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Die Verteidigung des Erinnerns

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? 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Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. 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Die Verteidigung des Erinnerns Eine Würdigung von "Memorial" aus historischer Perspektive

Wolfgang Templin

/ 13 Minuten zu lesen

Die 1987/88 entstandene Gesellschaft "Memorial" und ihre später entstandenen Folgeorganisationen ringen um den Wiedergewinn des historischen Gedächtnisses der russischen Nation. Die Auslöschung der Erinnerung an die Ereignisse und ungeheuren Verbrechen in den Jahrzehnten der Sowjetunion gehörte zum Wesenskern der kommunistischen Diktatur. Wiederholt sich jetzt Geschichte - angesichts der aktuellen Gerichtsurteile gegen Memorial?

Solidaritätsdemonstration für die russische Menschenrechtsorganisation Memorial vor der ehemaligen Leipziger Stasi-Zentrale, der "Runden Ecke", am Abend des 13. Dezember 2021. Teilnehmende waren einstige DDR-BürgerrechtlerInnen aus dem Bürgerkomitee Leipzig, dem Archiv der Bürgerbewegung Leipzig und aus dem Neuen Forum Leipzig e.V.. (© Reiner Justen / Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke" Leipzig)

Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion unter Michail Gorbatschow, die friedlichen Revolutionen des Jahres 1989, die Zeit des Umbruchs bis zum Zerfall der Interner Link: Sowjetunion 1991 und die Präsidentschaft Boris Jelzins gaben Opfern, ihren Angehörigen und den Nachgeborenen die Chance gegen diesen Gedächtnisverlust anzugehen.

Der Machtantritt Wladimir Putins 1999 und seine Strategie des unbegrenzten Machterhalts führten dazu, dass wiederum ein zunehmend autokratisches System entstand. Anfangs gehegte Hoffnungen auf mehr Demokratisierung zerstoben schnell. Auch das unter Gorbatschow und Jelzin zurückgewonnene Bewusstsein über die sowjetische Unrechtszeit, über die Untaten und Verbrechen, über den Kampf und das Leiden der Opfer und die Identität der Täter wurde mehr und mehr in Frage gestellt. Opfer wurden nach außen hin gewürdigt, während die Täter in der Namenlosigkeit verschwinden sollten. Das ist der Hintergrund des Vorgehens gegen Memorial und seine Unterstützer*innen. Ein solches Vorgehen kann auf Dauer nicht erfolgreich sein, denn die Unterstützer*innen von Memorial im Kampf um das historische Gedächtnis sind zu zahlreich.

Die Anfänge der Roten Diktatur 1917

Als die Interner Link: Bolschewiki unter Wladimir Iljitsch Lenin, in den Jahren 1917/1918 den Zusammenbruch des Zarenreiches nutzten und ihre eigene „Rote Diktatur“ errichteten, setzten sie zur Sicherung ihrer Macht von Beginn an härteste Methoden ein. Massenverhaftungen und Exekutionen von politischen Gegnern, und der Aufbau eines eigenen, auf Terror setzenden Repressionsapparates, der allrussischen Tscheka unter Felix Dzierzynski gehörten dazu. Die Phase der Machtergreifung und des Bürgerkrieges, und der damit verbundene Terror blieben mit Lenin und dem seiner engsten Mitarbeiter*innen verbunden.

Wladimir Iljitsch Lenin am 28. August 1918 als Redner beim "Ersten Allrussländischen Kongress" (© picture-alliance)

In seinem 1924 entstandenen „Testament“, befürchtete Lenin, dass die Macht an Jossif Wissarionowitsch Stalin, einen seiner engsten Gefolgsleute, übergehen könnte. Die Machtkämpfe im Führungszirkel der Bolschewiki nach Lenins Tod, machten Stalin dann tatsächlich zum Gewinner. Unter seiner Herrschaft, verwandelte sich in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, die stets mit Terror verbundene Politik seines wechselnden Führungszirkels, zum millionenfachen Massenmord, der bis zu Stalins Tod im Jahre 1953 anhielt. Gnadenlose Säuberung in den eigenen Reihen, dem ein Großteil der Bolschewiki und kommunistischer Kader zum Opfer fiel, die Liquidierung von Klassenfeinden, Angehörigen des Bürgertums und der Intelligenz gehörten dazu.

