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Workuta – die "zweite Universität"

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Workuta – die "zweite Universität" Zum 85. Geburtstag des Althistorikers Peter Musiolek

Wilhelm K. H. Schmidt

/ 10 Minuten zu lesen

Schuldlos wurde der 23-jährige Peter Musiolek 1950 in das Straflagergebiet Workuta deportiert. Die dort und zuvor in der Untersuchungshaft durchlittene Unmenschlichkeit hinderte den später zum hochgeschätzten und politisch integren Hochschullehrer und Wissenschaftler avancierten Musiolek rückblickend nicht, seine dort gewonnene Lebenserfahrung und Charakterstärke zu bewahren.

Kurz vor dem Abschluss meiner Recherchen zu der Dokumentation "Verschworen. Verraten. Verfolgt" fiel mir der archivierte Brief eines ehemaligen Strafgefangenen aus dem russischen Lagergebiet Workuta in die Hände. Darin wurde der Lagerkamerad Peter Musiolek erwähnt, der eine Zeitlang in meinem Wohnort Premnitz gelebt haben soll. Ein ehemaliger Arbeitskollege berichtete mir, dass die Familie Musiolek nach ihrer Vertreibung aus dem Sudetenland tatsächlich in Premnitz gestrandet war.

Premnitz, Mozartstraße 4. Hier war die Familie Musiolek nach ihrer Vertreibung aus dem Sudetenland 1945 untergekommen. (© Wilhelm K. H. Schmidt)

Ihre Wohnung soll sich in der Premnitzer Mozartstraße befunden haben, just in jenem Haus, in dem ich mit meiner Familie seit 1991 lebe.

Nachforschungen ergaben, dass der damals 19-jährige Peter Musiolek im Premnitzer Kunstseidenwerk im Dezember 1946, nach seiner Entlassung aus kurzer amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Arbeit als Labortechniker gefunden hatte.

Im September 1948 ging Musiolek gemeinsam mit seinem Freund und Premnitzer Arbeitskollegen Günter Möbius zum Studium der Textilchemie an die Ingenieurschule nach Cottbus. Möbius hatte von seinem ersten Geld nach der Währungsreform 1948 in einem West-Berliner Antiquariat die zweibändige Ausgabe der "Hellas" von Wilhelm Wagner erstanden. Der Bildungshunger der beiden war so groß, dass sie alles, was nach griechischer und römischer Geschichte aussah, verschlangen. "Wir haben die Bibliotheken leer gelesen", sagte mir Günter Möbius in einem Gespräch.

Textilingenieurschule Cottbus, 2. Semester Textilchemie 1950, 2. v.r. Peter Musiolek. (© Archiv Günter Möbius, Breiholz)

Am Freitag, dem 23. Juni 1950, wurde Peter Musiolek ohne erkennbaren Grund vom sowjetischen Geheimdienst festgenommen und in die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen gebracht. Möglicherweise war er wegen einer abfälligen politischen Äußerung denunziert worden. Die Bedingungen in der Untersuchungshaft müssen grausam gewesen sein. Selbst ein Hungerstreik führte zu keiner Verbesserung seiner Lage.

Musioleks Eltern, die bis dahin nichts von seinem Verbleib gewusst hatten, entdeckten am 19. Dezember 1950 im SED-Zentralorgan "Neues Deutschland" den Namen ihres Sohnes.

Artikel des SED-Zentralorgans "Neues Deutschland" über die Verurteilung von Peter Musiolek u.a. als angebliche US-Spione.

Aus dem Beitrag "Todesurteile gegen amerikanische Spione", erfuhren sie, dass ihrem Sohn, gemeinsam mit 19 anderen Männern die Sammlung von Spionagenachrichten und "Zersetzungsarbeit gegen die Deutsche Demokratische Republik" vorgeworfen worden war. Sechs von ihnen wurden zum Tode durch Erschießen verurteilt, Musiolek sollte für 15 Jahre ins "Gefängnis", wie es in dem Artikel hieß.

