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Biermann in meinem Leben | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Nicht nur Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 31 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 70 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Alltag und Gesellschaft Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Biermann in meinem Leben Ein persönlicher Erfahrungsbericht: Vom Protest gegen Wolf Biermanns Ausweisung 1976 aus der DDR bis zu dessen Rückendeckung für die Erfurter Bürgerrechtsbewegung 1989/90

Gabriele Stötzer

/ 14 Minuten zu lesen

Die Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer berichtet von den strafrechtlichen Folgen ihres Protestes gegen die Ausweisung Wolf Biermanns 1976 durch die SED, und wie es ihr gelang den so lange von der Regierung in der DDR verfemten Liedermacher während der Friedlichen Revolution 1990 nach Erfurt auf eine der damals dort üblichen "Donnerstags-Demonstrationen" zu holen - vor 30.000 Zuhörenden.

Wolf Biermann am 25. Januar 1990 bei Gabriele Stötzer in Erfurt, kurz vor seinem Auftritt bei einer Demonstration, zu der sie den 1976 ausgebürgerten Liedermacher eingeladen hatte. (© Spector Books / Anselm Graubner)

Im Vernehmungsprotokoll vom 24. November 1976 um 11.30 Uhr steht die Aufforderung: »Nehmen Sie zu Ihrer politischen Grundhaltung Stellung!« Meine Antwort:

»Ich bin genau wie BIERMANN der Meinung, dass der sozialistische Staat der Bessere der beiden Deutschen ist. Ich erkenne die DDR und die hiesige Gesellschaftsordnung an. Dabei nehme ich mir jedoch das Recht heraus, meine Meinung offen zu äußern, da ich daran interessiert bin, in Diskussionen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, um meinen Erkenntnisprozess weiterzuführen.«

Ein damals mutiges Bekenntnis in der Höhle des Löwen, denn zu dieser Zeit waren mein Mann, sein Freund und ich wegen einer Unterschriftensammlung gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann verhaftet und keiner wusste, wie es weitergeht. Unser Freund Thomas Wagner blieb wegen der Sammlung von zwanzig Unterschriften in Haft, nach einer Nacht Vernehmung konnten Dietmar Kachold und Ga­briele Kachold, wie ich damals hieß, zunächst wieder gehen.

Aber ich wurde weiter abgeholt und vernommen, ebenso wie meine Arbeitskolleginnen und -kollegen, mein Chef und mein Freundeskreis. Gleichzeitig wurden die anderen Freundinnen und Freunde, die die von mir getippte Petition mit unterschrieben hatten, ebenfalls vernommen und sie wurden erpresst, ihre Unterschrift zurückzuziehen. Acht haben sie zurückgenommen, zwölf sind bei der Unterschrift geblieben. Nach vielen Gesprächen wurde mir am 5. Januar 1977 ein Papier vorgelegt, auf dem »Tätige Reue« stand und in dem ich meine gesamte Haltung in diesem Fall umkehren und die Maßnahmen der Regierung befürworten sollte, was ich nicht tat. Diesmal durfte ich das Vernehmergebäude nicht mehr verlassen.

»Die Kachold entschloss sich am 20. 11. 1976 […] durch Sammlung von Unterschriften für eine Protestresolution die Maßnahmen der Regierung der DDR im Zusammenhang mit der Aberkennung der Staatsbürgerschaft des BIERMANN, in der Öffentlichkeit verächtlich zu machen. In mehreren Fällen bezeichnete sie diese Maßnahmen öffentlich in ihrem Arbeitskollektiv sowie gegenüber Personen ihres Umgangskreises als ›moralisch verwerflich‹, ›starkes Stück‹ und ›unrechtmäßig‹. Auch nach der Einleitung des EV bezeichnete sie diese staatlichen Maßnahmen in der ­Öffentlichkeit wahrheitswidrig als ›Unrecht‹. Strafbar gemäß: § 220 Abs. 1 Ziff. 1 StGB.«

Die ehemalige Haftanstalt Hoheneck in Sachsen. Von 1862 bis 2001 wurde das Schloss als Gefängnis genutzt, 2015 richtete die Stadt Stollberg eine Gedenkstätte ein

(© picture alliance/ZB – dpa-Zentralbild, Foto: Peter Endig)

Nach fünf Monaten Untersuchungshaft in Erfurt wurde ich zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, das ich im Frauengefängnis Hoheneck absaß.

Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Gotha mit drei Geschwistern aufgewachsen. Mein Vater fuhr jeden Tag zum Stahlverformungswerk Ohrdruf und meine Mutter war im Dorf beschäftigt. In die Partei zu gehen, um dort Karriere zu machen, kam für meine Eltern nicht infrage. Uns Kinder schickten sie zur Christenlehre, und ich feierte mit 14 Jahren Jugendweihe und Konfirmation, wie die meisten bei uns im Dorf. Dazu gehörte auch, dass ich bei den Pionieren war und später in die FDJ ging, aber mehr, weil ich gehört hatte, dass man da in ein zusätzliches Sommerferienlager gehen konnte.

Opposition in der DDR

Nach meinem ersten Studienjahr in Deutsch und Kunsterziehung an der Päda­gogischen Hochschule Erfurt 1974 waren alle ehrgeizigen Hoffnungen, im DDR-Schulsystem an die Geheimnisse des Lebens zu kommen, verloren gegangen. Wir Studierenden sollten nicht mehr lernen, als wir den Schülerinnen und Schülern beibringen sollten. Vor allem ambitionierte Studierende waren damit unterfordert und beteiligten sich deshalb an der Studentenbühne, wo unser Kommilitone Wilfried Linke Majakowskis »Die Wanze« zur Aufführung brachte.

Als das Studententheater das nächste Jahr verboten wurde, fuhr ich mit Wilfried oft nach Jena, wo ich die ­Gruppe um Jürgen Fuchs aus Studenten, Künstlern, Poeten und Arbeitern kennenlernte. ­Jürgen war damals ein politischer Enthusiast, der die Idee hatte, in die staatlichen Institutionen hineinzugehen, um von dort aus die Gesellschaft umzustrukturieren. Wir luden Jürgen Fuchs und andere Literaten zu Lyriklesungen ein, später diskutierten wir über politische Reformen wie Rede-, Presse- und Reisefreiheit und bezogen das auch auf unsere Hochschulen.

Wenn wir Jürgen Fuchs und seine schwangere Frau Lilo in ihrer Unterdachwohnung besuchten, wo sich die Leinen von aufgehängter Wäsche und die Regale von aufgestapelten Büchern bogen, erklärte er uns seine politischen Thesen, übergab uns in der DDR nicht zu bekommende Bücher und redete immer von seinen Freunden Wolf Biermann und Robert Havemann. Diese zwei Namen standen auch auf den Büchern oder Texten, die er uns gab, die ich zu Hause abtippte und unter den Studierenden verteilte. Einmal las ich die Liedtexte von Wolf Biermann in unserem Dorf der Nachbarin und Polizistentochter Monika Schipull und ihrem neuen Freund vor, der sich gerade bei der Stasi hocharbeitete, was ich natürlich nicht wusste. Ich habe heute noch massenhaft Texte auf hellgrünem Durchschlagpapier.

Wir glaubten an das Wort und reihten die uns gelehrten Begriffe Sozialismus und Dialektik und Kampf und Einheit der Widersprüche und Freiheit und Demokratie und, und, und … locker aneinander. In diesem Gewebe wollten wir leben und boten unsere Mitarbeit am Sozialismus dem Staat in Form gemeinschaftlich zu diskutierender Reformen an der PH in Erfurt, an der Uni Jena und auch an der Technischen Universität Ilmenau an. Die staatlichen Stellen reagierten abweisend, dann, als wir weitermachten, gereizt und zum Schluss mit Verboten. Wilfried Linke wurde als staatsfeindlicher Rädelsführer wegen eines Thesentextes exmatrikuliert.

Meine Freundin Martina Anger und ich schrieben gegen diese Exmatrikulation einen Brief an die Ministerin für Volksbildung, Margot Honecker, den 83 Studierende unterschrieben. Der Brief kam mit einer Untersuchungskommission von Frau Honecker zurück, vor der sich alle Studierenden von ihrer Unterschrift distanzieren sollten oder exmatrikuliert wurden, so zwei Studentinnen aus unserer Seminargruppe und ich. Zur gleichen Zeit wurden Jürgen Fuchs und Lutz Rathenow in Jena zwangs­exmatrikuliert.

