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Bleibt nur Gegengewalt? | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Nicht nur Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 31 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 70 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Alltag und Gesellschaft Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? 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Bleibt nur Gegengewalt? Gesinnungsethischer Verteidigungsbellizismus als Herausforderung für die politische Bildung

Thomas Nielebock

/ 22 Minuten zu lesen

Der Krieg in der Ukraine - und jetzt auch in Nahost - geht einher mit der Forderung, eine Haltungsänderung in der Bevölkerung zugunsten militärischer Konfliktbearbeitung zu bewirken. Davon bleiben die politische Bildung als Ganzes und die Friedensbildung im Besonderen nicht unberührt. Hier wird diskutiert, ob politische Bildung im Sinne von Friedensbildung tatsächlich obsolet zu werden droht. Dazu wird exemplarisch aufgezeigt, dass und mit welchen Argumenten eine Haltungsänderung, eine Relativierung der Friedensbildung und eine Ergänzung durch eine „Pädagogik der militärischen Verteidigung“ gefordert werden. Aus der Sicht des Tübinger Friedensforschers Thomas Nielebock darf Friedensbildung nicht aufgegeben werden.

"Putscht Putin", ein Plakat, aufgenommen am 2.10.2022 in Bremen. Würde das helfen, einen Krieg schneller zu beenden, der immer mehr Gewalt und Gegengewalt produziert? Und wie lassen sich die Feindbilder voneinander überwinden, die durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine auf beiden Seiten gewachsen sind? Immense Herausforderungen, auch für die politische Bildung. (© bpb / Holger Kulick)

Die Entscheidung Putins, seine politischen Interessen gegenüber der Ukraine durch den Einsatz militärischer Gewalt in Form eines gegen alle in der UNO und der OSZE geltenden Regeln und Vereinbarungen verletzenden Aggressionskriegs durchzusetzen, hat die Anwendung militärischer Gegengewalt in Form eines Verteidigungskrieges provoziert.

Zitat

Dieser Verteidigungskrieg geht einher mit der Renaissance einer fast alle politischen Lager umfassenden Rechtfertigung militärgestützter Sicherheitspolitik, der im Falle des russischen Krieges und des ihn leitenden gesinnungsethischen Eroberungsbellizismus den Charakter eines „gesinnungsethischen Verteidigungsbellizismus“ angenommen hat. Dieser lässt sich vom Prinzip der Verteidigung der Ukraine um jeden Preis leiten, ohne dass die Kosten und Risiken sowie die Aussichten einer solchen Politik angemessen diskutiert werden.

Diese als Zeitenwende deklarierte Politik geht einher mit der Forderung nach und der Beförderung von einer Haltungsänderung in der Gesellschaft in Richtung diskursiver, kognitiver und affektiver Militarisierung und wird zudem begleitet durch die Infragestellung oder zumindest Relativierung friedenspolitischer Ansätze und deren gesellschaftliche Vermittlung und Verankerung mittels Friedensbildung. Die weitreichenden Herausforderungen für die politische Bildung liegen damit auf der Hand. Die erste Herausforderung besteht darin, das inhaltliche Ziel einer Erziehung „zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe und zu freiheitlicher demokratischer Gesinnung“ (so zum Beispiel die Landesverfassung von Baden-Württemberg, Art.12,1 zugunsten einer Wertschätzung von militärischer Gewaltanwendung und Krieg (wenn auch nur zur Verteidigung) zurückzustellen. Dies ist implizit verbunden mit der politischen Herausforderung, die Umkehrung der zivilen Werte propagieren zu sollen, auf denen politische Bildung in einer freiheitlichen Demokratie aufbaut und die sie zu verstärken trachtet.

Das Selbstverständnis der Bildungsträger und -institutionen, durch politische Bildung die Mündigkeit von Bürger*innen sowie eine kognitive und affektive Werteausrichtung zu befördern, die ein friedliches Zusammenleben ermöglicht, wird dadurch direkt tangiert. Eine zweite Herausforderung ergibt sich für die politische Bildung durch die neue inhaltliche Vorgabe, die die didaktisch-methodische Offenheit pädagogischer Prozesse im Sinne einer Ermöglichungsdidaktik zugunsten einer Erzeugungsdidaktik zumindest in Frage stellt und Gefahr läuft, zu indoktrinieren statt das Selbstdenken zu befördern. Zum Dritten müssen die Bildungsträger und -institutionen überlegen, wie sie auf diese neuen Anforderungen der Politik zu reagieren beabsichtigen.

Haltungsänderung und Relativierung

Unter der Kapitelüberschrift „Sicherheit in Bildung – die Verantwortung und Rolle unserer Bundeswehr“ beschloss die CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg im Frühjahr 2023, der „schleichenden Entfremdung von Bundeswehr und Gesellschaft“ entgegenzuwirken. „Diesen Negativtrend wollen wir zum Positiven hinwenden“, indem Jugendoffiziere verstärkt an Schulen auftreten sollen, damit „eine Verbindung zur Bundeswehr geschaffen, Wissen aufgebaut und das Interesse an und das Verständnis für unsere Landesverteidigung geweckt“ wird.

Die FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag brachte im April 2023 die Anfrage „Bündnisorientierte Sicherheitspolitik im Rahmen der Demokratie- und Friedensbildung an Schulen – Arbeit der Jugendoffiziere wertschätzen“ ein (vgl. Drucksache 17/4605 des Landtags Baden-Württemberg vom 17.04.2023). Darin wird neben einer Erhebung über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen [1: Im Schuljahr 2021/22 waren es an den öffentlichen baden-württembergischen Schulen 717 Veranstaltungen, die von Jugendoffizieren durchgeführt wurden (vgl. Stellungnahme der Landesregierung vom 08.05.2023 auf die Anfrage der FDP-Fraktion).] auch gefragt, „ob es denkbar wäre, in Anbetracht der Kriegssituation in der Ukraine, Jugendoffizieren feste Deputatseinheiten an öffentlichen Schulen vorzusehen, wo diese über einen Zeitraum bündnisorientierte sicherheitspolitische Aufklärungsarbeit leisten, um hierdurch etwa auch gezielt Desinformationen entgegenzutreten.“ Zudem erbittet die Fraktion Berichte, ob Schulen beziwhungweise Lehrkräfte sich explizit gegen den Besuch von Jugendoffizieren ausgesprochen haben“ und was die Landesregierung „explizit unternimmt, um Vorurteilen vorzubeugen, Barrieren abzubauen und den Einsatz von Jugendoffizieren (…) flächendeckend zu ermöglichen.“ Schließlich wird die Landesregierung gefragt, „ob sie die Arbeit der Jugendoffiziere an Schulen (…) als Teil der Friedensbildung ansieht.“

