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Die frohe Botschaft des Widerstands

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? 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Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Die frohe Botschaft des Widerstands Aufarbeitung von SED-Unrecht. Erfolge, Metamorphosen, Katastrophen, Auswege.

Dirk Moldt

/ 14 Minuten zu lesen

Dirk Moldt engagierte sich seit Mitte der 1980er Jahre in der offenen Jugendarbeit, der Kirche von Unten und der Umweltbibliothek Berlin sowie in verschiedenen Theater- und Bandprojekten. Seine SED-kritischen Ansichten publizierte er im Samisdat (im Eigenverlag, außerhalb der staatlichen Zensur). Als Akteur der Friedlichen Revolution setzt er sich in diesem Essay mit der Erinnerung an diese Zeit und ihre Protagonisten auseinander.

Die Zeitschrift "Grenzfall" war eine politische Untergrundzeitschrift (Samisdat) der DDR-Opposition. Sie wurde ab 1986 in Ost-Berlin herausgegeben (© picture alliance / dpa, Foto: Stephanie Pilick)

Ein neues 1968?

Bezogen auf das SED-Unrecht leben wir aufarbeitungspolitisch heute im Jahr 1970. Zumindest, wenn man das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Aufarbeitung des NS-Unrechts als Bezugspunkt für diesen Vergleich heranzieht. So manche hatten auf ein neues 1968 gehofft, auf eine zweite Revolution, in der Heranwachsende fordernd und aufbegehrend das Tun und Lassen ihrer ostdeutschen Eltern in der Diktatur hinterfragen. Doch das ist ausgeblieben und wird auch nicht mehr kommen. Vielleicht, weil über das DDR-Unrecht nicht nur geschwiegen wurde – anders als über das NS-Unrecht in der ersten Nachkriegszeit?

Also keine zweite Revolution. Wobei Revolutionen nicht immer adäquate Mittel sind, um Ereignisse voranzutreiben. Schließlich weiß man nie genau, wie es ausgeht. Noch schlimmer ist es, wenn Revolutionäre hinterher behaupten, dass sie schon immer genau das gewollt haben, was am Ende herausgekommen ist. Unaufrichtigkeit ist das Letzte, was den Helden zu Gesicht steht. Wer über die 1989er Revolution spricht, muss über Erfahrungen des Scheiterns sprechen und ganz andere Töne anschlagen als die seit Jahren immer wieder zu vernehmenden eintönigen Heldengesänge. Auch ich gehöre zu jenen Besungenen und fühlte mich immer un-wohl, wenn das Trällern losging: "Von wem reden die da eigentlich?" Wohin es führt, sieht man am gegenwärtigen Dilemma, nämlich den falschen Narrativen, die über die DDR und den Widerstand gegen die SED-Diktatur kursieren. Weil sie ja doch irgendwann korrigiert werden müssen, wäre es doch günstig, jetzt, 25 Jahre nach der Revolution, damit zu beginnen. Denn daran, dass sie sich ändern müssen, zweifele ich nicht.

Ratlose Revolutionäre?

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen jedes Mal, wenn in der Bundesrepublik etwas nicht so demokratisch lief, wie es sollte, nach DDR-Revolutionären gerufen wurde. Zuletzt tat es der Schriftsteller Ingo Schulze im April 2013 in seiner Laudatio für Christoph Hein, doch eher abwertend, indem er vielen "ehemaligen" Bürgerrechtlern vorwarf, sich als Sieger eingerichtet zu haben., letzter Zugriff am 15.3.2015. Die Öffentlichkeit hat sich damit abgefunden, dass von den Revolutionären von damals nichts mehr zu erwarten ist. Niemand vermisst sie. Warum? Vielleicht, weil einige ihrer Postulate, auf die sie sich stets berufen hatten, in den letzten Jahren ad absurdum geführt wurden, zuletzt das von der Unantastbarkeit der freien, ungestörten Kommunikation in der demokratischen Gesellschaft. Zerstört wurde es durch hohe Beamte ausgerechnet des Staates, der vielen als Mutterland der Freiheit gilt. Suchbegriffe wie Attac, Occupy, Wikileaks, Snowden oder NSA bekommen auf den Homepages von SED-Unrecht-Aufarbeitungsinitiativen so gut wie keine Treffer. Kein Wunder, denn diese Vereine haben sich der Aufklärung nach hinten, in die Vergangenheit verschrieben. Es scheint, als hätten sie sich dem Engagement gegen etwas Unrechtes verschrieben, das in einer längst vergangenen Welt und in fremden Ländern wütete, einer Welt, die mit der unseren kaum noch in Beziehung steht. Aus den Protagonisten des Widerstands, des wütenden Protests, sind Freunde der gepflegten Geschichtsbilder geworden.