Ein Teil des Terrors richtete sich gegen Angehörige der russischen Nation selbst, aber noch intensiver wurde gegen Angehörige anderer Nationen und Nationalitäten innerhalb der Sowjetunion vorgegangen. Zu ihnen zählten Ukrainer*innen, Polen*innen, Angehörige der baltischen Nationen, aber auch Georgier*innen oder die Angehörigen der Nationen des Kaukasus und jüdische Mitbürger*innen. Entweder sprach man ihnen die eigene nationale Identität ab und machte sie zu Angehörigen der russischen Nation, wie Ukrainer*innen und Belarus*innen oder man erklärte sie zu historischen Erbfeinden, wie die Polen*innen und Balt*innen. Der Erschießungstod in den Hinrichtungskellern der Gefängnisse oder den Hinrichtungsstätten des Innenministeriums (NKWD) und der GPU war das hunderttausendfache Schicksal der Opfer dieses Massenterrors. GPU war seit 1922 die Bezeichnung der Geheimpolizei der Sowjetunion und Nachfolgeorganisation der Tscheka.

Noch ungeheuerlicher waren die Zahlen der in alle Winkel des riesigen Reiches Deportierten. Das Lagersystem des Gulags wurde vor allem im nördlichen Teil Russlands und in Sibirien errichtet.

Verdrängen, Vergessen, Löschen

So penibel die Aktenführung über all diese Verbrechen war, so groß waren die Anstrengungen, die Erinnerung daran, das Gedächtnis darüber auszulöschen. Dazu konnten bei Kommunist*innen und Anhänger*innen des Systems, der unerschütterliche Glaube an die Größe der Sache und die Heldengestalt des Führers genutzt werden. Wem dieser Glaube, diese Überzeugung fehlte, konnte durch die Wirkung physischer und psychischer Folter, langandauernder Torturen und die irrige Hoffnung, das Schicksal seiner Angehörigen zu erleichtern, zur kompletten Selbstverleugnung, zu den absurdesten Selbstbezichtigungen und Geständnissen gebracht werden. Die Moskauer Schauprozesse von 1937/38 sind voll von Erklärungen und Geständnissen der Angeklagten, Mitglieder trotzkistischer Verschwörungszirkel, ausländischer Agentennetze und Spionageorganisationen gewesen zu sein, oder Sabotageaktionen angeführt zu haben. Hinter der massenhaft inszenierten Scheinwelt der Prozesse und Propagandakampagnen verschwand die historische Realität.

Wenn im westlichen Ausland, in der internationalen Öffentlichkeit Berichte und Zeugnisse auftauchen, welche die Wahrheit hinter diesen Inszenierungen beschrieben, und die Realwelt hervortreten ließen, wurden sie häufig nicht geglaubt, ihre Verfasser in Frage gestellt und diskreditiert. Zu stark war häufig das Bedürfnis an den Sinn des kommunistischen Aufbauwerkes zu glauben, Stalin und seinen Propagandisten zu folgen.

Gulag-Häftlinge zerkleinern Steine beim Bau des Weißmeer-Ostsee-Kanals 1932 (© Sammlung 'Memorial', Moskau)

Das wohl berühmteste Beispiel dafür wurde der Intellektuelle und Schriftsteller Artur Koestler (1905-1983), in seinen Jugendjahren selbst Kommunist. Koestler bereiste die Sowjetunion in den frühen Dreißigerjahren. Er verschloss die Augen nicht, vor den Tatsachen, die ihn erreichten, erklärte sie sich aber zunächst als „Nachwehen der Revolution“. Erst die späteren Wellen der Verfolgung, seine Erlebnisse im spanischen Bürgerkrieg und die Konfrontation mit überlebenden Opfern der Moskauer Schauprozesse von 1937/38 ließen ihn von dieser Sicht abrücken. In seinem 1940 erschienenen Buch „Sonnenfinsternis“ und der wenig später erschienenen Essaysammlung „Der Yogi und der Kommissar“, schilderte er die Mechanismen, Persönlichkeiten zu zerbrechen, sie dazu zu bringen, erfundene Welten vorzustellen, und die Wahrheit über sich und ihre Vernehmer und Folterer, verschwinden zu lassen.