Das war der Sommer 76 und dann kam der Herbst. Jürgen Fuchs war mit Frau und Kind nach Berlin-Grünheide gezogen, in das Gartenhaus seines Freundes Robert Havemann. Dort diskutierten sie mit Biermann über dessen Einladung zu einem Auftritt in der BRD. Ob er gehen oder bleiben sollte. Denn es bestand die Gefahr, dass er dann nicht wiederkommen könnte. Für uns war es damals das Wichtigste, als echte DDR-Kritiker zu gelten, die aus sich heraus ihre Thesen formulierten und auf keinen Fall Ideen aus dem Westen bezogen.

Biermann war für diese Haltung eine außergewöhnliche politische Keimzelle, aus der sich immer mehr Ableger entwickelten. Biermann sprach Klartext, er konnte künstlerisch mit Reim und vor allem Humor gegenwärtiges Unbehagen in eine nachvollziehbare Denkweise umwandeln, deren Wahrheit man einfach mitempfinden konnte. Biermanns Worte und Musik gingen in den Bauch, und wir lernten die Lieder auswendig. Später, als ich im Knast im Dreischichtsystem an der Strumpfhosennähmaschine saß, sang ich oft »Du, lass dich nicht verbittern«.

Als Biermann im Herbst 1976 ausgewiesen wurde, tippte ich den offenen Protestbrief der Berliner Künstlerinnen und Künstler ab und wollte die zwanzig Unterschriften, die mein Mann und Thomas Wagner gesammelt hatten, nach Berlin bringen, weil wir der Post nicht trauten. Am Abend zuvor drangen plötzlich mehrere Männer in unsere Wohnung ein, durchsuchten sie, fanden die Blätter auf dem Küchentisch und nahmen mich und meinen Mann mit. Für mich folgte, wie eingangs beschrieben, die Verurteilung zu einem Jahr Haft im Frauengefängnis Hoheneck.

Als ich aus dem Knast kam, hatte sich mein DDR-Bild verändert. Der Sozialismus galt für mich als nicht mehr reformierbar. Aber ich sagte mir: »Du gehst jetzt in die Kunst, da wird man nicht sofort verhaftet.« Das glaubte ich zumindest.

Kunst und Feminismus

Ich übernahm 1980 eine Privatgalerie in Erfurt, die für alle Besucher geöffnet war. Zusätzlich richtete unsere Freundesgruppe in besetzten Häusern Kunstwerkstätten ein und führte Pleinairs im Eichsfeld in einem alten Forsthaus durch. Hier konnten wir unsere eigene Kunst machen. All das Verschwiegene, all das Leid, das ich im Gefängnis nicht nur bei den politischen, sondern auch bei den kriminellen Gefangenen gesehen hatte, sowie die unendliche Leidenschaft der Frauen, ihre Kraft, ihren Mut und Widerstand, all das wollte ich zeigen.

Nur, die Stasi belegte alle alternativ Denkenden mit Geheimprozessen, die sie »Operative Vorgänge« (OV) nannte. Ein solcher hatte zu meiner Exmatrikulation geführt, der andere endete mit einer einjährigen Haftstrafe wegen Staatsverleumdung. Danach eröffnete sie einen neuen OV mit dem Titel »Toxin«, der mich wegen staatsfeindlicher Hetze weitere zwei bis fünf Jahre ins Gefängnis bringen sollte. Bis zum Ende der DDR hatte ich eine OPK (Operative Personenkontrolle) »Medium«.

Ich wusste schon, dass alle, die nicht arbeiteten, unter den fadenscheinigsten Vorhaltungen der Kriminalität, wie Schulden zu haben oder freie Liebe als Prostitution zu betreiben, wegen asozialen Verhaltens verhaftet werden konnten. Ich hatte im Gefängnis diese Frauen kennengelernt, die wegen § 249 StGB im Gefängnis waren, und hatte einige Tricks gelernt. Ich machte also keine Schulden, besorgte mir eine Preisgenehmigung, um mit selbst gewebten Teppichen und gestrickten Pullovern auf Märkten Geld zu verdienen, suchte Kontakt zu bekannten DDR-Schriftstellerinnen wie Christa Wolf und Elke Erb und veröffentlichte in Untergrundzeitschriften, um nicht in der Sprachlosigkeit zu enden.