Die staatsfeindlichen Handlungen, die Peter Musiolek vom sowjetischen Militärtribunal unterstellt wurden, konnten ihm nicht nachgewiesen werden. Dennoch ist in den sowjetischen Prozessakten, die das MfS im Zusammenhang mit einem Reisekaderantrag seines späteren Arbeitgebers 1979 angefordert hatte, folgendes zu lesen: "Hinsichtlich des Musiolek, Peter, wurde während der Untersuchung festgestellt, dass er im September 1949 durch den Werber des amerikanischen Geheimdienstes […] zur Spionage in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands unter dem Decknamen 'Greif' eingesetzt wurde. Bei seiner Werbung erhielt Musiolek den Auftrag, Informationen über Piloten, Funker und Personen, die nicht mit dem demokratischen Regime einverstanden waren, zu sammeln und sie dem Geheimdienst zum Zwecke ihrer Werbung zu übermitteln. Gleichzeitig erhielt M. […] mehrere Deckadressen, die der Aufrechterhaltung der Verbindung zur Geheimdienstzentrale dienten, darunter auch die Anschrift eines Schleuseragenten, sowie Losungstexte für Telegramme […]. Für das M. zur Last Gelegte bekannte er sich schuldig, was durch Zeugenaussage und durch beschlagnahmte Sachgegenstände, wie DA [Deckadressen?] und Telegrammtexte, einer Notiz des Residenten des amerikanischen Geheimdienstes mit dem Decknamen des M. u.a. Briefen […] bewiesen werden konnte.

Am 17. Dezember 1950 wurde Peter Musiolek durch das Militärtribunal einer Militäreinheit nach dem Gesetz der UdSSR, Teil I, § 58-6 zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt und zur Verbüßung der Strafe in ein Speziallager des MDI der UdSSR überführt."

Anfang 1951 wurde er in das Straflagergebiet Workuta deportiert. Von dort erhielten seine Eltern erst 1954 das erste Lebenszeichen ihres Sohnes seit seiner Festnahme vier Jahre zuvor.

In Workuta traf er mit Heini P. Fritsche aus Großbothen, Kreis Grimma, zusammen. Beide wurden unzertrennliche Freunde. Gemeinsam standen sie beim Aufstand im Lager Schacht 29, dem sogenannten Blutschacht, am 1. August 1953 den Soldaten des Generals Iwan I. Maslennikow, Chef der Lagerverwaltungen der UdSSR, gegenüber. Fritsche hegt bis heute eine tiefe Dankbarkeit gegenüber Musiolek, weil dieser ihm in einer Lebenskrise im Lager selbstlos beigestanden hatte. Er beschrieb seinen Lagerkameraden folgendermaßen: "Peter fiel mir immer durch seine nach außen gleichmütige, gelassene Haltung auf, wenn wir uns am Lagertor zum Gang zum Bergwerk versammeln mussten. Er wirkte immer wie ein Mann mit aufrechter Gesinnung, zeigte immer Geist und Sachlichkeit in der Betrachtung der Dinge … Wir schufteten zusammen unter Tage und hatten so viel Gelegenheit, unsere Weltbetrachtungen … auszutauschen … In unserer Ablehnung der braunen und roten Denkmuster … waren wir uns sehr einig. Peter … wurde von einer Spezies Deutscher – es mögen von unseren ca. 180 Reichsdeutschen etwa sieben bis acht Männer gewesen sein … für einen höheren ehemaligen HJ-Führer gehalten. Diese Herren waren … Angehörige der SS, des NSKK [NS-Kraftfahrerkorps] und andere Diener des 'Dritten Reiches'. Auf ihren 'Heimabenden' in Baracke 8 schwärmten sie von vergangenen Zeiten. Peter verachtete diese Leute, aber er folgte einmal einer solchen Einladung … Danach machte er aus seiner kritischen Einstellung keinen Hehl, war entsetzt über deren Charakter und vor allem über deren Geschichten, die … den deutschen Namen so geschändet hatten".

1955 wurde Peter Musiolek in ein deutsches Kriegsgefangenenlager bei Swerdlowsk verlegt und im Zuge der Freigabe deutscher Gefangener nach den erfolgreichen Verhandlungen der Bonner Regierungsdelegation um Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau in Kriegsgefangenenbekleidung entlassen. Als einer von Wenigen ließ sich Musiolek nach der Amnestie nicht in die Bundesrepublik überführen, sondern kehrte aus familiären Gründen in die DDR zurück.

