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Die Gestaltung des Wandels

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwende Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Julia Davidovski: „Kinder sind unsere Zukunft“ Emma Budge und Margarete Oppenheim: der Kampf um ihre Kunstsammlungen in der Bundesrepublik „Wir sind offen für alle“ Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Die Gestaltung des Wandels Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess

Sylvia Wölfel

/ 14 Minuten zu lesen

Die Ausbildung von Industriedesignern, der Aufbau von Designabteilungen in den Betrieben und die Integration der Formgestaltung in die Produktentwicklung bestimmten in der "sozialistischen Moderne" die staatliche Designförderung. Wie gestalteten sich die Entwurfsprozesse vor und nach 1990 und was geschah mit dieser Berufsgruppe, als sich die Rahmenbedingungen änderten?

Modell des letzten Entwurfes für einen Wartburg-Nachfolger von Johannes Uhlmann, Karl-Heinz Schaarschmidt und Günter Kranke, TU Dresden 1988 (© Foto: Sammlung Technisches Design, TU Dresden)

Der ostdeutsche Wirtschaftsraum im Transformationsprozess wird im Rückblick oft mit einer rapiden Deindustrialisierung, mit Massenarbeitslosigkeit oder Treuhandskandalen verbunden. Viel wurde bereits über die Folgen einer starren sozialistischen Zentralplanverwaltungswirtschaft für die Konkurrenzfähigkeit der ostdeutschen Industrie vor und nach 1990 geschrieben. Neben zahlreichen anderen Defiziten wurde immer wieder auf bestehende Innovationsblockaden hingewiesen, die dazu führten, dass ostdeutsche Betriebe mit ihren Erzeugnissen gegenüber der innovationsfreudigen westdeutschen Industrie nur in seltenen Fällen bestehen konnten.
In dieser Perspektive gab es bislang keinen Platz für die Frage nach der Gestaltung von Produkten, der Bedeutung des Designs für die ostdeutsche Industrie und dem Anspruch der Gestalter an ihre eigenen Produkte. Forschungsarbeiten, die ostdeutsches Design in den größeren Kontext west-östlicher Auseinandersetzungen über den "richtigen" Weg in die Industriemoderne einordnen und dabei - über die Zäsur von 1989/1990 hinaus - Gestaltungsprozesse als Bestandteil von Wertschöpfungsprozessen im ostdeutschen Wirtschaftsraum untersuchen, sind entsprechend selten.

Anhand von Interviews mit ostdeutschen Industriedesignern sowie mit dem ehemaligen Leiter des Amtes für industrielle Formgestaltung (AIF), Martin Kelm, wird dieser Beitrag daher den Transformationsprozess des ostdeutschen Industriedesigns beleuchten und nach systemspezifischen Freiräumen sowie Begrenzungen für Entwurfsprozesse vor und nach 1990 fragen. Mit welchen Strategien und Lösungsansätzen haben sie auf den Umbruch des politischen und wirtschaftlichen Ordnungsrahmens 1989/1990 geantwortet? Waren sie Gewinner und/oder Verlierer in dieser Umbruchszeit? Damit soll das eingangs beschriebene Bild einer innovationsträgen Industrie keinesfalls durch ein neues Bild abgelöst werden. Es soll lediglich eine etwas differenziertere Sichtweise auf abweichende Erinnerungen von Industriedesignern zwischen kreativer Gestaltung und industriellem Produktionsalltag vorgestellt werden.