Die Devise des Untergrundes war: Flucht in die Öffentlichkeit. Wir gaben alle Gedanken und Veranstaltungen sofort nach außen, zeigten uns, und die Stasi musste reagieren. Nach vielen Jahren, als die Versuche der Stasi, mich in den Knast oder die Psychiatrie zu bringen, gescheitert waren, und in denen sie alle meine selbstständigen künstlerischen Gruppen mit inoffiziellen Mitarbeitern infiltriert und zerschlagen hatte, musste sie den Operativen Vorgang »Toxin« schließen. Wie sie über meine Kunst dachte, liest man in einem Abschnitt ihres Abschlussberichtes:

»Inoffiziell wurde mehrfach eingeschätzt, daß die K. von ihrem Umgangskreis als ›psychopatisch‹ beurteilt wurde. Hervorzuheben sind dabei ihre speziellen In­teressen für Fragen des Feminismus, der Mystik sowie sexuelle Anormalitäten (Lesbenprobleme, Transvestiten). Die Beschäftigung mit Vertretern dieser Personenkreise bezeichnet die K. als ›Arbeit mit einem sozialen Medium‹. So entstanden unter anderem Fotoserien von Transvestiten, die von der K. als ›künstlerische und menschliche Auseinandersetzung des Transvestiten mit sich selbst‹ bezeichnet wurden.«

Die Privatgalerie wurde von der Stasi 1981 »liquidiert«, auch unser Aktzeichenzirkel und die Pleinairs wurden liquidiert, woraufhin die Freundinnen und Freunde entweder ins Gefängnis, in den Westen oder nach Berlin (Ost wie West) gingen. Diktatur hieß in den 1980er-Jahren nicht mehr, Andersdenkende vordringlich zu verhaften, sondern zu zersetzen, also persönlich zu verunsichern, zu isolieren, zu vereinsamen oder zum Selbstmord zu treiben.

Ich agierte inzwischen als Fotografin, Malerin, Weberin, Super-8-Filmerin, ­Autorin in der Berliner Prenzlauer-Berg-Szene und in der 1984 gegründeten Künstlerinnengruppe Erfurt als Performerin und Modeobjektgestalterin. Mit dem Überschreiten der Realität durch das Erschaffen fantastischer Gebilde, mit denen wir in Modeobjektshows in der Kirche oder in Privaträumen auftraten, gewann diese Frauengruppe zunehmend Aufmerksamkeit. Die Kunst stellte die Weichen zur ­Öffentlichkeit, wir gingen immer weiter aus uns heraus.

Dazu muss gesagt werden, dass ungefragte Gruppenbildung ein Politikum war und die Macht der Gruppe uns selbst bewusst war. In der Gruppe öffneten sich Frauen mehr, als sie es sich allein getraut hätten. Und die Gruppe zog andere Gruppen nach sich. Erstmalig trafen sich dann 1988 zum Kirchentag im Augustinerkloster die Erfurter Frauengruppen zu Modeobjektshows, Frauen-Gottesdiensten und Diskussionen, um den staatlichen Zwang zu arbeiten, familiäre Gewalt, Inzest und Lesbentum anzusprechen. Die Berührungsängste schwanden, und wir trafen uns weiterhin ein Mal im Monat im Rahmen der Kirche. Mütter, Nichtmütter, Ungläubige und Kirchenfrauen redeten über alles, was ihnen wichtig war, innen und äußerlich.

Die Autorin beim Erfurter Frauenforum im November 1989 im Rathaus (© Michaela Hopf)

Frauen für Veränderung

Als sich 1989 das Neue Forum und der Demokratische Aufbruch gründeten, die vor allem von Männern gebildet wurden, schlossen sich die verschiedenen Frauengruppen zu der Bewegung »Frauen für Veränderung« zusammen. Ein Problem der Mütter in der DDR war im Herbst 1989, dass ihre Kinder massenhaft über Ungarn in den Westen wollten. Eine Frau sagte mir: »Meine Söhne von 16 und 18 Jahren sind schon weg, der Kleine ist 14, aber der bleibt auch nicht mehr lange.« Es war wie ein Sog, eine Droge. Der Gedanke an Ausreise löste alle anderen Bindungen.

