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2:2 gegen den Bundestag

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. 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Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? 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Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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2:2 gegen den Bundestag

Reiner Schneider

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Erinnerungen an die Demokratisierung der DDR. Diesmal von Reiner Schneider, der 1990 den Wahlkreis Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) für die CDU in der Volkskammer vertrat. Ein Blick hinter die Kulissen des letzten DDR-Parlaments im Rahmen der Serie „Ungehaltene Reden“ des Deutschland Archivs.

Die letzte Volkskammerpräsidentin, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, und Schiedsrichter Walter Eschweiler, kurz vor dem Anstoß zum Fußball-Spiel von Volkskammer-Abgeordneten am 21. September 1990 gegen Parlamentarier aus dem Bundestag. Das Motto: »Miteinander-Füreinander – nie wieder gegeneinander« . (© picture-alliance, ZB / Bauer)

Mit jedem Tag der fortschreitenden Entwicklung 1989 in der DDR hatte man größere Angst um das Leben des reformfreudigen sowjetischen Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow.

Die fehlende Unterstützung der sowjetischen Regierung zum Erhalt des DDR-Machtapparats spürte auch die Bevölkerung. Damit wich die Angst einer immer größer werdenden Euphorie. In vielen Orten entstanden »Runde Tische«. Hier wurde über das weitere Vorgehen beraten.

Die einzelnen Vertreter waren zum einen selbst ernannte Patrioten und zum anderen Menschen, die mit Sachverstand eine andere DDR wollten. Es gab auch fanatische Besserwisser, die in keiner Gesellschaft gern gelitten sind. Inzwischen wurden sie so lange weggelobt, bis sie an der Stelle angekommen waren, an der man glaubt, sie verkraften zu können.

Auch in der CDU hatten wir im Vorstand so einen Mitstreiter. Wenn es nicht nach seinem Willen ging, weinte er. Die CDU hielt im November 1989 in Berlin einen Parteitag ab. Ich war einer der Delegierten. Unter anderem wurde Lothar de Maizière zum Vorsitzenden gewählt. Sehr positiv kam der Besuch des CSU-Generalsekretärs Erwin Huber bei den Anwesenden an. Obwohl man im Vorfeld gegen ihn eher etwas Abneigung empfand, wurde er nach seiner Rede mit viel Beifall bedacht. Ein Vertreter der westdeutschen CDU ließ sich leider nicht blicken. Hier wurde erstmals die anfängliche Fehleinschätzung der Arbeit der CDU in der DDR durch einige westdeutsche CDU-Führungsgremien deutlich. Ein CDU-Mitglied in der DDR hatte sich mit dem Eintritt in diese Partei eindeutig von den Statuten der SED distanziert und war damit im Denken der Machthaber eher feindlich gesinnt. Das wussten auch die vielen neuen Mitglieder der CDU, die erst nach der „Wende“ den Weg in diese Partei suchten. In der DDR hatten sie nicht den Mut dazu oder konnten sich keinen Vorteil in irgendeiner Art erhoffen.

Ich glaube, dass zu dieser Zeit die ersten Bilder der Regierungswohnsiedlung Wandlitz veröffentlicht wurden. Man möge es mir nachsehen, ich war über das bescheidene Wohnniveau unserer Oberen ziemlich betroffen. Da wohnte jeder westdeutsche Manager deutlich komfortabler. Entsprechend fielen ihre Witze zu diesem Thema bei späteren Treffen aus.

Hans Modrow, Wolfgang Berghofer und einige andere SED-Genossen, die als reformwilliger galten, versuchten, ein System zu retten, was nicht mehr zu retten war. Komischerweise hofierten auch verschiedene westdeutsche Institutionen diese Herren. Vermutlich konnte sich auch die Bundesregierung noch nicht vorstellen, dass die Sowjetunion dem Lauf der Dinge in der DDR tatenlos zusehen würde.