Gestaltungsanspruch und Gestaltungspraxis

Dieser Beitrag konzentriert sich auf die professionelle Gestaltung von Industriegütern. Mit dieser begrifflichen Eingrenzung wird gestalterisches Arbeiten in den Blick genommen, das in der DDR ganz überwiegend als "Gestalten für die Serie" verstanden wurde und sich auf Konsum- und Investitionsgüter, auf die Arbeitsumwelt und auf öffentliche Räume bezog. Die staatlich geförderte Gestaltungsauffassung wurde dabei ganz wesentlich durch das Amt für industrielle Formgestaltung (AIF) vertreten. Es ging 1972 aus dem 1950 von dem niederländischen Architekten Mart Stam in Berlin gegründeten Institut für industrielle Gestaltung hervor und war dem Ministerrat direkt zugeordnet. Die zuletzt 245 Mitarbeiter des AIF unterstanden von 1972 bis 1990 dem diplomierten Industriedesigner und SED-Mitglied Martin Kelm, der im Rang eines Staatssekretärs für die staatliche Designförderung der DDR verantwortlich war. Er prägte entscheidend die Designförderpolitik des Landes mit der Zielrichtung, Industriedesign als kulturellen aber eben auch ökonomischen Faktor zur Steigerung der Produkt- und damit auch der Lebensqualität zu etablieren. Dazu Kelm selbst im Jahr 1961:
"Die industrielle Formgestaltung hat zur Aufgabe, den Erzeugnissen neben allgemeinen Qualitätsmerkmalen eine notwendige ästhetische Qualität zu geben; sie ist auf die Steigerung funktioneller, technologischer, materialmäßiger und wirtschaftlicher Momente gerichtet."

Die "gute Form" auf Basis funktionaler Gestaltungsansätze der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnete sich in diesem Verständnis durch Materialgerechtigkeit, Gebrauchstauglichkeit und ästhetische Qualität aus. Dauerhafte Produkte entwerfen, Ressourcen sparsam einsetzen und Verschwendung reduzieren ergänzte in einem ressourcenarmen Land den Kriterienkatalog für funktionales Gestalten, der nicht nur die offizielle Förderpolitik bestimmte, sondern im Gewand des Begriffes der "Materialökonomie" die Gestaltungspraxis im Land entscheidend beeinflusste.
Das Bestreben der staatlichen Designförderung galt der Integration der Formgestaltung in den Produktentwicklungsprozess, der Erhöhung der Akzeptanz in den Leitungsebenen der Industrie sowie dem Aufbau von Gestaltungseinrichtungen in den Betrieben. Eines der ersten Designateliers entstand schon 1960 in der Vereinigung Volkseigener Betriebe Eisen-, Blech- und Metallwaren (VVB EBM), gegründet von Erich John. Die Formgestalter Klaus Kunis und Volker Herrmann waren seither mit weiteren Mitarbeitern für die gestalterische Überarbeitung des gesamten Sortimentes an Haushaltswaren verantwortlich. 1976 existierten nach einer Befragung durch das AIF bereits mindestens 173 Gestaltungseinrichtungen in der Industrie mit etwa 517 Formgestaltern und weiteren 112 Formgestaltern, die in Betrieben ohne eigene Gestaltungseinrichtung arbeiteten.

Das AIF gründete 1977 den VEB Produkt- und Umweltgestaltung (ab 1983 VEB Designprojekt Dresden) mit Ateliers in Halle, Gotha, Karl-Marx-Stadt, Berlin und Dresden, um als Designdienstleister vor allem Gestaltungsaufträge aus der bezirksgeleiteten Industrie ohne eigene Gestaltungsabteilungen abdecken zu können. Auf Grundlage einer eigenverantwortlichen Auftragsakquise und Mittelerwirtschaftung wurden Projekte von einem interdisziplinären Team aus Designern, Architekten, Ingenieuren und Psychologen bearbeitet. Sowohl der Mitarbeiter im Dresdner Atelier des AIF, Bernhard Sorg, als auch der Leiter der AIF-Abteilung Arbeitsumweltgestaltung in Dresden, Joachim Fuchs, sprachen rückblickend von hervorragenden Teams und ergebnisreicher Grundlagenforschung. Sorg nannte das Designprojekt eine "Nische"; "von den Arbeitsmöglichkeiten her (…) die absolute Spitzenstellung".