Plötzlich erinnerte mich das an die Geschichte des Rattenfängers von Hameln und an Wolf Biermann. Denn ich arbeitete damals viel mit Sternbildern und hatte festgestellt, dass Biermann im chinesischen Sternzeichen der Ratte geboren ist. Er hatte zwar keine Flöte, aber eine Gitarre, mit der er nun massenhaft Jugendliche aus dem Land ihrer Eltern führte, in eine andere Zukunft, die frei und offen war. Diese Eltern hatten in der DDR als Masse geschwiegen, damit es ihre Kinder einmal besser haben würden, wie sie sich verteidigten. Aber die Kinder sahen dieses Bessere, das Unterwerfung war, nicht als attraktiv an. Sie folgten diesem Sänger und ihrem eigenen Wunsch nach Selbstentäußerung.

Als ich am 9. November 1989 einen Sprechtermin zur großen Demo hatte, die in Erfurt immer donnerstags war, beschloss ich, mit meiner eigenen Geschichte in die Öffentlichkeit zu treten. Am Tag, an dem die Mauer fiel – was ich nicht wusste, als ich sprach –, hielt ich folgende Rede, die ich aufschrieb:

Ich reiste Ende Dezember 1989 mit meiner Schwester Ingrid Plöttner nach Hamburg und traf dort Wolf Biermann das erste Mal in meinem Leben. Ich wollte ihn bitten, in Erfurt auf der Demonstration zu singen. Er fragte mich nicht nach Gefängnis oder damals. Wir sprachen über die Zeit des Jetzt. Er hatte fast wie im Märchen drei Wünsche: Er wollte den Auftritt in Erfurt machen, einer Stadt, mit der ihn nichts weiter verband, und dazu einen Auftritt in Jena und einen in Dresden. Jena, wo sein Freund Jürgen Fuchs gelebt und die von ihm schwangere Sibylle Havemann studiert hatten, und Dresden, wo er die Maler der Obergrabenpresse kannte. Einer war A. R. Penck, den die Stasi wie Biermann kriminalisiert und 1980 ausgetrieben hatte und der im Westen dann sehr bekannt wurde.

Drei Auftritte vor jeweils tausend Leuten, und alle sollten Eintritt bezahlen. In Jena musste er zweimal auftreten, weil der Raum nur fünfhundert Menschen fasste. Das organisierte mein Bruder An­dreas Stötzer, der in Jena Lehrer war, und in Dresden organisierte seinen Auftritt der Schriftsteller Bernhard Theilmann, den ich vom Untergrund her kannte. In Erfurt organisierte ich mit dem Veranstaltungsbüro den Auftritt in der Thüringenhalle und machte Siebdruckplakate, die ich den Abend zuvor noch anklebte und von denen die meisten nachts abgerissen wurden.

Am 20. Januar 1990 kam Biermann zum ersten dieser Auftritte nach Jena, bei dem ich natürlich auch dabei war, obwohl ich selbst in diesen Tagen einen Lesungstermin in Jena ­hatte. Zu meiner Lesung kam Biermann überraschend ebenfalls. Er hörte, wie ich meine Texte vortrug, gehetzt und schnell, immer auf der Flucht, in der Angst, dass die Veranstaltung unterbrochen wird, und sagte: »Deine Kunst sind deine Kinder, du musst ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln.« Das hat mir bei späteren Lesungen sehr geholfen.

Als Wolf Biermann dann am 25. Januar 1990 in Erfurt auftreten sollte, kam er zuerst zu mir nach Hause. In meiner Küche warteten ein Fotograf und eine junge Journalistin von einer Weimarer Zeitung auf ihn. Biermann kam spät, er hatte seine Gitarre in Jena vergessen und war umgekehrt. Er gab schnell das Interview, dann fuhren wir zum Domplatz, wo die Erfurter Demos mündeten und die Reden begannen. Auf den Stufen des Doms standen immer Mikrofon, Lautsprecher und Beleuchtung. Es gab einen klaren Zeitplan, jeder Redner hatte fünf Minuten.

