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Ein Stück deutscher Geschichte

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Ein Stück deutscher Geschichte Eine Behörde tritt ab

Helmut Müller-Enbergs

/ 13 Minuten zu lesen

Seit dem 17. Juni 2021 besteht die Stasi-Unterlagen-Behörde nicht mehr. Nach rund 30 Jahren ist sie mit ihren rund 111 Kilometern Aktenmaterial aus den Beständen der DDR-Geheimpolizei Stasi in das Bundesarchiv überführt worden. Ein persönlicher Rückblick von Helmut Müller-Enbergs, der dort lange Zeit als Wissenschaftler tätig war und auch im Deutschland Archiv über seine Erkenntnisse publizierte.

Vorvernichtete Stasiakten, gesammelt in einem Raum der Zentrale der DDR-Staatssicherheit 1990. (© Holger Kulick)

Was für ein Erbe! Kaum ein Jahr währt der Zeitstrahl zwischen Herbstrevolution in der Deutschen Demokratischen Republik und deren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Viel blieb ansonsten nicht von dem Mut der Bürger, darunter der Kampf um die Akten des Ministeriums für Staatssicherheit, die bei der neu geschaffenen Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes eine Heimstadt fanden, wo ein jeder eingeladen ist, sein Abbild anzusehen, wie es sich in den Augen der operativen Mitarbeiter des Geheimdienstes gespiegelt hat. Das wird bleiben.

Nun hat das Stasi-Archiv am 17. Juni 2021 andere Türschilder erhalten, eben die des Externer Link: Bundesarchives. Bald drei Jahrzehnte nach der Gründung der einstigen Stasi-Unterlagenbehörde qualmt scheinbar die Geschichte eines untergegangenen Staates nicht mehr. Gut 111 Kilometer Akten und Millionen Karteikarten, Fotos und Filme sind nunmehr Teil deutscher Historie – neben denen aus Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus, während im wirklichen Leben nichts vergangen ist, vielmehr die Spuren nicht abgekühlt und verklärt sind. Da schmerzt noch was.

Was bleibt: Bürger und Bürgerinnen dürfen auch zukünftig Einsicht in ihre Akten nehmen, JournalistInnen und WissenschaftlerInnen forschen, und manch einer ist, stimmt er denn zu, noch Teil einer Überprüfung auf Kooperation. Nicht zu beschreiben, wie sehr ausgerechnet der Geheimdienst der DDR in den vergangenen Jahrzehnten manche Erörterung dominierte, mehr jedenfalls als etwa die ihn steuernde Sozialistische Einheitspartei Deutschlands oder die Sowjetunion.

Fußstapfen

Diese Behörde wurde von Persönlichkeiten geführt, die nicht allein ihren Namen gaben wie „Gauck-Behörde“, „gaucken“ oder „Birthler-Behörde“. Joachim Gauck und Marianne Birthler gehören zum genuinen Inventar der Herbstrevolution, waren unmittelbar beteiligt, wie auch daran, am Aufbau demokratischer Institutionen mitzuwirken, sich zu behaupten gegen all jene, die so oder so den großen Schlussstrich begehrten. An ihnen rieben sich nicht wenige, nicht zu beschreiben, welche Last sie zu steuern, manövrieren und auch auszuhalten hatten. „Aufarbeiten“ des Gewesenen war für sie keine Phrase, eine erweiterte Egokrücke, sondern Notwendigkeit des Gewissens, ein gesellschaftlicher Bedarf. Sie brachten fundamental notwendiges Handwerkszeug mit, dass ihnen das Leben und kein Studium gab: Ein historisches Verständnis, Erfahrungen im Ringen um politische Spielräume, Durchsetzungsvermögen, Charisma und die Fähigkeit, die Aufgabe zu repräsentieren. Sie hinterließen Fußstapfen, derartig groß, dass die Abdrücke einer Prozession darin Platz haben dürfte.