Die zentralistische Gestaltungspolitik des AIF wurde von manchen Designern kritisiert, von anderen aber auch als professionelle Unterstützung bei der konfliktreichen Etablierung von Design in den betrieblichen Entwicklungsalltag erlebt. So schrieb Peter Altmann, Gestalter im Industriezweig Schienenfahrzeuge, über die Verbesserung von Arbeitsbedingungen durch den Einsatz des AIF. Erst mit der wachsenden Erfahrung, dass durch die Einbindung gestalterischer Expertise die Produktqualität und Absatzfähigkeit von Produkten auf internationalen Märkten erhöht und gleichzeitig eine Verbesserung der "Materialökonomie" erzielt werden konnte, habe sich eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Formgestaltern entwickelt. Ähnliches berichtete Winfried Klemmt, der als Chefdesigner im VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" arbeitete. Seines Erachtens schufen die Aktivitäten des AIF die Grundlage für die Etablierung einer eigenständigen Designabteilung im Kombinat und die Einbeziehung der Formgestaltung in den Prozess der Planung und Entwicklung von Maschinensystemen.

In den ökonomisch kriselnden 1980er Jahren zeichneten sich jedoch massive Widersprüche zwischen Gestaltungsanspruch und Gestaltungspraxis ab. Design galt trotz aller Förderbemühungen vielfach als betrieblicher Störfaktor, der die Erfüllung von Produktionsplänen bedrohte. Ein erheblicher Teil der Entwurfsarbeit endete in diesem Jahrzehnt aufgrund der Argumentation fehlender materieller und finanzieller Ressourcen in Schubladen. So gab es wiederholte Initiativen der Fahrzeugindustrie und des AIF zur Entwicklung neuer PKW- und Nutzfahrzeugvarianten, die allesamt nicht umgesetzt wurden. Karl-Heinz Schaarschmidt, Designer an der TU Dresden, fragte sich im Rückblick, wie sich die spontanen Versuche der beteiligten Betriebe, den Innovationsstau in der PKW-Entwicklung "gegen den Widerstand der ministeriellen Planwirtschaftsbürokratie" zu überwinden, mit den langfristigen Zielen des Zentralkomitees vereinbaren ließen, die ihm und den AIF-Vertretern bis zuletzt unbekannt geblieben waren.

Wohnwagen-Prototyp aus dem Jahr 1979 von Johannes Uhlmann und Karl-Heinz Schaarschmidt, VEB Karosseriewerk Dresden/TU Dresden (© Foto: Sammlung Technisches Design, TU Dresden)

Hubert Kittel, Gestalter bei den Vereinigten Porzellanwerken Colditz, verurteilte überdies die zunehmende Anbiederung an westliche Moden aufgrund der politisch geforderten Erhöhung von Exportquoten in das westliche Ausland. Eine eigenständige Entwicklung des Designs im Sozialismus mit einer sozialen Bestimmung und Konzentration auf bedürfnisbezogene Gebrauchswerte verkomme zur bloßen Rhetorik. Gut gestaltete Konsumgüter waren kaum noch im Binnenhandel erhältlich und wurden vornehmlich exportiert. Manche dieser Exportgüter wie Gläser von Friedrich Bundtzen erhielten aufgrund der Ausrichtung der DDR als Billigproduzent für westliche Absatzmärkte "kitschige" Dekorvarianten. Diese hatten mit dem ursprünglichen Entwurf nicht mehr viel gemein, passten aber in entsprechende Marktkollektionen. Michael Blank, als Abteilungsleiter im AIF zuständig für das Designzentrum Neue Industriekultur, für Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen und Kommunikation, stellte Ende der 1980er Jahre resigniert fest, dass man zwar eine staatliche Designförderung, nicht aber eine staatliche Design-Reglementierung praktizieren könne. So wurden durchaus beachtliche Resultate in der Gestaltung von Investitionsgütern erreicht, wie Produkte des VEB Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF (Kranbau, Fördertechnik) oder Verpackungsmaschinen des VEB Kombinat NAGEMA zeigen. Nach Einschätzung von Gert Selle brauchte das Investitionsgüterdesign "den Vergleich mit westlichen Produkten nicht zu scheuen". Zudem müsse der Anteil der DDR an der Definition industrieller Produkte gewürdigt werden, da "dort angestrengter über die gesellschaftliche Bestimmung des Produkts und seiner Form nachgedacht worden ist". Gerade im Bereich der Konsumgüterindustrie gab es jedoch eine Vielzahl von Produkten, die als Werksentwürfe nicht professionell gestaltet waren, die lediglich den Anforderungen des Fertigungsprozesses entsprachen oder nur unzureichend auf Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet waren. Gerade diese waren aber für das Verhältnis der ostdeutschen Nutzer zu den ostdeutschen Dingen von entscheidender Bedeutung. Kelm kritisierte dementsprechend noch im November 1989, dass "unzureichende materielle Voraussetzungen" zu oft zum Fetisch gemacht wurden, um jedes Risiko zu vermeiden. Nicht die Qualität der Gestalter sei das Problem, sondern ihr Ideenpotenzial werde zu wenig genutzt, ganz nach dem Motto: "Heute erfüllen wir erstmal den Plan (…) und morgen denken wir vielleicht über Design nach."

