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Die. Wir. Ossi. Wessi?

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 35 Analysen & Essays. „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Krieg der Lügner Kalter und heißer Krieg. Wie beenden? „Ihr Völker der Welt“ „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Das Scheitern der Jugendhilfe in der DDR - ein Beispiel Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Heimat ist ein Raum aus Bytes Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Die. Wir. Ossi. Wessi? Denkanstöße zur Deutschen Einheit (Folge II)

Antonie Rietzschel

/ 14 Minuten zu lesen

"Ich hatte die Nase voll von den Stempeln. Und bin zurückgekehrt", sagt Antonie Rietzschel, weil sie dem „Die. Wir. Ossi. Wessi“ etwas entgegensetzen möchte. "Ich gehöre genauso hierher, wie der Pegida-Demonstrant und, der Neonazi", sagt die Journalistin, die drei Jahre vor dem Mauerfall in der Sächsischen Schweiz geboren wurde und miterlebte, wie sich Vorurteile breit machen und Klisscheebilder die Menschen entzweien: „Doch den Osten gibt es für mich nicht".

Auch 30 Jahre nach der Deutschen Einheit noch gebräuchliche mediale Kategorien: "Jammer-Ossis" und "Besser-Wessis". Zeitungsschlagzeile vom 27. September 2020. (© bpb / H.Kulick)

Rückerinnerung: „Wie halten Sie es mit Ihrer ostdeutschen Identität?“, will der Herr wissen, der sich in einer der vorderen Stuhlreihen erhoben hat. Er spricht krachendes Bayerisch. Es ist Herbst 2019. Die Süddeutsche Zeitung hat zur jährlichen Veranstaltungsreihe geladen, bei der SZ-Journalistinnen aus ihrem Alltag berichten sollen. Es ist Wahl- und Jubiläumsjahr: Die Landtagswahl in Sachsen ist vorüber, die Feierlichkeiten zu 30 Jahre Friedliche Revolution stehen bevor. Eine gute Gelegenheit also für mich und meine Kollegin zu berichten.

Wir leben beide in Leipzig, die letzten Wochen verbrachten wir bei Wahlkampfveranstaltungen. Auf Marktplätzen, in Dorfgasthöfen. Wir begleiteten den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer beim Grillen von Bratwürsten. Jetzt sitzen wir im Felix-Joseph-Saal des Münchner Residenzschlosses vor 150 Menschen. Vor Damen in weißen Blusen und Herren mit Krawatte und Pullunder. Vor einem Publikum, das mit Befremden auf die Erfolge der AfD im Osten Deutschlands schaut und Antworten erwartet.

Identitätsfragen

„Wie halten Sie es mit Ihrer ostdeutschen Identität?“ Das ist derzeit die die Gretchenfrage für Menschen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Egal, ob in Dresden oder München.

Ich war drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Meine Eltern machten sich direkt nach der Deutschen Einheit selbstständig, mein Vater als Bauingenieur, meine Mutter eröffnete einen kleinen Laden. Ost-West spielte bei uns keine Rolle. Zehn Jahre habe ich woanders gelebt. In Bremen, in München, in Berlin, in Kasachstan und in Russland. „Die/.Wir. – Ossi/.Wessi“ – das sind Kategorien, die ich mir niemals selbst gegeben habe. Sie wurden mir aufgezwungen. Zu dem, was andere Heimat nennen, habe ich schon immer ein schwieriges Verhältnis. Heimat? Ich liebe sie, ich hasse sie.

Ich bin in einem kleinen Dorf zwischen Heidenau und Pirna groß geworden. Der Rietzschelhof steht dort seit mehr als 150 Jahren. Meine Eltern wohnen immer noch darin. Ich wuchs inmitten einer ziemlich aktiven Dorfgemeinschaft auf. Mit einem rührigen Heimatverein. Ich spielte auf unserer Naturbühne Theater, mein Vater hat in unserem Dorf ein kleines Museum eingerichtet, direkt neben der großen Linde, die schon immer 1000 Jahre alt ist. Die Komponistin Clara Schumann soll schon unter ihrem Blätterdach spazieren gegangen sein. Ich bin mit Weite groß geworden. Vom Haus meiner Eltern kann ich wahlweise bis in die Sächsische Schweiz hineinschauen oder auf das Erzgebirge.