„Niemand hatte in den letzten 45 Jahren einen Wahlkampf organisiert“

Nachdem alle Versuche der SED zur Machterhaltung scheiterten, wurden für den 18. März 1990 erstmals freie Wahlen in der DDR vereinbart. Das war eine gänzlich neue Erfahrung. Niemand hatte in den letzten 45 Jahren einen Wahlkampf organisiert. Wir hatten es noch etwas einfacher als die neugegründeten Parteien wie der DA, die DSU, die SPD und „Demokratie jetzt“. Wir hatten bereits flächendeckende Strukturen. Mein Kollege konnte mich auf der sächsischen Kandidatenliste zur Volkskammer auf der 15. Stelle platzieren. Das war eine große Leistung, war doch der Andrang sehr groß. Diese Position war sehr aussichtsreich, denn dass die CDU die Wahl in Sachsen deutlich gewinnen würde, war uns aufgrund der Stimmungslage im Vorfeld klar.

Doch wieder kam aus den westdeutschen Reihen der CDU, vermutlich von Mitgliedern, die keine Verwandten in der DDR hatten, einiges Störfeuer. Der Begriff der »Blockflöten« für die Mitglieder der bisher bestehenden Parteien wurde in den alten Bundesländern kreiert und sollte die Arbeit dieser Parteimitglieder diskreditieren. Aber auch in der DDR gab es genug Leute, die sich zu keiner Zeit für die Arbeit der Parteien außerhalb der SED interessierten und nun plötzlich ziemlich arrogant als Insider agierten.

Viele Bürger, die sich zu Wortführern während der Demos aufschwangen, sind heute in der Versenkung verschwunden. Dabei spielten auch krasse Fehleinschätzungen der eigenen Wertschätzung in der Bevölkerung der DDR eine wesentliche Rolle. Vielfach galt auch in diesem Prozess der Spruch: Die Revolution frisst ihre Kinder. In einem Telex im Dezember 1989 bat ich den bundesdeutschen CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl, doch bitte seine Leute, die sich in ihrer Fehleinschätzung zur DDR-CDU hervortaten, sofort zurückzupfeifen. Wenn er diese Maßnahme durchziehe, sagte ich ihm ein hervorragendes Wahlergebnis voraus. In der Praxis habe ich mich nur um wenige Zehntel geirrt.

Den neuen Parteien standen viele, so auch ich, eher skeptisch gegenüber. Es musste jedem denkenden DDR-Bürger klar gewesen sein, dass die Stasi bei den Gründungen ihre Hände im Spiel hatte. Die westdeutschen Geheimdienste wussten wieder mal nichts, denn sonst hätten sie vor dem Rechtsanwalt Wolfgang Schnur gewarnt, dem Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs (DA), der zehn Tage vor der Volkskammerwahl als „IM Torsten“ aufflog.

Für die Stasi wäre es noch einmal eine Gelegenheit der intensiven Einflussnahme gewesen. Grundsätzlich war es aber dafür zu spät. Hier und da meinte man, die SPD könne die Wahl gewinnen. Das war für mich zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar, schon gar nicht in Sachsen. Vor allem aber konnte sich die SPD noch nicht zur deutschen Einheit bekennen, zu gegensätzlich waren die Positionen in der Partei. Große Teile der Bevölkerung waren da schon weiter. Meine Vorbehalte gegenüber Wolfgang Schnur vom DA waren, vom schlechten Gefühl her, größer als bei SPD-Geschäftsführer Ibrahim Böhme, der sich später ebenfalls als Stasi-IM herausstellte.

Nach und nach erkannten auch einige Leute aus der CDU der alten Bundesländer die Gefahr und favorisierten dann doch die Mannschaft um Lothar de Maizière. Der Wahlkampf verlief für die CDU sehr erfolgreich, da man bei den meisten Menschen offene Tore einrannte.

Prognosen, dass es zu einer großen Arbeitslosigkeit kommen würde, da eine hohe Zahl der Unternehmen der DDR nicht konkurrenzfähig war, wurden weitgehend in den Wind geschlagen. Ich kann mich an eine Veranstaltung in unserer Kreisstadt erinnern, als der regionale CDU-Vorsitzende des Bezirkes die Zuhörer bat, nicht sofort ein neues Auto zu kaufen und größere Urlaubspläne erst mal zu verschieben. Das hielt man für Schwarzmalerei, er wurde ausgepfiffen.