Industriedesign im Transformationsprozess

Mit dem ökonomischen und politischen Systemumbruch war ein massiver Wertverlust für funktionales Produktdesign ostdeutscher Herkunft verbunden. Gerade noch vorrangige Gestaltungskriterien wie Langlebigkeit oder Reparaturfähigkeit verloren angesichts der Dominanz und Attraktivität des westlichen Produktions- und Konsummodells rasant an Bedeutung. Der einst zentrale Bestimmungspunkt der "Materialökonomie" wurde durch neue Kriterien ersetzt. Zur Disposition standen des Weiteren die zentralisierte Designförderlandschaft und zahlreiche betriebliche Gestaltungsabteilungen mit ihren festangestellten Designern. Auf Beschluss des Ministerrates der DDR von 1990 wurde das AIF mit Wirkung zum Jahresende aufgelöst. Die zum AIF gehörigen Institutionen Designzentrum Berlin, das Bildungszentrum Bauhaus Dessau, die Fachzeitschrift form + zweck und der VEB Designzentrum wurden unabhängig, in Stiftungen überführt oder privatisiert. Übrig blieb eine kleinteilige Förderstruktur in den einzelnen Bundesländern, abhängig von den finanziellen Zuwendungen und dem politischen Willen der jeweiligen Ministerialbürokratie. Es wurden Designzentren als gemeinnützige Vereine mit niedriger staatlicher Grundfinanzierung eingerichtet und Wirtschaftsministerien verliehen Designpreise zur Wirtschaftsförderung. Designförderung galt nicht mehr als bedeutsame öffentlich-institutionelle Aufgabe.