Aufgewachsen mit der NPD

Aber ich lernte auch früh, was es heißt, mit Rechtsextremen zu leben und mit Ohnmacht: In meiner Jugend hing zur Landtagswahl an jedem Laternenmast ein NPD-Plakat.

NPD-Werbung in Pirna in der Sächsischen Schweiz. Dort erzielte die NPD knapp über 8 Prozent. Im Wahlbezirk Reinhardtsdorf-Schöna gewann die NPD sogar mehr Stimmen als die CDU. Ein neues rechtsradikales Stammwählerpotential? Foto: Kulick

Und dann jedes Jahr zum 13. Februar die rechtsextremen Aufmärsche in Dresden. Tausende Neonazis liefen durch die Straßen, vorbei an der Semperoper, dem Zwinger und der Synagoge. Die Politik, allen voran die CDU, schaute einfach weg. Gab es Stress, waren die Gegendemonstranten verantwortlich. „Die provozieren unnötig." Das sagten sogar meine Eltern.

Eine Freundin aus Hamburg forderte einmal in der S-Bahn zwei Nazis auf, ihre laute Musik auszumachen. Sie warfen eine Bierflasche nach ihr. „Bist du verrückt?“, fragte ich sie und bewunderte gleichzeitig ihren Mut. Weil er mir fehlte. Bis heute verfolgt mich diese Szene aus meiner Jugend: Ich steige in den Zug nach Pirna. Nur wenige Meter von mir entfernt sitzt ein junges Pärchen mit Migrationshintergrund. Zwei Typen reden auf sie ein, beschimpfen sie. Ich hätte nicht mal was sagen müssen. Es hätte vielleicht schon gereicht, mich zu dem Paar zu setzen – oder den Schaffner zu suchen. Doch ich tue nichts. 2007 ging ich weg.

Ostdeutsch werden

„Ui, du bist ja ein kleiner Ossi!" Diesen Satz brüllt mir der Typ auf der Party im Suff entgegen. Ich nippe stumm an meinem Bier. Er sagt: „War doch nur Spaß.“ Ein zweiter Typ fordert: „Schwätz mal ein bissel Sächsisch.“ Als ich stumm bleibe, versucht er es selbst.

Ich habe mich auf Bremen gefreut, auf das Politikwissenschaftsstudium, auf neue Leute. Habe den Kopf geschüttelt, als mir ein Freund aus Dresden erklärte, ich werde es doppelt schwer haben: „Norddeutsche, Wessis – komplizierte Leute.“ Ich finde nichts kompliziert in Bremen. Ich wohne in einer tollen WG, die Uni ist klein, hässlich, und rebellisch: „Reiche Eltern für alle“, steht an einem der Gebäude. Ich finde schnell Freunde, wir tanzen im Schlachthof auf Ersti-Parties, zu den Black-Eyed-Peas: „I got a feeling, woohoo. That tonight`s gonna be a good night.”

Doch in Bremen werde ich auch zu etwas, was ich nie in mir gesehen habe: eine Ostdeutsche.

Während einer Vorlesung spricht der Professor vom Osten als entwicklungsschwache Region. „Die wählen dort ja auch alle die NPD“, ruft jemand von hinten. Gelächter im Saal. Ich verdrehe genervt die Augen. „Wir sind ja auch alle Nazis“, murmele ich. Als eine Dresdner Band in Bremen auftritt, werden deren Mitglieder gleich als meine „Genossen“ bezeichnet. Ein Typ in der Mensa fragt mich, woher ich komme. „Dresden“, sage ich. „Ah Dunkeldeutschland“, antwortet er. „Zone“ sagt ein anderer. In einem Seminar muss ich nach Aufforderung der Professorin erklären, wie das mit der Kindererziehung zu DDR-Zeiten lief, ob meine Mutter mich sechs Monate nach meiner Geburt in die Krippe gegeben hat, um arbeiten zu gehen. Die anderen Studentinnen starren mich an, ihre Blicke verraten Neugier aber auch Skepsis. Als sei es ein Wunder, dass ich keine psychischen Schäden davongetragen habe.

