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„Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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„Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter

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Die Autorin Lana Lux zog 1996 als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland und begann, sich vor ihrem Geburtsland Ukraine zu fürchten. Das hat sich nun geändert.

Ein Herz für Kinder? Wladimir Putin 2002 mit seiner ehemaligen Frau Lyudmila Putina und seinen Töchtern Katerina Tikhonovna und Maria Putina am Strand von Primorsky Krai im Osten Russlands. (© picture-alliance, Photoshot / Avalon)

Seit Donnerstag, den 24. Februar 2022, erreichen mich unablässig Nachrichten von Menschen, die bei den schrecklichen Schlagzeilen aus der Ukraine sofort an mich ­denken. Dabei habe ich nur eine zarte, gerade erst wieder erblühende Beziehung zu diesem Land. Meinem Geburtsland.

1986: Ich komme in Dnipro in der Ostukraine zur Welt. Meine Mutter spricht Russisch. Mein Vater spricht Russisch. Meine Tante spricht Russisch. Meine Oma spricht ein sehr witziges, falsches Russisch und manchmal auch gar kein Russisch, sondern Jiddisch.

Ich bin fünf Jahre alt, als ein Mädchen im Kindergarten zu mir sagt, ihr Vater hätte es ihr verboten, mit Jüdinnen zu spielen. Ich habe früh verstanden, dass das Land, in dem ich lebe, nicht mein Land ist, dass meine Eltern ausreisen wollen. Irgendwann. Vielleicht bald. Ich lebe in ängstlicher Erwartung des Aufbruchs.

1991: Die Sowjetunion ist endgültig Geschichte. Man sagt uns Kindern, dass die Ukraine jetzt unabhängig sei. „Unabhängig von was?“, frage ich. Irgendwie hat keiner Zeit, mir das richtig zu erklären. Ich versuche aus den Gesprächsfetzen der Erwachsenen schlau zu werden, sitze still neben ihnen vor dem Fernseher und schaue mir die Gewalt in den Nachrichten an. Verbrechen, Entführungen. Zwangsprostituierte Frauen. Der Tschetschenienkrieg.

Im Kindergarten gibt es für uns gerade zwei wichtige Fragen zu klären: Erstens: Was ist besser: ein Penis oder eine Vulva? (Natürlich haben wir Kinderwörter dafür verwendet.) Und zweitens: Wer ist besser: ein Russe oder ein Ukrainer? Bei Frage eins bin ich mir unsicher. Bei Frage zwei halte ich mich lieber ganz heraus.

Weil die Ukraine jetzt unabhängig ist, wird künftig alles auf Ukrainisch sein, sagen sie uns. Auch die Schule. Darum müssen wir fleißig Ukrainisch lernen. Ich will aber kein Ukrainisch lernen. Ich will meine ganz normale Sprache sprechen! Das Leben ist auch so schon beschwerlich genug.

Immer wieder haben wir kein Gas, kein Wasser oder Strom. Immer wieder müssen wir für Lebensmittel anstehen. Stundenlang. Es gibt keine Fahrpläne, wir warten ewig auf Busse. Die Busfahrer lieben es, mit uns Passagieren ein Spiel zu spielen: Sie halten weit vor der Busstation, und während wir alle hinrennen, fahren sie wieder los und kommen erst weit hinter der Haltestelle wieder zum Stehen. Die Busse sind so voll, dass die Türen häufig nicht zugehen. Einmal werden meiner Mutter in so einem überfüllten Bus die Rippen gebrochen. Nicht alle, nur drei.

1996: Wir sind ausgereist. Ausgerechnet nach Deutschland. Gelsenkirchen heißt die neue Stadt. Wann immer die Kinder in der Ukraine Krieg gespielt haben, haben sie Lose gezogen, wer die Nemzy spielen musste. Ein Wort, das eigentlich nur „Deutsche“ heißt, aber „Nazis“ meinte. Kein Kind wollte freiwillig Nazi sein. Ich frage mich, ob die ukrainischen Kinder künftig Lose ziehen werden, wer die Russen spielt? Eine Frau mit feingeschnittenem Gesicht, dunklen Haaren, rot geschminkten Lippen

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Ich habe Krieg nie mitgespielt. Es hat mir zu viel Angst gemacht. Wirklich: Todesangst.