Geht es der baden-württembergischen CDU-Fraktion darum, das Ansehen der Bundeswehr umfassend zu verbessern, so zielt die FDP-Anfrage offenkundig darauf ab, massiv in den Bildungsauftrag der Schulen einzuwirken, einhergehend zum Ersten mit einer Misstrauensvermutung und einer Kompetenzabsprache gegenüber Lehrer*innen, die offensichtlich nicht in der Lage zu sein scheinen, Desinformationen als solche zu entlarven, zum Zweiten mit einer versteckten Denunziations- und möglicherweise Repressionsabsicht und zum Dritten mit der impliziten Aufforderung, militärgestützte Sicherheitspolitik als Friedensbildung anzuerkennen und damit den Friedensbegriff zu entgrenzen und beliebig werden zu lassen.

Begleitet werden diese politischen Bemühungen einer Haltungsänderung und Relativierung der Friedensbildung aus der Fachwissenschaft durch die Forderung nach einer „Pädagogik der militärischen Verteidigung“. Der Bildungswissenschaftler Interner Link: Hermann Josef Abs schreibt:

„Zu leicht wird davon ausgegangen, Kontrahenten könnten sich auf Augenhöhe begegnen, wo dies faktisch aufgrund der Positionierung einer Seite nicht gegeben ist. Es stellt sich also die Frage, wie Friedens- und Demokratiepädagogik sich neu aufstellen müssen, wenn sie nicht zynisch angesichts von machtvollen Vernichtungskriegen wahrgenommen werden wollen (…). Es wird eine neue Aufgabe der Friedens- und Demokratiepädagogik sein, Lehrkräfte darauf vorzubereiten, dass sie das Recht auf Selbstverteidigung (…) auch als Inhalt lehren. Es ist eine Aufgabe von Lehrkräften selbst dann, wenn diese als Privatpersonen Pazifisten sein mögen. Lehrkräfte haben nicht das Recht, mit einem Verweis auf das Primat gewaltfreier Konfliktaushandlung Aggressoren und Angegriffene auf eine Stufe zu stellen und so den moralischen Standpunkt der Verteidiger zu schwächen. In diesem Sinne muss Friedenspädagogik auch eine Pädagogik der militärischen Verteidigung einschließen (…) Eine Pädagogik der Verteidigung muss sich zudem mit dem Bild des Soldaten beschäftigen. (…) Schule (darf) das Bild des Soldaten nicht an einem einzigen Kontext festmachen, sondern muss auch Beispiele integrieren, in denen der Tod des Soldaten Dankbarkeit verdient.“

Zitat

So richtig es ist, das Recht auf Selbstverteidigung laut UN-Satzung zu kennen und über die Möglichkeiten dazu im Unterricht nachzudenken, so problematisch ist eine Vorabfestlegung, dass es eben nur militärische Verteidigung ist, die vor machtvollen Invasoren oder gar Vernichtungskriegen schützt.

Das Thema vor allem Jugendoffizieren zu überlassen, wie insbesondere aus dem zitierten CDU-Papier und der FDP-Anfrage deutlich wird, missachtet, dass sich diese nicht systematisch und professionell mit nicht-militärischen oder politischen Alternativen befassen und aufgrund ihrer Rollen- und Interessengebundenheit nicht die pädagogisch geforderte Multiperspektivität bei kontroversen Themen garantieren können.

Die von Abs geforderte „Pädagogik der militärischen Verteidigung“ wäre daraufhin zu befragen, wie sie konkret ausgestaltet werden sollte, ohne in den Verdacht zu kommen eine diskursive, kognitive und affektive Militarisierung zu befördern. Zudem klingt im Text von Abs mit dem Lehren von Dankbarkeit gegenüber den Soldaten eine Opfer- oder Heldentod-Verehrung an, deren Heldentum auch die gesellschaftliche Funktion hat, dem Krieg einen Sinn zu geben. Diese Funktion muss politische Bildung in einer Demokratie offenlegen, selbst wenn dies „den moralischen Standpunkt der Verteidiger zu schwächen“ (Abs 2023, S. 13) scheint – die Imperative der Demokratie müssen Vorrang vor der Kriegslogik und den Imperativen des Verteidigungsbellizismus haben.

Krieg als Herausforderung für die Friedensbildung?

Es ist verständlich, dass die russische Invasion vom 24. Februar 2022 Entsetzen über den skrupellosen Einsatz militärischer Gewalt hervorruft und damit die große Herausforderung für das Nachdenken über Kriegsbeendigung, -vermeidung und -überwindung sowie Frieden unterstreicht. Allerdings wohl nicht derart, dass Friedensbildung als obsolet und unzureichend anzusehen sei, weil sie weder den aktuellen Krieg verhindert hat noch Auswege aus ihm benennen kann. Zunächst soll auf die Prämissen der These eingegangen werden, Friedensbildung sei nicht mehr zeitgemäß.

Dies ist zum einen deshalb irreführend, weil damit der Friedenspädagogik (und auch der Friedensforschung) eine Wirkkraft zugesprochen wird, die sie angesichts ihrer Rezeption in der Politik und ihrer Repräsentation in der Bildungsarbeit nicht beanspruchen kann. Die Kritik an der Unzulänglichkeit ist zum Zweiten unlauter, weil der Krieg aufgrund ganz anderer vorherrschender Paradigmen und gerade unter Missachtung der Empfehlungen der Friedensforschung und den Programmen zur Friedensbildung entstanden ist. Letztlich im klassischen Sicherheitsdenken und deren Logik verhaftet, wurden friedenspolitische Ansätze seitens der Politik weitgehend ignoriert und Friedensbildung als internationaler Auftrag der UNESCO allenfalls stiefmütterlich behandelt.