Und nach dem vormaligen Journalisten und Bundesbeauftragten der Jahre von 2011 bis 2021, Roland Jahn, dem mangelndes Interesse an Bildung und Forschung sogar von seiner Amtsvorgängerin unterstellt wird, nun das: Dieses Erbe soll nun von Alexandra Titze ausgefüllt werden, als eine der drei VizepräsidentInnen des Bundesarchivs, künftig zuständig für die dem Bundesarchiv zuwachsenden Stasi-Unterlagen.Eine Karriere wie sie im Buche steht: Zunächst ab Oktober 2003 Sachbearbeiterin im Justiziariat der Birthler-Behörde – ohne erstes Staatsexamen –, hatte sie doch nach dem Abitur zunächst an einer Fachhochschule Verwaltungswirtin gelernt. Das Jura-Studium und dann der unaufhaltsame Aufstieg in der Behörde, bis hin zur amtierenden Direktorin, also der Nummer zwei. Eine relative Bekanntheit erwarb sie sich auch durch behördlich geführte Arbeitsgerichtsprozesse. Darunter einer, wo ein Mitarbeiter auf 123.000 Euro Schadenersatz verklagt wurde, weil von ihm noch ein 100seitiges Manuskript zum Auslandsnachrichtendienst Hauptverwaltung A ausstehen würde. Ein juristisches Novum, wo doch nicht wenige Forschungen aus unterschiedlichen Gründen hingegen nicht zum Ziel gekommen sind, ohne jemals geahndet worden zu sein.

Was wären die einstigen Bundesbeauftragten ohne ihre Direktoren gewesen! Hansjörg Geiger und Peter Busse haben in dieser Funktion dem Stasi-Archiv jeweils einen Stempel aufgedrückt. Sie waren unstreitig und innerbehördlich unbestritten anerkannte Persönlichkeiten, außerordentlich an der Sache orientiert, Vollblutjuristen mit dem notwenigen Gespür auf dem Weg im Neuland. Und sie „brannten“ für das Thema Stasi-Akten und deren Aufarbeitung. Ihnen folgten intern vergleichsweise unauffällig zwei Juristen, erst der nicht unumstrittene Hans Altendorf , dann Björn Deicke, ein Haushälter aus dem Stab der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien – fortan ein weiterer Vizepräsident des Bundesarchivs –, der sich seinerzeit gegenüber der Konkurrentenklage des ungemein geachteten, in der Sache sehr vertrauten Joachim Förster – er war Leiter der anspruchsvollen Abteilung Auskunft in der Behörde – hatte durchsetzen können, dessen Klage erfolglos blieb.

Deicke blieb nicht bis zuletzt an der Seite Roland Jahns. Möglicherweise war die Last des Amtes zeitweilig eine solche Bürde, um nicht selbst das Stasi-Archiv in der kritischen Phase des Übergangs von der Bundesbehörde zum Bundesarchiv unmittelbar begleiten zu können. Alexandra Titze sprang für ihn ein. Nimmt man den Zeitstrahl von bald drei Jahrzehnten von Entstehung bis Übergang zum Bundesarchiv zusammen, so sind die euphorischen Jahre unter den Mitarbeitenden mit faszinierendem Engagement der gut 1.300 verbliebenen Beschäftigten zu einer Lethargie mit ungewöhnlich hohem Krankenstand verschwunden. Gaucks innerbehördlicher Odem ist längst wehmütig verblichen. Es scheint das Abwarten auf das Neue zu dominieren. Zum Glück gibt es mit Michael Hollmann einen Präsident des Bundesarchivs, der als ausgewiesener Historiker etwas von Archivgut versteht. Das lässt hoffen.

