.1989.

  7. Zitiert nach: Der Spiegel, Nr. 47/1989, 20.11.1989, S. 167.

  8. Peter Kellner, Keeping the Germans on a leash [Die Deutschen an der Leine halten], in: The Independent, 12.6.1989.

  9. International Herald Tribune, 15.11.1989.

  10. Vgl. Ulrich Wickert: Angst vor Deutschland, Hamburg 1990, S. 13.

  11. Nouvelle Observateur, 8.11.1989.

  12. Le Monde, 14.11.1989.

  13. Le Figaro, 14.11.1989.

  14. Ebd.

  15. Germany will be the head of the European House, in: International Herald Tribune, 1.12.1989. Der Begriff "gemeinsames europäisches Haus" war bereits vor den Umbrüchen des Jahres 1989 von Michail Gorbatschow in die Debatte eingeführt worden. In Bezug auf Deutschland war dann die Rede von verschieden Zimmern in diesem Haus und es wurde die Frage gestellt,ob es zwischen diesen Zimmern nicht "offene Türen" geben müsse.

  16. The Independent,12.6.1989.

  17. Ebd.

  18. Observer, 18.6.1989.

  19. New York Times, 19.9.1989.

  20. Henry Kissinger, Living with the inevitable, in: Newsweek vom 4.12.1989, S. 22.

  21. The Washington Times vom 1.10.1989 sowie New York Times vom 6.10.1989.

Lizenz

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Gert-Joachim Glaeßner für bpb.de

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Prof. em. Dr.; 1992-2009 Professur für Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1956-1992 Professur für Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin, Forschungsschwerpunkte: deutsche und europäische Politik, Sicherheit und Bürgerrechte