Ein positivierender Mythos

Koestler schlug sein ganzes Leben lang eine Welle von Hass und Verachtung entgegen, die von prokommunistischen Intellektuellen aber auch von liberalen bürgerlichen Sympathisanten der Sowjetunion ausging. Die ungeheuren sowjetischen Opfer im Zweiten Weltkrieg, die Rolle Stalins als Teil der Anti-Hitler-Koalition trug dazu bei, den positiven Mythos zu erhalten, ja zu bestärken, und die Augen vor der ungeheuerlichen Wahrheit zu verschließen. Als der ehemalige Trotzkist David Rousset, der die Hölle nationalsozialistischer Konzentrationslager überlebt und beschrieben hatte, für das sowjetische Lagersystem den Begriff Gulag prägte, wurde Rousset in Frankreich heftig angegriffen.

Deutlich wurde das auch am Schicksal eines Buches, zu dem Koestler die Einleitung schrieb. Der österreichische Physiker Alexander Weissberg-Cybulski, selbst Kommunist, war 1931 einem Ruf an das Ukrainische Polytechnische Institut nach Charkow gefolgt und mit seiner Familie in die Sowjetunion gezogen. Er wurde 1937 verhaftet. Man beschuldigte ihn, eine Gruppe von Terroristen angeworben zu haben, um Stalin und Kliment Woroschilow während eines Jagdausfluges in den Kaukasus zu ermorden. Im Falle eines Krieges sollten die wichtigsten Industriebetriebe der ukrainischen Hauptstadt in die Luft gesprengt werden. Das alles habe er als Komplize Nikolai Bucharins unternommen, einem der engsten bolschewistischen Kampfgefährten Lenins und Stalins. Bucharin fiel den Säuberungen selbst zum Opfer.

Weissberg-Cybulski gestand all diese Verbrechen, die er weder geplant, noch begangen hatte in einer öffentlichen Verhandlung. Er hatte das außergewöhnliche Glück, dass er nach dieser kompletten Inszenierung am Leben blieb und später nach internationalen Protesten in Freiheit kam. Das Buch, das er über seine Erlebnisse und Erfahrungen schrieb: „Hexensabbat. Russland im Schmelztiegel der Säuberungen“ gehört zu den eindringlichsten Schilderungen darüber, wie die umgekehrte Welt der Terrorprozesse entstehen und funktionieren konnte. Das Buch erschien 1951, noch zu Lebzeiten Stalins und wurde von vielen Kritikern als Lügengespinst und Kalte-Kriegs-Propaganda abgetan.

Die Rolle Chruschtschows

Nach dem Tod Stalins im März 1953 - in den ersten Jahren des Kampfes um seine Nachfolge- sickerten immer mehr Nachrichten, über den Terror der Dreißigerjahre, über die Fortexistenz des Gulag-Systems nach draußen. Es war jedoch mehr wie ein Flüstern. In der gelähmten und paralysierten sowjetischen Gesellschaft hielt das Schweigen über diese Zeit, ihre Opfer und Täter an. Eine gewisse Bewegung brachte hier Nikita Chruschtschow 1956 hinein, der sich als Mitglied des innersten Führungszirkels, im Kampf um die Nachfolge gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hatte.

Nikita Chruschtschow (re.), 1894 im Governement Kursk geboren und später in der Ukraine lebend, machte als Protégé Stalins Karriere. Als Parteichef Moskaus durfte er am 1. Mai 1951 auf der Tribüne des Lenin-Mausoleums in Moskau neben seinem Förderer die Ehrenbezeugungen der Bevölkerung entgegennehmen. (© picture-alliance/akg)

Auf dem XX. Parteitag der KPdSU im Februar 1956, berief Chruschtschow überraschend eine geschlossene Sondersitzung ein, zu der nur ausgewählte Delegierten zugelassen wurden. Die überraschten Teilnehmer*innen wurden mit einer Rede konfrontiert, von der sie sich keine Notizen machen durften. Tonbandmitschnitte waren selbstverständlich verboten. Inhalt der Ansprache war der Personenkult um Stalin, die Auswüchse und Konsequenzen dieses Personenkults und der daraus erwachsene Terror.

Später, in seinen Memoiren sollte Chruschtschow behaupten, dass er bei dieser Rede und der Einladung dazu einem spontanen Impuls gefolgt sei. Das konnte so kaum stimmen. Der Wortlaut der Rede, der allen Vorkehrungen zum Trotz schnell nach außen gelangte, in Parteikreisen heimlich zirkulierte und bald auch in der internationalen Presse auftauchte, umfasste mehr als 20.000 Worte. Die sorgfältig redigierte Rede las Chruschtschow vom Blatt ab. Was auch immer sein eigener Aufklärungsimpuls dabei gewesen sein mochte, das Verlesen der Rede war ein parteipolitisches Manöver, um die eigene Machtposition zu stärken und sich selbst als Verkörperung einer neuen Ära in der Sowjetgeschichte erscheinen zu lassen. Bezeichnend war, das Chruschtschow sich in seiner Rede, auf den Terror Stalins gegenüber der eigenen Partei beschränkte, die weitausgrößeren Verbrechen am sowjetischen Volk und an ausländischen Kommunisten und Sympathisanten, wie Weissberg-Cybulski aber aussparte.