Hauptamtliche

Das Stasi-Archiv war wiederholt in aktuelle Diskussionen eingebunden, mitunter auf Basis ihrer Bescheide, teils aber auch durch ihre Stellungnahmen. Das betrifft den früheren Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe, aber auch den Politiker Gregor Gysi. Die vielfach damit verbundenen Fragen schienen ohne die Expertise von früheren hauptamtlichen und inoffiziellen Mitarbeitenden kaum lösbar. Der Arbeitsgruppe zu Gysi gehörten beispielsweise zunächst zwei ehemals Hauptamtliche, ein Inoffizieller und ein Jurist an, und wurde erst aufgrund des Drucks aus dem Deutschen Bundestag um einen Wissenschaftler der Forschungsabteilung ergänzt. Heraus kamen zwei Stellungnahmen, nur bedingt miteinander kompatibel – bei gleicher Quellenlage.

Abgelegte IM-Akten im Archiv der Stasi-Unterlagen-Behörde. (© Holger Kulick)

Letztlich gingen beide Berichte an den Immunitätsausschuss des Bundestages – und waren in der Summe wesentlich für das dort getroffene Votum. In jener Zeit war man sich bewusst, die Rolle der Hauptamtlichen öffentlich politisch nicht präsentieren zu können. Als sich der Immunitätsausschuss des Bundestages im Stasi-Archiv nach dem Stand der Recherchen vor Ort erkundigen wollte, waren die Ehemaligen nicht dabei. Unbeschadet von den Einstellungen hatten die Hauptamtlichen, insbesondere in den ersten Jahren, einigen Stellenwert. „Lernt von denen“, meinte Gauck, „bis wir es besser wissen“. Diese Expertise betraf lediglich einen kleinen Anteil unter den Hauptamtlichen im Stasi-Archiv, der größere war vor der Herbstrevolution im Personenschutz des MfS tätig, der anschließend in recht vielen Behörden Anstellung fand. Beinahe zwei Jahrzehnte lang war das der Fall, bis entdeckt wurde, sie seien ein vermeintlicher „Schlag ins Gesicht der Opfer“ und wurden in der Folge unter Roland Jahn nach und nach aus der Behörde entfernt.

Gauck hingegen war sich bewusst, dass das Stasi-Archiv noch lange auf das Wissen der Hauptamtlichen angewiesen sein würde. Als das Insiderkomitee des MfS, eine Selbstorganisation ehemaliger Tschekisten, offiziell seine Unterstützung bei Fragen zur Geschichte, insbesondere der DDR-Spionage, anbot, war das Interesse zunächst vorhanden. Zuvor waren schon frühere MfS-Überläufer von der Forschungsabteilung der Behörde mit Werkverträgen versehen worden. Diese Offerte schien politisch zu heiß, weshalb es dazu nicht kam; lediglich Gespräche mit Spionage-Chef-Markus Wolf galten als vertretbar. Bei seinem Abschied jedoch betonte Gauck, dass es ein Fehler sei, diese Erfahrungen nicht anzuhören, empfahl sogar Veranstaltungen mit Hauptamtlichen.

Wie recht Gauck gehabt haben wird, zeigte sich, als Bescheide zu hauptamtlichen oder inoffiziellen Mitarbeitern, bei der auch nicht die interne wissenschaftliche Expertise eingeholt worden war, gravierende Fehler enthielten: Etwa Unterlagen zu einer Linken-Politikerin zu ihrer inoffiziellen Mitarbeit als Minderjährige gingen ebenso aus dem Haus wie zu einer linken Landtagsabgeordneten, obgleich das überlieferte Material erkennbar nicht zureichend war. Hier rächt sich das Abschmelzen der hauseigenen Forschungsabteilung zu einem Referat „Kommunikation und Wissen“ wie auch der Umgang mit den ehemaligen Hauptamtlichen. Dagegen hat der zunehmende Einfluss junger JuristInnen mit wenig Basiswissen Konsequenzen. Mitunter verließen Bescheide das Stasi-Archiv, in denen Bürgerinnen und Bürger als ehemalige Mitarbeitende einer Diensteinheit des MfS ausgewiesen wurden, die es mit dieser Bezeichnung nie gab: Die „Hauptabteilung Aufklärung“.