„Ist nur ein Spiel“, haben die anderen mir zugerufen. „Sei nicht feige!“ Nun, in Deutschland, möchte ich beim Völkerball nicht mitspielen, weil es mich ans Kriegspielen erinnert und ich wieder diese unsagbare Angst spüre, die mir das Denken vernebelt.

Kurz vor der Ausreise wurden unsere Namen ins Ukrainische übersetzt. Mein Vater, der Wladimir heißt, wurde zu Wolodymyr. Unsere Nachnamen verloren das „Ja“ am Ende. Aus Chukovskaja wurde Chukovska. Im Kyrillischen besteht das „Ja“ nur aus einem Buchstaben, der gleichzeitig „ich“ bedeutet.

Es dauert lange, bis ich aufhöre, das „Ja“ anzuhängen, wenn man mich nach meinem Nachnamen fragt. Im Gelsenkirchen der 1990er Jahre kennt man mein altes Land nicht. „Die Ukraine, ist das irgendwo in Russland?“, fragen sie. Meine Muttersprache ist Russisch, also werde ich zu einer Russin gemacht. Ich wehre mich nicht. Wer Ausländer nicht per se schlecht findet, findet Russen immerhin ganz okay.

Erst als Jugendliche höre ich auf, die Russin zu spielen. Werde ich gefragt, ob ich eine sei, sage ich nein, ich sei in der Ukraine geboren. „Bist du also Ukrainerin?“, fragen sie – „Nein, ich bin Jüdin“, antworte ich. „Wenn du nicht religiös bist, dann bist du keine Jüdin. Was ist an dir jüdisch?“, fragen sie weiter. Was an mir außer der Staats­angehörigkeit ukrainisch ist, fragt keiner.

Seit meine Tante und meine Jiddisch sprechende Oma zu uns nach Deutschland emigriert sind, verliere ich jegliches Restinteresse an der Ukraine. Meine Ukraine ist eine abgeschlossene Erfahrung. Ich habe sie zusammen mit meiner Kindheit behutsam in ein steriles Glas gelegt, beides mit salzigen Tränen begossen und den Deckel fest zugeschraubt. Das Konservieren habe ich von meiner Oma gelernt.

2014: Erst mit dem Euro-Maidan und dem daraus resultierenden Krieg im Osten des Landes bekommt die Ukraine wieder etwas Aufmerksamkeit von mir. Wer kämpft dort gegen wen? Warum? Zeitgleich steht mein eigenes Leben in Flammen. Ich lebe inzwischen in Berlin, bin schwanger, muss operiert werden, stecke in großen finanziellen Schwierigkeiten.

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„Ich habe meine Ukraine in ein steriles Glas gelegt und den Deckel fest zugeschraubt“

Auf den Straßen schreien propalästinensische Demonstranten: „Scheiß Juden, wir bringen euch um!“ Ich habe keine Kraft, mich näher mit dem mir inzwischen so fernen Land zu befassen, in dem ich geboren bin. Meine Mutter erzählt von Nationalisten und von Faschisten in der Ukraine. Von Übergriffen und Pogromen auf russischsprachige Menschen. Ich habe Angst vor der Ukraine.

Ebenfalls 2014 beginne ich mit der Arbeit an meinem ersten Buch. „Kukolka“ heißt der Roman, für den ich ein Stück der konservierten Ukraine aus meinem Schraubglas nehme, um es der Protagonistin Samira zu leihen, einem Waisenmädchen, das zur Kriminalität erzogen und schließlich zwangsprostituiert wird. Noch ahne ich nicht, dass dieses Buch mich auch persönlich wieder in engeren Kontakt mit der echten Ukraine bringen wird.

2018: Ein Jahr nachdem „Kukolka“ erschienen ist, lerne ich D. kennen. Eine ­deutsche Frau in meinem Alter, die in der ­Ukraine lebt und für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) arbeitet. Sie lädt mich zu einem ­Literaturfestival ein, zu dem ich nicht kommen kann. Später fragt sie, ob ich mich den Volontären anschließen möchte, die die kleine jüdische Community von Lwiw im Westen des Landes unterstützen. Es gehe darum, die verlassenen jüdischen Friedhöfe und Mahnmale der Massen­erschießungen von Juden während der Shoa zu pflegen. Ich sage zu – und es wird zu einer Erfahrung, die alles verändert. Danach fliege ich noch einmal in die Ukraine. Und noch einmal. Und noch einmal. Anzeige

2021: Im September lande ich erneut in Kiew. D. schließt mich in ihre Arme. Inzwischen hat sie ihren ukrainischen Partner geheiratet. Sie wollen Kinder, erzählen sie, ihre Wohnung ist frisch renoviert und stylisch eingerichtet. Der Kopf ihres Hundes liegt schwer und warm auf meinem Oberschenkel, als ich mit D., ihrem Mann und deren Freunden am Tisch sitze. Wir essen veganes Chilli aus hübschen Tonschalen, unterhalten uns auf Englisch, Russisch, Deutsch und Ukrainisch.