Wie intensiv sich Stalin bei seinen Verbrechen auf die Angehörigen anderer nichtrussischer Nationen konzentrierte, konnte Chruschtschow aus seiner eigenen Geschichte wissen. Er war Ukrainer und hatte sich in seiner Funktion als Generalsekretär der Ukrainischen Kommunistischen Partei an Säuberungen beteiligt und Erschießungskommandos angeführt.

Während seiner Rede, wurde Chruschtschow ein Zettel auf das Podium gereicht, auf dem die Frage stand, was er denn selbst in dieser Zeit, angesichts der Verbrechen Stalins getan habe. Er las den Zettel und bat den unbekannten Fragesteller aufzustehen und sich im Publikum zu erkennen zu geben. Schweigen der Anwesenden im Saal war die einzige Reaktion. So sei auch seine Haltung damals gewesen, erklärte Chruschtschow. Er habe aus Furcht geschwiegen, solange Stalin an der Macht war.

Mit dem Fokus auf den Personenkult um Stalin und seine Untaten, war das gesamte Terrorsystem noch nicht in Frage gestellt. Chruschtschow macht nach 1956 vorsichtige Liberalisierungsschritte, die in der Sowjetunion selbst aber vor allem den Ostblockländern mit Hoffnung aufgenommen wurden und die sogenannte Tauwetterperiode einläuteten. Ein Teil des Gulag-Lagersystems wurde aufgelöst, eine Rehabilitierungskommission nahm ihre Arbeit auf. Doch erst 1989 wurde die Existenz der Geheimrede und ihr Wortlaut in der Sowjetunion öffentlich zugänglich gemacht.

Wachsender Mut Fragen zu stellen

In den späten Fünfzigerjahren, die auf die Maßnahmen Chruschtschows folgten, wurde das von Furcht und Lähmung der Menschen diktierte Schweigen immer häufiger durchbrochen. Opfer des Terrors oder ihre Angehörigen, die von der Rehabilitierungskommission nicht angehört wurden, weil sie zur falschen Opferkategorie gehörten oder keine ausreichenden Dokumente beibringen konnten, suchten sich spontan zu organisieren. Junge Menschen fanden den Mut, ihre Fragen immer öfter öffentlich zu stellen.

Der Lagerinsasse und spätere Schriftsteller Alexander Solschenizyn wurde zur literarischen Stimme für alle Versuche der Wahrheitsfindung, der Dokumentation des Geschehenen, zum Wiedergewinn des Gedächtnisses. Er wurde als Offizier der Roten Armee und Kriegsteilnehmer im Jahre 1945 verhaftet, weil er intern Kritik an Stalin geäußert hatte. Zu Lagerhaft und späterer Verbannung verurteilt, die er bis 1962 verbüßte, hielt er seine eigenen Erlebnisse fest und sammelte systematisch weitere Erinnerungen und Dokumente. Neben anderen Werken entstand der monumentale dreibändige Zyklus Der Archipel Gulag. Die Versuche, seine Texte und Bücher zunächst im Land zu veröffentlichen, und sein Kampf mit der Zensur füllen eigene Werke. Als seine Bücher im Ausland erschienen, erlangte er schnell internationales Ansehen, 1970 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Die Veröffentlichungen im Ausland und seine Popularität ließen den Druck auf ihn wachsen, führten 1974 zu seiner Verhaftung unter der Anklage des Landesverrats und der anschließenden Ausweisung. Im Exil setzte Solschenizyn seine literarische Arbeit fort.