Fragwürdige Geschichtskenntnisse

Nach meiner Erfahrung wissen Schüler über die DDR erschreckend wenig. Namen und Ereignisse aus der NS-Zeit, der DDR und der Bundesrepublik geraten fast immer durcheinander. Sicher, Geschichte ist nicht jedermanns Sache. Doch auch sehr interessierte und belesene Schüler liegen, gebildet durch realitätsferne Narrative, beim Thema DDR fast immer vollkommen daneben. Um nur ein prägnantes Beispiel zu nennen: Ich lasse gern in Führungen und Diskussionsveranstaltungen den Prozentsatz der DDR-Bürger schätzen, die im Mai 1989 dem SED-Wahlvorschlag zugestimmt, also ihren Wahlzettel ohne Änderung gefaltet in die Urne geworfen haben. Damals konnte erstmalig durch vergleichbare Referenzzahlen der Wahlbetrug eindeutig belegt werden. Die Schüler glauben, dass die DDR-Bürger mehrheitlich gegen die SED-Herrschaft waren und schätzen deren Zustimmung für den Wahlvorschlag gewöhnlich zwischen nur 30 bis 60 Prozent – selbst die Schüler, denen das Wahlsystem der DDR geläufig ist. Ihr Staunen ist jedoch groß, wenn sie die tatsächliche Zahl erfahren: 85 bis 90 Prozent der DDR-Bürger haben dafür gestimmt! Wie geht das? Die Antwort ist einfach: Eine Diktatur ist nicht die Herrschaft einer Minderheit, sondern sie funktioniert nur, wenn sie die Massen hinter sich weiß, wenn sie zusammen mit einer großen Mehrheit über kleine Minderheiten herrscht. Auf dem Studierpult Lenins und seiner Nachfolger mögen sich die Werke von Marx und Engels gestapelt haben, doch unter dem Kopfkissen lag der Machiavelli. Und nach dem haben sie auch gehandelt.

Woher das falsche Wissen? Woher die realitätsfremden Narrative? Sie sind die Folge einer miserablen Lösung des aufarbeitungspolitischen Problems, vor dem man nach dem Ende der SED-Diktatur stand: Wie klärt man die ehemaligen DDR-Bürger über den Unrechtsstaat auf und bekommt sie zugleich auf seine Seite? Doch nicht, indem man ihnen klarmacht, dass sie Mitläufer in einem System waren, das sich durch Verbrechen an der Macht hielt. Ein System, in dem sie sich selbst gemütlich eingerichtet hatten, eine schweigende, wegschauende Mehrheit bildeten, oder gar Mittäter waren. Nein, ihnen galt es beizubringen, dass sie bei allem, was sie getan haben, eigentlich Opfer gewesen sind. Verführte. Denn: Das Volk ist gut! Nur die Partei mit ihrem Machtapparat war böse. Als Rechtfertigungsargument für unedles Verhalten in der Vergangenheit wird immer wieder gern das altbewährte und stets hoch im Kurs stehende: "Man musste ja, sonst wäre man!" strapaziert oder die Westvariante: "Ich wüsste nicht, was ich getan hätte!" Das sind Metaphern der Antiaufklärung.

