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Wann ist man angekommen?

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! 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Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? 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Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? 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Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

Andreas Kossert

/ 14 Minuten zu lesen

Flüchtlinge, die heute vor Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Andreas Kossert über Schwierigkeiten, Herausforderungen und verdrängte Erinnerungen.

Menschen auf der Flucht um 1945 (© Bundesarchiv, Bild 146-1985-021-09, Foto: o.Ang.)

"Aus ihrem Land waren sie vertrieben worden, und in unserem wurden sie nicht heimisch. Sie hatten sich bei uns niedergelassen, sie hatten in unserer Stadt ihr Quartier aufgeschlagen, aber eigentlich bewohnten sie ihre verschwundene Heimat. Fortwährend sprachen sie darüber, was sie alles verloren hatten, und davon wollte keiner in der Stadt etwas hören".

Christoph Hein, selbst Vertriebener aus Schlesien, hat in seinem Roman "Landnahme" die tiefen Konflikte innerhalb der deutschen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg beschrieben. Bis zu 14 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge strömten in das verbliebene Deutschland, ohne Rückfahrkarte im Gepäck. Sie stammten aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Böhmen, aus Czernowitz, aus Siebenbürgen, aus der Gottschee. Mitnichten kamen jedoch Deutsche zu Deutschen, denn zu unterschiedlich waren kulturelle und mentale Prägungen. Bauern aus Galizien trafen auf urbane Württemberger, Prager Großbürger auf Oberfranken auf dem Land. Dialekte, Mentalitäten, Konfessionen und Sozialisationen – die Unterschiede konnten kaum größer sein.

Fundamentale Änderungen der Gesellschaft

"Wir können alles. Außer Hochdeutsch!“ lautet eine geniale Werbekampagne des Landes Baden-Württemberg. Mit dieser Aktion propagiert der Südwest-Staat eine spezifische Eigenart, selbstbewusst und lokalpatriotisch. Im Zeitalter von Globalisierung und Krisen sehnen sich viele nach dem Regionalen, dem Fassbaren, dem Vertrauten. Was aber macht baden-württembergische Identität aus? Daraus ergibt sich ebenfalls die Frage: Wann ist man angekommen, wann Badener oder Württemberger, aber für ganz Deutschland auch wann Westfale, Rheinländer, Niedersachse, Holsteiner, Sachse oder Franke? Gleichzeitig scheint ebenfalls die Frage berechtigt, ob einige vielleicht nie ankommen, weil sie immer fremd bleiben.

Wussten die Marketing-Experten in Baden-Württemberg überhaupt von den fundamentalen Änderungen durch die Ankunft von Flüchtlingen und Vertriebenen? Nach 1945 konnten bis zu zwanzig Prozent aller Menschen, insgesamt fast zwei Millionen Vertriebene und Flüchtlinge, in Baden und Württemberg weder Schwäbisch noch Badisch, ja, viele können es bis heute nicht. Sie sprachen Egerländisch, Böhmisch, Schlesisch, Ostpreußisch oder die Idiome Siebenbürgens, des Banats, der Batschka oder das russlanddeutsche Schwäbisch. Doch ist ihr kulturelles und sprachliches Erbe integraler Teil der baden-württembergischen Identität geworden, ist Schwaben in seinem Bewusstsein böhmischer oder schlesischer geworden? Zweifel sind angebracht. An diesem Beispiel zeigt sich, wie schwierig "Integration" ist, und vor allem, ab wann sie als gelungen betrachtet werden kann. Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn zwar Begriffe wie "Eingliederung" oder "Integration" verwendet werden, man aber eigentlich als Wunschziel die Assimilation von Flüchtlingen und Vertriebenen vor Augen hat.