Der Wahlsieg des Bündnisses CDU/DSU/DA war am 18. März 1990 überwältigend. In Sachsen entfielen auf die CDU 17 bis 18 Mandate für die Volkskammer. Damit hatte ich den Einzug in das erste frei gewählte Parlament der DDR geschafft. Jetzt musste man aufpassen, um nicht noch in de Maizières Regierungsmannschaft zu kommen, denn in der Wirtschaft tätige Parlamentarier waren knapp. Ich meldete mich für den Finanzausschuss, weil mir in diesem Bereich die anstehenden Probleme besonders groß erschienen. Dabei war mir klar, dass diese Tätigkeit nur relativ kurz sein würde.

Mein Ausflug in die große Politik

Nachdem die Regierung um Ministerpräsident de Maizière stand, musste noch der Volkskammerpräsident, der auch gleichzeitig Präsident der DDR war, bestimmt und gewählt werden. Hier tat sich de Maizière schwer, da er aufgrund der anstehenden außerordentlich schwierigen Aufgaben die Last der Verantwortung gern etwas verteilt hätte. Dabei schwebte ihm als Kandidat offensichtlich Herr Stolpe von der SPD vor. Es folgte eine lange Diskussion zu diesem Thema. Um die immer länger andauernde Beratung abzukürzen, schlug ich die zufällig neben mir sitzende Frau Dr. Bergmann-Pohl aus Berlin für die Funktion des Volkskammerpräsidenten vor, obwohl ich die Frau bisher kaum kannte. Sie war auch über meinen Vorschlag ziemlich erschrocken – und wurde mit überraschend großer Mehrheit gewählt. Bei den sächsischen Mandatsträgern brachte mir mein Vorschlag herbe Kritik ein.

Während der Beratungen des Parlamentes erschien auch ab und zu die junge Angela Merkel und brachte Unterlagen für die Präsidiumsmitglieder. Ich glaube, sie war stellvertretende Pressesprecherin. Damals hat noch kein Mensch in ihr die erste deutsche Kanzlerin gesehen. Die Sitzungen der Volkskammer zogen sich wegen der großen Anzahl notwendiger Gesetzesvorlagen oft bis weit nach Mitternacht hin. Anschließend nächtigten wir in einem ehemaligen Stasihotel in Niederschönhausen oder fuhren nach Hause, um am nächsten Morgen pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Es war in jedem Fall eine außerordentlich interessante, aber auch anstrengende Zeit. Ich verlor bis Jahresende sechs Kilogramm Gewicht, obwohl ich schon schlank war. Die vielen Fahrten nach Berlin und zurück waren nicht ungefährlich. Vor allem, weil man oft übermüdet war. Andererseits konnte man damals auf der Autobahn Dresden – Berlin kaum einschlafen, weil der holprige Plattenversatz den heute zum Einsatz kommenden Spurassistenten ersetzte.

Zum Mittagessen suchten wir jeweils ein Restaurant im Palast der Republik auf. Dort standen wir dann wie in der Mensa in der Schlange. Am Brett der Speiseankündigung wurde unter anderem Teufelsbraten angeboten. Ich sagte zu meinem CDU-Kollegen, dass wir so etwas wohl nicht essen dürfen. Da drehte sich Gregor Gysi um und meinte, dass er dafür zweimal essen werde. Als PDS-Mitglied schien ihm der Teufel egal zu sein. Da ich mit Stanislaw Tillich aus der sächsischen CDU zu Beginn der Volkskammersitzungen hin und wieder ein Zimmer teilte, nutzte er die Gelegenheit, in unserem Unternehmen für Erzeugnisse seiner mit einem Kollegen damals betriebenen GmbH zu werben.

Reiner Schneider verfasste 2010 eine Autobiografie, aus der dieser Text entnommen worden ist: "Seiltanz - Leben, wohnen und arbeiten in der DDR und 20 Jahre in Deutschland", Remscheid 2010.

Während der Sitzungen der Volkskammer hatte ich auch öfter Gelegenheit, einen Plausch mit dem ehemaligen Radrennfahrer und nunmehr Volkskammerabgeordneten Täve Schur von der PDS zu machen. Ein anderer Mandatsträger hatte es fertiggebracht, ihm nach der „Wende“ noch einen PKW »Wartburg« aufzuschwatzen. Außer der Speerwerferin Ruth Fuchs sah ich keine weiteren verdienten Sportler der DDR im Gremium. Sie wirkte auf mich etwas überdiszipliniert.