Dennoch, oder gerade deshalb, erscheint die Bewältigung des SED-Unrechts, wie sie weitläufig praktiziert wurde, als ein großangelegtes DDR-Mitläufer-Reinigungsprogramm. So blöd sind die Jugendlichen von heute aber nicht, dass sie nicht merken, wie einerseits in der Schule beim Thema DDR Zwang und Unrechtsstaat gelehrt werden, aber Mutti und Vati feuchte Augen kriegen, wenn sie von den Hausgemeinschafts- und Datschenfesten erzählen und Pionierlieder singen. Den eigenen Eltern wird natürlich mehr geglaubt, als den merkwürdig uncool erscheinenden und unmöglich in den Medien präsentierten DDR-Widerständlern. Die DDR von ihrer merkwürdig immensen Integrationskraft her zu erklären, und damit die Sache grundsätzlich anders anzugehen, wäre das genaue Gegenteil von dem, was politisch intendierte Aufarbeitungstrusts bisher getan haben. Solange "Keiner-wollte-die-DDR!" gehämmert wird, kann man jede glaubwürdige Aufarbeitung vergessen.

Selektive Schuldzuweisungen

So wichtig und notwendig die öffentliche Ächtung der Staatssicherheit und ihrer inoffiziellen Mitarbeiter war, so nachteilig wirkte sich diese einseitige Konzentration auf die Diktaturaufarbeitung aus. Denn auf sie stürzten sich mit Wutgeheul die Journalisten, Politiker, Pädagogen, Publizisten, alle, ich will mich selbst gar nicht ausschließen. Endlich hatte man die Schuldigen, so glaubte man. Was vergessen wurde und was vielleicht auch vergessen werden sollte, waren die vielen Angepassten, die Mitmacher. Weitaus weniger hart traf die öffentliche Verachtung die Volkspolizisten und ihre vielen freiwilligen Helfer, die wachsam patrouillierten, damit keiner eine verbotene Losung an die Wand schrieb. Ebenso wenig traf es die unteren und mittleren Funktionäre der Blockparteien, die sich so freiwillig wie zuverlässig den Direktiven der SED fügten. Was ist mit den Lehrern, die ihre Schüler wegen unliebsamer Äußerungen zur Verantwortung zogen, was mit den Richtern und Schöffen, die Alkoholiker, unangepasste Jugendliche und kritische Künstler wegen angeblicher Asozialität verknackten? Was ist mit den denunzierenden Nachbarn, mit all denen, die der Volkspolizei und den Mitarbeitern des Innenministeriums bereitwillig Auskunft gaben? Was ist mit den wachsamen Bürgern, die im Grenzgebiet jeden Fremden meldeten, was mit den Journalisten, die auf Anweisung den größten Unsinn zusammenschrieben? Sie waren zuverlässige Stützen des SED-Staats, die man nun brauchte, um den neuen Staat der Einheit aufzubauen. Viele von ihnen verstanden die Kampagnen gegen die inoffiziellen Mitarbeiter nach 1990 als Angebot, "das Böse" auszukehren, sich mit öffentlichen Bekenntnissen rein zu waschen, mit Bekenntnissen, die sie stets zu liefern gewohnt waren. Wohlgemerkt, etliche haben ihr Mittun inzwischen eingesehen, obwohl nur wenige darüber sprechen. Und es gab natürlich Aufrechte in der DDR, die sich enthielten und sich für Betroffene einsetzten. Doch sie waren nicht oft zu vernehmen.

Ein neues demokratisches Gemeinwesen mit Menschen aufzubauen, die in den Jahren davor angepasst und systemtreu waren, ist eine schwere Aufgabe. Das Integrationsangebot, das zulasten der inoffiziellen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterbreitet wurde, sorgte für halbwegs stabile Verhältnisse. Dabei schien die Tatsache, dass die neu ent-stehenden Narrative über die DDR nicht unbedingt das wiedergeben, was sich tatsächlich ereignet hat, möglicherweise als das geringere Übel.