Wahrnehmung der "Fremden"

Die fremden Deutschen aus dem Osten wurden in den vier Besatzungszonen, vielfach als "Polacken", als "Zigeuner", als "Rucksackdeutsche" diffamiert. Willkommen waren sie nicht, vielmehr bestimmte Fremdheit ihren Alltag. Wenn Flüchtlinge zwangsweise ihre Heimat verlassen, tauchen historisch immer wiederkehrende Bilder auf, die uns seit den ältesten schriftlichen Überlieferungen im Alten Testament vertraut sind: Die Geschichte vom Eigenen und Fremden, von Willkommenskultur und Fremdenfeindlichkeit, von Hilfsbereitschaft und Rassismus, von Integration, Assimilation oder dauerhaft empfundenem Exil. 2015 kamen eine Million Flüchtlinge nach Deutschland, eine neue Willkommenskultur brach sich vorübergehend Bahn. Deutschland handelte anders als viele europäische Nachbarn. Menschen auf der Flucht 2015 – diese Bilder rufen historische Erfahrungen von Millionen Deutschen wach. Mutig und nicht unumstritten wehte am Leipziger Rathaus 2015 ein Banner mit flüchtenden Frauen und Kindern in Danzig 1945 sowie im syrischen Kobane 2015, ohne weitere Kommentierung. Bewusst lud Oberbürgermeister Burkhard Jung damit zur Reflexion ein, um die Menschen durch das Prisma eigener nationaler Erfahrungen empathiefähiger für die Flüchtlinge unserer Tage zu sein. Die Stadt Leipzig dokumentierte damit, dass historische Erfahrungen einen Resonanzraum in der Gegenwart haben. Das unterstreicht auch der Initiator der Initiative Cap Anamur, der kürzlich verstorbene Rupert Neudeck. Er begründet seine eigene Fluchterfahrung 1945 aus Danzig für sein Engagement für Flüchtlinge unserer Tage:

"Die Bilder von damals blieben in mir gespeichert, prägten mein weiteres Leben – und machten mir etwas sehr Wichtiges klar: Eigentlich haben die meisten Menschen einen Hintergrund, der mit Migration und Flucht zu tun hat. Und auch wer zu wissen meint, dass seine Familie schon immer da war, wo er jetzt lebt, sollte sich nicht so sicher fühlen. Es könnte durchaus sein, dass es ihn oder seine Nachkommen in Zukunft doch noch erwischt. Denn in uns allen steckt ein Flüchtling".

Diese Beispiele zeigen, wie nachhaltig die Ankunft von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen war, denn sie haben Deutschland fundamental, ja revolutionär, verändert. Dennoch gewinnt man manchmal den Eindruck, als sei uns das immer noch nicht recht bewusst. Anders war es in London, als 2014 dort unter großer medialer Beachtung im Britischen Museum eine außergewöhnliche Ausstellung "Germany. Memories of a Nation" eröffnet wurde. Unter den wenigen Objekten, die dort die deutsche Geschichte von ihren Anfängen bis heute repräsentierten, wählte das Kuratorenteam unter Neil MacGregor ein Fluchtgefährt, einen Handwagen, mit dem eine deutsche Familie aus Pommern 1945 in den Westen geflüchtet war. Flucht als kollektive Erfahrung der Deutschen im 20. Jahrhundert: In London hatte man die Dimensionen des Fluchtgeschehens für die deutsche Gesellschaft nach 1945 längst erkannt und ihrer Bedeutung entsprechend exemplarisch an diesem zentralen Ort britischer Geschichte präsentiert.