Viele meiner Kommilitonen waren noch nie im Osten. Sie kennen Trabbi, Pioniere, Stasi und Nazis. Wie es tatsächlich war, dort aufzuwachsen, wissen sie nicht. Ich erzähle es ihnen, versuche, meine Heimat so gut es geht zu erklären, verteidige sie sogar –- vor allem gegen das Vorurteil, im Osten seien alle Nazis. Ich berichte, dass meine Mutter mich einmal fragte, ob wir nicht nachts gemeinsam NPD-Plakate von den Laternenpfählen schneiden sollen. Leider hingen sie zu hoch. Während meiner Studienzeit fahre ich oft nach Hause, um meine Eltern zu besuchen. Ihr Hof wird mein Rückzugsort.

Im Sommer sitze ich im Garten unter dem Kirschbaum im Garten, lese ein Buch oder schaue vor mich hin. Einfach so, stundenlang. Manchmal treffe ich alte Schulfreundinnen. „Du sächselst gar nicht mehr – willst wohl nicht mehr zu uns gehören“, bemerkt eine von ihnen irgendwann. Wir kennen uns seit der ersten Klasse. Ich weiß noch wie wir als kleine Mädchen bei uns im Pool schwammen. Als ihre Eltern kurz vor der Trennung standen, fragte ich meine Eltern, ob meine Freundin mit ihrer Mutter nicht bei uns einziehen könnte. Als wir uns wiedersehen, macht sie eine Ausbildung in Dresden, ich studiere in Bremen. Sie ist dageblieben, ich weg gegangen. „Die, Wir. Ossi. Wessi“ – damals hielt ich das noch für eine harmlose Diskussion. Dass darauf Unverständnis – aber auch Hass und Gewalt folgen würden, hätte ich nie gedacht. Dann kommt Pegida, die Angst vor Geflüchteten.

„Schrei mich nicht an!“

Im Dezember 2014 stehe ich in München auf einer Straßenkreuzung und schreie ins Telefon: „Wovor habt ihr Angst?“ Damals versuchen täglich hunderte Geflüchtete die deutsch-österreichische Grenze zu überqueren. Doch noch redet keiner von einer „Flut“, „Welle“ oder „Lawine“. Ich arbeite zu diesem Zeitpunkt seit zweieinhalb Jahren bei der Süddeutschen Zeitung, habe gerade zwei syrische Brüder ein Stück auf ihrer Flucht begleitet, teilte ihre Ängste und Sorgen. Als sie kurz vor der Grenze von der Polizei aus dem Zug gezogen werden, verstört mich ihre Verzweiflung.

Ich rufe meine Mutter an, um ihr davon zu erzählen. Ihre Reaktion: „Ich war gerade bei einer Freundin zum Kekse backen – die wollen da in der Nähe ein Flüchtlingsheim bauen, die machen sich schon Sorg...“ Ich lasse sie nicht ausreden, werde laut. „Schrei mich nicht an", sagt meine Mutter. Ich sollte den Satz in den darauffolgenden Jahren unzählige Male hören.

Der richtige Umgang mit Geflüchteten spaltet Deutschland in zwei Lager – und die Grenze verläuft auch zwischen meiner Mutter und mir. Busfahrer in Altenberg hätten Angst zu arbeiten, weil sie angeblich von Asylbewerbern bedroht würden. Das hat meine Mutter zumindest von einer Kundin gehört. Dann wurde im Laden nebenan geklaut, die Diebe kamen wohl aus einem Flüchtlingsheim. „Ich verstehe das nicht. Die tun doch anderen Asylbewerbern keinen Gefallen, das wirft doch ein schlechtes Licht auf die“, sagt meine Mutter. Ich versuche ihr zu erklären, dass es genau wie bei Deutschen auch schwarze Schafe unter Asylbewerbern gebe. Das sei aber noch längst kein Grund, alles zu verallgemeinern. Immer wieder fällt auch dieser Satz: „Wir können doch nicht alle aufnehmen.“

Nicht mehr dazu gehören

„Wir können doch nicht alle aufnehmen“ – das höre ich auch in Heidenau. Im Sommer 2015 randalieren Neonazis dort vor einer Asylunterkunft. Ich sitze an meinem Schreibtisch in der Redaktion und sehe mir verwackelte Youtube-Videos aus den Krawallnächten an. Sie sind heute noch online. Wer will, kann sich das „Wir sind das Volk“-Gebrüll anhören, das Splittern geworfener Flaschen, die krachenden Explosionen von Böllern. Veröffentlichungsdatum 21. August. Ich bin zwei Tage später vor Ort.