Deshalb ist vielmehr zu fragen, ob dieser Krieg Putins nicht als das Versagen der traditionellen Diplomatie-, Abschreckungs- und Globalisierungspolitik gewertet werden muss. In ihm kulminiert erneut eine in der (internationalen) Politik schon längere Zeit zu beobachtende Regression auf das Nationale unter dem Motto „Rette sich wer kann!“ (Nielebock 2019), dessen immense humane und materielle Kosten erst bei genauerem Hinsehen offensichtlich werden.

Zum Dritten ist zu fragen, warum angesichts von Kriegen im Globalen Süden gerade in Folge des Krieges in der Ukraine Friedensbildung obsolet erscheinen soll. Die Kriege im Globalen Süden (Irak, Syrien, Jemen, Sudan, Afghanistan) sowie das Vorhandensein von struktureller Gewalt, verweisen Zeitpunkt und Inhalt der Infragestellung der Friedensbildung auf ein eurozentristisches Friedensverständnis, das erst dann den Frieden gefährdet sieht, wenn das Kriegsgeschehen an EU-Europa heranrückt.

Gehen wir von Galtungs Friedensverständnis als der Abwesenheit von direkter und struktureller Gewalt aus, dann hätte angesichts von Kriegen in anderen Teilen der Welt und angesichts dramatischer, menschenverursachter Ungerechtigkeiten, die täglich zu einer Vielzahl von Toten führen, längst ein Umdenken gemäß friedenspolitischen Ansätzen erfolgen müssen. Erst recht, weil diese Ungerechtigkeiten und Entwicklungskrisen im Globalen Süden durch eine strukturelle Gewalt zugunsten des Globalen Nordens – und teilweise von diesem militärisch abgesichert – geprägt sind.

Zum Vierten ist einzuwenden, dass Frieden als normativer Zielwert wohl kaum als überholt angesehen werden kann.

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Frieden ist als Norm in vielen internationalen und nationalen Dokumenten kodifiziert und begründet sich angesichts auch der Gräuel des Krieges in der Ukraine täglich neu, wenn man sich die Opferzahlen sowie die humanitären, materiellen, gesellschaftlichen und ökologischen Kriegsfolgen, Zerstörungen und Verwundungen vor Augen hält. Zudem ist eine auf Abschreckung und militärische Verteidigung bauende Sicherheitspolitik friedenspolitisch perspektivlos, da sie den Nicht-Krieg durch „die Waffe an der Schläfe des anderen“ zu sichern trachtet und jede Abweichung von einer solchen Politik als Schwäche ausgelegt wird. Das damit entstehende Sicherheitsdilemma mit Aufrüstungszwang wird perpetuiert.

Schließlich ist noch die Vorhaltung von Abs zu diskutieren, „Friedens- und Demokratiepädagogik scheinen Ansätze für Friedenszeiten vorzulegen. Sie funktionieren, solange gewaltfreie Konfliktlösungen eingefordert werden können. Aber für Kontexte, in denen es einer Partei nicht mehr rational erscheint, gewaltfreie Konfliktlösungen anzustreben, hält diese Pädagogik weniger Angebote bereit.“ (Abs 2023, S. 12) Den Bemühungen, Sicherheitspolitik und militärische Verteidigungsbereitschaft verstärkt in die politische Bildung zu integrieren und die Friedensbildung im besten Fall darum zu ergänzen, im schlechtesten Fall zu ersetzen, liegt die Annahme zugrunde, dass es Situationen gibt, in denen der Rückgriff auf das Militär als „last resort“ oder „ultima ratio“ gerechtfertigt zu sein scheint. Dies wird insbesondere für den Fall angenommen, dass ein „antagonistischer Konflikt“ (ebd., S. 11) vorliegt, in dem der Gegner einen Vernichtungskrieg führt und nur die „Sprache der Gewalt“ versteht. Dies ist in der Tat eine Herausforderung, der sich auch die Friedensbildung widmen muss. Die Feststellung eines naturgegeben gewaltträchtigen Konflikttyps und die Unzulänglichkeit der Friedenspädagogik wirft verschiedene Fragen auf.

Zunächst ist zu fragen, ob es einen solchen essentialistisch definierten Konflikttyp tatsächlich gibt oder ob diese Charakterisierung nicht Folge des gewaltsam ausgetragenen Konflikts ist, denn es kann auch für sogenannte antagonistische Konflikte aufgezeigt werden, dass allenfalls Elemente einer Beziehung als antagonistisch zu charakterisieren sind und es daneben Kooperationsfelder gibt. Die Entspannungsphase des Ost-West-Konflikts (1975–1990) zwischen den zwei Systemen, die jeweils beanspruchten, menschheitsgeschichtlich das fortschrittlichere Modell zu sein, macht dies deutlich. Darüber hinaus ist zu prüfen, inwieweit das Narrativ des antagonistischen Konflikts selbst erst einen Konflikt als solchen konstruiert und konstituiert und damit eine gewaltfreie Bearbeitung unwahrscheinlicher werden lässt.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Debatte um die Charakterisierung des Verhältnisses zwischen den USA und der VR China. In der Tat macht jeder gewaltsam ausgetragene Konflikt deutlich, dass die jeweils praktizierten Politiken der Konfliktparteien versagt und eben keine Friedens-Bedingungen für die Konfliktparteien befördert haben, „die zum einen nicht ihre Existenz gefährden und zum anderen nicht das Gerechtigkeitsempfinden oder die Lebensinteressen einzelner und mehrerer von ihnen so schwerwiegend verletzten, dass diese nach Erschöpfung aller friedlichen Abhilfeverfahren Gewalt anwenden zu müssen glauben.“

Zur Charakterisierung von Konflikten durch intensive Analyse und zur Kontextgestaltung können Friedensforschung und Friedenspädagogik wichtige Beiträge leisten und haben dies in der Vergangenheit immer wieder getan. Wenn jedoch die friedenswissenschaftlichen und -pädagogischen Beiträge (vgl. die jährlich erscheinenden Friedensgutachten unter Externer Link: https://friedensgutachten.de) von der Politik nicht beachtet werden, entwertet dies nicht deren friedensfördernden Gehalt, sondern fällt eher auf jene zurück, die es besser zu wissen glauben.