Er erhielt kurzzeitig eine Anstellung bei der damaligen Leiterin der Abteilung Geschichte des Altertums am Institut für Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin,

Elisabeth Charlotte Welskopf (1901–1979). (© Rudolf Welskopf)

Elisabeth Charlotte Welskopf, die einer breiteren Öffentlichkeit als Schriftstellerin und Autorin vieler Indianerromane bekannt wurde.

Von 1956 bis 1960 studierte Musiolek an der Humboldt-Universität in Berlin Geschichte und bei Welskopf speziell Alte Geschichte und wurde 1972 promoviert. Als ihr Meisterschüler erlebte er bei ihr, "Geschichte für die Gegenwart zu betreiben, Geschichte und Gegenwart im welthistorischen Kontext zu denken, die vielschichtigen Beziehungen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aufzuspüren". Andererseits war es vor allem Peter Musiolek, der durch seine Lebenserfahrung in der Nachkriegszeit in Ostdeutschland und durch seine Erlebnisberichte aus russischen Straflagern seine kommunistische Hochschullehrerin von ihrer stalinistischen Ideologie abgebracht hat.

Enttäuscht von Anliegen und Inhalt der 3. Hochschulreform, die sich nach Musioleks Auffassung "gegen Geist und Qualität, gegen Bildung und Humanität" richtete, ging der passionierte Hochschullehrer nach einem Angebot Jürgen Kuczynskis an das Institut für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften (AdW). Hier fand Peter Musiolek als Leiter der Arbeitsgruppe Antike, ab 1978 als Leiter des Bereichs Altertum/Mittelalter, seine "Nische", die er auch anderen öffnete. Hier bewahrte er sich die Freiheit des wissenschaftlichen Denkens, ohne von Universitäts- und SED-Parteileitung bevormundet zu werden. Seine Arbeiten zur Wirtschaftsgeschichte der Antike an diesem Institut haben auch heute noch Bestand.

Nach der Herbstrevolution 1989 stand Musiolek in der ersten Reihe der Erneuerer. Als fachlich hochgeschätzter, politisch integerer Wissenschaftler wurde er zum stellvertretenden Direktor des Instituts für Wirtschaftsgeschichte der Akademie gewählt. Gleichzeitig arbeitete er an der Humboldt-Universität zu Berlin auf Vorschlag des Unabhängigen Historikerverbandes in der Struktur- und Berufungskommission des Instituts für Geschichtswissenschaft. In dieser Funktion setzte Musiolek alles daran, der Altertumswissenschaft an der Humboldt-Universität wieder internationale Anerkennung zu verschaffen und Berufungen allein unter dem Gesichtspunkt wissenschaftlicher und moralischer Integrität vorzunehmen.

Rastlos war er auf vielen Feldern für die Umgestaltung der Wissenschafts- und Universitätslandschaft in Berlin tätig. Dafür war er der richtige Mann: kenntnisreich und verständnisvoll, ungebeugt und ohne jeden Grund zur Anpassung, im Urteil über das Verhalten von Forschern und Hochschullehrern differenziert und kompromisslos zugleich, umgetrieben von der steten Sorge um die berufliche Existenz der Mitarbeiter seines Instituts und mancher Studenten der Universität.

Das geschichtsinteressierte breite Leserpublikum kennt Peter Musioleks "Klassisches Athen" und das Sachbuch für Kinder "Stadt der Athene", die er zusammen mit den Archäologen Wolfgang Schindler bzw. Detlef Rößler schrieb. Mit solchen Arbeiten wollte er dem organisierten Verlust der humanistischen Bildung in der DDR entgegenwirken.

Peter Musiolek war es nur einmal – 1991 – vergönnt, sein Sehnsuchtsland Griechenland zu sehen, für dessen Kultur und Geschichte er sich seit seiner Studentenzeit in Cottbus begeisterte und die er später zu seinem Lebensinhalt machte. Er starb 64-jährig noch im selben Jahr, am 28. November 1991, in Berlin.

In ihrem Nachruf würdigte die Althistorikerin Isolde Stark die politische aufrechte Haltung und Vorbildwirkung ihres Universitätslehrers Peter Musiolek.