Mit dem Notizblock in der Hand stehe ich am Rand der Bundesstraße 172. Hinter mir, der alte Baumarkt, in den ich früher meinen Vater zur Shoppingtour begleitet habe. Jetzt leben Geflüchtete darin. Vor mir, auf der anderen Seite der Straße, steht brüllender Mob. „Volksverräter“, „Lügenpresse.“ Sie meinen das Kamerateam, das neben mir steht. Sie meinen mich. Noch schlimmer sind aber die Alten, die direkt vor der Flüchtlingsunterkunft stehen und im breitesten Sächsisch vor sich hin geifern. Der Prozentsatz an Männern, die sich angeblich in dem Flüchtlingsheim befinden, wird mit jeder Minute höher: „Die sin scharf of unsre Frauen“, brüllte einer. „Uns hat damals niemand geholfen – und die bekommen alles in den Arsch geschoben“, sagt ein anderer. Als ich mit einem Bewohner diskutiere, brüllt der mich an: Er lasse sich von mir, einem „Wessi“, gar nix sagen.

Demonstrierende stehen am 26. August .2015 in Heidenau (Sachsen) während eines Besuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber der Flüchtlingsunterkunft mit einem Schild, auf dem das Wort "Volksverräterin" zu lesen ist. (© picture-alliance/dpa, Arno Burgi)

Sieben Jahre bin ich in Heidenau zur Schule gegangen. Trotzdem gehöre ich nicht dazu, weil ich hochdeutsch spreche – und will es schließlich auch nicht mehr. Tage später schreibe ich einen Text, der mit „Ich will kein Ossi mehr sein“ überschrieben ist. Eine wütende Deklaration, in der ich, entgegen früherer Pläne, erkläre, nie wieder nach Sachsen ziehen zu wollen. Nicht nach Dresden, nicht auf den Rietzschelhof. Meine Mutter ruft mich weinend an. Ein alter Bekannter aus Pirna meint: „Vielleicht wollen wir dich auch gar nicht zurück.“ Aus ganz Deutschland erhalte ich E-Mails von Menschen, die genau wie ich weggezogen und nun ratlos sind.

Ich kehre Sachsen also den Rücken, gebe es auf, mein Zuhause zu verteidigen. Vielleicht, weil ich hoffe, die Menschen kommen zur Vernunft. Wie ungezogene Kinder, nach einer deftigen Schelte. Doch ich werde immer wieder enttäuscht. Beispielsweise als auch in Clausnitz ein wütender Mob Geflüchtete anschreit, als unter dem Jubel Schaulustiger ein geplantes Asylbewerberheim in Bautzen niederbrennt und es zu Krawallen zwischen Rechtsextremen und jungen Geflüchteten kommt.

Zerrissenheit

Ende September 2016 explodiert dann vor einer Moschee in Dresden ein Sprengsatz. Einen Tag später soll ich in Dresden aus meinem Buch vorlesen, in dem es um die beiden Syrer geht, die ich begleitet habe. Der Schock sitzt immer noch tief –- bei mir, aber auch im Publikum. In einer der hinteren Reihen sitzt eine Frau, die in ihrer Freizeit Geflüchtete betreut. Die würden sie immer wieder fragen, ob sie aus Sachsen wegziehen sollen, die Frage käme immer häufiger auf. Und am liebsten, so die Helferin, würde sie mit „Ja"“ antworten. „Was denken Sie?“, fragt mich die Frau. Ihre Stimme zittert.