Schließlich wäre zu klären, ob die scheinbare Hilflosigkeit gegen militärische Invasoren ein struktureller blinder Fleck der Friedenspädagogik ist, weil sie für den Umgang mit solchen Konflikten konzeptionell ungeeignet ist, oder doch eher ein situativer blinder Fleck, der aus der Vernachlässigung von Ideen und Konzepten des nicht-militärischen Behauptungswillens einer Gesellschaft resultiert.

Die implizit behauptete Unzeitgemäßheit von Friedensforschung und -pädagogik ist folglich in mehrfacher Hinsicht unzutreffend und muss deshalb auf ihre politische Funktion hin befragt werden. So besteht zumindest der Verdacht, Friedensforschung und -bildung als unzureichend vorführen zu können, um sich unhinterfragt dem einseitigen Sicherheitsstreben zuwenden zu können.

Zum Verständnis von Frieden und Sicherheit

All dem liegt die Annahme zugrunde, dass Frieden und Sicherheit nicht synonym zu verwenden sind. Es muss deshalb erläutert werden, welchem Friedensverständnis die Überlegungen zur Friedensbildung verpflichtet sind und damit deren Themenfindung auch in Kriegszeiten anleitet.

Die oben genannte Anfrage der FDP, ob die Arbeit der Jugendoffiziere als Teil der Friedensbildung anzusehen sei, erscheint als Aufforderung, Friedens- und Sicherheitspolitik gleichzusetzen. Auch Passagen aus der Antwort des von den Grünen geführten Ministeriums in Baden-Württemberg befördern diese Sichtweise, wenn es resümierend heißt: „Eine Trennung von sicherheitspolitischer Bildung und Friedensbildung ist deshalb aus Sicht des Kultusministeriums weder sinnvoll noch zielführend.“ (Drucksache 17/4605 des Landtags Baden-Württemberg vom 17.04.2023)

Dem steht jedoch eine Debatte in der Wissenschaft entgegen, die zwischen Frieden und Sicherheit und den ihnen zugrundeliegenden Logiken zu unterscheiden versucht (vgl. Birckenbach 2023; Jaberg 2017). Kernpunkt der Differenz zwischen Frieden und Sicherheit ist, dass Frieden als die Charakterisierung eines Beziehungsverhältnisses betrachtet wird, während Sicherheit als eine zumeist sehr subjektive Empfindung über das eigene Bedrohtsein bzw. über Gefahren für eigene ideelle und materielle Werte verstanden wird. Sicherheitspolitik ist dann diejenige Politik, die einseitig (oder in Allianzen) Abhilfe gegen Bedrohungen und Gefahren zu schaffen verspricht. Dass dies auch unter Rückgriff auf Militär und die Konzepte von Abschreckung und militärischer Verteidigungsbereitschaft erfolgt, ist allgegenwärtig und vorherrschende Politik zwischen Staaten.

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Friedenspolitik dagegen versucht, Sicherheit zwischen den Konfliktparteien, seien es Staaten oder große gesellschaftliche Gruppen in einem Staat, durch Konfliktregelungsmechanismen und -institutionen, Verhaltensnormen und Beschränkung von Gewaltmitteln herzustellen, also genau jenen Kontext zu schaffen, der einen Rückgriff auf militärische Gewalt ausschließen soll. Ziel der Friedensbildung ist die Gewaltminderung und -vermeidung. Frieden ist deshalb mehr als kein Krieg, sondern als ein Zustand zwischen sozialen Akteuren zu definieren, „der gekennzeichnet ist durch die Abwesenheit direkter, verletzender physischer Gewalt und in dem deren möglicher Gebrauch gegeneinander in den Diskursen der Kollektive keinen Platz hat.“

Darüber hinaus ist Frieden seit Galtung zusätzlich als Abwesenheit struktureller Gewalt zu verstehen, was er mit Gerechtigkeit gleichsetzt. So lassen sich vier Beziehungsmuster zwischen Konfliktparteien identifizieren:

  • 1. Krieg,

  • 2. Nicht-Krieg (auch: Kalter Krieg),

  • 3. Frieden (enges Verständnis)

  • und 4. positiver Frieden, der strukturelle Gewalt aus- und Gerechtigkeit einschließt.

Ein Zustand des Nicht-Krieges, der auf militärischer Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft gründet, kann deshalb nicht als Frieden qualifiziert werden, da er eben nicht davon ausgeht, dass im kollektiven Bewusstsein Gewalt in dieser Beziehung – wie beispielweise heute zwischen Deutschland und Frankreich – ausgeschlossen ist. Friedensbildung bleibt aufgrund ihres Selbstverständnisses als Friedensbildung darauf verpflichtet, einen Beitrag zur Gewaltvermeidung und Gewaltüberwindung durch Friedenssicherung, -stiftung und -bewahrung und damit letztlich auch zur Kriegsüberwindung zu leisten. Sie muss antizipierendes Denken und Fühlen befördern, weil sich in unserer Epoche angesichts der schon existierenden und in Planung befindlichen militärischen Zerstörungspotenziale sowie der strukturell angelegten Ausbeutung von Mensch und Natur ein „Lernen durch Katastrophen“ verbietet.