Ich stelle Fragen. Zunächst zaghaft. Je mehr sie erzählen, desto mehr begreife ich, wie wenig ich weiß, über das Land, in dem ich zur Welt kam – über die Ukraine von heute. Ich weiß eigentlich nur, was in meinem Schraubglas ist. Wir nehmen uns vor, im nächsten Frühling, März oder April 2022, zusammen nach Dnipro zu fahren, an meinen Geburtsort, D., ihr Mann und ich. Wieder in ­Berlin, beginne ich, Ukrainisch zu lernen.

Seit Donnerstag, dem 24. Februar 2022, verbessern sich meine Sprachkenntnisse rasant. Jede frei Sekunde hänge ich vor den Nachrichtenkanälen aus Kiew, Charkiw, Dnipro, in denen nicht nur Ukrainisch, sondern auch jetzt noch immer wieder und wie selbstverständlich Russisch gesprochen wird. Schon zwei Wochen vor der russischen Invasion hat der DAAD meine Freundin D. nach Deutschland zurückbeordert. Ihr Mann, zerrissen zwischen der Pflicht seiner schwangeren Frau und der Pflicht seinem Land gegenüber, blieb dort. Er will helfen. Er muss helfen. Während ich diese Zeilen schreibe, ist er in Lwiw, wo stündlich Tausende von geflüchteten Menschen, vom Baby bis zum Greis, ankommen. Die Zukunft ist gänzlich ungewiss.

Sonntag, 28. Februrar 2022: Auf der großen Antikriegsdemo in Berlin trägt meine siebenjährige Tochter unser Plakat. Sie hat zwei weiße Friedenstauben darauf gemalt. I stand with Ukraine haben wir dazu geschrieben. Ich erkläre ihr, dass es ein großes Privileg ist, frei demonstrieren zu können. Und dass ich den Mut derjenigen Russen bewundere, die jetzt in Moskau, St. Petersburg und anderen Städten auf die Straße gehen, obwohl sie dafür verhaftet werden.

Zitat

„Ist es richtig, für sein Land zu kämpfen?“, fragt meine Tochter. „Ja“, sage ich.

„Würdest du für dein Land kämpfen?“, fragt sie. „Nein“, antworte ich. „Ich habe kein Land, zu dem ich gehöre. Ich habe Sprachen, ich habe Werte, ich habe Traditionen, ich habe Familie und Freunde, aber kein Land. Stell dir vor“, sage ich, „es gibt Menschen, die haben ein eigenes Haus, ein Erbe über Generationen vielleicht. Wenn jemand es ihnen wegnehmen will, kämpfen sie dafür. Und dann gibt es andere, wie mich, die haben nur eine Mietwohnung, und die Generationen vor ihnen haben auch immer nur Mietwohnungen gehabt. Mal hier, mal da.“

„Bist du traurig darüber“, fragt sie, „dass du kein Haus hast?“

„Nein, schon lange nicht mehr.“

„Werden wir aus Deutschland auch mal fliehen müssen?“

„Ich weiß es nicht“, sage ich, „jetzt gerade müssen andere Menschen fliehen und wir müssen sie unterstützen, so gut wir können.“

„Hat Putin eigentlich Kinder?“, möchte mein Kind nach einer Pause wissen.

„Ja“, sage ich, „zwei Töchter.“

„Ob sie sich für ihren Vater schämen?“, fragt sie.

Zitierweise: Lana Lux, "„Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter", in: Deutschland Archiv, 11.3.2022, www.bpb.de/506108. Die Erstveröffentlichung erfolgte am 7. März 2022 in der Externer Link: taz.

Eine von russischen Raketen zerstörte Polizeistation in Charkiw, am 2.3.2022 (© picture alliance / AA | State Emergency Service of Ukraine/Handout)

Zeitenwende?? Weitere Stimmen im Deutschland Archiv zum Krieg Russlands gegen die Ukraine:

Weitere Betrachtungen aus unterschiedlichsten Perspektiven werden folgen.

Fussnoten

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