Akten

Das Archiv verwaltet den Rest an Akten, die nicht vernichtet wurden. Geschreddert oder zermatscht wurden oftmals jene Papiere, die sich noch auf den Schreibtischen der Offiziere befanden. Ebenso wurden schon ab November 1989 gezielt Akten, auch von Inoffiziellen, herausgesucht und gelöscht, mitunter mit Vernichtungsprotokoll, das einzig überliefert blieb. Die Vernichtungen liefen noch bis Juni 1990, als schon längst ein demokratisch gewähltes Parlament in der DDR existierte. Datenträger gingen in den Reißwolf. Manches kam abhanden, wie eine Verfilmung von Karteikarten zu Personen, die beim Auslandsnachrichtendienst vermerkt waren. Nach etlichen Mühen gelang es immerhin, jene Karteikarten mit deutschen Bezügen wieder in das Archiv zurückzuführen. Das Bemühen, jene mit anderen Nationalitäten zu erlangen, blieb stets überschaubar schwachdynamisch. Denn gerade die Akten des Auslandsnachrichtendienstes sind weithin vernichtet, mit Ausnahme jener Unterlagen, die von den Offizieren bewusst überlassen wurden.

Mithin bestand stets archivarisch eine Schlagseite nach Osten hin, während Bundesbürgerinnen und -bürger aus den alten Bundesländern faktisch und ungewollt begünstigt wurden. Da gibt es noch etwas zu tun. Das gilt auch für die vorgeblich 16.000 Säcke, in denen zerrissene Papiere einlagern, von denen in den letzten Jahrzehnten die Unterlagen aus kaum mehr als 500 Säcken wieder zusammengesetzt wurden. Unbeschadet der Schuldzuweisungen, wer daran ursächlich sein mag, bleibt gleichwohl der Befund: Hier verantwortet das Stasi-Archiv, diese Unterlagen nicht zugänglich gemacht zu haben. Wundersam auch der Erschließungsstand und – trotz einigem Bemühen – der Mangel an Findbüchern. Und schließlich läuft die Zeit, um das Archivgut geeignet zu verwahren, es als solches zu sichern.

Blick in einen Sack mit vorvernichteten Stasiakten 2015 (© Holger Kulick)

Denn die Akten sind nicht allein Dokument der Repression sowie der AkteurInnen, die dazu beitrugen. Oder Munition im politischen Ringen. Mehr noch sind sie – bislang nahezu einmalig – auch Zeugnis der Alltagsgeschichte in einer Diktatur, die geeignet sind, im Mikrokosmus entferntester Regionen in der DDR nachvollziehbar zu machen, wie eine Gesellschaft unter den Bedingungen agierte. Diese Akten werden perspektivisch ein bedeutendes Korrektiv zu reinen Herrschaftsunterlagen wie die der Partei oder der Organisationen sein. Im Ensemble wird dann endlich das erfolgen, was zu ersehnen ist: Ein Kaleidoskop unterschiedlich motivierter AkteurInnen. Schließlich auch: Sie sind die papierene Landschaft gegen Legenden- und Mythenbildung. Jegliche Heldensaga kann mit Akten der Wind aus den Segeln genommen werden. Dass Akten des Stasi-Archivs beinahe das Bild DDR ausfüllten, ist nicht der Behörde anzulasten, sondern dem Umstand, dass das mediale, politische und gesellschaftliche Interesse darauf fokussiert war; nicht die zugänglichen Akten der SED reizte das Publikum, sondern das seines gefährlichen Schwertes Stasi.