Mir fiel der erhöhte Alkoholkonsum eines verdienten Wissenschaftlers im Parlament auf. Da wurde mir klar, dass auch nachgewiesene Intelligenz keine Garantie für ein suchtfreies Leben sein muss. Es ist und bleibt eine Willensfrage. Im Palast der Republik fühlten wir uns sehr wohl. Von einer Asbestverseuchung war uns nichts bekannt. Mitte des Jahres 1990 stand die Währungsunion an. Ich erklärte meinen Mitarbeitern im Unternehmen die Folgen der D-Mark-Einführung für die DDR-Wirtschaft. Das Wegbrechen der osteuropäischen Märkte würde für viele Betriebe, trotz einer hoch motivierten Belegschaft, das Ende bedeuten. Diese Argumente wollte niemand hören. Die D-Mark musste her, koste es, was es wolle. Natürlich fühlte auch jeder, dass damit ein wichtiger Schritt zur deutschen Einheit getan wäre.

Nachdem wir auch in Ostdeutschland die D-Mark hatten, riefen täglich irgendwelche Spekulanten und Broker aus der ganzen Welt an, um uns eine Schiffsladung Mais oder Ähnliches anzudrehen. Einmal bedrängte mich ein Anrufer aus Los Angeles außerordentlich hartnäckig zu einem Einstieg in eines seiner Angebote. Als ich ihm klarmachte, dass wir dafür kein Geld haben, verlor er die Nerven und schrie mich plötzlich in bestem Deutsch an, obwohl er vorher nur Englisch sprach: „Eure Armut da drüben kotzt mich an!“

Meine große Ähnlichkeit mit dem seinerzeitigen SPD-Vorsitzenden Böhme brachte mir den Spitznamen »Ibrahim« ein. Selbst die Damen von der SPD-Fraktion grüßten mich in der Mittagspause artig. Zum Glück konnte Böhme im Frühjahr 1990 als IM enttarnt werden, sodass er in der Folge kein Thema mehr war. Die Integration der Mitglieder der neuen Parteien DA und DSU in die CDU war eine folgerichtige Konsequenz. Der spätere Wechsel von Mitgliedern der Partei Bündnis 90 zur CDU war schon eher außergewöhnlich.

Zu Hause hatte meine Frau mit der Gattin unseres Marketingchefs eine Boutique mit Sonnenstudio eröffnet. Die Bürger hatten aber damals andere Probleme, als Klamotten zu kaufen oder sich bräunen zu lassen. Nachdem ein Überleben der Boutique nicht gewährleistet war, übernahm meine Frau wieder ihre ehemalige Arbeit der Dokumentationserstellung in unserem Unternehmen.

»Miteinander-Füreinander – nie wieder gegeneinander«

Trotz der umfangreichen Arbeit in der Volkskammer und im Betrieb war ich auch einer der Fußballer, die für ein Spiel gegen die Mannschaft des Bundestages trainierten. Das machte nach den stressigen Sitzungen viel Spaß. Unter dem Motto »Miteinander-Füreinander – nie wieder gegeneinander« fand am 21. September 1990 das historische Fußballspiel »Volkskammer gegen Bundestag« in Berlin statt. Mit diesem Slogan bekam jeder Spieler einen entsprechenden Wimpel zum Andenken an diese einmalige Begegnung. Ich war als linker Verteidiger aufgeboten und spielte anfänglich gegen den damaligen Umweltminister Klaus Töpfer, den ich mit meiner Laufarbeit und mit sportlicher Härte beeindruckten konnte. Nach seiner Auswechselung war der Oberbürgermeister Bonns, Dr. Hans Daniels, mein Gegenpart. Er schien mir nicht so robust, deshalb schonte ich ihn etwas. Das Spiel endete 2:2. Leider nahm mir der vor mir stehende Spieler die Ehre, zum Ausgleich einzuköpfen.

Das Spiel fand im Stadion des Berliner Fußball-Clubs „BFC Dynamo“ statt, also bei Stasichef Mielkes ehemaliger Truppe. Immerhin hatte man uns für das Spiel Fußballschuhe, Dress, Stutzen, Hose, Wetterjacke und ein großes Handtuch gesponsert. Ein Dress von der Volkskammer und dem Bundestag hängt in meinem Arbeitszimmer. Auch damit bleiben die Erinnerungen an diese ereignisreiche Zeit immer wach.