Begriffe, die verklären

Die schwersten Schäden trugen – wie schon angedeutet – die Revolutionäre selbst davon. Waren sich ihre Gruppen schon in den 1980er Jahren selten einig, so sind sie jetzt fast vollkommen paralysiert, ein Zustand, der sich nicht mehr ändern lässt. Gegen ihren Willen machten sie, die einst ausgesprochen heterogene Gebilde waren, in den letzten 25 Jahren einen gewissen Homogenisierungsprozess durch, der damit begann, dass man sie mit der einheitlichen aber irreführenden Bezeichnung "Bürgerbewegte" versah. Schon in den 1980er Jahren von den Westmedien benutzt, erwies sich dieser Begriff als bedeutend leichter handhabbar, als das Wort "Friedensbewegte", denn Konservativen im Westen war die politische Ausrichtung der Anhänger der Friedensbewegung ausgesprochen suspekt. Dabei bestand sie auch im Osten aus etwa der gleichen Klientel: anarchistisch orientierte Basisgruppen, linke Christen, Ökos, Sozialisten, Hippies, Punks, Ostermarschierer, Individualisten und dergleichen. Die Basisgruppen in der DDR führten keine übergreifende Eigenbezeichnung. Selbst den Begriff (außerparlamentarische) Opposition lehnten sie ab, weil er im Westen Deutschlands etwas ganz anderes unter anderen Verhältnissen bezeichnete. Wie in der DDR-Widerstandsliteratur zu lesen ist, stimmt die im Westen kursierende Vorstellung von "bürgerbewegt" nur zu einem geringen Teil mit ihren eigenen Vorstellungen überein. Mitte der 1980er hatten einige von ihnen in Diskussionen versucht, einen Kanon der Bürgerrechte zu etablieren. Andere, die weit überwiegende Mehrheit – das lässt sich an ihrem Schrifttum überprüfen – hielten dagegen, dass solche Freiheitsstandards für sich allein nicht ausreichten, sondern nur durch radikale soziale Reformen in der Gesellschaft umgesetzt werden können.

Der Teil der Widerstandsbewegung in der DDR, der tatsächlich als "Bürgerrechtsbewegung" bezeichnet werden kann, war zumindest in Berlin aufgrund der wütenden Verfolgung durch die Staatssicherheit ab Anfang 1988 bis zum Sommer 1989 oft nur dann noch wahrnehmbar, wenn sein Engagement von zahlenmäßig bedeutenden Ausreisegruppen begleitet wurde. Die meisten Basisgruppen distanzierten sich von den neuen Zusammenschlüssen der Ausreisewilligen, weil sie die Erfahrung gemacht hatten, dass mit ihnen eine Zukunft, ja selbst ein temporäres Zusammengehen in der DDR nicht möglich war. Nichtsdestotrotz wurde die Bezeichnung "Bürgerrechtler" fälschlicherweise auf alle anderen Gruppen übertragen: Wehrdienstverweigerer, Anarchisten, kirchliche Sozialarbeiter, Hippies, Punks, praktisch alles, was gegen die SED auftrat. Weil "Bürgerbewegte" dem Namen nach das Ziel der freiheitlich-bürgerlichen Gesellschaft anstreben, eignet sich der Begriff hervorragend als Vehikel zur Uniformierung der äußerst heterogenen DDR-Gruppen mittels eines "geschichtsfantastischen" Integrationsprozesses. Dabei wird ausgeklammert, dass selbst die Protagonisten dieser "bürgerrechtlich" argumentierenden Gruppen Menschen mit Zick-zack-Biografien sind, ehemalige Sozialrevolutionäre, Aussteiger und Antibürger im wahrsten Sinne des Wortes. Es wäre sinnvoll, von dem Mythen erweckenden Begriff "Bürgerrechtler" Abstand zu nehmen. Hierfür muss allerdings erst der Mythos der Abwesenheit eines DDR-Bürgertums fallen. Was ist denn mit bürgerlich gemeint, das Bild vom Citoyen, dem mündigen Bürger, der über sich selbst bestimmt, oder das dazu kontrastierende einer angepassten sozialen Gesellschaftsschicht, die sich in Diktaturen als überaus zuverlässig erweist? Die Auffassungen bei den Regierungsverantwortlichen in der DDR vom sozialen Leben der Menschen, von Kultur, Kunst, von Familie, von Emanzipation, von nahezu allem, waren kleinkariert, piefig und entsprachen damit bürgerlichen Werten, an denen sich auch die meisten Proletarier orientierten: Zufriedenheit, Stabilität, abschätzbare Risiken, Ruhe und Dankbarkeit gegenüber Funktionären, die das alles ermöglichten.