Aus den Anfängen in den Fünfzigerjahren entwickelte sich in der Sowjetunion eine Bewegung von Oppositionellen und intellektuellen Dissident*innen, in der Vertreter*innen verschiedener Nationen und Weltanschauungen zusammenarbeiteten. Sie waren nicht durch ein politisches Programm, sondern durch gemeinsame Werte verbunden, zu denen das Ethos der Wahrheit gehörte, das Bemühen den Opfern eine Stimme zu geben und die Täter aus der Anonymität zu reißen. Sie nahmen Ausgrenzung, Repressionen und Verhaftungen auf sich, setzten ihre Arbeit unter den schwierigsten Bedingungen fort. Auf dem Roten Platz protestierte eine kleine Gruppe von ihnen im August 1968 gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag. Sie wussten sich Oppositionellen und Dissident*innen in allen Ländern des Ostblocks verbunden, ob in Polen, der Tschechoslowakei, in Ungarn oder der DDR, suchten den Kontakt und die Zusammenarbeit mit ihnen.

In der Chronik der laufenden Ereignisse, einer Untergrundzeitschrift, die zwischen 1968 und 1983 in mehr als 60 Ausgaben erschien, berichteten sie über Repressionsakte, Verhaftungen, Einschränkungen und Verletzungen der Bürgerrechte und mangelnde Rechtsstaatlichkeit. In Verbindung mit historischen Dokumentationen stellten sie so die Brücke zwischen dem Kampf um die Wahrheit und dem Einsatz für Menschenrechte her.

Neue Hoffnungen 1975 durch die KSZE und ab 1986 durch Gorbatschow

Außerdem nahmen sie die Schlussakte der Interner Link: Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Helsinki von 1975 zum Anlass für verstärkte Aktivitäten.

Erich Honecker, Generalsekretär des Zentralkomitees der SED in der DDR, zwischen Regierungschefs bei der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte in Helsinki am 1. August 1975. (© picture-alliance/AP)

Während die offiziellen Vertreter der Ostblockstaaten an der Konferenz, die am Abschlussdokument mitgewirkt hatten, darin eine Quelle der eigenen Legitimation und Aufwertung sehen wollten, stützten sich die Oppositionellen auf die in anderen Passagen festgehaltene Geltung der Menschenrechte. Ihre Berufung darauf wurde zur Grundlage der Bildung eigener Helsinkigruppen. In Russland, im Baltikum und der Ukraine entstanden Helsinki-Komitees. Sie wurden im gesamten Herrschaftsgebiet der Sowjetunion brutal unterdrückt und verfolgt, auch weil sich in ihnen der Bürgerrechtsgedanke mit den Ansätzen nationaler Unabhängigkeitsbewegungen verband.

Auf dieses Fundament, auf die damit verbundenen Frauen und Männer stützte sich die informelle Gründung der Vereinigung Memorial Ende 1987. Sie stand bereits unter dem Einfluss der mit Michail Gorbatschow verbundenen Glasnost- und Perestroika-Hoffnungen, Gorbatschow war im März 1985 zum neuen Generalsekretär der KPdSU bestimmt worden.

Offizielle Gründung 1989: "Wir wollen wissen"

Im Januar 1989 konnte dann die offizielle Memorial Gründung folgen, mit dem Kernphysiker und Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow als Vorsitzendem.

Glasnost vor laufender Kamera: Russlands Präsident Boris Jelzin (r) zwingt den sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow (l) auf einer Dringlichkeitssitzung des russischen Parlaments am 23. August 1991, das Protokoll einer geheimen Sitzung seines Ministerkabinetts vom ersten Putschtag vorzulesen, das er selber noch gar nicht kennt. Am nächsten Tag tritt Gorbatschow als Vorsitzender der KPdSU zurück. (© picture-alliance, dpa, RIA Nowosti Boris Babanov)

Die Bereitschaft des Reformers Gorbatschow, immer größere Teile der historischen Wahrheit freizugeben, und den Zugang zu den Archiven zu erleichtern ließ die Menschen über das Jahr 1989 hinaus Hoffnung schöpfen. Millionen gingen mit der Forderung „Wir wollen wissen“ auf die Straße. Gorbatschows Kontrahent und Nachfolger als 1991 erster frei gewählter Präsident Russlands, Boris Jelzin, ließ nach dem Zerfall der Sowjetunion, an dem er selbst beteiligt war, zunächst Raum für diese Hoffnung. Aus Memorial wurde ein internationales Netzwerk, mit einem russischen Zentrum in Moskau und rund 60 internationalen Mitgliedsorganisationen in Russland, der Ukraine, Deutschland, Tschechien, Belgien, Frankreich und Italien.

Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen in der Gegenwart, sowie die Sorge um die Opfer der politischen Verfolgung, sind in der Tätigkeit von Memorial untrennbar mit einander verbunden.