Inoffizielle

Das Bild über die Inoffiziellen des MfS war stets überdehnt und mit Projektionen angefüllt. Dagegen vorzugehen war der erklärte Wille Joachim Gaucks. Seine Behörde hatte so viel als nur möglich dieses Thema in das Kühlbad rationaler Einordnung überführen wollen. Es ist nie gelungen. Selbst der Versuch, zu differenzieren, die Unterschiede zu erkennen, ist nur zeitweilig aufgegangen. Dass es dieses Korrektiv gab, daran hat nicht nur die Behördenspitze, sondern auch die Forschungsabteilung einen gehörigen Anteil. Es dauerte, bis in den Medien nicht weiter von zuletzt einer Million Inoffiziellen die Rede war, sondern von ungefähr 189.000; nicht von 50.000 WestagentInnen, die die Bundesrepublik unterwandert haben sollen, sondern von allenfalls zuletzt um die 3.000, die wesentlich Informationen beschafften als dazu fähig waren, vom Bundeskanzleramt aus den Anschluss an die DDR anzustreben. Der Begriff IM war etabliert, bis er im letzten Jahrzehnt zunehmend wieder durch den des „Spitzels“ und „Denunzianten“ abgelöst wurde. War noch in der Ära Birthler zureichend deutlich geworden, dass nur ein Bruchteil unter den IM Frauen waren, die sich in ihrer nachrichtendienstlichen Tätigkeit kaum von Männern unterschieden, wurden sie zu „operativen Betten“ deklariert. Der Rückschritt wurde durch das Stasi-Archiv befeuert. Da nicht gegengehalten zu haben, wird als Menetekel zu diskutieren sein.

Überhaupt lag die Fokussierung in der gesellschaftlichen Debatte auf IM, nicht auf jenen, die sie dafür ausgewählt, geführt und beauftragt hatten; schon gar nicht auf der Partei. Eine merkwürdige Schieflage. Dabei ist es nicht gelungen, zu verdeutlichen, dass nur eine besondere Spezies unter den Inoffiziellen damit betraut waren, sich wesentlich auf „Feinde“ zu konzentrieren (etwa 3.900), mithin gerade sie dazu beigetragen haben, die Basis für Repressionen zu liefern. Folglich wurde diese Rolle oftmals allen IM zugedacht, auch dann, wenn sie ihre Wohnung für heimliche Treffen zur Verfügung stellten oder Briefe, die Westagenten an eine Deckadresse geschickt hatten. Das verhinderte vielleicht, über jene zu reden, über die zu reden lohnte. Das Klima, darüber auch mit IM zu reden, war erwünscht, doch einen entsprechenden Klimawandel gab es bislang nicht. Umgekehrt war der Erfindungsgeist unter ehemaligen IM zu ihrer Rolle beachtlich. Man habe niemanden geschadet galt als Standardstereotype. Das dafür dringend erforderliche Bildungsangebot, das wesentlich von Gauck und Birthler forciert wurde, um gegenzusteuern, verlor zunehmend, insbesondere bei den Außenstellen der Behörde, an Gewicht.

Forschung

Das Modell war so einfach wie effektiv, das sich die zeitweisen Abteilungsleiter Klaus-Dietmar Henke und Siegfried Suckut ausgedacht hatten, um eine Vorstellung von Bildung und Forschung des Stasi-Archivs zu haben. Es ist stets das Dreieck von Partei – Staat – Staatssicherheit im Auge zu behalten, und nur das ins Visier zu nehmen, was andere Institutionen wissenschaftlich nicht leisten können, sei es aus materiellen, sei es aus logistischen Gründen. Das wäre die Grundlagenforschung zur Geschichte des MfS, seiner Organisationsstrukturen, der Hauptamtlichen und Inoffiziellen und der produzierten Informationen. Mehr noch sollte der Forschungsbetrieb nach innen dazu beitragen, die Mitarbeitenden und Produkte der Auskunftsabteilung fachlich zu versieren. Doch lebte dieser Zugang nicht lang – und ist bis heute nicht eingelöst, mehr noch: Er kann nicht mehr eingelöst werden.