Vereinfachende Unterteilungen in "gut" und "böse" helfen jedenfalls nicht weiter, ebenso wenig der Versuch, zwischen mehr oder weniger relevanten Oppositionsgruppen, linken und demokratischen, zwischen einem "menschenrechtlich orientierten Teil der Opposition" und einem anderen – wohl nicht menschenrechtlich? – orientierten, zu unterscheiden. Sozialrevolutionäre, Anarchisten, Jugendarbeiter, Hippies und Punks – die den weit überwiegenden und auch aktiveren Teil derjenigen ausmachten, die gegen das SED-Regime unterwegs waren, kippten aus der Geschichte, wenn sie nicht entsprechend einzuordnen waren. Punks in einer bürgerlichen Revolution? Das geht einfach nicht!

Die überlebensnotwendige Distanzierung einiger Berliner Basisgruppen von Ausreisewilligen brandmarkt man jetzt als Entsolidarisierung und die Ausreiser als mutig in Erscheinung tretende Symptomträger der noch offenen deutschen Frage. Tatsache ist, dass die Basisgruppen die Ausreiser größtenteils als kurzsichtig und extrem egoistisch erlebten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie diese Leute in den Räumen der Umweltbibliothek standen, so dass an eine ungestörte Arbeit nicht zu denken war. Fragte man sie, ob sie sich einbinden lassen wollten, antworteten sie mit Schweigen. Es war gespenstisch. Aber diese Wahrnehmung gilt nichts gegen die neuen Geschichtsbilder.

Leider haben es die Aufarbeiter- und SED-Opferkreise nie vermocht, ihre geschlossenen Zirkel zu öffnen. So unglaublich es klingt, in kaum einem anderen Umfeld hat sich der alte DDR-Mief so beharrlich gehalten wie in ihren informellen Kreisen. Den Ton geben seit Jahrzehnten jene alten Herren – und kaum Frauen – an, die ihn bereits in den 1980er Jahren führten. Entsprechend originell ist ihr Kommunikationsverhalten, sind ihre Gesprächsangebote und Ideen für Aufarbeitungsinitiativen.

Anstelle der Darstellung der kulturellen, sozialen und politischen Vorstellungen der Widerständigen, die selten mit den gegenwärtigen Narrativen über die Basisgruppen übereinstimmen, werden lieber bequem handbare Opfer vorgeführt, um das SED-System zu diskreditieren. Doch das öffentliche Desinteresse an so unattraktiv wirkenden Opfern und Gegnern der Diktatur ist ebenfalls eine wichtige Ursache für die defizitären Vorstellungen über die DDR. Diese Tatsache schmerzt jene Opfer und fügt ihren alten Verletzungen noch weitere hinzu. Ein Kreislauf, der echtes, wirkliches Leiden erzeugt, das man ihnen auch ansieht. So schauderhaft es klingt, mir scheint, dass ein doppelter Leidens-Geld-Kreislauf entstanden ist, den ich "Frustrations-Trust" nenne.

Eine neue Geschichtspolitik

Können Wege aus dem Dilemma gefunden werden? Wie vermittelt man den Menschen, vor allem Heranwachsenden, die durch extrem widersprüchlich erscheinende Narrative verunsichert sind, ein glaubhaftes Bild von den Ereignissen in der DDR und wie gibt man den Revolutionären ihre Geschichte und ihre Würde zurück? Hier einige Vorschläge.