Meine Antwort:, „Ich habe das Bundesland aufgegeben“, hat einen erstaunlichen Effekt. Das Publikum fängt an zu diskutieren. Was solle denn werden, wenn einfach alle weg gingen? Das wäre eine absolute Katastrophe. Es gebe doch durchaus auch positive Entwicklungen. Zwar könne man sich nicht auf die Landesregierung verlassen, aber es habe sich doch zivilgesellschaftlich so viel getan. Die Diskutierenden stemmen sich so leidenschaftlich gegen das Aufgeben, dass mir eines klar wird: Wenn ich mich einfach abwende, dann auch von den Menschen, die versuchen, etwas zu ändern. Die zwischen dem „Wir“ und dem „Die“ hängen. Es ist der Moment, in dem ich mich frage, ob ich nicht doch wieder zurück will. Zurück muss.

Schließlich verliert aber auch das Dorf meiner Eltern seine Unschuld. Bei der Bundestagswahl 2017 wird die AfD stärkste Kraft in Sachsen, noch vor der CDU. In unserer Gemeinde holt sie 40 Prozent. Ich muss nach Hause, um zu berichten. Es ist ein beschissenes Gefühl, wenn man für die Recherche nicht mehr im Hotel übernachten muss, sondern im eigenen Kinderzimmer. Das Haus meiner Eltern, die 1000-tausendjährige Linde, die Felder, die Wälder –- das ist jetzt auch „Kaltland“.

Für eine Reportage besuche ich kurz nach der Wahl eine langjährige Freundin in Pirna. Sie sitzt an dem schweren Holztisch in der Küche. Geheult habe sie angesichts der Wahlergebnisse, erzählt sie. Vor ihr liegt die Sächsische Zeitung. Die erste Seite des Lokalteils zeigt eine lächelnde Frauke Petry, die im Wahlkreis ein Direktmandat für die AfD gewonnen hat. Ein paar Seiten weiter, das Foto meiner Bekannten. Für ihr Engagement für Flüchtlinge ist sie als „Botschafterin der Wärme“ ausgezeichnet worden. Wir legen die beiden Zeitungsseiten nebeneinander. Besser kann man die Zerrissenheit dieses Ortes nicht darstellen. Früher hat sich meine Freundin nie Gedanken gemacht, ob sie das Opfer eines Angriffs werden könnte. Jetzt habe sie durchaus Angst davor. Ich frage, ob, sie jemals darüber nachgedacht hat, weg zu ziehen. „Nein, das ist doch meine Heimat hier, die gebe ich nicht auf.“

„Den Osten“ gibt es nicht

Auch ich wollte nicht aufgeben und bin zurückgekehrt. Ich hatte die Schnauze voll von den Stempeln. Das Nachrichtenmagazin Stern nannte Sachsen mal „das dunkelste Bundesland Deutschlands“. Als käme ich aus einem Schattenreich. Ich hatte genug von der Krisenberichterstattung, immer nur vor Ort zu sein, wenn es knallt. Ich wollte verstehen, warum und wie sich „besorgte“ Bürger radikalisieren, Menschen zeigen, die sich gegen den raumgreifenden Rechtsextremismus stemmen. Und die ein oder andere Alltagsgeschichte erzählen.

Im Herbst 2018 sitze ich mit meiner Kollegin im Auto auf dem Weg nach Chemnitz. Ein Tag, nachdem in der Stadt Daniel H. durch Geflüchtete getötet wurde und rechtsextreme Hooligans in der Stadt randalierten. Für den Montag danach war eine Demonstration angekündigt. Wir fahren hin, im Glauben, dass der Abend eher ruhig verläuft, die Polizei vorbereitet ist.

Wir parken das Auto im Zentrum. Unser erstes Ziel ist der Ort, an dem Daniel H. mit mehreren Messerstichen niedergestochenverletzt wurde. Grablichter flackern in einem Meer aus Blumen. Jemand hat eine Packung Skat-Karten dazugelegt und eine Flasche Sternburger. Eine Art Gedenkstätte, die an diesem Abend zum Pilgerort wird. Für Menschen, die Daniel H. kannten, sich weinend in den Armen liegen und ihren Schmerz herausschreien. Aber auch für Neonazis und Hooligans.