Beim Auftritt Wolf Biermanns bei der Erfurter "Donnerstags-Demonstration" am 25. Januar 1990 vor mehr als 30.000 Demonstrierenden, die sich auf dem Domplatz versammelt hatten. (© Bundesarchiv, Bild 183-1990-0125-032 / Hirndorf, Heinz / CC-BY-SA 3.0)

Biermanns Auftritt war angekündigt, es brodelte. Wir gingen zusammen hoch. Ein Kirchenmann stellte sich mir entgegen und sagte: »Auch Biermann darf nicht länger als fünf Minuten reden, sonst stellen wir den Lautsprecher ab.« Aber oben stand auch mein Freund Hermann-­Josef Burghardt, genannt Knopf, der damals gegen die Biermann-Ausbürgerung mit unterschrieben hatte und zu den zwölf gehörte, die ihre Unterschrift nicht zurückgenommen hatten. Er kam auf mich zu und sagte: »Keine Angst, ich stehe hier, und Biermann kann so lange reden und singen, wie er will.« Und das ist dann auch ­geschehen.

Wolf Biermann, der sein Publikum nie schonte, warf auch in diesem Moment seiner ersten und einzigen Rede auf einer öffentlichen Demo in der DDR den Leuten ihr Mitmachertum, ihre Feigheit und ihr Schweigen in den letzten vierzig Jahren vor. Es kribbelte, denn von diesen Vorwürfen glaubten sich die hier Demonstrierenden befreit zu haben. Zumindest in diesen Monaten erfuhren sie eine Freiheit, die sich erst später in eine Pflicht, die Verantwortung für ihr Handeln, verwandeln sollte. Das Publikum reagierte gespalten, pfiff, lachte und rief zurück. Aber dann schlug er die Gitarre, sang und holte alle mit seinen Liedern wieder ein.

Nach eineinhalb Stunden fuhren wir in Biermanns Auto weiter in die Thüringenhalle, wo meine Schwester die Konzertkarten kontrollierte und mein großer Bruder im Publikum saß. Biermann baute Technik und Verstärker allein auf, sang und re­dete drei Stunden und baute dann alles wieder allein ab, packte es in sein Auto, und wir fuhren zu mir nach Hause, wo er übernachtete. Das Geld, das wir für das Konzert eingenommen hatten, spendete er vorbehaltlos an neue alternative Gruppen, zu denen auch die Künstlerinnengruppe gehörte.

Das wäre es in Erfurt gewesen – wenn da nicht bereits am 4. Dezember 1989 eine Gruppe Frauen, zu der auch ich gehörte, die Initiative zur ersten Besetzung einer MfS-Zentrale genommen hätte, der viele Erfurter folgten. Als man in Leipzig, Halle und Gotha hörte, dass nicht geschossen wurde, drang man auch dort in die Stasi-Gebäude ein und besetzte sie. Eine Bürgerwache löste sich im Zweistundentakt ab, um die geretteten Stasi-Akten, die jetzt in den ehemaligen Gefängniszellen lagerten, zu sichern.

So ging ich mit Biermann am Tag nach dem Konzert in die besetzte Stasi-­Zentrale in Erfurt. Er redete mit den Besetzern, kam auch noch einmal nach Erfurt zurück, unterstützte später den Hungerstreik, als in Berlin am Runden Tisch diskutiert wurde, ob man die Akten nicht verbrennen sollte, um keinen Unfrieden im Volk zu stiften, das damit aber wieder entmündigt worden wäre. Und letztendlich haben wir die Akten gerettet, hat Biermann seine und die seiner Freunde Havemann und Fuchs eingesehen.

Er überzeugte auch Jürgen Fuchs, in der Gauck-Behörde mitzuarbeiten. Diesem Schritt verdanken wir die Offenlegung von Stasi-Kontakten gerade von speziellen »Helden unseres Sozialismus« wie Christa Wolf, Heiner Müller, Robert Havemann. Es kam das ganze System der inoffiziellen Mitarbeiter heraus, die in die Familien und Freundeskreise und Kollektive aller Schichten der Gesellschaft eingeschleust waren, um ein System von Verrätern zu schaffen, das alle frei Denkenden verfolgte. Man musste sich entscheiden – reden oder schweigen, gehen oder bleiben. Oder eben singen – laut, prägnant und herzlich. Letzteres kann man von Biermann sagen: Wohl gebrüllt, Wolf.