Deutschland – Flüchtlingsland

Aufgrund jener kollektiven Erfahrungen ist Deutschland eigentlich ein Flüchtlingsland. Mehr noch, diese Bundesrepublik ist ohne Flüchtlinge nicht zu denken. Besorgte Pegida-Wutbürger ziehen auf die Straßen mit Transparenten wie "Bitte weiterflüchten", vielleicht nicht einmal ahnend, dass ihre Eltern oder Großeltern nach 1945 im besetzten Nachkriegsdeutschland selbst Zuflucht suchen mussten. Im November 2014 erinnerte der Nobelpreisträger Günter Grass in Hamburg an die Not am Ende des Zweiten Weltkrieges: Er forderte – in der ihm eigenen pointierten Zuspitzung – ähnlich den Nachkriegsjahren nichts weniger als Zwangseinquartierungen in den gepflegten Eigenheimen der Deutschen. Damit sollte Flüchtlingen unserer Tage ein Obdach gegeben werden. Siebzig Jahre später eine ungeheuerliche Zumutung für behagliche Wohlstandsmilieus durch einen intellektuellen Provokateur. Doch Grass erinnert zurecht an reale Lebenswelten im Deutschland jener Jahre, als Heimatlose, zu denen auch der gebürtige Danziger zählte, nach Kriegsende in dieses Land kamen, ohne die Möglichkeit ihrer Rückkehr. Von der konkreten Ankunftserfahrung geprägt, trat Günter Grass als früher Mahner gegen die eine gelungene Integration zelebrierende westdeutsche Politik auf, deren Leistungsstolz die tiefgreifenden Probleme der Vertriebenen kaschieren wollte. Hier sprach er, das ist unverkennbar, als persönlich Betroffener.

"Während der ersten Nachkriegsjahre bestimmten Hunger und Kälte, die Not von Flüchtlingen, Vertriebenen und Ausgebombten den Alltag. In allen vier Besatzungszonen konnte der zunehmende Andrang von schließlich mehr als zwölf Millionen Deutschen, die aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland geflüchtet waren oder ausgewiesen wurden, nur durch Zwangseinweisung in beschränkten Wohnraum reguliert werden. […] Mithin eine Leistung besonderer Art. Denn die Zwangseinweisung von Flüchtlingen und Vertriebenen mußte oft genug gegen den fremdenfeindlichen Widerstand seßhaft einheimischer Bevölkerung durchgesetzt werden; die Einsicht, daß alle Deutschen, nicht nur die Ausgebombten und nunmehr Heimatlosen, den Krieg verloren hatten, dämmerte nur zögerlich; so früh wurde hierzulande das bis heute virulente Verhalten gegenüber Ausländern im Umgang von Deutschen mit Deutschen eingeübt."

Nicht willkommen

Willkommen waren sie nicht, die Flüchtlinge. "Verschwinds, damisches Gesindel", entgegnete man im Chiemgau einem kleinen Flüchtlingsjungen aus Ostpreußen, manchmal ließ man die Hunde von der Kette. "Flüchtlingsschweine", "Mulattenzucht" und "Polacken" schimpfte man sie. Allein auf sich gestellt, waren sie auf das Mitleid fremder Menschen in einer fremden Umgebung angewiesen. "Die drei großen Übel, das waren die Wildschweine, die Kartoffelkäfer und die Flüchtlinge", sagte man nach dem Krieg im Emsland. Für einige Zeitgenossen erschien es, als drängten sie ein wie eine "biblische Plage", obwohl die Flüchtenden selbst keinen Einfluss auf das Geschehen hatten. Zwangseinquartierungen von Vertriebenen in die Häuser der Einheimischen, an die Günter Grass erinnert, gefährdeten mancherorts die soziale Ordnung. Maschinenpistolen der Besatzungsmächte mussten häufig unter Androhung von Gewalt die Aufnahme der Obdachlosen erzwingen. 1946 traf Grass seine Eltern und Schwester im Bergischen Land nach fast zwei Jahren Trennung wieder. Er erlebte persönlich die erzwungene Einquartierung bei einer eingesessenen Bauernfamilie und beschrieb diese Ankunftssituation in seiner Autobiografie "Beim Häuten der Zwiebel" so:

"Vor mir standen Vertriebene, als einzelne zwar, doch unter Millionen von nur statistischem Wert. Ich umarmte Überlebende, die, wie es hieß, mit dem Schrecken davongekommen waren. Man existierte noch irgendwie, aber…. […] Die zuständige Behörde hatte die Eltern und die Schwester bei einem Bauern eingewiesen. Dieser Zwang war üblich, denn freiwillig wurden Flüchtlinge und Vertriebenen selten aufgenommen. Besonders dort, wo keine Schäden sichtbar waren, Haus, Stall und Scheune wie unbekümmert auf Erbrecht fußten, zudem keinem Bauernschädel ein Haar gekrümmt worden war, verweigerte man die Einsicht, den siegreich bejubelten Krieg gemeinsam mit den Geschädigten verloren zu haben.
Nur weil von der Behörde gezwungen, hatte der Besitzer des Hofes meinen Eltern den zweigeteilten Raum mit Betonfußboden überlassen: eine ehemalige Futterküche für Schweinemast.
Beschwerden halfen nichts. "Geht doch hin, wo ihr hergekommen seid!" hieß die Antwort des seiner Hektar sicheren Bauern, der so katholisch war wie jener, dem ich im Frühjahr des vergangenen Jahres davongelaufen war. Allerorts hatte man sich schon immer mißtrauisch bis feindselig gegenüber Fremden verhalten und – wie es hieß – Hergelaufenen verhalten; dabei sollte es bleiben."

Hier wagt Grass Zusammenhänge herzustellen, die für die großen Nachkriegsnarrative von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, aber auch von Verdrängung und Verantwortung, schwere Kost waren. Die ihren Opferstatus herausstellenden Vertriebenenverbände hingen am Subventionstropf der von Einheimischen geprägten Landes- und Bundesregierungen und stimmten frühzeitig in den westdeutschen Hurrapatriotismus der "gelungenen Integration" ein. Grass sah diesen Integrationsprozess von Anfang an kritischer, sah die mentalen Verletzungen, das Heimweh insbesondere der Alten. Diskriminierung, Ausgrenzung und Feindschaft gegenüber den deutschen Vertriebenen innerhalb der deutschen Gesellschaft thematisierte er bereits frühzeitig.

Traumatische Ankunftserfahrungen

Zahlreiche Belege für die teilweise traumatischen Ankunftserfahrungen im Westen bietet die deutsche Nachkriegsliteratur. Sie ist ein verlässlicher Seismograf für die Erfahrungen von Heimatverlust und Exil. Neben vielen anderen Autoren sind es Christoph Hein, Günter Grass, Siegfried Lenz und auch Christa Wolf, die dieses Schicksal selbst teilten. Viele Heimatlose konnten ihren Verlust nicht verkraften und zerbrachen regelrecht daran. Heimweh als Todesursache, davon erzählt Christa Wolf in ihrem 1976 erschienenen Buch "Kindheitsmuster":

"Für die Alten – für die, die seit Jahren vom Tod gebrabbelt hatten, um den Widerspruch der Jüngeren zu hören – wurde es Zeit, zu schweigen; denn was jetzt vor sich ging, das war ihr Tod, sie wußten es gleich, sie alterten in Wochen um Jahre, starben dann, nicht schön der Reihe nach und aus den verschiedensten Gründen, sondern alle auf einmal und aus ein und demselben Grund, mochte man ihn Typhus nennen oder Hunger oder ganz einfach Heimweh, was ein überaus triftiger Vorwand ist, um daran zu sterben."

Oft wurde von der gelungenen Integration gesprochen, das war jedoch oft eine Reduzierung auf die materiellen Folgen der Vertreibung. Andere Dimensionen übersah man dabei häufig gern, sie passten nicht ins Bild der zupackenden Bundesrepublik. Insbesondere alten Menschen fehlte vielfach die Kraft zu einem Neuanfang. Auf den Friedhöfen in Deutschland künden Grabinschriften von dieser Sehnsucht der Flüchtlinge: die Heimatorte der Verstorbenen – Stettin, Waldenburg, Allenstein, Flatow, Glatz, Eger – unterstreichen in Stein gemeißelt ihre irdische Heimatlosigkeit.