Nicht jeder darf hier stehen, dafür sorgt ein Mann mit Glatze und schwarzem Hemd. „Geh weiter“, brüllt er einen Passanten an, den er als Journalisten erkannt haben will, stößt ihn weg. Dann schaut er auf den Berg Blumen vor sich. „Beim Adi wäre das nicht passiert.“ Stoßgebet eines Neonazis.

Die eigentliche Kundgebung der Rechtsextremen findet am Karl-Marx-Monument statt. „Proletarier aller Länder vereinigt euch“, steht auf der Hauswand. Unten vereinigen sich rechtsextreme Parteien wie der Dritte Weg oder die NPD mit Hooligans, mit Pegida –- und scheinbar auch mit ganz normalen Chemnitzer Bürgern. Eine Mutter hat ihre Kinder mitgebracht. Rosa Ballerinas zwischen Thor-Steinar-Pullovern. Ein kleines Mädchen läuft neben ihrem Vater her. Der trinkt ein Bier. Seine Tochter blickt zu ihm auf: „Du, die haben gerade gesagt, wir müssen jetzt alle zusammenhalten.“

Aneignung oder Anmaßung? Die Parole "Wir sind das Volk" bei einer Demonstration der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung am 21. September 2019 in Chemnitz. (© picture-alliance/dpa)

5.000 Menschen versammeln sich an diesem Abend vor dem Karl-Marx-Denkmal. Auf der Gegenseite sind es etwa 1.500, für eine Stadt wie Chemnitz ziemlich viel. Aber es sind nicht genug.

Kurz vor 20 Uhr finde ich mich mitten auf der Straße wieder, die Rechtsextreme und Gegendemonstranten trennt. Erstere wollen mit ihrem Marsch durch die Innenstadt beginnen. Es fliegen Flaschen und Böller. Hooligans zünden Bengalos, Rauchschwaden steigen auf, Schwefelgeruch hängt über der Szenerie. Vor mir steht plötzlich ein Neonazi, zum Glück läuft er an mir vorbei. Es ist chaotisch. Wasserwerfer fahren vor, doch es tropft nur kurz aus den Düsen. Bis spät in die Nacht liefert sich die Polizei ein Katz-und-Maus-Spiel mit Neonazis, die durch die Stadt ziehen. Meine Kollegin und ich beobachten das Schauspiel aus dem Fenster der Redaktionsräume der Freien Presse, wo wir Unterschlupf finden.

Am nächsten Tag wird der sächsische Innenminister erklären, dass gerade mal 600 Polizeibeamte in Chemnitz waren. Mir wird klar: Wenn sie gewollt hätten, dann hätten Rechtsextreme und Hooligans Polizeikette und Gegendemonstranten ohne Weiteres überrennen können. Aber Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer betont: „Der Einsatz war erfolgreich.“

Es folgen weitere Proteste, eine Dialog-Veranstaltung, bei der das sächsische Kabinett nieder getrillert wird, Pegida, AfD und Neonazis marschieren schließlich geneinsam auf. Auf Chemnitz folgt Köthen in Sachsen-Anhalt, wo nach dem Tod eines Einwohners ebenfalls Rechtsextreme zum „Schweigemarsch“ aufrufen. Ich bin dabei, als eine Kollegin aus der Menge heraus angegriffen wird.

Ich gehe auf die Beerdigung eines Neonazis mit 1000 „Trauernden“, ich verfolgesitze in Terrorprozessen, begleite die Bürgermeisterwahl in Görlitz, wo die AfD den ersten Oberbürgermeister stellen will – und es nicht schafft. Es folgt die Landtagswahl in Sachsen, das Zittern, ob der der CDU-Politiker und Ministerpräsident den Erfolg der AfD abbremsen kann. Der Ausnahmezustand ist zum Alltag geworden – das hat zuletzt auch die politische Krise in Thüringen gezeigt, als der FDP-Politiker Thomas Kemmerich Dank der Stimmen der AfD temporär ins Amt des Ministerpräsidenten gehievt wurde.