Daraus folgen nun zwei bedeutsame Unterschiede zwischen der Friedenspädagogik und einer „Pädagogik der Sicherheit. Da die Gewaltvermeidung und -überwindung die Zielsetzung der Friedensbildung ist, sucht sie die kognitiven, affektiven und handlungsorientierten Möglichkeiten eines gewaltfreien Konfliktaustrags auszuloten und plausibel zu machen. Dies schließt ein, Alternativen zum gewaltsamen Konfliktaustrag zu entwickeln. Sie sollte sich dabei von den drei friedensliebenden Regeln der Weltbetrachtung leiten lassen, die Olaf L. Müller wie folgt formuliert hat:

  • 1. Wehre dich gegen Dämonisierungen der Gegenseite; versuche immer den Fall aus der Sicht der Gegenseite zu verstehen. Und: Sei skeptisch gegenüber der Selbstgerechtigkeit der Eigenen,

  • 2. Schärfe deinen Blick für unkontrollierbare, irreversible Nebenfolgen eines militärischen Einsatzes (insb. Gefahr eines neuen Weltkrieges),

  • 3. Suche immer nach friedfertigen Alternativen zu einem geplanten Militäreinsatz.

Zumindest erstere Regel ist mit Sicherheitspolitik nicht kompatibel, da sie gerade für den schlimmsten Fall plant. Die zweite Regel formuliert für Sicherheitspolitiker*innen unerwünschte Bedenken, die der diskursiven Homogenisierung der eigenen Gesellschaft sowie der Legitimation der eigenen (Gegen-)Gewalt entgegenstehen.

Da Konflikte zudem auf allen Ebenen des Zusammenlebens auftreten, sind gruppeninterne, innergesellschaftliche, zwischenstaatliche und globale Konflikte das Bewährungsfeld der Friedenspädagogik. Dies umfasst eine Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltpotenzialen im sozialen Nahraum und den Möglichkeiten von deren gewaltfreier Bearbeitung sowie mit Konflikten im internationalen und globalen Rahmen unter der Verpflichtung, Lernprozesse zum gewaltfreien Umgang auch mit diesen Konflikten anzustoßen. Das schließt die kritische Betrachtung des Militärs und dessen Rechtfertigung mit ein.

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Militärgestützte Sicherheitspolitik dagegen konzentriert sich auf die Abwehr von Gefahren, die von anderen Staaten oder Gewaltakteuren ausgeht – eben auch unter Einschluss von Gewaltmitteln. Sie ist deshalb keine Ergänzung zur Friedensbildung, sondern selbst deren Gegenstand. Da Friedensbildung deshalb kritische Rückfragen an die vorherrschende Politik stellt, könnte sie politisch unbequem werden. Sie stünde dann im Kreuzfeuer politischer Auseinandersetzungen und muss sich mit den Dilemmata auseinandersetzen, die sich faktisch und in der normativen Bewertung von Politik ergeben. Wie die heutige Debatte über den Krieg in der Ukraine aber deutlich macht, werden kritischen Rückfragen sowie eher friedenslogische und deeskalierende Standpunkte marginalisiert, wenn nicht gar diffamiert und diszipliniert.

Friedensbildung heute

Der russische Krieg gegen die Ukraine stellt dennoch, aber in ganz anderer Hinsicht, eine Herausforderung für die politische Bildung dar. Dieser Krieg macht deutlich, dass es sowohl in der Friedensforschung als auch in der Friedensbildung vernachlässigte und verschüttete Themen sowie bedeutende Leerstellen gibt. Diese müssen angegangen werden.

Was „Friedenspädagogik in Zeiten des Krieges“ bedeuten kann, wird in den 11 Empfehlungen der Berghof Foundation (2022) deutlich gemacht. Hier soll der Fokus aber auf der Frage liegen, was wegen des Krieges neu oder erneut verstärkt Thema der Friedensbildung sein müsste: die derzeitige Sicherheitspolitik, ihre Prämissen, Folgen und Alternativen.

Im kognitiven Bereich besteht das zentrale Defizit darin, sich über die (Un-)Wirksamkeit militärischer Gewalt nicht zu informieren. So wäre zu verdeutlichen, dass es zumindest offen ist, ob militärische Gewalt den Gegner von seinem unerwünschten Verhalten abbringt, die Wahl der Mittel also zurecht umstritten sein darf.

Diese Umstrittenheit könnte auch dazu beitragen, das Nachdenken von Alternativen zur militärgestützten Sicherheitspolitik auf die Tagesordnung zu setzen, das heißt daran zu arbeiten, friedenspolitische Ansätze aufzugreifen, weiterzuentwickeln und zu befördern, die es Staaten und Gesellschaften erlauben, externen und internen Aggressoren so zu begegnen, dass dies verantwortungsethisch zu rechtfertigen ist, also nicht zerstört wird, was verteidigt werden soll, und zudem eine künftige Friedensperspektive nicht völlig verschüttet wird. Hier wären Konzepte des zivilen Widerstandes, der sozialen Verteidigung und der defensiven Verteidigung, wie sie in den 1970er und 1980er Jahren bereits diskutiert und im Kampf gegen autoritäre Herrschaftsstrukturen in den letzten Jahrzehnten auch erfolgreich praktiziert wurden, weiterzuentwickeln.

Diese Konzepte könnten tragfähig sein, wenn das Ziel des Aggressors nicht in Zerstörung per se besteht, sondern es ihm um die „Veränderung politischer, sozialer oder wirtschaftlicher Strukturen oder des Verhaltens anderer“ (ebd.) geht. Die Suche nach Alternativen böte nicht nur einen Ausweg aus den ethischen Dilemmata, die mit Krieg einhergehen. Auch empirische Befunde sprechen dafür, dass gewaltfreier oder nicht-militärischer Widerstand im Ergebnis erfolgreicher, nachhaltiger und mit viel weniger humanen und materiellen Kosten verbunden ist als gewaltsamer Widerstand Für die Friedensbildung würde dies neben einer kognitiven Aufarbeitung bedeuten, die nicht-militärische Widerständigkeit erstrebenswert erscheinen zu lassen und Lernfelder zu eröffnen, dies im Alltag praktisch einzuüben.