Deutschland und seine Vertriebenen: Nach 1945 war ihre Anwesenheit die ungeliebte Mahnung an den gemeinsam verlorenen Krieg, den man am liebsten verdrängen und vergessen wollte. Allein auf sich gestellt, waren die Vertriebenen auf das Mitleid fremder Menschen in einer fremden Umgebung angewiesen. Katharina Elliger berichtet über ihre Ankunft in Westfalen:

"Am Morgen darauf machte ich mich mit meiner Mutter auf den Weg, um ausfindig zu machen, wo wir einquartiert werden sollten. […] Schließlich baten wir einen Mann, der auf dem Feld arbeitete, um Auskunft. Er machte nur eine unbestimmte Geste und fragte: ‚Wo kommt ihr denn wech?‘ Ich fand seine Aussprache lustig. Auf meine Antwort: ‚Aus Schlesien‘ schüttelte er den Kopf: ‚Kalte Heimat, watt? Polacken! Kieschitzki und Co!‘ Wir waren entsetzt. Mit einem Schlag war uns klar, wofür man uns hielt: dahergelaufenes Pack mit zweifelhafter Herkunft."

Frontal trafen zwei Welten aufeinander: Habenichtse und Besitzende. Die Vertriebenen kamen überwiegend auf dem Land in eine feindliche Welt einheimischer Besitzstände. Im nordhessischen Oberlistingen sagte ein einheimischer Bauer im Jahr 1950, überfordert mit dem, was seine vertriebenen Landsleute erlebt und erlitten hatten:

"Die Heimatvertriebenen können uns nicht immer auf der Pelle sitzen. Sie wollen nun schon Schweine und Hühner halten. Wir sollen ihr Viehzeug mit in unsere Ställe sperren. […] Wir sind nicht schuld, daß sie ihre Heimat verlassen mußten. Sie sprechen zwar immer davon, daß wir gemeinsam den Krieg verloren hätten; aber man kann doch nicht so einfach alles teilen wollen."

Materielle Hilfen

Dass es mit Soforthilfegesetz und Lastenausgleichsgesetzgebung materielle Möglichkeiten für einen Neuanfang gab, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere in der Bundesrepublik eine wirkliche Entschädigung nie erfolgt ist, auch gar nicht erfolgen konnte. Im Nachgang darf man die geleistete Hilfe nicht verklären, denn es hat handfeste Verteilungskämpfe und Interessenkonflikte gegeben. Deutlich kritisierte Günter Grass die in seinen Augen ungerechte Verteilung der Kriegsfolgen. Insbesondere Verarmung und soziale Ungerechtigkeiten des Lastenausgleichs offenbarten, dass die Flüchtlinge aus dem Osten die Hauptlast für die deutsche Schuld bezahlt hätten. Eine wahre solidarische Umverteilung sei unterblieben, das westdeutsche Eigentum unangetastet geblieben.

"Nachdem die letzten Illusionen zu schwinden beginnen und deutlich wird, daß die verlorenen Ostprovinzen – Schlesien, Pommern und Ostpreußen – weder durch bloßes Wünschen noch durch die demagogische Formel ‚friedliche Rückgewinnung’ zurückgewonnen werden können, zeichnet sich ab, wie einseitig die Hauptlast des verlorenen Krieges den ehemaligen Flüchtlingen aufgebürdet worden ist: Während sie ihre Heimat verloren, klammerte sich der westdeutsche Besitzstand an Grund und Boden, kam es nicht zum Lastenausgleich."

Und dennoch: Auf revolutionäre Weise hat sich Deutschland nach 1945 durch die Ankunft der Flüchtlinge verändert; alles schien aus den Fugen geraten. Die bloße Anwesenheit der Flüchtlinge stellte gewachsene Hierarchien und Traditionen in Frage. Kurzum: Flüchtlinge waren Motoren einer ungeahnten Modernisierung, sie brachen verkrustete Strukturen auf und trugen maßgeblich zum Wiederaufbau Deutschlands bei. Heimatlosigkeit und Obdachlosigkeit war für Millio¬nen Deutsche eine Grunderfahrung, was nicht ohne Auswirkungen auf die Gesellschaft bleiben konnte. Auch die Einheimischen standen vor gewaltigen Herausforderungen. Zwei völlig unterschiedliche Erfahrungswelten trafen aufeinander, die häufig einem "cultural clash" gleichkamen. Der große Unterschied liegt auf der Hand: Wer sich seiner Heimat stets sicher sein konnte, brauchte sich nie Fragen nach Identität zu stellen. Wer sie verloren hatte, musste sie das ständig tun. Erzwungener Heimatverlust bringt jedoch die Gewissheit vom geschützten Raum, vom Elternhaus, vom Dialekt der Kindheit, den Gerüchen der Küche, diese von frühester Kindheit geprägte Gewissheit von Zugehörigkeit durcheinander. Für Millionen Deutsche war das eine konkrete persönliche Erfahrung.