Der ehemalige Staatssekretär Kelm arbeitete bis 1992 als Berater der Firma "mediadesign" und für die Kammer der Technik in den Themenbereichen "Design und Ökologie" sowie "Ökologisches Bauen". Mit der Einstellung von Fördermaßnahmen durch das Arbeitsamt musste er diese Tätigkeit beenden und erreichte nach kurzer Arbeitslosigkeit das Rentenalter. Der Abteilungsleiter des AIF, Michael Blank, arbeitete von 1993 bis 2013 als Vorstand für Vertrieb und Marketing des Möbelherstellers Walter Knoll, und der Leiter der zum Designzentrum gehörigen Sammlung Industrielle Gestaltung, Hein Köster, betreute die Sammlung noch bis zum Eintritt ins Rentenalter 2005. Der VEB Designprojekt beendete seine Arbeit als Verbund von Ateliers. Die jeweiligen Mitarbeiter vor Ort bestimmten über den weiteren Weg der einzelnen Standorte. Sorg wurde schon im Januar 1990 von Kelm zum Leiter des Ateliers Dresden berufen. Mit einer als kompetent empfundenen Begleitung durch die Treuhandanstalt gelang es ihm, ein privates Designbüro für Industriedesign und Modellbau in Dresden aufzubauen. Wirtschaftliches Fundament war in den kommenden Jahren jedoch weniger das Industriedesign als der Modellbau. Dem Atelier Gotha gelang ebenso der Neuanfang als Designdienstleister, basierend auf der Einbeziehung westdeutschen Kapitals und Wissens sowie auf der guten Auftragslage unter anderem durch "Multicar". Das Chemnitzer Atelier positionierte sich als Technologie-Dienstleister abseits von Design.
Viele betriebliche Gestaltungsateliers verloren im Zuge des Wegbrechens ganzer Industriezweige ihre Arbeitsgrundlage. Eigene Gestaltungsabteilungen konnten sich die überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen im ostdeutschen Wirtschaftsraum nach 1990 nicht mehr leisten. Nicht wenige ausgebildete Industrieformgestalter wendeten sich in dieser Zeit anderen Handlungsfeldern wie Grafikdesign, Modellbau oder Öffentlichkeitsarbeit zu. Einigen gelang es, als Gestalter die Transformation volkseigener Betriebe in Privatunternehmen zu begleiten. So arbeitete Klemmt bis 1996 als Formgestalter, Werbeleiter und Marketingchef für die NILES Werkzeugmaschinen GmbH Berlin, ehemaliger Stammbetrieb des Werkzeugmaschinenkombinates. Mehrheitlich führte der Kampf um das wirtschaftliche Überleben in vielen Transformationsunternehmen aber zu einer Vernachlässigung der Produktgestaltung. Design war erneut zum überflüssigen Luxus geworden.

Positiv wurde von denjenigen bemerkt, die weiter im Industriedesign tätig waren, dass nun endlich Hürden beseitigt waren, die das kreative Entwickeln und Umsetzen neuer Produktideen bis 1990 immer wieder behindert hatten. Endlich konnten moderne Technologien und Materialien ohne Rücksicht auf Embargobestimmungen oder den Zwang zur Eigenentwicklung eingesetzt werden. Politische Repressionen und ideologische Schulungen waren Vergangenheit. Sorg sprach daher auch von den frühen 1990er Jahren als der "günstigsten Phase" seines Lebens:
"Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Heute bist du schon wieder daran gewöhnt, dass überall einer ist, bei dem du was einreichen musst, oder der Ja oder Nein sagt. Du weißt eben ganz genau, wann du Fehler machst und wann du ein Gesetz übertrittst. Damals wussten wir das nicht. (…) Wirklich, wo du sagst, da gehst du raus in die Wildnis und da kannst du überleben oder da kannst du untergehen, aber du bewegst dich (…)."
Diese Zeit der Befreiung hieß jedoch auch, dass die in der Mehrzahl freiberuflichen Designer und Bürogemeinschaften nun in Konkurrenz zu etablierten westlichen Dienstleistern Aufträge akquirieren und diese unter größerem Zeitdruck im vereinbarten finanziellen Rahmen umsetzen mussten. Sorg beschrieb, wie noch Ende der 1980er Jahre die etwa 60 Designer des VEB Designprojekt in einem vom AIF organisierten und finanzierten Seminar eine Woche lang in kreativen Arbeitstechniken geschult wurden. Das könnte er als Geschäftsführer heute nicht mehr bezahlen. Für eine grundlegende Durchdringung von Aufgabenstellungen sei nur noch wenig Zeit. Ressourcen für die Weiterbildung der Mitarbeiter oder den Austausch unter Kollegen wären knapp und statt interdisziplinärer Grundlagenarbeit müsse viel Styling betrieben werden. So sei zwar Spitzentechnologie heute in den Unternehmen vorhanden, doch Designer würden oft nur beauftragt, diese einzuhüllen. Bei allem anderen hätten sie nicht mitzureden.