Die Grundlagenforschung verkümmerte im Stasi-Archiv zu Kommunikation und Wissen. Eine einmalige Konzentration an Expertise wurde geopfert, zum Schaden der Aufarbeitung. Dabei war die Forschungsabteilung nicht unerheblich auch Gesicht des Stasi-Archivs, korrigierte wiederholt Überreizungen des Themas, stieß Diskussionen an, doch das zählte irgendwann nicht mehr, spätestens dann, als die Behörde offenkundig nur noch ein Gesicht haben sollte, das sich dann in Hochglanzbroschüren abbildete, wie über die „Aktion ‚Gegenschlag‘: die Zerschlagung der Jenaer Opposition 1983“, in der es reichlich um Roland Jahn geht, allerdings mit recht selektiv ausgewählten Dokumenten. In guten Tagen nannte die SED so etwas Personenkult. Diese Erinnerung bleibt.

Akteneinsichten

Nichts – keine Ausstellung, kein Buch, kein Vortrag – ersetzt das eigene Erleben, die Begegnung mit der Akte. Oder den Akten der Eltern oder Großeltern. Diese Intimität, dieser Rückblick auf ein Stück der eigenen Biografie ist etwas Besonderes, das Befürchtungen korrigiert oder bestätigt. Und dabei der besondere Umstand, die so sonderbar fremde und selektive Perspektive eines Geheimdienstes auf das selbst Erlebte. Die Erfahrung, vielleicht nur schlichte Angaben auf einem Karteiblatt vorzufinden, oder das, was umständehalber als Banalitäten zu nennen sind, und vor allem aber auch die Energie, in den Lebensweg eingedrungen zu sein, bis dahin, weggesperrt worden zu sein, etwa für die Sehnsucht, nicht mehr im Sozialismus wohnen zu wollen.

Diese Begehung des Gewesenen, diese stillen Bilder, kann niemand nehmen. Diese Selbstaufklärung ist ein Verdienst des Stasi-Archivs, unbeschadet dessen, wer es lenkte oder was sonst noch darüber zu hören war. Und es ist gut, im Historiker und Archivar Michael Hollmann nun dafür einen Garanten zu haben, dass es so bleibt – denn der, wie gesagt, versteht etwas von Geschichte und Akten.

Schattenriss des Autors bei einer Podiumsdiskussion in der Stasi-Unterlagen-Behörde 2014. (© H.Kulick)

Zitierweise: Helmut Müller-Enbergs, „Ein Stück deutscher Geschichte: Eine Behörde tritt ab“, in: Deutschland Archiv, 04.07.2021, Link: www.bpb.de/335132. Weitere Debatten-Texte zu diesem Thema werden nach und nach folgen. Es sind Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

- Weitere Beiträge des Autors im Angebot der bpb:

- Interner Link: Der 2. Juni 1967 und die Staatssicherheit. Der 2014 verstorbene Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin erschoss, war Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Das beweisen Unterlagen aus der ehemaaligen Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), die heute zum Bundesarchiv gehört. Eine Recherche aus dem Jahr 2009.

- Interner Link: Spione beim Klassenfeind; 1989 waren etwa 3.500 Bundesbürger AgentInnen der Stasi. Wissenschaft, Militär und Technik waren die wichtigsten Spionageziele des MfS. Außerdem ging es um Einflussnahme auf Medien und Politik - und das Ausschalten politischer Gegner. Zu den Mitteln gehörten auch Bestechung und Mord. Ein Beitrag aus dem Jahr 2016 im Externer Link: Stasi-Dossier der bpb.

- Interner Link: Margot Honecker – Die Frau an seiner Seite. Am 6. Mai 2016 starb die langjährige Bildungsministerin der DDR Margot Honecker. Auch nach der Herbstrevolution in der DDR hielt die Gattin des Generalsekretärs der SED Erich Honecker im chilenischen Exil an ihrer ideologischen Linie fest. Helmut Müller-Enbergs begibt sich auf eine Spurensuche dieser Frau und eines ebenso bekannten Gleichaltrigen aus Halle an der Saale. Ein Beitrag im Deutschland Archiv 2016.