AfD-Plakat im Bundestagswahlkampf 2021. (© bpb / Kulick)

Warum bin ich also trotzdem hier? Als Journalistin würde ich sagen, dass es derzeit keinen spannenderen Ort gibt. Als Antonie Rietzschel, die aus einem kleinen sächsischen Dorf stammt und jetzt in Leipzig lebt, würde ich sagen, dass ich diesem „Die. Wir. Ossi. Wessi“ etwas entgegensetzen möchte. Ich gehöre genauso hierher, wie der Pegida-Demonstrant und, der Neonazi. „Den Osten“ gibt es für mich nicht.

Es gibt für mich politische Besonderheiten, die im Rest der Republik zu wenig wahrgenommen werden und aufgearbeitet werden müssen. Gleichzeitig ist der Hinweis auf die Massenarbeitslosigkeit in den 1990er Jahren für mich keine ausreichende Erklärung für den grassierenden Rechtsextremismus und Rassismus in einigen Teilen der neuen Bundesländer. Genauso wenig wie es für mich „den Osten“ gibt, gibt es für mich eine ostdeutsche Identität. Ich habe auch kein Interesse, sie mir anzueignen, nur um der AfD und ihrer Identitätsdebatte etwas entgegen zu setzen. Es würde mich viel zu sehr einengen.

„Ich bin ich“, habe ich im Herbst 2019 in München gesagt und sage ich auch jetzt: „Ich habe in den vergangenen Jahren viele Heimaten gefunden. In Bremen. In Berlin. In München, in Kasachstan und Russland – und jetzt in Sachsen. Kommen Sie uns besuchen.“

Die Cover der beiden Bände von "(Ost)Deutschlands Weg" I (1989 bis 2020) und II (Gegenwart und Zukunft), seit 1. Dezember 2021 wieder erhältlich im Externer Link: www.bpb.de/shop unter den Bestellnummern 19676 I+ii.

Zitierweise: Antonie Rietzschel, „Die. Wir. Ossi. Wessi", in: Deutschland Archiv, 2.10.2020, Link: www.bpb.de/316540. Der Text ist dem Band entnommen „(Ost)Deutschlands Weg. 80 Studien & Essays zur Lage des Landes", herausgegeben von Ilko-Sascha Kowalczuk, Frank Ebert und Holger Kulick in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, der seit 1. Juli 2021 im Interner Link: bpb-shop erhältlich ist. Hier mehr über das Buch "Interner Link: (Ost)Deutschlands Weg", produziert von der Redaktion Deutschland Archiv der bpb.

Weitere Beiträge im Rahmen dieser Reihe "Denkanstöße zur Deutschen Einheit" folgen. Es sind Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

Ergänzend zum Thema:

- Christian Bangel - "Interner Link: Es gibt keine wirkliche Ostdebatte", Deutschland Archiv 28.9.2020

- Johannes Nichelmann, Externer Link: "Wir man zum Ossi wird", Deutschland Archiv 3.10.2020

- Serie: Interner Link: 30 Jahre Volkskammer - 30 "Ungehaltene Reden", Deutschland Archiv 24.9.2020

- Werdegänge: Interner Link: Ingo Hasselbach über Wege in die ostdeutsche Neonaziszene nach dem Mauerfall , Deutschland Archiv 24.4.2020

- Wendekorpus. Interner Link: Audiofiles zur Deutschen Einheit

- Interner Link: 31 Jahre später. Texte aus Schüler*innenzeitungen zur Deutschen Einheit.

- Interner Link: D wie Dialog. Die Geschichte des Kennzeichen D

- Interner Link: Ostdeutsche Frakturen für immer? Eine Analyse von Steffen Mau

- Interner Link: Populismus in Ost-und West. Eine Datenanalyse von Philip Manow.

- Interner Link: Zusammenwachsen in Feindseligkeit? Eine Analyse von Andreas Zick und Beate Küpper.

Fussnoten

Antonie Rietzschel (Jahrgang 1986) wuchs in der Sächsischen Schweiz auf. Sie studierte Politikwissenschaft in Bremen und arbeitet nach mehreren Auslandsstationen als Journalistin in Leipzig, vor allem für die Süddeutsche Zeitung.