Fazit

2014 wurde der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland erstmalig an einen ostdeutschen Gestalter verliehen. Karl Clauss Dietel erhielt diese prestigeträchtige Auszeichnung für sein Lebenswerk und erklärte in einem Radiointerview, dass mit dieser Anerkennung auch die vielen anderen ostdeutschen Gestalter gemeint sind, die "unter teilweise widrigen Bedingungen in der DDR" gearbeitet haben und die viele Jahre lang vergessen worden sind. Etwa 25 Jahre nach dem Mauerfall scheint eine neue Diskussion über Gestalter, ihre Produkte und damit verbundene Wertvorstellungen jenseits des "schönen Einheitsdesigns" zu beginnen. Das Interesse an den langlebigen und robusten ostdeutschen Dingen wächst, wenn auch der Kontext, in dem diese wieder interessant werden, ein gänzlich anderer ist. Angesichts heutiger Sorgen über die sozialen und ökologischen Folgewirkungen eines wachstumsbasierten und ressourcenverschlingenden Wirtschaftssystems erlangt gestalterisches Arbeiten, das sich stets kreativ mit der engen Begrenztheit von Ressourcen auseinandersetzen musste, neue Bedeutung. Vor diesem Hintergrund nimmt das Interesse an Designern und der Designpraxis in der DDR rasch zu. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bereitet derzeit eine Sonderausstellung zum AIF vor. Renommierte Museen wie Die Neue Sammlung in München oder das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig sammeln und zeigen ostdeutsches Design. An Universitäten werden Forschungsvorhaben zur Gestaltungspraxis von Industriedesignern in der DDR angestoßen und es werden Filme sowie Bücher über ostdeutsche Gestalterbiografien veröffentlicht. Die Forderung der gesamtdeutschen Designszene, endlich einen eigenen Ort zur Darstellung und Würdigung des gestalterischen Schaffens zu etablieren, sollte sich daran anschließend auch ganz selbstverständlich auf eine deutsch-deutsche Vergangenheit mit dem gemeinsamen Fixpunkt des funktionalen Gestaltens hochwertiger Produkte beziehen.

Zitierweise: Sylvia Wölfel, Die Gestaltung des Wandels: Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess, in: Deutschland Archiv, 16.1.2015, Link: http://www.bpb.de/198915

Fussnoten

Fußnoten

  1. Jörg Roesler, Politik, Ökonomie und Industriedesign in Ostdeutschland, in: Deutschland Archiv 28 (1995) 11, S. 1135-1146; Christian Wölfel, Sylvia Wölfel und Jens Krzywinski (Hg.), Gutes Design - Martin Kelm und die Designförderung der DDR, Dresden 2014. Zur Kritik an dominierenden "Erzählungen" über den ostdeutschen Wirtschaftsraum vgl. Veit Damm, Ulrike Schulz, Swen Steinberg und Sylvia Wölfel, Ostdeutsche Unternehmen im Transformationsprozess 1935 bis 1995. Ein neues Forschungsfeld der modernen Unternehmensgeschichte, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 56 (2011) 2, S. 187-205.

  2. Heinz Hirdina, Gestalten für die Serie. Design in der DDR 1949-1985, Dresden 1988.

  3. 1952 erfolgte die Umbenennung in Institut für angewandte Kunst, 1963 in Zentralinstitut für Formgestaltung und 1965 in Zentralinstitut für Gestaltung. Ab 1962 bestimmte Martin Kelm als Leiter des Instituts für angewandte Kunst, später der Nachfolgeinstitutionen, die Leitlinien der staatlichen Designförderung in der DDR.

  4. Beschluss über die Auflösung des Amtes für industrielle Formgestaltung und Bildung eines Rates für Design und nachgeordneter Designeinrichtungen, 13. Sitzung des Ministerrates der DDR vom 8. Februar 1990, Bundesarchiv (BArch) DC 20-I/3/2911.