Geschichtspolitik: Wir leben in einem Zeitalter der Individualisierung der Geschichtsbilder. Die extrem divergierenden Erinnerungen lassen inzwischen so viele unterschiedliche SED-Staaten entstehen, wie es ehemalige DDR-Bürger gegeben hat. Es wäre falsch, den einseitigen Darstellungen, die sich durchgesetzt haben, neue Dogmen hinzuzufügen. Stattdessen sollten plausible Geschichtsbilder angeboten werden, die sich an zeitgenössischen Quellen orientieren. Harte Fakten wie Mauer, Schießbefehl, Militarisierung, menschenferne Ideologie oder bewusste Verstöße der Parteiorgane gegen die eigenen Gesetze lassen sich genauso wenig "wegerinnern" wie deren Resultate: permanente Mittelmäßigkeit, Umweltzerstörung, eine realitätsferne Borniertheit der Behörden und Parteiorganisationen gegenüber den Interessen der Menschen, am Ende Zerfall und Sturz des Systems. Forschung und Aufarbeitung haben immens viel geleistet. Die Heterogenität der Interpretation sollte nicht mehr als Bedrohung, sondern als komplexe Realität anerkannt und als Chance begriffen werden. Ich empfehle, in der Erinnerungspolitik stärker auf offene und integrierende Vorstellungen zu setzen. Positiv empfundene Wahrnehmungen und Tradierungen von der DDR, wie soziale Sicherheit, Solidarität, Gemeinschaftsgefühl, Leistungsbewusstsein, geringe Kriminalität und so weiter als minder bemittelt und aufklärungsfeindlich abzuqualifizieren, ist ebenso einseitig, wie die Unterstellung eines demokratischen Konsens sowohl in der DDR-Bevölkerung als auch in den widerständigen Gruppen.

Aufarbeitung und Wissenschaft: Eine Möglichkeit zur Korrektur von realitätsfernen Narrativen besteht in der Kennzeichnung von wissenschaftlich aufgemachter Bekenntnisliteratur. Ähnlich wie die Wirtschaft die Schädlichkeit fauler Kredite einzugrenzen versucht, indem sie diese in "Bad Banks" parkt, könnte die Wissenschaft zu ihrem Schutz jene Werke der in wissenschaftlichem Gewand erschienenen Aufarbeitungsliteratur, die als politisch intendiert indiziert wurde, einer "Bibliothek der Würde" zuordnen. Immerhin ist sie auch als enttarnte Bekenntnisliteratur immer noch von hohem authentischen Quellenwert. Dazu sollten entsprechende Parameter wie Quellennähe und die erkennbare politische Intention der Autoren und der Förderer diskutiert werden.

Museen: Der Mangel an hinreichend qualitätsvollen und überzeugenden museumspädagogischen Konzepten an außerschulischen Lernorten beruht weniger auf der Widersprüchlichkeit kursierender Narrative als auf ihrer Unglaubwürdigkeit. Grund sind weniger die Pädagogen aus den Reihen der 68er, die sich weigern, das Scheitern ihrer Utopie anzuerkennen, sondern die generelle Abneigung unserer Gesellschaft, sich auf fremde Denkmodelle einzulassen. DDR-Lernen ist wegen der Komplexität des Themas extrem mühevoll und befremdlich.

Aufarbeitung und Öffentlichkeit: Wesen und Wirkungsweise der, wie ich glaube, im Selbstlauf entstandenen "Frustrations-Trusts" wären zu untersuchen und präzise zu beschreiben, gerade auch hinsichtlich der sich im Leidenskreislauf befindlichen Opfer und Widerständler.

Schrifttum der Widerständigen: In den letzten DDR-Jahren wurden an mehr als 35 Orten über 180 staatskritische Zeitschriften herausgegeben, davon etwa 60 Einzelpublikationen (Flugblätter und künstlerischer Samisdat noch nicht mitgezählt). Etliche zehntausend Seiten mit Berichten, Kommentaren, Polemiken, Streitschriften, Konzepten, Ideen, Erfahrungen und so weiter schlummern so gut wie ungelesen in Pappkartons. Wer kennt sie alle? Kann man sich, ohne wenigstens einen Überblick über sie zu haben, wirklich als DDR-Experten bezeichnen? Ein Projekt zur Digitalisierung wichtigster Samisdat wurde vollendet, die Dateien sind öffentlich zugänglich. Doch ohne eine notwendige historische quellenkritische Einordnung der Ausgaben und ihrer Herausgeberkreise fehlt den Texten die Einbindung in das damalige Geschehen. Kritisch kommentierte Quelleneditionen als Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens sind für andere historische Epochen längst Standard. Die Antwort auf die Frage, warum ausgerechnet das Schriftgut der DDR-Widerständler extrem mangelhaft publiziert und kri-tisch kommentiert wurde, ist möglicherweise in der Tatsache zu finden, dass in den Texten oft das genaue Gegenteil von dem steht, was heute in den Narrativen über Widerstand in der DDR kursiert.