Auch für nachfolgende Geschichtsstudenten konnte Musiolek zum Mentor kritischen Denkens werden. So erinnert sich Bernd Florath: "Der kleine Bereich Wirtschaftsgeschichte des Altertums des Instituts für Wirtschaftsgeschichte der AdW hatte auch physisch seinen Sitz im Hauptgebäude der Universität: die Kollegen arbeiteten an einem wohl nur für Eingeweihte auffindbaren Ort, der nach Passage einer wenig Vertrauen einflößenden Treppe und eines vor allem mit aktuell-politischen, d. h. zeitgeschichtlichen Seminaren und ideologischen Schulungen traktierten Durchgangsraumes im Zwischengeschoß, dem sog. Heuboden, zu erreichen war. Doch diese Abgelegenheit bot zugleich jene halbwegs ungestörte Nische des universitären Betriebes, die Privatissima über das Wesen der Demokratie (selbstverständlich am Gegenstand der [Aristoteles-Schrift "Der Staat der Athener"]) zuließ, die in den siebziger Jahren der unvergessene Peter Musiolek dort den mal zwei, mal vier Studenten anbot, die einem solchen Thema seinerzeit gewachsen waren. Es sind nicht allein die ganz und gar nicht althistorischen Inhalte, die diese Lehrveranstaltungen so brisant machten: Das Konglomerat von Ernsthaftigkeit, mit der hier sozialen, politischen und geistigen Zusammenhängen nachgegangen werden konnte, ohne sofort gezwungen zu sein, äußeren dogmatischen Setzungen Tribut zu zollen, forderte jene heraus, die das Vergnügen an geistiger Arbeit schätzten. Zugleich konnte hinter dem Nebelvorhang so ungeheuer fern liegender Gegenstände durchaus die gegenwärtige Situation der DDR erörtert werden."

Isolde Stark erwähnte auch, dass Musiolek in den Jahren der kommunistischen Diktatur in der DDR Studierende schützte oder den Schutz für Studenten organisierte, die politisch und ideologisch Ungnade gefallen waren. So gab es drei Versuche, sie aus politisch-ideologischen Gründen zu exmatrikulieren. In diesen brenzligen Situationen verfolgte Peter Musiolek immer die gleiche Strategie: Durch einen vertrauten Kollegen, Mitglied der SED, war er rechtzeitig informiert, wenn die Parteigruppe über einen Studenten wegen "abweichlerischer" Reden oder anderer Auffälligkeiten den Stab brechen wollte. Unverzüglich aktivierte dann Peter Musiolek Elisabeth Charlotte Welskopf. Welskopf, die eine undogmatische marxistische Perspektive mit bürgerlich-vornehmer Souveränität und Menschlichkeit im Persönlichen verband, ging dann in die Parteiversammlungen. Da sie bei den Genossen als "Kommunistin der ersten Stunde" und Persönlichkeit hoch geschätzt war, konnte sie die Genossen durch ihre Autorität von ihrem Vorhaben abbringen oder einen anderen Ausweg finden.

Dem Staatssicherheitsdienst blieb Musioleks politische Haltung nicht verborgen. Er hätte ihn im Ernstfall verhaftet und in ein Isolierungslager gesteckt.

Thomas Kuczynski, Aufnahme von 2010. (© Wilhelm K. H. Schmidt)

Sein Freund und damaliger Vorgesetzter, der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Kuczynski, betonte in einer bewegenen Rede am Grabe von Peter Musiolek neben dessen wissenschaftlichen Leistungen besonders seine "inneren Werte", voran seine außerordentliche Charakterstärke, die sicherlich auch den Umgang mit ihm nicht immer leicht gemacht hat: "er war der Meinung, dass sein … 'Seelenkäse' niemanden etwas anginge. Ja, dass er nicht Auto fahren konnte und sich gern fahren ließ, das wussten alle, aber wer kannte seine Begründung 'Panzerfahren hat mir genügt'? … [Seine Lagerhaft in Workuta] hat er stets seine zweite Universität genannt, … für ihn prägend für sein Verhältnis zu anderen Menschen, für seinen Begriff von Anstand und Moral. Dort gewann er Hochachtung vor Gefangenen, die weder lesen noch schreiben konnten und saubere Charaktere waren, dort lernte er, solidarisches Verhalten zu schätzen und selber zu üben, schrieb für schreibunkundige Gefangene Briefe und Gesuche und erhielt von gefangenen Ärzten Vitamine gegen Skorbut zugesteckt, überlebte dank anderer und half anderen zu überleben. Die Art und Weise, in der Peter Musiolek seine Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitete, verbot ihm, sich … als Märtyrer zu fühlen. Dazu waren ihm viel zu viele gleichartige Schicksale begegnet … Jegliches politisches Zurschaustellen … war ihm zuwider. Nur auf Drängen seiner Umgebung versprach er, sich um [seine eigene] Wiedergutmachung und Rente als Opfer des Stalinismus zu kümmern".