  5. Martin Kelm, Prinzipielle Gesichtspunkte zur Formgestaltung, in: Die Technik 16 (1961) 9, S. 647.

  6. Zur Diskussion des Funktionalismusbegriffes in der DDR: Langlebigkeit, in: form + zweck (1975) 4, S. 3; Karin Hirdina, Der Funktionalismus und seine Kritiker, in: form + zweck (1975) 3, S. 9–12; Ulrich Reinisch, Ökonomische Zwänge zum Wegwerfen, in: form + zweck (1976) 6, S. 29–31.

  7. Erich John: Formgestalter und Professor an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee, der 1969 durch den Entwurf und Bau der Weltzeituhr für den Alexanderplatz in Berlin Bekanntheit erlangte.

  8. Klaus Kunis: Langjähriger Formgestalter der VVB Eisen-, Blech- und Metallwaren sowie des VEB Kombinat Haushaltsgeräte Karl-Marx-Stadt, der für die Gestaltung von Haushaltswaren verantwortlich war und unter anderem den Entwurf für die Kunststoff-Gießkanne des VEB Glasbijouterie Zittau in Gondelform erarbeitete. Volker Herrmann: Chefgestalter und Leiter der Zentralen Gestaltungsabteilung sowie Mitglied der Kombinatsleitung des Kombinates Haushaltsgeräte Karl-Marx-Stadt ab 1982. Vgl.: Berichte: 25 Jahre Gestaltungsatelier in Karl-Marx-Stadt, in: form + zweck (1986) 1, S. 45; Volker Herrmann, Baureihen für den Haushalt, in: form + zweck (1985) 4, S. 23-26.

  9. Berichte: 25 Jahre Gestaltungsatelier (Anm. 8), S. 44; Formgestaltung in der Industrie, in: form + zweck (1978) 5, S. 4.

  10. Bernhard Sorg, "..Grundsätzlich gesehen hatten wir das Ziel, Spitzendesign zu machen." Ein Gespräch über Designprojekt Dresden mit Bernhard Sorg, in: Christian Wölfel, Sylvia Wölfel und Jens Krzywinski (Hg.), Gutes Design - Martin Kelm und die Designförderung der DDR, Dresden 2014, S. 149. Gespräch der Autorin mit Joachim Fuchs am 5. Januar 2015 in Dresden zur Arbeitsumweltgestaltung in der DDR.

  11. Peter Altmann, Zur Wirksamkeit des Zentralinstituts für Gestaltung und des AIF zur Durchsetzung des Designs in der Industrie, in: Wölfel et al. (Hg.), Gutes Design, S. 166–169; Winfried Klemmt, Leitstelle für industrielle Formgestaltung in der Werkzeugmaschinenindustrie der DDR, in: Wölfel et al. (Hg.), Gutes Design, S. 170–173.

  12. André Mielke: …und demnächst vielleicht dann doch Design. Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor braucht Strategien. BZ-Gespräch mit Staatssekretär Prof. Dr. Martin Kelm, in: Berliner Zeitung, 23.11.1989, S. 3.

  13. Christian Wölfel, Zur staatlichen Einflussnahme auf das Design an der TU Dresden. Ein Gespräch mit Johannes Uhlmann und Karl-Heinz Schaarschmidt, in: Wölfel et al. (Hg), Gutes Design, S. 195.

  14. Hubert Kittel, Die staatliche Designpolitik in der DDR und das Amt für industrielle Formgestaltung, in: Regine Halter (Hg.), Vom Bauhaus bis Bitterfeld. 41 Jahre DDR-Design, Gießen 1991, S. 91f.

  15. Martin Kelm, "So war es" - Designförderung in der DDR, in: Wölfel et al. (Hg), Gutes Design, S. 81.

  16. "Wir müssen aufhören, in Tassen und Tellern zu denken". Befragt: Michael Blank, Leiter des Designzentrums der DDR, in: design report (1988) 6, S. 23.

  17. Gert Selle, Geschichte des Design in Deutschland, aktualisierte und erweiterte Neuauflage, Frankfurt a. M. 2007, S. 286 und 289. Zur Breite des Investitionsgüterdesigns vgl.: Institut für Film, Bild und Ton, Diareihen HR 1225–1331, Industrielle Formgestaltung Teil 1–7, Berlin 1984.