Verdrängte Erinnerung

Die Trauer um die verlorene Heimat, die Verletzungen durch die Ankunftserfahrungen – sie fanden hinter verschlossenen Türen statt, privatisiert in den Familien. Und die Geschichten begleiten die Familienangehörigen bis heute. Nachgeborene Kinder von Vertriebenen werden häufig erst durch den Tod der Eltern noch einmal mit den Traumatisierungen in der Familiengeschichte konfrontiert. Solche Geschichten sind in Deutschland millionenfach zu erzählen und wirken weiter nach. Doch wurden sie – wenn überhaupt – in den Familien weitergegeben, der Welt der Einheimischen blieben sie oft verborgen. Die innere, die mentale Kluft zwischen Deutschen, die ihre Heimat verloren haben und denen, die sie nicht verloren haben, existiert nach wie vor – so der Osteuropahistoriker Karl Schlögel, obwohl äußerlich kein Unterschied mehr feststellbar ist. In vielen Millionen deutscher Wohnzimmer wurde getrauert um den Verlust der Heimat. Daher verlaufen die unterschiedlichen Erzählungen auch nicht entlang politischer Linien, sondern, ob die Heimat der Familie im Böhmerwald, Riesengebirge oder Siebenbürgen war oder im Westerwald, Lüneburger Heide oder Schwarzwald.

Lange Zeit begnügte man sich in der Darstellung der Ankunft der Vertriebenen im verbliebenen Teil Deutschlands mit der Erzählung der Erfolgsgeschichten, die allein die materiell messbare Integration unterstreichen sollten. Sind die Flüchtlinge und Vertriebenen als neue Hessen oder Rheinland-Pfälzer Teil einer neuen Landesidentität geworden? Das wäre ein Zeichen von gelungener Integration. Nicht nur die Angekommenen mussten sich an die neuen Gegebenheiten anpassen, sondern auch die Mehrheitsgesellschaften veränderten sich. Doch hinterließen diese Veränderungen kaum Spuren im kollektiven Bewusstsein. Noch heute lohnt exemplarisch ein Blick in Ortschroniken und Regionalgeschichten. Wenn überhaupt, kommt die Ankunft der Vertriebenen – die häufig bis zwanzig bis fünfzig Prozent der örtlichen Bevölkerung nach Kriegsende ausmachen konnten – in wenigen Sätzen vor, dann wird die Dorfgeschichte weitererzählt, als habe die Ankunft der Schlesier, Ostpreußen oder Donauschwaben gar nichts in der lokalen Gemeinschaft verändert. Viele Vertriebene empfanden ihren Aufenthalt viele Jahrzehnte deshalb nur als Geduldetsein, deshalb wählten viele die innere Emigration.

Flüchtlinge, die heute vor Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Dieses Land hat trotz der beschriebenen Schwierigkeiten mit der Integration von Millionen Vertriebener eine ungeheure kulturelle und soziale Herausforderung gestemmt, als manche ein Scheitern oder gar ein schwelendes revolutionäres Pulverfass voraussagten. Dass es dennoch auf der physischen und finanziellen Ebene gelungen ist, erleichtert vielleicht heute Mitgefühl und Solidarität, unaufgeregt und souverän. Gleichzeitig lohnt einmal mehr ein neuer Blick auf eigene Familienbiografien. Das "Bitte weiterflüchten" der Dresdener Transparente hingegen offenbart einen Zynismus, der diese elementaren historischen Erfahrungen ausblendet. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Vertreibung, Heimatlust und unerwünschte Ankunft haben als millionenfache Erfahrung in der deutschen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen und das Flüchtlingsschicksal damit in der mentalen Verfassung der deutschen Gesellschaft eingeschrieben. Die beschriebenen Schwierigkeiten auf der emotionalen Ebene aber sollten gleichzeitig das Bewusstsein für die enormen Herausforderungen einer wirklichen und gelungenen Integration schärfen.