Erste Rückschläge unter Jelzin

Noch in den Neunzigerjahren, während der Amtszeit von Boris Jelzin, erfuhr die Arbeit von Memorial Rückschläge und Behinderungen. Jelzin war mit dem Versprechen demokratischer Reformen angetreten und kündigte an, die Macht der Geheimdienste einzuschränken und die Türen der Archive aufzustoßen. Aber die nur halbherzig angegangene Auflösung der alten Geheimdienste blieb stecken, nicht nur deren Zentrale am Moskauer Lubjanka-Platz sah einen Machtzuwachs der umbenannten Dienste.

Die nur halbgeöffneten Türen der Archive schlossen sich wieder zusehends. Die Machtübergabe Jelzins an den Geheimdienstoffizier Wladimir Putin läutete eine Periode ein, in der sich der Umgang mit der Vergangenheit, erneut zur Geschichtspolitik für den Machterhalt eines autoritären und immer stärker diktatorischen Systems verwandelte

Gezielte Verklärung unter Putin

In den staatstreuen Medien und von den Propagandist*innen des Interner Link: Putin-Systems wird eine Sowjetunion beschworen, die sich im heldenhaften Kampf gegen ihre aggressiven Nachbarn und Feinde bewähren musste, in der die Person Stalins zum heldenhaften Führer und Retter der Nation verklärt wird. In diesem Bild wird der Terror nicht geleugnet, werden die Opfer nicht verschwiegen. Putin selbst spricht davon und legt Kränze an den Erschießungsstätten ab. Für ihn passierten dort schreckliche Dinge. Wie konnte es aber anders sein, in diesen Zeiten des Überlebenskampfes. Der Terror wird zu einer Art Naturkatastrophe verklärt, dem die ruhmreiche Sowjetunion ihr Überleben verdankt.

Nach dieser Logik kann man die Schuldigen am Terror aber auch nicht identifizieren, sie nicht verurteilen. Die Souveränität der vom Terror erfassten Nationen, die zur Unabhängigkeit gelangten, wird in Frage gestellt. Das große stolze imperiale Russland, der eigentliche Erbe der Sowjetunion, will sie für immer unter sein schützendes Dach nehmen. Da kann ihnen auch nicht das Recht auf eine eigene Sicht auf die Geschichte zugestanden werden. In diese Geschichtserzählung in, diese Politik, passen die historischen Initiativen, passt der Kampf für Menschen- und Bürgerrechte von Memorial aus Putins Perspektive nicht hinein.

Nach allen Behinderungen und Einschränkungen der Vergangenheit wurde nun die Liquidation verfügt, zumindest von "Memorial International" und dessen Menschenrechtszentrum. Diese schärfste Waffe eines Verbotsantrags schwebt nun auch über den weiteren Teilorganisationen von Memorial. Lange wurde noch gehofft, dass die zahlreichen Proteste der letzten Monate und Wochen und die internationalen Reaktionen die Gerichtsprozesse zur bloßen Drohung werden lassen könnten. Aber Ende Dezember kam es doch zum Letzten, offensichtlich von Russlands Regierung bestärkt. . Memorial wird nun viele starke Verbündete und Freund*innen brauchen - und eindeutige Reaktionen der Vertreter*innen demokratischer Staaten.
Auch über 2021 hinaus.

Transparent von Memorial-Anhängern vor Russlands Botschaft Unter den Linden in Berlin im Dezember 2021. (© bpb / H.Kulick)

Zitierweise: Wolfgang Templin, Der unschätzbare Wert von "Memorial“, in: Deutschland Archiv, 20.12.2021, aktualisiert am 29.12.2021, Link: Externer Link: www.bpb.de/344726. Alle Texte im Deutschland Archiv sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

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Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl. https://www.tagesschau.de/ausland/russland/memorial-russland-aufloesung-101.html und https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-12/russland-memorial-menschenrechtszentrum-aufloesung-menschenrechtsorganisation-verbot, letzter Zugriff am 29.1.2021

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Wolfgang Templin ist Philosoph und Publizist. Von 2010 bis 2013 leitete er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Warschau. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Fragen des deutsch-deutschen Vereinigungsprozesses und der Entwicklungen im östlichen Teil Europas, insbesondere in Polen und der Ukraine. Er arbeitet gegenwärtig an einer Biografie über den polnischen Revolutionär, Marschall und Staatsgründer Józef Piłsudski, die im März 2022 erscheint.