  18. Mielke, …und demnächst vielleicht dann doch Design (Anm. 12), S. 3.

  19. Gert Selle, Vom Verschwinden einer Kulturdifferenz, in: Günter Höhne (Hg.), Die geteilte Form. Deutsch-deutsche Designaffairen 1949-1989, Köln 2009, S. 16–35.

  20. Beschluss über die Auflösung des Amtes für industrielle Formgestaltung und Bildung eines Rates für Design und nachgeordneter Designeinrichtungen, 13. Sitzung des Ministerrates der DDR vom 8. Februar 1990, BArch DC 20-I/3/2911; Beschluss über die Auflösung des Amtes für industrielle Formgestaltung, 20. Sitzung des Ministerrates der DDR vom 25. Juli 1990, BArch DC 20-I/3/3033.

  21. Zur Analyse der Situation: Oliver Herwig, Provinziell, ineffektiv, teuer: Schafft die Designzentren ab!, in: Süddeutsche Zeitung online vom 19.5.2010, Externer Link: http://www.sueddeutsche.de/kultur/cool-germania-provinziell-ineffektiv-teuer-schafft-die-designzentren-ab-1.895759, letzter Zugriff am 12.1.2015.

  22. Kelm, „So war es“ (Anm. 15), S. 110.

  23. Sorg, "…Grundsätzlich gesehen" (Anm. 10), S. 158-162.

  24. Klemmt, Leitstelle für industrielle Formgestaltung (Anm. 11), S. 173.

  25. Sorg, "…Grundsätzlich gesehen" (Anm. 10), S. 158.

  26. Ebd., S. 149.

  27. Ebd., S. 147.

  28. Prof. Karl Clauss Dietel erhält Designpreis, Inforadio des rbb, 25.9.2014. Vgl. auch: Er formte den Wartburg 353, Thomas Rautenberg im Gespräch mit Clauss Dietel, rbb online, 25.9.2014, Externer Link: http://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2014/09/Clauss-Dietel-Designer-Wartburg-erhaelt-Designpreis.html, letzter Zugriff am 13.1.2015; Karl Clauss Dietel erhält den Bundesdesignpreis, mdr Figaro, 25.9.2014,Externer Link: http://www.mdr.de/mdr-figaro/audio970030.html, letzter Zugriff am 13.1.2015.

  29. Georg C. Bertsch, Ernst Hedler und Matthias Dietz, SED - Schönes Einheitsdesign, Köln 1990.

  30. Katharina Pfützner forscht zu dieser Thematik am National College of Art and Design in Dublin. Das "Archiv Ostdeutsche Formgestalter" der Stiftung Industrie- und Alltagskultur beinhaltet ein Videointerview-Projekt, Externer Link: http://www.stiftung-industrie-alltagskultur.de/index.php?id=12, letzter Zugriff am 12.1.2015; Dieter Schreiber (Hg.), Rudolf Horn. Gestaltung als offenes Prinzip, Berlin 2010; Dieter Nehls, Helmut Staubach und Achim Trebeß (Hg.), Heinz Hirdina. Am Ende ist alles Design. Texte zum Design 1971–2004, Berlin 2008.

  31. Stiftung Deutsches Design Museum, Rat für Formgebung Service GmbH Frankfurt: Externer Link: http://www.deutschesdesignmuseum.de, letzter Zugriff am 20.11.2014.

Lizenz

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M.A.; Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Technikgeschichte und Politikwissenschaften an der TU Dresden und der University of Exeter; 2014 Dissertation über die umweltfreundliche Produktentwicklung in der deutsch-deutschen Haushaltsgeräteindustrie. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte der TU Dresden und Mitglied in der Forschergruppe "Penrose" zur Erschließung der Transformationsgeschichte ostdeutscher Unternehmen. Derzeit Arbeit an einer Studie zur Geschichte und Gestaltung des Thüringer Nutzfahrzeuges "Multicar".