Dazu gehört aber auch, sich Gedanken über eine Neuorganisation der Welt zu machen: weg von einem das Sicherheitsdilemma verstärkenden und einem die Ungleichheit vertiefenden staatlichen Egozentrismus, hin zu neuen Formen des Weltregierens zur Bewältigung der Erderhitzung, des Artensterbens und des Menschensterbens wegen Hunger und Krieg. Zu fragen wäre beispielsweise, wie sich die Vereinten Nationen, die OSZE oder die G20 verändern müssten, um diesen Souveränitätsnationalismus der Staaten und die Dominanzbestrebungen der Großmächte zu Gunsten einer solidarischen Eine-Welt-Vorstellung zurückzudrängen. Dazu sind fundierte historische Kenntnisse und Phantasie notwendig – Ideen sind nicht alles, aber ohne Ideen ist alles nichts!

Diese Aufgabenstellung folgt aus einer kritischen Bewertung der derzeitigen Sicherheitspolitik, die angesichts eines möglichen Scheiterns und angesichts der Kosten, die eine Kriegsführung und die weltweit geplante Aufrüstung der Armeen verursachen, als höchst risikoreich einzuschätzen ist. Insbesondere wäre zu diskutieren, inwieweit eine militärgestützte Sicherheitspolitik im Kriegsfall das zu schützen vermag, was als schützenswert deklariert wurde.

Die sogenannte Weizsäcker-Studie stellte schon 1970 fest: „1. Die Bundesrepublik ist mit konventionellen Waffen nicht zu verteidigen. 2. Der Einsatz nuklearer Waffen in der Absicht der Verteidigung der Bundesrepublik würde zur nuklearen Selbstvernichtung führen.“

Die Studien zum nuklearen Winter aus den 1980er Jahren machen die Kriegsfolgen für den gesamten Planeten deutlich. Dazu gehört auch, die hohen Erwartungen an militärische Gewalt als sogenannte „ultima ratio“ kritisch zu hinterfragen. Wie Putins Krieg oder auch die Kriege in Vietnam, Irak und Afghanistan sowie der Erste Weltkrieg zeigen, sind alle Versprechen eines kurzen Krieges einer Selbstüberschätzung des eigenen Militärs und der Ignoranz gegenüber dem Chaos des Krieges und dessen wirklichen Kosten geschuldet.

Auch müssten die vielfältigen Eskalationsgefahren, die beispielhaft auch das Kriegsgeschehen in der Ukraine mit sich bringt, betrachtet und bewertet werden. Noch ist die Gefahr einer Eskalation nicht ausgeschlossen. Sie ist vielmehr derzeit sehr groß, da beide Kriegsparteien weiterhin die militärische Siegoption verfolgen und darauf hoffen, mit der nächsten Offensive den Gegner zum Einlenken zu bewegen. Da jedoch beide Seiten dies erhoffen, wird diese Strategie des „Eskalierens um zu deeskalieren“ scheitern. Die „Politik der Stärke“ führt folglich in eine Sackgasse. Ungewiss ist auch, ob die Strategie des Aufrüstens bis zum Patt, erfolgversprechend ist. Dies würde zumindest voraussetzen, dass die Siegoption von beiden Seiten zurückgenommen wird. Aber selbst dann ist es ungewiss, ob solch ein Patt in Verhandlungen oder in neue militärische Kämpfe einmündet.

Schließlich sind auch die Nebenfolgen einer militärgestützten Sicherheitspolitik für die gesellschaftliche Entwicklung zu diskutieren. Eine diskursive, kognitive und affektive Militarisierung wirft Fragen auf zur Normverschiebung in unserer Gesellschaft und auf der globalen Ebene, zur Demokratieverträglichkeit der Institution Militär, zur Gewöhnung an die Zulässigkeit von Gewalt bei Konflikten, zur Formierung der Öffentlichkeit durch Medien und politische Bildung, zur Reetablierung traditioneller Geschlechterrollen sowie zur Förderung von kriegerischen Heldenbildern.

Zitat

Gerade in Zeiten eines Krieges, an dem sich die eigene Gesellschaft – wenn auch indirekt – beteiligt, ist es wichtig in Form einer diskursiven Intervention die moralische Legitimation von Gewalt sowie die beanspruchte eigene moralische Überlegenheit auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus ist aufzudecken, wie gerade in Kriegszeiten das staatszentrierte Narrativ des „Gut gegen Böse“, „Fortschritt gegen Rückschritt“, „Moderne gegen Barbarei“ eigene Unzulänglichkeiten verdeckt und die Unterschiede, die in einer Gesellschaft hinsichtlich dieser existentiellen Frage von Krieg oder Nicht-Krieg bestehen, überdeckt.

Krieg erzeugt Angst und Ohnmachtsgefühle. Friedensbildung kommt also auch die Aufgabe zu, diese zu thematisieren und zuzulassen sowie dabei zu helfen, Unsicherheiten zu erkennen, Widersprüche auszuhalten und sich selbst zu schützen, indem Schönes erlebt werden darf und kann.

Bedrohungserleben, wie es ein Krieg darstellt, erzeugt verschiedene Auswegstrategien. Die palliative davon ist der Rückzug ins Private, ins Esoterische oder in Verschwörungstheorien, die konstruktive ist die Veränderung der Bedürfnislagen sowie eine Veränderung der Zustände, was umso leichter und emotional befriedigender angegangen werden kann, wenn das eigene Handeln als Teil eines gesellschaftlichen Handelns wahrgenommen wird. Hierdurch gewinnt das eigene Handeln an politischer Macht im Sinne von Hannah Arendt. Die Überwindung der Ohnmacht und die Wiederherstellung des Selbstwertgefühls kann so gelingen. Allerdings ist im Falle des Krieges in der Ukraine (und anderswo) damit umzugehen, dass nicht nur Kenntnisse über die Kriegsrisiken für Europa und die Welt nicht im Bewusstsein sind, sondern auch politische Perspektiven und Vorschläge zur Kriegsbeendigung fehlen, aus denen sich Forderungen an bestimmte Adressaten ergeben könnten. Ob diese Adressaten erreichbar sind, ist ebenfalls ungewiss.

Neben einem Engagement für Kriegsbeendigung und für eine Friedenspolitik kann dazu auf der persönlichen, lokalen und regionalen Ebene gehören, Austauschmöglichkeiten zu organisieren, Kriegsflüchtlinge und auch Deserteure bzw. Kriegsdienstverweigerer zu begleiten und zu unterstützen, Solidarität zu zeigen und zu leben sowie Kontakte zu den Zivilgesellschaften der Kriegsparteien zu halten, die allesamt die Opfer des Krieges sind (vgl. die Empfehlungen 1, 2, 3, 7, und 10 aus „Friedenspädagogik in Zeiten des Krieges“, Berghof Foundation 2022).