Peter Musiolek (1927–1991) bei einem Besuch in Bayern wenige Tage nach dem Fall der Mauer, 16. November 1989. (© Archiv Christel Gass, Kösching)

Seine Frau Barbara hat Peter Musiolek, der am 21. Mai 2012 85 Jahre alt geworden wäre, nicht dazu bewegen können, seine Erlebnisse aus der Untersuchungshaft und aus der Haft im russischen Straflagergebiet Workuta aufzuzeichnen. So bleiben neben den Erinnerungen seiner Familie, seiner Weggefährten und Schüler nur seine wissenschaftlichen Arbeiten. Der aufrechte Gang Peter Musioleks droht hingegen dem Vergessen anheim zu fallen.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Wilhelm K. H. Schmidt, »Verschworen. Verraten. Verfolgt.«, Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der stalinistischen Ära Berlin-Brandenburgs, Herzberg (Elster) 2011.

  2. Isolde Stark, Nachruf für Peter Musiolek, in: Bernd Florath u. a. (Hg.), Die Ohnmacht der Allmächtigen. Geheimdienste und politische Polizei in der modernen Gesellschaft, Berlin 1992, S. 13–17.

  3. Todesurteil gegen amerikanische Spione, in: Neues Deutschland, 19.12.1950.

  4. Einschätzung […] durch sowjetische Sicherheits- und Strafvollzugsorgane, o. D., BStU, MfS, XVIII AP 44471/92, S. 26f.

  5. Heini P. Fritsche, Workuta 1993 – ein Reisebericht. Unveröff. Ms., Dez. 1993.

  6. Heini P. Fritsche, Mitteilung an d. Vf., 2.3.2010 in: Schmidt (Anm.1), S. 116.

  7. Thomas Kuczynski, Trauerrede auf Peter Musiolek (unveröff.), 1991.

  8. Ilko-Sascha Kowalczuk, Mitteilung an d. Vf., 20.6.2011.

  9. Hans-Joachim Gehrke/Isolde Stark: Peter Musiolek †, in: Gnomon 64 (1992) 6, S. 572f.

  10. Hans Radandt/Peter Musiolek (Hg.), Handbuch Wirtschaftsgeschichte, Berlin (O.) 1981; vgl. dazu Hans Kloft, Die Ökonomie als Herausforderung. Beobachtungen zu einer antiken Wirtschaftsgeschichte der DDR, in: Isolde Stark (Hg.), Elisabeth Charlotte Welskopf und die Alte Geschichte in der DDR. Beiträge der Konferenz vom 21. bis 23. November 2002 in Halle (Saale), Stuttgart 2005, S. 134, sowie Wolfgang Schuller, Inhalte althistorischer Forschung in der DDR, in: ebd., S. 88f.

  11. Ebd.

  12. Peter Musiolek/Wolfgang Schindler, Klassisches Athen, Leipzig 1980; Peter Musiolek/Detlef Rößler, Stadt der Athene, Berlin (O.) 1989.

  13. Bernd Florath, Zur Diskussion um die asiatische Produktionsweise, in: Stark (Anm. 8), S. 186.

  14. Isolde Stark, Althistorikerin, in: Guntolf Herzberg/Klaus Meier (Hg.), Karrieremuster. Wissenschaftlerporträts, Berlin 1992, S. 74–101, hier 79–81.

  15. Vgl. Isolde Stark, Die Alte Geschichte in Berlin (DDR): Zur Bedeutung von E. Ch. Welskopf, in: Stark, Welskopf (Anm. 10), S. 251.

  16. Kuczynski (Anm. 7).

Dipl.-Ing., Publizist, Premnitz.