Zitierweise: Gabriele Stötzer, "Biermann in meinem Leben", in: Deutschland Archiv, 10.11.2023. Link: www.bpb.de/542594. Besonderer Dank für diese Veröffentlichung gilt dem Deutschen Historischen Museum und dem Ch.Links Verlag. Der Beitrag ist dem Katalog zur Ausstellung im DHM entnommen, "Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland". Sie ist noch bis Mitte Juni 2024 im DHM zu sehen. Am 7. Mai 2024 diskutieren dort Wolf Biermann und Thomas Krüger über "Die Lage der Nation". Alle Beiträge im DA sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

Ergänzend zum Thema:

Zum Überblick über das Externer Link: Biermann-Programmwochenende am 11. und 12. November 2023 von DHM und Deutschland Archiv

Gabriele Stötzer: Interner Link: "Für Angst blieb keine Zeit!", bpb-Stasi-Dossier, 10.4.2018

Stefan Wolle: Interner Link: "Der Wolf und die sieben Geißlein - Was DDR-Bürger:innen von Wolf Biermann hielten", Deutschland Archiv 1.11.2023

Eberhard Aurich: Interner Link: Ein Wolf im Museum, Deutschland Archiv 11.11.2023


DHM-Einladung zum Biermann-Programmwochenende am 11. und 12. November 2023 im DHM, mit einem Gespräch zwischen Wolf Biermann und dem Rapper Torch über politische Lieder und die gegenwärtige Kriegssituation in der Ukraine und Nahost. Weitere Gesprächsrunden werden folgen.

Die am 11. und 12 im Deutschen Historischen Museum (DHM) gezeigten Videos der bpb mit und über Biermann aus den Jahren 1971 bis 1991 finden Sie teilweise auch hier: Interner Link: Einer der Anfänge vom Ende der DDR - Die Biermann-Ausbürgerung 1976. Fünf zeithistorische Filmberichte aus "Kennzeichen D". Deutschland Archiv vom 15.11.2022.

Fussnoten

Fußnoten

  1. BArch, MfS, BV Erfurt, AU 444/78, AOV X ohne Festnahme, Bd. 1, S. 0053 (nach Zählart der Staatssicherheit).

  2. BArch, MfS, BV Erfurt, AU 4, 44/78, AOV X ohne Festnahme, Bd. 1, S. 0011 (nach Zählart der Staatssicherheit). Die Eröffnung des OV führte zur Festnahme.

  3. BArch, MfS, BV Erfurt, AOPK 1753/86, OV »Toxin«, Bd. 4, S. 250.

  4. Die Abfolge der Ereignisse ist dokumentiert unter https://stasibesetzung.de und https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/stasi/261039/fuer-angst-blieb-keine-zeit/, letzte Zugriffe am 09.09.2023.

Weitere Inhalte

Gabriele Stötzer lebt als Künstlerin und Schriftstellerin in Erfurt, gibt Performanceunterricht an der Uni Erfurt, und arbeitet als Zeitzeugin. Sie erhielt 1994 ihre Stasisakten als Gabriele Stötzer, ehem. Kachold und entdeckte dabei, dass sie seit ihrer politischen Exmatrikulation 1976 bis zum Ende der DDR 1989 im Visier der Stasi war. Vier Vorgänge legte das MfS über sie an:

  • Untersuchung o.F., wegen § 220 StGB (ohne Festnahme aber Exmatrikulation 1976) 29.12.1976, archiviert 1978 (BStU-Erfurt, Archiv-Nr. 11.444/78)

  • Operatives Verfahren "Kapitän" wegen § 220 (1 Jahr Strafvollzug wegen Staatsverleumdung 06.01.1977- 05.01.1978) vom 25.11.1976- 08.11.1977 (BStU-Erfurt, Archiv-Nr. 1299/77)

  • Operatives Verfahren "Toxin" wegen § 106 StGB (staatsfeindliche Hetze) angelegt am 3.07.1979 beendet am 14.10.1986 (BstU-Erfurt, AOP 1753/86, Bd. 1-4)

  • OPK "Medium", angelegt am 16.04.1989 (bis Ende der DDR), vernichtet.

2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz u.a. für die Stasibesetzung. Ihr jüngstes Prosa-Buch erschien 2017 unter dem Titel "Das Brennen der Worte im Mund".