Zitierweise: Reiner Schneider, „2:2 gegen den Bundestag", in: Deutschland Archiv, 17.07.2020, Link: www.bpb.de/315714.

Weitere "Ungehaltene Reden" ehemaliger Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus der ehemaligen DDR-Volkskammer werden nach und nach folgen. Eine öffentliche Diskussion darüber ist im Lauf des Jahres 2021 geplant. Es sind Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

In dieser Reihe bereits erschienen:

- Sabine Bergmann-Pohl, Interner Link: "Ein emotional aufgeladenes Parlament"

- Rüdiger Fikentscher, Interner Link: "Die 10. Volkskammer als Schule der Demokratie"

- Hinrich Kuessner Interner Link: „Corona führt uns die Schwächen unserer Gesellschaft vor Augen“

- Klaus Steinitz, Interner Link: "Eine äußerst widersprüchliche Vereinigungsbilanz"

- Richard Schröder -Interner Link: "Deutschland einig Vaterland"

- Maria Michalk, Interner Link: "Von PDS-Mogelpackungen und Europa?"

- Markus Meckel, Interner Link: "Eine Glücksstunde mit Makeln"

- Hans-Peter Häfner, Interner Link: "Brief an meine Enkel"

- Konrad Felber, Interner Link: "Putins Ausweis"

- Walter Fiedler, Interner Link: "Nicht förderungswürdig"

- Hans Modrow, Interner Link: "Die Deutsche Zweiheit"

- Joachim Steinmann, "Interner Link: Antrag auf Staatsferne"

- Christa Luft, Interner Link: "Das Alte des Westens wurde das Neue im Osten"

- Dietmar Keller, "Interner Link: Geht alle Macht vom Volke aus?"

- Rainer Jork, Interner Link: "Leistungskurs ohne Abschlusszeugnis"

- Jörg Brochnow, Interner Link: "Vereinigungsbedingte Inventur"

- Gunter Weißgerber, "Interner Link: Halten wir diese Demokratie offen"

- Hans-Joachim Hacker, Interner Link: "Es gab kein Drehbuch"

- Marianne Birthler - Interner Link: "Das Ringen um Aufarbeitung und Stasiakten"

- Stephan Hilsberg - Interner Link: "Der Schlüssel lag bei uns"

- Ortwin Ringleb - Interner Link: "Mensch sein, Mensch bleiben"

- Martin Gutzeit, Interner Link: "Gorbatschows Rolle und die der SDP"

- Reiner Schneider - Interner Link: "Bundestag - Volkskammer 2:2"

- Jürgen Leskien - Interner Link: "Wir und der Süden Afrikas"

- Volker Schemmel - Interner Link: "Es waren eigenständige Lösungen"

- Stefan Körber - "Interner Link: Ausstiege, Aufstiege, Abstiege, Umstiege"

- Jens Reich - Interner Link: Revolution ohne souveränes historisches Subjekt

- Carmen Niebergall - Interner Link: "Mühsame Gleichstellungspolitik - Eine persönliche Bilanz"

- Susanne Kschenka - Interner Link: "Blick zurück nach vorn"

- Wolfgang Thierse - Interner Link: "30 Jahre später - Trotz alldem im Zeitplan"

- u.a.m.

Mehr zum Thema:

- Die Interner Link: Wahlkampfspots der Volkskammerwahl

- Die Interner Link: Ergebnisse der letzten Volkskammerwahl

- Film-Dokumentation Interner Link: "Die letzte Regierung der DDR"

- Analyse von Bettina Tüffers: Interner Link: Die Volkskammer als Schule der repräsentativen Demokratie, Deutschland Archiv 25.9.2020

Fussnoten

Reiner Schneider aus dem sächsischen Heukewalde war seit 1972 Mitglied der CDU, gehörte deren Stadtvorstand in Crimmitschau sowie dem Bezirkstag in Karl-Marx-Stadt an. 1990 war er Mitglied der letzten Volkskammer und des Deutschen Bundestags. Sein Text stammt aus seiner Biografie: R.S.Schneider, "Seiltanz - Leben, wohnen und arbeiten in der DDR und 20 Jahre in Deutschland", Remscheid 2010.