Zitat

Friedensbildung muss aber auch vermitteln, dass Friedenshandeln im hier skizzierten Sinne zu höchst kontroversen politischen Debatten führen wird, die es notwendig machen, inhaltliche Differenzen zu ertragen, Dilemmata auszuhalten und dennoch die Empathie für das Gegenüber nicht zu verlieren, kurz: damit eine Ambiguitätstoleranz auszubilden, die eben nicht den großen Krieg im Kleinen reproduziert. Sie bleibt also nötiger denn je.

Frieden schaffen, aber wie? Plakat in Bremen, aufgenommen am 2. Oktober 2023, fünf Tage, bevor der nächste Krieg begann: in Nahost. (© bpb / Holger Kulick)

Zitierweise: Thomas Nielebock, "Bleibt nur Gegengewalt?“, in: Deutschland Archiv, 13.10.2023, Link: www.bpb.de/541571. Die Erstveröffentlichung erfolgte in der Fachzeitschrift "Externer Link: Außerschulische Bildung, Heft 3/2023. Link: https://fachzeitschrift.adb.de/ausgabe/frieden_sicherheit/. Alle Beiträge sind Recherchen und Sichtweisen der jeweiligen AutorInnen, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar. (hk)

Literatur

Abs, Hermann Josef (2023): Neue Friedenspädagogik in Kriegszeiten. In: Pädagogik 3/2023, S. 10–13 und im Deutschland Archiv vom 27.7.2023: https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/523503/der-krieg-in-der-ukraine-als-neuer-horizont-fuer-politische-bildung-und-demokratiepaedagogik/

Afheldt, Horst et al. (1972): Durch Kriegsverhütung zum Krieg? Die politischen Aussagen der Weizsäcker-Studie „Kriegsfolgen und Kriegsverhütung“. München: Carl Hanser Verlag

Arendt, Hannah (1998): Macht und Gewalt. München: Piper

Berghof Foundation Friedenspädagogik Team Tübingen (Hrsg.) (2022): Friedenspädagogik in Zeiten des Krieges. 11 Empfehlungen zum Nachdenken und Orientierung finden; https://berghof-foundation.org/news/friedenspaedagogische-denkanstoesse-fuer-den-umgang-mit-krieg-2 (Zugriff: 07.06.2023)

Birckenbach, Hanne-Margret (2023): Friedenslogik verstehen. Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen, Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag

Brunner, Claudia (2023): Stell dir vor, es ist Krieg … In: Wissenschaft & Frieden, 3/2023, S. 47–49

Charap, Samuel/Priebe, Miranda 2023: Avoiding a Long War. U.S. Policy and the Trajectory of the Russia-Ukraine Conflict. Perspective January 2023, RAND Corporation Chenoweth, Erica/Stephan, Maria J. (2011): Why Civil Resistance Works. The Strategic Logic of Nonviolent Conflict. New York: Columbia University Press

Chenoweth, Erica (2021): Civil Resistance. What Everyone Needs to Know, Oxford: Oxford University Press

Frieters-Reermann, Norbert (2018): Förderung der Friedensliebe in unfriedlichen Strukturen?

Denkanstöße für eine umfassende friedenspädagogische Orientierung im Bildungssystem. In: Meisch, Simon/Jäger, Uli/Nielebock, Thomas (Hrsg.): Erziehung zur Friedensliebe.

Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg. Baden-Baden: Nomos, S. 305–324

Galtung, Johan (1975): Strukturelle Gewalt. Reinbek: Rowohlt

Glasl, Friedrich (2004): Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. Bern/Stuttgart/Wien: Haupt (8. aktualisierte und ergänzte Auflage)

Haass, Richard N./Kupchan, Charles (2023): Den Frieden verhandeln, Kiews Sicherheit garantieren. Für einen Plan B im Ukraine-Krieg. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 6/2023, S. 74–82

Jaberg, Sabine (2017): Frieden und Sicherheit. In: Werkner, Ines-Jacqueline/Ebeling, Klaus (Hrsg.): Handbuch Friedensethik. Wiesbaden: Springer, S. 43–53

Jaberg, Sabine (2023): Friedensforschung vom Frieden her denken – auch in Kriegszeiten? In: Wissenschaft & Frieden, 1/2023, Dossier 96; https://wissenschaft-und-frieden.de/dossier/quo-vadis-friedensforschung/#index_3 (Zugriff: 07.06.2023)

Meisch, Simon/Jäger, Uli/Nielebock, Thomas (Hrsg.) (2018): Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg. Baden-Baden: Nomos

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Müller, Olaf L. (2022): Pazifismus. Eine Verteidigung. Stuttgart: Reclam

Nennstiel, Julia (2023): „Neue“ Pazifismen? Eine internationale Bestandsaufnahme. In: Wissenschaft & Frieden, 2/2023, S. 34–42

Nielebock, Thomas (2019): „Rette sich wer kann!“ Über die Gefahren der Aufrüstung und die Erosion der Rüstungskontrolle. In: Deutschland & Europa, 78/2019, S. 18–29

Nielebock, Thomas (2022): Wissen, wovon wir reden – zum Begriff des Friedens. In: Gulowski, Rebecca/Zöhrer, Michaela (Hrsg.): Forschungen für den Frieden. Perspektiven sozialwissenschaftlicher Konfliktforschung. Baden-Baden: Nomos, S. 25–39

Senghaas, Dieter (2004): Zum irdischen Frieden. Frankfurt am Main: Suhrkamp

Sharp, Gene (2005): Waging Nonviolent Struggle. 20th Century Practice and 21st Century Potential. Boston: Porter Sargent Publishers

Andere Sichten zum Thema:

Hermann J. Abs, Interner Link: Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik. Ein Diskussionsbeitrag im Deutschland Archiv vom 27.7.2023.