Widerständler mit Würde

Indem man die ehemaligen Widerständler zurück zu ihren alten Worten bringt und in eine Zeit zurückversetzt, in der sie jung und experimentierfreudig waren und etwas erleben und verändern wollten, werden sie gezwungen sein zu erklären, dass und warum sich ihre Ansichten geändert haben. Damit bekämen sie nicht nur ihre Worte zurück, sondern auch ihre Würde. Erst wenn die jungen Leute das Gefühl haben, dass es bei diesen Geschichten auch um sie selbst geht, um Fragen, die auch sie bewegen, werden sie Interesse zeigen und vielleicht sogar von ganz allein kommen. Bei allem notwendigen Respekt vor den Leiden der Opfer: Widerstand war auch eine Quelle der Hoffnung, des Lachens, der Freude, war Empowerment, bestärkte Liebe, Zuneigung und vor allem Zuversicht. Die Widerständler wollten etwas erreichen und sind daher nicht als Verfolgte sondern eher als Verfolger anzusehen. Widerstand war Freizeitbeschäftigung – irgendwo musste es Spaß machen, er war die Frohe Botschaft der Unangepassten.

Eine andere Aufarbeitung ist nicht nur notwendig, sondern auch möglich. Sie muss das Ziel haben, sich widersprechende Geschichtsbilder und sich widersprechende und auch verändernde Vorstellungen von einer freien Gesellschaft zu erklären. Sie muss Lust darauf machen, diese Prozesse zu verstehen, sie ernsthaft aber auch spielerisch zu verarbeiten und damit die Zukunft mitzugestalten. Natürlich ist das ein Wagnis, einzugestehen manches falsch gemacht zu haben. Aber es ist die einzige Möglichkeit, vor den Heranwachsenden zu bestehen.

Zitierweise: Dirk Moldt, Die frohe Botschaft des Widerstands. Aufarbeitung von SED-Unrecht. Erfolge, Metamorphosen, Katastrophen, Auswege, in: Deutschland Archiv, 4.5.2015, Link: www.bpb.de/205309.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Laudatio von Ingo Schulze zur Verleihung des Internationalen Stefan-Heym-Preises an Christoph Hein am 10.4.2013, in:Externer Link: http://www.chemnitz.de/chemnitz/media/download/stadt_chemnitz/stadtportrait/20130410
    _heympreis_laudatio.pdf

  2. Über die neuen Basisgruppen in der Revolutionszeit heißt es: "Vor allem die basisdemokratisch-anarchistisch Gesinnten verweigerten sich weitgehend. Punks-Antifagruppen und subkulturelle Gruppierungen, die teilweise auch in kirchlichen Zusammenhängen agierten." Ehrhart Neubert, Unsere Revolution. Die Geschichte der Jahre 1989/90, München 2008, S. 91. Danach kommen sie in Neuberts Buch trotz ihres großen Engagements nicht mehr vor.

  3. Neubert, Unsere Revolution (Anm. 2), S. 53 f.

  4. Die Dateien sind unter Externer Link: http://www.ddr-samisdat.de abrufbar. Letzter Zugriff am 10.2.2015.

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Dr.; geb. 1963, Mitbegründer der Kirche von Unten, seit Mitte der 1980er Jahre Engagement in der offenen Jugendarbeit und in der Umweltbibliothek Berlin sowie in verschiedenen Theater- und Bandprojekten, Studium der Mittelalterlichen und Neuen Geschichte sowie Osteuropastudien an der Technischen Universität Berlin, Redakteur der Zeitschrift "Horch und Guck", Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Ausstellungsprojekte unter anderem zur Jugend- und Erinnerungskultur.