Zitierweise: Andreas Kossert, Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland, in: Deutschland Archiv, 30.11.2016, Link: www.bpb.de/238108

Fussnoten

Fußnoten

  1. Christoph Hein, Landnahme, Frankfurt/Main 2005, S. 35.

  2. Fotobanner am Rathaus Leipzig thematisiert Flucht und Vertreibung, in: Leipziger Volkszeitung, 8.10.2015, Externer Link: www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Fotobanner-am-Rathaus-Leipzig-thematisiert-Flucht-und-Vertreibung, letzter Zugriff am 3.11.2016.

  3. Rupert Neudeck, In uns allen steckt ein Flüchtling. Ein Vermächtnis, München 2016, S. 7–8.

  4. In einer leicht veränderten Form wurde die Ausstellung unter dem Titel "Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation" vom 8. Oktober 2016 bis 9. Januar 2017 im Berliner Gropius Bau gezeigt.

  5. Vgl. dazu die deutsche Übersetzung des Essaybandes von Neil MacGregor, Deutschland. Erinnerungen einer Nation, München 2015. Vgl. auch: Andreas Kossert, Böhmen, Pommern, Syrien, in: DIE ZEIT Nr. 5, 29.1.2015.

  6. Grass fordert private Unterbringung von Flüchtlingen, in: ZEIT Online, 27. November 2014, Externer Link: www.zeit.de/gesellschaft/2014-11/guenter-grass-fluechtlinge-asylrecht-unterbringung, letzter Zugriff am 3.11.2016.

  7. Günter Grass, Essays und Reden Bd. 4. Werkausgabe, Göttingen 2008, S. 201f.

  8. Siehe dazu etwa die Erinnerungen von Olaf Ihlau, Der Bollerwagen, München 2014. Ihlau wählt für seine Autobiografie insgesamt den Bollerwagen als Begleiter durch sein Leben, vom ostpreußischen Königsberg bis schließlich auf seiner Finca auf Ibiza.

  9. Interview mit Manfred Meißner, in: Andreas Eiynck (Hg.), Alte Heimat – Neue Heimat. Flüchtlinge und Vertriebene im Raum Lingen nach 1945, Lingen 1997, S. 495.

  10. Günter Grass, Beim Häuten der Zwiebel. Göttingen 2006, S. 272–273.

  11. Christa Wolf, Kindheitsmuster, München 2002, S. 412.

  12. Katharina Elliger, Und tief in der Seele das Ferne. Die Geschichte einer Vertreibung aus Schlesien. Reinbek 2006, S. 182f.

  13. Wolfgang Schröder, Oberlistingen, Kreis Wolfhagen, und seine bäuerlichen Heimatvertriebenen, in: Eugen Lemberg und Lothar Krecker (Hg.), Die Entstehung eines neuen Volkes aus Binnendeutschen und Ostvertriebenen, Marburg 1950, S. 44–54, hier S. 49.

  14. Günter Grass, Essays und Reden Bd. 2, 1970–1979. Werkausgabe. Göttingen 2001, S. 96f.

  15. Karl Schlögel, Topographie des Verlustes. Europäische und brandenburgische Erfahrungen, in: Christoph Kleßmann, Burghard Ciesla und Hans-Hermann Hertle (Hg.), Vertreibung, Neuanfang, Integration, Potsdam 2001, S. 11–35, hier S. 14.

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Dr., geb. 1970; Studium der Geschichte, Slawistik und Politik. Tätigkeiten am Deutschen Historischen Institut in Warschau und seit 2010 Leiter des Bereichs Dokumentation und Forschung der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin. Publikationen sind unter anderem "Ostpreußen. Geschichte und Mythos" (2005) und "Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945" (2008).