- Interner Link: Karl Wilhelm Fricke, Ein Röntgenbild der HV A. Helmut Müller-Enbergs und die Freiheit der Stasi-Forschung .Mit seiner Arbeit über die "Hauptverwaltung A" des Ministeriums für Staatssicherheit hat Helmut Müller-Enbergs eine Leistung erbracht, die schon deshalb beeindruckt, weil die Hinterlassenschaft der HV A nahezu vollständig vernichtet worden ist. Der Teilband des MfS-Handbuches "Anatomie der Staatssicherheit" ist ein hochinformatives Nachschlagewerk über die Stasi-Spionage. Eine Buchbesprechung aus dem Jahr 2012 von Karl Wilhelm Fricke.

Mehr zum Thema:

- Das Interner Link: Stasi-Dossier der bpb

- Interner Link: "Akten als Problem?". Eine Reflektion von Markus Goldbeck, Deutschland Archiv vom 20.6.2021

Fussnoten

Fußnoten

  1. Die umgangssprachliche Bezeichnung ist von nun an Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv, online erreichbar unter https://www.stasi-unterlagen-archiv.de, zuletzt aufgerufen am 19.6.2021.

  2. Kompakt zur Geschichte der Stasiunterlagenbehörde: https://www.mdr.de/zeitreise/geschichte-stasi-unterlagen-behoerde-100.html, und: https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/stasi/224447/durchbruch-durch-zweite-besetzung, beide zuletzt aufgerufen am 17.6.2021

  3. Vgl. https://www.tagesspiegel.de/politik/-marianne-birthler-ueber-das-ende-der-stasiaktenbehoerde-dass-die-opferverbaende-nicht-eingebunden-wurden-ist-wirklich-skandaloes/27275068.html, zuletzt aufgerufen am 15.6.2021. Birthler formuliert darin die Kritik: „Das mangelnde Interesse von Roland Jahn an Bildung und Forschung war schon auffällig.“ Die Sicht von Roland Jahn dazu unter: https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/buergerrechtler-und-ddr-staatsfeind-roland-jahn-ich-habe-bis-heute-ein-schlechtes-gewissen-159537.html, zuletzt aufgerufen am 15.6.2021.

  4. Vgl. Checkpoint Tagesspiegel vom 2.6.2021, https://checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/6olJyi72ekXJtZPDnVpcHL, zuletzt aufgerufen am 15.6.2021

  5. Vgl. Pressemitteilung des Bundesarchivs vom 16.6.2021, https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Pressemitteilungen/neue-leitungsstruktur.html und Organigramm des Bundesarchivs vom 17.7.2021, https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Downloads/Organisation/orgplan.pdf?__blob=publicationFile, beides zuletzt aufgerufen am 18.6.2021.

  6. Vgl. https://www.welt.de/politik/deutschland/article6899811/Angeschlagener-Birthler-Direktor-bleibt-in-der-Kritik.html, zuletzt aufgerufen am 15.6.2021

  7. Vgl. Interview von Christian Booß aus dem Bürgerkomitee 15. Januar mit Michael Hollmann vom 16.5.2021 https://www.youtube.com/watch?v=V5uMWFr0X_E, zuletzt aufgerufen am 17.6.2021

Dr. Helmut Müller-Enbergs studierte Politikwissenschaft in Münster und Berlin und promovierte an der Uni Chemnitz. Nach dem Mauerfall war er in der Bürgerbewegung Demokratie Jetzt aktiv, 1990 Mitglied ihres Sprecherrates und von 1990 bis 1992 Pressesprecher der Fraktion Bündnis 90 im Brandenburger Landtag. Von 1992 bis 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Forschung der Stasi-Unterlagenbehörde, ist Professor an der Sydansk Universitet für Nachrichtendienstgeschichte. Er veröffentlichte zu Personen wie dem Pfarrer Oskar Brüsewitz oder dem Polizisten Karl-Heinz Kurras [verlinken auf: https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/52044/der-2-juni-1967-und-die-staatssicherheit], zu inoffiziellen Mitarbeitern, zur Spionage und zur Geschichte des MfS (www.mueller-enbergs.de), war Leiter der Forschungsgruppe „Rosenholz“ und an Behördengutachten wie etwa zu Gregor Gysi beteiligt.