Außerdem ein Interner Link: etwas älterer Beitrag über Friedenspädagogik von Uli Jäger über politische Bildung und Frieden aus dem Angebot der bpb im Jahr 2015.

Und eine Reflexion von Eva Quistorp: Interner Link: "Die Waffen nieder?" aus dem Deutschland Archiv vom 22.7.2022,

sowie (zweiteilig) von Marina Fischer: Interner Link: Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden?, Deutschland Archiv vom 27.7.2023.

Über 50 weitere Beiträge aus dem Deutschland Archiv zum Thema Krieg und Frieden finden Sie hier: Interner Link: Die Zeitenwende und die Folgen.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Olaf Müller, Pazifismus mit offenen Augen. In: Jean-Daniel Strub, Stefan Grotefeld (Hrsg.): Der gerechte Friede zwischen Pazifismus und gerechtem Krieg. Stuttgart 2007, S. 23–59

  2. Vgl. dazu aus verantwortungsethischer Sicht Richard N. Haass, Charles Kupchan, Den Frieden verhandeln, Kiews Sicherheit garantieren. Für einen Plan B im Ukraine-Krieg. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 6/2023, S. 74–82.

  3. Vgl. Claudia Brunner, Stell dir vor, es ist Krieg … In: Wissenschaft & Frieden, 3/2023, S. 47–49

  4. Vgl. Simon Meisch, Uli Jäger, Thomas Nielebock(Hrsg.), Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg. Baden-Baden 2018.

  5. Norbert Frieters-Reermann, Förderung der Friedensliebe in unfriedlichen Strukturen? Vortrag an der Uni Tübingen am 24.1.2017.

  6. Vgl. https://cdufraktion-bw.de/2023/04/26/hagel-klares-bekenntnis-zu-einer-starken-bundeswehr-in-baden-wuerttemberg, letzter Zugriff 10.10.2023.

  7. Hermann Josef Abs, Neue Friedenspädagogik in Kriegszeiten. In: Pädagogik 3/2023, S. 10–13 und im Deutschland Archiv vom 27.7.2023: https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/523503/der-krieg-in-der-ukraine-als-neuer-horizont-fuer-politische-bildung-und-demokratiepaedagogik/, letzter Zugriff 10.10.2023.

  8. Was dies für die Friedensforschung bedeutet, hat Sabine Jaberg entfaltet in: Sabine Jaberg, Friedensforschung vom Frieden her denken – auch in Kriegszeiten? In: Wissenschaft & Frieden, 1/2023, Dossier 96; https://wissenschaft-und-frieden.de/dossier/quo-vadis-friedensforschung/#index_3 (Zugriff: 07.06.2023)

  9. Vgl. Johan Galtung, Strukturelle Gewalt. Reinbek 1975

  10. Vgl. Friedrich Glasl, Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. Bern/Stuttgart/Wien, 8. aktualisierte und ergänzte Auflage 2004

  11. Dieter Senghaas, Dieter, Zum irdischen Frieden. Frankfurt am Main 2004

  12. Vgl. zu den konfliktverschärfenden Logiken dieser Politik Sabine Jaberg, Frieden und Sicherheit. In: Ines-Jacqueline Werkner / Klaus Ebeling (Hrsg.): Handbuch Friedensethik. Wiesbaden 2017, S. 43–53

  13. Harald Müller, Begriff, Theorien und Praxis des Friedens. In: Gunter Hellmann, Klaus Dieter Wolf, Michael Zürn (Hrsg.), Die neuen Internationalen Beziehungen. Forschungsstand und Perspektiven in Deutschland. Baden-Baden 2003, S. 209–250

  14. Vgl. Olaf Müller, Pazifismus mit offenen Augen. In: Jean Daniel Strub, Stefan Grotefeld, Stefan (Hrsg.): Der gerechte Friede zwischen Pazifismus und gerechtem Krieg. Stuttgart 2007, S. 42 ff

  15. Vgl. Julia Nennstiel, „Neue“ Pazifismen? Eine internationale Bestandsaufnahme. In: Wissenschaft & Frieden, 2/2023, S. 40

  16. Vgl. Gene Sharp, Waging Nonviolent Struggle. 20th Century Practice and 21st Century Potential. Boston 2005

  17. Vgl. hierzu die Studien von Erica Chenoweth und Maria Stephan, Why Civil Resistance Works. The Strategic Logic of Nonviolent Conflict. New York 2011, sowie: Erica Chenoweth, Civil Resistance. What Everyone Needs to Know, Oxford 2021.

  18. Horst Afheldt, Horst et al., Durch Kriegsverhütung zum Krieg? Die politischen Aussagen der Weizsäcker-Studie „Kriegsfolgen und Kriegsverhütung“. München 1972.

  19. Glasl, Konfliktmamangement, S.224 ff.

  20. Vgl. Berghof Foundation Friedenspädagogik Team Tübingen (Hrsg.) (2022): Friedenspädagogik in Zeiten des Krieges. 11 Empfehlungen zum Nachdenken und Orientierung finden; https://berghof-foundation.org/news/friedenspaedagogische-denkanstoesse-fuer-den-umgang-mit-krieg-2 (Zugriff: 07.10.2023)

  21. Vgl. Hannah Arendt, Macht und Gewalt. München 1998, S. 45

Weitere Inhalte

Dr. Thomas Nielebock war bis 2019 an der Universität Tübingen am Institut für Politikwissenschaft im Bereich Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung tätig. 2019 erhielt er zusammen mit fünf Kolleg:innen aus Tübingen und Freiburg den Landeslehrpreis Baden-Württemberg. Schwerpunkte: Europäische Sicherheit, Konfliktanalyse und Mediation, Rüstung und Abrüstung sowie Ethik der internationalen Beziehungen. Seit 2015 ist er Mitglied der Steuerungsgruppe der Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg und in diesem Zusammenhang in der Lehrer*innen-Fortbildung tätig. Sein Beitrag "Bleibt nur Gegengewalt?" entstand zunächst für die Fachzeitschrift "Außerschulische Bildung" 3/2023 im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (https://fachzeitschrift.adb.de/).